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26.09.2008 14:35:29
Der Ruf der freien Volker (#16628)
Arthur
Die letzten Ereignisse beschäftigten Shan schwer und er ging nocheinmal im Gedanken das vergangene durch als er durch die Wälder mit Shirkura zog.

Shan befand sich gerade in der verlassenen Salzmine nahe Mirhafen und baute dort Rohstoffe ab um seine Pfeile zu verbessern. Eine vierköpfige Gruppe polterte lautstark durch die Miene und verbrachte ihre Zeit damit die Elementare der Höhle zu beseitigen. Längere Zeit war Shan unbemerkt im anderen Teil der Höhle und baute geduldig seine Rohstoffe ab. Als die Gruppe ihn dann entdeckte und ihn ohne einen Gruß umstellte und beobachtete fragte er schließlich nachdem er die Gruppe gemustert hatte recht entspannt [color=#0000FF]Was wollt ihr?[/color] Einer tat sich hervor und pöbele etwas herum ließ dann aber ab als er merkte das Shan sich nicht provozieren lies. Shan beobachtete die Gruppe weiter aus den Augenwinkeln während er weiter seelenruhig die Rubine aus dem Fels brach, jederzeit bereit sich zu verteidigen. Aber es kam zu keinen Zwischenfall und die Gruppe verschwand nach einiger Zeit in den anderen Teil der Miene wieder.

Einige Zeit später kam eine andere Gruppe herein. Viel leiser als die erste. Ein kräftiger Mann in schwerer Rüstung mit kurz geschorenen Haaren und eine junge zierliche Frau die noch ein halbes Kind zu sein schien. Sie waren ebenfalls darauf aus die Rohstoffe abzubauen. Die Begrüßung war kühl aber dennoch freundlich, die Frau sprach kein Wort sondern nickte nur. Shan deutete das er gleich genug habe und ihnen dann den Platz überließe. Sie warteten geduldig auf das er nun bald fertig wurde.

Die erste Gruppe kam zurück und unterhielt sich währenddessen mit den beiden. Shan bemerkte das die junge Frau anstallten Machte einige der Gruppe zu bestehlen, was ihr aber in nicht gelang. Die Frau wurde zur rede gestellt und gab an sie sei nur gestolpert und verbarg sich hinter ihren Begleiter. Shan jedoch hielt sich aus diesen Angelegenheiten heraus und machte sich auf zu gehen während auch die größere Gruppe sich wieder abwand.

Er wandte sich den beiden zu und das Mädchen versuchte sich nun unbemerkt zu nähern um auch ihn in die Tasche zu greifen. Auch dieses mal scheiterte sie und gab eine Ausrede von sich, wurde rot und suchte erneut Schutz hinter ihren Begleiter. Irgendetwas kam ihn an den beiden seltsam vor. Diese Fragenden Blicke der jungen Frau zuvor als müsse sie ihren Begleiter um Erlaubnis fragen sprechen zu dürfen. Shan überlegte bereits ob er nachforschen sollte entschied dann aber sich nicht in deren Angelegenheiten einzumischen. Schließlich sprach er dann [color=#0000FF]Ich habe nun genug der Rubine, wenn ihr wollt könnt ihr nun die Schürfstelle nutzen, es finden sich sicherlich noch einige nutzbare Steine für euch dort. [/color]

Der Mann nickte nur und reichte dem Mädchen einen Meißel und deutete ihr gebieterisch die Rohstoffe abzubauen. Shan deutete diese Geste für sich wie er sie schon vielmals bei seinen Erzfeinden, den Thay gegenüber deren Sklaven gesehen hatte und es platzte aus im voller Zorn heraus.

[color=#0000FF]Seid Ihr etwa eine Sklavin? [/color]

Das Mädchen schwieg und blickte unsicher zu ihrem Begleiter und sagte nichts. Shan wurde zornig blieb dennoch recht diplomatisch und sagte dann nachdem er wohl mit keiner Antwort rechnen konnte zu dem Mädchen.

[color=#0000FF]Wenn dem so ist seid ihr frei zu gehen, ihr befindet euch hier auf Amdir und ihr seid frei.
[/color]
Sein blickt schweifte zwischen den beiden und beobachtete den Mann in der Rüstung genau. Auch diesmal würde er keine Antwort von ihr bekommen. Sie bewegte sich nur von Ihrem Begleiter weg und hielt verunsichert Abstand zu Ihm, ihr blick folgte unsicher dem weg aus der Mine. Die größere Gruppe näherte sich wieder und einer erhaschte wohl mehrere Wortfetzen und wartete vorerst ab.

Der Mann in Rüstung sagte ihn es sei sein Recht mit seiner Sklavin hier zu sein. Shan sagte ihn nur [color=#0000FF]Niemand hat das Recht einen Menschen zu versklaven. Ein jeder wird frei geboren und nur das geschriebene Wort macht ein unrecht noch lange nicht rechtens. Jeder Mensch kann selbst entscheiden was er tun möchte.[/color] Der Mann redete weiter und meinte wohl er könne ihn davon überzeugen, dass es rechtens war was er dem Mädchen antat. Vergebens. Selbst das Schreiben der Bürgermeisterin zu Hohenbrunn was er ihn rechte gab er ihn mit den Worten zurück. [color=#0000FF]Pahh -- Unglaublich --aber Ihr befindet euch nicht in Hohenbrunn somit ist dieses Schreiben hier nicht das Papier wert.[/color] Der erste der vierköpfigen Gruppe berichtete derweil den anderen davon, dass die junge Frau wohl entführt wurde und als Skalvin gehalten wurde.

Shan sprach dann erneut. [color=#0000FF]Gut das Gesetzt dort scheint auf eurer Seite zu sein. Dennoch bleibe ich dabei. Ihr befindet euch hier außerhalb dieser Gerichtsbarkeit und sie ist frei. Wenn sie gehen möchte so kann sie dies tun.[/color] Dabei traf sich sein blick auffordernd mit den der vermeintlichen Sklavin und er fragte sie erneut. [color=#0000FF]Was ihr tut ist allein eure Entscheidung ihr müsst selbst wissen was ihr wollt nun sagt was wollt ihr? Ihr habt nichts zu befürchten.[/color]

Das Mädchen entfernte sich dann weiter von ihren Begleiter und rannte verunsichert und wortlos aus der Höhle, ihren Peiniger beobachtete er unterdessen misstrauisch aus den Augenwinkeln.

Die vierköpfige Gruppe ließ das Mädchen passieren und versperrte dann ihren Begleiter den Weg. Shan befand sich nun in deren Mitte als der Glatzkopf in ansprach.

[color=#FF0000]Wollt ihr mich nun hier festhalten und mich angreifen oder was? [/color]

zynisch antwortete Shan

[color=#0000FF]Weshalb sollte ich das tun wollen? Ihr habt doch das geschriebene Recht zu Hohenbrunn auf eurer Seite und auch ihr seid ein freier Mann seid eurer Geburt. Ich wollte mir gerade ein Lager aufschlagen geht doch bitte um mich herum, den auch ich bin frei und habe entschieden hier zu Lagern.[/color] Ein zynisches lächeln konnte er sich nicht verkneifen, denn der Mann wurde tatsächlich ohne Waffengewalt aufgehalten.

Die andere Gruppe dessen Namen Shan nicht einmal kannte schienen ebenfalls von der guten Sache überzeugt und mischten sich lautstark in die Gespräche ein.

Dann wandte Shan sich ein letztes mal den Glatzkopf zu und sagte [color=#0000FF]Nun ja ich denke ich habe nun meine Rohstoffe abgebaut. Kein Grund hier weiter zu lagern ich will euch ja nicht im weg stehen[/color] und deutete Wortlos allen zum Abschied. Die Lücke in ihren reihen schloss sich sofort durch ein anderes Mitglied jener vier welches den Glatzkopf den Weg versperrte. Weitere Wortfetzen der Kontrahenten hörte er noch als er sich zum Ausgang der Mine aufmachte die ihn aber nicht mehr wirklich interessierten. Er durchstreifte die Miene in der Hoffnung, dass er das Mädchen fand

Sie fand ihn zuerst. Völlig aufgelöst zittrig und mit tränen in den Augen stand sie vor ihm. Shan versuchte sie zur Eile zu drängen da er annahm, dass auch bald seine unfreiwilligen Verbündeten Ihren Peiniger laufen lassen würden. Das Mädchen, Calla war ihr Name schien verzweifelt und brach dann schließlich vor der Höhle in tränen aus. Jeder drang zur eile war vergebens und Shan wunderte sich schon weshalb dieser Haron Krown, wie er wohl hieß noch immer nicht ihre Verfolgung aufnahm. Es fing an zu regnen und Calla wurde kalt und sie schien Hunger zu haben. Sie stammte wohl aus den nordlichen Ländern berichtete sie und dieser Haron hat wohl ihre gesamte Familie getötet und sie dann hierher entführt und versklavt. Shan versuchte sie zu Beruhigen und sie zur eile zur drängen, er reichte ihr einen Umhang und etwas zu essen. Bei einer tröstenden Umarmung schreckte sie zurück als ob sie Gefahr erwartete. Calla wusste scheinbar nicht was sie tun sollte und war weiterhin völlig aufgelöst und nicht zu beruhigen. Eine Frau erschien des Weges in die Miene, die Calla anherrschte und Drohungen aussprach. Sie hatte eine unheilige Aura die sie umgab. Shan kämpfte dagegen an und ließ sich nicht anmerken, dass diese Frau ihn schwächte. Schützend stellte er sich zwischen die beiden. Die Frau schien ihn nicht ernst nehmen zu wollen und verschwand mit einer Drohung gen Calla in die Mine. [color=#FF0000]Darüber sprechen wir noch[/color] sagte sie in gebieterischer Art.

Shan drängt zur Eile und diesmal ließ sich auch Calla dazu überzeugen. Calla wusste nicht wohin und fragte Shan wo sie den hingehen könne, sie habe ja kein Gold. Er schlug ihr einige seiner Freunde vor die verborgen an einer Quelle leben sollten und sie auch schützen würden.

Schnellen Schrittes liefen sie gemeinsam nach Mirhafen. Calla zog währenddessen die Kapuze ihres neuen Umhanges tief ins Gesicht, so dass sie nicht sofort erkannt wurden. In der Stadt angekommen reichte er ihr einige Goldmünzen für die folgende Überfahrt. Er hätte ihr auch das Gold für die Überfahrt zurück in ihre Heimat bezahlt, doch dies war für sie allein eine zu weite und gefährliche Reise. So entschied er sich getrennt auf die Fähre nach Elboria zu begeben um von dort dann mit ihr gemeinsam die Reise durch den Calaneth zu den Hütern des Waldes anzutreten. Sie werden Sie sicherlich genauso schützen wie auch er. So wies er Calla in seinen Plan ein und sie schifften vor den Toren Elborias ein.

Dort angekommen verließen sie die Fähre und warteten bis niemand mehr in der nähe war der sie hätte beobachten können. [color=#0000FF]Lasst uns aufbrechen und versucht das gleiche zu tun wie ich.[/color] Er deutete ihr den Weg in den Calaneth und verwischte sorgfältig die Spuren hinter ihnen. Im Wald angekommen erzitterte Calla, diese Umgebung war ihr neu und ungewohnt. Shan beruhigte sie und machte ihr den Weg von den Gefahren dessen sie noch nicht gewachsen war frei. Alle Spuren wurden sorgfältig verwischt, so dass niemand ungeübtes ihren Spuren zu folgen vermochte.

So durchstreiften sie vorsichtig und vor allen Augen verborgen den Wald als Shan ihr einen verborgenen Eingang deutete. Kein Lebewesen welches nicht geschult im Leben in der Wildnis war vermochte diesen Eingang als diesen zu erkennen. So auch Calla. Verwundert blickte sie ihn an. [color=#008000]Da hinein soll ich?[/color] Freundlich mit einem lächeln auf den Lippen öffnete er ihr den Eingang. Shan verwischte die letzten Spuren vor dem Eingang und folgte ihr dann.

Calla schien überwältigt von der Schönheit des Ortes. Shan begrüßte seine Freunde und erzählte Ihnen was passiert sei und wer Calla war. Ihrer Loyalität konnte er sich sicher sein. Wie auch er würden sie Calle verbergen wollen und sie schützen.

Shan begab sich dann zu Calla die sich erschöpft einen Platz gesucht hatte und immer noch verunsichert war. Sie erzählte von sich und ihrer Vergangenheit und das sie von diesen Haron wohl misshandelt wurde. Wieder war sie kurz vorm Zusammenbruch und Shan versuchte ihren blick in die Zukunft zu wenden und nahm sie erneut tröstend in den Arm. Dieses mal schreckte sie nur kurz auf erkannte dann aber die Absicht und lies es zu. Sanft streichelte er ihr Haar und versuchte sie weiter zu beruhigen.

Als sie sich nach einer weile überzeugen lies das es besser ist sich vorerst nicht mit vergangenen zu beschäftigen fragte sie ihn nach etwas zu essen. Shan reichte ihr mehrere Portionen, die wohl einen ausgewachsenen Orkkrieger hätten satt machen können. Gierig schlang sie es herunter.

Plötzlich war ein rufen zu vernehmen [color=#A7A7A7]Shan?[/color] Ruhig antwortete er. Kommt doch herein. Er machte sich wenig Gedanken wer es sein konnte. Die Stimme war noch in seinem Gedächtnis. Cypria erschien darauf in der Höhle, leicht aufgebracht und stellte Shan sogleich zur Rede´über die Ereignisse in der Miene und sprach vom versuchten Mord. Mißtrauen machte sich in ihm breit und beantwortete alle ihre Fragen wahrheitsgemäß. Jedoch verschwieg er das Calla hier war. Sie versteckte sich hinter den anderen und zog tief ihre Kaputze ins Gesicht, auf das keine neugierigen Blicke sie enttarnen konnten. Shan nahm an vorerst an das Cypria wohl zu den verfolgen gehören könnte. Vielleicht wurde sie durch eine List dazu gebracht ihn zu folgen. Er überlegte auch wie sie ihn folgen konnte. Seine Spuren waren nahezu unkenntlich, das dürfte nicht ausreichend gewesen sein um ihn zu finden und Shan wurde innerlich unruhig. Nachdem Cypria dann den Bericht von Shan bekam, mit einigen Lücken sagte sie dennoch auch augenscheinlich ruhiger Wie das war alles? und kurz darauf verabschiedete sie sich. Shan war sich sicher das sie alles irgend jemanden wiedergab der wohl magisch mit ihr in Verbindung war. Sein Mißtrauen wuchs aber er machte sich an diesen Ort wenig sorgen und so ging er zu Calla zurück.

Danach berichtete Calla noch weiteres von diesem Haron, der Frau vor der Miene sowie dieser Vanta Asen. Shan kannte sie bereits und wartete nur allzu geduldig darauf ihr zu begegnen, um ihr seine Pfeile durch den Körper zu treiben. Sie war eine rote Magierin, eine Geißel aus Thay und einst würde er sie niederstrecken als Warnung für alle die es ihr nachtun wollen und die freien Völker ersuchen zu versklaven und zu Tyrannisieren.
Dann rollte sie sich an der stelle an der sie eben noch sprachen zusammen und schlief ein.

Shan lies es zu, bereitete ihr aber unterdessen unweit von ihr eine Lagerstätte aus weichen Gräsern und Heu. Sanft weckte er sie und deutete ihr die Lagerstätte. Sie kroch dahin und schlief sofort wieder ein. Den Umhang legte er über sie und verbrachte noch einige Zeit bei ihr bis er aufbrach um etwas Essbares für sie und ihn zu besorgen.

((Ich versuche das mal so genau wie möglich wiederzugeben, kann mich aber nicht wirklich mehr an jede Kleinigkeit erinnern Fortsetzung folgt sorry der vorläufige Rest kommt noch rein sowie die neuen Verbindungen))
26.09.2008 16:09:14
Aw: Der Ruf der freien Volker (#16635)
DerAndreas
Schlecht konnte Haron einschlafen diese Nacht, immer wieder drehten sich seine Gedanken um die Vergangenen Ereignisse:

[i]Vorsichtig bahnten sich Haron und Calla den Weg durch die Salzmine, die Gegner stürzten sich stets auf Haron der sie frontal angriff. Geschickt schlich Calla sich dann an die Seite um die Feinde mit gezielten Schlägen ihrer Kukris auszuschalten. Mit ihr zusammen war es ein leichtes sich langsam zu der Edelsteinader durchzukämpfen. In dem tiefen feuchten Stollen angekommen bemerkten sie recht schnell das bereits eine große Gruppe an der Rubinader war.
Langsam näherten sie sich den vier Personen wovon drei durch die Gegend rannten und auf Haron einen verwirrten Eindruck machten. Die andere Person kniete an der Ader und baute ruhig Rubine ab und schien die andren eher argwöhnisch zu beobachten. Knapp nickte Haron den Personen zu und sprach mit höflicher aber etwas distanzierter Stimme [color=#800080]„Grüße“[/color]. Ruhig und geduldig stand Haron unweit der Ader und wartet darauf das der Mann seine Arbeit vollendete. Die drei nervenden Personen ließen ihm keine Ruhe und quasselten auf ihn ein, Teils mit und Teils gänzlich ohne erkennbaren Zusammenhang. Sie kamen ihnen sehr nahe und Calla rempelte versehentlich einen der Gruppe an. Haron dachte sich schon das sie ihre flinken Finger nutze um etwas aus seiner Tasche zu erhaschen konnte aber nichts erkennen.

Der Mann an der Rubinader war nun fertig und kam auf Haron und Calla zu. Durch die enge der Mine war Calla wieder sehr nahe an ihm. Plötzlich bewegte sie sich auf Haron zu und stellte sich hinter ihn. Die Person schaute etwas skeptisch zu Calla und Haron dachte sich [color=#800080]„Konnte sie die Finger wieder nicht bei sich lassen“[/color]. Die drei verwirrten rannten derweil wieder durch die Mine und jagten Wasserelementare in den überfluteten Stollen. Leise und schüchtern sprach Calla dann zu Haron. [color=#008000]„Ich bin nur gestolpert“[/color]. Mit einem leichtem Handwink in Richtung des Mannes signalisierte Haron ihr das sie sich entschuldigen dürfte.
Die Person blickte skeptisch zu Haron und sprach dann ohne ihre Entschuldigung abzuwarten zu Calla: [color=#0000FF]„Seid ihr etwa eine Sklavin?“ [/color]Unsicher blickte sie zu Haron welcher für sie antwortete:[color=#800080] „Sie steht unter meinem Schutz.“ [/color]Ohne auf Harons Antwort einzugehen sprach die Person weiter: [color=#0000FF]„Hat er euch etwas entführt? Wenn dem so ist seid ihr frei zu gehen, ihr befindet euch hier auf Amdir und seid frei.“ [/color]Die drei verwirrten Personen wurden auf das Wort entführt aufmerksam und umstellten Haron und Calla. Alles redeten wild auf Haron ein manches wieder ohne für ihn erkennbaren Zusammenhang. Etwas überfordert aber diplomatisch Versuchte Haron sich zu rechtfertigen. Während der Mann der die ganze Diskussion anfing auf Abstand blieb bedrängten die anderen drei ihn immer mehr. Calla schaute unsicher hin und her. [color=#800080]„Fang schon mal an mit den Edelsteinen“[/color] sprach Haron nun schon etwas genervt zu Calla und reichte ihr einen Meißel. Durch ein Schriftstück aus Hohenbrunn versuchte Haron nun klar zu machen das es keineswegs überall verboten sein einen Sklaven zu besitzen, worauf er aber nur als Fälscher bezichtigt wurde.

Nun bedrängten die Personen ihn immer mehr und einer ging auf Calla zu und wollte sie wohl umarmen. Ängstlich schritt Calla etwas zurück und bevor Haron den Mann von Calla wegziehen konnte rannte sie panisch davon. [color=#800080]„Verdammt“[/color] fluchte Haron laut. Nach dem Fluch murmelte er leise [color=#800080]„Vor allem läuft sie davon, vor großen Dachsen, Räubern und nun weil ihr so ein verrückter zu nahe kam“. [/color]Sofort wollte er Calla folgen doch die drei Personen verstellten ihm den Weg. [color=#800080]„Sie kommt alleine nicht klar, die Schrate werden sie töten!“[/color] schrie Haron die Personen die ihm den Weg versperrten an.
Der ein Mann wendete sich nun ab und machte auf Haron einen zufriedenen Eindruck als er davon ging. Verzweifelt versucht Haron sich an der Dreier Gruppe vorbeizudrängen. Als er keine weitere Möglichkeit mehr sah noch aus der Sache herauszukommen griff er in seine Tasche und zog eine Schriftrolle hervor. Ohne lange zu Zögern schlug der Anführer der Dreier Gruppe mit seinem Kampfstab Haron ins Gesicht und griff sich die Spruchrolle. Seine beiden Gefährten griffen Haron darauf an und der Anführer wirkte auf Haron einen magischen Strahl. Haron konzentrierte seinen Angriff auf den Anführer und überwältigte diesen bevor er gezeichnet von den starken Wunden, die ihm die beiden anderen beibrachten, zu Boden fiel…[/i]

Er öffnete die Augen und schüttelte etwas seinen Kopf um die Gedanken zu verjagen und endlich einzuschlafen


((Dies ist eine subjektive Rückerinnerung Harons. Ich erinnere mich leider auch nicht mehr an alles.
@Artur: Es würde mich freuen wenn du deinen Bericht auch wie eine Rückerinnung und nicht wie einen Tatsachenbericht aussehen lässt.))
10.10.2008 10:57:10
Aw: Der Ruf der freien Volker (#17099)
Cypria MX
Cypria trat aus der Tür, hinter welcher sich Shan verkrochen hatte und versuchte sich mit den mehr als unzureichenden Informationen von Shan ein neues Bild der Geschehnisse zu machen.

Sie sah wieder die Bilder die ihr Saltreor zeigte, nachdem sie ihn wieder zu Bewusstsein gebracht hatte, doch waren diese völlig ohne Ordnung, ein wirres Chaos an Erinnerungen.
"...Tote Elementare... eine Menschenfrau, die auf Saltreor zustolperte... ein Kerl der ihn angriff... Shan Blake an einer Rubinader... wieder tote Elementare..." und einige weitere verschiedene Anordnungen der Personen, aus denen sie jedoch nicht entnehemen konnte, was wirklich vorgefallen war. Und auch mit den Informationen von Shan kam sie nicht wirklich weiter, den sie mit Hilfe von Ragor aufgespürt hatte.

Sie würde warten müssen, bis Salreor aus dem Lazaret in Mirhaven entlassen werden würde und darauf hoffen, dass er sie in einem Brief aufklären würde, über die Geschnisse in der Miene, denn seine Begleiter brachten kaum zusammenhängende Sätze hervor, doch wusste sie, dass jemand in der Salzmine von diesen drei ausgeschaltet worden war und sie wusste wie er aussah.
10.10.2008 17:49:06
der Rückschlag und der Beginn des Wiederstandes (#17126)
Arthur
In unruhiger Nacht denkt Shan an Ereignisse zurück.

Der Tag an dem er Calla verlor. Morgens von der Jagd zurück begegnete ihn Calla auf der Flucht vor einer Meute Wildschweine die ihre jungen schützen wollten. Es blieb ihn nichts anderes übrig als Calla mit einer härte gegen diese Tiere zu verteidigen, die ihm sonst wiederstrebte.

Calla wollte sich nicht mehr im Wald versteckt halten. Trotz seiner versuche sie dazu bewegen noch einige Tage sich dort zu verstecken, lehnte sie ab. Shan stimmte dann zu sie zu Begleiten und sie in die Obhut von Beldar nach Hohenbrunn zu bringen. Vorher wollte er jedoch noch einen Zauber auf sie legen lassen welche sie gegen magische Aufspürung schützte. Der Versuch die Elfen davon zu überzeugen scheiterte und sie verließen die Stadt auf der Suche nach bereitwilligeren Wesen. Auf ihrem Weg nahe der Tore zu Elboria trafen sie auf Lydya. Nach ersten misstrauen ihr gegenüber vertraute Shan sich ihr an, obwohl er Gerüchte hörte das sie wohl mit einem Würdenträger aus Valvec liiert war. Die zeit drängte und einige Horks schienen sie bereits aufgespürt zu haben. Lydya erklärte sich dann bereit den Schutzzauber zu sprechen.

In der Ferne sahen sie Cypria mit einem Begleiter auf sie zu kommen und Shan drängte Calla zur eile. Er nahm an Cypria sei mit Valvecs Häschern verbündet. Wie sonst hätte sie ihn aufspüren können und solches Interesse an den Vorfällen in der Salzmiene haben können.

Sie flüchteten auf die Fähre. Täuschten an nach Mirhafen zu fahren und namen dann die Fähre nach Hohenbrunn um danach gleich wieder die nächste Fähre nach Mirhafen zu nehmen. Shan fühlte sich nur kurze Zeit Sicher. Cypria ahnte wohl die Finte und spürte sie schnell in Mirhafen auf. Calla versteckte sich in der Menge, während Shan zum Gespräch gedrängt wurde.

Er hatte sie falsch eingeschätzt stellte sich heraus. Sie und Elmyr ihr Begleiter wollten helfen.

In der Stadt wurden immer mehr zwielichtige Gestallten sichtbar die offenbar nach Shan und Calla suchten.

Sie verließen fluchtartig die Stadt. Cypria und Elmyr halfen Shan dabei die Spuren zu verwischen. Weit draußen in einige Entfernung zum Handelsweg fanden sie ein Lagerplatz an dem sie sich Besprechen wollten. Geschützt gegen neugierige Blicke versteckten sie sich hinter einer Hecke und fingen an Pläne zu schmieden Calla zu schützen.

Nicht genügend Zeit verging. Ihre Verfolger hatten sie aufgespürt. Haron, Vanta Asen, die Frau die Shan bei der Miene traf und eine weitere Frau die anscheinend stumm war.

Cypria war die erste, die sich ihnen entgegenstellte. Diese Frau aus der Miene zwang sie allein durch ihre Anwesenheit in die Knie, so das sie ihr Schild fallen ließ. Shan und Elmyr stellten sich ihnen auch entgegen. Als Shan Vanta erblickte war er kurz davor diese gleich mit dem Bogen niederzustrecken, er hasste sie noch mehr als diesen Haron. Haron giftete seine Beschuldigungen heraus und sprach Shan als Dieb und Mörder an. Shan wich nicht zurück, musste aber mit ansehen wie die stumme Frau plötzlich bewaffnet bei Calla auftauchte und sie mitnahm. Calla wollte Shan nun schützen, den sie wußte zu was diese Gruppe fähig war. Hilflos mussten die drei mit ansehen wie Calla mit der Gruppe wieder in die Sklaverei ging.

Die drei gescheiterten besprachen sich noch und gaben ihr Wort sie wieder zu Befreien wollen.

Viele Tage vergingen seit diesem Vorfall. In der Zwischenzeit schlossen sich Grandolf und Sarah den Befreiungsplänen an. Weitere Verbündete fanden sich nach lange suche.

Elmyr gab er kürzlich ein schreiben dieses Haron. Er solle Cypria informieren und etwas in Erfahrung bringen. Die anderen würde er selber informieren. Shan hatte zwar die anderen alle Informiert das es noch mehr gibt aber nicht wer sie waren. Allen vertraute er, dennoch war er vorsichtig. Ihre Anzahl zu verschleiern sollte vorerst noch gut sein. Valvec und dieser Haron sollte sich in ruhe wiegen und nichts von den Befreiungsversuchen ahnen, bis es zu spät dazu war dem entgegenzuwirken.

Alle waren verschwiegen und warteten auf die Zeit an dem sie sich zusammenschlossen, Calla zu befreien.

Die nächsten Tage wird er seinem Orden gegenübertreten und prüfen ob sie die Gerechtigkeit auch im herzen tragen und nicht nur leere Worte schwingen. Er wird vorsichtig sein müssen, nicht das dort ein Spion Valvecs ist, die letzten Ereignisse im Orden erschütterten sein Vertrauen in die ritterlichen Beschützer zutiefst. Erst ein paar generelle Fragen, dann Andeutungen, nicht zu voreilig seine wahren Gründe offenbaren damit diese nach der Flucht von Calla bei sich aufnehmen und diese vielleicht als Späherin ausbilden würden und sie auch schützen würden. Das ist ein guter Plan murmelte er im Schlaf und erwachte dann.
11.10.2008 14:50:00
Aw: der Rückschlag und der Beginn des Wiederstandes (#17146)
Cypria MX
Es war auf dem Elfentreffen, während alles über irgendwelche langweiligen Ereignisse sprach und der Wortführende nach jedem Satz unterbrochen wurde, als sie es sich etwas abseits bequem machte, die Augen schlos und sich erinnerte:

Sie hatte gerade eben Elmyr darauf aufmerksam gemacht, dass das Misstrauen des Menschen, den er im Calaneth beschützt oder gerettet hatte, gerechtfertigt gewesen sei, da er wohl nichts besseres zu Tun hatte, als zu ihr zu rennnen und ihr davon zu erzählen, trotz des Versprechens Schweigen zu bewahren. Er bekam von ihr was er wollte und sie begleitete ihn - neugierig geworden - in den Calaneth, in welchem die zwei recht neue Spuren fanden, die aus dem Wald herausführten. Da der Verdacht nahe lag, dass diese der Frau gehörten, die Elmyr suchte, folgten sie diesen und während Elmyr vorauslief, beschloss sie kurzerhand einen Abdruck der Fährte zu erstellen, denn wenn er der Fährte weiter folgen wollte, würde er sie sicherlich ohne einen solchen auf viel begangenen Wegen verlieren.

Der Fährte folgend trafen sie auf Shan und die Person die Emlyr suchte, es war auch die Person, die ihr Saltreor in seinen kurzen fragmentarischen Erinnerungen zeigte. Aus dem Gespräch, dass diese mit Lydya führten, entnahm sie, dass Shan nach Mirhaven wollte und als Elmyr folgen wollte, tat sie so.

In Mirhaven hatten sie die zwei aus den Augen verloren, doch stolperten sie rein zufällig über die zwei, als sie überlegten, was zu tun sei und schafften es Shan von ihrem guten Willen helfen zu wollen zu überzeugen. Nach eiliger Flucht aus Mirhaven, und nachdem sie sich versteckt haten und prompt aufgespürt worden waren, erfuhr sie mehr über die offensichtliche Jagd, während die Schwarzmagisch verstärkten Waffen einer der Häscher ihr langsam, aber siche rund stet jegliche Kraft raubte und die alte Wunde von damals mit neuen Schmerz erfüllte.

Schlussendlich ergab es sich zu ihrem Bedauern, dass Calla von den Häschern verschleppt wurde. Sie versprach Shan zu helfen Calla aus den Klauen ihres Besitzers zu befreien und sollte mit den Ritterlichen beschützern Kontakt aufnehemen.