29.08.2008 23:00:22 | Schatten des Krieges (#15518) |
Tod | Dunkle Rauchsäulen künden von den Taten einer großen Schlacht und die Wolken aus Krähen die über die zerrissenen Leiber der toten und verwundeten herfallen die auf beiden Seiten des Krieges zu beklagen waren, taten ihr übriges dazu das sich auf Amdir die Kunde über den Krieg zwischen den Zwergen und Valvec verbreitete ((Gut das ich mal sporadisch rein schaue, habe noch kein Internet, wäre schade um die schönen Beiträge gewesen )) |
30.08.2008 00:04:03 | Aw: Schatten des Krieges - Der Tag danach (#15522) |
Andyneth | [color=#FF0000]„Die Flotte zieht ab! Die feindliche Flotte verschwindet!“[/color] zogen die Freudenrufe der Kundschafter auf die Verteidiger nieder. Dennoch blieb das Resultat der Schlacht deutlich sichtbar. Kein glorreicher Sieg für Valvec, kein aufgeriebenes Zwergenheer. Stadtdessen befand sich die halbe Stadt in Trümmern durch den magischen Beschuss der Akolythen Infernael. Das Konzil bis auf seine Grundfeste niedergebrannte und die Residenz beschädigt, viele Tote Gardisten lagen unter den Trümmern der schwarzen Feste begraben ebenso wie Sklaven und Bürger der Stadt. Er schreckte hoch, spürte den pochenden Schmerz in der Schulter, der durch einen elfischen Pfeil herrührte. [i]Wie lange hatte er geschlafen? Eine Stunde? Oder mehr? [/i]Schoss es ihm durch den Kopf. Langsam richtet er sich in seinem Bett auf und sein blickt schweifte die blutverschmierte Rüstung ebenso wie seinen Waffengurt. Etwas unbeholfen verlies er das Bett und legte sich eine leichte Kleidung an zog den Waffengurt fest um seinen Körper und verließ sein Quartier. Jeder Schritt saß schwer die Gänge waren gefüllt mit verwundeten Gardisten die von den wenigen verbliebenen Klerikern behandelt wurden. Und in der großen Eingangshalle fanden sich viele Bewohner der Stadt die teilweise immer noch verstört die Geschehnisse der letzten Nacht verdauten. Nachdenklich wirkend und schweigsam verließ er das Gebäude der obere Basar war immer noch mit vielen Trümmern gezeichnet. Diejenigen Mitglieder der Garde die unverletzt blieben teilten sich in Schichten ein Wache, Schlaf, Schutt aufräumen und die Toten bergen. Jeder von ihnen starb für seinen Glauben an diese Stadt und seine Führung. Sie verdienten ein ordentliches Begräbnis und das wusste jeder. Stumm warf ein Gruppe Halborks die Leichen auf einen Haufen und er schritt an ihnen vorbei erkannte er doch ein vertrautes Gesicht etwas Abseits. [color=#000080]„Vendui Abbil, schön das es dir gut geht Ryltar.“[/color] Gab er mit einem matten gezwungen lächeln von sich. [color=#FF6600]„Vendui Dunkelherz, du siehst furchtbar aus aber schön das es dir gut geht wir haben viele Vertraute verloren Heermeister.“[/color] Stumm gab er ihm mit einem leichten nicken Recht. Der Blutzoll den Valvec bezahlt hat war eindeutig zu hoch gewesen, es war wirklich kein Tag zum Feiern das stand fest. Langsam blickte er sich auf dem Platz um es gab kaum Gespräche jeder tat stumm sein Werk nur gelegentlich wurde gedämpft gesprochen und wenn dann nur wenige Worte. [color=#000080]„Was ist mit Szordin?“[/color] fragte er den Dunkelelfen und der schüttelte lediglich den Kopf. [color=#000080]„Kelnozz?“[/color] die selbe Geste, seufzend lehnte er sich zurück an die kalte Steinmauer und pustete sich leicht eine Haarsträhne aus dem Blickfeld. [color=#000080]„B'odagh? T'omrg? Baadug?“[/color] fragte er Rylthar weiter aus. [color=#FF6600]„B'odagh ist meines Wissens von den Trümmern erschlagen worden. Baadug wurde Verwundet und liegt in der Residenz. T'omrg fiel im Schildwall im Krähenforst unter zwergischen Äxten.“[/color] Andyneth stieß sich sacht von der Wand ab und klopfte Rylthar noch einmal freundschaftlich auf die Schultern ehe er zur Stiege ging die zum unteren Basar führte. Stirnrunzelnd besah er sich die Schäden um murmelt [color=#000080]„Wie kam es dazu das wir unsere eigene Stadt zerstörten um den Feind zurückzutreiben?“[/color] gedämpft und an sich selbst gerichtet. [color=#000080] „Stahl und der Wille seine Heimat zu verteidigen, sorgte dafür das zumindest noch Reste standen hoffentlich war es das Wert. Wunden heilen Gebäude könenn neu gebaut werden. Wir werden sehen was die Zukunft bringt..“[/color] |
30.08.2008 08:36:20 | Aw: Schatten des Krieges - Der Tag danach (#15524) |
Tod | *Lediglich von dem verspiegelten Mann und dem Ilithiden begleitet durchschritt Infernael die Reste seiner Stadt, dieses mal ging keine Aura der Angst von ihm aus, keiner der Bewohner mied bewusst die Wege der drei und keiner der drei legte in jenem Moment darauf wert. Es galt die Verluste zu kalkulieren, selbst zwischen dem Schinder und dem Spiegelfreund schien eine tückische Ruhe eingekehrt zu sein. Ihr weg war übersät mit den Resten von Höllenhunden, zahlreichen Knochen der Untoten Legion, den Teilen von Ninnias Golems und den Trümmern der Stadt. Die Fläche der Stadt war pockig von den nieder gegangenen Geschossen der zwergischen Katapulte, wie Meteore schlugen diese brennend in die Reihen der Stadt, rissen mühelos Gebäude und Mauern um. Schließlich standen sie vor den rauchenden Ruinen des ungenannten konzils "Es war gerade erst fertig" fauchte der Lord und spuckte in die zischende Glut, unweit sah er fassungslos Hjelgis umher irren die nur stammelte "Nicht das Konzil, nicht das Konzil,warum nicht das Lazarett" Ebenso sah er seine getreuen um sich herum eilen, Andyneth, Honkar, Ninnia, auch die neue Magierin Vanta, die Stadt war schon mitten im Wiederaufbau. Er drehte sich um und musterte die schwarze Residenz und unterdrückte einen Wutanfall als er sah das es zwei kleinere Türme seiner Bibliothek und noch dazu den Kartenraum erwischt hatte, doch ein sinnloses Exempel seiner Wut half derzeit niemandem. Schließlich deutete der Spiegelfreund stumm auf die Reste der Treppe, welche hinab führte zum unteren Stadtteil Valvecs, die drei schritten darauf zu. Er war gezwungen gewesen mit den Akolythen und den meistern der verbotenen Schulen einen massiven magischen Geschosshagel zu beschwören um seine Stadt zu retten, das kostete aber den unteren Bereich der selben. Eine einzige Kraterlandschaft bot sich, dort wie die mächtigsten zauber eingeschlagen wareb ist selbst die erde zu Glas zerschmolzen. Er fasste für sich in seinem Geist zusammen: Seine schwarze flotte, war vernichtet und lag auf dem Grund des Meeres, nach dem magischen Angriff wurde das Konzil völlig aufgerieben, der untere Teil der Stadt war quasi nicht mehr existent, die Reservisten auf der Ebene um den Vulkan wurden verbrannt als die Zwerge die Lavaströme anbohrten und so umleiteten, viele seiner Helden und Würdenträger waren schwer verwundet. Er schritt mit den beiden zurück in die rissigen Hallen seiner Macht und brütete vor sich hin.* |
30.08.2008 09:06:26 | Aw: Schatten des Krieges (#15526) |
Meria | Nachdem die Nachricht über das Ende der Schlacht sie erreichte, eilte sie umgehend, zusammen mit ihrem Gefolge nach Valvec. Stumm steht sie zwischen den Trümmern um sich ein Bild zu machen, natürlich darauf bedacht das sie so sauber wie möglich bleibt. Ihr Blick schweift über das völlig zerstörte Konzil [color=#FF0000]"Corven, das wird teuer,"[/color] murmelt sie und deutet mit einem Kopfnicken auf den schwelenden Trümmerhaufen, [color=#FF0000]"außerdem sind Reparaturen an der Residenz notwendig."[/color] Sie wiegt leicht den Kopf und rattert dann einige Anweisungen herunter die Corven zu Protokoll nimmt. Abda der es völlig die Sprache verschlagen hat, als sie Zeugin der Verwüstung durch die Zwerge wird, blickt sich erschrocken um. Nur die Summe die Bahira nennt, um den Wiederaufbau Valvecs zu bezahlen, schafft es noch ihr das letzte bißchen Farbe aus dem Gesicht zu zaubern. [color=#FF0000]"Nun die Zwerge kennen keinen Spaß,"[/color] spricht die Feuergenasi weiter zu Corven, in ihrer Stimme schwingt teils Bewunderung für ihre Zähigkeit und Verbissenheit mit, zum anderen auch ein Hauch von Ärger. [color=#FF0000]"Nur gut das ich mit dem Baubeginn des Handelshauses gewartet habe, das wäre unschön geworden."[/color] Wieder läßt sie Corven Anweisungen notieren, die mit der Menge von Arbeitern, Stundenlöhnen, Steinen und Steinmetzen zu tun haben. Plötzlich erhellt ein Lächeln ihr Gesicht [color=#FF0000]"Corven, wenn Valvec wieder steht bin ich reich."[/color] |
30.08.2008 09:54:39 | Aw: Schatten des Krieges (#15527) |
DerAndreas | So aufrecht wie es sein geschundener Leib nur zuließ stapfte Koven über das Schlachtfeld. Er suchte mit seinen Männern die Leichen seiner gefallenen Gefährten. Die Erinnerung als er die Reste des Torbogens sah schossen in seinen Kopf: [i]Mit einer Krachen viel das mächtige Tor und die Zwerge stürmten herein. Es war ein Getose und Geschrei. Vernebelt vom Kampfrausch schlugen Koven und seine Männer sich um die Stellung zu halten. Doch sie wurden zurückgedrängt. Hauptsächlich der Armbrustbeschuss machte ihnen zu schaffen. Laut schrie Koven in Richtung der Zwerge die auf sie feuerten: [color=#FF0000]„Kämpft wie Männer ihr ehrloses Pack!“[/color] Als hätte einer der Zwerge es gehört brach dieser aus der Reihe aus und drang weit in die Reihen der Getreuen Valvecs ein. Mit einem grinsen sah Koven zu dem heldenhaften Zwerg: [color=#FF0000]„Doch ehrbare Kämpfer unter den Wichten.“ [/color]Dann stürmte er mit seinen Männern auf den Zwerg zu ihn aufzuhalten. Aber weitere folgten dem Beispiel des heldenhaften Zwerges. Die Axt des kleinen Schlachtenwüter bohrte sich tief in den Halbork Kämpfer der zur Linken Kovens sich ihm entgegen warf.[/i] [color=#FF0000]„Hier muss er liegen“ [/color]sprach Koven und zwischen den Leichen zogen sie einen halbverbrannten Leichnam hervor dessen Rüstung eindeutig die Zeichen Kovens Truppe trug. Vier seiner Männer hievten ihn hoch und trugen ihn Richtung Krähenforst. Beim Versuch sich zu erinnern wo der zweite seiner Truppe gefallen war überkam Koven wieder die Erinnerung: [i]Beschuss der Katapulte donnerte auf die Reihen der Verteidiger nieder. [color=#FF0000]„Angriff!! Wir müssen die Katapulte zerstören“[/color] schrie Koven und stürmte mit seinen Männern nach vorne. Die ersten Axtwachen der Zwerge fielen unter den mächtigen Hieben von Kovens Krummschwerte, das Blut spritzte um ihn und seine Männer. Plötzlich löste sich ein Elfenweib mit einer riesigen Sense aus den Reihen der Zwerge und streckte mit einem kräftigen Hieb den Mann neben Koven nieder. Die Zwerge folgten dem Elfenweib und drängten bald den Angriff Kovens zurück. Mit seinem Krummschwert deutete er auf das Weib das einen seiner Männer mit einem Schlag niederstreckte. [color=#FF0000]„Bringt mir das Elfenweib! Derjenige der sie zu Fall bringt darf sie behalten, … Er bekommt von mir ein Zimmer und die Ketten bezahlt!“ [/color]schrie er Laut zu seinen Männern und knurrte erbost auf. Aber es half nichts die Zwerge und voran das Elfenweib in ihren Reihen drängten die Streiter Valvecs immer weiter zurück.[/i] Die blutüberströmte Leiche mit dem tiefen Schnitt der Sense lag zwischen zwei toten Axtwachen der Zwerge. Koven und die drei weiteren seiner Truppe hoben den Gefallenen auf und so schleppten je Vier Mann die beiden Toten auf die Anhöhe vor dem verfallenen Turm. Aus dicken Ästen und Stroh errichtete sie zwei Scheiterhaufen. Sie wickelten die gefallenen in dicke Leinentücher ein und legten sie darauf. Koven entzündete eine Fackel und sprach in seiner gewohnt knappen Art: [color=#FF0000]„Ehre haben wir heute dem Kriegsherrn erwiesen. Eine großartige Schlacht, viel Blut wurde für Garagos vergossen. Unsere beiden gefallenen Brüder werde sicher ihre verdiente ewige Ruhe finden. Ihr Heldentod soll uns in Erinnerung bleiben und uns ermahnen wie sie nie zu weichen.“ [/color]Mit diesen Worten entzündete Koven die beiden Scheiterhaufen und stellte sich mit seinen Männern in eine Reihe und sie warteten bis die letzte Glut erloschen ist bevor sie abrückten um ihr Lager im Krähenforst wieder zu errichten. |
30.08.2008 10:01:44 | Aw: Schatten des Krieges (#15528) |
winter | Shara bebte. Wie konnte dies nur passieren. Wütend und auch ein klein wenig traurig ließ sie ihren Blick über die Trümmer gleiten. Einzelne gequälte Schreie waren hin und wieder zu hören. Leise knurrend vernahm sie jeden einzelnen. Immer wieder durchfuhren sie Bilder des Kampfes. Fallende Leiber, strömende Lava , Geschoss Hagel. In der Ferne sah sie den Lord durch die Trümmer schreiten, leise seufzen schüttelte sie den Kopf. Nun betrachtete sie die anderen Überlebenden, einige waren vom Staub und Dreck so bedeckt, dass ihr Blut mit dessem zu grotesken Mustern verfloss. Doch wie es aussah waren die hohen Würdenträger alle noch am Leben. Ihre Aufmerksamkeit wurde auf einige Horks gelenkt, sie waren dabei die gefallenen Kämpfer aus ihren Reihen zusammen zu tragen. Als sie diese Truppe näher betrachtete wurde ihr klar, es handelte sich um die Truppe die Koven unterstellt war. Leicht nickte Shara nun, er würde ihnen wohl eine würdiges Begräbnis verschaffen. Ein Schauer packte Shara als sie nun daran denken musste wie sich die Schwarze Garde gegen die Zwerge gestemmt hatte. Selbst als es schon verloren schien kämpften die Horks tapfer weiter. Wahrscheinlich waren einige der Lebenden nur dank ihrer Opferung noch unter ihnen. Mit einer kleinen Genugtuung erinnerte sie sich an die mächtigen Untoten, welche sich im unteren Teil der Stadt gegen die Angreifer gestellt hatten. Sie hatten gewütet und viele Angreifer mit sich gerissen. Böse grinsend sah sie vor ihrem Innerenauge wie selbst das Elfenweib mit der Sense nach zwei Schlägen eines Untoten leblos zu Boden gebrochen war. Auch viele Zwerge mussten daran glauben... Wenigstens etwas. Hinter sich hörte sie eine leise Bewegung, die Luft tief einziehend drehte sie sich zu diesem und ihr Blick fiel auf einen der Angreifer, welcher gefesselt auf dem Boden lag. Sie konnte ein Kichern nicht unterdrücken. Sie konzentrierte sich und ließ einen Strahl auf den kleinen Wurm vor sich nieder. Dieser erwachte stöhnend und sah sich irritiert um. Im Geiste ging Shara schon die einzelnen Dinge durch, wie sie ihn für all das hier leiden lassen würde. Vielleicht würde sie sogar die Hilfe anderer brauchen, immerhin wusste man nie wie schnell er sterben würde. Ein weiterer Gedanke schoss ihr durch den Kopf. Vielleicht würde sie sich etwas austoben und dann den Wurm dem Lord als Geschenk übergeben. Eine erneute Bewegung zog ihren Blick wieder auf den Zwerg, dieser starrte sie hasserfüllt an. Leise und zischend sprach sie zu ihm. [i]Du Wurm wirst leiden, du wirst für alles bezahlen was ihr angerichtet habt. Du wirst dir wünschen bei deiner Mutter als Säugling liegen geblieben zu sein. Verabschiede dich schon einmal je wieder deine hässlichen, kleinen Freunde wieder zu sehen. Du wirst die Rache von Valvec als erster an deinem nutzlosen Körper zu spüren bekommen.[/i] Ohne eine Antwort ab zu warten drehte sie sich um und suchte nach jemanden der ihr helfen würde den Gefangenen an einen geeigneten Ort zu bringen. |
30.08.2008 10:29:51 | Aw: Schatten des Krieges (#15530) |
Peter Silie | Bolfur Eisenkiefer, Kelmorndinkuldar der Axtwachen Telodurs, stapft mit ernster Mine den Weg zur Binge Telodur hinauf. Hinter ihm gehen still seine Krieger, die von dem Feldzug gegen Valvec unter Führung des Dwarkar Drachenhammer zurück gekehrt sind. Drei Mal schlägt er mit seiner Axt auf sein Schild: [i]"Murgrim morn a° Mornfamar° Telormar de Moradin - murgrimfaern°"[/i] (Murgrim ist tot. Er starb mit großer Tapferkeit. Moradins ewige Esse sei sein neues zu Hause!) Laut brüllen seine Krieger es ihm nach. Bolfur Eisenkiefer ruft darauf: [i]"Birbur morn a° Mornfamar° Telormar de Moradin - Birburfaern°"[/i] Wieder brüllen seine Krieger es ihm nach und so werden auf dem Weg zur Binge alle gefallenen Krieger gleichermaßen geehrt. Sobald alle Gefallenen genannt sind, beginnen sie von vorn. Der Weg zur Binge ist dabei gesäumt von zahlreichen Zwergen, die sie groß anschauen und andächtig auf ihre Schilde klopfen. Während dieses Einmarsches ist Bolfur in sich gekehrt. Sie hatten zwar Verluste erlitten, doch sie waren siegreich. Sie hatten Rache genommen und sie hatten die finsteren Gesellen der finsteren Insel in ihre Schranken gewiesen. Der Kampf war hart gewesen, wie erwartet hatte Valvec allerlei düsteres Gesocks aufgefahren, sie hatten jedoch nicht damit gerechnet, dass einige Dwar des Klans Drachenhammer so verwegen sein würden, sich unter den Vulkan der Insel zu begeben und mit mächtigen Ritualen einen Lavastrom über die Insel ergießen zu lassen, der die Golems und sonstigen Scharen der dunklen Insel verglühen ließ. Hah, und den Rest dieses Abschaums hatten dann die Krieger und die Verbündeten erledigt. Lediglich die Dunkle Residenz, dort waren sie nicht mehr hingekommen. [i]"Vilhur morn a° Mornfamar° Telormar de Moradin - Vilhurfaern°"[/i] Nachdenklich doch stolz geht er weiter. Neben ihm stapft eine Olve, Ariel oder wie sie heißt. Zuerst hatte Bolfur sich gefragt, was das soll dass Elfen mitkommen, die Zwerge können schließlich alles am Besten alleine, doch in der Schlacht war es einige Male passiert, dass Zwerge seiner Einheit in Bedrängnis gerieten und dass genau in diesem Moment wie aus dem Nichts zarte, elfische Pfeile ihre Gegner durchbohrten. Er schaut auf die humpelnde Andariel vor ihm und hofft, dass keiner der anderen Zwerge den Respekt vor der Elfe in seinem Blick erkennen würde - es täte seinem Ruf schaden. [i]"Gurtak morn a° Mornfamar° Telormar de Moradin - Gurtakfaern°"[/i] Schließlich stoppt der Zug der zurückkehrenden Zwerge und ihrer Verbündeten - der Dornar der Binge, Rurik Goldhammer, erwartet sie vor den Toren. Aus zahlreichen Kehlen erschallt es: [i]"Mahal samryn Dornar, Dwar arglargul°"[/i] (Sei gegrüßt ehrenwerter Dornar, die Zwerge haben gesiegt) Ob der Dornar zufrieden sein würde? ((Hier spielen wir dann gerne IG weiter)) |
30.08.2008 10:47:08 | Aw: Schatten des Krieges (#15531) |
xaifos | [b]Part I: Die Landung[/b] Der Boden zitterte als das gewaltige, mindestens anderthalb duzend Fuß hohe Kriegskonstrukt auf ihn zustapfte. Trotz seiner beträchtlichen Größe waren diese metallernen Soldaten erstaunlich schnell und wendig. Helbar hob sein Schild um den gewaltigen Hieb des Konstruktes abzufangen, bereute es aber im gleichen Moment, als der gewaltige Schlag seine Schildhand lähmte und ihn mehrere Meter weit zurückfliegen ließ. Zornig und seine Benommenheit abschüttelend versuchte der Schlachtenkleriker wieder auf die Beine zu kommen, doch sein emotionsloser Gegner holte bereits zu einem neuen Schlag aus. Nur eine beherzte Rolle zur Seite, die ihm jedoch das schwere Turmschild kostete, rettete den Alaghor davor, von der gewaltigen, metallernen Faust zerquetscht zu werden. Bevor das Konstrukt erneut zuschlagen konnte, war der erfahrene Kleriker jedoch bereits wieder auf den Beinen und trennte mit einem Überkopfhieb seiner Axt „Stärke“ und einem wütenden Kriegsschrei an seinen Gott Clangeddin die metallerne Faust des Konstruktes von seinem Unterarm. Doch das Konstrukt fühlte weder Schmerz noch Furcht – oder zumindest sah man es ihm nicht an, denn trotz seines offensichtlichen Handycaps griff es stur weiter an. „Dwarbarak zu mi…!“. Doch bevor Helbar den Satz beenden konnte stürmten zwei für Zwerge nur leicht gerüstete Kämpfer auf das Konstrukt zu. Während der eine geschickt zwischen den Beinen des Konstruktes hin und her lief und mit seiner Zweihändigen Axt in einem wahren Schlaghagel mehrere Dellen und klaffende Risse in die Metallpanzerung des Konstruktes schlug, kletterte der andere Dwar behände am stählernden Kollos empor. Oben angekommen, klammerte er sich mit beiden Beinen am dicken Hals des Konstruktes fest, zog seine beiden Streitäxte und fing in einem Anfall von Raserei an, den Kopf des Konstruktes mit wilden Hieben einzudecken. Irritiert von dem ungewöhnlichen und unerwarteten Angriff versuchte das Konstrukt den tollkühnen Zwerg abzuschütteln, fing sich jedoch durch seine Nachlässigkeit sofort mehrere schwere Treffer durch die zweihändige Streitaxt des anderen Dwar zu seinen Füßen ein. Laut scheppernd ging das Konstrukt schließlich unter dem wilden Angriff der beiden Zwerge zu Boden, die sich lauthals über den kurzen Kampf beschwerten und dem Konstrukt als Strafe für seine jämmerliche Vorstellung noch einmal mit ein paar Stiefeltritten beehrten. Dann wendeten sich die beiden Zwerge dem Schlachtenkleriker zu, den sie erst jetzt zu bemerken schienen. Ehrliche Reue war auf dem Gesicht der beiden zu erkennen: „Hrm, schuldige Mordinhorm, wollten dir deinen hübschen Gegner nicht kaputt machen. Manchmal vergessen wir einfach, dass es ja noch andere gibt, die ihren Spaß haben wollen. Ha Ha! Aber Bargrims-Tritt-dem-Konstrukt-kräftig-in-den-Arsch-Spezial-Technik macht einfach zu viel Spaß als … eh, da hinten ist noch eins! Los, vielleicht wehrt sich das ja mal ein wenig! Ha!“ Und schon waren die beiden Kuldjargh mit einem wilden wie anzüglichen Kampfschrei wieder verschwunden und ließen einen nur mit dem kopfschüttelnden Alaghor zurück. Helbar sah sich um. Die Situation war unter Kontrolle und die Landung geglückt. Mehrere Einheiten schwer gepanzerte Dwarbarak rieben die Konstrukte auf und drängten die Angreifer stoisch zurück, während Bargrims wilde Bande von Schlachtenwütern bereits in und hinter den Linien der Kriegskonstrukte für Verheerung und Chaos sorgten … |
30.08.2008 11:14:18 | Aw: Schatten des Krieges (#15533) |
Druire | [color=#FF6600]"Murgrim morn a° Mornfamar° Telormar de Moradin - murgrimfaern°" "Birbur morn a° Mornfamar° Telormar de Moradin - Birburfaern°" "Vilhur morn a° Mornfamar° Telormar de Moradin - Vilhurfaern°"[/color] *Leise, von tiefer Trauer um die Gefallenen erfüllt, singt Borandur Schildspalter morndinkin des Klans Drachenhammer die Worte mit, als der Kriegstrupp der Zwerge zurück in die Binge marschiert* [color=#FF6600]"Gurtak morn a° Mornfamar° Telormar de Moradin - Gurtakfaern°"[/color] ein weiterer Name eines Gefallenen, und viele die noch folgen werden. Ein jeder Name hinterlässt ein schmerzendes Echo in Borandurs Herz und ein jedesmal durchzucken ihn kurz Bilder der letzten Momente eines jeden Gefallenen Zwerges. Seltsamerweise auch der tod jener, die an Stellen des Schlachtfeldes starben, die borandur nicht einsehen hatte können. Dennoch langsam schwindet die Trauer in Borandurs Stimme und ein Klang von Stolz und Stärke mischt sich langsam in seine Stimme, als das Klagelied fortfährt - denn - ein jedes bild, ein jeder Tod eines Dwar, den borandur sieht, zeigt stehts mehr als selbst ein Klanvater des Kriegsklanes Drachenhammer erwarten kann. Selbst der letzte Schlag eines jeden Sterbenden ist erfüllt von der Stärke Moradins. Selbst der letzte Hieb, der schliesslich einen Dwar zu Fall brachte war stets einer von vielen und stets hatte ein jeder Kuldar schon mehr Wunden mit der Standhaftigkeit Dumathoins ertragen, als ein Hurm, Hin oder auch Olv je hätte ertragen können. Selbst die schartigste Axt, die eigentlich an der harten Eisenhaut der Golems oder anderen Rüstungen erstumpft sein müsste, trieb sich bei einem Treffer tief in Rüstung und Fleisch der Feinde. [color=#FF6600]"Die morndinsamman waren wahrlich mit uns Dwar und unserer Sache, das Licht hat gesiegt"[/color] *murmelt er leise und zufrieden, als der Trauergesang endet und abermals erinnert er sich an die entscheidenden Momente der Schlacht* *Helbar, wie er Seite an Seite mit Bargrims kuldjargh in der rechten Flanke des golemsturms Verwüstungen anrichtete, während er mit einem Gebet auf den Lippen und einer Abteilung von Hreidmars dwarbaraks in der linken flanke der golems wütete* [color=#FF6600] "Moradin, möge dein darsam Tel unsere Kuld erhitzen, auf dass sie selbst das verdorberne Metall der golems zu Schlacke zerschmelzen mögen"[/color] *Schrie er mit erhobener Axt, als er mit den dwarbaraks zum Angriff überging. Und tatsächlich schien sein Gebet erhört, die Äxte drangen tief in das Metall der golems ein, tiefer, als selbst der Schlag des stärksten Dwar mit einer scharfen ros vermocht hätte* Später dann, als das Ufer zwar gesichert, die Schlacht am Landungsplatz aber in einem Patt verharrt war, war er erneut mit erhobener Axt und Moradins Namen auf den Lippen vorgestürmt - verfolgt natürlich von den dwarbarak - denen Hreidmar befohlen hatte, den Morndinkin des Klans unter allen Umständen heil nach Hause zu bringen. Er rannte vor und als er mit hoch erhobener Axt weit vor den eigenen Reihen stand und zum Gebet ansetzte scharrten sie sich um ihn. Der erste von fünf dwarbarak fiel durchbohrt von zahlreichen Pfeilen. [color=#FF6600] "Möge Dumathoin selbst, der Herr der Felsen und Leib der Erde...."[/color] Der zweite Dwarbarak von fünf verging in einem magischen Feuersturm. [color=#FF6600] "....im Rhytmus der Äxte der Dwar erzittern und seinen Leib schütteln..."[/color] Der dritte dwarbarak fiel, die Sehnen von einem kleinen HinDieb zerschnitten [color=#FF6600] "....auf dass die Feinde der Dwar und Diener der Finsternis, vor den morndinsamman der Dwar und ihrem Heer im Staub liegen mögen!!"[/color] Der vierte dwarbarak fiel, das Gesicht zerfressen von einem Strahl magischer Säure. *tief hieb er seine Axt mit einem lauten Schrei in den Boden, als seine Worte endeten und ein kleiner Riss zog sich von seinem Standpunkt in Bruchteilen von Sekunden zur feindlichen Schlachtreihe. Als der kleine Riss in ihrem Zentrum ankam, begann die Erde zu erbeben. Felsbrocken wurden hoch geschleuidert und Spalten taten sich auf. viele Feinde fielen in Spalten oder wurden von Felsen zerquetscht und auch wenn der grössteteil der feindlichen Streitmacht unversehrt war, so war doch ihre Schlachtformation für einen Moment gestört. ein Moment der dem erfahrenen Heerführer der dwar genügte und so erschallte Helbars Stimme neben ihm über das Feld nur kurz nach Ende des kurzen, aber umso heftigeren Erdbebens* [color=#FF6600] "STUUURM!!! Für die morndinsamman und für die Dwar! Für den morndinkin!!"[/color] Der fünfte von fünf dwarbarak fiel, zwei Pfeile in seinem Kopf steckend. *und die reihen der Dwar stürmten wie ein Mann los - an Borandur vorbei, der erschöpft auf die Knie sank und die Augen der dwarbarak mit leisem Segen schloss, die gefallen waren, um sein gebet zu ernöglichen und ihn am Leben zu halten. Und so bekam er kaum mit, wie vernichtend die Reihen der Zwerge in diee der Verteidiger einbrachen und zum Rückzug in die Stadt zwangen.* |
30.08.2008 11:24:21 | Aw: Schatten des Krieges (#15534) |
Druire | *Dann lief eine zeitlang alles nach Plan. Stufenweise rückten das Heer der Zwerge, gedekct vom tödlichen Pfeilhagel der elfischen Bogenschützen vor, errichteten eine neue Schlachtlinie und liessen die Katapulte vorrücken, wieder und wieder. Doch als die Zwerge in der Stadt waren schnappte eine weitere Falle der Verteidiger zu. Mitten unter den kämpfenden erschien ohne Vorwarnung eine Horde Todesritter und wütete schwer unter den überraschten Zwergen. Auch Borandur wurde überrascht und fiel schwer verletzt von vielen Hieben der finsteren Schwerter der Verdammnisritter, sein Bart versengt vom Feuer ihrer unheiligen Flammen, die selbst seine Schutzzauber zu durchdringen vermochten.* *einen Augenblick kehrt sein Geist in die Gegenwart zurück und er streckt die Axt gen Runar und ein dankbares Nicken begleitet seine Geste.* *Ja ohne seine Erfahrung im Kampf mit den magmorndern und ohne seine Gebete hätte der Klan Drachenhammer heute wieder einen morndinkin zu beerdigen gehabt und noch einiges mehr an Kuldar und Horms* *Als der angriff der todesritter zerschlagen war und die Verteidiger mit ihrem magischen Dauerfeuer auf die tiefere Ebene der Stadt begannen befahlen er und morndinhorm Helbar den Rückzug. Nur wenige Verteidiger hatten überlebt und jene im Zentrum der Macht des Finsteren zu erledigen würde eine Menge Leben kosten, seien es Dwar oder Olven - zuviele Leben, wie beide dwar einstimmig entschieden - sollten die Katapulte noch die Spezialgeschosse feuern und die restlichen Steine, während sich die Dwar zurückzogen und siegreich in die Binge heimkehren.* *Und so betritt Borandur schliesslich still die Binge, sein Weg führt nicht etwa in die Aurdrukar wie der vieler Dwar, sondern zuerst in die tempel der morndinsamman der dwar, um ihnen für ihren Beistand zu danken und dann zu den Familien der Gefallenen.....* [color=#FF6600]"Später werde ich in die Aurdrukar gehen....."[/color] *langsam stielt sich dann ein grinsen auf sein Gesicht* [color=#FF6600] "...und für jeden Gefallenen werde ich eine Runde Auraun auf Kosten des morndinkin ausgeben!"[/color] |
30.08.2008 11:35:53 | Aw: Schatten des Krieges (#15535) |
Nihil | Ein Zwerg fragt bei Nihil nach ob sie ihm ein Turmschild aus Mithral anfertigen könne für den bevorstehenden Angriff, anscheinend waren die zwergischen Rüstungsschmiede schon mit den Kampfvorbereitungen genug beschäftigt. Sie fragte den Zwerg um die Erlaubniss die Schmiede der Binge nutzen zu dürfen da der Weg nach Mirhaven und zurück wohl zu lange dauern würde und das Schild somit nicht vor der Kampf fertig werden würde, der Zwerg erlaubte es ihr und sie ging zu Schmiede der Zwerge um ein Turmschild von höchster Qualität herzustellen. In ihrem Beutel waren noch ausreichend Material vorhanden und sie konnte somit auch gleich anfangen aus einer Marmorform und Mithralbarren ein Schild zu schmieden, es gab keine Probleme bei der Herstellung und so konnte sie auch sogleich zum Zwerg zurück kehren, welche schon eifrig daran war seine Waffe zu schärfen. Nihil überreichte ihm das Schild worauf der Zwerg leicht ächzte da er nicht mit so einem Schweren Schild gerechnet hat, Sie bot ihm an etwas von seinem Gepäck zu tragen und es ihm nach dem Kampf zurück zu geben. Der Zwerg dachte kurz nach und gab ihr etwas von seinem Gepäck ab worauf es ihm auch gleich viel leichter fiel das neue Schild zu tragen. Nihil holte sich noch Heilertaschen und andere wichtige Heilsachen und machte sich dann auf den Weg zu der Stelle wo die Schiffe der Elfen angelegt haben. Sie ging an Bord und schärfte ihre Waffe bis die Schiffe endlich ablegten. Nihil sah einige Zwerge während der Reise ihren Mageninhalt über Bord zu werfen. Als sie endlich am Krähenforst ankamen, waren die Zwerge froh endlich wieder Erde unter den Füssen zu haben. Sogleich wurden die Teile der schweren Geschütze von Bord gebracht, neu aufgebaut und in Stellung gebracht. Während man unterdessen auch Geschosse von den Schiffen runterbrachte und auch in näheren Umgebung die grösseren Steine zu den Geschützen schaffte. Ein weitere Zwerg schleppte schwer worauf Nihil auch ihm anbot ein Teil seines Gepäckes zu tragen, er überreichte ihr einen Schweren Beutel und bewegte sich auch gleich flinker. Valvec entdeckte die Arme der Zwerge und schickte auch sogleich mehrer Wellen bestehen aus Konstrukten und Golems. Sie half auch sogleich mit den Gegnern auf zu räumen, sie half auch den Verwundeten so gut sie konnte, während des Kampfes kam es zu einem Erdbeben jedoch richtete es kaum Schaden an und so stürmte Nihil mit der restlichen Armee vor und drängte die vorbereiten Soldaten von Valvec zurück. Ihre Sense schnitt wie ein ein warmes Messer durch Butter, die Reihen der Gegner und Valvecs Leute begaben sich zum Rückzug. Die Armee der Zwerge sammelte sich wieder und Nihil stürmten mit ihnen Valvecs Tore. Valvecs Leute flohen in die obere Stadt da sie den vereinten Kräfte der Zwerge und Elfen nicht gewachsen waren, jedoch setzten sie die Treppe in Brand. Während die Armee der Zwerge noch besprechen wie sie jetzt vorgehen sollen, beginnt ein magischer Geschosshagel auf sie nieder zu prasseln, was sie zum Rückzug aus Valvec treibt. Da sich Valvec im oberen Stadtteil verschanzt hat und die Treppe zerstör wurde, stellt man neue Geschütze auf, da ein Teil der Alten zerstört wurden und beginnt mit der Bombadierung Valvecs. Grosse Teile der Stadt werden beschädigt und brennen, der Tempel wurde vollständig zerstört ein voller Erfolg für die Zwerge. Nihil half beim Abbau der noch intakten Geschütze während die anderen angezündet wurden. Man begab sich auf die Schiffe und machte sich auf den Weg zu den Zwergen um den Sieg ordentlich zu feiern |
30.08.2008 13:14:44 | Aw: Schatten des Krieges (#15539) |
Keiv | In ihrer Stube im Sain Amdir bereitet sich Andariel auf den Kampf vor. Sie schärft die Klingen ihrer zwei Kurzschwerter und reibt sie mit Waffenöl ein, dann widmet sie sich der Pflege ihres Langbogens. Kurze Zeit später klopft es an der Tür, und ihr Bruder Thalion tritt ein. [color=#0000FF]"Du willst schon wieder los, Schwester? Dabei habe ich dich doch erst gerade wieder gefunden. Ist es nicht der Krieg den die Zwerge bestehen? Wieso nimmst du am Kampfe teil?"[/color] [color=#FF0000]"Es ist auch mein Kampf Bruder. Jene Frau in der Dornenrüstung, die sich Minerva nennt, befindet sich wohl auch auf dieser Insel. Sie bedrohte unser Volk. Sie versuchte unserern Schwestern und Brüdern in Elboria Schlimmes im Namen Telona anzutun. Aus diesem Grunde gehe ich. Sie ist es und noch einige andere die unser Volk bedrohen werden, wenn die Zwerge in diesem Kriege sie nicht in die Schranken weisen."[/color] [color=#0000FF]"So ist dein Kampf auch mein Kampf. Du bist vom gleichen Blute und ich werde an deiner Seite und an der Seite der Zwerge kämpfen."[/color] Bewundernd betrachtet sie ihren Bruder. [color=#FF0000]"So sei es Bruder. Möge Solonor heut unsere Pfeile lenken."[/color] |
30.08.2008 17:53:34 | Aw: Schatten des Krieges (#15547) |
Druire | *Aus ihrem Versteck weit oberhalb des Fusses des Vulkans betrachtete Lithana wiederwillig das Szenario unter ihr. Der rote Lavastrom hatte sich, von den Zwergen fachkundig gelenkt, weit in das Tal gefressen und verheerend unter den Reservetruppen Valvecs gewütet. Lithana war shcon lange auf dem Berg zurückgezogen, um dort ein paar der Höhlen zu erkunden, die angenehm warm von der Lava geheizt waren. Auch hatte sie shcon vor einigen Tagen die ZWergenkundschafter bei ihrer Arbeit gesehen, die das Austreten und Umlenken des Lavastroms vorbereiten sollten. Dennoch hatte sie weder ihr Versteck verlassen, noch Valvec sonst irgendwie in Kenntnis von ihren Beobachtungen gesetzt. Auch wenn sie in der Tat kurz darüber nachgedacht hatte Vlavec zu warnen, so war ihr letztlich ihr eigenes Überleben wichtiger, als das der Truppen Valvecs oder der Stadt selbst. [color=#FF6600]"Krieg"[/color] *ein leises Schnauben begleitete Lithanas einzelnes Wort, dass sie mit einem Kopfschütteln aussprach, ihr Blick über die qualmende Tempelruine Valvecs, die verwüstete Stadt und die gerade abziehenden Zwerge schweifend* [color=#FF6600] "Nein, nichts womit ich zu tun haben will. Meine Fähigkeiten beruhen auf guter Planung und Verschwiegenheit. Zugegeben, das Gemetzel ist shcon interessant und all das Leid ist eine Freude für die Augen, aber nur solange man ausserhalb des Krieges als Zuschauer steht und nicht mittendrin"[/color] *Krieg war ihr zu unberechenbar und so hatte sie schon lange vor Beginn der Kämpfe das Weite gesucht und im Vulkan lieber nach einem alternativen Wohnplatz gesucht, falls Valvec ganz zerstört werden sollte. Auch wenn sie nun sicher war, dass die Stadt wieder aufgebaut werden konnte und auch würde, so würde sie noch einige Tage hier in den warmen Höhlen verbringen, ehe sie zurück in die Stadt treten würde.* [color=#FF6600] "Besser der Lord Infernael hat einige Tage sich zu beruhigen, ehe ich ihm gegenübertrete. Könnte sein, dass er sich über mein Fernbleiben doch ein wenig ärgert"[/color] *ein freudiges Kichern erklingt kurz in der Nacht, begleitet von einem freudigen Auflodern des, ihren Augen innewohnenden Feuers, ehe sie sich umwendet und wieder in die Höhlen des Vulkans tritt, ihre Sillouette schnell mit den tiefen Schatten der Felswände verschmelzend* |
30.08.2008 18:32:12 | Flammendes Inferno (#15549) |
Gekko | Eine Hitzewelle traf Valvec, als die Flammen-Geschosse der Zwerge die Stadt zertrümmerten. Das Konzil brannte lichterloh, überall Schreie der Verwundeten. Ein kleiner Halbling hockte an der Grundmauer der Residenz unter einem feuerabweisenden Schild, seine Kleidung stank nach Rauch und verkohltem Fleisch. Der Himmel war erhellt von den Flammen, dicke schwarze Rauchwolken verhingen den Mond. Grübelnd dachte er über die letzten Stunden nach. Er hatte sie alle verloren. Die kleine Einheit Halbdrow gehörte zu den besten Armbrustschützen Valvecs. Sie hatten ihm vertraut. Ihm - Graf Mujiir. Dem Skorpion. Doch er hatte sie nicht zu retten vermocht. Die Rauchschwaden vor ihm zeigten verschwommene Bilder, dann lief das Geschehene vor seinen Augen erneut ab... ((Rückblick) [color=#800080]Nehmt Euch ein paar Halbdrow-Kriegsschützen und schaltet diese verdammten Katapulte aus, Graf Mujiir![/color] schallte die Stimme des Waffenmeisters über das Schlachtfeld. Das war leichter gesagt, als getan. Er hatte die Katapult-Stellungen der Zwerge schon länger im Auge, doch dort wimmelte es nur so von Zwergen. Eilig rannte Mujiir zu einer kleinen Einheit Eliteschützen und instruierte sie über seinen Plan. [color=#0000FF]Wir können sie nur ausschalten, wenn wir die Stellungen der Zwerge umrunden. Wir müssen uns am Rande der Insel an der Felswand herunterhangeln und von dort aus über die Klippen die Zwerge umgehen. Die Katapulte stehen am Rande der Insel im Krähenforst. Nur so können wir ungesehen die Kriegsmaschinen sabotieren.[/color] Ein kurzes Nicken der Einheit genügte, dann eilte man geschlossen zu den Klippen. Der Fels war rauh und so manche Kante messerscharf. Doch ebenso wie Mujiir waren seine Männer mit reichlich Geschick gesegnet, so dass keiner den Hang hinabstürzte. Am Ziel angekommen linste der Skorpion vorsichtig über den Rand der Steilwand. Eine Handvoll Dwar bediente die Maschinen, die anderen drängten in die Schlacht. Die Truppen Valvecs waren weit zurückgeschlagen und mussten sich schon in die Burgmauern zurückziehen. Hier war alles voller Zwerge. Vieler Zwerge. Mujiir gab den Halbdrow ein Zeichen, dann kletterten sie leise hoch und verbargen sich im hohen Gras, dicht bei den Katapulten. Noch hatte sie niemand bemerkt. Man erwartete den Feind vor ihnen, nicht aber im Rücken, wo das Meer lag und eine steile Klippe die Landung von Truppen verhinderte. Mujiir gab das Zeichen. Die Armbrüste wurden gespannt, die Zwerge an den Katapulten ins Visir genommen. [color=#FF0000]Brennt alles nieder, lasst keinen Sklaven leben![/color] donnerte der Katapultmeister der Dwar, und eine Salve brennender Geschosse ging auf die Reste einen Einheit Untoter und Halsabschneider am Aufgang der Treppe zum unteren Basar nieder. [color=#FF0000]So ist's recht, sollen sie in der Hölle schmo...[/color] Den Rest seiner Worte erstickte ein schwarzer Bolzen, der den Hals des Katapultmeisters getroffen hatte. Das Klacken mehrerer Armbrustbolzen ertönte und weitere Dwar bei den Katapulten gingen getroffen in die Knie. [color=#FF0000]Alaaaarm!!![/color] brüllte ein Zwerg, als er Mujiir und seine Einheit erblickte. Es war das letzte, was er in seinem Leben brüllen würde. Ein Schnitt durchtrennte seinen Hals, dann verließen den Zwerg die Lebensgeister. Aber er hatte seine Schuldigkeit getan. Ein stämmiger Zwergenkleriker mit riesiger Doppelaxt kam mit einer Horde Erdbuddler auf den Grafen und seine Männer zu. [color=#800080]Rasch jetzt! Vernichtet die Katapulte, sonst war alles umsonst![/color] hetzte der Skorpion sie an und hieb mit seiner Klinge ein Spannseil einer Kriegsmaschine durch. Verbissen arbeiteten die sich vor, doch Helbar's Truppe war zu schnell bei ihnen. [color=#800080]Für Valvec!!! Für den Lord!!![/color] schallte die Stimme des Skorpions, dann warf er sich mit seinen Männern ins Kampfgetümmel. Doch diesmal hatte er Helbar und seine Mannen unterschätzt. Irgendein Zauber schützte den Zwergenkleriker vor dem immensen Schaden, den die Klinge des Grafen normalerweise austeilte. Immer wieder musste er in die Schatten ausweichen, was der Zwerg nutzte um einen Heilzauber zu sprechen. Dies ging eine ganze Weile so, bis alle Halbdrow neben ihm tot auf dem Boden lagen und die Zwerge ihn blutrünstig umringt hatten. [color=#FF0000]Jetzt bist du fällig, Hühnerdieb![/color] knurrte der Dwar und trieb seinen Mannen an, den Skorpion in seine Einzelteile zu zerlegen. [color=#800080]Meine Zeit ist noch nicht gekommen, Bartzupfer![/color] Und damit zerbrach der Graf ein kleines kristallenes Röhrchen, das eine schwarze Rauchwolke freisetzte und den Zwergen die Sicht nahm. In der Dunkelheit setzte er zu einem spektakulären Satz an und federte in die Luft. Die Köpfe einiger verdutzter Dwar aus Laufsteg nutzend sprang er Richtung Abgrund und katapultierte sich mit einem Satz über die Felswand. Das in der Wand verkeilte Seil greifend ließ er sich gen Meer hinab und verschwand in der Dunkelheit. Mochten die Zwerge ruhig glauben, dass er in den Tod gesprungen war. ((/Rückblick)) Mujiir öffnete die Lider, als der Rauch seine Augen tränen lies. So viele Tote. So viele gute Männer verloren. Er ballte die Faust und schwor bittere Rache. Bei Shar würde er Trost finden. Nur sie allein konnte seine Wunden heilen. [color=#0000FF]Graf Mujiir. Graf Mujiir!!![/color] Die Stimme eines Boten hallte in der Nacht, der Skorpion winkte ihn traurig heran. [color=#0000FF]Erlaucht, mein Herr Jadhwah schickt mich. Angesichts der Umstände ist er bereit Euch den "Schlag der unstillbaren Wunde" zu lehren. Er erwartet Euch in zwei Tagen bei Sonnenuntergang in der Taverne hier.[/color] Langsam hob Mujiir seinen Kopf und blickte den Boten an. Eines der größten Geheimnisse des Wüstenvolkes sollte ihm zuteil werden. Ihm. Nach dieser Niederlage? Seufzend erhob er sich und entgegnete: [color=#800080]Richte Jadhwah aus, dass ich da sein werde.[/color] Neue Hoffnung keimte in ihm auf und schürte seinen Durst nach Rache. Sollte er die Kunst des "Schlages der unstillbaren Wunde" beherrschen, könnte ihn niemand mehr aufhalten. Entschlossen packte er seinen Stab und marschierte zu der kleinen Ansammlung Überlebender Valvecs. Es gab noch viel zu tun. |
30.08.2008 23:36:19 | Schatten des Krieges - Erweist den Toten Ehre (#15552) |
Andyneth | [b]Der Waffenmeister hat kein Herz, eiskalt ist seine Haut, Die Seele ist so hart wie Stahl, so hat man mir vertraut. Sein einzig Streben ist der Kampf, er liebt nur sich allein - Das Herz von andren ist aus Fleisch, seins ist aus Marmorstein.[/b] Schweigsam lehnte Andyneth an der Stadtmauer und betrachtete die Reste seiner Garde die Stadt war unbewacht weder an den Toren noch an den Mauern befanden sich Gardisten. Es herrschte eine allgemeine Stille und das einzige was man hören könnte waren Schaufeln die das Erdreich aufgruben. Dutzende von Gräbern wurden am alten Friedhof neben der Residenz ausgehoben während die letzten Leichen der gefallenen Verteidiger auf einen Haufen gelegt wurden. Ohne eine Mine zu verziehen beobachtete er das Treiben. Jeder einzelne von ihnen gab alles um diese Stadt zu halten sowohl Gefallene als auch die Überlebenden, leider mussten zu viele von ihnen dafür mit ihren Leben bezahlen. [b]So sagt der Volksmund, doch was dieser sagt, ist nicht gleich wahr Denn oftmals lag die Wahrheit tiefer, als der Volksmund sah. Und deshalb soll der Herold stets die Aufgabe verstehn, Und fragen nach dem Hintergrund, den tief´ren Sinn zu sehn.[/b] Langsam schweifte sein Blick einen der Gardisten nach den anderen ob Halbork oder Halbdrow, sie alle bedeuteten ihm etwas. Seltsam nicht wahr? Dennoch entstand während ihrer Ausbildung ein Band zwischen ihnen. Mit Sicherheit war es nicht immer leicht aber jeder wollte etwas lernen. Er brachte ihnen alles bei doch das einzige was er nicht vermochte war sie auf etwas Derartiges vorzubereiten. Aber wer konnte etwas Derartiges schon? Er schreckte leicht aus seinen Gedanken hoch und beobachtete wieder die Arbeit in keinem von ihnen war ein leichter Gang zu erkennen alle schienen bedrückt ob der Aufgabe die ihnen bevorstand. Sie mussten immerhin ihre Waffenbruder und Schwestern dem Erdreich übergeben. [b]Er reizt die Schüler bis zu Wut, er spart nicht mit der Pein; Er spottet und verhöhnt sie, wenn vor Schmerzen laut sie schrein. Er schindet sie, wenn sie geschafft, verzeiht nie ein Vergehn, Zerreißt sie noch in Stücke, wenn ganz blaß sie vor ihm stehn.[/b] In letzter Zeit forderte er sie viel, kaum Freizeit gönnte er ihnen nachdem die immer klarer werdenden Gerüchte ob des Angriffes laut wurden. War es das richtige gewesen sie bis zur Erschöpfung zu treiben? Egal ob es sich um die Waffenübungen mit dem Bogen oder den Schwert handelte. Die vielen Arbeiten an der Stadt um sich auf den nahenden Sturm vorzubereiten. Verlangte er zuviel? Leicht schüttelte er sein Haupt hätte er sie nicht derartig angetrieben würden wohl noch weit mehr Tote zu beklagen sein. Immer höher türmten sich langsam die Erdhaufen die neben den Gräbern aufgeschichtet wurde. Dabei beobachtete er wie sie sich alle gegenseitig unterstützten sei es obgleich einen Kameraden aus einem der Gräber zu helfen oder auch einen Toten Gefährten in eines der Löcher hinab zu lassen. [b]Doch sind denn unsre Feinde fair, ist Großmut nicht nur schein ? Und werden sie stets schweigen oder Worte Waffen sein ? Und werden sie wohl warten, bis wir wieder aufrecht stehn, Oder werden sie uns schlagen auch wenn Gnade wir erflehn ?[/b] Die Wunden saßen tief doch galt es bald die Überreste wieder weiterzubilden damit sie bald selbst eigene Rekruten unterweisen konnten. Viel Blut wurde vergossen und die Lücken mussten neu gefüllt werden. Zu viele gierige Blicke richteten sich auf die geschwächte Stadt und man musste Stärke zeigen um jeden Preis. Doch bevor man weiter darüber nachdenken konnte mussten zuerst die Gefallenen begraben werden. Eine Verbrennung wäre vermutlich um einiges leichter gefallen doch hatten sie es verdient. Jeder Soldat verdiente es anständig begraben zu werden. Und es galt ebenfalls das ausbrechen von Krankheiten zu unterbinden, die Stadt konnte wahrlich nicht noch eine weitere Plage gebrauchen. [b]Doch Mitleid kennt er nicht, es kümmert ihn nicht Mensch noch Tier; Er merkt es nicht einmal, geht denn ein Schüler weg von hier. Und keiner schenkt ihm sein Vertraun, niemand der Freund ihn nennt, Und keiner sein Gesicht durchschaut und seine Absicht kennt.[/b] Im Krähenforst befanden sich zudem auch noch die aufgestapelten Leichen der Gefallenen Dwar, lange brütete er darüber wie er mit ihnen verfahren sollte. Natürlich verdienten sie ebenfalls als Soldaten eine anständige Beerdigung, doch nicht hier zuviel Leid brachten sie über diese Insel. Dennoch gab es wenige Möglichkeiten bestimmt wären sie zu einfachen Arbeiten in der Lage gewesen wenn die Kleriker sie in Untote verwandelt hätte doch das wollte er beim Besten Willen nicht zulassen. Eine Überstellung an die Binge war ausgeschlossen niemand wollte sich dieser Aufgabe annehmen ebenso hatte Valvec durch die Versenkung der Flotte keine Möglichkeit dazu. Das beste ist sie den Flammen zu überlassen, die Asche einzusammeln und seiner Lordschaft die Entscheidung darüber fällen lassen ob man sie in das Meer schütten oder den Zwergen senden sollte. [b]Und doch hab ich gesehn´, wie er aus Zweifel Hoffnung schafft. Wie er mit wenig Worten gibt dem Schüler neue Kraft. Auch sah ich seinen Schmerz, wenn dumpf die Totenglocke klingt, Wenn voller Selbstanklage er um neue Fassung ringt.[/b] Er musste nach vorne Blicken und seinen Leuten ein Beispiel sein es nutzte nichts über den Schmerz und die Verluste nachzudenken damit hatte die Händlerin recht. Sie alle sahen zu ihm auf und immerhin war er im Stande einen Teil vor dem Ende zu retten ebenso wie seine Lordschaft selbst. So war es zumindest keine völlige Niederlage die sie erlitten hatten, schlimmer könnte es kaum werden. Langsam schritt er von seinem Platz zu seinen Leuten und half ihnen die Toten in die Gräber zu abzusetzen. Währenddessen begannen die ersten Halborks Gräber zu zuschütten, und Halbdrows begannen damit auf einfachen Holzbrettern die Namen der Toten zu ritzen die in diesem Grab ihre letzte Ruhe antraten. [b]Auf seinen Schultern ruht die Pflicht zum Kampf uns zu erziehn. Und welches Unheil unser harrt, nichts gibt den Hinweis ihm. Und sollte er versagen, zahlt nicht er, nur Du und ich - Und so stirbt er ein wenig, wenn die Totenglocke spricht.[/b] Es war bereits später Abend als das letzte Grab verschlossen wurde und sich die Überreste der Garde in Reih und Glied aufstellte um Abschied von den Gefallenen zu nehmen. Jeder auf seine Art manche murmelnden leise Gebete andere wiederum schienen das ganze schweigend zu Verarbeiten. Eine Weile lange betrachtete Andyneth einen jeden einzelnen eher einen Moment nach dachte um die richtigen Worte abzuwägen. [color=#000080]„Männer, ich weiß wie euch zumute ist wir alle haben Vertraute verloren, Waffenbruder und Schwestern. Aber jeder von uns wusste auf was er sich einließ als er seine Lordschaft die Treue schwor.“[/color] Kurz hielt er inne und blickte über die Schulter ehe er fortsetzte [color=#000080]„Wir haben unseren Eid erfüllt, Valvec steht noch ein jeder von euch gab sein bestes um dies zu bewerkstelligen. Wir ließen unser Blut dafür ja so einige sogar ihr Leben.[/color]“ Eine Stille trat ein und eine Weile schien keiner passende Worte zu finden. [color=#000080] „Was passiert ist, ist passiert. Blickt nach vorne und folgt weiterhin euren Eid ihr habt gut gekämpft mehr kann man nicht verlangen und das weiß jeder von euch genauso wie seine Lordschaft und die anderen Würdenträger und Adeligen der Stadt.“[/color] Endete er und langsam schlugen Teile der Garde leise mit der Faust gegen ihre Rüstung, bis alle mit einfielen. [color=#000080]„So Lobe ich mir das blickt nach vorne, erweist euren Gefährten die letzte Ehre und geht wieder ans Werk wir haben viel zu tun.“[/color] [b]Nun kennst Du wohl den Mensch, der hinter dieser Maske steckt, Die Trauer und die Zweifel, welche sie vor uns verdeckt. Ein Herz hat er sehr wohl, so laß die Maske ihm aus Stein. Denn diese Pflicht zu tragen ist stark genug nur er allein. [/b] |
31.08.2008 00:07:33 | Aw: Schatten des Krieges (#15553) |
Meria | Nachdem die Händlerin die Taverne verlassen hatte, bemerkte sie auf dem Weg zum Anleger die Wachen Valvecs, die sich um die frisch ausgehobenen Gräber scharrten. Einen Moment blieb sie, in einiger Entfernung stehen und betrachtete das Treiben "Viele, es waren verdammt viele die Gefallen sind, ob Valvec die Lücken wird schließen können?" Grübelte sie vor sich hin, dann fiel ihr Blick auf den Heermeister. Als dieser das Wort erhob und zu seinen Truppen sprach spitze sie die Ohren um nichts zu verpassen. "Er scheint mir zugehört zu haben, endlich scheint er aus seiner Depression erwacht. Sie werden es schaffen und zu neuer Größe empor wachsen." Murmelte sie leise zu Jahim und setzte ihren Weg zum Anleger fort. |
31.08.2008 02:06:40 | Aw: Schatten des Krieges (#15554) |
xaifos | [b]Part II: Der Auftakt[/b] Der Boden zitterte, doch diesmal nicht von den schweren Schritten der Kriegskonstrukte Valvecs. Gewaltige Lavaströme schossen aus der Flanke des Vulkans, flossen dampfend und brodelnd den Hang entlang und vereinten sich schließlich zu einem großen Strom flüssigem Gesteins. Durch ein in Eile ausgehobenes System aus Kanälen, Gräben und Dämmen wurde die Richtung des Stromes grob gelenkt. Nichts konnte die Feuerwalze aufhalten, welche durch Dumathoins heilgen Zorn selbst angespornt, durch die Reihen der finsteren Streitkräfte Valvecs walzte und alles in seinem Weg verbrannte. Untote, Bestien und Konstrukte fielen scharenweise, während die Halborks, Halbdrow und anderes finstere Gesindel panisch die Flucht ergriffen. Grimmig lächelnd betrachtete der Alaghor aus sicherer Entfernung das Schauspiel. Die Zwergeningeneure hatten ganze Arbeit geleistet und die natürlichen Magmaquellen der Vulkaninsel als tödliche Waffe eingesetzt. Auch wenn die brennende Lava aufgrund der natürlichen Beschaffenheit des Landes die Stadt Valvec nicht direkt treffen würde, so hatte Infernael einen Grossteil seiner Truppen durch diesen geschickten Schachzug der Zwerge eingebüßt, während der Rest in einem heilosen Chaos vor den tosenden Flammen flüchtete. Schließlich wandte sich der Heerführer an die Truppen: „Vettern! Schärfte eure Äxte! … Die Zeit ist gekommen, diesen verfluchten Hort des Bösen endgültig zu vernichten und diesem Höllenbastard Infernael kräftig in den Hintern zu treten!“ Laute Jubelschreie waren aus den Reihen zu hören. „Die Mordinsamman … alle zusammen … alle werden sie an unserer Seite kämpfen Vettern! Und wenn sie schon mit uns kämpfen, dann werden wir ihnen verdammt noch mal eine Schlacht zeigen, die einem Dwar würdig ist! Erneut waren laute Zurufe der Zustimmung zu hören. „RACHE FÜR TELODUR! DWAR ARGLARGUL! DWAR MARGUL. DWAR ARAUDEK!“, brülle Helbar mit hocherhobener Axt, dessen glühende Schneide ihn in ein warmes, weißes Licht tauchte. „DWAR ARGLARGUL! DWAR MARGUL. DWAR ARAUDEK!“, schallte es lautstark aus den Reihen der Zwergentruppen zurück, als sich der Schlachtentross in Bewegung setzte. In der ferne, düster auf den Hängen über ihnen trohnte das Ziel, die Stadt Valvec … |
31.08.2008 02:29:35 | Aw: Schatten des Krieges (#15555) |
necro | Als Argantes an der durch Wellen wiegenden Reeling der Fähre stand, erspähten seine Augen von der Ferne bereits dunkle Rauchschwaden über der Stadt aufsteigen. Der wolkenverhangene Himmel trug sein übriges zu der beklemmenden Atmosphäre bei. [color=#008000][i]Das ist also der Grund, weshalb an diesem Tage besonders wenige Fahrgäste an Bord gegangen sind[/i][/color], dachte er sich und ließ seinen Blick über die Mannschaft des Schiffes schweifen. Die sonst manchmal heitere Besatzung der Fähre verrichtete ihre Arbeit ohne ein Wort zu verlieren. Auch der Steuermann schaute bloß noch grimmig zum Horizont. Mit einem Seufzen auf den Lippen ließ Argantes sich auf den Boden sinken. Den Kopf zur Seite drehend, um die nahende Insel zu erspähen. Sowie das Schiff anlegte und die Rampe ausgebreitet wurde, verließ er zusammen mit einer kleinen Schar von Passagieren, das Schiff. Mit schwermütiger Miene stieg er die Treppen hinauf. Oben angekommen ergab sich ihm ein Bild des Entsetzens. Ungläubig und überwältigt, klammerte er sich am Geländer fest. Schwer die Beherrschung wiedererlangend schweifte sein Blick über die zerstörten Mauern und die tiefschwarzen Rauchschwaden. Doch dies war zum Glück nicht sein Weg dachte er und bog nach rechts, in Richtung der Treppe die zum Strand hinab führte. Als er dort ankam, erkannte er, dass die Treppe zerstört wurde. Das Gefühl der Beklommenheit wuchs immer stärker an, es schnürte ihm beinahe die Kehle zu. Also ging er zu den Stadttoren, die nicht wie sonst von Gardisten bewacht wurden. Stattdessen schlüpfte er durch die restlichen Fetzen der Pforte. In der Stadt angekommen wurde er von einem Gefühl des Grauens übermannt. Einige Augenblicke wie versteinert am Boden gefesselt, fiel sein Blick über die umhertreibenden Menschen, die Krater die sich in den Boden bohrten und die zerstörten Gebäude. Er konnte sehen wie ein gerüsteter Mann zu einigen Soldaten sprach. Schweigend setzte er sich die Kapuze auf und versuchte möglichst ungesehen die Stadt zu passieren. In der Nähe der Taverne, rempelte er versehentlich eine Frau an. Lediglich beschwichtigend die Hände hebend, drehte er sich um und taumelte weiter. Das Nordtor passierend stand er am Fuße des Krähenforstes. Er nahm die Kapuze wieder ab und ließ seine Augen über die Umgebung streifen. Langsam realisierte er, dass der größte Teil der Bäume verkohlt und gebrochen war. Auch die restliche Vegetation wurde fast vollständig vernichtet. Der Boden war an vielen Stellen von Blut durchtränkt und trug sehr tiefe Furchen, von schweren Geräten die auf Kufen oder Schlitten vorwärts bewegt worden waren. Fassungslos fiel Argantes auf die Knie und schaute sich das entsetzliche Bild an. Die tote Erde zwischen seinen Fingern reibend ballte er seine Fäuste und rammte sie in den Boden. [color=#008000]Es war alles umsonst[/color], flüsterte er und fügte anschließend schmerzlich hinzu [color=#008000]Auf diesem toten Boden liegt kein Segen mehr...[/color]. Er stemmte sich wieder auf und beobachtete, wie die Leichname der Zwerge aufeinnadergetürmt wurden. [color=#008000][i]Sie brachten so viel Leid und Tod über diesen Ort, .... wie wird es Vanta und meinem Mentor ergangen sein? Sind sie noch am Leben?[/i][/color], dachte er sich. Leise seufzend machte er auf dem Absatz kehrt, zog sich die Kapuze über und ging zurück zur Anlegestelle, wo er mit dem nächsten Schiff nach Mirhavn übersetzte. Als er wieder an der Reeling stand, konnte er der zerstörten Insel keine Blicke mehr schenken. Von Trauer und Wut gebannt, drehten sich seine Gedanken um das "Warum". Doch schon bald, trennte er sich von diesen trübseligen Gedanken, als sein Blick auf einen schlichten Beutel, der an seinem Gürtel hängt, fiel. Immerhin vermochte dies, ein leises Lächeln auf seine Lippen zu fesseln... |
31.08.2008 08:02:14 | In den Händen des Feindes. (#15562) |
DocNitro | Glognar Eisenhand hatte es erreicht, das Ziel seines Schwurs. Er stand inmitten von Valvec und hieb wieder und wieder mit seiner Axt auf diejenigen ein, die einige Zeit zuvor die Zwergenbinge belagert hatten. Während das Getümmel rund um ihn tobte, merkte er nicht, wie hinter ihm die Treppe zwischen Ober- und Unterstadt zusammenbrach, bis auf einmal das Signal zum Rückzug gegeben wurde......er war abgeschnitten, umringt von den ehrlosen Feiglingen, die es gewagt hatten, ihre Hand nicht nur gegen Krieger, sondern auch gegen Frauen und Kinder zu erheben. Zähneknirschend umgriff er den Schaft seiner Streitaxt, erhob sie zum Himmel und wollte um Clangeddins Segen bitten, doch in diesem Moment bohrte sich eine von finstersten Arcana durchflossene Klinge durch seinen Körper, und die Welt um ihn herum wurde schwarz. Einige Zeit später, spürte er, wie jemand auf ihn eintrat, und eine eigenartige Energie durchlief ihn. Irritiert schlug Glognar die Augen auf, und was er sah, waren nicht die ewigen Hallen, sondern eine über ihn gebeugte Mystikerin Valvecs. Er versuchte, sich aufzurappeln, nach seiner Axt und dem Schild zu suchen, doch vergebens. Scheinbar hatte man seinen Zustand ausgenutzt und ihn gefesselt. Er starrte der Mystikerin hasserfüllt ins Gesicht, während diese ihm wohl versuchte, Angst einzujagen. Grinsend entgegnete er ihr: [color=#0000FF]Meint ihr, mich damit beeindrucken zu können?[/color], was sie jedoch zu seiner Belustigung nur noch erzürnte. Diverse Einschüchterungsversuche später, seine Augen mittlerweile von einer hinterrücks umgebundenen Augenbinde verdeckt und sein Körper durch mehrfache Anwendung finsterer Magie merklich mitgenommen, wurde plötzlich noch ein Sack über seinen Kopf gestülpt, scheinbar um ihm vorübergehend nicht nur seiner Sicht, sondern auch seines Gehörs zu berauben. Gefesselt und teilweise von der Aussenwelt abgeschnitten, aber im Herzen ungebrochen, wurde er nun in das, ironischerweise nicht eingeebnete, Verlies geworfen. Nachdem die Zellentür zugefallen war, und er einige Zeit in dem dunklen Loch gesessen hatte, murmelte Glognar zu sich selbst: [color=#000080]Na wartet.....die Morndinsamman sorgen für ihre Schützlinge, vor allem für diejenigen, die wenigstens versuchen, aus einer Situation herauszukommen.[/color] Und so begann er damit, zu versuchen, ob er sich genug bewegen kann, um, in der Stille und Dunkelheit der Zelle den Sack und die Augenbinde loszuwerden. ((Ich gebe nicht die gesamte, IG ausgespielte Einschüchterungsszene wieder, aber dieses Posting soll, da von der 'bösen' Seite ja nichts weiter kommt, die Geiselhaft-Szene weiterbringen. Mit oder ohne SL, es ist die Pflicht eines Gefangenen, auszubrechen oder es zumindest zu versuchen. )) |
31.08.2008 12:13:18 | Aw: Schatten des Krieges (#15566) |
door | Vanta stand auf der Mauer und blickte hinunter auf die Ebene vor der Stadt zu den Skeletten und Vampiren welche dort wachten und auf die elenden Bergbewohner warteten. Schweigend und mit ausdruckslosem Gesicht ließ sie ihren Blick schweifen. Hinter ihr sammelten sich immer mehr Soldaten im Hof. Etwas lag in der Luft. Ein Gefühl, eine Vorahnung. Sie alle wussten das sich die Zwerge für ihr zerstörtes Dorf rächen wollten und sie alle wussten das dies nicht in ferner Zukunft lag, sondern bald geschehen würde. Ein Rufen erschallte durch die Stadt: [color=#FF0000]Die Zwerge kommen! Die Zwerge sind im Krähenforst![/color] Sofort lief alles in diese Richtung. Der Herrmeister vornean, seine Soldaten im dicht auf den Fersen. Langsam stieg Vanta von der Mauer und folgte ihnen. Als sie durch das untere Stadttor liefen sahen sie die Katapulte der Zwerge, welche gerade damit begannen ihre Salven auf die Stadt abzufeuern. Der Kampf brach los. Anfangs sah es gar nicht schlecht aus, die ersten Katapulte konnten in Brand gesteckt oder zum Einsturz gebracht werden. Sie schleuderte Feuerbälle und Blitze in Richtung der kleinen Wichte; einige gingen stöhnend zu Boden, andere schienen davon unbeeindruckt zu sein und konnten nur von den Waffen des Heermeisters und seines Gefolges niedergestreckt werden. Doch mit zunehmender Zeit drängten die Zwerge und Elfen sie immer näher an die Stadtmauer. Eine Elfe, sie war mit einer Sense bewaffnet, schaffte zusätzliche Probleme. Wo immer sie auftauchte, da vielen die Soldaten in Massen, einer nach dem anderen. Ihre Sennse flirrte durch die Luft, köpfte und teilte die Glieder der Diener Valvecs mit Leichtigkeit, so als wären sie bloß Luft. SIe richtete ihre ganze Konzentration auf dieses Weib, schleuderte ihr Feuer, Eis und Blitz entgegen, doch die Macht dieser Elfe war groß - sie schien davon gänzlich unbeeindruckt. Sie mussten sich in die Mauern zurück ziehen, steckten das Haupttor in Brand, sodass die Zwerge und Elfen durch das Feuer mussten; sie begossen sie mit heißem Öl, jagten einen schier unaufhörlichen Pfeilhagel auf sie nieder, doch es waren zu viele. Sie stürmten das Tor, drängten über die Barrickaden und fluteten in die untere Stadt. Die treu kämpfenden Diener Valvecs mussten sich in die obere Stadt flüchten und mit ansehen, wie die untere Stadt dem Erdboden gleich gemacht wurde. Als der letzte in die obere Stadt geflohen war, setzten sie die Treppe in Brand und brachten sie zum Einsturz, sodass die Angreifer ihnen nicht folgen konnten. Mächtige Magie hüllte die schwarze Residenz in ein magisches Licht. Immer wieder gingen Geschosshagel von ihr aus auf die Angreifer nieder, eine Salve nach der anderen, unaufhörlich. Schließlich mussten sich Zwerge und Elfen aus der unteren Stadt zurück ziehen. Vanta stand oben auf der Mauer, ihr Gesicht ausdruckslos, doch spürte sie wohl Erleichterung. Noch immer war die Stadt unter Beschuss. Felsbrocken schlugen in die Residenz und das Konzil, mächtige Bälle aus brennendem Stein schlugen in die Gebäude und Häuser der oberen Stadt. Das Konzil brannte, die Residenz wankte. Die Soldaten und Diener Valvecs machten sich ans löschen. Ein faustgroßer Gesteinsbrocken traf Vanta am Kopf und sie wurde ohnmächtig. Die meisten Feuer waren gelöscht. Rauchschwaden stiegen von der Stadt auf und schlossen sich im Himmel zu einer mächtigen dunklen Wolke, welche sich über das Land legte. Überall die Schreie der Verletzten und das Rufen der Überlebenden um sich ihrer anzunehmen. Vanta stand auf einem Trümmerhaufen, schweigend, ausdruckslos und blickte über die Reste der Stadt. Die Zwerge waren abgezogen, auf ihre Schiffe geflohen und zurück zum Festland gesegelt. Ein kleiner Erfolg, keiner den man feiert, ein sehr hoch bezahlter. Valvec war fast komplett zerstört, das Heer stark geschwächt. Schwere Zeiten standen ihnen bevor. |
31.08.2008 14:18:22 | Aw: Schatten des Krieges (#15572) |
sommerwind | Sie hatte Nachricht von der Herrin erhalten und voll inbrunst sich ihren Gebet gewidmet als es sie von Schmerzen erfasst wurde. Noch war ihr Geist nicht ganz von ihrer neuen Schwester getrennt, noch fühlte sie bisweilen die Regungen in ihr und jetzt spürte sie Wut, sie spürte Hass und den Wunsch nach Rache. Unruhig und mit ihrem Willen die fremden Gefühle niederingend beendete sie ihr Gebet und begab sich ohne Umwege zum Anleger nach Valvec. Am Ufer der Küste angekommen sah sie wie mächtige Wolken dunklen Rauches über der kleinen Insel aufstiegen. Was sie gefürchtet hatte war eingetroffen, der Rückschlag der Zwerge hatte nicht lange auf sich warten lassen. [color=#FF0000]Mögen die Schatten dich behütet haben Ninnia, mögen die Schatten jedes Kind der dunklen Göttin schützend umhüllt haben.[/color] Sie betrat die Fähre und die Überfahrt schien endlos. Tod und Verderben lag auf der Insel und das vergessen der Qualen und der Rachedurst in den Gedanken der Überlebenden. Doch zuerst galt es die Baroness zu finden. |
31.08.2008 17:03:35 | Aw: Schatten des Krieges (#15580) |
winter | Shara beugte sich über die kleine Gestalt, schon seit einiger Zeit hatte sie immer wieder schwächere Strahlen auf ihn abgelassen. Grinsend stellte sie fest wie er nun keuchend und japsend vor ihr lag. Mit einem Ruck stand sie wieder gerade und konzentrierte sich auf die Energien, da war etwas in ihr, dass hatte sie bisher so noch nicht gespürt. Es kostete einige Anstrengungen um dies zu bündeln. Zweimal hatte sie schon probiert diese macht zu nutzen, doch jedes mal hatte sie abbrechen müssen und ihr war nichts anderes übrig geblieben als einen Strahl der Kälte und der Furcht auf ihn zu lassen. Leider wirkten diese bei ihm nicht wirklich. Sie schüttelte den Kopf und wurde so die störenden Gedanken los. Die Anspannung in ihrem Körper wuchs und dies mal schaffte sie es wirklich. Ein Strahl schoss auf den gefesselten Zwerg vor ihr. Flammen schlugen auf und der kleine brannte am ganzen Körper. Shara riss dieAugen auf und starrte zu ihm. Sie schüttelte sich und brach in ein böses lautes Lachen aus. [color=#FF6600][i]Nun brenne du kleiner Wicht, das ist die gerechte Strafe für dich und dein verkommenes kleines Volk. [/i][/color] Jauchzte sie, die Wachen an den Türen der Kerker kamen herbei geeilt um zu sehen wer diesen Tumult veranstaltete. Als sie den kleinen Wicht brennend in den Eisenfesseln sich winden sahen grunzte der Hork auf und fiel böse lachend ins Sharas Ausbruch ein. Die Flammen vergingen und der Zwerg lag stöhnend in den Ketten. Shara gab ihm eine kleine Weile und bündelte dann von neuem ihre Kräfte. Dieses Spiel wiederholte sie, der Zwerg konnte in ihrem Handeln kein festes Muster erkennen. Erst als der Zwerg kaum noch atmen konnte vor Anstrengung ließ sie von ihm ab. Sie hatte genügend testen können, nun würde sie sich zurück halten und diesen Wurm dem Lord übergeben. Grinsend ging sie aus dem Kerker und kehrte in die Taverne ein. Nickend sah sie sich um. Der Angriff hatte hohe Verluste bedeutet, jedoch schien es als wären die Überlebenden untereinander alle etwas mehr verbündeter geworden. Man sollte dies für die Zukunft nutzen. Sie nahm aus einem Beutel eine Rolle Papier und einen Kohlestift. Schwungvoll begann sie zu schreiben. [color=#0000FF]Werter Lord Infernael, mir ist bewusst das ihr diese Tage zu viele andere wichtigen Dingen nach gehen müsst. Dennoch hoffe ich Ihr werdet diese Zeilen lesen. Einer der kleinen Würmer die es wagten euer wunder schönes Valvec anzugreifen befindet sich in meiner Obhut. Bis auf ein paar kleinere Brandwunden ist er unversehrt. Es würde mich mit Freude erfüllen, eben jenen euch zu übergeben. Sicherlich werdet ihr etwas mit ihm an zu fangen wissen. Im Moment befindet sich der Gefangene gut gesichert in euren Kerkern. jedoch bin ich mir nicht sicher wie lange sich der Hork der zur Wache eingeteilt wurde wirklich zurück halten kann. Ich selber würde diesen Wurm sehr gerne zur Aufmunterung und Freude eurer Garde opfern. Doch all dies lege ich nun in eure Hände. Ihr werdet sicher zum Wohle Valvecs handeln. Hochachtungsvolle Grüße Shara Ashall, treue und ergebene Bürgerin Valvecs [/color] Geschickt erhitzte sie einen Klumpen Wachs und verschloss mit diesem das Schreiben. Sich streckend sah sie sich nach einem Boten um, winkte jenen zu sich und gab ihm ein Goldstück. [color=#FF6600]Bring dies zum Trohnsaal und lasse dem Lord ausrichten, es würde sich um ein Geschenk handeln. [/color] Der Bote nickte und machte sich eilig auf den Weg und Shara lehnte sich entspannend zurück und grinste. |
01.09.2008 09:18:53 | Aw: Schatten des Krieges (#15593) |
hannibhaal | Hammer und Amboss Den mit dampfenden Gewürzwein gefüllten Lederbecher haltend und ständig am heißen Wein nippend, schlenderte er langsam in die Unterstadt, wo die ihm zugeteilte Truppe lagerte. „TAGWACHE“ brüllte er über den Hof und grinsend beobachtete er das einsetzende hektische Treiben. Erst vor einer Woche war ihm die zeitweilige Führung über eine knappe Hundertschaft an Soldaten Valcecs übertragen worden. Rund 10 Horks, zwei Oger als persönliche Leibwache, eine große Masse an Orks, ein Rudel Kriegshunde und eine Handvoll schäbiger Goblin-Bogenschützen waren ihm unterstellt worden. Zu Beginn meinten einige sie könnten sich Dalregs Befehlen widersetzen und wollten wohl den Schlendrian fortsetzen, in dem sie bisher gelebt hatten. So wandte Dalreg gleichsam am ersten Tag der Befehlsübernahme sein Recht auf die „Dezimierung“ an. Per Losentscheid wurde jeder 10te seines Trupps hingerichtet. Die Loswahl hatte er natürlich so eingerichtet, dass der Rädelsführer und die körperlich Schwachen getroffen wurden. Damit schlug er zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum Einen stieg der Wille seinen Befehlen zu folgen und von nun an das Beste zu geben, zum Anderen hatte er Schwächlinge und Aufrührer ausgesondert. Danach ging er daran seine neue Truppe zu gruppieren, er bildete drei Kompanien zu je dreißig Mann, die wiederum in drei Gruppen zu je zehn Mann unterteilt wurden. Diese Gruppen bildeten je eine Einheit aus schwerer Infanterie, leichter Infanterie und Fernkämpfern. Zusätzlich stellte er eine eigene Truppe auf, welche den Umgang mit Stabschleudern trainierte und in den Grundlagen des Pionierwesens ausgebildet wurden. Die kommenden Tage waren durch harten Drill, Kampfübungen, der Bewegung in Formation und körperlichem Training geprägt. Da er im Allgemeinen mit den Fortschritten zufrieden war, hielt er sein gegebenes Versprechen und ergänzte die spärlichen Rationen welche von Valvec zur Verfügung gestellt wurden durch Ochsen, Schweine, Ziegen, Schafe und Hühner, aber vor allem durch Bier- und Weinfässer, welche er am hiesigen Markt zu überteuerten Preisen erstehen musste. Zuckerbrot und Peitsche, dieses altbewährte Mittel hatte innerhalb eines kurzen Zeitraumes keine perfekte, aber doch gute Mannschaft zusammengeschweißt. Mit einem kräftigen Schluck leerte Dalreg den Lederbecher mit dem mittlerweile erkalteten Gewürzwein, als sein Stellvertreter die Bereitschaft der Truppe verkündete: „Meister des Rudels, die Blutwölfe stehen bereit.“ Zufrieden grinsend zeichneten sich seine weißen Zähne deutlich vom in Rot und Schwarz bemalten Gesicht ab, als er die Truppe abschritt und einige lobende und ein wenig mehr scheltende Worte an die Kämpfer richtete. „Heute am Programm, ein kleiner Morgenlauf in voller Rüstung, um eure kleinen krummen Beine zu stärken und euren Hunger zu fördern. Danach Aufbau eines provisorischen Lagers im Krähenforst und Einnahme des Morgenmahls.“ Die Truppe nahm gerade Kolonnenformation ein, als eine Unruhe den Bereich des Nordtores erfüllte. Eilig schritt Dalreg zum Ursprung des Aufruhrs, der durch einen Leichnam gebildet wurde, dessen Rücken durch drei Elfenpfeile geziert wurde. Boten machten sich bereits auf den Weg und Signalhörner erschallten, als ihm ein Schwarzgardist kurz mitteilte: „Elfen, Zwerge, Strand spuckte er noch blutend aus, ehe er starb. Es geht wohl los Herr.“ Grummelnd rügte er sich selbst, weil er nicht mehr Druck ausgeübt hatte, den nördlichen Strand zu sichern, als er eilig zu den Blutwölfen zurück schritt. „Gefechtsbereitschaft herstellen und falls danach noch Zeit bleibt haut euch einen Happen Fleisch rein, ihr werdet heute noch Kraft brauchen!“, brüllte er, als er begann seinen Unterführern Befehle erteilen. Rasch erfüllte hektisches Treiben nicht nur Dalregs Truppe, sondern den ganzen Stadtbereich und die außerhalb lagernden Truppen. Nervös schritt Dalreg zwischen seinen Truppen umher und blickte immer gegen die Oberstadt in der Hoffnung, dass der Heerführer bald das Kommando übernehmen würde. Zeit war das entscheidende Moment in der kommenden Schlacht. Würde Valvec die Truppen entsprechend schnell sammeln und rasch zuschlagen, könnte der Angriff der Zwerge bereits an der Landungszone zusammenbrechen, denn ungeordnet und im unvermeidlichen Chaos einer Landung, lagen die Vorteile klar auf Seiten der dunklen Stadt. Doch selbst Dalreg vermochte nicht einzuschätzen, wie lange die Landungsoperation schon in Gange war. Die Wachposten und Patrouillen waren wohl durch Spezialeinheiten oder Assassinen ausgeschaltet worden und der Hork, welcher sich wahrscheinlich nur durch äußerst glückliche Umstände bis zum Tor durchgeschlagen konnte, hatte damit Valvec die Chance zum Gegenangriff offen gehalten. Endlich schritten der Heermeister und die übrigen Würdenträger Valvecs die Unterstadt hinab. Ein wenig zu erhaben und ein wenig zu langsam für Dalregs Geschmack. Wenigstens hatte er dadurch noch genug Zeit einige Worte an seine Kämpfer zu richten. „Blutwölfe! Heute ist der Tag der Bewährung gekommen. Der Tag, an dem ihr Blut vergießen werdet! […] und verdammt noch mal, lasst die Feinde mehr bluten, als ihr selbst bluten werdet! Nun lasset uns gemeinsam einen ehernen Amboss bilden, auf dem der von Zwergen geführte Hammer zerbersten wird!“ Lautes Gebrüll, Gejohle und feste Schläge auf Schilde erfüllten die untere Stadt und dieses wurde noch gesteigert als der Heermeister durch das Tor schritt. Dalreg rollte nun ein Banner aus, welches einen roten Wolf auf schwarzem Hintergrund darstellte und übergab es dem Oger, den er als Bannerträger ausgewählt hatte. „Für dieses Banner lebt ihr, für dieses Banner sterbt ihr! […] und nun Voorwäääärts“ Unter lauten rhythmischen Klängen der beiden Paukenträger schlossen sich die Blutwölfe dem Heerbann Valvecs an, der sich im Eilmarsch Richtung Küste bewegte. Langsam erhob sich die Sonne im Osten. Die Umrisse einer Armada aus Schiffen und der anlandenden Truppenteilen hoben sich als schwarze Schatten unter dem Hintergrund des blutroten Horizonts ab, als sich Valvecs Einheiten aus dem Dunkel des Krähenforstes in der sanft abfallende Ebene entfalteten. Sie waren offensichtlich zu spät gekommen, um mit den anwesenden Kräften die Zwerge noch ins Meer zurücktreiben zu können und die Masse der Klingengolems und untoten Horden bahnte sich nur langsamen Schrittes ihren Weg an den Strand. Dennoch hatten die Zwerge einen Fehler begangen, indem sie die Masse der Bauteile für Kriegsmaschinen an einem Punkt fokussierten, um wohl so die Arbeit ihrer Pioniere zu erleichtern. Der Kriegsrat war sich schnell darüber einig einen Vorstoß zu diesem Sammelpunkt zu wagen, um so den Zwergen einen Teil der Schlagkraft gegen die Festungswälle Valvecs zu nehmen. Koven übernahm die Führung des linken Flügels, Honkars Truppen bildeten die Hauptfront, Dalregs Blutwölfe formierten sich am rechten Flügel und standen dem Gros der Kriegsmaschinen direkt gegenüber. Abseits der formierenden Heere sammelte sich ein Sonderkommando Halbdrow unter Graf Mujiir. Die Zwerge bildeten einen lang gezogenen einreihigen Schildwall, der jedoch beständig durch neu anlandende Truppen an Stärke gewann. Hinter dem Schildwall sammelten sich auch vereinzelte Trupps aus Elfenbogenschützen. Ein Hornsignal welches vom Kriegsgeschrei der Truppen Valvecs erwidert wurde, war das Zeichen für den Angriff. Dalregs Plänkler stürmten vor, sollten die Zwerge durch Beschuss mit Wurfspeeren Schwächen oder sie durch schmähende Reden dazu reizen ihre Schlachtreihe zu verlassen. Vereinzelt wollten geifernde Zwerge bereits losstürmen, doch wurden sie durch den Führer des Abschnittes, zum Teil mit Gewalt, zurückgehalten. Mit der schweren Infanterie formte Dalreg einen Schlachtkeil, dessen Spitze er selbst bildete. Die Leichbewaffneten wurden durch ein Hornsignal zurückgerufen, um den Schwung des bevorstehenden Angriffs nicht zu schwächen. Dem Kampfwillen der Truppe kam zugute, dass sich zwei Goblins, welche ihren gesamten Clan durch Zwergenäxte verloren hatten, nicht mehr halten konnten und von Rachegelüsten übermannt auf die Zwergenphalanx stürzten. Dalreg hatte noch Zeit stärkende Zauber auf seine Truppe zu legen, ehe die Goblinköpfe den Blutwölfen entgegengeschleudert wurden und somit die Zwerge selbst das Signal zu Angriff gaben. „Gleiches mit Gleichem!“ schrie er. Die Wucht des Anpralls war gewaltig und konnte die Linie ein wenig eindrücken, doch die Zwerge hielten Stand. Ein Zwerg fiel dem gezieltem Stich von Dalregs Speer zum Opfer, ein anderer verlor das Gleichgewicht und wurde von auf Rache sinnenden Goblinhänden niedergemacht, welche alsbald seinen Kopf krächzend und johlend in die Höhe warfen. Doch der Durchbruch war nicht geschafft und die Kraft seiner Schlachtlinie vermochte die Zwerge nicht zurückzudrängen. Im Gegenteil, die vom Strand heranstürmende Einheiten würden bald das Gleichgewicht der Kräfte zu Dalregs ungunsten wenden. Doch Ziel war das zwergische Kriegsgerät, welches bald in Flammen aufgehen würde. Dalreg gab ein Handzeichen und die 10köpfige Pionierabteilung rückte nach. Sie zu schützen war die eigentliche Aufgabe. Fünf kräftige Orks trugen je drei Meter lange Stabschleudern bei sich, welche durch ihre Hebelwirkung die Reichweite ihrer geworfenen Überraschungen erhöhte. Calimshaner Feuer, eine leicht entzündbare Flüssigkeit abgefüllt in Tonkrüge und versehen mit einem Zündlappen. Es hatte die wunderbare Eigenschaft, unter Beifügung von Wasser noch heftiger zu brennen. Die Gefahr wurde zwar erkannt, Elfenpfeile und Wurfäxte machten sich auf den Weg, doch die von Armbrustschützen mitgeführten Pavesen boten vortrefflichen Schutz für die in Deckung gehenden Pioniere. Geworfen in einer hohen Parabelbahn strebte die in Tonkrügen versperrte Zerstörung den Katapulten, Rammböcken und Triböken zu. Den Abschluss bildeten größere Krüge, die mit allerlei abstoßendem und tödlichem Getier gefüllt waren und für ein wenig Chaos unter den Koalitionstruppen sorgen sollten. Grinsend sog Dalreg den Geruch des frischen Blutes, der Angst und des Todes ein, der sich langsam mit dem Rauch der brennenden Kriegsgeräte vermengte. Langsam aber stetig gewannen die Zwerge und ihre Verbündeten die Überhand und mit einsetzendem Schlachtgesang begann sich die Zwergenphalanx in Bewegung zu setzen. Der Schlachtenlärm steigerte sich und Valvecs Schlachtlinie stand kurz vor dem Bersten, als ein infernalischer Lärm aus Richtung des Krähenforstes erschallte. Klingengolems und Horden von Untoten durchbrachen das Unterholz und strömten dem Strand zu. Vom Waldrand donnerte das Signal zum Rückzug für die Kämpfer Valvecs und Dalreg führte seine Truppe Richtung Krähenforst. Die Schlachtreihe der Zwerge setzte den sich zurückziehenden nicht nach und nutzte die Zeit dafür, sich erneut zu ordnen und die noch immer eintreffenden Verstärkungen einzugliedern. Die Blutwölfe ordneten sich neu, um gegebenenfalls in den sich nun entfachenden Angriff der Maschinen und Untoten einzugreifen. Doch die Klingengolems erschienen in viel zu geringer Zahl. Wie Boten berichteten hatten die Zwerge den Vulkan angegraben und die ausströmende Lava hatte einen Großteil der dort lagernden Konstrukte vernichtet. Bald war klar, dass diese Einheiten den Angriff nur Schwächen aber nicht Abwehren konnten. Dalreg blickte besorgt auf den Strand, zwar brannte ein Großteil des gelagerten Kriegsmaterials, doch schien dies nicht einmal die Hälfte der mitgeführten Belagerungsgeräte zu sein, denn neue Transportschiffe landeten unermüdlich mit Fertigteilen an, welche noch während der andauernden Kämpfe zusammengesetzt wurden. Die folgenden Kämpfe lassen sich als ein andauerndes Rückzugsgefecht beschreiben, welches unter beidseitig großen Verlusten in der Inneren Stadt endete. Die verbündeten Truppen standen bereits im Torbogen zur Inneren Stadt als ein Feuerball der Magierin Vanta Asen die Stiege zur Unterstadt in Brand setzte und die Zwerge zum Rückzug zwang. Die am Plateau verbliebenen Gegner wurden durch einen Ausfall vernichtet. Die letzte große Waffentat dieses Tages. Grummelnd blickte Dalreg über den Abgrund zur Unterstadt, als er sofort in Beschuss genommen wurde. Kurz danach wurden bereits Sturmleitern angelegt und Wurfhaken suchten gierig nach Halt in den Felsen der Oberstadt. Johlen und Siegesgeschrei drang nach oben, als der Torbogen erneut verbarrikadiert wurde und sich die Streiter Valvecs zum letzten Gefecht sammelten. Als sie dachten die Stimmung sei bereits am Boden, erreichte sie die Meldung vom Totalverlust der Schwarzen Flotte. Dalreg lehnte sich erschöpft an die Wand des Konzils, als er ein leichtes Vibrieren verspürte und ihm Verputz in den Nacken fiel. Ungläubig blickte er nach oben und konnte gerade noch einem hinab fallenden Mauerstück ausweichen. Seine Nackenhaare stellten sich auf, nicht wegen dem soeben entronnen Tod, sondern wegen dem gewaltigen Maelstrom, der sich über dem Konzil gebildet hatte. Das Auge des Wirbels wurde durch einen Strang wabernder grüner und schwarzer Energie genährt, welcher seinen Ursprung in der Schwarzen Residenz hatte. Immer schneller drehte sich der Wirbel, bis seine Drehung als solches gar nicht mehr wahrnehmbar war und er eine grünschwarze Scheibe bildete. Plötzlich zerbarst der Maelstrom und reinste Zerstörung wurde über die gesamte Insel verstreut, während die rückstrebende Energie des Verbindungsstranges das Schwarze Konzil beinahe zum Einsturz brachte. Für einen Augenblick herrschte vollkommene Stille, als sei alles Leben verstummt. Stunden später hockte Dalreg am Eingang der Taverne, die wie durch ein Wunder beinahe ohne Schäden geblieben war. Das geronnene Blut, das zu einem nicht geringen Anteil von ihm selbst stammte, und nicht mehr zu identifizierende Gewebeteile, welche hie und da an seiner geschwärzten Rüstung klebten, verliehen ihm etwas dämonisches. Er führte den Weinschlauch an seine Lippen und nahm erneut einen kräftigen Schluck. Äußerlich passte er seine Mimik und Körperhaltung der allgemein vorherrschenden Trübseeligkeit an, doch innerlich frohlockte er. Diese Schlacht kannte nur einen wirklichen Sieger, nämlich Garagos. Der Kampf war von beiden Seiten in einer Unerbittlichkeit und Brutalität geführt worden, an welcher der Emporkömmling Tempus wohl keine rechte Freude finden würde. Auch Korven hatte den Blick des Schlachtenlenkers gespürt, welcher kurze Zeit auf der Insel der Verdammten weilte. Und was hatte die Koalition aus Zwergen und Elfen erreicht? Nichts. Sie haben einem Troll Hände und Füße abgeschlagen, doch sein Kopf blieb unversehrt. Es wäre nur eine Frage der Zeit, bis Valvec seine ursprüngliche Stärke erlangen würde. Und Valvec würde seine Verluste schneller Wettmachen, als die langlebigen aber minder geburtenstarken Elfen und Zwerge. |
01.09.2008 10:31:31 | Der beginn der Schlacht um Valvec (#15595) |
Mard Aylomen | An einen ruhigen Tisch im Tänzelnden Schatten, drückte Ninnia ein Siegel auf das Dokument und übergab es dem Boten, welcher sofort davoneilte. Endlich ist auch der letzte Verbündete informiert, das Valvec angegriffen wurde. Wie immer hatte Ninnia, aber verschwiegen , wie schlimm es wirklich um die Stadt stand, man brauchte einfach keine neue Invasion besonders nicht von einen ehemaligen Verbündeten der leichte Beute erwartet. Sich einen Moment der Ruhe könnend lehnte sie sich zurück gegen die Stuhllehne und schloss die Augen, wieder durchzuckten Erinnerungen der Schlacht ihren Kopf. Wie die erste Welle der Konstrukte auf die Line der Zwerge traf. Leicht zufrieden beschaute sie sich aus der Entfernung, wie die ersten Zwerge unter den kraftvollen Schlägen zu Boden gingen und sich nicht mehr erhoben. Doch plötzlich fing erst eines dann ein andere Eisengolem zu wanken und fiel und erhob sich selber nicht mehr und langsam wurde Ninnia klar. Die Zwerge hatten gelernt und sich vorbereitet, diesmal würde es kein leichter Sieg werden. Ein breites Lächeln umspielte ihr Gesicht unter dem Helm , als sie sah wie der wohl anscheinend der Clanvater, von dem Rest seiner Truppen durch 2 Eisengolems getrennt wurde. Gerade als diese elende Zwerg den letzten Golem fällte, hatte sie es geschafft. Schnell stach sie in den Rücken des Zwerges. Ein wuterfülltes Knurren bekam sie als Antwort und der Zwerg dreht sich zu einen wuchtvollen Schlag herum mit seiner Axt. Von ihren Sinnen gewarnt duckte sich Ninnia unter dem Schlag weg und stach zu doch es flogen nur schwarze Funken, als ihre schwarze Klinge auf der suche nach neuem Fleisch welchen sie die Kraft entziehen konnte nur den Schild des Zwerges traf. Schnell sprang Ninnia in den Schatten des nächsten Baumes und verschwand für die Draw, als sie hörte wie sich klirrende Schritte nährten, Zwerge die wohl herbeieilten um ihren Clanvater zu helfen. Missmutig schaute Ninnia verborgen im Schatten auf die nun 4 Zwerge die sich gegenseitig schützten. Es hätte vielleicht eine Entscheidung bringen können, wenn ihr Clanvater schon früh gefallen wäre. |
01.09.2008 10:36:07 | Die Schlachterfahrungen von Ninnia Elrion (#15596) |
Mard Aylomen | Doch hatte sich durch eine List der Zwerge das Blatt gewendet. Ihrer Truppen von Untoten und Golems beraubt , durch Lava, wurde das Signal zum Rückzuck hinter die Stadtmauer gegeben. Doch der Feind rückte weiter vor und nichts schien ihn aufzuhalten Als das Tor durchbrochen war kam es zu Straßenkämpfen im ganzen unteren Bereich von Valvec. Gerade zog Ninnia ein Dolch aus einen der Leiche eines Zwerges in einer dunklen Gasse. Als plötzlich zwergische Kommandos gerufen wurden. [color=#0000FF]Vetter Schlachtlinie und last diese Hrum nicht entkommen, sie hat diese Konserven erschaffen.[/color] Waren die letzten Worte des Führers des Trupps, danach hatte sich einer von Ninnias Dolchen in seinen Hals gebohrt und Blut aus dem Mund fließend sagte der Zwerg tot zu Boden. Davon unerschüttert rückten die Zwerge geschlossen in die Gasse vor und Ninnia schaut schon auf den nächsten Schatten Ausschau, als plötzlich Schmerz ihren Oberschenkel durchzuckten. Schnell riss sie ihren Kopf herum zu den Zwergen wieder, als sie eine Elfe erblickte, die schon wieder ein Pfeil anlegte und auf sie zielte. Sie hatte wie im in ihrer Ausbildung gelernt für Notfälle einfach ihren Reflexen die Kontrolle zu überlassen und es kehrten langsam die Bilder in ihr Gedächtnis was eigentlich passiert war. Wie eine Rolle nach vorn gemacht hatte und den Schwung mit nutzte um einen Wurfpfeil auf die Elfe zu schleudern, welche getroffen zu Boden sank. Die Zwerge gingen wütend ihre Äxte schwingend geschlossen auf sie zu. Ninnia lief langsam immer schneller werden die letzten Meter in Richtung Zwergenline und schleudert etwas gedanklich dem Zwerg etwas entgegen, es zeigte Wirkung der Zwerg ließ die geschlossene reihe Aufbrechen und torkelte, benommen nach hinten. Laut knallend prallt Ninnia seitlich mit der Schulter voran gegen den Schild des Zwerges. Ihren zweiten Dolch , drang mit einem lauten Kreischen durch die Rüstung des Zwerges und bleib in seinen Bauch stecken, schilderte Ninnia auf dem Zwerg liegend ein kleines Stück die Straße entlang. Selbst leicht benommen von den entstehenden Schmerz des Aufprall rollte sich Ninnia von dem noch leicht röchelnden Draw. 3 der 4 verbleibenden waren wohl völlig überrascht den sie verharrten für einen kleinen Moment . Der letzte jedoch wohl rasend für Wut stürmte auf sie mit einem zwergischen Fluch auf den Lippen. Breitbeinig Stand er über und zielte wohl einen kurzen Moment mit der Axt um Ninnia noch leicht benommen zu enthaupten. Ihr Gefahrensinn schrie in ihrem Kopf und überlagerte die rasenden Wellen von Schmerzen aus ihrer linken Schulter, riss Ninnia das Kama aus ihrem Gürtel und hiebte es in Verzweiflung zwischen die Beine Des Zwerges, welcher gerade zum Schlag ausholen wollte. Ein leichtes schmerzverzehrtes [color=#0000FF]Gordul [/color]drang durch das Visier des Zwerges, als die Klinge des Kamas tief eindrang, durch eine Schwachstelle der Rüstung. Die Axt viel dem Zwerg nach hinten mit einen Blong auf den Boden und der Zwerg gibt nach hinten weck seien freie Hand auf die getroffene Stelle haltend. Langsam dringt durch die Bilder ihre Erinnerung eine Stimme und sie bemerkt einen Priester von Hjelgis , wie er hinter ihr Kniet und anscheinend eine Hand auf ihre schmerzende Schulter drückend ein Gebet spricht und der Schmerz aus ihrer Schulter verschwindet. Noch leicht benommen vom verhallenden Schmerz sieht sich Ninnia um. Die restlichen 3 Zwerge liegen von schwarzen Bolzen der Garde durchbohrt ein kleines Stück von Ninnia entfernt. Eine der Garde die den Priester bewachen bellt in die Gasse. [color=#0000FF] Der Heerführer hat zum Rückzug zum oberen Basar gerufen , nun beeilt euch[/color] Die restlichen Erinnerungen schon Ninnia beiseite und hoffte sie bald zu vergessen, wie die Stadt in Flammen aufging und unzählige starben in der zusammenstürzenden flammenden Stadt und ihre Hilflosigkeit dabei. Seufzend schaute sie auf als anscheinend jemand in die Taverne trat. |
01.09.2008 19:27:10 | Aw: Die Schlachterfahrungen von Ninnia Elrion (#15615) |
xaifos | [b]Part III: Der Sturm[/b] „Angriff!“, dröhnte eine Stimme durch die Reihen der Dwar. Keinen Augenblick später setzte sich der gewaltige Tross in Bewegung und stürmte lautstark in Richtung Valvec. Die vergangenen Stunden waren von harten Kämpfen geprägt gewesen. Die finsteren Streitkräfte hatten immer wieder durch schnelle und todbringende Ausfälle versucht, den Bau der Belagerungsmaschinen zu verhindern. Mehr als ein Dwarbarak hatte dabei sein Leben gelassen, doch standen die Truppen unter der Führung Hreidmar Schädeltreter wie ein Fels in der Brandung. Gelacht hatten die dunklen Magier auf den Mauern der Stadt, als sie begannen finstere Magie auf die Zwerge herabregnen zu lassen. Umso entsetzter waren die Zauberwirker, als sie feststellten, dass ihre Magie wenig Wirkung zeigte. Gut behütet in den Reihen der Dwarbarak standen die Arkanisten des Clan Finstertrotz und woben eifrig an ihren Gegenzauber zum Schutz der Zwergenkrieger. Zwergen-Magier! Etwas, was sich zu absurd anhörte, als dass es war sein könnte! Doch da standen sie, dem Irrglauben zum Trotze, dass die Dwar über keine magische Unterstützung verfügten. Währendessen eilten Zwergenpriester durch die Reihen, heilten Verwundete und segneten die Truppen mit mächtigen Gebeten, gaben den Truppen neue Kraft und Kampfeswillen. Dennoch lernten die Verteidger in ihrer finsteren Stadt schnell und ersetzten die Magier auf den Wällen gegen Bogenschützen und Belagerungswaffen. Pfeilsalven und schwere Geschosse regneten nun auf die Dwar nieder. Die verderbten Alchimisten der Stadt hatten die Geschosse mit böser Magie verstärkt, so dass diese zerplatzten und giftige Dämpfe absonderten, durch die viele Dwar den Tod fanden. Die Elfen, welche sich den Dwar angeschlossen hatten, erwiederten zwar das Feuer und jeder Pfeil der Meisterschützen forderte ein Opfer. Doch konnten die Verteidiger die Dwar letztlich zurückdrängen. Helbar hatte letztlich eingesehen, dass letztlich ein Angriff auf die untere Stadt nötig war, um den Aufbau der Belagerungswaffen nötig war. Und nun stürmte ein Großteil die Zwergenarmee auf die finsteren, schweren Tore Valvecs zu, Morndinkin Borandur allen voraus. Doch auch Helbar war an der Spitze und hielt sein heiliges Symbol hoch erhoben. Ein gewaltiges Licht ging von seiner Hand aus, als er die Magie seines Gottes mit einem feurigen Gebet anrief. Eine gewaltige Axt aus reinem Licht manifestierte sich vor dem Tor und schmetterte das mit Stahl verstärkte Holz aus den haltenden Angeln. Splitter und Holzplanken fegten durch die hinter dem Tor abwartenden Gegner und rissen schreckliche Wunden. Der Explosion folgten die größere Verheerung, die Streitmacht von Kuldar und Kuldjarghs der Dwar. Dem Ruf Clangeddins folgend warf sich Helbar mitten in die Schlacht. Zwei Halborks stürmten auf ihn zu, doch mühelos parrierte er ihren zornigen Angriff, führte eine Drehung aus und durchtrennte einen der beiden Grünhäute mit seiner Streitaxt „Stärke“ beide Beine. Der andere Kämpfer nutzte die Gelegenheit und verpasste Helbar mit seinem Zweihänder einen brutalen Seitenhieb. Doch mächtige Schutzmagie seines Gottes lag über dem Alaghor, welche die Rüstung des Schlachtenklerikers härter als Adamanit machte und die Klinge des Halbblutes springen ließ. Ungläubig starrte die Grünhaut auf das gebrochene Heft seines Schwertes, als ihn der zweihändig geführte Hieb des Alaghors traf und für immer zu Boden schickte … |
01.09.2008 19:27:47 | Aw: Die Schlachterfahrungen von Ninnia Elrion (#15617) |
xaifos | [b]Part IV: Das Duell[/b] Immer wieder brülle Helbar Befehle durch die Reihen, während er selbst zwischen den einzelnen Schlachtentrupps hin und her bewegte, um den Kuldar neuen Mut zu machen und um die Segnungen Clangeddins anzurufen. Dann hatte er eine Vorahnung, ein ungutes, drängendes Gefühl, seinen Blick auf die Belagerungswaffen zu richten. Er wusste, Clangeddin schickte ihm eine Warnung und so übergab er sein Kommando und eilte mit einem Elitetrupp Dwarbaraks zu den Zwergen-Ingeneuren. Keinen Augenblick zu früh traf er ein. Ein Trupp Schattenrkrieger Valvec hatte sich an der Streitmacht vorbeigeschlichen und die nur spärlich bewachten Katapulte angegriffen. Unter ihnen entdeckte er auch einen seltsamen Halbling. Doch um sich zu wundern war keine Zeit. Mit einem Schlachtruf stürmte der Alaghor mit seinem Trupp auf die Halbdrow zu, welche bereits ihre Bögen gespannt hatten. Doch die Dwarbarak hatten bereits ihre schweren Turmschilde in Position gebracht und die Pfeile vermochten die schweren Mithralschilde nicht zu durchdringen. Doch wie aus dem Nichts tauchten weitere Schattenkrieger auf und attackierten den Trupp von der Flanke aus. Ein wilder Kampf entbrannte. Gerade hieb Helbar nach einem der Halbdrows, der ihm jedoch geschickt auswich und das weite suchte, da spürte er einen heftigen Stich in seinem Rücken. Wütend fuhr der Schlachtenkleriker herum. Vor ihm stand ein ungläubig auf den Schlachtenrpriester schauender Halbling mit Kurzschwert und Rundschild bewaffnet, scheinbar nicht begreifend, warum der Kleriker nach der tödlichen Attacke noch immer lebte „Du dreckiger kleiner Halbgnom …“, knurrte Helbar und holte mit seiner gewaltigen Streitaxt aus. Seine Verwirrung im letzten Moment abschüttelnd, wich der Halbling übermenschlich geschickt aus, doch Helbar setzte sofort nach und riss den Halben mit einem Rückhandschlag seiner Streitaxt von den Beinen. Mit einem grimmig Lächeln ließ der Alaghor die Axt auf seinen scheinbar besigten Gegner herabsausen, doch auch diesmal rollte sich der Halbling im letzten Moment zur Seite, so dass „Stärke“ nur den Stein spaltete. Als Helbar die Axt wieder aus dem Boden gezogen hatte, war der Halbling verschwunden. „Bei den neun Höllen, wo ist dieser …“, fluchte Helbar, als ihn erneut etwas in den Rücken stach. Mit einem Axtschwung fuhr Helbar herum und verfehlte den Halbling nur knapp. Dieser schien jedoch diesmal entschlossen, zu kämpfen und stellte sich dem tobenden Schlachtenpriester. Mit einer geschickten Finte öffnete er den Verteidigung des Schlachtenklerikers und sah seine Chance. Das Kurzschwert schoss nach vorne … und prallte an der Rüstung des Alaghors ab, ohne sichtlichen Schaden zurückzulassen. Erneut war der Halbling verwirrt und Helbar nutzte seine Chance um einen Fußfeger anzubringen, der den Halben zu Boden schickte. „Pah, du Bastard einer Goblinhure, mein Gott schützt mich vor deinen jämmerlichen Attacken. Also bleib liegen und stirb gefälligst!“, fluchte Helbar und ließ erneut die Axt auf den Halbling niedersaußen. Dieser schaffte es diesmal nur mit Mühe und Not die Bahn der Axt mit seinem Rundschild abzulenken und trug eine schmerzhafte Wunde am Arm zurück. Dies schien den Hin endgültlig wachzurütteln. Vor den Augen des Alaghors verschwand der Halbling, verschmolz mit dem Schatten und griff erneut hinterhältig an. Wieder fluchte der Alaghor lautstark, da er trotz der mächtigen Schutzmagie, welche sein Gott ihm verlieh schmerzhafte Treffer einstecken musste. „CLANGEDDIN!“, rief Helbar die Macht seines Gottes an, welche ihm neue Kraft schenkte und die Wunden schloss. Göttliche Macht verlieh ihm nun auch übermenschliche Schnelligkeit und Kraft, während sein Gegner gleichzeitig geschwächt wurde ... Eine Ewigkeit schienen sie gekämpft zu haben. Der geschickte Halbling, der immer wieder in die Schatten floh um erneut hinterücks anzugreifen und der schwer gepanzerte Schlachtenpriester, dessen Augen durch die innewohnende göttliche Macht hell leuchteten. Beide hatten Blut vergossen, keiner schien jedoch den Sieg davontragen zu können. Inzwischen waren die Halbdrow besiegt und andere Dwar schlossen sich dem Alaghor an. Der Hin erkannte nun seinen Nachteil und verschwand in einer schwarzen Rauchwolke eben so plötzlich, wie er aufgetaucht war ... |
01.09.2008 23:01:11 | Aw: Schatten des Krieges (#15631) |
Chaos4567 | Erleichtert atmete die Quäsitorin auf, als sie die bemerkte, dass die erste Phase des Krieges beendet war. Glücklicherweise war ihr in dem Quartier in der Schwarzen Residenz nichts geschehen. [i]"Was denkt sich der Orden eigentlich, mich inmitten dieses anbahnenden Krieges hier zwischen den Fronten zu postieren?!"[/i], rief sie laut aus. [i]"Wenn ich das hier überlebe, bekomme ich hoffentlich mehr als nur einen feuchten Händedruck."[/i] Verärgert wandte sie sich nach draußen, denkend: [i]Vielleicht kann ich wenigstens irgendwo noch ein paar Unschuldige heilen. Was für eine furchtbare Insel![/i] |
02.09.2008 08:38:06 | Aw: Schatten des Krieges (#15634) |
door | Am Ende der Besprechung war sie nicht wirklich schlauer als zuvor. Sicher, es mussten Zelte für die Überlebenden aufgestellt, Hilfsgüter verteilt werden; und die Stadt musste wieder aufgebaut werden. Aber wie sollte [i]sie[/i] dabei helfen? Sie konnte ja schlecht selbst den Hammer in die Hand nehmen. Wie auch immer, sie würde sich um die Toten dieser elenden Bartträger kümmern, bevor sie noch eine Seuche oder Epedemie in der Stadt auslösten. Vor der Taverne traf sie auf die Gardisten, welche Andyneth für sie abgestellt hatte. Sie winkte ihnen ihr zu folgen; die Gardisten nahmen die Öl und Pechfässer auf und folgten Vanta aus der Stadt zum Krähenforst, wo die Leichen der toten Dwar aufgestapelt waren. Ein Gestank von Verwesung hatte sich bereits über den Haufen gelegt und Insekten weideten sich schon an den Körpern. Bevor Öl und Pech über den Haufen gegossen wurden hörte sie die Gardisten noch rufen: [color=#0000FF]Lasst uns wenigstens ihre Herzen herausreißen und Fressen![/color] Sie erinnerte sich an die Worte von Honkar und überlegte kurz. [i]Was solls. Wenn es ihnen danach besser geht.[/i] Sie nickte knapp und die Halborks weideten sich an den Leichen. Danach gossen sie die Fässer aus und traten zurück. Ein paar drakonische Worte, ein, zwei knappe Handbewegungen, der Leichenberg ging in Flammen auf. Überall roch es nach verbranntem Fleich. Stunden danach war von den Dwar nur noch Asche übrig. Sie befahl den Gardisten diese zu sammeln und aufzuschütten. Der Lord würde entscheiden was mit ihr geschehen sollte. Dann machte sie sich wieder auf zur Stadt. |
02.09.2008 09:56:07 | Aw: Schatten des Krieges (#15639) |
ArGon | Die Schlacht war mitten im Gang. Argoin betrachtete seine kleine Einheit an Armbrustschützen die er zugeteilt bekam. Natürlich hätte er lieber an forderster Front zusammen mit den Kuldjarghs gekämpft, aber wie jeder Dwar verstand er sich als Teil eines Ganzens und versuchte seine Aufgabe mit vollem Elan zu meistern. Seine Einheit bestand aus einem Dutzend gestandener Zwerge, in der Hand hielten sie von Elfenhand gefertigte schwere Armbrüste und feuerten unaufhörlich Bolzen auf ihre Feinde. Schnell merkte er, dass ihre Bolzen, auch wenn sie durch Schall verstärkt waren, kaum Schaden an den mächtigen Konstrukten aus Eisen anrichteten und so konzentrierte er sich hauptsächlich auf die lebedingen Feinde. Im Schlachtengetümmel sah er einen Menschen der wild mit den Händen gestikulierte. „Zunderhurm auf der rechten Seite!“ brüllte er seiner kleinen Einheit zu. Sofort begangen alle Schützen auf den Menschen zu zielen. Argoin hielt sein eines Auge zugekniffen und nahm nichts anderes mehr war als den Menschen, der eine lange schwarze Robe trug. Argoin murmelte eine leises Gebet. Als bereits die ersten Bolzen den Menschen trafen, drückte er ab. Der Mensch hatte bereits aufgehört mit seinen Händen zu gestikulieren, ein Bolzen steckte in seiner Schulter, ein weiterer in seinem rechten Bein. Argoins Bolzen traf ihn mitten in die Stirn. Er sah den Menschen nicht mehr zu Boden fallen, denn ein riesiges Konstrukt versperrte ihm die Sicht auf den gefallenden Menschen. Zufrieden brüllte er seinen Zwergen entgegen: „Clangeddin anggrim arglar a kuld nos lar!” Als die Zwerge sich formierten um in Valvec einzumarschieren, hatte Argoins kleine Einheiten kaum Verluste zu beklagen. Ein Zwerg wurde von einem Zauber getötet, den Argoin nicht zuordnen konnte. Ein halbes Dutzend waren zwar mehr oder weniger schlimm verletzt worden, aber Argoin selbst kümmerte sich darum, ihre Verletzungen notdürftig zu verarzten. Er hatte nicht viel Zeit, trotzdem sprach er ein kurzes Gebet an seinen gefallenden Krieger. „Clangeddin wird dich mit Stolz empfangen samman“ Kaum hatten sie in Valvec Stellung bezogen, hörte Argoin einen Zwerg leise aufstöhnen. Hektisch blickte er zu dem Zwerg und sah, dass dieser von einer Klinge durchbohrt worden war. Er begriff sofort und brüllte: „Assasinen!“ Sein Bruder Helbar konnte ihn nicht gehört haben, zu laut war und heftig war die Schlacht. Wie durch Gedankenübertragung schickte der Mordinhorm jedoch zur gleichen Zeit einige Krieger mit Streitäxten bewaffnet zurück in die hinteren Reihen. Argoin schoss verzweifelt mit seiner Armbrust auf einen der schwarzgekleideten Gestalten, verfehlte dessen Schulter jedoch knapp. Als die Verstärkung kam und die Assasinen vertrieben, war inzwischen ein weiterer Zwerg aus seiner Einheit durch einen Dolch gefallen. Es blieb ihm wenig Zeit weitere Gebete zu murmeln. Trotzdem betete er für die beiden gefallenen Zwerge, noch während er einen Krieger Valvecs am Arm verletzte. Die Schlacht war weit vorangeschritten, die übriggeblieben Verfechter Valvecs hatten sich in ihrer Festung verschanzt und begangen von dort aus ihre eigene Stadt mit Katapulten zu beschießen, um die Zwerge zu vertreiben. Die Zwerge begangen mit einem schnellen Rückzug. Argoin schickte seine kleine Truppe vor, er selbst sicherte ihren Rücken. Ein Beben. Die Erde zitterte. Kaum dreißig Meter weiter entfernt schlug ein Katapultgeschoss in den Boden ein und hinterließ einen riesigen Krater. Kurz darauf spürte Argoin noch einen stechenden Schmerzen am Hinterkopf. Ihm wurde schlagartig weiß vor Augen. Dann war Stille. Er kam langsam zu sich. Versuchte zu Atmen, musste aber sofort heftig husten, denn Asche und Staub füllten seine Lungen. Seine Sicht war verschwommen und er nahm die Geräusche um ihn herum nur noch leise und gedämpft war. Er lag auf dem Bauch, die Arme vor sich ausgestreckt. Argoin hörte eine Stimme, die Stimme eines Zwerges. Um ihn herum nur Trümmer und Schutt. Plötzlich packte ihn eine kräftige Hand und zog ihn hoch. „Na komm schon“ brummte Runar Feueraxt. |
02.09.2008 19:54:02 | Aw: Schatten des Krieges (#15680) |
Druire | [i]Ein Zehntag nach Ende des Feldzugs kommt ein Bote der Dwar zum Rathaus Mirhavens und gibt eine versiegelte Botschaft für den Bürgermeister ab. In das Siegelwachs ist die rune des Klans Drachenhammer gedrückt, als Zeichen eines offiziellen Dokuments der Dwar. Der Inhalt des Briefes ist einmal mehr in akribisch gleichnmässigen Buchstaben gehalten. Die Worte selbst scheinen einmal mehr für Zwerge sehr ausführlich dargelegt zu sein.[/i] Sehr geehrter Freiherr Gunnar von Finsterwald, Bürgermeister zu Mirhaven, wie Ihr sicher bereits erfahren habt, haben die Dwar einen Kriegszug gegen den verfluchten und von den guten Göttern verlassenen Sündenpfuhl Valvec geführt. Auch wenn weder die Insel, noch die Stadt selbst von jedwedem Übel befreit wurde, so haben die Dwar doch einen grossen Sieg im Namen der guten Götter errungen und einiges Gesindel von amdir getilgt. Auch wenn einige tapfere Dwar im Krieg gefallen sind, so sind die verluste die Valvec zu beklagen hat doch ungleich grösser. Es sollte also einige Zeit dauern, bis die finsternis, die diesen Sumpf der Verdammnis sein zuhause nennt erneut ebenso offen Unheil auf Amdir verbreitet, wie es in den Tagen der Fall war, als sowohl Ihr, als auch der Hohepriester Tyrs, Taurelias entschieden hattet, dass es gesünder sei sich zu verkriechen und den vermeintlichen Schutz eurer Stadtmauern dem offenen Kampf vorzuziehen. Die Dwar hingegen haben einmal mehr ihr Wort gehalten und voller Ehre , Mut und Ruhm für die Rechte Sache gekämpft. Auch die Olven erinnerten sich des Bundes der ältesten Völker Faeruns und sind Seite an Seite mit den Dwar in den Krieg gezogen, um die Schatten über Amdir zu lichten. Nach dieser Bemühung und dem Erfolg der alten Völker sollte es nun für euch und den Hohepriester Taurelias einen Grund weniger geben sich hinter euren Mauern zu verstecken und den Sieg für Aufbau und Erweiteurng der Stadt und des Volkes der Menschen voranbringen, solange das Licht hell über Amdir scheint und das Böse nur im Verborgenen operieren kann, denn einstmals werden die Schatten wieder wachsen und erneut werden die Kräfte des Guten von den Göttern selbst auf die Probe gestellt werden. Ich hoffe, wenn es soweit ist wird auch das junge Volk der Menschen seinen Platz an Seite der rechtschaffenen Völker einnehmen und sein Blut mit dem unsrigen für Recht und das Gute vergiessen. Bitte leiten sie den Brief auch an den Hohepriester des Tyr Tempels weiter, so dieser Interesse an Nachricht von den Dwar hat. Falls unsere Nachricht wider meines Erwartens erneut in Zweifel gezogen werden sollte, können die Herren sich ja selbst ein Bild von der Insel und Valvec machen. Hochachtungsvoll Borandur dwarkar Schildspalter,nun Drachenhammer, Sohn von Brunnir Schildspalter, Sonlinor Moradins, dem Herr des Schmiedefeuers und der Essen, Morndinkin des Klans Drachenhammers |
06.09.2008 19:59:12 | Aw: Schatten des Krieges (#15897) |
Tod | Der Rat der Würdenträger war zusammen gekommen, ebenso die Berater des Lords, er herrschten unübliche Sicherheitsvorkehrungen, sie trafen sich in einem Raum, den wohl keiner der anwesenden kannte, durch ein blaues Portal das der Herr der Insel gerufen hatte schritten sie hindurch, jeder mit seinen Unterlagen die der Lord sehen wollte. Der Raum in dem sie nun standen war quadratisch und leer, die Mauern waren Schnee Weiß, in der Mitte stand ein langer, schlichter Tisch, darauf eine kleine Säule über der eine Kugel aus licht schwebte die den raum erhellte, alle Stühle waren gleich, außer drei Stück. Einer war fast organisch gewunden, in einer ungewohnten mach Art und auf den ersten Blick höllisch unbequem, auf jenem, ließ sich der Schinder elegant nieder und nahm eine scheinbar für ihn angenehme Position ein, ihm zur linken ein Thron gleicher Stuhl aus schwarzen Stein, zweifellos der Sitz des Lords, und diesem wieder rum zur linken ein gepolsterter Sessel auf dem der Spiegelfreund platz nahm. Die restlichen waren schlichte Sessel. In gewohnter Manier war es sehr still, keiner wagte es dem Lord respektlos entgegen zu treten und sein tierhafteres Äußeres das er nun hatte seitdem er von seiner Reise zurück gekehrt war verstärkte diesen Wunsch enorm. Als erstes ließ er sich von Andyneth die berichte über die Verluste vorlegen, es war recht ernüchternd. Keiner wagte dazu etwas zu sagen, der Lord blieb überraschend ruhig. Dann ließ er sich das große Buch von Ninnia reichen, in dem die Zahlen über den Bestand der Golems und die vorgeschlagenen Verbesserungen beschrieben waren. "Die Idee die Golems mit den Katapulten ab zu feuern ist nach wie vor Brilliant, die Panzerung zu Federn damit die Aufschläge nicht so wuchtig auf deren Innenleben wirken ist verstädnlich Ninnia. Vor allem Eure Vorlagen über die Valvecianischen Kriegsgolems gefallen mir... sieht nett aus" der Lord schmunzelte ? Für alle schien das recht irritierend zu sein, im angesichts einer solchen Niederlage schien er erschreckend gelassen, war er gar dem Irrsinn verfallen ? "Des weiteren finde ich Eure Idee interessant Golems zu erschaffen welche den zauber der Unsichtbarkeit mittels eines Gegenstandes auslösen können, sie hätten nur einen Angriff aber der erste schlag eines Golems, den man nicht sieht, ist zweifellos der letzte." Er nickte als er die zahlen durchsah. Dann erbat er sich von Lady Arsen eine Liste der Magier welche derzeit in Valvec heimisch waren und deren Machtbereiche "Ich fürchte Klerikal und Arkan sind wir seid dem krieg ein wenig unterbesetzt, das magische Sperrfeuer hat leider zu viele das leben gekostet... wir sollten versuchen neue Bürger dieser Art zu rekrutieren." Schließlich erbat er sich von Hjelgis die Aufzeichnungen "Ich wusste doch das es nicht an Knochen auf dieser Insel Mangelt, also haben wir immer noch eine recht ansehnliche Masse an untoten Regimentern... und die etwas aufwendigeren Beschwörungen haben wohl auch gefruchtet, ich werde diese für die Wacht in Eurem Konzil abstellen Hjelgis, ahja hier, für Euch" er reichte ihr ein großes Pergament, scheint ein Grundriss, die Kriegspristerin musterte s mit geweiteten Augen "Der Grundriss des neuen Konzils, warum sollten wir es nicht vergrößern, nun da es schon mal in Schutt und Asche liegt?" Als nächstes sah er zu Honkar "Ihr fahrt weiter damit fort mit den anderen verbliebenen Wachen die Küsten zu sichern und die Gesetzte der Stadt aufrecht zu erhalten" Ein kurzes Nicken folgte. Dann wandte er sich gen Jonas "Habt ihr die Blaupausen des Tüftlers bekommen die ich wollte ?" Der Mann nickte kurz und reichte dem Lord einige Pergamente, das abgewischte Blut darauf sprachen für sich, wie er an sie gekommen war. "Sehr schön, da wir nun ja keine Flotte mehr haben, werden wir uns etwas neues überlegen müssen wie wir von dieser Insel kommen, zwar bauen wir die schwarzen Schiffe wieder auf aber das hier... ist nicht uninteressant..." Er reichte diese Unterlagen weiter an den Schinder und den verspiegelten. Gen Bahira gewand sagte er nur "Ihr werdet Euer Gold bekommen, Eure Preise sind hart aber Eure Waren dafür auch gut und schnell zur Hand." Er lehnte sich nach einer weile in seinem Thron zurück und sprach zu allen. Wir haben in keinster Weise eine Niederlage erlitten. Wir haben noch genug Ressourcen und Macht um uns zu behaupten aber leider sind wir nicht mehr im Stande ganz Amdir die Stirn zu bieten, das heißt also, wir müssen Kräfte sammeln. Ich werde die Asche der Zwerge und den gefangenen zurück schicken, mit einem geheuchelten Gesuch um Waffenstillstand, jedoch wird Valvec diesen Krieg nie vergessen, wir werden zu gegebener Zeit zurück schlagen ! Ninnia wird bad wieder die Golems zusammen mit dem Skorpion und unseren anderen Technikern aufgebaut haben, das Konzil ist ebenfalls bald fertig, Andyneth und Honkar kümmern sich um das Ausheben neuer Truppen, da Shago seinen Arsch nicht hoch bekommt, werden wir eben Orks rekrutieren und notfalls ein Zuchtprogramm starten. Hjelgis und Vanta kümmern sich weiterhin um neue Kleriker und Magier. Die Stadt wird weiterhin erneuert und verstärkt. Ich werde bald das Schreiben an die Zwerge verfassen. Ihr habt alle gute Arbeit geleistet" Das blaue Portal glomm erneut auf und einer nach dem anderen verließ das weiße Zimmer, nur der Lord und seine beiden Berater blieben zurück und redeten scheins noch endlos weiter. |