18.08.2008 19:19:15 | Der dubiose Kopfgeldjäger Yosgehübel von Kostenstraak (#14919) |
Hector | ((Im vorraus möchte ich mitteilen, das ich mich relativ kurz gefasst habe und Dialoge bewusst weg gelassen habe um alles ein wenig zu verallgemeinern, denn sonst wären 10 Seiten daraus geworden, so ists ca. eine DIN A4 Seite, sollte jemand etwas richtig stellen wollen, so bitte ich denjenigen eine PM an mich zu schreiben und ich werde diesen Text gegebenenfalls nochmal überarbeiten. Für Lob und Kritik bin ich immer offen)) Zohan Bak wanderte durch die weiten Täler nahe Lestrann auf der Suche nach neuen Entdeckungen und weiteren guten Plätzen, um der Meditation zu frönen. Die Tiere waren friedlich, die Luft klar und der Wind relativ ruhig, mit einigen leichten Windböen. Zohan ließ sich nicht beirren und wanderte weiter durch das Unterholz als er merkwürdige Stimmen hörte, welche hinter einem kleinen Hügel nahe der Orkburg zu vernehmen waren. Die Stimmen waren nicht gerade leise und gut zu hören für seine gut ausgeprägten Sinne. Er erspähte eine kleine Gruppe von Personen, die ihm alle bekannt vorkamen. Die Geschwister Grandolf und Sarah Mens-Ashby waren zu erkennen. Nach einigen weiteren Schritte erkannte Zohan dann auch die Gesichter von Unen dem Waldelf, Timfinity dem Kämpfer für das Licht und Tjaden einem weiteren Freund der Gemeinschaft und Gesellschaft. Zohan ging langsamen Schrittes auf sie zu und begrüßte sie mit einer einladenden Geste. Die sechs unterhielten sich über diverse Geschichten, Gerüchte und was man sich sonst noch erzählt, wenn man sich zufällig begegnet. Plötzlich waren Geräusche zu hören, nicht dass das ungewöhnlich wäre, in einem Wald in dem Wölfe, Hirsche und andere Tiere nach Futter und Unterschlupf suchen. Doch es machte den Eindruck als wäre eine nicht wirklich geschickte Gestalt oben auf dem Hügel vor der Orkburg. Nach kurzer Absprache machten sich Unen und Tjaden daran, vorsichtig den Hügel zu erklimmen, um die Geräuschquelle näher zu inspizieren. Ein Mann trat aus dem Busch. Blickte nervös um sich. Scheinbar suchte er nach etwas oder irgendwem. Schnell stellte er fest, dass die Gruppe, welcher er entgegenstand, weder angriffslustig noch orkisch aussah und beruhigte sich ein wenig. Der Mann stellte sich mit dem Namen "Yosgehübel von Kostenstraak" vor. Er war von kräftiger Statur, in einer mittelschweren Rüstung gekleidet und hatte ein Schwert in der Scheide zu seiner Linken. Nach kurzer Zeit wurde klar, dass es sich um einen Kopfgeldjäger handelte, welcher auf der Suche nach vier Halb- Orks war. Er sagte, mehr würde er nicht wissen und es schien ihn auch nicht weiter zu interessieren. Ein typischer Söldner eben. Nach kurzer Überlegung beschloss die Gruppe Yos zu helfen, da er sich allein nicht in die Burg traute. Die Tatsache, dass ein Orktrupp die Burg verlassen hatte, um zu jagen, gefiel ihm nicht. Er bot 2000 Goldmünzen pro Kopf dafür, dass die sechs Abenteurer ihm die 4 Halb- Orks lebend zu ihm bringen. Yos machte keinen vertrauensseligen Eindruck und dennoch entschlossen sie sich, der Sache auf den Grund zu gehen, um nähere Informationen darüber zu sammeln, was Yos's Auftragsgeber mit vier Halb- Orks anstellen will. Langsam betraten die Stiefel der Gruppe das Tor zur Orkburg. Schnell stieg einem die staubige Luft und ein stinkender Geruch in die Nase, an den man sich allerdings erstaunlich schnell gewöhnt hatte. Die Orks zeigten sich wenig erfreut von dem unerwarteten Besuch und griffen ohne langes zögern und mit lautem Gebrüll an. Sie waren gut ausgebildet, doch gelang es den Abenteurern tiefer und tiefer in die immer dunkler und düster werdende Burg der Orks vorzudringen. Je näher sie der Dunkelheit und den vier Halb- Orks kamen desto stärkere und besser ausgebildete Orks standen ihnen gegenüber. Es war ein Gemetzel aus Schwertklingen, Blut, Fäusten, Zaubern und wild grollenden Orkschreien sowie lautes Trommeln war aus der Ferne zu vernehmen. Die Klerikerin Sarah Mens-Ashby hatte viel zu tun, denn auch die Bemühungen und die Tapferkeit der Gruppe forderte ihren Tribut im Sinne von kostbarem Blut, welches auf den staubigen Boden der Orkburg spritzte und das sichere Stehen in der Dunkelheit schwerer machte, als es ohnehin schon war. Vorbei an Orks und Goblins, welche wohl Sklaven der Orks waren, und einem monströsen Oger kämpften sich die tapferen Abenteurer in einen Raum, welcher einer Art Küche ähnlich sah. Kurzzeitig dachten sie, dies wäre das Ende ihrer Expedition, da sich keine weiteren Möglichkeiten ergaben in neue Gebilde der Burg zu gelangen. Gott sei dank erblickten scharfe Elfenaugen seltsame Dinge an einer Wand, hinter einem vor kurzem noch besetztem Tisch. Nach kurzer Zeit, wurde durch abtasten ein seltsamer Mechanismus ausgelöst, welcher den Weg zu einem weiteren Abstieg ebnete. Der Gang war lang, dunkel und überall hingen Spinnweben, krabbelten kleinere Käfer und sonstiges Insekt, welches die Dunkelheit liebt und schätzt. Es folgten weitere lärmerfüllte Gänge. Einer führte nach rechts, der andere nach links. Schmerzensschreie waren zu hören, es klang für den ein oder anderen nach Folter oder etwas in der Art. Nach einer kleinen Besprechung nahm die Gruppe den rechten Gang, welcher durch weitere Leichen ihrer Klingen und Pfeile gespickt wurde und zu einer Art Trainingsraum führte. Dieser Raum bot ein groteskes Bild. Tote Kreaturen hingen von der Decke und das Blut tropfte zu Boden um sich dort langsam aber sicher zu einer Pfütze zu vereinen. Nichts für schwache Mägen. An einem Pranger hing noch die skelettierte Leiche einer Kreatur, die man nur nach genauerer Untersuchung wirklich zuordnen hätte können, doch die Ratten hatten sich wohl schon daran vergriffen, denn es fehlten ein paar Knochen. Die Gruppe beschloss sich nun dem anderen Gang zuzuwenden und marschierte weiter. Erneut lauerten ihnen Goblins auf, welche wild kreischend mit Schwertern und Stöcken bewaffnet versuchten, ihrem ohnehin beschlossenen Schicksal zu entkommen - ohne Erfolg. Die aufgeschlitzten, grotesk getöteten Kreaturen lagen in ihrem eigenen Blut, wenige lebten, doch starben sie wenig später an dem hohen Blutzoll, den ihr Überlebenskampf forderte. Gnade, gab es keine. Sie kamen in einem weiteren Raum, in dem sich eine Zelle befand. Schnell erblickten die Abenteurer die vier geschundenen, doch lebenden Körper der Halb- Orks, nach denen Yos suchte. Rufe wurden laut, dass man sie vielleicht besser töten sollte, doch dieser Plan wurde schnell verworfen, da er auf keine sonderlich interessierten Ohren stieß. Die Befragung der vier Halb- Orks ergab neben den üblichen Drohungen und Prahlereien keinerlei wirklich interessante Informationen, außer, dass sie scheinbar zum Spaß gefangen wurden, um als eine Art Trainingspuppen zu dienen. Ein seltsames doch scheinbar verbreitetes Schicksal vieler Orks oder Halb- Orks. Die gefesselten und geknebelten Halb- Orks im Schlepptau, machte sich die Gruppe auf den Rückweg, welcher sich, vorbei an den Toten, nur noch selten durch Orks erschwerte. Diese, noch vom vorherigen Kampf schwer Verletzten Orks, bettelten geradezu nach dem erlösenden Todesstoß. Unsere Klingen und Pfeile gewährten, den sich immer noch wehrenden Orks, diese Bitte recht rasch. Oben angekommen stieß sofort aus dem Nichts erscheinend Yos zu uns, welcher danach hastete schnell das Gold in unsere leeren Taschen zu werfen und sich mit den Halb- Orks davon zu machen. Erneut wurde er gefragt, was die Halb- Orks verbrochen hatten und nach genügend Misstrauen und Einschüchterung, verriet er uns das sein Auftraggeber ein Mann sei, welcher sich "Meister" nennt und seine Befehle über einen Goblin an Yos weitergeleitet hatte. Der Tausch des Goldes und der Halb- Orks kam zustande. Nachdem Yos mit seinen vier immer noch geknebelten und gefesselten Halb- Orks davon marschierte, einigte sich die Gruppe schnell darauf, dass Unen und Tjaden die Verfolgung aufnehmen sollten, um herauszufinden, was Yos im Schilde führte und wohin er ginge. Möglicherweise stellt sich ja etwas Interessantes dabei heraus.... |