22.07.2008 20:48:49 | Briefe nach Thay (#13894) |
Meria | Nachdenklich sitzt Bahira, in einem ruhigen Eckchen im Silbernen Drachen. Vor ihr, auf dem Tisch, ein Glas Wein, ein Pergament feinster Qualität und ein Tintenfass. Sie dreht die Schreibfeder langsam zwischen den Fingern, dann gibt sie sich einen Ruck und beginnt ihren Brief zu verfassen. „Sehr geehrter Herr Phelis, sollten die Berichte Eures Sklaven Euch erreicht haben, dann dürfte Euch mein Name, Bahira bint Gazaalah ein Begriff sein. Bevor ich zum eigentlichen Grund meines Schreibens komme, wollte ich Euch zu der hervorragenden Ausbildung eures Sklaven beglückwünschen. Ihr scheint ein Händchen für die Ausbildung euer Bediensteten zu besitzen. Des weiteren gilt Euch der Dank meiner Familie, die mit der exzellenten Ware hoch zufrieden ist. Der Grund meines Schreibens ist der, das ich Interesse an einem weiteren Sklaven aus Eurem Hause habe. Unsere bisherigen Handelsbeziehungen verliefen für beide Seiten äußerst zufriedenstellend, daher habe ich Hoffnung das wir uns auch bei diesem Geschäft schnell einig werden. Da ich mit dem Erwerb meiner letzten Sklavin wenig Glück hatte, wollte ich nicht das Risiko eingehen, bei einem anderen Händler einen weiteren zu erwerben. Wie ihr Euch bereits vorstellen könnt hat der, von Euch auf die Insel Amdir entsandte, Sklave Corven mein Interesse geweckt. Ich erhoffe mir von dem Kauf, das er mich tatkräftig bei meinen Studien und den alltäglichen, geschäftlichen Abwicklungen unterstützen kann. Ich bin mir durchaus über den Wert dieses Sklaven bewusst und habe nach reiflicher Überlegung seinen Preis, den er auf üblichen Sklavenmärkten erzielen würde, auf etwa 35000 Goldmünzen geschätzt. Ich wäre bereit Euch 40000Goldstücke zu zahlen, um Eure hervorragende Arbeit, bei der Ausbildung dieses Sklaven zu würdigen. Hochachtungsvoll Bahira bint Gazaalah, Haupthändlerin Valvecs, Tochter aus dem Handelshauses Najibah“ Nachdem sie das Pergament sorgfältig zusammen gerollt hat, versiegelt sie es. Sie wartet einen Augenblick bis der Siegellack abgekühlt ist und zupft sich eines ihrer Haare aus, welches sie auf dem Siegellack positioniert. Einen Zeigefinger auf dem Haar, stimmt sie einen leisen Singsang an, ihr Finger beginnt zu glühen. Sie pustet leicht die Asche, ihres Haares weg und betrachtet ihr Werk. Eine Waage um die sich ein brennender Phönix schlängelt. Dann überreicht sie das Schreiben einem Boten, mit den harschen Worten das er sich zu eilen hat. |
22.07.2008 21:06:02 | Aw: Briefe nach Thay (#13895) |
SuEllen | Der Bote überbrachte die Nachricht so schnell er konnte zu Pit, der ihn mit ans Festland nahm. Nach einigen Tagen über den Landweg erreichte sie schließlich den Sklavenhof von Tidus Phelis. Mit gehobenen Brauen studierte Corvens Herr das Anliegen der Händlerin. "Sooo, diese Frau hat ihrer Meinung nach den Wert meines Sklaven erkannt. Wohl kaum, wenn ich mir dieses lächerliche Gebot ansehe. Corven ist zwar nur ein Sklave, doch bei weitem mehr wert!" Nachdenklich schreitet er den Flur seines Hauses entlang. "Ich hatte nicht vor gehabt, meinen besten Informanten zu verkaufen. Doch dieses Geschäft könnte durchaus interessant werden..." Er beauftragt einen weiteren Boten, eine Nachricht zu verfassen. Er lässt eine Antwort schreiben, dass er mit dem Angebot nicht einverstanden ist, aber gern auf ihr Interesse an seinem Sklaven zurück kommt, sobald er sich einen adäquaten Gegenwert überlegt hat. |
26.07.2008 00:30:50 | Aw: Briefe nach Thay (#14088) |
Meria | Nachdem sie ihren Wutausbruch an dem Schreiben des Herrn Phelis und Corin, der ihr dummerweise in die Quere kam, ausgelassen hatte, saß sie erneut im Silbernen Drachen und brütet über ein weiteres Angebot. „Er hat nicht den Hauch eines Schimmers wie viel oder wie wenig Corven wirklich wert ist, aber wenn ich ihn besitzen will, werde ich wohl oder übel auf seine Spielregeln eingehen müssen.“ Sinnt sie vor sich hin. „Corven wäre wirklich eine Bereicherung für das Handelshaus, er ist klug und könnte mir, im Gegensatz zu Abda bei den komplizierten Rechnungen helfen. Außerdem fehlt mir wirklich die Zeit, mich auch noch um den Verkauf von Fallen und Konstrukte zu kümmern, doch genau dies scheint sein Spezialgebiet zu sein. Und ich hätte endlich einen Gehilfen bei meinen Studien. Seine Konstruktionspläne sind brillant, ebenso könnte er sicherlich auch Zeichnungen der einzelnen Fragmentteile anfertigen. Mal ganz davon abgesehen das Sklaven Prestige bedeuten, Mutter wäre stolz auf mich, zumal er nicht irgendein Sklave ist, sonder ein exotischer noch dazu.“ Dann nimmt sie ein Stück Pergament zur Hand und beginnt mit ihrem Schreiben..... „Hoch geschätzter Herr Phelis, es betrübt mich sehr, das ihr mein letztes Angebot für inakzeptabel hieltet. Da ich dennoch weiterhin Interesse an Eurem Sklaven Corven habe, bietet ich Euch etwas wertvolleres an, als Goldmünzen. Ich bin im Besitz einer ansehnlichen Sammlung von magischen Bruchstücken, diese konnte ich nach reiflicher Forschung, den alten Nesserilvölkern zu ordnen. Des weiteren habe ich herausgefunden das die Artefakte, die sie einstmals waren nicht endgültig zerstört werden konnten, wohl wegen der enormen Macht der Stücke. Es scheint als wäre jedes der Artefakte in vier Teile zerbrochen, die sich jedoch, mit einigem Aufwand und der Hilfe eines gnomischen Spezialisten wieder zu einem Ganzen fügen lassen. Ich wäre bereit Euch einen Teil meiner Aufzeichnungen zu überlassen, sowie einige ausgewählte Bruchstücke. Ich hoffe ich konnte diesmal Euer Interesse wecken und bitte Euch mit schnellst möglich eine positive Antwort zu kommen zu lassen. Hochachtungsvoll Bahira bint Gazaalah“ In üblicher Weise versiegelt sie das Schreiben und überreicht es einem Boten, der es auf schnellstem Wege nach Thay bringen soll. |
27.07.2008 14:38:45 | Aw: Briefe nach Thay (#14134) |
SuEllen | Als Tidus Phelis die Zeilen liest, bekommt er ein verdächtiges Funkeln in den Augen. "Nun fängt es an interessant zu werden.... Magische Artefakte der Nesseril....", er nimmt ein Stück Pergament und verfasst diesmal selbst eine Antwort: "Verehrte Bahira bint Gazaalah, Ihr scheint eine geübte Handelsfrau zu sein und ich bewundere Euren Versuch, Euer Angebot lukrativer zu gestalten. Magische Bruchstücke sind für einen Forscher sicherlich spannend....", er setzt die Feder ab und denkt über die weitere Wortwahl nach. Mit einem hinterhältigen Grinsen fährt er fort: "....doch einzeln sind sie für einen gelehrten Magier wie mich nahezu nutzlos. Ich respektiere jedoch Euer ernsthaftes Interesse an diesem Handel und bin bereit Euch entgegen zu kommen." Wieder setzt er kurz ab und tippt nachdenklich mit dem Ende der Schreibfeder gegen seine Lippen, bevor er fortsetzt: "Ich werde Euch den Sklaven überlassen, wenn Ihr mir 50.000 Goldstücke, drei Artefakt-Bruchstücke und folgende Zauberrollen als Entschädigung überlasst: Untote befehligen Schutzmantel Blutleerheit Schwachsinn Tor Ich erwarte Eure Antwort in den nächsten Tagen. Tidus Phelis" |
05.09.2008 21:41:36 | Aw: Briefe nach Thay (#15839) |
Meria | „Verehrter Herr Phelis, Euer Gegenangebot beweist eindeutig das ihr ein würdiger Handelspartner seid, deshalb bin ich bereit mein Angebot zu erhöhen um dies wert zu schätzen. Ich biete Euch für euren Sklaven Corven die von Euch gewünschten magischen Schriftrollen Blutleerheit, Schutzmantel und Schwachsinn, jedoch würde ich Euch des weiteren zwei andere vorschlagen. Einmal den Zauber Untote erschaffen, denn bedenkt, der von Euch geforderten Zauber Untote befehligen setzt voraus das ein untotes Wesen sich in euer Nähe befindet. Mit dem Zauber den ich Euch anbiete habt ihr das Problem nicht und der Erschaffene dient Euch sofort. Des weiteren empfehle ich Euch den Zauber Schatten, denn er erhöht eure Flexibilität, was im Kampf gegen Gegner von äußerster Wichtigkeit sein könnte. Ich biete Euch ferner 25 000 Goldmünzen an, sowie ein bereits zusammen gebautes, magisches Artefakt. So habt ihr die Möglichkeit die Studien zu vertiefen, mehr als es Euch mit drei Fragmentstücken möglich wäre. Das Artefakt das ich Euch anbieten würde wäre ein magisches Schild, das Jagdschild des Nordens. Da ihr ein weit gereister Mann seid, sollte Euch der Wert dieses Schildes sofort ins Auge stechen, denn er schützt Euch oder euren Leibwächtern vor den Auswirkungen der kalten Länder. Wie allgemein bekannt ist, lohnt sich ein Besuch dorthin immer, da der Norden noch wenig erforscht ist und dort häufig magische Schriften und Artefakte zu finden sind. Ich hoffe wir werden uns diesmal einig, werter Herr Phelis. Hochachtungsvoll Bahira bint Gazaalah“ |
07.09.2008 09:49:09 | Aw: Briefe nach Thay (#15913) |
SuEllen | Der Bote überbringt das Schreiben, als Tidus Phelis bereits nicht mehr mit einer Antwort rechnet. Als er den Absender liest, bekommen seinen Augen sogleich wieder ein Leuchten und ungeduldig entfernt er das Siegel in der Hoffnung ein höheres Angebot erhalten zu haben. Als er an den Punkt kommt, an dem Bahira von 25.000 Goldmünzen schreibt, verengen sich seine Augen zu schmalen Schlitzen und ein knurrender Laut entweicht seinen Lippen. Doch als er das Ende des Briefes erreicht, wandelt sich sein Gesichtsausdruck in ein gieriges Grinsen. "Ein zusammengesetztes Artefakt... Ob diese Frau weiß, was sie da anbietet? Und das alles für einen lächerlichen Sklaven." Überlegend schreitet er in seinem Arbeitszimmer auf und ab. "Nun, ganz wertlos ist Corven sicherlich nicht. Er hat mir gute Dienste erwiesen und ich hatte lange keinen so loyalen Bediensteten wie ihn. Aber ein ganzes Artefakt...", er hält inne und nickt sich bekräftigend zu, "...das ist ein vorteilhafter Tausch." Er nimmt Schreibfeder und Papier zur Hand und formuliert wieder wohl bedacht die Antwort: [quote]Verehrte Bahira bint Gazaalah, es erfreut mich, dass Ihr weiterhin Interesse an meinem Sklaven habt. Euer Angebot erscheint mir angemessen und ich bin bereit darauf einzugehen. Erwartet mich in einem Zehntag am Hafen der größten Stadt auf Eurer Insel. Ich werde eine Taube schicken, sobald ich das Eiland am Horizont erblicke. Tidus Phelis[/quote] |