21.02.2021 00:52:00 | Dunkler Besuch (#128887) |
Mastermind | Seit sie auf dieser Insel war, hatte sich Fabienne zurückgehalten, und nur Valgard gesehen. Durch Telodur, das Reich der Zwerge, wurden sie zur Vernichtung der Sporen nur geleitet. Schon länger fragte sie sich, ob die Streiter des Lichts dafür gesorgt hatten, das sie Elboria und Mirhaven nicht frei besuchen konnte. Hatten sie an die Wache weitergegeben, das es da ja eine ach so böse Frau gab, auf die man ein Auge haben musste? Das herauszufinden war wohl ein Einfaches. Es künstlich herausfordern wollte sie aber auch nicht. Daher machte sie sich in einfacher, bürgerlicher Kleidung auf den Weg zu den Toren der Elfenstadt. Nur ein Dolch begleitete sie. Alleine wäre es für die Wachen aber vielleicht zu einfach sich auf sie zu konzentrieren, deshalb wartete sie am Handelsweg bis mal ein Händler mit seinem Karren, oder eine Grüppchen an Leuten vorrüberzog. Da schloss sie sich einfach an, um das Stadttor zu passieren. Gespannt war sie ja, ob sie problemlos in die Elfenstadt hinein kam? |
21.02.2021 13:00:00 | Aw: Dunkler Besuch (#128893) |
Durgarnkuld | Die Gemeinschaft der Elfen war eindeutig anders gestrickt als es in Menschenstädten üblich war. In Mîrhaven oder anderen Städten mit deutlicher Menschen Demographie konnte man so sicher einfach durch die Tore mal schlüpfen oder eine Wache mit einem goldträchtigen Handschlag wegsehen lassen. Nicht so unter den Elfen. Fabienne fiel direkt auf, als sie sich in einen Tross einreihte, dass es hier nicht einfacher Warenverkehr war. Man nahm sich Zeit. Vor allem kannte man viele Besucher. Es war irgendwie familiärer, inniger, weniger anonym. Womöglich auch, da der Elfen eben weniger waren als der Menschen. Viele Händler waren also gut genug bekannt, wurden willkommen geheißen, deren Wächter gaben entweder ihre Waffen ab oder waren gut genug bekannt, um sie zu behalten. So kam auch Fabienne nicht um eine genauere Untersuchung herum. Elfen ließen sich eben Zeit. Ob eine Lieferung Mittags ankam oder in der Nacht, spielte da keine Rolle. Der hitzige Warenverkehr schien hier fremd. Zum einen würde sie natürlich auf ihren Dolch hin gefragt oder gefilzt. Einer der dienstälteren Vallendar musterte sie aber länger – erkennend? Kurz darauf richteten sich auch bereits Bogen auf sie und sie wurde deutlich aufgefordert zu gehen. [i]Kein Kind der Nacht soll das Licht unserer Gemeinschaft verdunkeln.[/i] Direkt Gefangen nehmen würde man sie wohl bei diesem ersten Anlauf nicht. Auch wenn sie merkte, als sie aus den Elfenlanden abgeführt wurde, dass die Augen der Späher ihr noch folgten. Und auch als das Gefühl wich, blieb doch der nagende Zweifel, ob sie nicht doch beobachtet würde. |
21.02.2021 13:55:07 | Aw: Dunkler Besuch (#128896) |
Mastermind | So einfach war ihr also Antwort gegeben. Ihre Aufmerksamkeit richtete sich auf genau jenen Vallendar, der so gründlich war. Da sie noch nie hier war, konnte er sie nicht kennen, aber der Wache wurde offensichtlich überliefert wer sie war. Obwohl sie mit so etwas gerechnet hatte, war sie doch irgendwie überrascht. Sie hatte noch kaum außerhalb Valgard irgendetwas bewirkt, und schon war sie so... berüchtigt? Die Untersuchung ließ sie zwar über sich ergehen, kommentieren wollte sie diese aber schon. [i]He! Das ist gerade mal ein Dolch. Ihr wisst sicher auch das der Handelsweg alles andere als sicher ist.[/i] Sie wandte sich schlussendlich an den alten Vallendar. Sie wollte ihm nicht direkt eine Predigt halten, aber eine Belehrung durfte es immerhin sein. [i]Dieses Kind der Nacht hat die üble Saat der schwarzen Orchidee, die auch eure Stadt befallen hat, bekämpft und ausgelöscht. Diese Dunkelheit hat euch kaum geschadet.[/i] Sie legte es nicht darauf an gefangen genommen zu werden. Das war es ihr dann doch nicht wert. Sie kehrte um, dorthin woher sie kam, zurück nach Valgard. Ihrem Geleitschutz gab sie deutlich zu verstehen das sie den Weg selbst kannte, und keine Aufpasser dafür brauchte. Weitere Beobachter, ob sie sie nun bemerkte oder nicht, waren ihr egal. Denn diese konnten nicht in ihren Kopf sehen. Ein paar gewechselte Worte mit elfischen Händlern auf dem Handelsweg, auf dem Weg zum Tor. Drei. Wachen, die sie durchsuchten und mit denen sie Worte wechselte. Zwei. Der alte Vallendar. Einer. Ihr persönlicher Begleitschutz. Zwei. Das waren gerade einmal acht. Unbefriedigend. Aber! Vielleicht genau bei den Richtigen. Die Wachen wechselten gerne Worte mit den Reisenden, die das Stadttor durchquerten. Die Händler unterhielten sich sicher mit ihren Kollegen, aber vor allem mit Kunden. |