14.11.2019 12:21:50 | Roans Forschungen (#127559) |
Ashes | ((Keine Ahnung, was geschrieben werden muss, damit es auch noch DnD-konform bleibt, aber ich denke mir einfach was aus und dann kannst du schaun, ob das zu abgehoben ist. Sorry, dass ich zögerte. Wie du sicher weißt, ist mein Wissen über DnD eher lückenhaft (Ganz besonders über andere Orte), so dass du mir auch öfters etwas erklären musstest. Viele SL hatten damals eher weniger Wert auf die Konformität gelegt, was es für eigene Ideen einfacher machte, ohne selbst die Magie studiert zu haben. Zwar habe ich mir inzwischen Tomes of magic als PDF besorgt, doch lese ich eher langsam englisch, da ich zwar die meisten Vokabeln kenne, aber noch immer bei manchen zum Übersetzer greifen muss, zumindest genug, um es langwierig zu machen. Habe übrigens bei truename-magic angefangen zu lesen, da es mich sehr interessiert. Eine deutsche Version fand ich bisher nicht. Es liest sich aber im Vergleich zu "faith and pantheons" recht gut, weswegen ich mir auch die deutsche Version zum recht blumig geschriebenen Götterbuch "Götter und Kulte" auf jeden Fall besorgte)). Den Ansatz um der wahren Namen ließ er natürlich nicht gänzlich fallen, denn konnten sie sich nicht zwingend darauf verlassen, die Peitsche zu erhalten und scheinbar gab es unter seinen Freunden schon ein paar, welche sofort bereit waren, hohe Beträge beizusteuern, um Ferdinand zu helfen. Cla'ali entschuldigte sich dafür, dass sie nicht so viel besaß, doch hätte sie mehr, da war sich Roan sicher, würde auch sie nicht zögern. ...außerdem interessierte Roan diese Sprache mehr als je zuvor. Wievielen anderen Gegnern wie Moraeg würden sie über den Weg laufen? Doch sein Fokus liegt zu allererst auf das, was er zeitnah umsetzen konnte. Bei Schattenillusionsmagie war es offensichtlich und schon vorgemacht worden, wie die reelle Substanz des Schattens geformt wurde, um etwas gewünschtes zu erhalten. Zwar war er bereit dazu, doch wenn der Äther einen ähnlichen Effekt haben könnte, wäre das vermutlich wesentlich hilfreicher. Der Äther war, im Gegensatz zum Schattensaum, nicht nekrotisch und auch nicht so sehr von bösen Göttern berührt worden, wie beispielsweise Shar und Cyric...oder war es Mask? Naja, Roan und die Götter. Allerdings beschäftigte der Gelehrte sich tatsächlich hier mit Untoten....den Geistern. Geister sind Seelen mit einem Körper aus Äther, welche sich von Zeit zu Zeit zwischen Ätherebene und Toril bewegten. Kein anderes Wesen war Roan bekannt, welches dazu in der Lage wäre. Geister konnten Laute von sich geben....mit ihren Stimmbändern aus Äther? Auch Äzhergestalten durch den Zauebr "Äthergestalt" erzeugt, konnten reden. Man musste nicht tot sein. Natürlich möchte der Magier keine verstorbene Seele missbrauchen, um Ferdinand das Reden zu ermöglichen, das wäre auch gegen seine Grundsätze, aber das musste er auch nicht. Es wäre auch nicht hilfreich, denn Ferdinand musste die Materie des Äthers direkt befehligen, nicht eine andere Seele, welche dann für ihn Sprach. Das ganze erinnerte ihn an Minna. Ihr wurde einst die Kehle aufgeschlitzt und nur mit Hilfe von Ferdinand konnte Roan sie erlösen. Ihr Geist konnte anfangs nicht reden, da das Ätherblut die ganze Zeit aus dem Hals sprudelte. Möge sie in Frieden ruhen. [quote]Geformt seien die sprachwichtigen Körperteile aus Äther und diese örtlich deckungsgleich über die der bezauberten Person gelegt und verknüpft, bis die Magie verfliegt, welche als Bindemittel fungiert. Dass Geister mit ihrem Ätherkörper sprechen können, ist bereits durch verschiedene Sichtungen belegt worden. Schattenmagie ist Illusionsmagie, vielleicht weil der Schatten EIGENTLICH nichts ist, was man festhalten oder wirklich berühren kann. Dies lässt sich jedoch ändern. Der Äther scheint sich an manchen Stellen ähnlich zu verhalten und eine Äthergestalt hat sich die zu bezaubernde Person selbst schon oft gegeben, also wird er auch nichts dagegen haben. Auch die Illusionszauber der Schattenillusionen haben einen Anteil an Beschwörung, denn sonst ist es nicht möglich, an die Substanz zu gelangen. Normalerweise werden in den bereits bekannten Zauber, Personen in den Äther trasportiert, dabei gänzlich in Äther umgewandelt, doch dieses Mal muss sich der Äther in dieser Welt halten, weswegen das Beschworene mit einem Ebenenanker, welcher auf zu bezaubernde Person liegen muss, festgehalten werden sollte. Die Materie kann sich somit nicht zurückverflüchtigen, bis die Verankerung gelöst wird. Zur Grundlage eines passenden Beschwörungs-Analyse-Bann-Verwandlungszauber sei der bereits rausgesuchte Schattenillusionszauber gelegt. Dieser Beinhält das Suchen der Schattenebene, das Schöpfen aus dieser und auch das Formen des Schattens, wie auch das Binden an einer Person. Das Einzige was hier anders ist: "Schatten konnte sich von alleine wesentlich besser auf der hiesigen Ebene halten", daher auch der Anker. Die Art der Beschwörung kann großteilig beibehalten werden, jedoch ändert sich der Analyseanteil. Die Formel muss also von Schattensaum auf Ätherebene geändert werden. Die Änderung ist nicht sonderlich groß, überlagern schließlich beide Ebenen die hiesige. Der Bannanteil muss, wie bereits beschrieben, erweitert und gefestigt werden, die Formung der Materie kann aber dafür auf den nötigen Ausschnitt des Körpers reduziert werden. Verwandlung unterstürtzt das kontrollierte Formen und das Binden an die ursprünglichen Körperteile. Schließlich soll dadurch eine funktionelle Variante erstellt werden. Der Anker muss möglichst nahe an den Stimmbändern angebracht werden, somit im Halsbereich, danach erst kann aus dem Äther das Gebrauchte erzeugt werden, ohne dass das "Baumaterial" verschwindet. Je näher der Anker liegt um so zuverlässiger funktioniert er. Es ist ein Bannkreis und damit er die Materie auch umgibt, muss er wie ein Halsband einmal um den Hals erzeugt werden. Da nicht im Hals gezeichnet werden kann, muss die innere Struktur des gewohnten Bannkreises geändert werden, so dass sie sich stattdessen nach oben und nach unten von der äußersten Grenze ausweiten kann. Die Äußerste Grenze stellt dar, wie weit sich die Materie maximal bewegen kann.[/quote] Und so versucht er eben entsprechende Strukturen, so wie beschrieben, zu ändern, dass sie auch den gewünschten Zweck erfüllten. Es gab auch mehrere Zeichnungen, vor allem für mathematisch korrekte Bannkreise für den Hals. Dafür würde er eine wasserfeste Tinte verwenden, welche aber mit Alkohol entfernt werden kann. Sonst würde ja Wasser, welcher den Bannkreis am Hals berührte, den Zauber sofort beenden. ((Der Magier sollte eigentlich wissen, warum Schattenmagie Illusion ist, da er einen solchen Zauber beherrscht und ihn wohl somit zumindest im Ansatz verstehen sollte. Ich bin mir nicht sicher, warum etwas Illusion ist, was man doch EIGENTLICH aus einer anderen Ebene beschwört und dann formt. Vielleicht liegt es daran, dass in meiner Vorstellung entweder etwas real ist oder eben nicht und nicht quasireell. Das einzige, was mir einfiele, das dem am nächsten kommt, ist die Möglichkeit, dass etwas so sein könnte, wie im Falle Schroedingers Katze. Aber selbst das ist keine Illusion)). |
24.11.2019 15:59:36 | Aw: Roans Forschungen (#127586) |
Durgarnkuld | Roans Versuch der Zauberanpassung waren vor dem Kampf nicht fruchtbar gewesen. Jetzt hatte er Gelegenheit seine Aufzeichnungen noch einmal genauer durchzugehen. Da er mit bereits ähnlich fungierenden Zaubern arbeitete, musste er glücklicherweise nichts völlig neu erfinden. Aber dennoch war es kein unbedeutender Schritt. Seine eigenen Zauber zu entwickeln, war schließlich der Stoff, mit dem Geschichte geschrieben wurde. Erzmagier verdienten sich so ihre Titel mitunter. Auch wenn man nur „klein” anfing. Toks Thesaurus? Nun, über Namen mochte man sich Gedanken machen, sollte es denn noch glücken. Nach intensiverer Analyse des Fehlschlags und dem Wälzen der Ebeneneigenschaften, stellte Roan fest, dass sich der Äther nicht eignen würde, um die parallelen Stimmbänder zu stellen. Ganz richtig formte man einen Ätherleib und vermochte auch so im Äther Geister schließlich zu verletzen. Aber vom Äther drangen keine Geräusche in die materielle Ebene. Geister waren also nur insofern zu hören, soweit sie sich selbst körperlich materialisierten und sichtbar machten. Sollte der Magier die Forschung noch einmal fortführen wollen, musste er noch einmal anders ansetzen und die Äther-Theorie über den Haufen werfen. |
25.11.2019 12:32:44 | Aw: Roans Forschungen (#127589) |
Ashes | Nun, da der Ehrwürden wieder sprach und Moraeg nicht mehr unter den Lebenden weilte, hatten sich auch wieder die Forschungsinteressen des Magiers verschoben. Natürlich hatte die Entwicklung eines eigenen Zaubers seinen Reiz, doch sorgte er sich um andere Dinge. Zwar hatte er innerlich Feuer gefangen, was die Sprache des Universums angeht, doch ist dies ein Unterfangen, für welches er zuvor eine Menge Geld brauchte, um mit dem langwierigen Studium beginnen zu können. Vielleicht doch zuvor einen eigenen Zauber kreieren? Falls ja, dann welchen? Es ist nichts, was er spontan entscheiden wollte, schließlich sollte eine Menge Zeit und Arbeit hineinfließen, es musste also ein Zauber sein, für den es sich lohnte. Natürlich ist es für den Wirker sehr wichtig, reden zu können und deshalb wäre ein solcher Zauber hilfreich bei Verstummungen, doch gab es für die typischen Fälle nicht bereits Gegenzauber, Bannzauber und Heilzauber? In den nächsten Jahren würde er sehen, ob er wirklich damit beginnen konnte, die ursprüngliche Sprache kennen zu lernen. Lehrlektüre hatte er zumindest keine erhalten können, wohl aber die Information, dass er eine Einrichtung dafür brauchte. Zwar empfand er seine letzte Erfahrung mit ihrer Auswirkung als das Ende seines teils selbstbestimmten Lebens, da er befürchtete seine Freunde nach den eigenen besten Möglichkeiten jagen zu müssen, bis sie tot waren oder aber er ins Gras beißen musste und selbst danach womöglich weiter versklavt wurde, doch war ihm auch die Legende des Wanderers aus anderen Welten bewusst, welcher auf diese von Göttern frisch erschaffene Welt stieß und allem Sein dort eine konkrete Form gab, indem er ihnen ihre wahren Namen zuteilte. Der Wanderer war Oghma. Es ist also, so glaubte Roan als Anhänger Oghmas, dieser Sprache der wahren Namen zu verdanken, dass sie sind, was sie sind und somit ist es für ihn ein Geschenk. Nun aber zu den Dingen, um welche er sich aktuell sorgte. Er traf letzt auf Caladuris. Dieser versprach ihm, nach blutbefleckten Teilen der Insel Ausschau zu halten. Solche Blutmengen, wie es sie in Winterrache gab oder auf den Auen. Roan selbst wagte es bisher noch nicht, den Stirnreif abzunehmen und über den Spiegel, so wusste er bereits, konnte er nicht magisch analysieren. So griff er wieder auf das arkane Auge zurück und nutzte ein weiteres mal, seine rote Linse, wie er es bereits bei den Metallfesseln Wathambis tat. Machte dieser Stirnreif in seiner neuen Form tatsächlich den Diebstahl von Roans wahren Namen wie auch den Tötungsbefehl vollständig nichtig oder hielt das nur solange an, wie er ihn trug? Was verrieten ihm die Strukturen des Zaubers über ihre Funktion? Zwei weitere Artefakte interessierten Roan. Der Dolch, mit welchem ihm sein wahrer Name gestohlen wurde. Er könnte wichtig sein, sofern der Diebstahl nicht vollständig rückgängig gemacht wurde. Vielleicht ist er ja dort noch als Kopie eingespeichert.....was der Magier nicht hoffte. Dann war da noch die Lolthpeitsche ((Sofern ihm der Zusammenhang erzählt wurde)). Als er sie zerstörte, hatte er wohl den Rachedurst eines uralten Wesens auf sich gezogen. Doch bis auf Niedertracht und Rücksichtslosigkeit zuliebe des eigenen Benefit, konnte er nichts weiter dazu erfassen. Er suchte in den Büchern nach den beiden Artefakten und so nichts im arkanen Orden zu finden war, würde er seine Suche ausweiten und dafür in den Tempel gehen. |
25.11.2019 19:57:47 | Aw: Roans Forschungen (#127593) |
Durgarnkuld | Roans erste Analyse versprach zumindest einige Erkenntnisse. Unklar war bisher wie genau dieser Tentakel-Dolch funktionierte. Woher er kam. Was genau der Umfang seiner Kräfte war. Ob der Name noch irgendwo abgespeichert blieb, auch mit dem Ableben Môraegs. Sicher war sich der Magier aber, dass er sich gänzlich an seinen Namen erinnern konnte und er damit wieder soweit Herr über sich war, wie man das im Normalfall sein konnte. Der Tötungsbefehl galt entweder nicht länger oder wurde durch sein eigenes Bewusstsein jetzt in Schach gehalten. Er würde den Reif abnehmen können, ohne in die Muster von Mord zu verfallen, die ihm die Halbelfe diktiert hatte. Vermittels dieses Reifs konnte er sich, wie er nach etwas rumprobieren auch schon feststellen konnte, einmal täglich gewisser vergessener Sachverhalte erinnern. In so etwas wie Gedächtnispalästen konnte man sich bei so viel angestautem Wissen schonmal verlaufen. Mit dem Reif sah er den Wald vor lauter Bäumen wieder. Der Biss war nun soweit auch geheilt und stattdessen thronte die seltsame Schlange jetzt auf dem Reif und blitzte ihn mit ihren Edelsteinaugen an. Über den Dolch etwas in Erfahrung zu bringen, konnte sich als schwierig erweisen. Sonderlich viel mehr als einen kurzen Blick drauf, hatte er gar nicht ergattern können. Zu der Peitsche mochten die Gefährten etwas wissen - oder verweisen können an jemanden, der sich auskannte. Was ihm aber klar war: mit der Wirkung seines Banns hatte er den Verlust aller magischen Fähigkeiten auf Dauer riskiert. Und womöglich war allein dank der Vorarbeit seiner Mitstreiter ihm dieses Schicksal erspart geblieben. Diesmal. Allgemein war sicher, dass die göttlichen Kräfte, die solche Artefakte segneten und ihre Anhänger stärkten, nicht erfreut waren, wenn Sterbliche sich daran zu schaffen machten. |
26.11.2019 12:07:54 | Aw: Roans Forschungen (#127594) |
Ashes | Und so nahm der Magier den Stirnreif auch wieder ab, wenn er baden oder zu Bett ging. Eine Sorge war er somit schonmal los. Wie praktisch doch die Fähigkeit des Reifes war. Wenn er es so nicht erkennen konnte, so würde er in einem Versuch ermitteln, bis zu welchem Machtgrad er einen Zauber wieder in Erinnerung rufen konnte und würde dabei bei Grad 9 anfangen. Den Zauber musste er aber zuvor gewirkt haben. Wenn er schon Recherchearbeit bezüglich des Schattententakedolches durchführte, wieso nicht einen Erkenntniszauber? Da fiel es dem Magier auf. Auf dem neunten Grad hatte er nur einen Erkenntiszauber. Diesen lernte er für Fälle wie diesen aus seiner Vergangenheit, als schon im Kindesalter mit Tötungsabsicht gejagt wurde. Die Drow Amdirs....oder waren es nur bestimmte?.....hatten auch schonmal einen Assassinen auf ihn angesetzt. Und so verlieh er sich einen sechsten Sinn für Gefahr und versuchte daraufhin sich den Zauber mit Hilfe des Stirnreifes sich in Erinnerung zu rufen. Perlen der Macht gab es für jeden Grad, doch der Erinnerungszauber konnte nur Zauber der fünften Stufe oder niedriger zurückrufen. Falls Grad 9 nicht funktionierte, würde er in den Graden Stück für Stück zurückgehen bis es funktionierte und dabei Erkenntniszauber verwenden, welche er womöglich ohnehin für den Dolch gebrauchte oder zumindest für ihn vorbereitete. Was den Dolch betraf, so wurde er zweimal damit konfrontiert, doch beim ersten mal war er noch gar nicht richtig wach. Immerhin, gesehen hatte er ihn und so versuchte er sich das Bild des Dolches möglichst genau in Erinnerung zu rufen. Als erstes würde er es mit Aufspüren versuchen. Am Strand hatte Moraeg schließlich dafür gesorgt, dass er mit dem Gegenstand in Berührung kam. Ohne diese Berührung würde dieser Zauber nicht funktionieren....andererseits wäre er dann auch nicht nötig gewesen. Und so nahm er sich die Zeit, stellte sich vor den teuren Silberspiegel und wartete eigentlich nur auf die schlechte Nachricht, dass sich der Gegenstand auf der Astralebene befand. Obwohl.....wäre sie wirklich so schlecht gewesen? Immerhin geht da kaum einer hin....andererseits lebten da auch Kreaturen. Ihm war bewusst, dass er eine Menge Glück gehabt hat, was die Peitsche betraf. Er würde sogar so weit gehen, dass ihm nichtmals gelungen wäre, sie zu zerstören, wenn das Artefakt nicht schon mit anderen Kräften zu kämpfen gehabt hätte. Immerhin fühlte sich der Zauber nicht sonderlich gut gelungen an. Mit sich selber scherzend, gab er im Geiste einfach mal dem gebrochenen Arm die Schuld, wie auch gerne das wechselhafte Wetter für Kopfschmerzen beschuldigt wurde. Der Plan war ursprünglich, die Axt damit zu zerstören, damit ein Wesen Moraegs Zerstörung übernehmen konnte, welches auch tatsächlich in der Lage dazu war. So gesehen war es mehr als dumm von Roan, den Zauber auf die Peitsche zu verschwenden und seine magischen Kräfte dafür zu riskieren, doch seine Gefühle sagten ihm, dass diese Entscheidung goldrichtig war. So oder so, Moraeg war so mächtig und gefährlich, dass die Magie eines Magiers wie Roan wohl kaum ein großes Opfer gewesen wäre....würde man es aus der Perspektive der Allgemeinheit betrachten. Natürlich hätte es sein Leben mit Verlust versehen, aber er durfte in Zeiten wie diesen nicht egoistisch sein. Jedenfalls kam Roan zu dem Schluss, dass er dennoch nicht von der Mithilfe der Artfaktzerstörung durch seine Gefährten reden würde. Ob das uralte Wesen nun ein Gott sei oder nicht, so solle es nicht auch noch sie zu seinem Ziel machen. Er sprach mit seinen Gefährten über die Peitsche und es wurde klar, dass die Besitzerin wohl mal eine Hohepriesterin der Lolth war. Drow können sehr alt werden also war sie vielleicht das uralte Wesen? Ob nun Hohepriesterin oder Göttin, sie würden wohl kaum selber erscheinen und so bereitete sich Roan auf Drow vor. Sein Haus war ja nun relativ sicher, aber es konnte nicht schaden mit "Tageslicht" und "Sonnenfeuer" nachzurüsten. Sonnenfeuer hatte Dame Geneva empfohlen, ein sehr guter Ratschlag. Cla'ali erklärte sich sofort bereit, ihm zum Schutze bei ihm zu übernachten. Er hatte ein Gästezimmer und so war es für sie bei weitem nicht das erste Mal, dass sie dort übernachtete. Und weil Maria das mitbekam, quartierte sie sich auch gerne zeitgleich ein. Ob sie auch dieses Mal von Cla'ali angezogen wurde? Jedenfalls ging er erstmal des Nachts nicht alleine raus und vor die Stadt nur mit aktiven Zauber, welche er aber jeden Tag vorbereitete. Allerdings kannte es der Magier von sich und den meisten die er kannte. Früher oder später würde er unaufmerksam sein oder sich vielleicht sogar in Sicherheit wähnen. Aber was wäre das auch für ein Leben? |
29.11.2019 09:46:51 | Aw: Roans Forschungen (#127596) |
Durgarnkuld | Auch nach der Abnahme fühlte sich Roan noch mental unangetastet und nicht sonderlich mordlüstern. Es war offenbar sicher. Sonderlich viel experimentieren musste er nicht, schließlich offenbarte der Analysezauber sämtliche Eigenschaften. Entsprechend hatte er intuitiv den Dreh raus, was die Limitierungen anging. Den sechsten Sinn konnte er fortan sicherlich als Vorkehrung sprechen. Allerdings hielt ein einzelner irgendwo zwischen 4 und 5 Stunden an. Entweder würde er seine höchsten Vermögen mit dem Zauber allein füllen müssen oder aber sich damit abfinden, dass er noch andere Vorkehrungen treffen musste. Oder als dritter Weg einfach ausharren, ob überhaupt etwas erfolgte. Der Dolch, wie sich Roan erinnerte, hatte nichts mit Schatten zu tun. Er sah eben aus wie sich umarmende Tentakel: [img size=400]https://i.pinimg.com/originals/bc/8f/49/bc8f49d01ef79ff7fd744ce06ac53ad3.png[/img] Normales Ausspähen würde bei Gegenständen nicht wirken (nur Personen). Daher brauchte Roan auch seinen Spiegel gar nicht anstarren, sondern würde direkt auf einen der mächtigen Hellsichtzauber zurückgreifen müssen, [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/discernLocation.htm]Aufspüren[/url]. Mit einer ganzen Liste an Eingrenzungen, würde man den exakten Standort erfahren. Was der Zauber Roans Geist offenbarte: „[url=https://forgottenrealms.fandom.com/wiki/Far_Realm]Fernheim[/url], ? ?????????????? ?????????????i????????m???????????????? ?????????????R???????????????e????????????????i?????????????c????????h????????????? ???????????????????????????????????????e?????????????s?????????????? ?????????????????????????ë??????n????????????????????a???????????????????????é??????l???????????f???????????????r??????????s???????????????????????????????????????????n?????????????,?????????????? ?????????????????????d?????????????????????????s?????? ????????G?????????????r????????o?????????????????????ß?????????e????????????n????? ????????????????????????????????????r??????n?????s????????????,???????????????? ???P?????????????a????????????????????t?????????????????????????????o?????????????????????n?????????? ????????????d??????????????????e??????????r?????????????? ???????????????H????????????????e??????r???????????r?????????????????s?????????????????c???????????????????????????????e???????????????????????????? ?????????????????????????????b???????????????????????????????????r???????????????? ?????????????????????é???????????ñ???????????????? ?????????????????G?????????????????????????i?????????????????s??????????????????????? ???????????????????…?????????? ????????????????? ? und dann wurde der Geist des Magus von wirren Spracheindrücken überwältigt. Wo immer der Dolch jetzt war - er war weit weg. |
04.12.2019 19:32:51 | Aw: Roans Forschungen (#127606) |
Ashes | Der Dolch hatte sich somit auch für ihn erledigt. Wer würde es schon wagen, freiwillig dorthin zu reisen? Wer das tat, war entweder mächtig und sehr dämlich oder von einem Format, dass selbst die Götter auf diese Existenz aufmerksam werden. Aber für so jemanden wäre der Name eines Mannes, welcher neben ihm wie ein kleiner Fisch erscheint, sowieso uninteressant. Was mit den Bewohnern dieser Ebene ist, kann ebenso egal sein. Sie sind weit weg und wüssten vermutlich auch nichts mit jemanden anzufangen, der so weit entfernt ist. Außerdem besteht noch immer die Möglichkeit, dass eine Kopie des Namens nicht im Dolch gespeichert ist. Das nächste Projekt wird die Reparatur der Augengläser sein. Die Linsen werden wahrscheinlich wieder sehr teuer sein, immerhin waren die alten Linsen permanente Speicher für Zauber. Das letzte Mal nahm er die Hilfe einer Runenmeisterin an, was ihm die Arbeit sehr erleichterte. Das Gestell würde er wohl nicht neu schmieden lassen müssen. Wieviel Gold würde ihm die Reparatur kosten? Ansonsten widmet er sich einem Projekt jener Art, weswegen er als Kind ursprünglich mal Magier werden wollte: [b]Jede Menge Spaß![/b] Cosima hat vor, ein Fest auf die Beine zu stellen. Eine gute Gelegenheit, um die Leute mit ein paar lustigen Illusionen zum Schmunzeln zu bringen. Allerdings sollten sie nicht im Vordergrund stehen. Ein Fest ist schließlich dann am lustigsten, wenn die Leute in Interaktion treten. Das sagten ihm zumindest seine Erfahrungen. |
05.12.2019 10:51:26 | Aw: Roans Forschungen (#127610) |
Durgarnkuld | Viel war von der Brille nicht übrig. Ob er das Gestellt noch einmal ausbessern ließ oder lieber ein neues anfertigen mit dem alten als Blaupause, war dem Magier überlassen und würde sich nicht wesentlich auf die Umkosten auswirken. Die Gläser selber waren für die Magie schon trickreicher. Auf dem freien Markt wäre so eine Brille wohl etwa 80.000 Golddrachen wert. Wenn er sie für sich selber nur machte, kam er schon eher auf 40.000. Ohne die Hilfe, die er damals in Anspruch genommen hatte, würde es wohl noch schwieriger oder langwieriger in der Herstellung. Sollte er keine Hilfe bekommen und sich selber eine Lösung überlegen müssen, wären die zusätzlichen Experimentkosten noch einmal auf zusätzliche ca. 10.000 zu schätzen. |
05.12.2019 19:05:09 | Aw: Roans Forschungen (#127612) |
Ashes | Und so würde er die Experimentierkosten in Kauf nehmen, möchte er die Augengläser schließlich im Falle einer erneuten Zerstörung wieder reparieren können und nicht jedes Mal einen Runenmeister belästigen müssen, wenn er es selbst machen könnte, nachdem er sich nur einmal richtig reingekniet hat. |
07.12.2019 17:44:34 | Aw: Roans Forschungen (#127617) |
Ashes | Ein weiteres Projekt musste in Angriff genommen werden. Der Alarmzauber war dafür gedacht, unbefugte Eindringlinge zu bemerken, wenn sie den entsprechenden Ort betreten, ohne das Passwort zu kennen. Und darin liegt auch schon der größte Beweggrund, warum er ihn modifizieren müsste. Es wurde vorgeschlagen, einen Alarmzauber zu sprechen, welcher sich dann aktiviert, wenn eine ausgewählte Person überwältigt wurde. Würde Roan lediglich "Ort" zu "Person" ändern, würde der Zauber vermutlich nur dann zuverlässig funktionieren, wenn er und sein Freund sich jemals dazu entschieden, die Rollen zu tauschen und daran wollte er andere Leute nicht teilhaben lassen. Vielleicht lieber Verwundung der Person? Nein, denn der Notfall müsste nicht zwingend mit einer Verwundung einhergehen, also auch nicht zuverlässig. Außerdem, was wäre, wenn er sich mal einen Holzsplitter einfing? Es gäbe viel Trubel um Nichts. Das Gleiche galt für Ohnmacht. Anders herum gedacht waren Auslöser, die er selber Betätigen müsste zwar auch nicht perfekt, aber dafür weniger fehleranfällig. Zuerst dachte er über verbales Auslösen nach, aber verwarf diese Idee wieder. Was, wenn er nicht mehr zum Sprechen kam? Ein Stillezauber, ein Knebel oder vielleicht wieder ein Artefakt, welches dem Opfer die Stimme stahl. Dann vielleicht eine Art Ring, mit einem Vorrichtung, welche zur Innenhand zeigte. Wahrscheinlich würde es reichen, den Ring zu drehen. Wurde er gefesselt, könnte er vermutlich zumindest die Finger noch bewegen. Da wäre die Sache mit der Betäubung oder der Ohnmacht......naja, er wusste ja, dass es nicht perfekt sein könnte. Was war mit dem Gedanken? Per Gedanke auslösen war vermutlich auch sehr weit vorne, wenn es um versehentliche Fehlalarme ging. Es wäre wahrscheinlich schwierig, aber auch wesentlich hilfreicher, wenn der Zauber selbst unterscheiden könnte. Nur wie sollte das gehen? Er könnte sich den Gefahreninstinkt des Grad 9-Zaubers zu nutze machen, aber selbst dann war "Gefahr" noch immer zu unspezifisch. Er blätterte sich durch Bücher nach Vorschlägen suchend, was alles als Auslöser genutzt werden konnte. Gab es nichts besseres, so würde er sich für die manuelle Methode am Finger entscheiden. Das zweite Problem hingegen ist einfach gelöst. Der Alarm sollte nicht darauf beschränkt sein, ihm mental bescheid zu geben oder den Leuten in der Nähe. Stattdessen musste er über größere Entfernung übertragen werden. Roan könnte den Zauber für Botschaften daran koppeln. Anstelle von einer begrenzten Anzahl an Worten, müsste lediglich ein akustisches Signal übertragen werden. Entweder direkt an ausgewählte Leute oder an Empfänger, welche sie trugen. Ferdinand von Erlenberge forderte Roan auf, Foki für eine Ausspähung seiner Person an sie weiterzureichen. Damit meinte er womöglich persönliche Gegenstände oder Körperteile wie etwa Haare oder Fingernägel. Darum würde er sich auch bald kümmern. |
07.12.2019 21:05:29 | Aw: Roans Forschungen (#127618) |
Durgarnkuld | Roan konnte sich rasch denken, dass eine so zentrale Variable zu verändern, das gesamte Gefüge des Zaubers grundlegend wandelte. Das war meist die Krux mit der Magie, dass sie schwer zu formen war und die Limitierungen, die nicht mit tiefergehendem Verstehen weiter ausgedehnt werden konnten, eine gewaltige Herausforderung boten. Zwei Zauber dann noch zu einem kombinieren, war dann abermals Monate, Jahre der Forschung. Aber er konnte sich natürlich an so einer Basis orientieren, um etwas zu erproben. Es wäre zeitaufwendig, frustrierend und sicherlich oft genug auch fruchtlos wie bei seinem Projekt mit der Astralstimme. Inspirationen konnte er aber sicher einholen, bevor er sich für einen Umsetzungsweg entschied. Beispielsweise gab es [url=https://forgottenrealms.fandom.com/wiki/Sending_stones]Sendesteine[/url], die ganz ähnlich dem Botschaftszauber funktionierten. Sollte Roan am Zaubern gehindert werden, würde es wohl reichen, ihn einfach zu besitzen und an den anderen Zwillingsstein eine knappe Nachricht zu senden. Das fiel dann unter seine manuelle Anwendungsmöglichkeiten. Interessant waren vielleicht auch [url=http://www.d20srd.org/srd/magicItems/wondrousItems.htm#stoneofAlarm]Alarmsteine[/url], die Alarmzauber transportabel machten. Sollte er so einen Stein an eine Umhängetasche oder ähnliches anbringen, würde er losgehen, allerdings dann ohne mentale Benachrichtigung an irgendwen. Eine andere Herangehensweise stellten vielleicht die göttlich geprägten Sprüche dar. Da wäre die Einsicht der Experten sicher hilfreich, aber es gab Zauber, die für die Beobachtung von Patienten und deren Status gewirkt wurden. Vielleicht konnte Roan einen vertrauenswürdigen Priester aufsuchen und sich einer regelmäßigen Untersuchung unterziehen. Oder gar eine dauerhafte Lösung in Gegenstände gebannt finden. Allerdings waren dauerhafte Lösungen wie er wusste meist teuer und langwieriger. Vielleicht im selben Rahmen wie seine letzten Brillengläser. Zum Glück war man ja reich. Der vielleicht interessanteste Kandidat, der so etwas wie ein umgekehrter Alarmzauber war und auf ihn selbst angewandt werden musste, war [url=https://dndtools.net/spells/complete-mage--58/enduring-scrutiny--800/]Andauernde Überprüfung[/url]. Die bisher angestellten Überlegungen über die Kondition des Alarms wären hier genauso sinnvoll und aufgrund der langen Dauer eine recht attraktive Lösung, um Verbündete für den Ernstfall informiert zu wissen. |
08.12.2019 00:54:40 | Aw: Roans Forschungen (#127620) |
Ashes | Andauernde Überprüfung schien in der Tat der passende Zauber zu sein, von einer Kleinigkeit abgesehen. Entweder also das oder der Nachrichtenstein. Der Zauber schlägt Alarm, wenn die Überwachungsperson eine bestimmte Tat ausübte. Jedoch war es nicht an Roan, diese Tat zu begehen, es sei denn der Zauber ließ Formulierungen wie "Entführt werden" oder "Überwältigt werden" durchgehen. Wäre es wohl nötig, den Zauber zu ändern, auf "Tat welche an der Person verübt wird"? Und wie lange würde die Änderung wohl brauchen? Er würde den Zauber benötigen, um das zu ermitteln, also versucht er ihn im Orden zu bekommen. Sollte alles funktionieren, müsste er anschließend ein paar Rollen anfertigen und diese dann an jene Gefährten austeilen, welche die Rollen nutzen konnten. |
08.12.2019 22:16:20 | Aw: Roans Forschungen (#127630) |
Ashes | Und so hat er etwas länger darüber nachgedacht und kam zu dem Schluss, dass Verhalten des Überwachten reichen könnte. Es musste ja nicht unbedingt nur dann klingeln, wenn er überwältigt wurde. Es könnte auch "Gegen Drow kämpfen" oder "Todesangst haben" sein, sofern denn ein Gefühl als Tat zählte. Allerdings hat gegen "Drow kämpfen" das Problem, dass vorausgesetzt wird, dass er selbst überhaupt zum Zug kommt. Dann doch lieber "akut vor dem Tod Angst haben". Letztendlich ist es nicht an ihm, dies zu entscheiden, aber er möchte zumindest vernünftige Vorschläge unterbreiten können. |
09.12.2019 10:26:26 | Aw: Roans Forschungen (#127632) |
Durgarnkuld | Auf Anfrage konnte Roan sich eine Abschrift von einer Niederlassung auf dem Festland zukommen lassen. Es war keiner der geläufigeren Zauber, aber sicher konnte die Akademie da etwas machen. Gegen einen Aufpreis von 600 Golddrachen konnte Roan sich gewiss sein, dass er den Zauber binnen eines Zehntages erhalten würde. |
09.12.2019 14:02:54 | Aw: Roans Forschungen (#127634) |
Ashes | Wenn es um Personensicherheit geht, sollte nicht zu viel geknausert werden. Mit den Drow war nicht zu spaßen also wird der Aufpreis gezahlt. Roan würde mehr Rollen anfertigen, als er zuvor vor hatte, denn ihm kam ein lästiger Gedanke. Die Indizien sprachen dafür, dass nur er dabei erwischt wurde. Als er ansprach, dass er die rachsüchtige Präsenz spürte, erzählte kein anderer vom selben Erlebnis. Dass sie gleichermaßen in Augenschein genommen wurden und alle diese begabten Personen durch die Bank weg, es außer ihm nicht bemerkten, war zwar möglich, aber unwahrscheinlich. Roan war zudem der letzte der auf die Peitsche einen Zauber gewirkt hat und es war gut möglich, dass erst dann von jener Präsenz registriert wurde, dass etwas geschah. Die anderen Gruppenmitglieder hatten zu dem Zeitpunkt schon für Sekunden oder zumindest Bruchteile davon nichts mehr an der Peitsche gemacht. Und selbst wenn das der Gegenseite klar war, so konnte es dennoch sein, dass sie die Handlungen, welche an der Peitsche vorgenommen wurden, zu weniger Ungunsten aller anderen außer dem ausfiele, welcher letztendlich den letzten Tropfen in das Fass laufen ließ. Beunruhigend war jedoch der Gedanke, dass der hohen Wahrscheinlichkeit eines günstigeren Verlaufes zum Trotz, es doch möglich war, dass sie bereits alle Zielscheiben auf dem Rücken hatten. Er würde mit ihnen darüber reden müssen, aber nur in einem Gebäude, welches magisch geschützt war. Am besten im Tempel der Sieben. Keine Ahnung, wie die Götter im Schnitt so tickten, aber wäre Roan ein Gott gewesen, hätte er Lolth eine auf die Mütze gegeben, richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf seinen Tempel um zu spionieren. Und der Tempel der Sieben war auch noch vielen geweiht. Außerhalb wird er jedoch weiterhin brav behaupten, dass er es war, der die Peitsche zerstörte. |
14.12.2019 23:53:47 | Aw: Roans Forschungen (#127663) |
Ashes | ((Die ersten beiden Abschnitte sind nur Fluff)) Solange der Zauber unterwegs war, machte sich Roan Gedanken über sinnvolle Zauber. Zuerst dachte er über einen Zauber nach, welcher den Massenteleport ersetzen könnte, naja, nicht ganz, aber ein Gruppenflug wäre mit Sicherheit recht praktisch. Gerne hätte er ihn "rasende Reise" oder "rasche Reise" genannt, allerdings gab es schon einen Zauber, der dies vermochte. Otilukes Telekinesesphäre auf Grad 8 war begrenzt auf 5000 Pfund und erreichte keine all zu hohe Geschwindigkeit, jedoch, waren die Leute auch in einer sicheren Sphäre eingeschlossen. Das machte auch die kurze Aufrechterhaltungsdauer wieder gut. Dank der Portale brauchte es hier auf Amdir keinen effizienteren Gruppenflugzauber und anderer Orts war immerhin eine Gruppenteleportation möglich. Nach mehreren ernsteren Überlegungen entspannte er sich einfach, denn was auch immer er ersann, ihm fiel ein anderer Zauber ein, mit welchem er die gewünschte Wirkung erreichen konnte. Die Entspannung bestand darin, sich irgendwelche Spaßzauber auszudenken. Darunter war beispielsweise der "Raue Raufbold", welcher nur dazu beschworen wurde, damit er andere Leute anpöbelt und eine Schlägerei mit ihnen anfing oder aber die "Reisende Rüstung", welche für den Reisenden das Laufen übernahm. In so einer Rüstung ist es auf Dauer nicht angenehm und so gerne er auch den dummen Blick des Raufboldes sehen würde und er sicherlich auch für eine Ablenkung gut wäre, so wäre es doch sehr unfair, ihn aus seiner derzeitigen Situation her zu beschwören. Ganz besonders amüsierte ihn aber "Reimende Rache". Roan stellte sich vor, wie er den Zauber sprach ohne dabei erwischt zu werden. Am besten lautlos und dann dabei zuhören konnte, wie eine andere Person zur eigenen Irritation und der Anderer, plötzlich anfing, nur noch in Reimen zu sprechen. Doch so sehr ihm der Gedanke am Schabernack auch gefiel, wusste er keine Situation, in welcher er ihn nutzen würde. Schließlich findet der Magier doch einen Grund, einen solchen Verzauberungszauber wie "Reimende Rache" zu kreieren. Seine Bekannten "die Feen" hatten bestimmt Spaß an so einem Zauber. Immerhin waren Grigs und Pixies dafür berühmt, gerne zu spaßen und gemessen an dem, was sie dafür taten, ist dieser Zauber ein harmloserer Weg, das zu erreichen. Es schadet nicht die Beziehung zu pflegen, auch weil Roan Poppeia ohnehin noch ein paar Gefallen schuldete. Doch zuerst musste er herausfinden, ob es womöglich doch schon einen solchen Zauber gab. Also suchte er danach. ((Danke für die Idee mit den Feen. Auf diese Weise hatte mein Charakter einen glaubhaften Grund, den Zauber doch noch erstellen zu wollen. Meine Idee hier ist, dass der Zwang zu reimen nur für jeden dritten Satz gilt, denn sonst wäre es nicht möglich, eine Zauberformel zu sprechen, was vermutlich auf einmal zu mächtig wäre. Es könnte recht amüsant werden, wenn der Zauber zur Anwendung käme und wer weiß, vielleicht ist Roan somit ein indirekter Troublemaker, indem er den Feen ein lustiges Werkzeug in die Hand drückt. Falls nicht, so lässt sich schon eine passende Situation finden)). |
17.12.2019 19:19:52 | Aw: Roans Forschungen (#127679) |
Ashes | [i]Zauber, wie jener, den der Magier zu erstellen gedachte, sind vermutlich in den Augen der meisten anderen Magier eine Dummheit. Immerhin soll eine Menge Arbeit in etwas fließen, was einem Streich zu gleichen scheint. Doch wo bleibt die Lebensfreude, wenn die eigenen Anstrengungen sich nur um Problemlösungen drehten? Und so nimmt der Magier die Feder zur Hand[/i] Die angestrebte Schule sei die der Verzauberung. Diese Zauber haben alle gemein, dass eine Kreatur mit ihrer Hilfe kontrolliert wird. Doch so einfach sich diese Einteilung auch anhören mag, gibt es doch große Unterschiede in der Art und Weise, wie die Zauber die Oberhand gewinnen: 1. Der klassische Zauber in der Verzauberung ringt mit der inneren Stärke der zu verzaubernden Person, immerhin ist es schließlich der Geist, der beeinflusst werden soll. Dabei ist die geistige Stärke des Anwenders nicht unerheblich. 2. Gegen wenige Zauber der Schule gibt es kein Mittel um zu widerstehen. Dazu gehört auch der größere Geasspruch. Allerdings wird hier auch nicht nur versucht, sich den Geist des Anderen Untertan zu machen, sondern legt sich auf die gesamte Person. Ist der Zauber dann noch stark genug, wird es unmöglich, sich ihm zu verwehren, denn der Angriff ist sowohl großflächig als auch stark. ((Den Teil sog ich mir aus den Fingern)) 3. Die Worte der Macht sind ebenfalls Zauber, die nicht mit dem Willen besiegt werden können, wenngleich sie auch nicht allmächtig sind, wie es der Name vermuten lassen könnte. Ein Teil ihrer Kraft rührt aus einem Wort aus der Sprache des Universums her, doch ist der Anteil so gering und somit so schwach, dass sie nicht als Teil der Magie der wahren Namen gesehen werden können. Jedoch sind sie dadurch jedem Willen erhaben, aber wirken sich dafür nur aus, wenn sie der Lebenskraft des Individuums ebenbürtig oder überlegen sind. Weiterhin lassen sich die Zauber in der Art ihrer Wirkung noch unterteilen: 1. Ein Zwang ist rohe Gewalt, mit welchem das Individuum zur erwünschten Tat getrieben wird. Das trifft auf die meisten Verzauberungen zu. 2. Die Bezauberung ist wesentlich subtiler und lässt das verzauberte Individuum glauben, dass es sein eigener Wunsch ist, beziehungsweise "auch" sein eigener Wunsch ist, folge zu leisten. Eine andere Person dazu zu bringen zu reimen klingt sehr nach Zwang, jedoch ist es wünschenswert, den Zauber auf Ebene einer Bezauberung zu erstellen. Da das Gegenüber weder mit einem starken Spruch noch ganzheitlich angegangen werden soll, sei der Zugriffsaspekt klassisch gegen die innere Stärke. Ein Wort der Macht ist ausgeschlossen, da das entsprechende Wort nicht bekannt ist. |
17.12.2019 22:02:34 | Aw: Roans Forschungen (#127680) |
Durgarnkuld | Tatsächlich gab es in Ansätzen bereits Vorreiter für das, was sich Roan vorstellte. Allgemein konnte ein herkömmlicher Fluch ähnliche Auswirkungen annehmen, wenn man im Vorfeld sich die Bedingungen überlegte. Ein Zauber, der Sprache einschränkte, war beispielsweise [url=https://dndtools.net/spells/book-of-vile-darkness--37/forbidden-speech--162/]Verbotene Rede[/url], die das Opfer davon abhielt über bestimmte Gegebenheiten fortan zu sprechen. Interessanter und näher an dem, was sich der Magier vorstellte, war vielleicht aber der Zauber [url=https://dndtools.net/spells/complete-mage--58/bothersome-babble--808/]Lästiges Gestammel[/url]. Tatsächlich schränkte der die Sprache zu nutzlosem Gebrabbel, wenn auch zeitlich äußerst begrenzt, ein und machte selbst das Aussprechen magischer Formeln - wenn nicht unmöglich, so doch zumindest zu einer schwierigen Übung. Abseits von magischem Zwang (oder vielleicht eher Drang) würde Roan den Zauber allerdings nicht komponieren können. Bezauberungen waren gut geeignet, um sich neue Freunde zu verschaffen - aber würde sie nicht dazu veranlassen, einfach zu reimen. Und selbst wenn Roan sie anschließend überredete dazu, lag es weiterhin im recht freien Ermessen der Person und ihres jeweiligen Proprium, ob sie sich darauf einließen und wie lange. |
05.01.2020 22:30:00 | Aw: Roans Forschungen (#127712) |
Ashes | Es wäre wohl zu schön gewesen, dass man der Person suggerieren könnte, dass es seine eigene Entscheidung ist und somit vor den nicht-magiebegabten zumindest verschleiern, dass es sich um Magie handelt. So wäre es vermutlich auch für den Bezauberten lustig gewesen, aber sei es drum, so verbliebe also der Reimzauber im Zwang. Sein nächster Schritt wäre es also sich den Zauber "Lästiges Gestammel" zu besorgen. Zwar soll keine Verwirrtheit erreicht werden, sondern genau das Gegenteil, aber wegen der Ähnlichkeit, könnte der Aufbau des Zaubers hilfreich sein, um den neuen Zauber zu erstellen. Wieviel mag es kosten? |
06.01.2020 01:04:49 | Aw: Roans Forschungen (#127714) |
Durgarnkuld | Magische Formeln waren meist durch ihre klaren Gesten, Worte und Foki klar als Zauberei zu erkennen - selbst für den Laien. Heimlich konnte man nur unter sehr bestimmten Voraussetzungen seine Zauber einsetzen. Allzu geheim wäre die Sachlage also so oder so vermutlich nie geworden. Dass es kategorisch ein Zwang war, mochte Roan aber auch nicht zu sehr grämen, schließlich fielen auch Zauber wie [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/bless.htm]Segnen[/url], [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/prayer.htm]Gebet[/url], [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/heroism.htm]Heldentum[/url], [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/calmEmotions.htm]Gefühle besänftigen[/url] und [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/goodHope.htm]Feste Hoffnung[/url] zu den magischen Zwängen - kurz gefasst alles, was die Art, wie der Verstand des Betroffenen arbeitete. Dazu zählten dann auch aufflammender Mut, feste Zuversicht und innere Ruhe, die einen ergriffen. Nicht sonderlich anders verhielt es sich dann bei einem Drang zum Reimen. Der Zauber käme auf etwa 600 Goldtaler und die übliche Wartezeit, bei so speziellen, weniger verbreiteten Zaubern. |