04.12.2018 21:09:20 | Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#126671) |
cyrusld | Irgendwann um die Mittagsstunde rum war es, als Zhoun an den Gemeinschaftstischen im Lager der Tyrannen saß. Ein Teller Suppe vor ihm, die er gemächlich löffelte, als Rodrick mit einem Mann an seiner Seite ins Lager einkehrte. Ein kurzer Wink, man möge nähertreten, als Rodrick schon den Anschein machte in Zhouns Richtung zu marschieren. Nach kurzer Erklärung, dass es sich bei dem Mann um einen Steinmetz handelte, nickte Zhoun und deutete dem Handwerker Platz zu nehmen. Auch ihm wurde eine Portion der Suppe angeboten, während Zhoun Rodrick anwies, sich doch ebenfalls dem Mittag zu widmen und etwas essen zu gehen, während er sich hier mit dem Handwerker unterhielt. Falls der Handwerker ebenfalls essen wollte, unterhielt man sich direkt dabei. Ansonsten schob Zhoun seinen Teller für den Moment zur Seite um sich dem Mann vor ihm zu widmen. Nach der Bitte um eine kurze Vorstellung des Mannes kam man dann auch gleich zum wesentlichen. Wie dem Steinmetz ja bereits bekannt war, plante man die Errichtung eines Schreins für Tyrannos. Und benötigte dafür jemanden, der eben diesen Schrein fertigt. Natürlich gegen Bezahlung. Über das genaue Aussehen würde man sich noch besprechen. Vorstellungen hatte man, man wollte die Tyrannossäule gute 8 Fuß hoch errichten (2,50m ca.), eine eckige Säule auf einem breiteren Sockel. Doch hing es natürlich auch davon ab, was denn machbar war mit gegebenen Mitteln und Material. Zuallererst galt es jedoch einen geeigneten Stein bzw. Felsen zu finden. Man wollte Qualität. Im Idealfall natürlich auch etwas mit dem der Steinmetz Erfahrung hatte, um so das beste aus dem Felsen zu machen. Vielleicht hatte er ja selber eine Vorstellung was man dafür nehmen konnte. Oder Vorschläge. Ob es das entsprechende Material dann auch auf der Hauptinsel gäbe, würde man ja feststellen können. Oder man konnte dann zumindest gezielt danach suchen. Natürlich stand auch die Frage nach dem Geld im Raum. Hatte der Steinmetz bereits eine Preisvorstellung im Kopf für seine Arbeit? War es von der Größe des Schreins abhängig? Von der Anzahl der Stunden die er für die Fertigung brauchte? Brauchte er Helfer oder noch anderes Material, Werkzeuge was man ihm beschaffen müsste? Oder würde sich dies erst zeigen, wenn man tatsächlich konkret am Schrein arbeitete? Nebenbei ließ Zhoun auch anklingen, dass die Schreinfertigung natürlich auch Reputation mit sich bringen würde. Gute Handwerker konnte man immer brauchen und bei ausgezeichneter Arbeit würde sich die Chance mehren, dass man erneut auf die Handwerksdienste zurückgreift. Sei es von Seiten der Kirche, oder für das zukünftige Anwesen der Ritterin. |
29.03.2019 20:06:27 | Aw: Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#127083) |
cyrusld | Das erste Treffen mit Sander, seines Zeichens Steinmetzmeister, verlief vielversprechend. Erste Details wurden besprochen und die Vorstellungen, wie die Tyrannossäule auszusehen habe, wurden gemeinsam durchgegangen. Und Sander fühlte sich dieser Aufgabe gewachsen und nahm sie gerne an. Sogar ohne Bezahlung, trotz angebotener Vergütung. Einzig für seine Arbeiter und die Materialkosten solle man aufkommen, worin man einwilligte. Schwarzer Marmor sollte als Material dienen, und Sander gab den Hinweis, dass man eben solchen wohl auch an der Südküste finden könnte, dann müsste man sich nicht um die Lieferung vom Festland kümmern. Ein Hinweis dem dann auch nachgegangen wurde. Zuerst mit einer kleinen Truppe um Sander und einige seiner Arbeiter machten sich die Ritterin und ihr Berater auf in Richtung Südküste auf der Suche nach dem begehrten Gestein. Im Gepäck oder besser gesagt auf einem Wagen schon die wichtigsten Werkzeuge dabei. Schwere Vorschlaghammer um die Eisen- und Holzkeile einzutreiben, damit sich der Marmor vom Felsen trennte. Eimer um Wasser zu holen, auch Meißel und kleinere Hämmer wurden bereits mitgenommen, um den Block eventuell grob vorzuformen oder überschüssige Pfunde für den Transport loszuwerden. Schließlich wusste man nie genau, wie der Stein denn genau aus dem Felsen brach. Balken zum abstützen. Außerdem Dinge für die Vorbereitung eines provisorischen Lagers und Proviant, denn man, oder besser gesagt Sanders und seinen Arbeitern war von vornherein klar durch ihre Erfahrung, dass das kein Unterfangen war was mal eben in wenigen Stunden erledigt war. Und man war immerhin einen halb Tag Fußmarsch von Valgard entfernt, sodass es aus Zeitgründen sinnvoller war, ein Lager aufzuschlagen anstatt hin und her zu reisen. Doch zuallererst galt es überhaupt den Marmor zu finden. Und dann natürlich noch in einer entsprechenden Größe um daraus die Tyrannossäule zu fertigen. Sander, als Meister seines Fachs wusste glücklicherweise wo man mit der Suche nach dem kostbaren Kalkstein beginnen konnte und so zog die Kleinexpedition zuerst in die von ihm genannten Gegenden, um sich die Steine und Felsen zu betrachten und nach dem begehrten Schwarz Ausschau zu halten. Die ersten Funde waren wenig erfolgversprechend, man fand zwar den erhofften Marmor, doch zogen sich zuviele Risse, entstanden durch Zeit und Gezeiten, durch den Felsen, als dass der Steinmetz eine Möglichkeit sah, einen entsprechend großen Block heraustreiben zu können mit dem man arbeiten konnte. Also suchte man weiter und fand nach mehreren Funden, die von einem seufzen begleitet wurden, schließlich doch eine Felsformation, bei der Sander und seine Arbeiter einstimmig nickten, als sie sich den Stein genauer betrachteten. Auch die Ritterin und ihr Begleiter waren zufrieden, als man die Hände auf den Stein legte, und den schwarzen Kalkstein in der ersten Berührung erfühlte. Innerlich malte man sich bereits die daraus entstehende Säule aus und nickte Sanders zu, dass man mit der Wahl zufrieden war. Groß, schwarz, von der gewünschten Qualität, und die Felsformation bot entsprechend viel davon, dass man mehrere Versuche wagen konnte, falls die Blöcke beim ersten Mal unglücklich brachen. Während Zhoun und Keara sich daran machten das Lager herzurichten, konnte man schon das erste Hämmern von Sander und seinen Leuten wahrnehmen. Die Eisenkeile wurden in die natürlichen Spalten im Felsen geschlagen und nach und nach tiefer in den Stein getrieben. Dort wo die Keile stockten, immerhin hatten auch menschliche Kräfte ihre Grenzen, griff man zu den Holzkeilen, um die Natur ein wenig mithelfen zu lassen. Die Holzkeile wurden in der Nähe der Eisenkeile soweit in den Spalt getrieben wie es nur ging. Beim Aufbau des Lagers wurde auch mitgeteilt, dass man bereits ein paar Eimer mit Wasser holen konnte, die nun zum Einsatz kamen. Die Keile aus Holz wurden immer wieder mit Wasser getränkt, sodass die Fasern das Wasser aufnehmen konnten und der Keil so aufquellte. Was für Außenstehende nicht nach viel aussah. Oder überhaupt groß eine Wirkung zu haben schien. Aber es passierte, in einem schleichenden Prozess. So wie eben stetes Wasser den Stein höhlte. Nur...anders. Das leise Ächzen des Felsens, das Knirschen der sich vergrößernden Spalten, verschwand unter den Hammerschlägen, die immer wieder nachlegten und die Keile weiter in den Felsen schlugen um jeden Millimeter der sich auftat. Dabei war es nicht mal pure Kraftarbeit, man achtete genau darauf, wie man die Keile traf. Ein zu starker Schlag oder ein schräges Auftreffen des Hammerkopfs auf einen Eisenkeil und ein Teil des Kalksteins würde einfach heraussplittern. Das mochte passieren, aber jeder dieser Fehler verkleinerte nach und nach den Stein und machte eventuell auch den Riss unbrauchbar, wenn der Keil irgendwann kaum noch Seitenhalt hatte oder in die falsche Richtung im Felsen führte, sodass er dem herausbrechen des großen ganzen nicht mehr förderlich war. Kurzum, es war bereits ein Teil des Kunsthandwerks überhaupt einen entsprechenden Stein aus dem Felsen zu schlagen. Dazu ein Teil, den man nur in gewissen Grenzen beeinflussen konnte. Eine Sache auf die Sander bereits von Anfang an hinwies. Steine dieser Größe waren mit Ausschuss verbunden, und nicht unbedingt wenig davon. Es erforderte viel von einem. Kraft, Können, Zeit. Doch am Ende wartete das Material für ein Kunstwerk, das für die Ewigkeit gedacht war. Eine nicht zu unterschätzende Motivation. Aber trotz Motivation und sorgsamer Handwerkskunst gab es Momente, die man im Nachhinein gerne ungeschehen gemacht hätte. Momente, bei denen man im Nachhinein nicht mehr feststellen konnte, woran es gelegen hatte. Tatsache war, dass während der Arbeiten der obere Teil des Steins, welchen man hatte aus dem Felsen treiben wollen, herausbrach. Ein kurzer Moment der Resignation eh Sander kopfschüttelnd, als verneine er den Fehlversuch, seine Leute antrieb trotzdem weiterzumachen. Für die Säule war es vielleicht nichts, aber mit etwas Glück kam man durch den herausgebrochenen oberen Teil tiefer in den Felsen, sodass man das kurze Stück weit genug für den Sockel rausschlagen konnte. Man nickte, fasste neuen Tatendrang und ging weiter an die Arbeit. Denn ob man schließlich Säule oder Sockel zuerst freilegte war egal. Und so widmete man sich dem neuen Ziel. Das Prinzip blieb und neue Keile fanden ihren Weg in den Stein. Wurden eingehämmert, gewässert, weiter gehämmert. Mit zunehmender Zeit machte sich beinahe so etwas wie Vorfreude bei den Arbeitern breit. Es sah gut aus. Nichts sprang, und die stetige Arbeit schien diesmal auf einen ersten Erfolg hinzudeuten. Bis man nach einem Hammerschlag plötzlich ein lautes Knarzen vernahm. Kein plötzlicher Ton, er begann und breitete sich aus, zog sich durch den Felsen. Die Arbeiter wichen einen Schritt zurück und ließen die Hämmer sinken. In ihren Gesichtern sah man eine seltsame Mischung aus Freude und Panik, jeder Nerv wartete nur darauf, was das Ergebnis des Knarzens sein würde. Ein Haufen Einzelteile und verlorene Arbeit von vielen Stunden...oder doch ein großer Felsen, der sich aus der Formation löste. Der Moment erschien den Beteiligten viel länger als er eigentlich war. Man konnte mitverfolgen, wie sich die Risse um die Spalten langsam ausbreiteten und schließlich...mit einem "Klack" endeten. Ohne dass der Fels zersprang. Erleichterte Gesichter bei den Arbeitern und es dauerte nur wenige Sekunden, bis man sich daran machte, den Block langsam aus dem Felsen zu lösen und stolz auf dem Boden zu präsentieren. Natürlich, noch war es nur der rohe Stein. Aber man sah bereits das Potential darin. Den Sockel der Tyrannossäule, den man daraus kreieren konnte. Und es war ein Ansporn für den zweiten Teil der Arbeit. Die Säule. So schade es um den ersten Versuch war, eröffnete es aber auch neue Möglichkeiten. Nachdem man den Felsen für den Sockel aus der Formation gelöst hatte, bot sich nun die Gelegenheit den Teil für die Säule auch von der Seite zu bearbeiten. Man hatte bereits eine gewisse Ausbuchtung im Stein die man nutzen konnte, um an der hinteren Seite die Keile einzuschlagen und so die Chancen zu erhöhen, den großen Fels heil aus dem Stein zu schlagen. Also begann man die Keile in regelmäßigem Abstand im Felsen zu platzieren. Man entschied sich einen größeren Abstand um die eigentliche Silhouette zu wählen um etwas mehr Sicherheit zu haben, falls ein Stück schräg herausbrechen sollte. So wurden Eimer zur Hilfe genommen, um besser an die oberen Bereiche heranzukommen und präziser arbeiten konnte was den Winkel der Hammerschläge anging. Alle wussten, dass unvermeidbare Dinge geschehen konnten, aber man wollte die nächste Chance bestmöglich zu nutzen. Aufmerksamer durch den ersten Fehlschlag, motivierter durch den ersten Erfolg. Stetig hallte der Klang der Hämmer von den Felsen zu den Ohren der Arbeiter zurück und trieb durch seinen ganz eigenen Rhythmus weiter an. Die Keile mehrten sich und die Spalten im Felsen wurden nach und nach größer, während die Sonne ihre Laufbahn über den Himmel zog. Des nachts entschied man gegen die Schichtarbeit und dafür nur die hölzernen Keile gelegentlich zu wässern, sodass sie im Stillen ihre Arbeit verrichten konnten. Zumindest halbwegs. Die sich weitenden Risse trugen auch nachts ihre Geräusche an die Ohren der Anwesenden, als würde der Felsen selbst sich zu der Arbeit äußern. Mal klang es wie ein Stöhnen, ein anderes mal wie seufzen, oder wie ein bedächtigtes Grummeln. Laute die sicher nicht jeden friedlich schlafen ließen, hatte es doch durchaus etwas gespenstisches, wenn man nicht wusste woher die Geräusche kamen. Doch Sander und seine Arbeiter waren es gewohnt und hatten es schon oft gehört, sodass man dem Schlaf die wichtigere Priorität zumaßen konnte, ohne sich davon beeinflussen zu lassen. Denn schließlich stand am nächsten Morgen wieder harte Arbeit an. Arbeit, die nach dem Frühstück von dem mitgebrachten Proviant auch sogleich wieder angetreten wurde. Das Wässern der Keile hatte über Nacht durchaus einige Ergebnisse gezeigt, wodurch es gut voranging, was sich auch in den Gesichtern der Arbeiter zeigte. Man war zufrieden mit dem Verlauf, auch wenn das kein Anlass für Unachtsamkeit war. Man ging weiter gewissenhaft zu Werke und arbeitete sich stetig tiefer in den Felsen, begleitet von dem Klang der Hammerköpfe die auf die Keile trafen und untermalt von den eigenen Geräuschen des Felsens. Beinahe harmonisch. Bis zu dem Moment, wo die Felsgeräusche überhand nahmen. Egal wie oft man diesen Moment erlebt hatte, die Spannung verschwand nie. Die Art von Spannung die man deutlich in den Gliedern spürte. Anspannung. Es war ein Moment, an dem man nichts ändern konnte. Es gab kein zurück mehr, und das was passieren würde war sozusagen bereits in Stein gemeißelt. Man konnte nur noch abwarten. Hoffen. Beten, dass der Stein so brach, wie man es beabsichtigte. Und die harte Arbeit bis zu diesem Moment nicht umsonst war. So war es auch als bei diesem Felsen das Knarzen einsetzte, welches sich selbstständig machte. Trotz Anspannung war man nicht gelähmt. Ein Ruf der weit entfernt und doch so nah klang, rief nach "Balken!", und trotz Faszination und Spannung überwog die Professionalität der Arbeiter, und sofort schnappte man sich einige der mitgebrachten Balken um das eine Ende in den staubigen Boden zu rammen und das andere gegen den Felsen zu lehnen. Es ging nicht darum, dass man effektiv verhindern wollte, dass der Stein herausbrach. Aber wenn er brach, in einem Stück, nur um dann zu zerschellen wenn er auf dem Boden aufschlug, wäre das unverzeihlich gewesen. Und solch ein Felsen wog einiges. Also war es das klügere ihn mit Balken statt mit Muskelkraft abzustützen. Eine Reaktion, wie man sie nie spontan nachmachen konnte, sondern die aus Erfahrung geboren war. Und so standen die Balken rechtzeitig, als das zweite "Klack" einsetzte. Komplette Stille herrschte, man glaubte fast, selbst die Herzschläge der Anwesenden setzten für einen Moment aus, als es entweder geschafft war....oder fehlgeschlagen. Die Augen ruckten über den Stein, auf der Suche nach Rissen, Brüchen, oder dass der Felsen gar in mehrere Teile zersprungen war. Die Marmorierung machte den ersten prüfenden Blick schwer, doch nach und nach setzte ein beruhigendes, tiefes Ausatmen ein. Alle Herzen schlugen wieder und höher. Der Stein war ganz. Ganz und gar herrlich. Sorgsam von weiteren Balken abgestützt senkte man ihn nach und nach auf dem Boden ab. Die Anspannung schwand langsam, doch die Freude über den Erfolg tat der Arbeit keinen Abbruch. Bis zum Schluss ging man gewissenhaft vor, Immerhin ging es um viel. Und ein Stein dieser Größe konnte ohne Probleme selbst den härtesten Arbeiter erschlagen. Doch schlussendlich und mit viel Vorsicht war es geschafft und der längliche Felsbrocken aus schwarzem Marmor lag da. Der Schweiß auf der Stirn der Arbeiter untermalte den Freudenglanz in ihren Augen, als ihnen der Erfolg wortwörtlich zu Füßen lag. Anerkennendes Schulterklopfen folgte und sichtbare Freude über die eigene Arbeit war in ihren Gesichtern zu sehen. Und die Ritterin bewegte sich mit den bedächtigen Schritten um den Block herum während ihre Finger zufrieden und zugleich über die Oberfläche streiften. Eine Geste erster Vertrautheit. Noch ungeschliffen, ungeformt. Doch...die Tyrannossäule würde sich aus eben diesem Felsen erheben. |
02.04.2019 12:32:02 | Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#127095) |
Kriegerin | Keara kümmerte sich um den nächsten Schritt ihrer großen Aufgabe. Spenden sammeln für die Tyrannossäule. Dabei ging Keara, wie bei allen Dingen, die sie für Tyrannos tat, leidenschaftlich vor. Zur Mitternacht stand sie wieder im Tyrannischen Heiligtum hob die Arme vor der Gemeinschaft der Tyrannen und berichtete nach dem Segen und den Heiligen Riten über den Plan der Kirche eine Säule zu Ehren Tyrannos. Bald würde jeder die Ankunft des großen Wagens sehen, der den Stein nach Valgard brachte. Jetzt berichtete die Klerikerin genauer über den Werdegang der Ereignisse, die Auswahl des Steinmetzes Sander, der die Tyrannensäule von Meisterhand nach den Wünschen der Tyrannen erschaffen würde. Kearas rehbraune Augen funkelten, als sie euphorisch von allen Facetten des geplanten Aussehens und den eingravierten Tugenden des Tyrannos erzählte. HIER und JETZT könne jeder seinen Beitrag leisten ein Demkmal zu Ehren Tyrannos auf freiem Land dieser Insel zu errichten. Sei es durch Unterstützung von Sanders und seinen Arbeitern, zum Beispiel durch ein frisches Brot oder vielleicht wollte ja auch einer der jungen Leute seinen Beitrag leisten und erklärte sich bereit einfache Arbeiten, wie das Wegräumen von Steinen zu übernehmen, sobald die Arbeiten an der Säule hier vor dem Tempel begannen. Oder man spendete, wofür die große Schale die in der Halle des Tyrannenheiligtum gut sichtbar und bewacht aufgestellt war und in der bereits mehrere Münzen lagen. |
12.04.2019 12:14:37 | Aw: Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#127118) |
cyrusld | Sander und seine Mannen griffen zu Hammer und Meißel für den nächsten Schritt. Zuerst mit größerer Schlagseite und später mit kleinerer wurden die beiden Felsen für die Säule vorgeformt. Überflüssiges Material wurde abgetragen, zum einen um sich ein erstes Bild zu machen, in diesem Moment aber hauptsächlich um den Transport zu erleichtern. Alles was man für die Säule nicht brauchte war schließlich Gewicht, was man durchaus loswerden konnte. Oder eben getrennt transportieren, falls größere Stücke abfielen, die man noch anderweitig verwenden konnte. Immerhin war es ein schöner Stein und vielleicht fiel noch das ein oder andere Stück ab, was anderweitig einsetzbar war. Also ging das Hämmern weiter. Dezenter als vorher, aber mit der gleichen Aufmerksamkeit. Schließlich wollte man nichts riskieren, nachdem der erste Schritt erfolgreich verlief. Zwar war das Risiko diesmal geringer, aber Fehler hätten nicht weniger verheerende Folgen gehabt. Genaugikeit, Sorgfalt, Achtsamkeit. Beinahe ein Mantra, welches in den Köpfen der Arbeiter die Hammerschläge begleitete. Während die Arbeiten vorangingen, machten sich Keara und Zhoun auf nach Valgard. Es gab noch ein paar Dinge zu klären und alles für den Transport vorzubereiten. Sander hatte mitgeteilt was man benötigen würde, um die Steine nach Valgard zu bringen und so machten sich die Ritterin und ihr Berater daran, das entsprechende zu besorgen und kehrten nach kurzer Zeit und erledigten Dingen zu den Steinmetzen zurück. Mit Zugpferden, Wagen, Seilen und allerlei Baumstämmen, auf denen man plante die Steine ganz nach alter Manier zu bewegen. Die Rückkehr dauerte eine kleine Weile und ließ anscheinend genug Zeit, dass die Grundformen für die Tyrannossäule beinahe transportbereit waren. So waren es nur noch wenige Stunden des Arbeitens die nach der Ankunft vergingen, bis man sich ans verladen machte. Zeit die genutzt wurde um das provisorische Lager abzubauen und letzte Vorbereitungen zu treffen. Die Pferde wurden vorbereitet und erste Seile bereitgelegt, Baumstämme wurden neben den Steinen platziert um sie anschließend darauf zu hieven. Ein Arbeiter machte sich bereits daran, die besseren Stücke des Ausschusses zusammentragen und auf den Wagen zu verladen. So verging die Zeit bis Sander die Hände in die Hüften stemmte und ein von einem Lächeln begleitendes Nicken in die Runde warf. Die Arbeit hier war getan. Zumindest beinahe. Unter Zuhilfenahme der Balken die man vorher schon verwendet hatte, wurden die großen Felsen angehoben, sodass man nach und nach die Baumstämme darunter schieben konnte. Immer einer nach dem anderen, schließlich war das ganze doch ein ziemlicher Kraftakt. Aber irgendwann war man an dem Punkt angelangt, an dem beide Steine nun auf den Stämmen ruhten. Die Seile wurden angelegt und an die Pferde gespannt, bis man vorsichtig die ersten Schritte probierte und die Steine, von den Pferden gezogen über die Stämme rollen ließ. Immer dann, wenn ein Stamm hinten über blieb, legte man ihn vorne wieder unter. Was in der Tat bei den Arbeitern nach sorgsam einstudierter Bewegungsabfolge aussah, die man schon lange miteinander geübt hatte und der ein gewisser Rhythmus innewohnte. So waren die ersten Gehversuche und Meter die sich die Steine bewegten mehr oder weniger eine Aufwärmübung, bis man den Ablauf wieder gänzlich innehatte. Und alles schien gut zu laufen. Man war aufbruchbereit und guter Dinge den Stein nach Valgard zu schaffen, wo man sich der weiteren Bearbeitung widmen wollte. Und so setzte man sich langsam, aber stetig, in Bewegung. Besondere Schwierigkeiten ergaben sich dabei nicht, natürlich musste man bei Steigungen und noch mehr bei Gefällen im Gelände vorsichtiger sein, damit die Felsen sich nicht selbstständig machten. Aber die Männer um Sander wussten was sie taten und wie man damit umging. So war es nur eine Frage der Zeit bis man schließlich die Umrisse Valgards in erreichbarer Ferne ausmachte. Freude und Schulterklopfen war deutlich vernehmbar. Kräfte wurden mobilisiert um auch den letzten Teil der Strecke noch zu überwältigen. Angetrieben durch die Motivation, was man transportierte und was daraus entstehen sollte. Als auch durch die Freude geliebte Menschen wieder in die Arme schließen zu können, wenn man sich wieder bei der Familie einfand. Gedanken, die den Rest der Strecke erträglicher machten und die Erschöpfung in den Hintergrund rückten. So war es fast schon überraschend, als man schließlich die Mauern Valgards vor den Augen hatte. Man hatte es geschafft. Es war ein befreiendes Gefühl über die Schwelle der Stadt zu treten und diesen ersten Erfolg der Aufgabe nach Hause zu bringen. Ein Moment des Glücks, der zumindest in diesem Augenblick die Tatsache, dass die Aufgabe ja noch nicht erledigt war, etwas in den Hintergrund rückte. Aber ab und zu brauchte man solche Momente eben. Ein kleines Stück führte sie der Weg noch, bis zum Tempel der Tyrannen. Also schnaufte man nochmal durch und geleitete die Steine die letzten Schritte bis zu dem Vorplatz des Tempels, wo man bereits einen kleinen Bereich zwischen dem Eingang des Tyrannos' Tempel und der entstehenden Unterkunft der Magier freigeräumt hatte, als zukünftige Arbeitsstätte an der die Säule entstehen sollte. Dort wurden die Seile von den Felsen entfernt und die Pferde endlich von ihrer Last befreit. Ein paar der Arbeiter nahmen sich dann auch den Tieren an um nach getaner Arbeit entsprechend zu versorgen oder führten sie in die fähigen Hände derer, die es verstanden sich um die Tiere zu kümmern. Andere luden derweil die Felsen ab, sowie die kleineren Überreste der Steine die man mitgenommen hatte. Mit stolzem Blick schaute man nochmal auf das bisher erreichte, so wie es jetzt am Entstehungsort dalag. Man war zufrieden. Erschöpft, aber zufrieden. Keara wies die Wachen des Tempels an, dass stets einer der Männer ein Auge auf die Steine haben sollte, was kein Problem darstellte, lagen sie nur unweit vom Eingang des Tempels entfernt und wechselnde Wachschichten gab es sowieso. Zum Abschluss des Tages wurden noch einige Münzen verteilt, Sander und seine Arbeiter sollten es sich heute gutgehen lassen, den Tag bei gutem Essen, Alkohol oder ihren Familien ausklingen lassen. Oder einer Kombination davon. Und dann den wohlverdienten Schlaf der Erschöpften, aber Erfolgreichen suchen. Denn schließlich hieß es neue Kräfte zu schöpfen. Eine Tyrannossäule wollte erschaffen werden. |
04.08.2020 13:05:52 | Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#128076) |
Kriegerin | [b]2020-08-04 Die Tyrannossäule wurde erschaffen [/b] Die Tyrannossäule wurde erschaffen. Doch es war für Meister Sander und seine Steinmetzgehilfen kein einfacher Weg dahin. Ursprünglich hatte man den Abbau des kostbaren Steins und den Transport nach Valgard als Herausforderung angesehen. Nun aber zeigte sich, dass die Bearbeitung des Marmors die größte Herausforderung war. Bearbeitung und Gestaltung des schwarzen Marmors unter den Argusaugen der Tyrannischen Gemeinde und nicht zuletzt unter den Argusaugen der tyrannischen Klerikerin Keara. Ihr diesen und jenen Wunsch "abzuschlagen" wurde eine schlichte Herausforderung für Meister Sander. Zudem musste die Schwarze Ritterin auch lernen, dass die Änderungen, die sie trotz mehrfachen Gesprächen mit dem Baumeister Sander gegen seinen ausdrücklichen Rat verfügte, besonders viel Zeit in Anspruch nahmen. So gingen die Monate ins Land. Schließlich wurde die Erschaffung der Tyrannensäule eines Nachts, kurz vor Mitternacht beendet. Der Moment war kein Zufall. Es war die Stunde des TYRANNOS. Ungeweiht präsentierte sich der Stein nur noch kurz den Blicken auf dem Platz vor dem Tyrannenheiligtum, dann wurde eine regenabweisende Plane über Sockel und Obelisk gezogen und mit Seilen fest verschnürt. Ein großes Ereignis, welches Keara im anschließenden Gottesdienst mit preisenden Worten und später für sich mit zum Himmel gestreckten Armen gefeierte, groß feiern lies. [img]https://s12.directupload.net/images/200804/r42zq3mn.png[/img] Feiertage konnten von den Tyrannischen Priestern jederzeit bestimmt werden und dies war ein Feiertag. Eine Nacht voller Kraft, voller Anrufungen und Meditation. Das Ereignis mit Alkohol zu begießen überließ die Lady anderen. Am nächsten Morgen war es eine konzentrierte Glut an Energie, die in Kearas Augen lag, als sie erneut die Vorbereitungen für die Weihe der Tyrannossäule vorantrieb. Ihre Bewegungen waren energiegeladen und frisch und ihr Lächeln strahlend, gar fordernd als ihr Blick prüfend um den verschnürten Marmorblock herumging, der gerade verladen worden war. Er war nun kein reiner Steinblock mehr war, sondern würde jedem mahnend und stärkend zugleich von TYRANNOS künden. Der tyrannische Obelisk wurde sicher gehalten von einem sechsseitigen Sockel, breiter als die eigentliche Säule. Rund um den Sockel waren auf den sechs Seiten die Tugenden eingemeißelt, so dass sie einfach direkt ins Auge fallen mussten. Zudem ergab sich ihre Position dadurch, das sie Fundament des Glaubens waren. Sechs Tugenden. Sechs Seiten. [center]GEDULD DEMUT ZIELSTREBIGKEIT SORGFALT GEHORSAM ENTSCHLOSSENHEIT (Geballte Faust aus der Strahlen schießen) (Handelsweg) [/center] Für alle Ewigkeit waren diese Glaubensgrundsätze nun in den schwarzen Stein gemeißelt worden. Ruhig, kalt und wahr. Eine einfache Wahrheit, eine vollkommene Wahrheit. Jeder, ob tot oder lebendig würde eines Tages die Gnade erfahren sie zu spüren. Alles war vorherbestimmt, fügte sich SEINEM Willen. Auf der Oberseite des Sockels lief eine durchgehende Rille um den Obelisken herum. Für Blut und andere Flüssigkeiten. Gekrönt wurde der Obelisk auf der Seite, die zum Handelsweg aufgestellt werden würde, über der Seite mit der Tugend ENTSCHLOSSENHEIT von einer geballten Faust, die ebenso in den Stein gemeißelt worden war. Die Strahlen, die aus der geballten Faust Tyrannos schossen, reichten über jede der sechs Seiten, machten klar, dass Tyrannos jeden und alles erreichen würde, was er wollte. Ein Kunstwerk, dessen Erschaffung Meister Sander wohl die meiste Konzentration abverlangt hatte, da Keara in diesen Stunden durchgängig und lautstark ihren schwarzen Herrn angerufen hatte und wenig Verständnis für seine Bedürfnisse nach Ruhe bei der Arbeit gehabt hatte. Jetzt aber war all dies vergessen, als der Wagen, gut bedeckt, sich langsam auf den Weg machte. Keara würde dabei sein, mit ihren leidenschaftlichen Gebeten zu Tyrannos den Prozess des Transports begleiten und IHN mit dieser weiteren Säule SEINER Macht stärken, so wie ER sie stärkte. |
01.10.2020 08:55:21 | Aw: Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#128249) |
Kriegerin | [b]2020-09-15 POST Weihe der Tyrannossäule vor Mirhaven - Teil 1/3[/b] [b]by Zhoun and Kriegerin[/b] Tyrannen planen stehts mit ausführlicher Sorgfalt. Und bis zu einem gewissen Punkt waren Ereignisse planbar. Bis zu einem gewissen Punkt. Dannach half Euphorie, Leidenschaft, Glaube und Mut über gewissen Unwägbarkeiten hinweg. Aber der Reihe nach… [b]Der Auftrag für den Schrein vom Herzog Laurence nachdem ein Lathanderschrein im Umland von Valgard errichtet worden war[/b] [b]Herzog Laurence zu Valgard: [/b] [i]„Nun... dann nehmen wir diesen Beginn der Verständigung doch an und ehren das Umland dieser gönnerhaften Sankti... waswardas?“ *er winkt ab*“... wasauchimmer.. ebenso mit einem Schrein.“- [/i] 10/2018 [b]Der Auftrag vom Archon Centa Pavkovic[/b] Centa Pavkovic: *sie nickt kurz* „Der Platz sagt Euch also zu?“ [b]Keara Malin von Stahlberg: [/b] [i]„Ja. Er ist angemessen. Keiner kann dort an der Hauptstraße vorbei ohne zu sehen was über die Welt kommen wird."[/i] *überzeugt*[i] Zudem habe ich dort im Gebet zum ersten Mal durch IHN die Macht erhalten Vergiftungen, tödliche Vergiftungen.[/i] *sie blickt kurz zu Zhoun, dann zurück zu Centa* [i]Ja, ich wäre dafür. Die Entscheidung obliegt Euch. [/i] [b]Centa Pavkovic:[/b] *ein durchaus verstehendes, wie anerkennendes Nicken von Centas Seite aus* [i]"Das tut sie mitnichten. Bei mir liegen. Es ist Euer Projekt. Hiermit. Ihr werdet den Bau vorantreiben, das Material nach Eurem Ermessen aussuchen, die Spenden dafür eintreiben und zu guter Letzt… ihn weihen. [/i] [b] Keara Malin von Stahlberg:[/b] [i]"Ich werde... *für einen Moment ist sie überrascht, dann strahlen ihre Augen euphorisch auf und ihre Haltung strafft sich noch mehr durch, als sie eh schon gerade steht* Ich werde den Schrein bauen lassen und dem einzig wahren Herrn, unserem Herrn, dem schwarzen Fürsten Tyrannos weihen! [/i] [b]Centa Pavkovic:[/b] [i]"Exakt."[/i] *nüchtern. Dann hebt sich aber ganz kurz ein Mundwinkel* [b]Keara Malin von Stahlberg: [/b][i]"Zhoun! Mizuki!"[/i] *Keara wird für einen Moment von einem leidenschaftlich freudigen Gefühl umfangen, bevor sie sich erneut sichtlich strafft und zusammenreißt, aber es ist leicht zu erkennen, dass sie auch sofort bereit wäre, wieder loszustürmen, ohne Pause und Ruhe nach der Reise* [b]Mizuki Kaori:[/b] *bei Kearas Freude lächelt sie und verneigt sich wieder gen Keara* [b]Die Suche nach dem Steimetz[/b] Link https://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=74&id=126671&Itemid=128#126671 04 Dez 2018 [b]Der komplizierte Abbau des schwarzer Mamors an der Südküste Amdirs [/b]Link https://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=74&id=126671&Itemid=128#127083 29 Mär 2019 [b]Keara sammelt Spenden für die Tyrannossäule[/b] https://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=74&id=126671&Itemid=128#127095 02 Apr 2019 [b]Transport nach Valgard und Forsetzung der Arbeiten an dem Mamorrohlings[/b] https://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=74&id=126671&Itemid=128#127118 12 Apr 2019 [b]Lagebesprechung in Burg Valgard[/b] [b]Laurence Herzog von Greifenfels:[/b] [i]"Meine lieben Untertrahnen... was führt Euch heute zu mir? [/i]*er breitet die Arme begrüßend aus* [b]Keara Malin von Stahlberg: [/b] [i] „Der Steinmetz für die Tyrannensäule ist gefunden und die Arbeiten gehen gut voran. Da die Weihe in der Vorbereitungsphase sich nun befindet, ist es meine Bitte zu erfahren, ob diese stattfindet wie ihr damals sagtet, als Eurer Geschenk um das Umland von Mirhaven damit zu beehren oder ob Ihr sogar aktiv oder passiv teilnehmen wollt oder ob die Aktion als reine Aktion der Tyrannischen Kirche von eurer Seite gedacht ist, ohne offizielle Beteiligung von Valgard?“ [/i] *trägt sie ruhig in der Stimme, aber begeistert und mit funkelnden Augen die verschiedenen Möglichkeiten vor* [b]Herzog Laurence zu Valgard: [/b] *er tippt überlegend die Finger an sein Kinn und wiegt den Kopf* [i]“Nun... natürlich wäre es ein Spaß, würde die Säule mit allen gebührenden Ehren von mir kommen. *lächelt er*.. aber ich denke, wir sollten es nicht übertreiben? Wir sind ja schließlich keine Rädelsstifter, oder doch? [/i] [b]Zhoun: [/b] Nun ja, die Säule wird vor den Grenzsteinen Mirhavens stehen...freies Land. [b]Herzog Laurence zu Valgard: [/b] [i]„Aber natürlich freies Land. *lächelt er*... aber wir alle kennen doch die Hyterie jener, die meinen, sie hätten Recht und Ethik für sich gepachtet, nein? [/i]*er tippt die Finger wieder aneinander* [i]"Nein..ich denke, wir machen das so: Ihr dürft es als Aktion Eurer Kirche vollbringen. Ich werde Euch eine Spende zukommen lassen und natürlich werdet ihr diese erwähnen, nein? Und den guten Leuten Mîrhavens, so sie denn Notitz nehmen, gerne sagen, wie unterstützend ich war, zu ermöglichen dass auch ihr Umland mit einem Schrein geziert wird, wie das unsere durch deren Hand. [/i] [b]Zhoun: [/b] [i]„Schrein der Kirche, unterstützt mit eurer Spende.[/i] *nickt er kurz dazu* [b]Herzog Laurence zu Valgard: [/b] Genau. *lächelt er*... und dann werden wir mal sehen, was passiert. [b]Keara Malin von Stahlberg: [/b] [i] „Gut.[/i] *sie nickt zufrieden, die Augen funkeln begeistert* [i]Die Formulierung mit der Zierde gefällt mir. [/i] [b]Fertigstellung und Äußerliche Beschreibung der Tyrannossäule [/b]https://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=74&id=126671&Itemid=128#127095 04 Aug 2020 [b]Am Abend der Abreise[/b] Das Reinigungsritual am Vorabend der Abreise diente neben der körperlichen Reinigung dazu, den Alltag abzustreifen, bevor man vor seinen Gott trat. Das Wasser spülte den Schweiß des Tages von Keara runter und Kleinigkeiten über die sich geärgert hatte, schwammen mit all den negativen Energien davon und verschwanden im Abfluss. In gewisser Weise war es der Beginn des Eintritts in eine andere Welt, in eine andere Energie. Die Klerikerin reinigte nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Aura und ihre Gedanken, da sie es fokussiert machte und alles abstreifte, was für den nichts mit der vor ihr liegenden Aufgabe zu tun hatte. In der anschließenden Ruhephase, genoss Keara das befreiende gereinigte Gefühl. [b]Wagen unterwegs[/b] Tyrannosdiener rumpeln mit dem Säulenwagen über den Handelsweg. Waren es erst nur Bauern mit einem Karren gewesen, die auf dem Handelsweg unterwegs waren, so warfen sie nach und nach ihre Umhänge ab und zeigten deutlich, dass sie Tyrannische Streiter waren. Und auch wurde der einzelne Karren nach und nach zu einem kleinen Tross, der sich nicht versteckte. Aus Ochsen als Zugtiere wurden irgendwann von Keara vorbereitete stolz anzusehenden Pferde mit glänzend schwarz gestriegeltem Fell und grünem Lederzaumzeug. Erst nur ein schlichtes und nach halbem Weg ein grünes Tuch über der Säule. Bei ihrer Ankunft präsentiert sich die die Tyrannensäule bereits auf dem Wagen unverhüllt. An Tag xy würde der Tross den Bestimmungsort zwischen Rose und Mirhaven im freien Land erreichen. [b]Ankunft[/b] Die Tyrannischen Streiter, die Keara vom Tyrannischen Heiligtum aus begleiteten und ihre Verbündeten würde Saer Rául Monteros vor Ort koordinieren. Darüber hinaus war Mizuki anwesend sein, welche zusammen mit Magus Edmond de Beaumaret einen für Keara wichtigen Punkt vorbereitet hatte und absicherte. Verpflegung für den Trupp kam von einem zweiten Karren von der Rose her. [b]Ritual[/b] Eine Säuberung des Bodens des Rituals vor Ort war nicht erforderlich. Dort wo die Tyrannensäule ihren Platz einnahm war nichts. Ein beliebiger Platz im freien Land. [b]Weihe, Vorbereitung: Aufstellung des Schreins (eine Stunde vor Mitternacht)[/b] Meister Sander und seine Arbeiter laden die Tyrannossäule ab und platzieren diese auf der Mitte des von Keara ausgewählten Platzes. (Teil 2/3 FR vormittags) (Teil 3/3 FR, 2.10.2020, 20 Uhr 30 IG) |
01.10.2020 21:35:14 | Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#128252) |
Kriegerin | [b]2020-09-15 POST Weihe der Tyrannossäule vor Mirhaven - Teil 2/3 by Zhoun und Kriegerin [/b] [b]Weihe: Eröffnung zur 1te Stunde[/b] *sie lächelt, als sie die Anrufung beginnt, wirkt ruhig, ausgeruht und zuversichtlich* [i]"Wir haben uns heute hier versammelt, um Tyrannos Segen zu empfangen und IHM diese Säule zu weihen."[/i] *stolz ein Deuten gen Tyrannossäule* [i]„Dieses Denkmal zu SEINEN Ehren wurde von Tyrannostreuen geschaffen. Gewählt wurde dazu edler schwarzem Mamor und beste Handwerkskunst! Niemand geringes als ein Steinmetzmeister wurde durch die Tyrannen dazu auserkoren. Meister Sander vollbrachte mit seinen Arbeitern das Kunststück den schwarzen, edlen Stein aus diesem freien Land zu brechen und zu formen nach unseren Wünschen auf das von Ewigkeit zu Ewigkeit gepriesen werden durch diese steinernede Säule der Name Tyrannos und SEINE Hohen Tugenden. Ermöglicht wurden diese Arbeiten durch die tatkräftige und finanzielle Unterstützung der Tyrannischen Gemeinschaft, sowie einer großzügigen Spende des Souveräns des Herzogstums Valgard.“ [/i] [b]---------------------------------------[/b] Nach der Eröffnung begann die Klerikerin das stille Gebet vor der Säule, während die weiteren Vorbereitungen für die Weihe getroffen wurden. [b]-----------------------------------------[/b] Sechs sollten es sein. Sechs Tugenden. Sechs flache Rundschalen aus deren geschlossener Oberfläche mittig ein Docht ragte. Öllampen, die jeweils vor den Seiten der Tugenden am Fuß des Säulensockels platziert wurden. Sechs Tonkrüge mit hochwertigen Ölen. Mandelöl, Walnussöl, Haselnussöl, Erdnussöl, Kamelienöl, Sesamöl. Die Optik der Tonkrüge verriet bereits, dass gewisse Öle in dieser Qualität aus anderen Regionen stammten und wohl zu entsprechenden Preisen importiert worden waren. Nach sorgsamer Platzierung erhielt dann auch jede Lampe die vollständige Befüllung mit dem ihr zugeteilten Öl, schließlich sollte ihr Licht das ganze Ritual hindurch begleiten. Man begann mit einer Lampe. Der ersten Tugend. Alle 4 Stunden danach würde sich ein weiteres Licht dazugesellen, eine weitere Tugend, bis diese sich alle im Flammenschein den Anwesenden offenbarten und den Sockel der Tyrannossäule in gleichmäßiges Licht tauchten. [b]------------------------------------------[/b] Direkt vor der Tyrannossäule in Richtung des Handelsweges platzierte man drei Feuerschalen. Sie wurden im Dreieck aufgestellt, zwei davon näher an der Säule, welche mit Holzkohle befüllt wurden, die dritte dagegen mit Feuerholz. Die Schalen mit der Holzkohle standen für die Vergangenheit und die Gegenwart. Glühende Kohlen, beständige Hitze, als Zeichen einer fundierten Basis. Die Zukunft dagegen sollte noch geformt werden. Aus den Flammen des Feuers hervorsteigen, sozusagen. Zwischen den Schalen steckte eine einzige lange Fackel im Boden. Die Fackel, die wiederkehrend in der Flamme der Schale entzündet wurde, um das Licht der Öllampen zu entfachen. Links und rechts neben den Feuerschalen Holzscheite und weitere Kohle, um die Schalen zu befeuern. Vor ihnen wurde ein großes Tuch aus feinem Leinen ausgerollt, auf dem sich Weihrauchstäbchen, Geierfedern des Geierjunges und größere Bündel verschiedener Kräuter der Klerikerin präsentierten. Lavendel, Salbei, Lorbeer für die Reinigung des Ortes. Thymian für einen unvernebelten Geist, um die einzig wahre Gottheit zu erkennen und die Zuneigung zu Tyrannos zu offenbaren. Basilikum, um die Zuversicht in seine Herrschaft jetzt und in der Zukunft zu bekunden, den Glauben an ein erfülltes Leben unter seiner Hand. Rosmarin, um Feinde zu bannen und den ehrlichen Glauben an Tyrannos zu beschützen. Ebenso fanden sich kleinere Stoffbeutel mit verschiedenen exotischeren Kräutern gefüllt auf dem Leinentuch, welche regelmäßig ihren Platz im Feuer fanden im Laufe des Rituals. Und letztlich all dies, um diesen Schrein für die Ewigkeit zu wahren, indem das Feuer zu Händen der Klerikerin diese Dinge und die mit ihnen verbundenen Gedanken im Laufe der Weihe verzehrte. [b]-------------------------------------------------[/b] [b]Weihe: Das erste Licht zur 4ten Stunde[/b] Alles stand an Ort und Stelle, alles hatte seinen Platz gefunden. Nun war es an der Zeit diesen zu festigen. Die Kohlen glühten, das Feuer brannte und dem stillen Gebet traten Taten zur Seite. Die Ritterin erhob sich und entzündete die Fackel in der Feuerschale. Das erste Licht wartete darauf entzündet zu werden. Mit sicheren Schritten führte sie das Feuer seiner Bestimmung zu, auf dass das Licht die erste Tugend erhellte. Die Fackel wurde gelöscht und sie trat an der Feuerschale heran. Lavendel fand seinen Weg ins Feuer und verbrannte mit einem Knistern. [i]"Die Reinigung des Ortes hat begonnen." [/i], sprach Keara mit fester Stimme und senkte den Kopf in erneutem Gebet. [b]Weihe: Das zweite Licht zur 8ten Stunde[/b] Erneut entzündete sich die Fackel und wurde zur Lampe vor der zweiten Tugend getragen, um diese zu entzünden und den Lichtschein um die Säule zu vergrößern. Salbei erfuhr seine Begegnung mit der Feuerschale. [i]"Befreit diesen Ort von schändlichen Einflüssen." [/i]" Und erneut sank ihr Kopf in das Gebet darnieder. [b]Weihe: Das dritte Licht zur 12ten Stunde [/b] Die Fackel entzündete die dritte Lampe und eine Hälfte der Tyrannossäule badete im Fackelschein. Lorbeer wurde über dem brennenden Feuer verteilt. [i]"Fegt hinfort, was nicht UNSEREM Herrn gebührt, auf dass er diesen Platz als einen der SEINEN anerkennt."[/i] Doch diesmal folgte kein stilles Gebet. Weihrauchstäbchen wurden zur Hand genommen und über die glimmenden Kohlen der anderen Schalen gelegt, um ihren Rauch die folgenden Worte begleiten zu lassen. Auch die ersten Federn des Geiers wurden nun respektvoll dem Feuer übergeben. Dann nahm Keara während der folgenden Anrufung ihr Tyrannossymbol fest in die Hand und breitete die Arme aus. [i]"Beginnen wir die Anrufung im Namen des Schwarzen Fürsten! Ich bete! Tyrannos! Herr! EUCH gilt all mein Streben EUCH gilt all mein Handeln Tyrannos, Gebieter, EUCH gilt all mein Wirken Meine Taten in EUREM HEILIGEN Namen Erfüllt meinen Körper mit gleißender Kraft, Und das Herz EURER Feinde mit Furcht, Denn ich bin Keara Malin von Stahlberg-Monteros-Löwenburg, EUCH bin ich Auge, Arm und Werkzeug Ich bin hier um vollbringen EUER Werk Um zu verkünden EURE TUGENDEN Um EUCH zu weihen diesen prächtigen Obelisken! Erfüllt die Herzen, der Tapferen, die sich zu EUCH bekennen, mit Mut und Kraft und EUREM HEILIGEN Segen! [/i] Danach....Stille. Fokus. Auf die einzig wahre Sache. [b] Weihe: Das vierte Licht zur 16ten Stunde [/b] Die vierte Lampe wurde entzündet und Thymian fand seinen Weg in die Flammen. [i]"Öffnet Euren Geist für den einzig wahren Gott und offenbart Eure Zuneigung zu SEINEN Tugenden und Lehren. [/i]" Der Griff um ihr Tyrannossymbol verfestigte sich, als sie erneut in das Gebet verfiel. [b]Weihe: Das fünfte Licht zur 20ten Stunde[/b] Der Lichtkreis um die Säule näherte sich langsam der Vollendung, als die 5te Lampe entzündet wurde. Anschließend wurden die Rosmarinzweige dem Feuer übergeben. [i]"Bannt die Feinde SEINER Lehren und beschützt den einzig wahren Glauben an den schwarzen Fürsten."[/i] Beide Hände schlossen sich um das heilige Symbol, welches die Klerikerin an ihre Stirn führte, für ein weiteres Gebet. (Teil 3/3 FR, 2.10.2020, 20 Uhr 30 IG) |
30.01.2021 16:15:34 | Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#128757) |
Kriegerin | [b] 2020-10-02 POST Weihe der Tyrannossäule vor Mirhaven - Teil 3/3 – A [/b] by Ausarbeitung bei Zhoun und Kriegerin RP by Durgarnkuld (H-SL) als Tyrannos, Nutmeg als Mizuki, Cyrus als Zhoun, Lisk als Raúl Dunkle Wolken verhängen den Nachthimmel und schlucken jeden Strahl des kühlenden Mondlichtes. In der Ferne mag man ein Donnern vernehmen. Die Arbeiter haben - ganze Arbeit geleistet. Der Obelisk steht, nein ragt empor gen Himmel, als wolle er sich wie ein ausstreckender Finger an das Throngewölbe aller anderen Götter wagen. [i]- Durgarnkuld (H-SL) -[/i] Rauls Blick geht zu den beiden wachhandenen Templern. „Deckt die Säule zu beiden Seiten und haltet Euren Blick auch nach hinten. Sie könnten auch von dort kommen.“ Und dann brummte er zu den anderen „Aktuell stehen wir zu einseitig.“ [i]- Raul –[/i] Die Tyrannosstreiter spuren auch sofort, schauen nun richtig und beziehen auf der anderen Seite noch Stellung, ohne dabei Keara zu stören. [i]- Durgarnkuld (H-SL) - [/i] Kurz prüft Raul die neue Position der Templer. Nachdem er davon ausging, dass sie nicht nur in Richtung Handelsweg Ausschau halten, sondern mehr das Umfeld um die Säule auf der anderen Seite, wendet er sich selbst wieder vor. „Sollten wir die Position wechseln müssen... stört den Kreis nicht. Es bringt Unglück Kreise zu stören. Insbesondere göttliche.“ [i]- Raúl –[/i] Vor Keara steht die Feuerschale für ZUKUNFT, rechts und links im gleichen Abstand verteilt im innnen Kreis um den Schwarzen Mamor stehten die Feuerschalen VERGANENHEIT und GEGENWART. [i]- Keara- [/i] Langsam begibt sich Zhoun in den inneren Kreis und greift auf die Vorräte neben den Schalen zurück um die Glut weiter am Leben zu halten, die Kohlestückchen werden immer eine handvoll leise in die bestehende Glut gelegt. Ein letzter prüfender Blick auf die Kohle- und Feuerbecken, ehe er sich wieder aus dem Ritualkreis zurückzieht. [i]- Zhoun- [/i] Mizuki spielte ein Stück aus Ihrer Heimat um Keara zu stärken, nachdem sie sich mit Raúl darüber besprach. „Ich befürchte, es wird nicht so gut klingen wie ehemals in Kozakura - das Shamisen habe ich hier von einem Shou erstehen müssen.“ Dabei schwang schon unterschwellig mit, dass sie keine Freundin von Shou ist. Allen Shou. [i]- Mizuki-[/i] Keara hebt den Kopf aus dem Gebet und ihre rechte Hand greift nach den Fingerspitzen und sie beginnt sich langsam die ledernen Handschuhe auszuziehen und legt sie fein säuberlich vor ihr ab. Die Tyrannin greift dann nach der Fackel und erhebt sich und schreitet zu einem der Kohlebecken und entzündet sie dort. Leise knisternd und knackend fängt die Fackel Feuer. Keara umschreitet das Kohlebecken ZUKUNFT und geht zur 6ten Öllampe, dort wo die letzte Lampe nicht brennt und dort wo auf der Seite des Schwarzen Steins ENTSCHLOSSENHEIT steht, sie verneigt sich ritterlich und entzündet dann mit der Fackel die Öllampe. Dann tritt sie zurück und schaut zu, wie der Lichtkreis sich schließt. [i]- Keara – [/i] (Fortsetzung folgt) |
31.01.2021 16:02:03 | Aw: Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#128769) |
Kriegerin | [b]2020-10-02 POST Weihe der Tyrannossäule vor Mirhaven - Teil 3 von – B [/b] Anspannung. Anspannung liegt in der Luft. Man merkte es an der Haltung der Tyrannosstreiter, an der Haltung der Gefährten, die Keara begleiteten und beschützen. Weitere leise Rücksprachen zwischen Raúl und Zhoun. Dann waren alle in Position. Anspannung kurz vor einem erlösenden Ausbruch. Musik liegt in der Luft. Mizuki Kaori begleitet das Ritual mit ihrer Laute, auf der sie ein altes Stück aus ihrer Heimat spielte. Die Klänge, erst wie Katzenmusik klingen (was ganz sicher dem Shou-Handwerker geschuldet ist!), dann findet sie einen Rhythmus, der sich auch für westliche Ohren angenehm anhören mag. Die fremdartigen Klänge sind ruhig und scheinen fast, wenn man ihnen lauscht, eine Geschichte zu erzählen. Nur welche? Mizukis Blick bleibt auf die Straße gerichtet. [i] - Mizuki - [/i] Keara kniet sich erneut vor die Kohleschale ZUKUNFT nieder. Sie streckt die Hände aus, greift links und rechts respektvoll in die Geierfedern des Jungtiers, das sie aus der Wüste Amdirs in den Tempel brachten und gibt diese, erneut gleichzeitig, ins Feuer. Mit beiden Händen umschließt sie für einen Moment das heilige Symbol, das an einem Lederband um ihren Hand hängt, bevor sie sich erhebt und die Stimme laut und kräftig erhebt: „Umfangen von Tyrannos Segen weihen wir IHM heute diese steinerne Säule! TYRANNOS! Gebieter! Einziger Herr!“ [i] - Keara - [/i] Raúl merkt auf, als Keara ihre Stimme erhebt und strafft sich unterbewusst, um noch etwas strammer zu stehen als ohnehin schon. [i]- Raúl - [/i] „Lenkt EUREN göttlichen Blick auf diesen prächtigen Obelisken, gefertigt aus edelstem schwarzen Mamor!“ Die Ritterin ruft die Worte laut in einem Moment aus, da die Weihrauchschaden besonders hoch steigen. „Meisterhand schuf ihn, tyrannisches und fürstliches Gold und der Einsatz vieler EUER Getreuen ermöglichte es, dass er hier steht auf freiem Land, EUREM Land, als eine Zierde vor den Grenzsteinen Mirhavens!“ Die Tyrannische Klerikerin dreht sich euphorisch dreht einmal im Kreis, langsam, würdevoll und doch euphorisch, wie auflebend in ihrem Tun für IHN um IHM das Land zu zeigen. Dann ein kurzer Moment der Stille, als sie sich niederkniet und nach nach ihrem Dolch greift. Die Klinge liegt bloss und in ihn ihrer rechten Hand. „TYRANNOS! EUER Obelisk! EUER DENKMAL! EURE Tyrannensäule!“ Keara lobpreist IHN, Tyrannos, und das WERK vor der Priesterin zu seinen Ehren, ihre Gesten schmücken es aus und ihre Augen glitzern nun. „Stolz und mächtig als Zeichen für EUCH, Allmächtiger Herrscher und EURE Tugenden!“ Die Lady hebt den Blick zum Himmel, die Gesichtszüge konzentriert. [i] - Keara - [/i] Das Donnergrollen rollt nun lauter über die Köpfe aller. Erst war es nur ein fernen Murren, jetzt ist es direkt über ihnen und [i]gebietet[/i] Aufmerksamkeit. Die Schwaden an geweihtem Räucherwerk werden dichter, voluminöser, rauben den Außenstehenden gar die Sicht. [i] - Durgarnkuld (H-SL) - [/i] Zhouns Blick hebt sich minimal gen Himmel und bei dem Donnergrollen zeigt sich im Schatten seiner Kapuze ein zufriedener Ausdruck auf seinem Gesicht. [/i] -Zhoun - [/i] Auch wenn bei Raúl der Impuls groß ist nach oben zu blicken auf die grollenden Wolken, konzentriert er sich nun mehr als bislang schon darauf nach etwaigen Störfaktoren um sie herum Ausschau zu halten* [i] - Raúl - [/i] Mizuki zupft weiterhin ihre Geist belebende Melodie als Hintergrundmusik und verengt leicht die Augen als der Donner grollt. [i] - Mizuki - [/i] „GEHORSAM, DEMUT, ENTSCHLOSSENHEIT, ZIELSTREBIGKEIT, GEDULD, SORGFALT!“ Keara ruft die Worte aus tiefster Seele aus und aus dem Glitzern in ihrem Augen wird ein kaltes Funkeln, als ob jede dieser Tugenden so tief in ihrem Leben, Ihrer Geschichte, ihrem Weg verbunden ist das das Donnergrollen, sie gerade nur noch stärkt, die Stimme noch mehr zu erheben, aber nicht lauter in dem Sinne zu werden, sondern Kraft und eine tiefe Überzeugung liegt darin zusammen mit Leidenschaft und brennende Euphorie. So sehr, das sie in den Schwaden gar nicht mehr genau auf das Kohlebecken ZUKUNFT achtet, sondern einfach die Arme zum Himmel streckt und ruft: „TYRANNNNNNOS! HERR! EINZIGER HERR! EUCH weihe ich, Keara, DIESE SÄULE aus SCHWARZEN EWIGEN MAMOR! Schwarzer ewiger Stein!“ Die Priesterin geht einige energische, fast zu zielstrebige Schritte, verfehlt das Kohlebecken ZUKUNFT daher gerade so und kniet sich vor der Tyrannensäule nieder. [i] - Keara - [/i] (Fortsetzung folgt) |
11.03.2021 22:44:39 | Aw: Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#129011) |
Durgarnkuld | Vorzeitig kehrte nicht nur die abzulösende Mannschaftsbesetzung für den Obelisken zurück, sondern auch alle stationierten Tyrannosstreiter. Sie waren gelinde gesagt erschüttert – bis in den Kern. Von allen war es allein Herodius Melainchthon, der Keara damals schon den Brief zur letzten Entwicklung geschrieben hatte, der Auskunft geben konnte. Ein gar seltsamer Klang war herangeschallt von dem Dorf der Halblinge. Derlei hatte er nie gehört. In Worte zu fassen war es für den Moment noch nicht. Die Wirkung dafür war aber klar. Seine Kameraden waren in blinder Verzweiflung und Terror niedergefallen, nur um beobachten zu dürfen wie der geheiligte Obelisk vom Klang ferner Glocken zertrümmert wurde. Tanzend und singend waren Truppen aus Mîrhaven angerückt. So riet er zum Rückzug eines verlorenen Postens. Heldenhaft hatte er für die Priesterin ein Bruchstück bergen können: die Spitze mit der flammenden Faust darauf. Für mehr hatte er bei der Koordination seiner zerstreuten Mitstreiter keine Gelegenheit mehr gehabt, bevor man sich zurückzog. |
16.03.2021 21:54:02 | Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#129049) |
Kriegerin | [b]2021-03-16 Mitternachtsmesse nach der Rückkehr des Schwarzen Steins mit der flammend grünen Faust [/b] Keara ließ alle vorzeitig von der Tyrannensäule zurückgekehrten Streiter ins Lazarett geleiten. Ihren Zustand "Sie waren gelinde gesagt erschüttert – bis in den Kern" würde die Klerikerin genau untersuchen. Hatten die Tyrannen Verletzungen, körperliche, seelische, magische? Es würde eine genaue Untersuchung werden. Ebenso wartete auf alle Streiter eine genaue Befragung, auch da würde die Lady sich nicht halben Antworten zufrieden geben, gleichzeitig aber durch ihre medizinischen Kenntnisse und Tyrannos Macht für die Versorgung sorgen. In Einzelbefragungen ließ Keara sich immer und immer wieder von jedem der Männer und Frauen den Vorgang genau - sehr genau - schildern. Bis sie die Teile fand, die alle gemeinsam erlebt hatten und die Nuancen, der wichtigen Erinnerungen fand, die vielleicht nur einzelne beobachtet hatte. Sie nahm den Bericht von Herodius Melainchthon entgegen, und aucher mußte sich neben einer erneuten genaueren Schilderung, weiteren zahlreichen Nachfragen stellen. Anrückende Truppen aus Mirhaven? Bewaffnet? Womit? Wieviele? Und vor allem Namen! Welche der üblichen Mirhavener, elfischen und zwergischen bekannten Gesichter war dabei gewesen? Und was bedeutete "vom Klang ferner Glocken zertrümmert wurde"? Eher wie eine Durchbrechen in 1000 Teile die in alle Richtung fliegen oder eher wie eine Sprengung so dass 1000 Teile hochwirbeln und Steinstaub in der Luft war? Jede auch noch so erdenkliche Frage wurde dem Mann gestellt. Schließlich als Keara alles gehört hatte, war die Ritterin Valgards still und lächelte. Es fügte sich alles. Ein gutes Gefühl. Es wurde eine prächtige Mitternachtsmesse, als Keara später den Stein bei der Mitternachtsmesse stolz präsentierte, erneut, wie hier schon oft, seine Geschichte forterzählte, nun lautstark und episch ausgeschmückt den Weg der Schwarzen Steine beschrieb, den Weg dieses schwarzen Steins in ihrer Hand beschrieb. Der Schwarze Stein mit der grün brennenden Flammenden Faust in ihren Händen und viele anderen schwarze Steine, die die Pilger bis heute legten und weiter legen würden, war einmal über die ganze Insel gegangen! Und insbesondere war er die Strecke zwischen Valgard-Mirhaven-Valgard gegangen! Der Pfad der Schwarzen Steine war nun vollendet und entfaltete seine Wirkung! Er war geboren in Tyrannos heiligen Hallen und er kehrte hierher zurück! Er war heilig, wie der Höchste aller Götter selbst! Und er war in Kearas Händen. Ein machtvolles Gefühl. Das dritte Relikt. Keara ließ den Schwarzen Stein feiern, die flammende grüne Faust. Gemeinsam priesen sie Tyrannos SEINE Herrlichkeit und SEINEN Namen. Mahnend aber waren Kearas Worte ebenso in dieser Nacht. Eine dunkle Ruhe lag in ihren rehbraunen Augen, und ein grimmiges Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie beschrieb, was das Schicksal derer sein wird, die so töricht gewesen waren, sich der unaufhaltbaren Macht Tyrannos entgegenzustellen. Wie die Anhänger Tyrannos schwarze Steine vorbereiten und aufbewahren werden für den Tag, da den Schändern der Tyrannensäule das Gericht anbricht! Wie diese, gebunden, zitternd und sich vor Furcht benässend, vor dem Tyrannischen Heiligtum zu Boden geschleudert werden, Bretter quer über sie gelegt werden, und dann langsam, Stein für Stein, die Schwarzen Steine auf die Bretter getürmt werden, bis Tyrannos Faust Blut und Leben aus ihnen quetscht. |
17.03.2021 17:40:15 | Aw: Tyrannossäule - Eine Faust in Stein gemeißelt (#129053) |
Durgarnkuld | Körperlich waren die Rückkehrer soweit unversehrt. Seelisch dagegen … war das schlimmste aller Gifte eingesickert, welches Glaubensritter kennen. [i]Zweifel.[/i] Einige wackere Streiter wie Herodius waren zwar durch den Wind und noch etwas apathisch, aber ein paar Andere waren tatsächlich durchdrungen von mehr. Zweifel an dem, was sie taten. Wofür sie stritten. Die Opfer, die es kostete. Was wenn – Tyrannos nicht Recht hatte? Die Frage allein war mehr ein Stammeln, ein Bibbern, kaum wollte es von den Lippen, derlei Blasphemie. Aber es drängte in der Brust und unter tränendem Auge. Was sie gehört hatten, war etwas, das die Säulen der Erde (oder des Glaubens) zerschmettern konnte. Zum ersten Mal im Leben vieler der Getreuen hatte sich die Frage aufgedrängt, ob all das für den Herrscher der Finsternis nicht ein Verrat war an höheren Dingen. Dinge höher als Tyrannos. Es war gelinde gesagt das Geplapper von Irren und Wahnsinnigen! Zur Behandlung bedurfte es sicherlich zweierlei. Regelmäßige Messen, Indoktrination und nicht zuletzt auch harte Züchtigung. Derlei Wort in Tyrannos Haus, wer sollte das hinnehmen. Wenn die Streiter vergaßen, wer ER ist. Das Erlebte war unter allen sehr kongruent: sie hatten Wache gestanden, wie stets. Gewissenhaft, pflichtbewusst, ergeben. Einige waren in den Zelten für die Wachablösung gewesen. Ruhend oder sich vorbereitend für den anstehenden Dienst. Als ES über sie herfiel. Ferner Klang von – Glocken. Anders als jede, die sie je gehört hatten, aber zweifellos waren es doch Glocken. Ein Wind trug den Donnerklang von Mîrhaven her heran, voller Duft der Fremde. Aber noch befremdlicher dieser Klang. Als fielen die himmlischen Heere von Engeln aller guten Götter über einen direkt her, nur in diesem Ton. Als würde jede Tat gerichtet, die sie in SEINEM Namen je vollbracht hatten. Und schlimmer noch: sie zeigte sich den Streitern in einer abscheulichen Hässlichkeit, mit der sie es nie betrachtet hätten. Niemals zu träumen gewagt hätten. War dies Wahrheit? Eine perfide Lüge der lichten Götter? Was immer es war, niemand erwehrte sich, als man unter diesem Klang einfach in die Knie gehen musste. Mit jedem Schlag erneut gepeinigt, gegeißelt, gerichtet. Unter all diesem Tosen zerbarst der heilige Obelisk einfach in tausend Teile. Kaum eines größer als ein Handteller. Einzig die glühende Spitze war geblieben, die Herodius geistesgegenwärtig sicherte, bevor sie noch ihre Kraft verlieren würde. Es waren sonst keine Truppen gesehen worden. Keine Sprengladungen hochgegangen, kein Geruch von Schwarzpulver. Nichts. Nur dieser Ton des Entsetzen aus der Ferne. Herodius war etwas besser aufgestellt als die mitgenommensten Mitstreiter, aber auch er bedurfte eindeutig etwas Ruhe, Kontemplation und Unterweisung. Er sprach ungern näher über diesen Vorfall, aber unter Kearas Eindringlichkeit würde er wohl reden. Truppen – war womöglich übertrieben gewesen. Er hatte nahende Massen aus Mîrhaven bemerkt und sogleich den Rückzug angeordnet. Wie sich herausstellte, waren es fast ausschließlich Zivilisten, die [url=https://youtu.be/p_zTwW02OPY]tanzend und singend über den Weg nahten[/url]. Ein Wagen mit Templern der feigen Sankti Novem war ebenso darunter, der die restlichen Bruchstücke des Obelisken auflas, wie die Geier! Natürlich nicht die heiligen Tyrannosgeier. Eher wie … Aaskrähen. Nicht die edlen Krähen des Seneschalls natürlich! So oder so: die Truppen waren zu dem Zeitpunkt nicht bereit gewesen, um irgendeinen Konflikt zu bestreiten und den Grund und Boden zu verteidigen. Rückzug war trotz allem wohl angemessen gewesen. Die Masse war schwer zu schätzen ob ihrer Zahl. Es waren Elfen und Zwege, Halblinge und Gnome, Menschen und Halbmenschen gewesen, die dort feierten. Ein regelrechtes Volksfest, als der geweihte Obelisk fiel. |