19.05.2018 22:21:24 | [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125490) |
Daanik | [b]Das stinkende Loch[/b] Schweigsam durchsuchte der Bursche die "Werkstatt" am Ende des Tunnels in der Tiefe. Die Materialien sah er sich genau an, betastete sie und versuchte Magie wahrzunehmen, soweit es ihm möglich war. Eine von den Äxten schob er unter seinem Gürtel. Das Material war ihm nicht unbekannt, die Maserung, Farbe und der Knochen Eigenschaften. [i]Eine Kostbarkeit, doch wie kam diese hierher?[/i] Da war noch mehr was er entdeckte. Nicht in der Lage das Konstrukt des Gewebes, die Struktur im Detail zu erkennen, doch eine Ahnung von dem. Und das was er schwach spürte war ihm vollkommen fremd. Nichts dergleichen glaubte er zu kennen. Doch hatte er nicht das Gefühl es ging von dem Bedrohliches aus. Ganz im Gegenteil zu dem was er sah, auf dem Pfad der Verwüstung weg von hier. Da draußen war Ihr Licht, der Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit. Hier war es ihm verwehrt - in dieser Burg der Orken. Während Lukasz nach weiteren Hinweisen suchte, nochmal das tiefe Loch im Boden betrachtete, brach er dann doch das Schweigen. "Kleine Frau ... Dory, wir werden dem nicht gewachsen sein was uns begegnet, wenn wir es suchen. Der unaufhaltsame Tod derer die dem ..."Anscheinend schien er es sich selbst eingestehen zu müssen. Die Augen auf den Ork gerichtet den er vom Elend erlöste. Der zerissene Körper umschlungen von etwas, Dornen die den Schlächter aufspießten und gleichfalls an die Decke pinnten." ... [b]Baum[/b] im Wege waren, die zerschmetterten Steinformationen ... wie sollen wir dem ein Ende setzen? Ihr müsst euer Rudel hinzuholen. Wenn es nicht schon längst irgendwo für Aufmerksamkeit sorgt." Weiter auf der Suche, stieg er über umgekippte Bänke, sah in jede Ecke des Raumes was ihm Anhaltspunkte geben konnte. |
20.05.2018 00:19:30 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125491) |
Durgarnkuld | Trotz des Lichtrings der Hinfaust und des Sterngabe Selûnes blieb es bedrückend duster in der Orkhöhle. Der Gestank von Tod machte einen längeren Aufenthalt besonders unangenehm, aber die beiden hatten auf ihrer Verfolgung bereits ähnliche Schlachtfelder gesehen. So wühlte sich Lukasz durch Schilder, Beile, Wurfäxte, Pfeile … so ziemlich alles, was man aus gutem Holz herstellen konnte und für den Krieg zu gebrauchen war. Allesamt aus dem schwarzen Holz, das in Beschaffenheit den härtesten Baumsorten der Insel nahe kam, aber doch irgendwie anders war. Die gefertigten Stücke wirkten nicht magisch, wenn man einfach von der besonders guten Qualität eben absah. Als er sich an dem Loch und dem dort hervortretenden Mief, der dem Morast, den sie hier her durchstapft hatten, recht gleich kam, näherte, spürte er diese [i]Andersartigkeit[/i]. Ähnliches hätte er nahe der Höfe, nahe des Ebenentempels sicher schon einmal wahrnehmen können, sofern er sich an jene Zeit, die er noch dort gelebt hatte, erinnerte. Es war etwas ähnliches, was hier geschehen, [i]gerufen[/i] worden war. Ein weiterer Blick umher zeigte schlicht eine Werkstatt. Anführungszeichen verdiente sie wohl lediglich, weil Orkhandwerk immer krude war, aber alles Nötige für die Herstellung der gefundenen Gegenstände war anzutreffen. Wannen mit Wasser für die Holzausdehnung, sobald man den Axtkopf draufgesetzt hatte, Schnitzmesser … Lukasz kannte sich selber sicher noch gut genug mit Holz aus, dass das alles Sinn ergab, sofern man eben einfach mit Holz arbeiten wollte. Dazwischen waren natürlich die zerschmetterten, verbrannten und zerstückelten Orks, die das Ambiente dann nich allzu bequem gestalteten und in Erinnerung riefen, wo man sich befand. Glücklicherweise war der Zugang zu diesem Arbeitsraum halb verschüttet, sodass sie wohl keine Überraschung aus der Burg selber direkt fürchten müssten, solange sie sich noch umsahen. |
20.05.2018 06:15:05 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125492) |
Daanik | [b]Die Enge[/b] Die Zeit des Vergessens, für Beobachter vielleicht unverständlich, hatte sie ihm mehr gegeben als genommen. Es waren verschwundene? Fragmente von Erinnerungen, eben nicht alles, doch die Nähe des Ebenentempels schon. Deshalb fand Lukasz keinen Bezug zu dem was er spürte. Grobe Hände, keinen Sinn für grazile Arbeit, waren sie doch mehr - grobschlächtiger Natur. Glaubte er zumindest. Eines der Schnitzmesser ließ er mit seinen Fingern rotieren, umschloß den Schaft mit seiner doch schmalen Hand. Betrachtete die Klinge, ihre Form, zog sacht seine Fingerkuppe entlang der doch sicherlich rasierklingenscharfe Schneide. Zur Bearbeitung genau jener Knochen der Bäume die er vorfand, brauchte man gutes Werkzeug. Brutale Gewalt in Kombination mit naturgegebener Kraft machten aufwendig verarbeitete Kriegswerkzeuge nicht unabdingbar. Hier jedoch lag für Lukasz die Verdacht nahe - noch jemand hatte seine Hände im Spiel. Werkzeuge der Zweibeiner, ob Mensch oder die der Tel-Quessir waren ihm bekannt. Weitere Spuren die den Verdacht bestätigten, suchte er an Wänden, auf dem Boden, alles was ihm ins Auge stach. Waren da vielleicht Runen, Zeichen, Schrift oder sogar Bücher? Nahrung, Glas, alles Verwertbare was einen Hinweis geben konnte ließ er nicht außer acht. Selbst die Kleidung an den Leichen musste herhalten. Das Fleisch, herausquellende Innereien, Blut, nichts was ihm zuwider war, aber der Gestank und der gewaltvolle Tod machten ihm innerlich zu schaffen. Leise fing er an eine Melodie vor sich hin zu summen während der Prozedur. |
20.05.2018 11:23:17 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125495) |
Durgarnkuld | So blieb ihm einfach zutiefst [i]fremd[/i], was er als dünne Rinnsale im Gewebe noch aufnahm, etwas, das nicht von dieser Welt sein konnte. Die Werkzeuge waren grobschlächtig, aber zweifellos tüchtig geeignet für die Aufgabe. Wie auch die Waffen, Schilder, Munition allesamt nie wie elfische Meisterwerke aussahen, sondern Massenware für Krieger. Was aber an Schönheit mangelte, machte dafür das gute Material vielleicht wett. Die Kleidung der Orks war selbst unter Arbeitsbedingungen zumindest gehärtetes Leder gewesen, trauten sie vielleicht einander nicht einmal bei der Arbeit weit genug, um ungerüstet zu schaffen. Aber nichts, was Lukasz noch nie aus der Ferne gesehen hätte von den schweinsäugigen Zweibeinern. Tatsächlich fand er aber in einem Haufen aufgewühlten Gerölls auf Pflasterstücken des aufgesprengten Bodens in Blut geschriebene Rest-Runen, deren Verwendungszweck ihm rätselhaft war, kannte er die zugehörigen Rituale der Hauerträger nicht. Mit etwas Puzzelarbeit konnte er aber zuordnen, dass diese Runen wohl einen Kreis gebildet hatten - um das aufgebrochene Loch herum. Die Magie war allerdings verflüchtigt und tot, sodass er sie auch fast übersehen hätte. Von [i]Büchern[/i] fehlte allerdings wirklich jegliche Spur, wie auch Hinweise auf zivilisiertere Bewohner der Höhle. |
20.05.2018 17:21:09 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125504) |
Nachtengel | Dory war voller Sorge um die übrigen Holzfäller und auf das was vielleicht noch auf alle andere zu kommen könnte. Ihr Blick ging immer zu den grausiger Bilder der Verwüstung hin und her. Sie beteiligte sich aucham Durchsuchen der Höhle. Aber so wirklich wusste sie nicht was wichtig war. Sie versuchte sich aus dem Geschehen einen Reim zu machen. Aber dabei vernachlässigte sie die Wache nicht. Wer verbrannte, verstückelte Orks und Holzfäller und konnte diese Schneise der Verwüstung verursachen und zerschmetterte zu dem noch Felsen und schädigte Bäume? Dory hatte schon viel Gestank und Tod erlebt, damals in der großen Schlacht. Aber ihr grauste davor den Bewohner die schreckliche Nachricht zu überbringen. Bestand noch Hoffnung für die anderen. Die Orks suchten nach einem Baum. Aber schädigte ein Baum seine Geschwister? Oder waren es zwei Parteien? "Das Rudel? Niemand von den Dorfbewohner wollte mit gehen und nur wenige wehrhafte sind noch an den Höfen. Ich bat sie nir Helfer nach zu schicken. Wer glaubst du, ist Es? Hast du einen Verdacht? eine Spur? Wer hat soviel Macht den Boden auf zu sprengen? " Ihr blick blieb an Lukasz hängen, der leise vor sich hin summte. |
21.05.2018 15:18:30 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125525) |
Daanik | [b]So viele Worte[/b] Die "Leichenfledderei" abgeschlossen, zog er seine mit Blut beschmierten Finger aus den Überresten des zermanschten Orks. "Wie bitte?" Lukasz wirkte abwesend, blickte zu Dory und sie könnte das Gefühl haben, er sah durch sie hindurch. Mit dem Unterarm striff er über die Nasenspitze, sein Blick wurde klarer, dann deutete er zu dem Loch am Boden. "Dort waren einst Wurzeln eines Baumes. Ich verstehe es selbst nicht. Ein Baum der Licht braucht hier in einem Loch ohne Sonne wie diesem? Dann der Ork dort an der Decke."Sein Finger wandert hoch." Es sieht aus als ob sich der Baum wehrte? Vielleicht war der Grund ein Leben welches ihm von der Natur nicht gegeben wurde?" Leiser klang es, nachdenklich, kaum vernehmbar." Oder Absicht."Seine Stimme wurde wieder lauter, wobei laut bei dem Burschen immer noch leise ist." Spuren von Magie konnte ich wahrnehmen. Magie die mir fremd ist. Dann da ... "Er wies auf die Runen um das Loch herum."Ihr könnt sie lesen? Falls nicht macht bitte eine Abschrift von ihnen." Mit seinen Händen wischte er über seine Kleidung die leicht grünlich schimmert. Den fragwürdigen Zustand seines Äußeren gemessen an "zivilisierte" Verhältnisse hatte Dory schon wahrgenommen. Moos setzte sich auf seinen Sachen ab. "Wenn es ein Baum war, würde das die gewaltige Kraft erklären, mit welchem er den Pfad prägte. Nur ... ihr habt den Geruch von Verbranntem selbst aufgenommen. Ein laufender Baum mit flammender Krone der alles niedermähte? Der sollte jetzt Asche sein. Oder hat ihn jemand getragen? Keine Abdrücke der Pfoten. Und wer hätte die Kraft? Ein Drache vielleicht? Die Knochen des seltenen Baumes die hier verarbeitet wurden, vielleicht ein Hinweis auf den Baum?" "Zeichnet die Runen auf oder nicht, Dory. Selbst werde ich die Höhle jetzt verlassen um etwas zu erledigen - allein. Am Waldesrand vom Silberwald können wir uns wieder treffen, um die Fährte wieder aufzunehmen. Vielleicht finden wir so die vermissten Holzfäller?" |
22.05.2018 17:22:44 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125546) |
Nachtengel | Auch Dory sprach selten wirklich laut. Dory hatte seine Kleidung wahrgenommen, aber es störte sie nicht. Sie urteilte nie nach Kleidung und Aussehen. Sie lauschte Lukasz Worten und schaute sie sich das Loch dann auch die Runen genauer an. waren es orkische Zeichen? Dann begann sie die Runen ab zu zeichnen, so genau es bei dem schwachen Licht möglich war. Zu seinen Antworten nickte sie. "Vielleicht ist es ein Hinweis auf den Baum. Wie lange Zeit brauchst du? Treffen wir uns am Waldrand. Vielleicht kann ich unterwegs noch Hilfe finden?" |
22.05.2018 18:07:03 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125547) |
Durgarnkuld | Aufgebröckelt konnte auch Dory versprengt um das Loch auf zertrümmerten Bodenfelsen einige Runen noch zusammenklauben, jedoch in recht chaotischer Reihenfolge nur noch vorzufinden, viele auch zerbrochen und vergangen. Genug ließen sich jedoch noch vorfinden, um sie abzupausen. Dory erkannte sie als Dethek-Runen, konnte aber keinen kohärenten Sinn aus den Bruchstücken herauslesen. |
23.05.2018 05:48:33 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125554) |
Daanik | "Es wird keine Unendlichlichkeit dauern. Wir treffen uns am Waldesrand." Mit den Worten zog der Bursche los, krabbelte auf allen vieren das Loch wieder hoch, durch das sie gekommen sind. Sich versichernd allein zu sein blickte er zurück in die Dunkelheit, um dann vorwärts zu blicken, ob der Rückweg auf Umwegen frei von Orken ist. Hechelnd trabte der junge Graue über das Land, durch Wiesen entlang der Felsformationen. Immer im Blick die Umgebung, die Ohren aufrecht gestellt, die Sinne geschärft, um jeglicher Konfrontation aus dem Wege zu gehen. Ein anderes Rudel, wusste um seinen Rang als Außenstehender. Doch es musste sein und vielleicht hatte ein Mitglied der anderen etwas gesehen. Die Rute eingezogen, die Spitze nach hinten weg, ähnlich wie ein Fragezeichen. Seine Hinterbeine leicht eingeknickt, die Ohren angezogen, kleiner musste er sein als der Alpha dem er seine Aufwartung machte. Ohren angelegt, das Fell war glatt. Keine Aggression, nicht reizen, den Respekt durch Unterwürfigkeit zeigen. Das Ritual eine Selbstverständlichkeit, wollte er angehört werden. [url=https://postimages.org/][img]https://s31.postimg.cc/p788hu32z/Unterw_rfig.jpg[/img][/url] Würde der junge Wolf vom Rudel aus dem Silberwald, Zeit der Aufmerksamkeit von den Grauen aus den Nebellanden bekommen? So berichtet er von dem "Baum", das Geschehen im Territorium welches die Orken für sich beanspruchen. Und vielleicht gäbe es etwas von einem Mitglied des Rudels zu berichten? |
23.05.2018 12:29:35 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125559) |
Durgarnkuld | In der Ferne konnte Lukasz bereits erste Schimmer des jungen Tageslichts ausmachen, das sich fast schüchtern zeigte. Jetzt war die Zeit gekommen rasch aufzubrechen, hörte er, auch ohne ihre Worte zu verstehen, aus der morastigen Ebene bereits das Grunzen und Grölen der wiederkehrenden Orks. Zwischen Felsen und vereinzelten Bäumen und Hügeln hindurch huschend konnte er sich aber etwaigen Patrouillen entziehen. Sobald der Fremdling sich näherte, spürte er die geladene Spannung des Rudels. Knurren und Zähnefletschen begrüßten ihn, als umkreisend einige der Jungwölfe ihn umkreisten. Das Elternpaar dagegen betrachtete seine unterwürfige Haltung, wie sie sich für einen Fremdling gehörte - und sofern Lukasz auch Kehle und Bauch bei einem Vorschnappen der Leitwölfin präsentierte, entspannte sich die Lage zusehends. Als junges Männchen mit Manieren wurde er vorerst geduldet. Sorgenvoll, so könnte man meinen, umstrichen die zuvor angriffslustigen jungen Wölfe, die bald schon flügge ihre eigenen Rudel gründen würden, die hohen Felskanten, von denen aus sie einen guten Blick auf das Treiben der Orks in der Ferne hatten. Unruhig scharwenzelten sie am Übergang ihres eigenen Territorium, das die Hauerträger meist in Schach hielt. Der väterliche Leitwolf zog dagegen geduckt in Richtung des Silberwaldes auf die Neugier des Fremdling hin, wohl um ihn zu zeigen, was dieses Rudel so wusste, selber in Erfahrung gebracht hatte. |
25.05.2018 12:18:09 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125585) |
Daanik | Die Ohrmuscheln nach unten gelegt, über die Schnauze der Leitwölfin leckend, zeigt auch ihr der junge Wolf vom anderem Rudel seine Unterwürfigkeit. So der Rang geklärt, geduldet bei dem fremden Rudel, schließt er sich dem Alpha auf dem Weg Richtung Silberwald an. Leichtfüßig, ebenfalls in geduckter Haltung, trabt er hinterher. Ein Schleier aus trägen, morgendlichen Nebel liegt über den Morast. Ein guter Schutz für die beiden Wölfe vor den Blicken der immer noch patrouillierenden Orken. Die Laute ihres Grunzens in der Ferne trägt der seichte Wind mit sich. Eine durch die Wölfe vom Boden aufgescheuchte Bekassinen gibt ein heiseres, raues [i]Ääätsch[/i] von sich. Die braune Schnepfe mit dem weißlich getreiften Gefieder flattert aufgeregt in die Luft. Ablenkung von den Jungvögel, deren Zeitpunkt gekommen ist zu lernen sich in die Lüfte zu erheben. Keine Neugierde, nicht einmal ein Deut zu langer Aufmerksamkeit auf das Federvieh. Gefahr? Nein - weiter. Zügig kommen die Grauen voran. |
25.05.2018 13:35:13 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125586) |
Durgarnkuld | Durch die Schwaden des jungen Nebelmeeres huschten die Vierbeiner unangefochten weiter und weiter, bald waren die enttäuschten, missmutigen und aggressiven Grunzer der Hauerträger Vergangenheit. Sobald sie den Saum der Silderwälder erreicht hatten, wurde sein Führer noch vorsichtiger, wenn auch nicht bedeutend langsamer. Der Geruch von Worgen lag weiterhin in der Luft, war dies selbst im Lichte des Einhorns noch schmerzlich bedeutend ihr Reich. Nichtsdestotrotz wagte sich der Leitwolf durch das Dickicht, durch für Zweibeiner unwegsamere Abkürzungen, die Lukasz mit Dory nicht hatte beschreiten können. Selbst auf diese Weise stand die Sonne schon zum Mittag, als sie an einem Lukasz vertrauten Platz ankamen - nahe des Holzschlags, wo er intensiver noch als zuvor den Duft des Massakers ausmachte in all seiner farblichen Nuanciertheit. Dies war aber nicht ihr Ziel, trabte der Führer weiter, mied dabei die Schneise der Zerstörung soweit es ging, als wäre dies ein unheiliger oder eben furchterregender Gang des Todes. Parallel zu den eindrücklichen Zerstörungen schritten sie bis sie doch endlich an einem Punkt ankamen, wo Lukasz bereits bei Nacht aufgefallen war, dass es schwerer wurde zu folgen, die Verwüstung zurückging. Jetzt erkannte er auch warum. Die Spur endete abrupt an einem altehrwürdigen Baum, den sicher eine Handvoll Mannen umarmen konnten, ohne einander zu fassen zu kriegen. Er mochte sicher mehrere Dekaden, vielleicht noch länger dort stehen, blieb er fest verwurzelt, unumstößlich? für die gewaltige Kraft, die in den Wäldern wütete. Dafür war er aber gezeichnet. Der Geruch von Kohle stieg dem Grauen in die Nase, als er sah, dass aus diesem uralten Holz wenig mehr als ein ausgemergeltes Skelett übrig war. Kein Blatt hing mehr an den verbrannten, ausgedörrten dürren Fingern seiner Kronen - aber es gab keinen Brandherd, der übergesprungen wäre auf die Umgebung. Das sanfte Kribbeln von sich verflüchtigender Magie lag Lukasz in der Schnauze, als er den toten Baum betrachtete. Keine weitere Spur, wo das Wesen, das für alles verantwortlich war, hin wäre. Nur ein dumpfes Grollen in der Ferne, wie ein aufziehendes Gewitter, und doch anders, lebendiger, lebhafter. |
31.05.2018 21:51:44 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125659) |
Daanik | So huschten sie unter Gestrüpp hindurch. Kleine Ästchen, Laub, verfing sich in ihrem grauen Fell. Wie samtweich war das federnde Moosbett unter den Pfoten. Es war herrlich und wäre nicht diese Schneise der Verwüstung die für Unruhe sorgte, hätte sich der junge Wolf einfach langgelegt und sagen wir, seine Kräfte geschont. Um es mit klaren Worten auszudrücken, gefaulenzt, wie es öfters das Rudel tat. Ja das Rudel, seine Familie die ihn aufgnommen hatte. Wie ging es ihnen? Der Gedanke an die Worge, ihre zerfetzten Leiber die verteilt herumlagen, aufgespießt an Äste anliegender Bäume am Rand des Todespfad, beschleunigten seine Schritte. Hechelnd am Ziel angekommen, lief der junge Graue geduckt um das Skelett des Baumes herum. Ein leichtes Niesen, als die Nase kitzelte. Gab es noch mehr von dem? Was immer es auch war. In ihm keimte sogar etwas wie Mitleid auf. Mitleid für die schwarzen Bestien. Auch wenn sie eine stete Bedrohung, für sein Rudel, für sich und den Wesen im Wald waren, gehörten die Bedrohung die von ihnen ausging dazu. Doch das hier, schien weitaus gefährlicher. Nur was war geschehen? Fragend blickte er zu dem Leitwolf der ihm den Weg wies. Eine Unendlichkeit wurde es nicht für die Hin. Oder doch? Falls sie wartete am Waldesrand, könnte die Zeit für sie lang werden. Wenn auch die Gedanken bei den seinen verweilten, vergaß der junge Wolf nicht das Dorys Anliegen, die Suche nach den vermissten Hölzfällern. Ein Hauch einer Witterung, ein My von Partikeln die in der Luft schwebten, etwas das auf die Holzfäller zurückzuführen könnte? Der ausgeprägte Geruchssinn eines Wolfes war sicherlich am wichtigsten für sein Überleben. Als das Grollen in der Ferne erscholl, zuckte der Wolf zusammen. Seine Nackenhaare hoben sich und er fixierte die Richtung. Gefahr? |
31.05.2018 22:49:58 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125660) |
Durgarnkuld | Der Leitwolf jaunerte bei Lukasz Blick, eindeutig mitleidend. Wer einem vom Rudel Gewalt antut, der tut dem Rudel Gewalt an. Nicht anders verhielt es sich mit ihrem Lebensraum. Was geschehen war, das überstieg der Verstehen eines Tieres. Sie waren stumme Zeugen, aber keine unbeteiligten. Wie Lukasz Graupelz Nase witternd herumzuckte, nahm er in der Tat unter all dem Brand, der stechend in die Schnauze fuhr, doch etwas auf. Menschenduft. Teils verbrannt und verkohlt wie einige der vorgefundenen Leichen am Abschlagplatz, aber auch 'frische'. Waren sie auf dem Wesen mitgeritten? Hatte es sie gerissen und verschleppt? Zumindest war es ein Hinweis, dass wo immer die Zerstörungskraft waltete, wohl auch die Vermissten waren. Das Grollen und Wummern gärte fern wie eine schwelende Wunde. Nein, das war kein Gewitter. Eindeutig bekundeten ihm die steil aufgestellten Härchen im Nacken, dass dies [i]Gefahr[/i] war. Der Leitwolf spürte es ebenso und knurrte instinktiv gen des unsichtbaren fernen Feindes. Es dauerte eine Weile bis es verklang - und Lukasz Führer ihn auffordernd anstupste, ehe er lostrabte. Sie ließen den skelettierten riesigen Baum hinter sich, duckten sich durch Gestrüpp und Unterholz. Sobald die Schneise der Vernichtung aufhörte, konnte der junge Bursche wieder den penetranten Duft der Worgen ausmachen, die ja weiterhin hier lebten und offenkundig nicht alle ausgerottet waren. Sofern sich der junge Graue mitführen ließ, kamen sie über Stock und Stein hechtend zu einem äußerst ähnlichen Baum, der ebenso dick im Umfang einst gewesen sein musste. Dieselbe Baumart. Ebenso nun verkohlt, ausgedorrt und tot. Dies wiederholte sich zwei, drei Mal. Lukasz kam es vor wie das Spiel junger Welpen, die einen Strom überquerten, indem sie von Felsen zu Felsen hopsten, stets eine kleine Markierung ihrer Anwesenheit in Form von nassen Pfotenabdrücken hinterlassend. Nur in wesentlich größerem Stile. Konnte jemand so von Baum zu Baum springen? Die gemeinsame Suche gestaltete sich trotz des Vorteils als Vierbeiner als langwierig, mussten sie sich im Feindesland doch vorsehen vor Worgübergriffen. Es dämmerte bereits wieder, als der Leitwolf den Rückweg antrat. Mehr hatte er wohl nicht zu zeigen. |
02.06.2018 13:00:20 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125684) |
Erzengel | Almeras hörte von dem Problemen die es auf Lestrann gab...irgendetwas von verschwunden Bauern. Also marschierte er nach Lestrann, natürlich mit einer kleinen Eskorte, einfach um zu zeigen, dass Sankti Novem sich dieser Sache annehmen wird und mit aller nötiger militärischer Gewalt, wenn bestimmt nötig, vorgehen wird. Er sah sich in Lestrann um und fragte Bauern und Sc was hier eigentlich genau vorgefallen ist. |
02.06.2018 15:42:09 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125687) |
Durgarnkuld | Die Gemeinschaft war sichtlich zerrüttet von dem Einschnitt in ihre Lebensmitte. Einige blieben da lieber direkt untereinander und mieden die militärische Eskorte, unschlüssig, misstrauisch oder einfach zurückhaltend, hatte sich bisher außer der Hofwächterin Dory keiner um sie gekümmert. Almeras erfuhr von drei direkt Betroffenen, die ihm sicher genaueres sagen konnten - wie eben auch der Hin-Faust, die der Sache auf den Grund gegangen war. Shrandryl Klinkenputzer, eine junge (jetzt verwitwete) Tischlerin. Westra Blattbund, eine alte Korbflechterin, die er sogar nahe am Platz Klage- und Unheilworte rufen hörte, als handele es sich um ein göttliches Gericht, das über sie gekommen sei. Und Macron Nagel, der selber wie ein Bilderbuch Holzfäller aussah, aber noch immer auf seine Gerti hoffte, die nicht unter den Vorgefundenen gewesen war (oder dem, was von ihnen übrig war). |
02.06.2018 17:36:02 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125691) |
Nachtengel | Dory machte sich nachdem sie sich kurz ausgeruht und meditiert hatte auf den Weg zum Treffpunkt. Sie hielt sich nicht mit langen Reden auf. Sie erklärte Almeras kurz was geschehen war. [b]"Zwölf Holzfäller wurden vermisst. Ich machte mich auf die Suche, nachdem ich die Bewohner bat mir Hilfe hinterher zu schicken. Im Wald traf ich auf Lukasz und wir fanden eine Schneise der Verwüstung vor. Die Hälfte der Holzfäller nieder gemetztelt... zerfetzte Leiber von Worgen... zerstümmelte Bäume... zu Sand zertrümmerte Felsstücke.... Eine Schneise der Verwüstung führt vom Holzlager zur Orkburg führte. Dort fanden wir zerschmetterte, verbrannte und zerstückelten Orks vor. Draußen schrien Orks nach einem Baum. Wir fanden ein großes Loch wie von den Wurzeln eines mächtigen Baumes um, das Loch herum mit Blut geschriebene Runen. "[/b] Dory würde ihm das Pergament zeigen, wo sie die Dethek Runen, die noch erhalten war, abgemalt hatte. Vielleicht konnte Almeras sie lesen? Aber wichtiger war es die übrigen Holzfäller zu finden. Und Almeras und sein Trupp sollten mit helfen. Sie würde sich am Waldrand mit Lukasz wieder treffen. |
04.06.2018 05:02:11 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125699) |
Daanik | Ein gutes Stück lief der Junge mit dem Alten mit. Mit der Zunge leckt er über die Schnauze des Leitwolf des Rudels aus den Nebellanden, als sich die Wege trennten. Unschlüssig blieb er stehen. Irritiert sah er in die Richtung tiefer in den Wald, dann wiederum zum Waldrand. Unter dem Schutz des Blattwerks eines Strauches, rollte sich der Graue leise winselnd auf der Erde zusammen. Die Ohren offen rotiertend, immer wieder kurz aufmerksam in eine Richtung konzentriert aufschauend, verharrte er so längere Zeit. Es mögen Stunden vergangen sein, bevor sich der Wolf aufrappelte um zum verabredeten Treffpunkt mit der kleinen Frau zu traben. Auf gehörigen Abstand zum Ende des Waldes ... ... im Schatten der Bäume auf leisen Sohlen, die Schritte gedämpft durch den grünen Teppich aus Gras und Moos, welcher den Boden bedeckte, schlich sich Lukasz auf zwei Beinen nahe des vereinbarten Ziels. Ohne die Obhut der schützenden Bäume zu verlassen, versuchte er die Hin zu finden. War sie aufzufinden? War sie allein? Würde er sie sichten, liesse sich Lukasz Zeit um sie aus seinem Terrain zu beobachten. |
15.06.2018 15:54:05 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125780) |
Nachtengel | Dory war von Lukasz gebeten worden, der Elfe Lueith eine Nachricht zu bringen. Immer noch hatten sie keine Spur von den sechs Holzfällern gefunden. Sie schienen sich in Luft auf gelöst zu haben. Sie brauchten dringend Hilfe. Irgendwas Finsteres, Übles ging vor. Lukasz glaubte, dass die Elfe ihnen helfen könnte. Auf dem Weg nach Mirhaven traf die Hin auf Kodan, dem Kind der Erde und Hendrik. Beide erzählten sie was geschehen ist und bat sie um Mithilfe. |
16.06.2018 14:11:14 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125789) |
Erzengel | Nachdem Almeras aus dem Wald wieder kam zusammen mit so einem....Genassi und sich erstmal etwas erholen konnte, machte er sich an einem offiziellem Aufruf, durch Schrift und Herolde. [i]"Für die Jagd auf ein finsteres Wessen, das für das Abschlachten und entführen unschuldiger Zivilisten verantwortlich ist werden Fährtenleser und Naturkenner sowie Kämpfer dringend benötigt. Bei diesem Wesen handelt es sich nach aktuellem Stand der Kenntnisse um ein finsteres Baumwesen! Es ist groß stark und gefährlich und die tapfersten und die mutigsten sollen sich zu diesem Kampfeinsatz melden! Besoldung wird es natürlich für den Einsatz geben!"[/i] |
26.06.2018 10:32:04 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125868) |
Lyraee | Endlich erreichte Dory, ein paar Tage nachdem sie Lueith ihre Skizzen überlassen hatte, eine Nachricht der Elfe. Lue hatte die Hin vorgewarnt und so blieb ihr ein größerer Schreck hoffentlich erspart als Dory eines Tages Lueith mit tönender Stimme in ihrem Kopf vernahm: [I]"Ich vermute: Es war ein Schutzkreis, der die herbeigerufene Kreatur festhalten sollte. Er wurde von der Kreatur selbst oder äußeren Umständen durchbrochen was zur Befreiung führte. Externar oder Elementar."[/i] [b]Derweil in Elboria:[/b] Kaum hatte Lueith wieder Augen und Ohren für etwas anderes als die Enträtselung besagter Runenskizzen, erreichte die Spitzohren bereits die Kunde, dass sich das Feuerwesen tatsächlich bis zur [i]Calaneth[/i] bewegt hatte und längst nicht mehr (nur) das Splittertal bedrohte. Sie bemühte sich mit Nachdruck und Eile mit den Spähern persönlich sprechen zu können, die auf die verbrannte Erde gestoßen waren. Wobei sie, so sie einen Kundschafter vor seiner nächsten Tour erwischen konnte, zähneknirschend zunächst etwas richtig stellte, das selbst unter den Elfen bereits nach kürzester Zeit dunkle Blüten tragen konnte: "Nicht die Menschen von der Ascheinsel sind verantwortlich für diese Verwüstung. Die Orks des Lestrann sind es. Sie mit ihren missratenen magischen Experimenten. Ihnen ist eine beschworene oder geschaffene Kreatur, halb Baum halb Feuer, entkommen und walzt sich nun über die Insel. Das ist es, was die Landschaft derart zurichtet. Die Siedler im Splittertal kamen bereits zu Schaden, haben Tote zu beklagen. Das Wesen muss so schnell wie möglich gestoppt werden. Sind die Spuren noch frisch? Wohin führen sie? Verfolgt sie jemand?" |
26.06.2018 12:48:55 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125872) |
Nachtengel | Dory hatte Lueith erreicht, ihr Lukasz Nachricht gegeben und Informationen mit ihr aus getauscht. Dann machte sie sich ins Dorf und zu ihrem Lager auf. Nachdem sie geschlafen und gebetet hatte, rüsstete sich mit Proviant für mehrere Tage und mit allem Nötigen für das Leben in der Wildnis aus. Mit gefülltem Rucksack machte sie sich wieder auf die Suche. So sie auf die Dörfler oder Frau Kuchen traf, würde sie ihnen berichten was sie bis jetzt in Erfahrung gebracht hatte und auch sagen was sie vor hatte. Sie würde den Spuren des finsteren Baumwesen folgen in der Hoffnung auf Spuren von den Verschwundenen zu stoßen Sie folgte den dunklen Spuren der Verwüstung. So sie glaubte, das die Verwüstungen älter waren, kürzte sie ab. Zudem hielt sie Ausschau nach Lukasz und anderen Helfern. Unterwegs erreichte sie Lueiths Nachricht in ihrem Kopf. Sie lauschte ihr und sendete zurück. [b]Folge Spuren des Wesens weiter, suche nach den Verschwundenen. Lukasz noch nicht angetroffen. Bin in Richtung Calaneth oder da wo Spuren frischer sind.[/b] |
26.06.2018 21:28:00 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125878) |
Durgarnkuld | Viele der elfischen Späher waren bereits nach der anfänglichen Entdeckung wieder ausgeschwärmt, um die potentielle Gefahr für das hehre Volk genau abzustecken sowie das Ausmaß der bisherigen Zerstörung zu prüfen. Lueith bekam aber noch Edrahíl zu fassen, ein erfahrener, wenn auch nicht sonderlich alter Kundschafter Elborias. In Vorbereitung auf Konfrontation befiederte er gerade Pfeile, als die junge Klingsängerin ihn ansprach und aufklärte, was der wahre Grund der Narben im Lande waren. Die Miene des erhabenen Elfen wurde von Schatten befallen, waren orkische Monstrositäten nicht sonderlich viel besser als valvecsche Teufelsmagie. Er gab ihre Kunde aber sogleich weiter, damit kein falsches Bild sich breit machte. Auf ihre Springflut an Fragen antwortete er, als er sein nun befiedertes Pfeilbündel auflas und ihr im Schreiten gebot zu folgen. Der Weg führte sogleich zum Tor der Elfenstadt. [i]Nicht alle Spuren sind noch von Frische, Etriel. Es traf die mächtigsten Bäume, die in den östlichen Waldungen ihre erhabenen Stämme gen der Wolkenmeere strecken. Wir spürten einer Schneise der Verheerung nach - kein Leben wohnt mehr in der Erde, kein Baum, kein Strauch oder Getier hat überstanden, was dort den Weg kreuzte. Doch endete die Fährte an eben solch einem Urbaum abermals, so plötzlich wie sie erschienen war. Ausgebrannt und verzehrt, der Geruch so gegenwärtig wie der Glanz des Schöpfers. Begleite mich, so dein Herz nach Gerechtigkeit dürstet, junge Schwester, so werden wir sehen, was unsere Geschwister noch fanden.[/i] Sofern die Magierin dem Kundschafter folgen mochte, rasch und behände zu Fuß eilend, kein Stein, kein Stock ein Hindernis als die Hatz ins Unterholz jenseits der Elfenstadt ging, so konnte sie sich mit eigenen Augen überzeugen von der abscheulichen Vernichtung, die sich einer Narbe, ihrer eigenen nicht unähnlich, verunstaltend durch den geliebten Waldstrich zog. Glücklicherweise nur in den östlichen Waldungen, aber war es gewiss, dass es dabei blieb? Edrahíl würde sie zielstrebig weiter, kaum wahrnehmbaren Zeichen an Bäumen folgend, tiefer ins Grün führen, wo es ohne weitere Anhaltspunkte von jener zuvor erfahrenen Zerstörung ins Ungewisse ging - bis irgendwann ein weiteres Baumskelett, einst eine stolze Baummutter unzähliger Generationen von Setzlingen, ins Blickfeld rückte. Schließlich erreichten sie die übrigen Kundschafter, die am Waldrand ausharrte. Oder eher starrten. Der Wald hätte hier gar nicht enden dürfen, hier sollte das Herz der östlichen Haine und Hügel sein. Stattdessen wanderten die Augen über eine brache Aschelandschaft, wo nicht einmal mehr Verwüstung herrschte, sondern der schwarze Tod. Bleiche Knochen von Tieren oder anderen Naturbewohnern ragte zerborsten hier und da unter den Hügeln an Glut noch hervor. In der Ferne jener Ebene der Leblosigkeit war ein Glimmen zu erkennen. Womöglich das Ungetüm. Dory hatte es als kleine Hin nicht sehr leicht zunächst. Zumindest hatte sie den Anhaltspunkt ihres letzten gemeinsamen Ausflugs mit Lukasz, um dort ihre Jagd aufzunehmen. Noch waren die sechs Holzfäller nicht gefunden. Noch konnten sie leben. Von jenen Gedanken beflügelt, musste sich die Hinfaust wieder an den beschwerlichen Aufstieg auf einen hohen Baum machen, um über die weiten Wipfel der Silberwälder hinweg noch einen solchen ausgebrannten Koloss auszumachen. Sie war gestählt, trainiert, aber anstrengend war es Mal um Mal doch. Da halfen kleine Erfrischungen, die sie eingepackt hatte. Auf ihrem Weg durch das Unterholz begegnete ihr mehr als ein Rudel von Worgen, dem sie die Stirn trotzen musste. Keine Gegner für sie, selbst im Rudel. Aber es war kräftezehrend allein sich durchzukämpfen. Endlich blieben die Schwarzpelze auch wieder aus und behinderten ihre Mission nicht, als die Mönchin wieder auf eine Schneise von verbrannter Erde, aufwühlt und ausgebrannt, stieß. Ihr mittlerweile bekannte Zeichen. Sie Spur gelangte abermals an einen gewaltigen Baum, der wenig mehr war als ein Schatten seiner Selbst. So gelangte Dory langsam aber beständig, mittlerweile vom Erklimmen der toten Bäume schwarz wie ein Svirfneblin, auch in die östlichen Ausläufer der Calaneth. Als sie einen letzten großen Baum in Angriff nahm, erkannte sie bereits aus der Ferne jene Aschewüste, die sich ins Herz der Waldungen gebrannt hatte. Und das beständige Brennen im Herzen jenes Todeskreises. [img size=400]https://i.pinimg.com/originals/96/b0/e1/96b0e11c8e86e2cab492fef4b68808b0.jpg[/img] |
29.06.2018 19:49:45 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125898) |
Lyraee | Ohne zu zögern nahm Lueith das Angebot des elfischen Kundschafters Edrahíl an. Sie ging schnell und sicheren Schrittes, voller Entschlossenheit und begleitete ihn hinein in die Waldungen der [i]Calaneth[/i], hinein die verkohlten Überreste eines einst vor grünem Leben wuchernden Dickichts. Nahe dem Skelett der ausgezehrten Baummutter verebbten, vielmehr erlahmten ihre Schritte nach und nach. Aufgewirbelte Asche und Kohle hatten sich längst auch in ihrem weißen Haar, auf dem Gesicht und dem Gewand abgesetzt, als sie sich inmitten der Katastrophe umsah. Sie fühlte, wie Entsetzen sie erfasste. Es war eine Sache den Berichten zu lauschen - und eine andere es mit eigenen Augen zu sehen. Der smaragdgrüne Blick Lueiths wanderte weiter und wurden schließlich auch dem Glimmen in der Ferne gewahr, das mutmaßlich der Höllenbaum war. Entsetzen wich, floss von ihr ab wie zäher Schlamm und Lueith spürte, wie irgendwo unten im Bauch Wut aufstieg, in den Schläfen Starrsinn und Aufsässigkeit pochten, wie ihr die Finger zuckten und sie gerne nach dem Schwertgriff über ihrer Schulter gegriffen hätte. Sie rief sich in Erinnerung, dass sie über diese Kreatur praktisch sogut wie noch gar nichts wusste und es ohne Mühe mehrere Männer getötet und diese Ödnis des Ruins hervorgerufen hatte ... und rang mit Mühe die Dreifaltigkeit der Unvernunft in sich nieder. Statt ihrem ersten Impuls zu folgen, trat sie auf die tote Baummutter zu, legte die Hand an die verkohlte Rinde und suchte mit Hilfe von Zaubersprüchen im Gewebe nach Hinweisen zu ihrem Tod, zu der Kreatur und insbesondere zu ihrem urplötzlichen Erscheinen und Verschwinden. [spoiler]((Magie entdecken, Mächtiger Arkaner Blick))[/spoiler] Benutzte es besonders kräftige, vielleicht gar magische Bäume für ... irgendetwas? Stahl es sich ihren Lebensfunken? Verschwand es durch sie, wie einst Lukasz selbst, ins Feenreich? Oder reiste es so von Ort zu Ort? Wie sie die Theorien in Gedanken durchging, runzelt sie die Stirn, war die Vorstellung ja doch reichlich sonderbar - aber wie sonst konnte sich eine solche geballte Kraft von Zerstörung und Wahnsinn für Späher unauffindbar bewegen? "Edrahíl". Lueith beendete ihre Untersuchungen und wandte sich wieder dem Kundschafter zu. "Ich nehme an, ihr werdet der Spur der Kreatur soweit wie möglich folgen? Wenn euch eine Halblingsfrau mit Namen Dory und ein junger Menschenbursche namens Lukasz begegnen, helft ihnen und nehmt sie mit euch, wenn sie das wollen. Sie sind Freunde und es bedeutet, dass sie dem Ungetüm vom Lestrann bis hier her gefolgt sind. Ich versuche etwas darüber herauszufinden wie die Kreatur aufgehalten werden kann. Soweit ich weiß, haben sich im Splittertal bereits Freiwillige zusammengefunden, die der Sache auf den Grund zu gehen versuchten. Ich beeile mich." Lueith drückte die Lippen leicht aufeinander. "Danke für deine Hilfe, [i]Etrian[/i]. Der Segen Solonors soll euch bei der Verfolgung dieses finsteren Wesens begleiten." Ehe sie auf dem Rücken ihrer Stute Elboria verließ, setzte sie die Magier der Elfen in Kenntnis, sogut es ging. Für den Fall der Fälle, das Wesen könnte Elboria bedrohen und eine Konfrontation wäre unausweichlich. Dass es sich bei der Kreatur wohl um ein herbeigerufenes Wesen handelte, ein Externar oder wahrscheinlicher Elementar. Dass es sich [i]vielleicht[/i] mit entsprechend potenter Bannmagie von dieser Ebene jagen ließ und sie solche bereithalten sollten. Lueith betonte aber, dass dies nur ein Versuch für den Notfall wäre, sie noch nicht genügend wisse und sich auf die Suche nach einer erfolgsversprechenderen Lösung mache. |
30.06.2018 11:30:29 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125904) |
Nachtengel | Dory atmete tief durch, als sie von ihrem letzten Baum runter geklettert war. Sie nahm ihren Umhang aus ihrem Rucksack, zog ihn an und gurtete ihn um sich. Sie hoffte, dass der Umhang mit seinen magischen Runen sie etwas vor dem Feuer schützen würde. Dann ging sie nach einer kurzen Pause, die sie in Gebet und Meditation verbrachte weiter Richtung Aschenwüste. Sie bewegte sich vorsichtig und wachsam weiter zum Rande des Todeskreis. Von dort würde sie sich langsam tiefer einschleichen, so weit es möglich war. Sie überprüfte auch immer wieder den Boden nach Spuren und lauschte angestrengt. Auch wenn die Hoffnung Uberlebende zu finden, immer schwächer wurde, konnte sie nicht einfach auf hören. Sie würde nach sehen und dann entscheiden. Wer weiß was dieses brennende mächtige Wesen, von dem Lueith glaubte, dass es ein Externar oder Elementar sei noch alles auf seinem Weg vernichten würde. Das konnte sie nicht zu lassen. Sie würde auf alle Fälle Hilfe brauchen um es auf zu halten und unschädlich zu machen. Aber erst wollte sie noch mehr in Erfahrung bringen. |
01.07.2018 12:25:07 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125917) |
Durgarnkuld | Ihr Führer wirkte äußerlich gefasster als die junge Silberelfe, hatte er die erste Baummutter selber mitentdeckt. Doch den aufmerksamen Augen entging keineswegs der erschütterte kühle Zorn, der den Elfen schüttelte. Die blassen Fingerknöcheln beim Umklammern des Bogens, der ungewohnt harte Blick, die Reglosigkeit der Miene. Wie könnte es ein Kind des hohen Schöpfers nicht bis ins Mark treffen, wenn die Gemeinschaft mit den Bäumen so tief getroffen wurde? Die Aschewüste selbst hielt alle Späher Elborias in bedrückender Stille gefangen, als sie sich die Weite der Devastation besahen. Unter der schlanken Magierhand bröckelte die kohlige Rinde und färbte auch ihre Fingerkuppen nun gänzlich in Schwärze, als sie ihre magischen Fühler ausstreckte. Falls der Baum selbst je magisch gewesen war, so blieb jetzt nur eine schauererregende, gähnende Leere in den Eingeweiden der einst stolzen Baummutter zurück. So tief, derart verschluckend, dass es einem gar Taumel bereiten mochte. In diesem Baum war kein Funken Leben mehr zu spüren. Alles verzehrt, aufgebraucht, verraucht und gefressen, wie Feuer nur auf Kosten von Leben sein Dasein fristet. Lueiths magischer Blick enthüllte ihr aus dem Schleier des magischen Gewebes noch Spuren von Beschwörungsmagie, genauer Teleportationszauberei. Ob das Wesen nun tatsächlich zwischen Welten reiste und hier nur teils auftauchte oder aber direkt unter den Bäumen - etwas in der Art musste definitiv vor sich gehen. Immerhin kannte sie Druiden oder Waldverbundene Hüter wie Lukasz oder ihre Eulenmutter-Erzieherin, die durch Bäume zu reisen vermochten. Es war eindeutig Magie dieser Sorte, die hier am Werke war. Edrahíl wirkte auf Lueiths Worte hin etwas überrascht, dass eine kleine Hin-Frau sich an die Verfolgung gemacht hatte. Aber er stellte ihre weiteren Worte nicht in Frage und schenkte ihr ein grimmiges Lächeln auf die Verabschiedung hin. [i]Erinnere dich der Schönheit.[/i] Entließ er die Klingsängerin, nachdem er ihr versichert hatte, dass sie nach anderen Verfolgern des Zerstörers Ausschau hielten und sie unterstützen würden. Mancher goldelfische Bruder oder Schwester wirkte eher verhalten auf Lueiths Worte, als sie mögliche Vorkehrungen gegen den verzehrenden Feuerbaum bei den Magiern anbrachte. Aber genügend Geschwister anderer Farbprägungen, die zwar merklich weit mehr Fragen hatten, als sie beantworten konnte, begannen doch entsprechende Vorkehrungen zu treffen, Zauber einzuprägen und die Grenzen des Elfenreiches abzusichern. Der Hin-Faust tat die Erfrischung - sowohl körperlicher wie auch geistiger Natur - merklich gut. Entbehrung war ihr nicht fremd, aber Strapazen verlangten mit dem Seufzer geplagter Kreatur doch zuweilen nach einem Moment der Erholung. Dory hatte gelernt sich mit weniger weit mehr zufrieden zu geben als übliche Sterbliche. Kurz war ihre Pause nur von Dauer, als sie in ihren Katastrophenumhang gehüllt sich an den Rand der Ascheweite machte. Selbst in ihren feuerfesten Umhang gehüllt, spürte sie deutlich, dass die Asche noch warm war, fast heiß wie Wüstensand nach Stunden der Sonneneinwirkung. Sie war noch nicht weit gekommen (die Ebene der Verheerung bot nicht viel Sichtschutz, wenn man von kleineren Erhebungen absah), da hörte sie das Knirschen und Spannen von Bogensehnen, die scharfen Augen von Beobachtern auf sich. Und dann eine elfisch melodische Stimme, die ungewohnt hart sprach, angespannt wie jene Sehnen der Fernwaffen. [i]Seid Ihr die Hin Dory?[/i] |
01.07.2018 15:44:45 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125919) |
Daanik | Durch den Silberwald Richtung Süden. Entlang dem Fließ des nassen Elements, vorbei an Worge, durch Buschwerk und dichte Baumbestände, ein Abstecher zum Rudel um zu berichten und dann weiter durch den magischen Wald, dessen Namensgeber das schimmernde Blattwerk der Mallornbäume war. Doch irgendwann kam er doch an der Bursche. Etliche Tage sind vergangen. Wo bloß steckt er? Mied er den Handelsweg, Siedlungen, die Zweibeiner, ließ sich genug Zeit um Mensch, Elf und anderen, vielleicht auch durchaus geselligen Personen aus dem Weg zu gehen. So mit dem Miteinander eines Teils seiner eigenen Gattung hatte er es nicht so. Geduldig wartete er ab, am Rand des Dornenwald, dort wo Dory vorschlug sich zu treffen. So schaute er nach bekannte Gesicher, derer es nicht viel gab. [i]... Vielleicht sollte ich versuchen Lueith zu finden und wir treffen uns am Anfang des Dornenwaldes in zwei Tagen wieder. So ich sie nicht finde, gib ich den Brief einem vertrauenswürdigen Boten und komme alleine oder mit anderen Helfern zurück? [/i] Erinnerte sich Lukasz an der Hin ihre Worte. Zwei Tage waren schon längst vergangen. Mit der Zeit hatte es Lukasz auch nicht so, mit der der anderen und seiner auch nicht. So wartete er. Ob sie Helfer gefunden hatte? |
03.07.2018 14:09:37 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125932) |
Nachtengel | Dory hatte die Worte nicht vergessen, die sie zu Lukasz gesagt hatte. Dort beseelt davon Spuren der Vermissten zu finden, hielt sie sich an dem Ort nicht lange auf, als Lukasz noch nicht da war. Sie hoffte er würde ihre Spuren sehen und ihnen oder der Schneise der Verwüstung folgen. Auch hoffte sie eine Antwort von der Elfe Lueith wieder zu hören. Dory horchte auf, als sie plötzlich das Spannen und Knirschen von Bogensehnen vernommen hatte und dazu noch ihren Namen. Sie hielt inne und schaute sich um und auch zur Sprechenden so sie sichtbar war. [b]"Yondalla zum Gruße werte Elfen, ich bin Dory. Ihr wisst von mir und dem Geschehen durch eure Schwester Lueith? "[/b] sprach sie etwas gedämpft, aber auch erleichert vielleicht Hilfe zu bekommen. |
03.07.2018 14:14:13 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125934) |
Durgarnkuld | Die boshaften Schwarzpelze waren merklich in Unruhe, als der Grauwolf sie passierte, ihnen geschickt auswich und keinen Konfront einging. Auch wenn diese Rudel keine Liebe verband, hatten sie gemerkt, dass etwas in ihrer Mitte zugeschlagen hatte. Das Lukazs bereits bekannte Rudel hieß ihn nach anfänglicher Zurückhaltung nun doch willkommen. Einige Jungwölfe wurden sogar zu ihm vorgelassen, die noch verspielt und tapsig nach seinen Ohren knabberten. Scheinbar hatte sich der junge Bursche bei seinem Führer als würdig genug erwiesen. Es war ihr natürlicher Instinkt gewesen, diese Region zunächst zu meiden, den Gestank nach Asche und Tod. Zum Abschied bekam der junge Wolf einen Schlecker der Rudelmutter über die Nase und eine Tatze auf den Kopf gelegt. Lukasz mochte es Pech nennen oder glückliche Fügung - wenngleich er Langbeiner eher mied, bemerkte er am Rande des Dornenwaldes doch das aufgeregte Ausschwärmen von Elfen. Er kannte diese Art der Aufregung, wie ein Ameisenhügel, in dem jemand getreten war. Gleich wie anmutig, erhaben und sonst kaum gesehen sie sich bewegten, der Wolf sah tiefer in das Wesen. Sie hatten etwas entdeckt, etwas schreckliches, so viel war klar. Vielleicht waren sie auch Helfer von Dory? Er könnte ihnen zumindest für einen Abstecher folgen. Zumindest deckte sich die Richtung dem entfernt verklingenden Duft einer ihm bekannten Hindame. Als sich die Hinfaust zu erkennen gab, gab es eine Geste des Wortführers und die Bogen entspannten sich mit einem erschaudernden Seufzer wieder, als die angelegten Pfeile kein Ziel heute fanden. Aus der Aschewüste erhoben sich elfische Kundschafter in Mäntel gehüllt, die sich der Umgebung mühelos anpassten - Dory hatte sie gar nicht bemerkt, trotz geschärfter Sinne. Einen kleinen Halbkreis hatten sie in sicherer Entfernung gebildet. Nun schritt ein galanter Elf in Mantel und Kapuze auf sie zu und ging auf ein Knie, um mehr auf Augenhöhe mit ihr zu gelangen. [i]Avavaen. Ich bin Edrahíl, junge Sherekir. Es ist nicht gut, dass du allein reist. Lass uns gemeinsam diesen Wehort erkunden.[/i] Bot ihr der elfische Späher an, als er sich wieder aus der Asche erhob - nicht ganz so feurig wie ein Phönix, aber doch eindeutig so erhaben. Falls die Mönchin das Angebot annahm, würde Edrahíl ihr im weiteren Vorankommen berichten, dass Lueith magisch daran forschte und bekannte Brandherde mit ihm geschaut hatte, dass sich Elboria vorbereitete gegen dieses Monstrum der Orken. Es gab in der Tat nicht viel Spielraum in dem Aschemeer, nur einige Hügel und Unebenheiten, die man huschend als Deckung nutzen konnte. Ansonsten war da nichts, was einem als Tarnung dienen mochte. Ab und an stieß Dory mit Füßen oder Händen auf geschwärzte Knochenreste, die in der Asche versunken gelegen hatten - soweit sie das beurteilen konnte bislang allerdings nur tierische. So arbeitete man sich vor bis man in einigen hundert Fuß Entfernung nun endlich den Urheber genauer ausmachen konnte. Und hören. Wie das Donnern einen niederfahrenden Gewitters, das Sprengen von Wasserfluten über die Dämme hinweg, erklangen die Laute. Als schrieen zwei Kehlen in einer Note gefangen einen zornigen, wütenden und doch ebenso gequälten Mahnruf hinaus in die Welt. Der Baum war auf die Entfernung noch schwer genau an Ausmaßen auszumachen, aber mutete doch von der Größe etwa dem an, was Dory die letzte Zeit so fleißig und schweißtreibend erklommen hatte. Ein Baumwesen von gewaltigem Ausmaß, die Rinde durch und durch schwarz gekohlt, eine Krone aus grünem Feuer, das selbst bis zu den Elfen und Hin atemraubende Wärme ausstrahlte, die Augen tränen ließ und die Stimmung drückte. Im Geäst hingen einige Leichen, doch ließ sich ihre Zahl nicht genau bestimmen aus der sicheren Entfernung, waren zudem eindeutig nicht alle humanoide Wesen. Das Aufblitzen von Stahl untermalte noch das grüne Glimmen des Geästs, lagen verstreut um den Mörderbaum Äxte, der auf einer Aschehöhe - nicht wirklich ruhte, aber wohl Kraft schöpfte? Auch die Rinde des Ascheläufers war übersäht mit allerhand Äxten und Pfeilen, allesamt von schwärzender Kohle bedeckt. Erneut jener, die Erde erschütternde Klang des Zwillingsgeschreis, das den Nackenpelz eines jeden aufstellte, der es gewagt hatte so nahe zu kommen. |
05.07.2018 21:48:56 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125954) |
Nachtengel | Dory verneigte sich vor dem Elfen Edrahíl. Sie nickte zustimmend zu seinem Angebot. Natürlich war sie einverstanden. Sie war froh nicht mehr alleine zu sein, auch wenn sie keine wirkliche Angst verspürte. [b]"Die Sorge um die Holzfäller hat mich hier hin geführt. Und ich bin froh und dankbar nicht alleine zu sein und es ist mir eine Ehre."[/b] Aufmerksam lauschte sie den Worten des Elfen und berichtete ihm auch kurz von Lukasz und dass dieser vielleicht ihren Spuren folgen würde. So folgte sie leise und wachsam den Elfen. Sie versuchte zu erkennen, ob sie Spuren der Holzfäller sehen würde. Als sie das Baumwesen mit der Krone aus grünem Feuer, behangen mit den Leichen sah, begleitet von einem Ohren bedeutenden und unbeschreiblichem Krach, erschrak sie heftig. Sie hielt sich die Ohren zu und betete stumm, nur mit Lippenbewegungen ein Stoßgebet zu Yondalla. |
11.07.2018 13:51:39 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125975) |
-emptySoul- | Mit einem Seufzer landete die letzte verdorrte Topfpflanze auf dem örtlichen Misthaufen. Sie sollte wirklich aufhören, mit, wegen, für, um, gegen... Dinge die Lueith und Dreufang irgendwie mit einbezogen, ihre Bude zur Verfügung zu stellen. Es bekam der Einrichtung nicht. Definitiv nicht. Dennoch sah die Gur mit einem kleinen Kopfschütteln, welches ein sachtes Grinseln begleitete, dem nach, was einst eine stattliche Grünpflanze über ihrem Kamin gewesen war, bevor der Blick, ernster werdend, gen Norden wanderte. Vorsichtig befühlte sie die drei Runensteinchen in ihrer Tasche. Sie mochte die drei Dingser nicht im geringsten. Sie waren gefährlich, von dem was sie bis jetzt mit bekommen hatte. Gefährlich... und interessant. Was sie direkt noch ungleich gefährlicher machte. Die Nase bis zum Anschlag kraus gezogen, die Tasche nochmal befühlend, machte Nujaima sich auf. Ziel war dieser altarähnliche Stein im Nordosten, kurz vor dem Waldrand. Aus welchen Gründen auch immer, fühlte sich die Gur dort sicher. Und es hatte schon das eine oder andere Mal den Anschein gehabt, der Stein würde auf sie reagieren. Positiv reagieren. Das konnte sie gerade gebrauchen, fand sie. Dort angekommen, bereitete die Zigeunerfrau alles dafür vor, die Runensteine zu besehen. Auf ihre Art zu besehen. Der Plan, die Dinger ins Feuer zu legen war durch Lue bereits vollbracht und die Gurt bezweifelte, dass sie in dieser Welt dadurch noch etwas Neues erfahren würde. Wichtig war, was man ihr jenseits der irdischen Grenzen zu den Steinen sagen oder zeigen konnte. Ein Schutzkreis wurde gelegt, aus Steinen und Knöchelchen. Sie hatte wirklich kein Interesse daran, dass potentiell böse Orkgeister mehr mit ihr taten, als Reden. Und selbst das konnte schon schlimm genug ausgehen. Konzentriert und mit Hingabe beräucherte sie den kleinen Platz mit einer Mischung aus Baumharzen, Kräutern und einem Tröpfchen ihres eigenen Blutes um die Geister wohl zu stimmen und sie zu bitten, ihre schützende Hand um sie zu legen. Dann legte sie die drei Runensteine aus der Axt des Orkschamanen auf den altarartigen Stein. Mit tiefem Einatmen zog sie die Dämpfe des Räucherwerks in sich auf, legte die Hände über die Runen ohne diese zu berühren und schloss die Augen. Erst tiefe Entspannung, dann langsames, meditatives Abdriften in Trance...bis der Blick wieder klar wurde in der Anderswelt. Auf der Suche nach Hinweisen zu *Name vergessen* …. [spoiler]Nicht hauen! Es kam jetzt erst was weil Besuuuuch und Meer und zwischendrin Arbeiten und überhaupt! Außerdem hab ich den Namen von dem Orkfeuergeist vergessen! 'Schuuuldigung! [/spoiler] |
13.07.2018 17:53:10 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125978) |
Durgarnkuld | Die elfischen Kundschafter duckten sich gemeinsam mit der erschütterten Hin hinter den Aschehügel, von dem aus sie hinüber spähten. Wie ein Gewitter rollte das Donnern über sie hinweg und verhallte - nur um viele Herzschläge später erneut einzusetzen. Die Elfen machten sich im Angesicht solch eines Wesens zunächst auf zum Rückzug. Sofern Dory mitging, würden sie die Ascheweiten passieren, um wieder an den Waldrand zu gelangen und Warnungen für Reisende, für Elboria auszusenden. Nujaima entschied sich für den einen zweier Wege, um das Transzendente zu erreichen - statt der Ekstase die Ruhe, die versinkende Meditation. Sie hörte das Rauschen ihres eigenen Blutes deutlich in den Ohren, fast wie das Branden des Meeres. Spürte jeden Herzschlag einzeln wie den Gong auf hohen Bergen. Langsamer, ruhiger, dunkler. Mit jedem Atemzug ließ sie selbst das Atmen aus ihrer Hand gleiten. Nichts. Schwärze, die sie umfing - nicht etwa, weil sie die Augen schloss: wahres Abgleiten konnte man nur durch das dahingleiten in die Umwelt, das Zernichten des Selbst erreichen. Und dennoch jene Schwärze, die den Blick verdunkelte, bevor sie mit einem langsamen, trägen Blinzeln, das ihr die Schuppen von den Augen schälte, wieder scharf sah. Ja, wahrlich [i]sah[/i]. Ihre Geistreise war geglückt, als sie mit einem Mal in die [url=https://youtu.be/kXDxYIWAT7Y]Anderswelt[/url] eintauchte. Flüchtig nur nahm sie am Rande des Bewusstseins noch die letzten Schleier des Äther war, den sie auf ihrer Reise durchschritten hatte. Es war nicht die erste Reise der Gur, aber wie könnte die [url=http://forgottenrealms.wikia.com/wiki/Spirit_World#Description]Welt der Geister[/url] einem nicht den Atem verschlagen? Mit unglaublicher Schärfe und [i]Intensität[/i], die für die ersten jungfräulichen Momente der Ankunft ein überwältigendes, erstickendes Gefühl war, sah Nujaima tiefer als gewöhnliche Menschen es vermochten. Ein Blick gen Himmel enthüllte den Ursprung all dessen, was man auf der materiellen Ebene so schimpfte. Er besaß einfach eine derart unbeschreibliche Sättigung, dass das unweigerliche Verlangen in ihr selbst erwuchs, nur noch jene Farben zu schmecken, zu kosten. Ein Künstler hätte sich glatt in dem Anblick selbst verloren. Aber dafür war keine Zeit, wie sie wohl wusste. Ihr [i]unvergesslicher[/i] Begleiter, ihr Geistführer war direkt an ihrer Seite, als sie sich in der Geisterwelt wiederfand. Sie waren verbunden, sie waren eins. Er würde sie an diesem trügerischen Ort leiten. Ein Blick gen Waldrand zeigte die Himmelsbäume, die sich weiter hinauf erstreckten als sie den Kopf in den Nacken legen vermochte. Stämme so breit wie Gebirgsmassive. Wie klein, wie unbedeutend ein jeder Sterbliche war, wurde einem schlagartig, ernüchternd bewusst beim Staunen der Anderswelt. Aber auch alle anderen Sinne waren irritiert, überreizt, als sie sich zurechtfand. Die Gerüche des nahen Waldes, des Harzes, nassen Laubes, übervoller Früchte, die das Auge nicht schaute, aber die Nase wohl witterte. Statt des Markenzeichens der krausen Nase, blähten sich die Flügel weit, gierig, nimmersatt, um nicht eine Duftnote auszulassen. Mehr noch waren es aber die Geräusche, die sie umgaben. Ein verwirrendes, desorientierendes Geschnatter, Whispern und Keckern. Schlichtweg alles war voller Leben, voller Sinn. Geister, selbst hier unscheinbar, andere dann wieder einschlägig hell und grell, umwirbelten sie. Oder eher ihren Kreis, der auch hier Wirkung zeigte und alle auf Abstand hielt. Was das neugierige Begrüßungskomitee nicht daran hinderte das Treiben der Gur zu verfolgen. Tiergeister, Winde, anthropomorphe Lichtgestalten, allesamt tummelten sie sich - der Großteil, womöglich zu Nujaimas Beruhigung, dann aber doch im normalen und ununterbrochenen Flux dieser Randwelt. Als sie ihren Blick zu ihrem als Altar erkorenen Felsen wendete, erblickte sie eine steile Säule gen Himmel ragen. Die Runen waren ohne Zweifel noch droben auf der Fläche, aber es würde einen langen, beschwerlichen Anstieg bedeuten, um ihnen hier auf die Schliche zu kommen. Auf die Schliche des ebenso [i]unvergesslichen[/i] Barqan. |
15.07.2018 10:57:28 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#125986) |
Nachtengel | Dory immer noch tief erschüttert, schloss sich den Elfen an. Alleine konnte sie nichts unternehmen. |
21.07.2018 21:09:47 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126004) |
Daanik | Teil1-[b]Genug gewartet[/b] Warten kann man gar nicht, kurz oder lang. Manch verlorene Seele hat sein ganzes Leben gewartet. Für sich selbst beschloss Lukasz, das Leben ist zu kurz als dass er hier noch länger verweilt. Der Wechsel von Mond und Sonne hatte noch nicht stattgefunden. Die silberne Sichel war deutlich am Sternenhimmel zu erkennen. Eine gute Zeit um aufzubrechen, loszuziehen, die kleine Frau zu suchen, der er versprach sich mit ihr [b]hier[/b] zu treffen. Genau hier vor dem verfluchten Wald. Nicht ungefährlich dieser Ort. Was sich auch hier im Wald verbarg, seine Sinne und eine innere Stimme warnten ihn unterschwellig den Dornenwald zu betreten. Es kam ihm bekannt vor, wenn auch sich dessen nicht bewusst, welche Gefahr der Wald verbarg. Viel hatte er nicht bei, so gut wie gar nichts, genau genommen gar nichts weiter als das was er am Leib trug, ein wenig Proviant, Pfeile und einen Bogen. Gerade sollte die Suche beginnen, da ... "... Burrsche!"Echote es dröhnend aus dem verfluchten Wald, dem er mit dem Rücken zugewandt war." Loass den Ast fallen und lege die scharrfen, langen Zähne ab!" Wie erstarrt blieb Lukasz stehen. "Aber hurrtig!" Klang es fordernd. Was war das für eine Stimme und wer sprach mit ihm? Menschlicher Natur war sie sicher nicht, schoss es ihm durch den Kopf. Doch im Moment der Überraschung überschlugen sich seine Gedanken. [i]Droht Gefahr?[/i] Zur eigenen Sicherheit, ging Lukasz in die Knie, legte Pfeil und Bogen ab."Guat so!" Röhrte es wieder." Jetzt ein paarr Hopperrle nach vorrn und mach di vom Acker, gä!" Leise, kaum vernehmbar, hörte Lukasz noch eine andere Stimme wispern, weniger bedrohlich im hellen Ton. "Soags ihm, derr Buab soll noch sein Prroviant da lassn für die Brrotzeit." Kaum war die zweite Stimme verklungen schepperte es." Und den Prroviant doa lassn.! "[i]Hopperle - warum sollte er hoppeln? Brotzeit?[/i]" Frag den Bub, ob er auch Möhrren dabei hat. Die soi er unbedingt liegen loassen."Klang wieder die helle leisere Stimme in Lukasz Ohren. Einen leisen Disput konnte er hören, sicherlich nicht im Sinne der Streitenden." Kannst deinen Woamst ni vollkriegen?! Ah geh, i soll jetzt noch Karrotten abbädln." " Joa bittschön." Klang es kläglich flehend."Also Buab, leg deinen Proviant hi und dann hoappelst los. Oach joa, wenns Karrotten bei hoast, legst di bittschön oauch hi." Röhrte es wieder lauter. Langsam dämmerte es in Lukasz Hinterstübchen - Auf den Proviant haben sie es abgesehen, und was es war glaubte er auch enträtselt zu haben. Wie ihm geheißen, legte er seinen Proviant in das Gras, sprang ein Stück vor und ganz "zufällig" fiel noch etwas Nahrhaftes, vegetarischer Art aus seiner Tasche und noch ein Stück weiter auch. Unmittelbar dort legte er sich auf die Lauer, um das oder besser die Schurken beobachten zu wollen, die ihn um sein Hab und Gut bringen wollten. Es dauerte nicht lange, da konnte er zwei lange, weiße Ohren beobachten. Die dazu passenden Träger jener Langohren auch. Hasen! Weiße Hasen deren Hinterbeine wirklich lang waren. Was weiße Hasen hier zu suchen hatten war Lukasz ein Rätsel. Sie waren nun mal da und wollten seinen Proviant wegmümmeln. „Is der Buab deppert?“ Der andere Hase der sich gerade am Proviant zu schaffen machte hob den Kopf, nicht ohne den Verzehr des Diebesguts zu unterbrechen.“Woas hoast denn?“ Mit einer Hinterpfote kickte das schimpfende Langohr eine getrocknete Marone weg. „Nichts g’scheites dabei. Wie soll i denn den brummenden Woamst stopf’n?“ |
23.08.2018 17:18:55 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126118) |
Durgarnkuld | Und so ging es zu Ende. Eine bunte Truppe von Abenteurern zog aus, jeder mit eigenen Motiven und Antrieben, um der Bedrohung Einhalt zu gebieten. Schlussendlich: ein Sieg! Ein schwer erkaufter Sieg, der einem wie die Aschewüste, die der Aschewandler erzeugt hatte, schal im Mund zurückblieb. Einige waren davon überzeugt gewesen, dass man dem Wesen, das nur ein Opfer der Umstände sein konnte, friedlich begegnete. Zu diesem Zwecke war der Waldbursche Lukasz vorangegangen. Unbewaffnet, in der Sprache der Waldwesen verhandelnd. So mochte es einen hoffnungsvollen Augenblick auch scheinen, dass sich die ursprüngliche Natur in dem Baume regte, als er sich zu dem Knaben neigte. Der Schrecken erfasste seine Gefährten jedoch, als die Antwort erfolgte. Lukasz wurde bei lebendigem Leibe auf einem der Armäste aufgespießt und entflammte sogleich. Die ersten Schreie verklangen krächzend, als sich keine Regung mehr zeigte. Sodann drängten die heldenhaften Streiter gegen das gewaltige Wesen aus Holz, Feuer und Stahl. Während gesunde Baumhirten es vermochten über ihre Brüder ohne Bewusstsein zu befehligen, war dem verderbten Ungeheuer diese Fähigkeit wohl verlustig gegangen - nicht zuletzt sicher, da weit und breit kein Baum mehr stand. Dafür hatten sich andere Kräfte geregt - die zahllosen Äxte, die im Leibe des Wesens steckten, wirbelten von eigenem Leben erfüllt gegen die Streiter, schlugen wütende Wunden, während die Erde vor Zorn des Aschewandlers erbebte. Aus der Asche formten sich rachsüchtige Rauchelementare, die dem Zwitterwesen zur Hilfe eilten, hartes Wurzelgeflecht wurde wie Speere in die Leiber der lästigen Befrieder getrieben. Mal um Mal wehrten die Kämpfer den Widrigkeiten, lösten endlich die Runenaxt aus dem Leibe des Mischwesens. Doch ihre Kräfte waren damit erschöpft, die Raserei des Baumes vollkommen, als er begann mit fürchterlicher Kraft - die Kraft, welche es vermochte Felsen zu Staub zu mörsern - die nervigen Insektenplagen zu zerstampfen. Es war dieser Moment, da der tot geglaubte Lukasz heller loderte - diesmal in bläulich-silbernem Glanze. Vielleicht war es ein Fingerdeut der hellen Selûne gewesen, vielleicht sein eigener Kampf, den er im Innenleben des krankhaft zusammengefügten Wesens auszutragen hatte. Für den Augenblick gelähmt, zurückgehalten und erstarrt erkaufte das Opfer des Waldburschen den Streitern die bitter nötige Gelegenheit, um die Runenaxt zu vervollständigen und zu gebieten: [i]Hinfort![/i] Mit zischendem Kreischen flackerte das verzehrende Feuer und beißender Rauch aus der Gestalt, die Umrisse eines gewaltigen Bewohners der Feuerebenen. Von der Macht des Artefaktes endlich entbunden, verflüchtigte sich Barqan dorthin, wo er hingehörte, seinerseits befreit - wie auch der Baumhirte, den das unheilvolle grüne Lodern endlich damit verließ. Lukasz wurde abgesetzt und zur Überraschung aller lebte er noch. Oder wieder? Unter einer Schicht von Asche zeigte sich wieder helle, nackte Haut, haarlos und zart wie bei der Geburt. Einzig die durchbohrende Narbe seines Torso kündete davon, dass dieses Erlebnis Spuren hinterlassen würde, die nicht nachwachsen würden. Mit schwindender Kraft legte sich der Baumhirte nieder - wenige können wohl die Mimik derlei Wesen lesen, sofern sie überhaupt vorhanden ist. Aber es war ein befreiter Ausdruck. Die Schmerzen hatten geendet. Für die wenigen, die ein Wort Sylvan seiner Abschiedsrede aufschnappten, wurde bestätigt, was viele wussten oder zumindest vermuteten. Er war gefangen worden als junger Setzling fast noch. Gefangen von den heillosen Orks, die in allem eine potentielle Waffe für ihre nie endenden Kriege sahen. Ausgeschlachtet wurde er unter Tage gehalten in jener Werkstätte - aus dem Fleische hackten sie sich das harte Holz heraus für ihre Werkzeuge, Waffen und Schilde. Aber es war nie genug. Nie genug. Um die Produktion anzukurbeln und Qualität zu verbessern, sollte er mit dem Feuergeist verschmelzen. Ein Unterfangen, was die verantwortlichen Orks ihr Leben kostete. In der blinden Wut und Pein hatte es aber auch viele Unschuldige fortan Leben gekostet und zuletzt auch dem einstigen Aschewandler das seinige. Die letzten Zeugen davon waren breite Abschnitte der östlichen Calaneth. Es würde lange brauchen bis hier wieder Leben einkehrte - falls das überhaupt möglich war. Mit dem Aushauchen seiner letzten Worte, klopfte wie ein Specht aus seinem Leibe noch ein Leben nach Freiheit. Unter den fahrigen Fingern der zerschundenen Helden förderten sie die drahtige kleine Menschenfrau Gerti hervor - die einzige überlebende Holzfällerin, die all die Zeit in dem Leibe des titanischen Feuerbaumes überlebt hatte. Aber der Baumhirte - Herbstkrone, wie einige Elfen später an seinem geschundenen Leibe ablasen - war gereinigt von der Perversion. Sein Leib, der noch an der Küste ruhte, wurde ein Hort von Lebendigkeit, wo man sie nicht vermutet hätte. Das einst brennende Feuerharz war ein Spender von Vitalität. Vielleicht wäre mit seinem letzten Geschenk, seinem eigenen Leibe, noch etwas zu retten. |
23.08.2018 17:54:06 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126121) |
Erzengel | Just ein paar Tage später marschierte eine Kohorte Templer "bewaffnet" mit Seilen, Enterhaken, Schaufeln und Spitzhacken zum Baum. Begleitet wurde diese Kohorte von ein zwei Priestern von naturverbundenen Göttern und von Almeras selbst. Der Baum wurde inspiziert, wo man wohl am besten anfangen konnte zu graben um ihn langsam aus dem Wurzelwerk zu graben und ihn zu transportieren. |
25.08.2018 20:39:37 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126125) |
Durgarnkuld | Die Templer arbeiteten fleißig an der Bergung des gereinigten Aschewandlers - doch wenige Tage nach Almeras' Aufbruch zu anderen Pflichten, ließ einer der Naturpriester, ein Mielikki Diener, die Arbeiten vorerst halten, nachdem drei Diener der Enklave und Elborias erschienen waren, die ebenso Anspruch auf den toten Baum erhoben. Die Nachricht - sowohl der Templer als auch der Naturschützer - würde den Schlachtenpriester sicher in Bälde erreichen. |
26.08.2018 15:12:42 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126129) |
Erzengel | Als die Nachricht bei Almeras eintraf dauerte es nicht lange da trafen ein paar zusätzliche Templer ein. Dabei hatten sie Zelte, Nahrung, eine Feldküche, Decken und was man eben noch so braucht wenn eine kleine Truppe in der Wildnis kampiert. Der Leutnant der kleinen Truppe hatte einen versiegelten Befehl von Almeras für den Priester dabei, den er ihm auch übergab. ((Siehe PM)) Und so richten sich die Templer wohl ein wenig "häuslich" in der Wildnis ein. Die Arbeiten scheinen vorläufig eingestellt. So scheint es. |
26.08.2018 15:15:44 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126130) |
Nachtengel | In den Schatten verborgen wachte eine Gestalt wachsam und lautlos über Herbstkrone. |
26.08.2018 19:08:39 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126133) |
Daanik | Die Rast Sich seiner derzeitigen Lage nicht ganz bewusst, die der tapferen Streiter ebenso wenig, verschwand Lukasz strauchelnd und krümelnd in die Dunkelheit der Nacht. Rosig hell schimmerte die neue Haut unter der verbrannten Kruste im blassen Schein des Mondes. [i]Die Gedanken ordnen[/i], dem ganzen Wirrwarr an Erinnerungen über die Begegnung mit der Seele des Baumes, fest war er davon überzeugt es könne nur eine gewesen sein, eine Linie geben, die ihm die ermöglichte über das Erlebte nachzudenken. Jeder Schritt war so mühsam. Bleiern die Füße und wahrscheinlich verwandelten sich gerade seine Muskeln in Granit. Nichts von Leichtigkeit des Körpers. Nichts von klaren Gedanken fassen. Einfach nur ausgelaugt, müde, matsch. So in der Art matsch, wie vertrocknete Erde in einer einstigen Pfütze, grau und bröselig. Es brauchte nicht viel an Selbstüberzeugung, um sich bei der nächsten besten Gelegenheit im Schutz des Dickichts niederzulassen. Einfach nur schlafen, auch wenn es ihn zurücktrieb. Zurück zum silbernen Wald zu den Grauen und ihrem Revier. Lange Zeit war er fort. Wie lange? [i]Viel zu lange.[/i] Hat sich herumgetrieben in fremden Gefilden. Aus Abenteuerlust? Sicher nicht, mehr aus Notwendigkeit. Letztendlich konnten in dieser Mission die Felllosen den Frieden wiederherstellen. [i]Die Bären mit den eisernen Pranken sind sich nicht ganz eins … [/i] Die Augenlider fielen zu. [i]WER BIST DU?[/i] zischt es noch leise wie tausend pfeifende Tee Töpfe in Lukasz Ohren. Weit weg war das Pfeifen, leise, dennoch bedrohlich. Mit den brummenden Lauten eines Bären die von seinen Lippen kamen und doch nicht von ihm stammten. [i]Was bei allen Teufeln und Dämonen ... Möge der Abyss sich unter euch auftun![/i] Das Vertraute darin hatte etwas Beruhigendes, der Körper konnte sich den Schlaf nehmen um zu regenerieren. Die Sonne und der Mond ziehen ihre Bahnen am Himmelszelt. Dunkelheit und Licht geben sich im Wechsel die Hand. Versteckt im Laubwerk, zusammengerollt am Boden liegend, hebt und senkt sich der unverhüllte Brustkorb mit jedem Atemzug. Versunken in einer traumlosen Welt in der die Zeit keine Rolle zu spielen scheint. Doch nach Tagen, streift in der Nacht kalte Luft die nackte Haut, weckt Erinnerungen an ein Versprechen. [i]Pfiade, joa nu woarten mià auf di? [/i] Gleichfalls mit dem Säuseln des Windes und dem jaulenden Ruf eines Füchsleins irgendwo im Dickicht, raunt plötzlich eine vertraute Stimme aus ätherischer Ferne Worte in Lukasz Geist, erstaunlich klar und mit erstaunlich präsenter Dringlichkeit. Zu klar und eindringlich um nur ein Hirngespinst oder Einbildung zu sein: [i]"Alae mellon'amin. Wir müssen nach den vergangenen Ereignissen dringend miteinander reden. Du findest mich in Elboria. Und du kannst dieser Nachricht mit wenigen Worten im Geiste antworten. Ich werde sie hören. Lue." [/i] |
03.09.2018 17:57:08 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126171) |
Nachtengel | Die Schattenrose hält weiter bei Herbstkrone Wache. Inzwischen ist auch ihre Gefährtin Daemyril bei ihr. Auf Lueiths Nachricht wegen dem Treffen in Elboria antwortet sie zurück, dass sie weiter wachen wird, bis alle Entscheidungen gefallen sind. |
07.09.2018 08:23:50 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126189) |
Durgarnkuld | Cla'ali beobachtete duldsam das kleine Zeltlager der Templer - dabei war kürzlich der Besuch des Schlachtenpriesters Almeras nicht entgangen. Kurz darauf tat sich auch einiges in der Zeltkolonne von Templern und Arbeitern, die der höllischen Landschaft merklich langsam überdrüssig wurden. Wem war es zu verdenken, schmerzte es ein Elfenherz sicher umso mehr in den verkohlten Überresten einstiger uralter Waldungen zu weilen? Die Arbeiter wurden zusammengetrommelt, eine Handvoll Templer ebenso, bevor jene abzogen und die Aschenarbe verließen. Zurück blieben nur einige Wachen und der Mielikki Priester, von dem sie mittlerweile bei ihren Beobachtungen mitgekriegt hatte, dass er Arron hieß. Kurz nach dem Abzug, trat besagter Priester mit seinem Einhornstab auch nahe vor Herbstkrone und sah sich um, bevor er die Stimme klangvoll erhob - er sprach offenbar die Schattenrose an, wo sie auch genau sein mochte: [i]Auf Befehl des stellvertretenden Kommandanten hin wollen wir uns bemühen das austretende Harz des verschiedenen Herbstkrone kraftvoller aufzubereiten - wie der Tau am Morgen tropft, wollen wir die heilenden Tropfen nicht vergeudet wissen, sondern sammeln, stärken und für die Kräftigung des Aschenarbe nutzbar machen. Wenn Ihr mich hört - wir ersuchen die Hilfe der Enklave in dieser Sache. Eure Hilfe. Und die der Elfen.[/i] Er zückte einen Brief, den er empor hielt. [i]Solltet Ihr dem gewogen sein, holt Euch dies Schreiben mit dem Segen des stellvertretenden Kommandanten - auf dass der Ver-Wüstung Einhalt geboten werde mit gemeinsamen Kräften.[/i] |
07.09.2018 14:02:57 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126193) |
Nachtengel | Cla'ali beobachtete das Treiben der Zemper und dasTun des Priesters. Als sie die Stimme des Priester hörte, zeigte sie sich ihm und neigte respektvoll ihr Haupt, bevor sie ihn in ihrer melodischen Sprache begrüßte. [i] "Das Waldkind Grim ist auf dem Weg zu der Enklave. Ich erwarte seine baldige Rückkehr und die Hilfe der Enklave. Meine Schwester Lueith ist zurück nach Elboria. Bestimmt wird auch sie sich um Hilfe kümmern. Was ist mit dem Schreiben? Was steht dadrin und für wen ist es gedacht?"[/i] |
07.09.2018 19:00:19 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126195) |
Durgarnkuld | Der Priester neigte ebenso das Haupt, als die Schattenrose sich ihm zu erkennen gab. Langsam und gemächlich näherte er sich der Elfe, um ihr den Brief zu überreichen. [i]Druiden haben selten Verwendung für förmliche Briefe - er ist an Elboria und die dortigen Elfen, denen ebenso eine Narbe mit dem Verlust dieser Waldungen beigefügt wurde. Alle, die die nötigen magischen Fertigkeiten aufwarten und das Wissen - oder den Forschungsdurst zumindest, sind aufgerufen mitzuarbeiten. Die Gaben Herbstkrones können gestärkt werden. Verbreitet für alle Wunden. Unter Ehrwürden de Tyraels Leitung werden wir den unsrigen leisten. Er ist gerade mit der Beschaffung fruchtbringender Erde beschäftigt, um den verzehrten Boden aufzubereiten.[/i] |
07.09.2018 20:06:56 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126198) |
Nachtengel | Sie nimmt den Brief an und las ihn. [i]"Das Schreiben ist für Elboria oder für die Calaneth? Eigentlich wissen beide Bescheid. Trotzdem wollt ihr, das ich das Schreiben überbringe?" [/i] |
07.09.2018 20:24:05 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126199) |
Durgarnkuld | Arron wirkte auf Cla'alis Enthüllung doch reichlich überrascht - oder eher verwirrt. [i]Ich habe mit dem stellvertretenden Kommandanten soeben erst gesprochen. Woher weiß Elboria und die Enklave bereits, dass wir das Harz mit göttlicher Magie aufwerten und potenter für die Anwendung machen wollen?[/i] Der Brief war mit dem Siegel der Tempelgemeinschaft Mîrhavens versehen. Offenkundig beherrschte der Priester auch kein Elfisch. Zumindest war das Schreiben in Chondathan verfasst worden: [i]Verehrte Tel'Quessir Elborias, unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten der Sankti Novem ersuche ich, Arron Eichhorn, Priester zu Mielikkis Gnaden, die gemeinschaftliche, einträchtige Kooperation, um der entstandenen Aschenarbe Herr zu werden. Es ist unser Ansinnen von dem natürlichen Harzfluss von Herbstkrone zu schöpfen - wie der Morgentau, der uns erfrischt - um mit der Magie der Naturgötter seinen segensreichen Saft zu stärken, aufzubereiten und in der verheerten östlichen Calaneth zu verbreiten, auf dass sie nicht den Winden der Küste zum Opfer falle. Unsere Arbeiter sind bereits mit der Sicherung nährstoffreicher Erde beschäftigt, um die verbrannte Erde wieder als einen Schoß für Setzlinge zu gestalten. Gemeinsam kann es gelingen die letzten Gaben zu nutzen, zu stärken und zu verbreiten, wie die Blüte ihre Pollen weit über ihren Sitzplatz verstreut. Hochachtungsvoll, Arron Eichhorn[/i] Der Mielikki Diener räusperte sich, nachdem Cla'ali den Brief beendet hatte. [i]Er ist, wie gesagt, für die elfische Gemeinschaft Elborias bestimmt.[/i] |
07.09.2018 20:56:42 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126200) |
Nachtengel | [i]"Ihr habt mich missverstanden", [/i]lächelt. [i]"Ich meinte nur das Elboria über Herbstkrone Bescheid weiß. Ich werde den Brief nach Elboria bringen und sobald wie möglich zurück sein. Bitte achtet darauf, das niemand Unbefugtes sich Herbstkrone nähert. "[/i] [spoiler] ((habe was missverstanden. Ich dachte das erste, wäre ein offenes Schreiben gewesen. Ein versiegeltes Schreiben öffnet sie nicht)) [/spoiler] |
07.09.2018 21:00:05 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126201) |
Durgarnkuld | Und der Priester bedankte sich bei der Schattenrose, als er sich wieder in das Zeltlager zurückzog. |
07.09.2018 21:04:42 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126202) |
Nachtengel | So eilte Cla'ali mit dem Schreiben nach Elboria um es dort dem Rat oder ihrer Schwester Lueith zu geben. Sie würde sich nicht lange auf halten und sobald wie möglich zurück kehren. |
11.09.2018 20:09:06 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126228) |
Lyraee | Lueith hatte die Kunde wohl früher oder später vernommen. Und sie wollte dafür sorgen, dass sie nicht ungehört bliebe. Zunächst den Rat und dann auch die Weisen des Tempels der Seldarine suchte sie bezüglich dieses Schreibens auf und bat sie (oder einen Vertreter) zu Wort ob und wie Elboria ein weiteres Mal Gesandte in die Aschewüste zu schicken bereit wäre. Lueith selbst, so nach ihrer Meinung gefragt, drückte ihre eher wortkarge doch entschiedene Zustimmung aus. Die Zusammenarbeit in der Calaneth wäre aufzunehmen um das richtige Zeichen zu setzen, sagte sie, nun, da man die Hand zur Kooperation ausstreckte und davon sprach auch der Calaneth Heilung bringen zu wollen. Immerhin, betonte sie, hatte man das flammende Ungeheuer auch gemeinsam besiegt. Es wäre nur gut und richtig, die der Katastrophe nachfolgende Aufgaben in diesem gemeinschaftlichen Sinne weiter zu führen und die Schwierigkeiten zu bewältigen. Sie hoffte insbesondere auf den Klerus [i]Rillifane Rallathils[/i], [i]Solonor Thelandiras[/i], [i]Khalreshaars[/i], das Haus [i]Ridaraanes[/i] sowie [i]Edrahíl[/i] und vielleicht ein paar seiner Leute um diesem Ruf zum Brandmal an der Küste der Grünen Mutter ein weiteres Mal bereitwillig zu folgen... Sie selbst würde in Kürze so oder so, zusammen mit einer kleineren Gruppe, zu Herbstkrones Grabhügel aufbrechen und gerne mit einer guten Botschaft auf Arron Eichhorn, den Diener Mielikkis, treffen. |
12.09.2018 12:21:12 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126231) |
Durgarnkuld | Der mittlerweile neugesetzte Rat - ein Vertreter jedes Elfenvolkes darunter - hörte die Botschafterin bereitwillig in der Angelegenheit an. Wenn man von dem Sonnenelfen, ein Mitglied des Hauses Dirthaltin, absah, fand das Vorhaben nach einiger langwieriger Beratung und Rücksprache mit der Seldarelle Zustimmung. Die Ältesten und Weisen des Tempels hörten dies mit gespaltenen Ohren, waren einige Gottesdiener dem aufgeschlossener als andere gegenüber. Ein wirklicher Konsens ergab sich nicht, aber man stand sich auch nicht im Wege - es ging immerhin um die Grüne Mutter. Aus den Rängen der elfischen Naturgötter fanden sich so auch zu Lueiths Freude genügend Akolythen und versierte Priester, die sich den Templern in der Aschewüste anschließen würden. Sogar einige Magier der Akademie erklärten sich auf Geheiß des Labelas Klerus hin bereit mitzuwirken. So konnte man der Silberelfe insgesamt zusichern, dass in Bälde Elboria ebenso dort handeln werde. Wie es sich so zuweilen trifft, begegnete Lueith während ihrer Überzeugungsarbeit, die weniger wortreich als bestimmt und überzeugt ausfiel, Edrahíl sogar traf. Der erprobte Führer seiner elfischen Kundschafter sah ernster drein, als er die Klingsängerin informierte: [i] Uluvathae, Etriel. Ich habe bereits einige Späher zurückgelassen - keine vergebliche Vorsicht.[/i] Seine Miene verfinsterte sich. [i]Valveccer. Kürzlich erst durchschritten einige die Aschenarbe und drängten zu dem Baum. Meine Brüder und Schwestern kamen nicht nahe genug heran, um zu beobachten, was sie dort genau anstellten. Aber einige deiner Kameraden waren zugegen. Was es auch sei - es ist kein gutes Zeichen, dass die Verdammten sich dort herumtreiben. Du kannst darauf zählen, dass wir mehr Kundschafter aussenden.[/i] Und sobald Lueith die Kunde aufgenommen hatte, machte sich Edrahíl damit auch schon auf zur Aschewüste. |
12.09.2018 13:29:37 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126232) |
Erzengel | Neue Templer trafen im Lager in und um Herbstkrone ein. Dabei hatten sie für den Priester neue Befehle.((Siehe PM Durgi)) Im Gepäck der Templer befand sich Werkzeug, etwas Baumaterial und das versprochene Fass Auraun. |
12.09.2018 13:42:11 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126233) |
Mastermind | Mittlerweile befand sich auch Maria unter jenen, die an Herbstkrones letzter Ruhestätte den Fortgang der Dinge überwachte. Wahrlich viele Interessenten waren da, Templer aus Mirhaven hatten ihr Lager aufgeschlagen und auch Valgarder schauten vorbei. Noch bevor das erste Wort zwischen den Parteien gewechselt wurde, war ihr klar das ihr Standpunkt zu Missstimmung führen würde. Während Almeras versuchte die Valgarder vom Baum und dem Harz fernzuhalten, wusste sie nicht warum sie sich ebenso verhalten sollte. Sie war hier um die Schändung Herbstkrones zu verhindern, doch der ewig während Krieg zwischen Licht und Dunkelheit war nicht der der Enklave. So verhinderte sie nicht das sich die fernöstliche Unterhalterin der kleinen Gruppe um die Stahlberg den Weg zum Baum bahnte und das Harz berührte. Sie hatten das Recht von der Gabe der Natur, von Herbstkrone, zu erfahren, genauso wie die Templer. Was sie schlussendlich mit dem Wissen anstellen würden, wäre dann aber ein Fingerzeig wie die Enklave in Zukunft bei derartigen Angelegenheiten den Valgardern gegenüber stehen würde. Almeras de Tyrael verstand das natürlich nicht, gefangen in seiner Sichtweise sich selbst und die Seinen als die Guten zu sehen, war es ihm unmöglich zu verstehen warum Maria nicht Partei ergriff. Der Priester Mielikkis der Templer allerdings bat um Hilfe um das Harz für die Heilung der Calaneth und des Splittertals zu verstärken. Ein Gedanke dem sie wiederrum offen gegenüberstand. So hatten mehrere Landstriche etwas von der letzten Gabe Herbstkrones. So sie konnte, würde sie ihn bei seinem Vorhaben unterstützen. |
12.09.2018 20:39:19 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126237) |
Lyvain | Einsam wanderte eine einzelne hoch gewachsene Gestalt auf dem Pfad der Zerstörung, den Herbstkrone hinterlassen hat als er noch der Aschewandler war. Er schien nach etwas zu suchen, denn sein Blick schweifte bei jedem Schritt aufmerksam über den Boden. Selbst wenn er eine Rast einlegte, schlug er sein Lager mitten in der Ödnis auf. Den breiten Streifen aus Asche und Tod verließ er nur um seine Wasservorräte aufzufüllen und zu jagen. Auf seiner langen und wahrscheinlich nicht einfachen Reise blieb er oft stehen wo verbrannte Äste und Blätter herumlagen, durchwühlte sogar häufig die Asche. Auch wenn er nichts fand folgte er seinem vorgegebenen Weg weiter, mit der Starrköpfigkeit, die wohl nur ein Kind der Erde oder ein Zwerg aufbringen konnte. So lange die Chance bestand einen Samen von Herbstkrone finden zu können, suchte er weiter, bis er letztlich das Splittertal und damit das Ziel seiner Reise erreichte. |
13.09.2018 14:41:05 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126243) |
Durgarnkuld | Die kleine Zeltkolonne wurde mit weiteren Mannen (und Frauen) verstärkt. Mittlerweile befanden sich gut zwei Dutzend Templer, zudem einige Priester unter den Gesandten der Heiligen Neun, die weitere Zelte errichteten und vor allem die bislang ungesicherte Küste begannen mit Windschutz zu bestücken. Die zuvor ausgesandten Arbeiter legten von Booten aus auch nach einigen Tagen an, Netze voller reicher Vulkanerde, die man aus der See gefischt hatte, um die Aufforstung der toten Aschewüste voranzutreiben. Und nur wenige Tage darauf kamen die aus Elboria versprochenen Kundschafter, Geistlichen und Magier, die sich zwar auf einem weiter entfernten Hügel einrichteten, aber geregelten Verkehr mit den Templern hielten, als man begann das magische Harz, die Gabe des gefallenen Baumhirten, gemeinsam mit den anwesenden Vertretern der Enklave zu untersuchen. _______________ Kodans langer Fußmarsch war begleitet von dem unangenehmen Gefühl, das der tote Landstrich ihm beigesellte. Eine Ödnis, wie sie sonst nur in höllischen Visionen vorkommt. Dass etwas jeden Nährstoff, jeden Funken Leben so tief im Erdreich auslöschen konnte, war zutiefst erschütternd. Auf seinem Wege fand er durchaus einige angewehte Samen und Kerne, Früchte und Nüsse, die keine Möglichkeit auf Überleben hatten an dem Ort. Keiner davon schien Herbstkrone selbst zu gehören. Der brennende Baum mochte aber seine einst stattliche Krone bereits auf dem Aschemarsch verloren haben, dämmerte es dem Genasi, als er schließlich das Splittertal erreichte. Wenn er einen Samen finden mochte, wäre die Chance am höchsten dort, wo der Marsch begann: im Orkland. _______________ Nach dem gemeinsamen Kampf gegen den Todeskreischer wurden die tapferen Streiter, soweit sie gewillt waren, im Lager der Templer versorgt, um die Wunden zu versorgen, die Taubheit abzustreifen und den beunruhigenden Griff in ihr innerstes zu lindern. |
17.09.2018 19:06:00 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126256) |
stormblade2811 | Nach einigen Tagen kam auch Grim wieder an der Aschenarbe an. Langsam ließ er seinen Blick über die Veränderungen wandern, die sich in seiner Abwesenheit ergeben hatten. Die Klarheit, die ihn seit dem Besuch bei Mila ergriffen hatte, ließ ihn dies alles mit entrückter Ruhe betrachten. Wohlwollend bemerke er die Bemühungen, wieder Mutterboden aufzubringen. Der Boden aus dem Meer würde helfen, die Narbe wieder mit Leben zu füllen. Natürliche Erosion würde den sterilen Boden abtragen. In ein paar Jahren würde es sicher wieder grün werden. Er baute sein Lager an der den Templern abgewandten Seite des Strandes auf, wo der stetige Wind die Asche einigermaßen fernhielt. Vielleicht würde er ja auch wieder auf seine elfischen Freunde treffen. |
19.09.2018 22:45:10 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126260) |
Nachtengel | Cla'al, verborgen in den Schaatten Herbstkrones, sah den Waldläufer Grim zurück kommen und lächelte. Wachsam schaute sie auf eine Gelegenheit ihn unbesehen zu begegnen. Sie begrüßte ihn freundlich mit Respekt und fragte ihn nach seinem Treffen mit Mila und der Entscheid der Enklave. |
20.09.2018 08:20:59 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126261) |
Daanik | Fahl durchbrach das Mondlicht den Äther in dieser Nacht. Kein Geräusch welches Lukasz Aufmerksamkeit auf sich zog. Er glaubte alles schlief in der Umgebung. Ein guter Zeitpunkt sich zu verabschieden von Herbstkrone, gleichfalls einen Blick auf den Sproß zu werfen den er während seiner letzten Begegnung zwischen dem toten Wurzelwerk wahrnahm. Keine Zweifel hegte er daran, bald werde der Tag kommen wo die graue Asche in der Calaneth verschwunden ist und die jetzt so karge Landschaft hier, wieder durchwoben vom satten Grün. Sie, denen er sich anschloß, verfügen über Kräfte die den seinen weitaus überlegen sind. Nach dem, was er im gemeinsamen Kampf gegen den untoten Seelenverschlinger beobachten konnte war er sich sicher, wieder heimkehren zu können. Er sehnte sich zurück in den silbernen Wald, im Schutz von Ruhe und Geborgenheit. Dicht am einstigen Gehölz Herbstkrones kauernd, mit der Schulter am verkohlten Stamm seines Bruders im Geiste angelehnt, [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/plantGrowth.htm]flüsterte er dem jungen Eichentrieb zu[/url] . "Lítill úlfur, du bist der Hoffnungsschimmer in diesem Revier. Wachse, trotze Wind und Wetter, wache über dein Rudel welches um dich herum gedeihen wird. Die Gefiederten werden in deinen weitverzweigten Läufe ihre Heimstätte finden. Graue im Frieden deines Schatten ruhen." |
23.09.2018 12:41:41 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126275) |
Durgarnkuld | Derweil kamen die Kundigen der Magie, ob arkane Elfen oder naturbegabte Menschen oder priesterliche Gesandte der Stadt, zusammen und unterzogen jeden gewonnenen Tropfen Harz der Prüfung, Stärkung und Aufbereitung. Dort wo bereits reiche Vulkanerde aufgeschichtet worden war und durch die Winde der Küste Samen herangetragen, begann nach Lukasz Flüstern sich wieder erste Regungen des Lebens zu zeigen. Erst noch schüchterne Triebe, erste Halme - unvermittelt spürte der Hüter eine fremde Hand auf der Schulter. War er so versunken gewesen, dass er keinen Feind hatten nahen hören? Es war die Hand des hiesigen Mielikki Priesters, Arron Eichhorn, den er schon ab und an gesehen hatte. Der schenkte, trotz der schüchternen Reh-Natur des Waldburschen, ihm ein Lächeln. Hinter ihm schritten Elfen und Templer auf, umgeschnallt vor den Latz hatten sie Tongefäße. Aus diesen begannen sie silbrig-blaue Flüssigkeit in feinem Sprühregen zu versprengen, zogen von Herbstkrone an den Hügel hinab in die Aschelandschaft. Und wo die Tropfen auf die ersten jungen Pflanzen traf, die der Knabe gerufen hatte, breitete sich kräftiges Grün aus, erstarkende Triebe, bald schon ein rechtes, Schatten spendendes Unterholz, das die Kahlheit des Baumhirten wie die Scham eines Menschen verdeckte. |
23.09.2018 17:53:18 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126278) |
stormblade2811 | Grim hieß Cla'ali herzlich an seinem Feuer willkommen und berichtete ihr von der Botschaft Milas. Der Baumhirte war lebenswichtig für die Calaneth und sollte nicht fortgeholt werden. Dennoch sollte auch den Höfen des Spilttertales geholfen werden, was wohl aktuell auch gelang. Dies alles war bereits geschehen. Das Gleichgewicht wurde gewahrt. Bislang. |
23.09.2018 18:10:53 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126279) |
Nachtengel | Die Elfe bedankte sich bei Grim und nahm kurz an seinem Feuer Platz. Ava, es war im Sinne Milas und der Natur gehandelt worden. Sie berichtete vom Besuch einiger Valvecer, die neugreg geworden waren und sicher wieder kommen würden. |
25.09.2018 13:52:19 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126293) |
citlali | [b]Almeras [/b]und Ferdinand hatten versucht mehr über die Axt zu erfahren. Eigentlich war es darum gegangen die Götter um Information zu bitten. Es endete aber in direktem Kontakt zu der fremden Welt, Zerstörung des Raums und beinah auch von Ferdinand und dem Labelaspriester. Nachdem Almeras seinen kurzzeitigen Mitbewohner wieder losgeworden war, musste sich auch Ferdinand erst noch ein wenig im Elfentempel erholen. Zum Glück war es eine saubere Wunde gewesen und die Heilmagie tat ihre Arbeit. Danach traf er sich mit Bethsaba und setzte sie in Kenntnis. Aber, was war aus Almeras geworden? Hatte er sich entschieden, ob er die Überbleibsel wegoperieren lassen wollte oder nicht? Ferdinand wollte die Reste zur Untersuchung behalten so man ihn ließ...? Sobald er [b]Lueith [/b]antreffen würde, würde er auch ihr von dem Geschehenen erzählen. Oder tat Almeras das schon? In Mirhaven wieder angekommen sah er sich in der Kelemvorbibliothek um und ließ sich von dem dortigen Geist helfen [b]Bücher über...Geister[/b] zu finden. Er wusste, dass es auf Amdir spezielle Untote gab, die es nirgendwo anders gab. Diese waren ja auch schon dokumentiert worden. Er suchte nach einem Geist, der Kraft aus anderen schöpfte, der womöglich mit Feuer zu tun hatte und der mit Schreien angriff. |
28.09.2018 07:53:01 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126314) |
Lyvain | Kodan verbrachte einige Tage damit den Holzfällern im Splittertal zu helfen, dass bereits geschlagene Holz für den Winter zu verarbeiten. Doch nun drängte es auch langsam in ihm, seine Suche nach einem Samen Herbstkrones fortzusetze, denn es bestand immer noch Hoffnung einen weit im Norden, im Orkland, zu finden. So stockte der Erdgenasi seine Vorräte bei den Holzfällern auf und verabschiedete sich von Gerti und Macron. Er sagte ihnen nur das er ins Orkland müsse und versprach bald wieder zu kommen, um weiter bei den Holzarbeiten zu helfen. Mit seinem üblichen Marschgepäck und Vorräten für einige Tage zog er gen Norden. |
28.09.2018 13:12:29 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126319) |
Durgarnkuld | Almeras hatte sich die überzähligen Glieder noch in jener Nacht von den Heilern der Elfen entfernen lassen. Ob er die Ärmchen und das Auge behalten wollte oder Ferdinand überließ, würde der Schlachtenpriester wohl nach einer geruhsamen Nacht, um das ganze sacken zu lassen, seinem Kollegen mitteilen. _____________________ Bücher über Geister gab es natürlich viele - manches davon war sicher fundierter als anderes, selbst wenn es von Kelemvoriten oder anderen Spezialisten niedergeschrieben wurde. Und unter den Suchkriterien fand Ferdinand auch allerhand, was teils passte, aber nie so wirklich. Hervorgerufen aus vielen Opfern oder sich davon nährend - oder ähnliche Umstände, ergaben: [ul] [li][url=http://forgottenrealms.wikia.com/wiki/Caller_in_darkness]Rufer in der Finsternis[/url][/li] [li][url=http://forgottenrealms.wikia.com/wiki/Allip]Allips[/url][/li] [li][url=http://forgottenrealms.wikia.com/wiki/Dream_vestige]Traumrudimente[/url][/li] [li][url=https://www.yumpu.com/en/document/view/7834286/monster-manual-iiipdf-geniusdex-web/33]Todeskreischer[/url][/li] [/ul] Und noch einige mehr, wovon aber nicht alle wiederum körperlose Untote waren. Zu den Wesenheiten, die Schall oder Stimme in besonderer Weise gebrauchten, zählten unter den ersten Funden natürlich Todesfeen und Ähnliches. [ul] [li][url=http://forgottenrealms.wikia.com/wiki/Banshee]Banshees[/url][/li] [li][url=https://www.yumpu.com/en/document/view/7834286/monster-manual-iiipdf-geniusdex-web/33]Todeskreischer[/url][/li] [li][url=http://forgottenrealms.wikia.com/wiki/Keening_spirit]Elfische Klagegeister[/url][/li] [li][url=https://www.dandwiki.com/wiki/Crypt_Chanter_(3.5e_Creature)]Kryptasänger[/url][/li] [li][url=https://thecreaturecodex.tumblr.com/post/153521433235/spectral-lyrist]Gespenstische Leierspieler[/url][/li] [/ul] Und noch einige mehr. Über den Einsatz von Feuer fand er weniger, da aber die Nennung von Aschebrut, die allerdings nicht körperlos war. Opfer, die in Bränden umkamen, hinterließen zuweilen aber auch besondere Arten von Brandgespenstern, wie der Kelemvorit wusste. |
03.10.2018 17:21:38 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126349) |
Daanik | [b]Von Baumhirten und einem Relikt aus der Himmelsschmiede [/b] War er so abwesend, als dass er das Nahen des Priesters und den Tross der ihm folgte nicht vernahm? Realistisch gesehen ja, wie die Hand auf Lukasz Schulter bewies. Irritiert fiel Lukasz Blick auf den Mann der ihm zulächelte, sah an ihm vorbei zu den Elfen und Templern. Die Ansammlung ließ den Burschen ein paar Schritte rückwärtsgehen, um sich dann von all dem wortlos zu entfernen. Seine Gedanken schweiften zum Silberwald während er durch das streifte was zerstört und was noch war, von der Calaneth. Nichtsdestotrotz waren seine Sinne konzentriert auf das lauernde Ungewisse, Überraschungen, die zumeist ein seltsames Gefühl in der Bauchgegend erzeugten. Am Rande des Waldes entdeckte Lukasz zwei ihm vertraute Gestalten. Mit der Begegnung derer sollte sich sein Vorhaben wieder ändern. „Denkst du nicht, dass wir etwas tun können um diesen schlimmen Vorfällen einen versöhnlichen Abschluss zu geben? Etwas, das Brücken baut über die Kluft, die gerissen wurde? “ Zu Lueiths Worte konnte er nicht einfach „Nein.“ sagen. Ebenso verstand Lukasz Dreufang. “ Es geht um eine Aussöhnung und die Verhinderung eines Konfliktes zwischen Wäldern und Menschen, erwachsen aus Gram und Trauer.“ Nur war der vorgeschlagene Weg der richtige? Lukasz Lächeln wirkte verkrampft, doch ließ er sich auf folgende Idee ein, die Lueith wiedergab: "... niemand beherrscht die Natur und die Wälder so, wie die Baumhirten es tun. - Vielleicht lassen sie sich finden und davon überzeugen dem Dorf zu helfen." Damit war es besiegelt. Der Bursche nahm sich der Aufgabe an Baumhirten im silbernen Wald zu suchen, wo immer sie auch steckten. Pflanzen, Tiere, Steine, irgendwer sollte doch die Baumriesen gesehen haben, wenn es weitere gab. Was die Befragung zum Element betraf aus der die Axt bestand, jenes steht erstmal hinten an, wie ihm Dreufang bestätigte. Irgendwie war der eiserne Bär mürrisch, jedenfalls verließ Lukasz mit dem Eindruck den Ort. Doch was soll’s, [i]Bären sind so und ein Grauer spricht eine andere Sprache als Meister Petz.[/i] Mit der Überlegung war für Lukasz alles geklärt. |
06.10.2018 17:56:39 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126375) |
Erzengel | [quote="Durgarnkuld" post=126275]Derweil kamen die Kundigen der Magie, ob arkane Elfen oder naturbegabte Menschen oder priesterliche Gesandte der Stadt, zusammen und unterzogen jeden gewonnenen Tropfen Harz der Prüfung, Stärkung und Aufbereitung. Dort wo bereits reiche Vulkanerde aufgeschichtet worden war und durch die Winde der Küste Samen herangetragen, begann nach Lukasz Flüstern sich wieder erste Regungen des Lebens zu zeigen. Erst noch schüchterne Triebe, erste Halme [...] - Hinter ihm schritten Elfen und Templer auf, umgeschnallt vor den Latz hatten sie Tongefäße. Aus diesen begannen sie silbrig-blaue Flüssigkeit in feinem Sprühregen zu versprengen, zogen von Herbstkrone an den Hügel hinab in die Aschelandschaft. Und wo die Tropfen auf die ersten jungen Pflanzen traf, die der Knabe gerufen hatte, breitete sich kräftiges Grün aus, erstarkende Triebe, bald schon ein rechtes, Schatten spendendes Unterholz, das die Kahlheit des Baumhirten wie die Scham eines Menschen verdeckte.[/quote] Wie weit waren die Aufforstarbeiten inzwischen voran geschritten ? War der gesammte verdorbene Boden inzwischen wieder aufgeforstet bzw. mitd´dem Harz "gesäubert" worden ? Und Almeras vergaß seinen Mannen (und Frauen) nicht. Er schickte erneut ein Fass Auraun mitsamt einer Nachricht die aufmunternde Worte für die Templer und Areiter erhielt: Das ganz Sankti Novem stolz auf ihren harten ein Einsatz wäre und das die Gebete und Gedanken von Sankti Novem ganz ihnen in diesen harten Zeit gehören würde. |
07.10.2018 08:36:44 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126381) |
Durgarnkuld | Die Arbeiten schritten voran, allerdings eher in dem gemäßigten Tempo eines wahrhaften Baumhirten. Erste grüner werdenden Abschnitte erstreckten sich von der Ruhestätte Herbstkrones an zu den ersten Hügeln. Die Aschewüste war jedoch immer noch beträchtlich groß. Sicher lag dies nicht zuletzt daran, dass man nur so viel von dem lebensspendenden Harz immer nahm, wie auch natürlich austrat. Sich also nicht voreilig bereichernd betätigte. Und der Veredeldungsprozess, um das Harz für die Aufgabe zu verwerten, brauchte auch seine Zeit. Aber die ersten grünen Gräser, junge Triebe, Moose und anderes, was einige Naturdiener der Elfen mitgebracht hatten an Saatgut, machten doch Hoffnung. Zumindest campierten die Templer und ihre Genossen nicht länger in einer alptraumhaften Einöde. Was nichts daran änderte, dass das Zwergenbier, das sog. „Auraun“ in der Zunge des stämmigen Volkes, natürlich gut ankam. Bei der Gelegenheit baten einige dennoch um Versetzung, sobald es möglich war. |
07.10.2018 16:38:46 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126385) |
Erzengel | Almeras war kein Unmensch er hörte seinen Templern zu. Bald darauf kam er wieder mit weiteren Templern. Zur Ablösung. Nun ja zur Kurzeit Ablösung. Almeras atmete tief durch, denn er hatte ein paar wichtige Worte an seine Templer zu richten. So wichtig, das er die machte Tempus benutze um eindrucksvoller und stärker auf seine Templer zu wirken. ((Charisma Buff 14->18)) Brüder und Schwester! Ich habe eure Versetzungswünsche gehört und ich bin mir bewußt wie nagend diese Umgebung an eurer Seele sein mag. Auch ich erlebte in Hohenbrunn die gleiche Hölle wie ihr. Belagert von Unoten. Der Geruch vom totem Fleisch wehte mit dem Wind zu uns rüber. Jeden Tag rochen wir den widerlichen bitteren und fauligen Gestank des Todes. Eingeengt auf engsten Raum. JA, ich fühle mit euch und darum habe ich Reservisten mitgeführt, die euch für euren teuren verdienten Fronturlaub ablösen werden. Es ist das beste was ich zu Zeit für euch tun kann. Denkt immer daran das wir vor unseren Feinden keine Schwäche zeigen dürfen, denn all zu leicht werden sie diese gegen uns verwenden! Seid Stark, tapfer und standhaft. Wenn ihr diese Hölle hier übersteht, dann seid ihr gestählt und gestärkt, dann seid ihr die ELITE! Dann werdet ihr das Sinistere was uns noch erwarten wird hinwegfegen wie ein Sturm Laub wegfegt! Almeras hob seinen Streithammer quer über seinen Kopf und rief aus vollen Leibeskräften: FÜR SANKTI NOVEM!!!! ((Durgi kriegst noch eine kurze Pm von mir)) |
07.10.2018 17:41:08 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126387) |
Durgarnkuld | Erleichterung war unter den wachenden Kräften bereits zu verspüren, sobald der Nachschub unter der Führung des stellvertretenden Kommandanten aufmarschierte. Aus der Distanz besahen sich auch die Elfen Elborias die Szene von ihrem erkorenen Hügel aus. Einzig der Spähführer Edrahíl trat näher heran - nicht sich gänzlich einreihend, aber doch klar als zugehörig zu dem Unterfangen als ganzes ausweisend. Der kalte Küstenwind begleitete die Worte des Tempusiten, als die Templer und abgestellten Priester ihm lauschten. Manche waren wahrlich ergriffen, von neuem Feuer erfüllt in den Augen. Andere wirkten einfach zu müde, selbst nach der lebhaften Ansprache, nach dem Dienst in der Einöde. Spätestens jedoch als die Priester, allen voran Arron Eichhorn, Symbole oder Fäuste reckten für den gemeinsamen Ruf, stimmten aber auch die Templer mit ein. Ein junger Streiter sah sich nach der Ansprache gestärkt genug, dass er den Urlaub noch aufschob und bleiben mochte. Für die gerechte Sache. Der Rest nahm allerdings die Atempause dankend an und so war der Abzug rasch organisiert, die Neulinge eingewiesen in den Stand der Dinge. Insgesamt war man zufrieden damit, dass keiner verheizt wurde, auch wenn man natürlich aus Überzeugung hier war. Sterblich war man ja dennoch. Das sich ausbreitende Grün würde sicherlich die künftigen Dienstzeiten versüßen, auch wenn es noch junge Anfänge waren. Das blausilberne Harz, Herbstkrones Vermächtnis, tat doch wahrliche Wunder darin das ausgestorbene Land wieder bewohnbar zu machen. Und vom Hügel der Elfen erklang dieser Tage öfters der Ruf eines Frischlings, der in den ersten Sträuchern hauste. SQUWAK! |
07.10.2018 20:34:58 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126389) |
Lyraee | Und auch Lueith ließ sich in der Aschewüste wieder regelmäßig sehen und lagerte in der Nähe von [i]Edrahíl[/i] und seinem Spähertrupp. Sie half bei den Arbeiten der Bepflanzung ohne Scheu sich beim Schippen in der schmierigen Asche- oder beim Graben in der Erdschicht das Wams schmutzig zu machen. Dabei ließ sie nicht allein die körperlichen sondern auch die magischen Muskeln spielen. Mit Sprüchen stärkte sie die physischen wie mentale Konstitution der Arbeiter (Bärenstärke, Ausdauer des Ochsen, Heldenmut) - soweit diese die Magie auf sich gewirkt haben mochten. Sie schuf magische "[url=http://www.d20srd.org/srd/spells/floatingDisk.htm]Lastkarren[/url]" mit denen sich die schwere Asche leichter abtransportieren ließ oder ließ größere Massen des erstickenden Ascheschlammes mit Schweißperlen auf der Stirn gleich selbst [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/telekinesis.htm]hinfort levitieren[/url]. Die Aufbereitung des Bodens, damit dieser baldmöglichst Herbstkrones Gabe empfangen konnte, sollte somit auch mit ihrer Hilfe - dieser oder jener Art - vorangetrieben werden. Am Ende eines besonders arbeitsreichen oder anstrengenden Tages, an dem auch die Moral der Männer und Frauen gelitten haben mochte, das Ausharren in der noch sehr kargen Aschewüste, in der man Wind und Wetter der Küste nahezu schutzlos ausgeliefert war, schmerzlich an den Nerven aller zehrte, durchnässt, verschmutzt und erschöpft wie sie waren. Priester wie Arbeiter, Elfen wie Menschen... da erhob sich Lueith mit einem Male aus einer kleinen Runde an einem Lagerfeuer, verschwand in ihrem Zelt und kam wenige Augenblicke später wieder daraus hervor. Die Elfe trat auf's freie Feld und öffnete eine Schatulle, nahm ein ziemlich kleines Elfenbeinfigürchen, einen polierten Marmorwürfel und einen Silberlöffel - winzig wie aus einem Puppenhaus - heraus und legte eines nach dem anderen mitten auf den Boden. Sie trat zurück, schaute in ihr Arkanabule, verstaute das Buch wieder in ihrer Tasche, holte tief Luft, hob die Hände und skandierte einen Spruch. Das niedergelegte Elfenbeinfigürchen auf dem Boden begann, wie wütend, zu zittern und zu beben. Es wuchs blitzschnell an, pulsierte und schimmerte. Die geschnitzte Figur stellte sich auch für die ferneren Beobachter der Lager in der Aschewüste als Portal heraus. Wie das Eingangsportal eines stattlichen Hauses. Die Pforte aus Elfenbein wurde milchig, blass und schließlich verloren sich ihre Konturen und sie blieb nurmehr als blasses Flimmern in der Luft stehen. Die Luft erzitterte unter der magischen Energie die mitten aus dem Nichts, mitten in die Aschewüste beschworen worden war. Lueith senkte die Hände, entspannte die Finger und wischte sich den Schweiß von der Stirn als die Beschwörung vollendet war. "Wir alle haben viel geschafft und geleistet, an diesem wie jeden Tag", rief Lueith mit lauter Stimme. "Für jeden ist die Möglichkeit gegeben, sich ein paar Stunden Erholung zu gönnen, ein Bad zu nehmen und gutes Essen zu speisen. Habt keine Sorge und tretet ein. Ihr alle, die ihr von Sankti Novem, der Smaragdenklave, aus Mirhaven oder aus Elboria gekommen seid um Herbstkrones Vermächtnis zu beschützen und zu behüten seid eingeladen, das Anwesen zu betreten." Wer mutig und gewillt war, dem konnten tatsächlich einige Stunden der Erholung in [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/magesMagnificentMansion.htm]Lueiths herrlichem Herrenhaus[/url] beschert werden. Wie versprochen: Ein Bad, gutes Essen und Trinken, richtige Sitzmöbel zum Entspannen der Glieder, Schlaf in einem richtigen Bett und frische, saubere Luft statt Asche und gründlich gereinigte Kleidung und Rüstung bevor man das Haus wieder verließ, waren jedem vergönnt, der von Lueith begleitet durch das Portal trat und in einem imposanten Foyer willkommen geheißen wurde. Dieser einmalige Luxus sollte dem Durchhaltevermögen der wackeren Männer und Frauen wieder neuen Auftrieb verschaffen und (wohl besonders bei den Menschen der Stadt, die dieses Leben nicht gewohnt waren und weiterhin ausharren mussten) einen Lagerkoller verhüten... Lueith selbst entschwand dem Lagertreiben immer wieder einmal in die Dunkelheit, meist nachts, als der merkwürdige, schrille Ruf des Frischlings deutlicher durch die Aschewüste schallte. Oft endeten ihre Ausflüge mit einem Schützling am Stamm oder an den Wurzeln des toten und doch so viel Lebenskraft schenkenden Herbstkrone. |
09.10.2018 10:18:28 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126402) |
Durgarnkuld | Die Späher Elborias begrüßten die Botschafterin, sah man es als gutes Zeichen, dass die von der Königin beauftragte Tochter des Volkes Präsenz bei diesem Unterfangen zeigte. Und nicht allein Präsenz, wie die tatkräftige Hilfe bewies. Es war ein wahrlich schmieriges und kräftezehrendes Geschäft. Selbst jetzt noch war die Asche an mancher Stelle befremdlich warm oder gar heiß, die feinen Partikel an verzehrtem Stoff wollten immer in die Nase und Augen dringen. Sobald man den Blick abwand von den ersten grünen Erfolgen, bedrückte die postapokalyptische Szenerie das Gemüt - womöglich das der Schönheit liebenden und ihr entspringenden Elfen gar mehr als das der Menschen. Umso wichtiger waren die magischen Hilfsmittel, die sie anstrengte. Die magischen Aschetransporter waren bedeutend besser geeignet als einfache Wagen, um Schlacke, Schlamm und Aschehaufen abzutransportieren. Frische Erde, vermengt mit reichem Vulkanboden, wurde im Anschluss aufgestreut, um die silbernblauen Harztinkturen in einem sanften Sprühregen zu verteilen. Die meisten Arbeiter hatten auch keine Aversionen gegen die magische Stärkung, abgesehen von dem durch Almeras so inspirierten Templer, der seine Versetzung ausgeschlagen hatte. Dieser, Alphäus Adraneia mit Namen, bestand einzig auf den Beistand der Götter, sollten sie diesen gewähren. Verwundert sah man der Silberelfe nach, als sie sich aus der Gruppe in ihr Zelt zurückzog. Andererseits war ja bekannt, dass sie gerne vom Hafer gestochen ward, also war es auch wiederum nicht so ungewöhnlich. Spätestens jedoch, als sie ihre Sieben Sachen auslegte und begann das Gewebe zu formen, sammelten sich auch von anderen Arbeitslagern mehr Leute und verfolgten ihr Treiben. Überraschtes Blinzeln, staunende Blicke, manch einer auch skeptisch oder reserviert, waren die Antwort auf das magische Portal mitten im Nirgendwo. Zögerlich näherten sich einige Arbeiter, disziplinierter auftretend, wenn auch nicht wagemutiger in der Sache, auch einige Templer. Zwischen den Stationierten stockte mit dem Einhorn bewehrt Arron näher und schenkte der erschöpften Elfe ein breites Lächeln, ehe er den Seinen bedeutete, dass es sicher sei. Damit waren alle Bande gebrochen, als auch schon die ersten hinein drängten und erstaunte Freudenrufe in dem stattlichen Herrenhaus erklangen. Insbesondere einige Magier und Tempeldiener aus Elboria gesellten sich auch rasch dazu, war Sauberkeit doch äußerst willkommen hier draußen. Somit ließ man es sich gut gehen, vergas für die paar Stunden den Terror, der einen hergeführt hatte, erfrischte sich und genoss es einfach mal wieder gänzlich sauber und erfrischt zu sein. Selbst Edrahíl kam mit herein und schenkte der jungen Schwester ein bedeutendes Lächeln. Solange sie in der Aschenarbe weilte und geneigt war, erzählte der Späherkommandant ihr auch ein wenig über die Lage, die Moral. Aber auch die schönen Dinge, die einem mehr Kraft gaben als striktes Vorgehen und Ordnen. Zum Beispiel von seiner Blattrüstung, die in der Familie seit Generationen weitergereicht wurde, und jedes einzelne Blatt seine eigene Geschichte hatte sowie eigenen Zweck. Ihr kleiner Schützling betrachtete mit rosaroten Augen den gewaltigen Herbstkrone und versuchte sogleich tapsig und ungelenk ihn zu erklimmen, woraufhin er meist wieder runterkullerte. Manche Tropfen des zähen Silberharzes verklebten daraufhin sein buntes Fell, aber ließen sich auch nicht mehr abwaschen, sondern verliehen dem prächtigen Fellgefieder eine neue Art der Maserung. Das kleine Bärchen wirkte bei jedem Besuch der Mama Bär sehr aufgeregt, schnupperte angeregt und krächzte ausgelassen, hatte er sie wohl in keiner Zeit der Trennung vergessen. |
09.10.2018 19:22:11 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126412) |
Nutmeg | [quote="Daanik" post=126349][b]Von Baumhirten und einem Relikt aus der Himmelsschmiede [/b] War er so abwesend, als dass er das Nahen des Priesters und den Tross der ihm folgte nicht vernahm? Realistisch gesehen ja, wie die Hand auf Lukasz Schulter bewies. Irritiert fiel Lukasz Blick auf den Mann der ihm zulächelte, sah an ihm vorbei zu den Elfen und Templern. Die Ansammlung ließ den Burschen ein paar Schritte rückwärtsgehen, um sich dann von all dem wortlos zu entfernen. Seine Gedanken schweiften zum Silberwald während er durch das streifte was zerstört und was noch war, von der Calaneth. Nichtsdestotrotz waren seine Sinne konzentriert auf das lauernde Ungewisse, Überraschungen, die zumeist ein seltsames Gefühl in der Bauchgegend erzeugten. Am Rande des Waldes entdeckte Lukasz zwei ihm vertraute Gestalten. Mit der Begegnung derer sollte sich sein Vorhaben wieder ändern. „Denkst du nicht, dass wir etwas tun können um diesen schlimmen Vorfällen einen versöhnlichen Abschluss zu geben? Etwas, das Brücken baut über die Kluft, die gerissen wurde? “ Zu Lueiths Worte konnte er nicht einfach „Nein.“ sagen. Ebenso verstand Lukasz Dreufang. “ Es geht um eine Aussöhnung und die Verhinderung eines Konfliktes zwischen Wäldern und Menschen, erwachsen aus Gram und Trauer.“ Nur war der vorgeschlagene Weg der richtige? Lukasz Lächeln wirkte verkrampft, doch ließ er sich auf folgende Idee ein, die Lueith wiedergab: "... niemand beherrscht die Natur und die Wälder so, wie die Baumhirten es tun. - Vielleicht lassen sie sich finden und davon überzeugen dem Dorf zu helfen." Damit war es besiegelt. Der Bursche nahm sich der Aufgabe an Baumhirten im silbernen Wald zu suchen, wo immer sie auch steckten. Pflanzen, Tiere, Steine, irgendwer sollte doch die Baumriesen gesehen haben, wenn es weitere gab. Was die Befragung zum Element betraf aus der die Axt bestand, jenes steht erstmal hinten an, wie ihm Dreufang bestätigte. Irgendwie war der eiserne Bär mürrisch, jedenfalls verließ Lukasz mit dem Eindruck den Ort. Doch was soll’s, [i]Bären sind so und ein Grauer spricht eine andere Sprache als Meister Petz.[/i] Mit der Überlegung war für Lukasz alles geklärt.[/quote] Und so würde sich Lukasz in den Silberwald begeben. Ruhig war der Wald, und doch - trotz des heranbrechenden Winters kribbelte er noch etwas vor Leben. Die Blätter an den Bäumen färbten sich herbstlich gelb, braun und rot, erfreuten das Auge mit ihrem Farbenspiel. Und doch war alles langsamer, weniger hektisch und wuselig als im Frühling. Man merkte, dass sich die Welt langsam auf ihren Winterschlaf vorbereitete. Die Tiere schienen sich nicht an Lukasz zu stören, als er den Wald durchstreifte. Der junge Druide war wohl ein Teil des Waldes, wie sie ein Teil des Waldes waren. Und so würde er Rehe treffen, und Eichhörnchen die noch ihre letzten Nussvorräte suchten, auch einen Fuchs, einen Maulwurf, und sogar eine Eule die des Nachts im gelben Blattwerk auf Beute lauerte. Der Wind wehte durch die Gräser und ein Uhu, der weiter weg war, schuhute leise. Im Mondlicht funkelte das Gras silbrig. Es schien ihm fast so, als würden die langen Halme ihn allesamt in eine Richtung deuten. Etwas zog ihn nach Nordosten, den Fluss entlang, immer weiter, unter dem silbernen Mondlicht. Und dann stand er plötzlich vor einem Pilzkreis und konnte fast schon die Wellen gegen die Küste brechen hören. Sieben Pilze standen vor ihm, sie leuchteten so silbern wie der Mond über ihnen. Ein kleiner Hase saß davor und putzte sich die Löffel. Das Näschen schnupperte aufgeregt in der Luft und dann hob das Häschen seine Pfote. [b]Hey![/b] |
20.10.2018 21:32:10 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126478) |
Daanik | [b]Zu Hause[/b] Weiches Moos und Blattwerk unter den nackten Füssen, das Wispern und Rauschen in den Kronen der Bäume, der Odem des Waldes durchwoben von Spuren aus Pilz, Harz und Humus. Zurück, endlich wieder dort wo er sich geborgen fühlte - im Silberwald. Wo andere wahrscheinlich Stille empfanden, lauschte er dem Lied des Chores aus zahlreich flüsternden Stimmen. Die Anspannung in seinem Körper löste sich, ein warmes Gefühl von Geborgenheit machte sich in Lukasz breit. Gerne hätte er nochmal die Zweibeiner im Splittertal beobachtet, den letzten Hauch an eigenem Zweifel in sich korrigiert, doch die Rastlose läuft unbeirrt weiter. Er setzte auf das tiefe Vertrauen zu seiner selbsternannten Schwester und seinem Freund den eisernen Bären. Die Stunden der, der er sich verbunden fühlte, nutze er um auf der Suche durch den Wald zu streifen. Es gab ihm ein gutes Gefühl ihren silbrigen Schimmer über sich zu wissen. Zur Mittagsstunde rastete er zumeist im Schutz des Dickichts. Bevor er in einer Art Dämmerschlaf fiel, die Gefahren welche von den Worgen in dem Wald ausgingen nicht vergessen. Er erzählte von der Suche, was ihn dazu bewegte, in der Hoffnung auf einen Hinweis. " ... es sollte doch ein Stampfen zu hören sein, Schwingungen ...?" Leise vor sich hin murmelnd. Die Augenlider drängte es nach unten, die Muskeln träge, Gliedmaßen schwer, gleichmäßige Atemzüge. "[b]Kleiner Kiesel, einst bebte die Erde wissen meine Geschwister zu berichten.[/b]" Ein tiefes Grollen, Worte gefasst im Bass der den Brustkorb wohlig vibrieren ließ." [b]So soll ich erzählen von den Tagen meiner Kindheit in denen geformt wurde und ich das Licht der Welt erblickte. Wir haben uns gerieben, waren sooo schnell.[/b]" Dann folgte ein langes Schweigen. Schlaftrunken öffnete der Bursche die Augen, hob den Kopf und sah sich um. Die Stimme ein Traum? Da waren die Bäume, das welkende Laubwerk der ihn schützenden Büsche und ein grauer Fels. Nichts, was er die Worte zuordnen konnte. Also ein Traum. Sich der Geborgenheit vergewissert, brauchte es nicht lange um wieder zum Schlaf zu finden. „[b]Oh, das waren bewegte Zeiten.[/b]“ Seufzte die Stimme sehnsuchtsvoll. Jedes Wort, jeder Buchstabe, ein tiefes Grollen, welche Lukasz aus dem Schlaf rissen. Geschwind richtete er sich auf, blickte sich um. Und? Wieder nichts. „Wo bist du?“ Murmelte er vor sich hin, daraufhin lauter. „Wo bist du?“ Keine Antwort. Aufmerksam suchte er die unmittelbare Umgebung ab, drehte sprichwörtlich jeden Stein um. [i]Also doch ein Traum.[/i] Sich mit dem Rücken an den grauen Felsen lehnend, überdachte Lukasz seine nächsten Schritte, wie er weiter vorgehen sollte, auf seiner Mission “Baumhirte“. Worte, dennoch keine Laute, gefasst in trägen Schwingungen, die ihn erreichten. Und wieder die Stimme, so nah als stände jemand hinter ihm. „[b]Ah, ich vergaß kleiner Kiesel. Wo war ich stehen geblieben?[/b]“ Der Fels, genau der Fels. Sich dem gewaltigen, grauen Brocken zuwendend, legte Lukasz die Handflächen flach auf den kalten Stein. „[b]Ich suche die Baumhirten, die Zeit eilt und wenn du darüber mir sagen könntest wo ich sie finde, wäre ich dir sehr zu Dank verpflichtet.[/b]“ „[b]Baumhirten? Welche Baumhirten? Lass mich nachdenken.[/b]“ Und damit verstummte die Stimme. Die Sonne zog ihre Bahn, langsam wurde es kühler, so brach die Abenddämmerung herein. Am Stein gelehnt wartete Lukasz geduldig auf die Antwort. Die Mondstunden schon fast verklungen, sich der neue Tag ankündigend, spürte er die Worte. „[b]Ich habe überlegt.[/b]“ Schon fast die Hoffnung verloren je eine Antwort zu bekommen, raunte Lukasz dem Felsen erwartungsvoll zu. „[b]Und, wie ist das Ergebnis?[/b]“ Verwundert kam es zurück. „[b]Welches Ergebnis?[/b]“ „[b]Na das deiner Überlegungen. Du hast doch nachgedacht, sagtest du?![/b]“ Gleichmäßige Schwingungen, gleich einem grollendem Lachen, durchfluteten Lukasz Körper. „[b]Kleiner Kiesel, du musst dich in Geduld üben. Meinen Geschwistern und mir wurde eine große Aufgabe auferlegt, wir tragen alle Lasten dieser Welt. Schwere Prüfungen können nicht gemeistert werden durch Eile, sondern bedürfen der Ruhe und Geduld.[/b]“ Diesmal seufzte Lukasz, enttäuscht. Beruhigend brummte die Stimme. „[b]Höre was ich zu sagen habe. Einst bebte die Erde wissen meine Geschwister zu berichten.[/b]" Ein tiefes Grollen, Worte gefasst im Bass der den Brustkorb wohlig vibrieren ließ." [b]So soll ich erzählen von den Tagen meiner Kindheit in denen geformt wurde und ich das Licht der Welt erblickte. Wir haben uns gerieben, waren sooo schnell. Meine Geschwister, Granit, Basalt, Melilithit …[/b]“ Eine schier unendliche Folge von Namen die dem Burschen unbekannt waren folgte. „[b]haben beschlossen, wir werden dir helfen auf deiner Suche.[/b]“ Über die unerwartete, auch so zahlreiche Hilfe überrascht, gleichfalls erfreut. „[b]Übermittle deinen Geschwistern meinen Dank. Doch sag, wie wollt ihr mir helfen?[/b]“ „[b]Höre was ich zu sagen habe. Einst bebte die Erde wissen meine Geschwister zu berichten.[/b]" Ein tiefes Grollen, Worte gefasst im Bass. „[b]So werde ich erzählen darüber, wenn wir uns beraten haben. Doch jetzt benötige ich Schlaf. Auf bald kleiner Kiesel.[/b]“ Damit verebbten die Vibrationen. „[b]Mach‘s gut Träger aller Lasten. Ich werde wiederkehren, wenn ihr euch beraten habt.[/b]“ Für Lukasz war es fraglich, ob er überhaupt eine Antwort von ihnen bekommen würde. Nicht dass sie nicht darüber beraten würden oder ihm eine Antwort verwerten. [i]Doch war nicht die Spanne seines eigenen Lebens, vergleichbar mit einem Flügelschlag eines Schmetterlings gemessen an der Ewigkeit?[/i] Zwei Tage verstrichen während der Begegnung, seine Suche durch den Wald fortführend. [quote]Im Mondlicht funkelte das Gras silbrig. Es schien ihm fast so, als würden die langen Halme ihn allesamt in eine Richtung deuten. Etwas zog ihn nach Nordosten, den Fluss entlang, immer weiter, unter dem silbernen Mondlicht. Und dann stand er plötzlich vor einem Pilzkreis und konnte fast schon die Wellen gegen die Küste brechen hören. Sieben Pilze standen vor ihm, sie leuchteten so silbern wie der Mond über ihnen. Ein kleiner Hase saß davor und putzte sich die Löffel. Das Näschen schnupperte aufgeregt in der Luft und dann hob das Häschen seine Pfote. [b]Hey![/b][/quote] Konzentriert auf die Suche, kaum Nahrung zu sich genommen, machte sich sein Magen mit knurrenden Geräuschen bemerkbar. Viel brauchte er nicht zum essen, mit der Zeit gewöhnt sich der Körper daran, doch gänzlich ohne geht es nun auch nicht wie der Magen verkündete. Ein leichtes Schimmern legte sich auf Lukasz blaue Augen. [i]Der Hase, die Pilze?[/i] In diesem Moment siegte der Hunger nicht über seine Natur. Deshalb grüßte er den Hasen mit sanften Worten. Fast wäre ihm ein [i]Griaß di[/i] rausgerutscht. Doch der hier schien anders, jedenfalls vom Äußeren. So folgte ein „Hey.“ |
22.10.2018 19:05:01 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126486) |
citlali | Währenddessen erschien Ferdinand gerade nicht mehr im Calaneth und auch seine Geistersuche kam ins Stocken. Das letzte Erlebnis in Elboria musste neben anderen Aufgaben noch verdaut werden. Dafür holte er sich [b]Lueiths und auch Almeras[/b] Hilfe, so der dazu kommen wollte. Sie brauchten ein Labor mit sowohl medizinischer als auch magischer Ausrüstung. Er bot den Kelemvortempel an, aber wäre auch bereit sich ins Gebäude des arkanen Ordens zu begeben. So oder so hatte er das "außerirdische" Auge und die Ärmchen verzaubert um sie frisch zu halten. Ferdinand persönlich war daran gelegen zunächst sich diese Teile auf ihre Anatomie hin an zu sehen, funktionierten sie wie man es von Toril gewohnt war, erinnerte ihre Beschaffenheit vielleicht doch an hier bekannte Wesen? Dafür musste er sie aufschneiden, aber er meinte dies würde den magischen Untersuchungen keinen Abbruch tun? Was meinten die anderen? Was nun die Magie anging, so war er dafür den wahren Blick und Magiedetektion an zu wenden. Gefährlich, aber sicher eine spätere, interessante Option wäre sie fürs Ausspähen zu nutzen, zur Sagenkunde und um den Ort, wo ihr eigentlicher Besitzer sich befinden mag, zu erfahren. Dann wären sie aber wohl auch soweit es mal mit der Axt zu versuchen...bezüglich dieser äußerte er den Wunsch, dass Lueith doch noch versuchen möge die Eigenschaften genauer zu [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/analyzeDweomer.htm]analysieren[/url], so nicht geschehen. Aber sie müssten zuvor eien Lösung finden, wie sie sich schützen könnten. Würde ein Kreis gegen Böses reichen? Würde es helfen sich gegen Reisen durch die Ebenen ab zu sichern? |
01.11.2018 18:15:24 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126521) |
stormblade2811 | Eines Tages tauche Grim unversehens wieder an der Aschenarbe auf, gefolgt von seiner weißen Begleiterin. Er baute an seinem Stammplatz wieder sein lager auf, dort, wo am Ufer der Seewind die Asche verwehte, gerade hoch genug, um von einer Flut nicht erreicht zu werden. Sorgfältig errichtete er sein Zelt und seine Feuerstelle, mit geübten Handgriffen, und auch für ein Pfeifchen war noch Zeit. Dann machte er sich gemächlich auf einen Stab gestützt auf zum Lager der Templer. Er würde den Ersten, den er dort traf, ansprechen: "Grüß dich! Ich bin Grim. Ich möchte mit dem Kriegspriester sprechen. Die Enklave sendet mich." Ruhig wartete er mit der Pfeife im Mundwinkel auf die Antwort. |
10.11.2018 19:09:09 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126568) |
Erzengel | ((Sorry...verpennt zu antworten)) Der angesprochen Templer antwortete ruhig und Freundlich. [i]"Die guten Götter zum Gruße. Nun ich vermute mit dem Kriegspriester meint ihr seine Gnaden und stellvertretenden Kommandanten Almeras de Tyrael ? Nun er wird in zwei Tagen hier erwartet. Wenn ihr die Zeit habt zu warten könnt ihr dieses gerne tun oder ihr könnt ihn im Tempel Mirhaven treffen. ((Also gerne auch IG)) Oder wenn es nur um das Lager allgemein geht - vielleicht kann euch seine Gnaden Arron Eichblatt ((hoffentlich war das der richtige Nachname)) weiterhelfen. Seine Gnaden de Tyreal übergab ihm das Kommando über das Lager. Er ist Mielikki Priester." [/i]((NSC von Durgi - muss wohl zur Zeit noch über Forum mit ihm weiter gehen)) |
11.11.2018 18:59:30 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126573) |
stormblade2811 | Die Gesichtstzüge Grims zeigten keine Emotion ausser seiner stoischen Ruhe. "Das ist der Gesuchte, fürwahr. Ich wart mal, bis er wieder da ist. Mein Lager ist da drüben." Er deutete mit dem Pfeifenstiel in Richtung seines kleinen Lagers. "Ich komm dann wieder. Kannst mich schonmal ankündigen" Damit drehte er sich um und ging gemessen zu seinem Zelt zurück. ((Ab Mittwoch bin ich wieder anspielbar)) |
11.11.2018 19:32:26 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126574) |
Nachtengel | Nach wenigen Monden der Abwesenheit kehrt die Schattenrose zu Herbstkrone zurück. Sie fragte die Templer nach Neuigkeiten in ihrer Abwesenheit. |
13.11.2018 20:52:55 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126580) |
Durgarnkuld | Sowohl Grim als auch Cla'ali mochten bei ihrer Wiederkehr feststellen, dass der vergangene Mond erfreuliche Fortschritte mit sich gebracht hatte. Ausgehend von Herbstkrones Ruhestätte erstreckte sich in der vorherigen Einöde mittlerweile ein wackerer Teppich aus verschiedensten Sorten Grün - verschiedene Gräser, Sträucher, erste keimende Bäumchen, Kletterpflanzen. Offenbar war es Templern und Elboria-Elfen gemeinsam geglückt den stetigen Tropfen an Harz wahrlich zu potenzieren, anders war die rasche Ausbreitung in einem dem Tode verfallenen Landstrich nicht zu erklären. Reichhaltiges Erdreich ward herangeschafft und ausgebreitet worden, elfische Gelehrte und Novizen arbeiteten Schulter an Schulter mit den Gläubigen des mîrhaven'schen Aufgebots. Noch hatte man die Baumgrenze zum unversehrt gebliebenen Teil der östlichen Calaneth nicht erreicht mit der betriebenen Aufforstung, aber es war mittlerweile kein aussichtsloses Unterfangen mehr. Unter der Aufsicht des Mielikki Priesters Arron, der natürlich Eich[i]horn[/i] (!) hieß, war es sogar geglückt einige Insekten erneut anzusiedeln, die der weiteren Verbreitung an Gräsern halfen - und einige Räuber begannen anzulocken, die sich von ihnen ernährten. Allen voran ein kleiner, fellig-fedriger Nimmersatt, der bereits begann über die grasigen Hügel zu tollen und sein wachsendes Revier zu verteidigen. Alles in allem konnte man die Aschenarbe langsam als eine Savanne bezeichnen. Es war noch nicht so saftig, so reich wie der vorherige Wald, aber wer die Verheerung zuvor gesehen hatte, mochte überwältigt sein, was möglich ward dank der Spende Herbstkrones und der Verwalter seines Nachlasses. Cla'ali bekam Alphäus Adraneia zu sprechen - einer der glühendsten Gottesdiener im Templerlager, der ohne Unterlass dort mitgewirkt hatte. Jener konnte der Elfe allerdings abseits der ersichtlichen Erfolge wenig mehr berichten. Sichtungen von Feinden hatte es bislang keine gegeben, aber sie waren natürlich auf der Hut. Von elfischer Seite war auch der Späherführer Edrahíl weiterhin vor Ort, um etwaige Vorstöße rechtzeitig zu melden und Gegenmaßnahmen zu treffen. |
15.11.2018 19:30:21 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126585) |
Nachtengel | Cla'ali freute sich über die Fortschritte, die der Natur Dank der Templer getan hatte. Sie bedankte sich bei dem Templer Alphäus Adraneia. Dann suchte sie ihren Elfenbruder und Späherführer Edrahíl auf und meldete ihm dass sie zurück ist und wieder mit wacht. Sie fragte ihn auch, ob er Fremde oder Valvecer gesichtet hätte. Zudem wollte sie von ihm wissen, wann und wo das letztemal Baumhirten gesehen wurden. |
16.11.2018 11:53:31 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126590) |
Durgarnkuld | [b]Cla'ali[/b] fand Edrahíl auf dem Hügel, der Herbstkrones Ruhestätte am nächsten war, wo sich die elborianischen Gesandten ihr Lager errichtet hatten. Erfreut hieß der junge Späherführer die wiederkehrende Schattenrose abermals willkommen, war eine versierte Schwester Solonors eine immense Stütze. Bis zu dem kürzlichen Besuch der Kozakuranerin hatten seine Geschwister keine verdächtigen Besuche bemerkt, auch die wachenden Templer nach seinem letzten Stand der Dinge nicht. Zu den alten Baumhirten vermochte der noch junge (wohl etwas jünger als Cla'ali selbst war) Pirscher leider nichts zu sagen. Zu seinen Lebzeiten hatte er keine gesichtet und kannte auch niemanden, der noch welchen leibhaftig gegenübergestanden hätte. In früheren Zeiten hatte es angeblich in jedem Gehölz der Insel mehrere Hirten gegeben bis sie sich langsam zurückzogen. Die letzten hatte es wohl im Silberwald gegeben. _____________________ [B]Ferdinand und Helfer[/b] machten sich derweil an die Untersuchung der überschüssigen Gliedmaßen und des Riesenauges. Geeignete Orte standen sicher zur Verfügung, sei es der Tempel in Mîrhaven oder Räumlichkeiten in Elboria (sofern Lueith ihren Stand als Diplomatin etwas spielen ließ). Der Arkane Orden bedürfte wohl zusätzlicher Genehmigungen, standen die höheren Labore nur Mitgliedern zur Verfügung und waren der Öffentlichkeit unzugänglich. Welche Lokalität es auch werden sollte, den Beobachtungen stand nichts im Wege. Übergangsweise waren die Fremdkörper in Gäsern frisch gehalten worden, dann von Ferdinands Magie in bestem Zustand verwahrt. Gesetzt man ließ den Totenpriester ohne Einwände seinem Schnitterwerk nachgehen — oder wirkte seine nötigen Zauber einfach im Vorfeld — erntete Ferdinand doch einige Erkenntnisse. Die beiden verkrüppelten Ärmchen waren vom grundsätlichen Aufbau identisch mit menschlichen Armen. Als Teilzeit-Bestatter und Tröster der Hinterbliebenen hatte Ferdinand zweifelsfrei bereits verkrüppelte Kunden (lebende oder tote) gehabt. Die zu untersuchenden Ärmchen waren ähnlich deformiert und verkümmert, aber mit Sicherheit noch orientiert an dem, was gesunde Arme hergaben. Einfach kleiner, teils mit verkürzten Sehnen oder zu knappen Ellenlängen, unförmigen Fingerknöcheln. Sie stellten schlicht eine Verzerrung des sonstigen Maß dar. Ganz ähnlich verhielt es sich beim Aufschneiden des großen Auges. Glaskörper und Hautschichten waren, wenn auch ein gutes Stück größer als bei normalen Menschen, ähnlich wie die von Ferdinands normalen Untersuchungsleichen. Die Lederhaut war aufgrund der Größe wohl recht dick und schwer aufzuschneiden, aber nicht verdächtig fremd in der Beschaffenheit selbst. Verwunderlich war womöglich, dass das Auge eben keine Iris hatte und Almeras auch nicht durch das Auge hatte sehen können, als es ihm auf der Stirn erschienen war. Den Rest würde die magische Untersuchung ergeben müssen, auf die sie sich einigten. |
16.11.2018 21:56:29 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126595) |
Lyraee | [b]Mit Ferdinand:[/b] Lueith hätte sich gewiss dafür eingesetzt, dass für die Untersuchungen in Elboria eine angemessene Möglichkeit geschaffen wurde. Als man dann beisammenstand, oder sich über das Vorgehen beriet, so sprach sie sich nicht explizit gegen eine Obduktion der merkwürdig kleinen, verdrehten oder abstrus großen Körperteile aus. Zu der Frage nach Schutzmaßnahmen empfahl Lueith außer dem Schutzkreis gegen Böses - obschon ja nichts von der Axt oder ihrer Magie "dem Bösen" zugeordnet werden konnte, schaden würde er in jedem Fall nicht - das Erschaffen eines [url=http://www.d20srd.org/srd/spells/dimensionalLock.htm]"Dimensionsschlosses"[/url]. Dieser Zauber würde zumindest den Großteil außerdimensionaler Bewegungen blockieren. Da die Runen der Axt ein hohes Potential an Transmutationsmagie innehatten, wäre jedoch nicht unlogisch davon auszugehen, dass es sich bei Almeras schrecklicher Auswüchse um eben diese von der Magie ausgelösten "Verwandlungen" handelte. Doch eben solchen Fragen wollte man ja auf den Grund gehen. Den mächtigen Analyse-Zauber, den Ferdinand vorschlug, hatte Lueith im Repertoire ihrer Spezialität: Der Erkenntnismagie. Sie würde ihn vorbereiten, versprach sie. [b]Auf den jungen, grünen Hügeln in der Calaneth:[/b] Untersuchte Lueith, im Lager der Späher Elborias sitzend, sehr gründlich ein paar dunkler Handschuhe. Es waren offenkundig nicht ihre eigenen, die sie von Kletten zu befreien versuchte. Es war unter den Elfen gewiss bekannt, von wem und unter welchen Umständen Lueith an diese Handschuhe gelangt war. Neben der ganz gewöhnlichen Untersuchung zu der ihre Sinne im Stande waren, verwandte sie auch einige Erkenntniszauber auf die Handschuhe - und auch das daran haftende Harz (Gift entdecken, Magie entdecken -> Arkaner Blick). Die Klingensängerin brachte die Handschuhe, sofern sie an ihnen auf nichts auffälliges, Misstrauen Hervorrufendes stieß, zu den Magiern und Priestern des elfischen Volkes. Sie wirkte, als sie die Handschuhe brachte, durchaus etwas verhärtet und ernst. Lueith bat darum, das daran haftende Harz sorgsam abzunehmen, seine Auren zu untersuchen und bei gewöhnlichen Ergebnissen, dem anderen Harz zur Aufbereitung zuzuführen. Nichts von Herbstkrones Gabe sollte verloren sein. Schien es in seiner geringen Menge, wie es am Handschuh kleben geblieben war, auch noch so mickrig. [b]Auf den jungen, grünen Hügeln in der Calaneth - von Herbstkrones Ruhestätte..:[/b] ...hörte man in dieser Nacht den Gesang eines Liedes des elfischen Volks. Jedem Elf, der in einer Gemeinschaft der [i]Quessir[/i] aufgewachsen war, war es bekannt. Es war ein Lied des Trostes, das man einem weinenden Kind vorsang. Geflügelte Worte der Zuversicht, die man den Verzweifelten und in Momenten der Hoffnungslosigkeit sagte. Ein Lied der Hingabe und Erlösung, für jene, die gehen mussten. Es sang zunächst eine einzelne, weibliche Stimme. Leise und doch kraftvoll und klar. Dann stimmten weitere Stimmen mit ein, sangen die tröstlichen Verse oder summten die Melodie, trugen das Lied über die Ebene, die dank Herbstkrones Gabe heilende Aschenarbe. An Herbstkrone und sein Opfer, war das Lied gerichtet. [i]Wenn der Körper dein Gefängnis ist, Wenn der Hass die Seele frisst, Wenn schwarze Schatten über dich ziehn, Wenn alle Gedanken und Gefühle fliehn, Wenn Freunde dir den Rücken kehren, Wenn Winde an den Kräften zehren, Wenn die Angst dein Herrscher ist, glaub mir, dass du bei mir geborgen bist.[/i] |
17.11.2018 19:29:03 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126600) |
stormblade2811 | In manchen Nächten mochte man derzeit die Gestalt eines großen Mannes erkennen, der bei Herstkrone kniete. Neben ihm lag zusammengerollt ein weißer Wolf und manches Mal mochte sich auch ein Uhu aus der Calaneth im Gehölz niederlassen und dem Mann Gesellschaft leisten während er mit stoischem Blick wachte. Würde es jemand gelingen, sich den Wesen zu nähern ohne den Uhu aufzuscheuchen oder den Wolf zu wecken, so würde man merken, das Grim weinte....warum auch immer. |
17.11.2018 22:03:58 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126604) |
Erzengel | Und Almeras lies alle Templer im Lager, nachdem er die Truppen am Vorabend inspiziert hatte, zum Morgenappell versammeln. Die Trompete blies zum [url=https://youtu.be/3irWyNjYs3I] Appell[/url] [i]"Brüder, Schwester und Kameraden! Am gestrigen Abend haben die ...Waldleute klare Kante bekannt, wenn man ihren Standpunkt überhaupt so nennen darf. Sie meinten das es keinen Gründe gäbe den Valgardern das Harz vorzuenthalten. Damit sähen sie auch keinen Grund etwas gegen den Griff der Valgarder nach dem Harz zu unternehmen. MIR ist es ebenso unbegreiflich, wie man nur so eine naive Sicht auf die Dinge haben kann. Die Valgarder kommen von ihrer stinkenden, versunkenen und unfruchtbaren Insel hier her, okkupieren Hohnenbrunn und JEDER weiss wie fruchtbar Hohenbrunn und die Gebiete drum herum sind. Und jetzt wollen sie mit ihren gierigen widerwertigen Klauen nachdem Harz greifen um das Fruchtbare Land noch fruchtbarer zu machen ?! Wie kann man bei so viel OFFENSICHTLICHER und WIDERLICHER GIER NICHT ALAMIERT sein?! Oder die Götter wissen was diese Valgarder oder wie auch immer sie sich jetzt nennen mögen mit dem Harz vorhaben. Doch ich bringe nicht nur schlechte Nachrichten. Die Elfen stehen weiter hinter unserer Sache und teilen die Sicht der Waldleute ebenso wenig wie wir. Gegen die geballte Macht von uns Templer und den Elfen, machen eine Handvoll Waldleute den Braten auch nicht fett! Als weitere gute Nachricht verkünde ich das wir hier gewaltig anziehen werden. NIEMAND der uns unbekannt ist, NIEMAND der sich nicht Identifizieren kann und OHNE Befugnis wird nicht durchgelassen! JEDE weitere Harz Abnahme wird ab sofort aufs genauste kontrolliert. Wer wann und wo Harz vom Baum entnimmt. ALLES und JEDER der nach Valgard stinkt wird niedergeschlagen, vertrieben oder Gefangen genommen! Ich fordere von jedem Templer von nun an absolute Wafffen- und Kampfbereitschaft ein. Die Situation ist Ernst!" [/i] *Almeras zog seinen Rabenschnabel Yireirar und hielt ihn nach oben* [i]"AUF GEHTS IHR HUNDE(*) MACHT SIE FERTIG!" [/i] (*) Almeras meint Hunde nicht herablassend, sondern bedient sich da aus dem Militär Jargon, da heißt es ja oft "wollt ihr Hunde den etwa ewig leben?". Von daher sollten sich die Templer/Soldaten nicht beleidigt fühlen. Ja, sie sollten so etwas gewohnt sein! *g* |
18.11.2018 13:44:17 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126606) |
Durgarnkuld | [b][color=#006400]Lueiths[/color][/b] Untersuchung der Handschuhe ergab - beruhigenderweise - keine herausragenden Ergebnisse. Aufmerksam hatten sich ein paar Novizen um sie geschart, während sie ihr magisches Arsenal aufwartete, um etwaige Wirkungen zu ergründen. Sicher waren sie gut gearbeitete Stücke, aber weder strahlten die toxische Einflüsse aus noch haftete ihnen eingewobene Form von Magie an. Sie waren so profan wie sie auf den ersten Blick anmuteten. Wenn man natürlich von dem Harz selber absah, welches durchaus rohe Magie ausstrahlte, die schon vor der Berührung der Handschuhe bereits kribbelig in den Fingern juckte. Auf ihre Bitte hin hatte ein Späher des hehren Volkes die abziehende Geisha verfolgt - am Handelsweg zur neuen Nation Valgards war die Ost-Dame auf eine Gesandtschaft gestoßen und habe sich ihr angeschlossen. Abseits dessen war sie jedoch unauffällig gewesen in ihrem Verhalten. Die elborianischen Geistlichen und Magiewirker nahmen sich anschließend der Handschuhe an und auch deren Untersuchung verlief positiv - hatten die Handschuhe oder generell die Anwesenheit der Fremdlingsfrau des Ostens das Harz nicht verdorben oder verändert. Somit wurde neues Erdreich mit dem Harz geweiht, neue Wasser verstärkt, junge Samen damit aufwändig bemalt, um den Tod aus der Landschaft zu tilgen. Als vom Hügel her die elfische Melodei erklang, wehte auch vom Lagerhügel der Elfen selbst ein einträchtiges, stimmhaftes Klangbild herüber. Für einige verträumte Augenblicke könnte man sich fast wie in die elfische Märchenstadt verschlagen fühlen. __________ [b][color=#8B0000]Almeras'[/color][/b] Appell erreichte nicht nur sein Dutzend wachender Templer, sondern war über die Ebene hinweg auch gut hörbar für andere Lagernde. Ein paar Novizen Elborias hielten einstweilen in ihrem Tun inne, andere Lagernde mochten dem ebenfalls Gewahr werden. Mit seinen feurigen Worten entflammte mehr als ein Herz der lagernden Templer - seit sich die Szenerie zum besseren gewandelt hatte und nicht länger einer höllischen desolaten Ebene glich, hatte sich die Moral bereits merklich gebessert. Auch die Arbeit half, wenngleich sie bislang eben „nur" der Begrünung galt. Aber noch besser war es natürlich, wenn man mit glühendem Eifer einstehen konnte für seine Prinzipien. Allen voran stieß der Templer Alphäus die Faust in die Luft und schrie begeistert auf. Wesentlich reservierter in der Aufnahme war der bisher verwaltende Priester Arron, der sich auf seinen Stab gestützt wieder in seine Zelte begab, sobald die Ansprache beendet war. Fortan tat man wie geheißen und Herbstkrone wurde aufmerksamer als sonst noch beobachtet, sowohl bei der Ernte des täglichen Harzes als auch dazwischen. Insbesondere der Mielikki Priester Arron Eichhorn hatte allerdings ein Auge darauf, dass keiner, der etwas mit dem Schicksal von Herbstkrone verband, rüde von den Templern abgehalten wurde, dem Baumhirten seine Ehre zu erweisen, auch seine Enklaven Vettern nicht. |
18.11.2018 14:12:35 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126607) |
Byra | [b]Am Rand der Lichtung[/b] Dreufang blieb. Er blieb, wie er es den Mitgliedern der Enklave in Bitternis und Groll versprochen hatte. Sein Lager befand sich wieder bei den elfischen Spähern um Edrahil, zumindest dort wo es die Elfen ihm als einzigen Menschen hier erlaubten. Ohne Lueiths Worte wäre ihm diese Möglichkeit erst garnicht gegeben worden, vermutete er. Aber wo hätte er auch anders hingehen können? Das Lager der Templer war ihm verwehrt und von den am Baum kampierenden Enklavenmitgliedern nahm er gleichfalls wie von ihren Ansichten Abstand. Trotz der Ehre und dem Vertrauen, welches die Elfen ihm entgegen brachten, zog er sich nur des nachts in ihr Lager zurück, fand dort Ruhe. Mit dem Morgen, kaum dass das Licht der Sonne die verbrannte Lichtung erreicht hatte, war er meist schon aufgebrochen – wie erneut von einer inneren Unruhe angetrieben, die gewohnten Faulenzereien vergessen liess. Bewaffnet mit einer Schaufel und in schlichte, robuste Gewandung gehüllt schloss er sich jeden Morgen dem Haufen mirhavener Freiwilliger an, die sich daran machten, die in Winterskälte gefrierende Erde Stück für Stück von den letzten Spuren der feurigen Verheerung zu befreien. Mit Ernüchterung blickte er nunmehr auf den Abend zurück, an welchem sich die Absichten ihrer neuen valgarder Bekanntschaft und die Ansichten der Enklave deutlich offenbarten. Statt jedoch in Gleichgültigkeit zu versinken, ersann der Söldner einen Plan für sich: Da seine Arbeit im mirhavener Freiwilligenhaufen ihn ohnehin an die Ränder der Lichtung führte, wollte er sich dort jedem, der auch nur vermeintlich aus Valgard kam, in den Weg stellen. Auch wenn es ihm besonders um die Agenten des Herzogs ging, machte er gleichwohl keinen Unterschied bei einfachen Arbeitern. Er würde sie alle mit schroffen Worten und einer schartigen Schaufel in Händen am Weiterkommen hindern. Fruchtete das nicht, so scheute der Söldner nicht zu handfesten Methoden und seiner spärlichen Bewaffnung zu greifen, um die von ihm Aschefresser geschimpften zu vertreiben. Er wollte nicht auf Almeras Eingreifen warten. Und als dieses dann kam, schnell und gewaltig wie ein Donnerkeil, da wollte der Söldner seinen Plan nicht mehr aufgeben – und von einer Zusammenarbeit mit der Tempelgarde hielt ihn seine Engstirnigkeit ab. So würde der sture Hammel weiter mit gesenktem Schafskopf gegen die valgarder Eindringlinge rennen - zumindest metaphorisch. |
23.11.2018 22:04:02 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126628) |
stormblade2811 | Grim verschwand. Auch seine Freunde würden ihn für eine ganze Weile nicht finden können. Lediglich ein großer schwarzer Wolf würde ab und zu am Rand der Aschenarbe aus der Calaneth treten und seinen wachsamen Blick über die sich langsam erholende Wüste streichen lassen. |
02.12.2018 11:55:21 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126663) |
Durgarnkuld | Derweil schritten die Forstarbeiten langsam und beständig, aber unaufhaltsam voran. Die nächste Umgebung, die Herbstkrones Ruhestätte säumte, war nunmehr von saftigen Gräsern und Sträuchern gesäumt, erste junge Bäumchen begannen sich um seinen Grabhügel zu erheben. Bunt und vielfältig wie es die Calaneth auch zuvor stets gewesen war. Bestärkt von den Erfolgen, begannen die Arbeiter unter der Leitung der elfischen Novizen und Magier sowie ein paar geleitender Templer auf mehrere Karren kleine Fässchen mit dem potenzierten Harzstoff zu verteilen und auch weitere Strecken der einstigen Aschenarbe mit lebendem Grün zu stärken. Dabei begannen sie auch gezielt die bisherige scharfe Grenze zwischen gesundem Elfenwald und aufgezehrtem Schlachtfeld zu glätten. Aus den Fässchen wurden je einige Tropfen des gestärkten Zauberharzes in Wasserbottichen verdünnt und anschließend auf das Umland gesprengt, je nach der Art des Verantwortlichen auf seine eigene Art. Sei es mit heiligem Astwerk, das die Tropfen weit verteilte, einfach behandschuhten Fingern oder magischen kleinen Apparaturen, die für eine perfekte Zerstäubung der kleinsten Tropfen sorgte, jeder legte noch einmal eine Schippe drauf, um [color=#C6E2FF][b]Ferdinands[/b][/color] Rat, die Anstrengungen nicht zu lange währen zu lassen, was noch weitere Übergriffe zu provozieren mochte, zu beherzigen. |
12.12.2018 12:22:58 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126682) |
stormblade2811 | Nach vielen Tagen Abwesenheit war der schwarze Wolf am Waldrand plötzlich wieder da. Zu unterschiedlichen Tageszeiten mochte man ihn am Waldrand erblicken, falls man Interesse daran hatte. Vielleicht war es nur ein einsamer Wanderwolf, aber er schien Interesse an den Geschehnissen an der Aschenarbe zu haben. |
12.12.2018 22:22:05 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126684) |
Nutmeg | Es vergingen einige Tage, ehe sich die Kozakuranerin fast wieder in die Nähe des Zauberbaums traute. Oder zumindest in die von Herbstkrone verwüstete und nun wieder aufgrünende östliche Calaneth. Meist kam sie in der beginnenden Dunkelheit, in schwarz gekleidet, und versuchte sich nicht von den Spähern sehen zu lassen. Mizuki war schon in ihrer Zeit in Kozakura damit in Berührung gekommen, lange still verborgen zu observieren, wenn es nötig war. Und genau das tat die Geisha dann auch. Sie machte es sich so gemütlich wie es eben ging und beobachtete. Was tat sich im Lager der Templer - und wie viele mochten es wohl insgesamt sein, die da Wache hielten? In fernöstlichen Zeichen, fast so fein wie Kalligrafie, machte sie sich Notizen, zeichnete sich Stichworte auf von den Dingen, die ihr so auffallen könnten. Besonderes Interesse würden wohl auch die Karren mit dem Zauberharz im Fass bei der jungen Frau erregen. Sie notierte sich die Routen, welche diese nahmen, sowie wie viele Karren auf einmal unterwegs waren. Auch der Umstand, wie bewacht diese kleinen Aufgrün-Expeditionen wohl waren und wie weit sie sich vom Templerlager weg wagten, würde Beachtung finden. Und selbstredend geflissentlich, mit einem Lächeln auf ihren Lippen, notiert werden. So ihr die Observation überhaupt gelänge, ohne aufgegriffen zu werden.... |
13.12.2018 19:22:28 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126686) |
Durgarnkuld | [b][color=#CD0000]Mizuki[/color][/b] vermochte es, sich in ihrer gewählten Farbe und Stunde recht weit in die Aschenarbe vorzuwagen. Da sie mehrere Streifzüge unternahm, hatte sie genügend Zeit, um sich vertraut mit der Umgebung und den derzeitigen Bewohnern zu machen. Gänzlich unbemerkt bis zum toten Herbstkrone würde sie wohl nicht gelangen, dessen wurde sie sich rasch bewusst, als sie noch vor dem Grabhügel des Ents Lichter auf einer anderen begrünten Anhöhe ausmachte, die wie ein Wachturm von sehenden Augen bevölkert war. Als Frau aus Kara-Tur hatte sie wohl nicht allzu viel direkte Erfahrung mit Elfen bisher gehabt, aber als sie sich zwischen einige erste junge Büsche duckte, dabei einem umher wandelnden Späher gerade noch ausweichend, wurde ihr direkt klar, dass die Spitzohren wohl mit dem üblichen Dunkel der Nacht wenig Probleme hatten. Wie viele Elfen sich so tummelten, konnte sie nie genau ermitteln, auch wenn in dem Lager Elborias einige Lichter zu sehen waren, zuweilen auch Gesänge erklangen, sodass sie sich recht sicher war, dass es sicher [i]ein oder zwei Dutzend[/i] sein müssten, die sich hier zusammenfanden. Im Lager der Templer, das sie so nur aus der Ferne beobachten konnte, gab es recht klare und koordinierte Abläufe. Die Zeltgruppen waren stets bewacht und, sofern sie das richtig einschätzen konnte auf die Entfernung, auch Herbstkrone selbst war immer von genau [i]zwei Templern[/i] gesäumt, die gegen das Dunkel meist ein paar Lichter entzündeten. Gegen Mitternacht gab es einen geregelten Wechsel der Wachhabenden und mit jeder Observation kristallisierte sich klarer heraus, dass es [i]vielleicht ein Dutzend Templer [/i]waren, die hier stationiert sein mochten. Bezüglich der [b]Karren[/b], die früh morgens loszogen, sobald sie also ihre üblichen Beobachtungen etwa abschloss, und spät Abends mit Hereinbrechen der Dunkelheit wieder zurückfuhren, stellte Mizuki fest, dass es etwa ein halbes Dutzend immer waren. Deren Bewachung variierte stets. Mal waren es zwei Templer und ein berobter Elf, mal zwei elfische Späher und ein berobter Mensch mit Eichhornstab, mal waren es Elfen und Templer. Je nach Karren, je nach Tag unterschiedlich, wenngleich grob dieselben Führungspersonen immer auf denselben Strecken unterwegs waren. Zumindest sah es so aus als hätten die nicht militärisch oder kriegerisch aufgestellten Begleiter die eigentliche Tätigkeit der Harzverteilung in ihrem Aufgabenbereich. Tatsächlich wagten sie sich auch recht weit von dem Lager in die wüstesten Abschnitte an Einöde, offenkundig bestrebt darin, die Aufforstung so weit wie möglich voranzutreiben. So waren die Karren jeweils eher leicht bewacht und aufgrund der Zahl der ausziehenden Trupps zeitweise auch das Lager weniger dicht aufgestellt. |
13.12.2018 19:41:48 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126687) |
Nachtengel | Die elfische Schattenrose wachte weiter bei Herbstkrone im Schatten. Sie verließ ihre Wache nur, wenn sie sicher war, dass genügend Vertrauenswürdige wachten. Alleine auf die Templer verließ sie sich nicht. Sie selbst hatte sehr gute Augen und Ohren und wachte überwiegend im Verborgenen nahe Herbstkrone. Zudem wurde sie unterstützt von ihren Gefährten. |
16.12.2018 18:39:39 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126699) |
stormblade2811 | Auch der schwraze Wolf würde auffälliges Interesse an Fremden zeigen, die sich dem Baum zu nähern versuchten. Bislang hatte er aber nirgends an- oder eingegriffen. |
17.12.2018 21:33:40 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126705) |
Daanik | [b]Von Most und Silberschnallen[/b] [i]Ich kenne seinen Namen nicht. Er trägt immer eine glänzende Gürtelschnalle und hält sich im Lager der Hin bei Mirhaven auf.[/i] Die Worte des Erwählten klangen ihm noch in den Ohren. [i]Hier ruhen in der Stadt des altehrwürdigen Volkes?[/i] Am nächsten Tag, die Sonne tauchte träge am Horizont auf und erhellte mit ihren Strahlen die weiße Wand der Taverne. Doch irgendetwas stimmte nicht an dem sonst so harmonischen Bild der Heimstätte der Tel-Quessir. "Ah, der Saft von Blaubeeren." Mit einem gewitzten Lächeln nahm ein neugieriger Passant den Zeigefinger von seinen Lippen, der die Schrift genauer mit selbigen "unter die Lupe" nahm, inspizierte. "Ein Gourmet, aber mitnichten ein liritar." [quote][color=#bb00bb]Lu, [b]eiserner Bae[/b]r ... [i]haltet den Wind[/i] in einem Haous und sein Wesen würt verstummen. Macht euch keine Geadanken, ich bin auf dem [sup]w[/sup]eg zum kleinen Volck, jenen [sub]suchen[/sub] den mir der Erwälte empfa[strike]h[/strike]l. Der den man Lukasz [b]nen[/b]nt.[/color] [/quote] Derweil strich der Bursche durch das Dickicht, abseits des Handelsweges, zu dem Lager der Hin nahe Mirhavens. Dort angekommen, würde er nach "...[i]einen geschickten Mann mit Augen wie ein Milan[/i]..." fragen [i]"... oder nein wie die eines Wanderfalken[/i] ..." korrigiert er sich. Jenen den er suchte war schließlich ein Hin und die sind nicht besonders groß was ihre Körperstatur betrifft. Oder waren es eher die Augen einer Elster? Jedenfalls trägt der Gesuchte eine auffällig glänzende Gürtelschnalle. "[i]Silbrig wie die Strahlen des Mondes in einer klaren Nacht, natürlich.[/i]" Anders konnte es sich Lukasz nicht vorstellen. |
26.12.2018 11:23:00 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126721) |
Daanik | [b]Tafelt auf[/b] Auf dem Weg zurück nach Elboria mit Blinky im Schlepptau oder auch umgekehrt, war Lukasz schweigsam. Immer wieder blickte er zurück in die Richtung aus welcher sie geflohen sind. Es bestand für den Burschen kein Zweifel daran, ein elendiger Hans, ein Schurke war er sicher nicht und gar niemand, der Ferkel klaut! Das Geschehen war für ihn wie ein riesiger Berg aus Kiesel, kleine kullerrunde Steinchen die einander hielten. Jetzt trug er die Schuld daran, dass das Gefüge auseinander zu brechen drohte. Den entrückten Stein musste er wieder an seinen angestammten Platz legen, sonst könnte es ein Unheil geben. Auch wenn das kleine Volk ihn vertrieb oder gar gejagt hatte? Das hatte es nicht verdient. Der kalte Wind in der winterlichen Jahreszeit ließ Lukasz frösteln, die noch feuchten Haare taten ihr übriges dazu, um das Gefühl zu verstärken. Lukasz legt einen Schritt zu. Wahrscheinlich wäre es vom Vorteil, würden sie den Handelsweg nutzen und nicht die Pfade abseits dessen. Versichernd schaute er sich nach dem Hin mit der glänzenden Gürtelschnalle um, deutete mit einer Geste zum Weg. Geschätzt, weit genug vom Lager der Hin waren sie entfernt, um irgendwelchen Unannehmlichkeiten von dort zu begegnen. In seinen Gedanken dachte Lukasz über die nächsten Schritte nach, sobald sie die Stadt der Elfen erreichen würden. Zum einen brauchte es ein reichhaltiges Frühstück für den Burschen, der selbst für das kleine Volk körperlich zu klein geraten war. Wahrscheinlich bestand da Nachholbedarf, um genug Energie für den nächsten Wachstumsschub zu bekommen. Jedenfalls hatte er es Blinky versprochen und er würde sein Wort halten. Zum anderen war er nur auf dem Sprung. Er hätte nie den silbernen Wald verlassen dürfen. Für diese Erkenntnis war es jetzt jedoch zu spät. Nun musste seine Verbindung zu den Zweibeinern - den eisernen Bären und Lueith auf die Probe gestellt werden. |
02.01.2019 21:06:22 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126738) |
Durgarnkuld | In der Zwischenzeit war aus der gebrandmarkten Aschenarbe Tag um Tag, Zehntag um Zehntag, Mond um Mond mehr das geworden, was die angestammten Elfen gewohnt waren, eine gespiegelte Schwester der westlichen Calaneth um Elboria. Aus den erst spärlichen Wiesen waren kräftige Gräser, höheres Buschwerk, mehr Vielfalt an Kraut und Grün hervorgegangen. Nicht nur wenige, junge Bäumchen erkämpften sich nunmehr ihren Platz, sondern ein zwar noch frischer, aber nichtsdestotrotz gestärker Wald erhob sich wieder, ausgehend von Herbstkrones Grabhügel. Die letzten Lücken zum Hauptwald mussten noch aufgeforstet werden, verschiedene Flecken an Brandflecken aufgearbeitet. Aber die gemeinsamen Fortschritte waren kaum zu verhehlen. Allerdings hatte sich die geäußerte Befürchtung bewahrheitet: Herbstkrones letzte Gabe, das magische Harz von rohem Potential, begann zu verebben. Jeden Tag dauerte es länger die nötige Menge zu sammeln, der sonstige Fluss war zäher, behäbiger. Der leitende Priester der Templer, Arron Eichhorn, gab zu bedenken, dass es womöglich nicht reichen würde, um die restlichen Spuren bis zum Silberwald zu bereinigen. [spoiler]((mit dem Anfang des Jahres beenden wir auch diesen Plotstrang langsam. Anfragen und Aktionen Herbstkrobe / das Harz / die östliche Calaneth betreffend, können noch in den nächsten zwei Wochen bis zum 16. gerne bei mir eingereicht werden. Ansonsten schließen wir damit und ich bedanke mich für die rege Teilnahme :lol: ))[/spoiler] |
06.01.2019 18:54:57 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126748) |
stormblade2811 | Als es klar war, dass die Erholung des Landes nun sicher fortschreiten würde und das Harz versiegte, sah man auch den schwarzen Wolf immer weniger, und irgendwann dann gar nicht mehr. |
06.01.2019 20:32:39 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126749) |
Nachtengel | Die Rose im Schatten harrte weiter wachsam aus, obwohl der Harz zu versiegen begann. |
07.01.2019 11:07:34 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126750) |
Durgarnkuld | Letzte Nacht gab es in den Lagern von Templern und Elfen helle Aufregung. Elborias Augen und Ohren hatten frühzeitig bereits Eindringlinge beschattet, die in schweren Panzern, ohne Rücksicht auf die bisherigen Aufforstungen, ihren Weg zu Herbstkrone walzten und dort das Gelände versuchten auszukundschaften. Sicher war nicht, wer sie gesandt hatte, aber jeder machte sich so seine Gedanken und übliche Verdächtige wurden mehr als einmal genannt. Der Umstand, dass einer der Invasoren die Ausmaße eines Halbogers hatte, ein monströses Ungeheuer, tat sein Übriges. Ohne viel Federlesen hatte man die Eindringlinge mit Pfeil und Magie in die Flucht getrieben und Edrahíls Späher schwärmten noch in die intakte östliche Calaneth aus, um etwaige Fährten aufzunehmen, die die Fremden hinterlassen hatten. |
07.01.2019 18:29:34 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126751) |
Nachtengel | Cla'ali, Dienerin Solonor Thelandiras hatte sich bestimmt an den Kämpfen beteiligt und ihren Bogen singen lassen und den Elfenspäher geholfen. |
24.01.2019 20:03:23 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126799) |
Durgarnkuld | Am Abend gab es einige geschäftige Vorbereitungen in den jeweiligen Lagern. Arron hatte es mittlerweile allen verkündet - die bislang schier unerschöpflich anmutende Lebensspende von Herbstkrone war so eben versiegt. Die letzten paar Fässchen mit dem aufbereiteten Harz wurden auf Karren verladen, die letzten Begleiter für die Aussendung bestimmt, sobald der nächste Tag sich zeigte. Es gab noch immer viel zu tun. Dennoch wurden die Erfolge und der reiche Segen, den der Baumhirte ihnen hatte zuteil werden lassen, angemessen gewürdigt mit einem kleinen Gottesdienst und Festivitäten. Ein letztes Fässchen könnte sogar reichen, um die Spuren in den anderen Vegetationsteilen der Insel zu heilen. |
24.01.2019 22:17:40 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126800) |
Daanik | Die Kehrseite Fernab jeglichen Geschehens um die Calaneth, dem magischen Harz, glaubt jemand das Vermächtnis Baumkrones mit sich zu tragen. Bedacht darauf die Wogen, traurige Hinterlassenschaften, zu glätten. Doch der Weg zu dem ihm seine Freunde rieten, schien holprig und verzweigt. Engen Vertrauten gegenüber, äußerte dieser Außenseiter in der Welt der Felllosen, er habe Baumkrones Wesen gesehen. Nicht nur das, sogar seine Seele vor dem Abschied berührt, die gefühlt, Gemeinsamkeiten mit der des Sonderlings hat. Die Bruderschaft im Geiste war nicht vergessen, genauso wenig wie der Schmerz den sie teilten und das was er verursachen kann. |
26.01.2019 09:44:42 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126803) |
Durgarnkuld | Am Spätabend kehrte einer der Wagen wie erwartet zurück in das geschützte Lager - der zweite erst mit reichlich Verspätung und anderer Ladung als erwartet. Der dritte Wagen, betreut von Arron Eichhorn und Alphäus dem Glaubensstreiter, war von elendigem Räuberpack überfallen worden - ein koordinierter Hinterhalt! Das meiste an nennenswertem Hab und Gut war den Templern abgenommen worden sowie das unersetzliche Fass mit dem Harz. Bedrückung machte sich da breit - aber natürlich auch Zorn. Vor Ort hatte sich das Blut von Feind und Getreuen gemischt - der Stellvertretende Kommandant Almeras würde versuchen den versagten KRIEG heraufzubeschwören und im Lebenssaft von Freund und Feind, gebunden in Asche und Schlamm, zu lesen, wo die Unholde hausten. Die elfischen Späher unter Edrahíls Leitung schwärmten aus, um den Wagenspuren nachzueifern. All dem zum Trotz, war das heilende Werk in der einstigen Aschenarbe vollendet. Der letzte Transport war in der Tat für die Schneisen in den restlichen Waldungen gewesen, um den Pfad, den Herbstkrone hierher genommen hatte, zu läutern. Ohne das letzte Fässchen, würde dies nicht mehr geschehen können. Es war gewiss ein Schatten auf den gemeinsamen Anstrengungen, aber gleichsam wäre es kurzsichtig darüber die wahren Erfolge zu übersehen. Außerordentlich war hier geschehen und vielleicht mochten sich Templer und Elfen gar etwas angenähert haben in der Zeit ihrer gemeinsamen Stationierung. Aus einer Ödnis der Verdammnis war die junge Blüte des Lebens erneut erstanden. Und Herbstkrone, nunmehr ein ‚einfacher’ Baum, würde an seinem Grabhügel das Wachstum überschauen. [spoiler]Damit endet der Strang um den Baumhirten selbst - was sich darüberhinaus noch entwickelt, wird seine Kreise selbstverständlich weiterziehen :laugh:[/spoiler] |
26.01.2019 19:13:18 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126805) |
Lyvain | Weit entfernt von der letzten Ruhestätte Herbstkrones liegt der einzige Samen des einstigen Baumhirten sicher und gut behütet an warmen lebenden Stein gebettet. Er schlummert noch aber vielleicht wird er eines Tages erwachen. |
27.01.2019 00:53:25 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126806) |
Erzengel | [b][center]~ Templer - Epilog ~[/center][/b] Almeras ließ nach dem wohl alles getan war und die Templer wohl nichts mehr tun konnten, zum Apell sammeln. Er sprach aufbauende Worte und das er stolz ist so eine gute Truppe für diesen Einsatz zusammengestellt zu haben. Den Elfen sprach er einen Dank aus für die gute Zusammenarbeit und lud sie sogar, sofern Interesse bestehen würde, zur Parade nach Mirhaven ein. Almeras versprach seinen Leuten eine triumphale Parade, bei ihrer Wiederkehr, Der Befehl zum Lagerabbruch und rückkehr nach Mirhaven wurde nach dem Apell von Almeras erteilt. Doch Almeras hatte da noch eine Rechnung mit dem Baum offen. Er nahm sich einen Templer der am besten Zeichnen konnte und ließ sich von ihm in die Rinde eine hässliche Monsterfratze zeichnen. Diesen Rindenteil schlug er mit einer Axt aus dem Baum und nahm ihn mit nach Lestrann, um dort eine Statue aufstellen zu lassen: Von einem hässlichen Monsterfratzenbaum, der von einem Templer, einer Elfe, einem Söldner, eine Dame und einem Druiden mit einer Axt erschlagen wird. In Mirhaven sollten die Templer die versprochene Parade erwarten. [img]https://i.pinimg.com/564x/e6/65/db/e665db4c8886676b830a30f0e9e244a6.jpg[/img] Die Templer kehren zurück nach Mirhaven. In Mirhaven wurden die Templer mit wehenden Stoffblumenblüten (im Winter gibt es keine Blumen) im Wind begrüßt. Und vielleicht von (vielen) Bürgern feierlich begrüßt und umjubelt. Im Tempel selber bekamen sie von Almeras feierlich neue Waffen überreicht, aus Arandur. Von ihm persönlich geschmiedet. Weiterhin bekamen die Tempeler ein Abzeichen für den abschluß dieser militärischen Kampagne. Die Templer die diesen Einsatz mitgemacht haben, wurden vonAlmeras zu einer Elite Einheit erhoben mit den Namen: Bluthunde. So das ein jeder erzittern möge, wenn es da heißen soll das die Bluthundeinheit der Templer entsand ist. |
28.01.2019 17:02:19 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126810) |
stormblade2811 | Nach dem Abzug der Templer war der schwarze Wolf wieder an den gefallenen Baumhirten zu sehen. Als würde er die Gegend in Augenschein nehmen, strich er hierhin und dorthin, witterte an einigen Stellen und blickte wiederum andere Stellen lang an. Vor allem die in die Rinde geschlagene Wunde nahm er lang in Augenschein. Hier würde ein Naturkundiger deutliche Irritation bei dem großen Tier wahrnehmen, bevor es mit weit raumgreifenden Sätzen wieder im Wald verschwand. |
28.01.2019 19:34:36 | Aw: [Durgankuld] Wenn Bäume laufen lernen (#126811) |
Erzengel | Nun ja Herbstkrone hatte schon von dem Kampf als er damals "besessen" war schon viele "Wunden" davon getragen. Der Baum Herbstkrone war schon, selbst als er noch alles Harz hatte, tot. Damit wurde diese "Wunde" post mortem zugefügt. |