Zurück zu "Irgendwo auf Amdir... [RP-Forum]"

02.10.2017 11:27:13
[Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121581)
Ashes
((Hallo, liebe Spieler, hier kann alles vom Event rein, von ihr glaubt, dass es lesenswert ist. Auch ich werde hier reinschreiben, sollte etwas sein. Und los geht's!))
02.10.2017 14:59:19
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121584)
Daanik
Traue keinem Wald der nicht gerodet ist

Die Dämmerung brach über den Silberwald herein. Die bläulich schimmernde Klinge des Kriegsschwertes zog sirrend ihre Bahn durch die Luft, um die sich auf ihn stürzende schwarze Bestie niederzustrecken. Schweißperlen rannen ihm den Nacken herunter. Ein Gemetzel. In der feuchten Luft lag der Geruch von Eisen. Er spürte wie Bluttropfen in sein Gesicht spritzten. Mit dem Schild wehrte er den nächsten Angriff ab, schmetterte es gegen die Reißer eines Worges. Ein dumpfer Schlag, das Knirschen brechender Zähne war zu hören. Kurze Zeit später lagen die aufgeschlitzten schwarzen Leiber der Angreifer auf dem Waldboden um ihn herum. "Drecksviecher." Schallte es verächtlich durch die Dunkelheit des Waldes. Der Wald war tückisch. Verbarg er doch seine hinterlistigen Bewohner im Dickicht, bot ihnen Schutz vor seinen Augen. Doch vorerst schien es ruhig, vorerst. Leucos mochte nicht dieses grüne, heimtückische Versteck für Feiglinge, wie er nur zu gut aus den Erfahrungen in der Vergangenheit wusste. Das Schwert stach er in den Boden und entledigte sich des Schildes. Mit der Hand kratzte er sich am Nacken, es kribbelte auf seiner Haut.
Doch plötzlich zuckten seine Muskeln, verkrampften sich. Der Körper war wie gelähmt. Schwer nach Luft ringend seufzte er auf. "Verdammt." Zum Glück ließ der Krampf schnell nach. Seine Finger tasteten nach dem Trinkschlauch, um ihn vom Gürtel zu lösen. Seine Kehle war trocken, sein Körper schien zu glühen. Hastig entkorkte er den Schlauch, hob ihn in die Höhe, um das Wasser über das Gesicht zu schütten, gleichfalls zu trinken. Der Durst war so unsäglich und das Wasser, das Wasser viel zu wenig. Achtlos warf er den Trinkschlauch in das Moos. Irgendwas in ihm sagte - Trinken! Nein es schrie geradezu in seinem Kopf. "DURST!" Ein unsägliches Gefühl welches ihn dazu drängte, Schwert und Schild an sich zu nehmen und durch die Dunkelheit des Waldes zu laufen. Innerlich schien er zu verglühen, so heftig das Verlangen nach Wasser.
Jegliche Vorsicht von sich geworfen, rannte Leucos so schnell er konnte zum naheliegenden Bach. Es war so weit, unendlich weit. Und nur eines was seine Gedanken beherrschte. Sich in das kühle Nass stürzen … trinken, trinken. So geschah es dann auch als er hechelnd sein Ziel erreichte, das rettende Wasser war da. Alles meins! Er stürzte sich in den plätschernden Bach, tauchte den Kopf unter und trank. Trank, bis der Durst gestillt war. Kurz musste er aufstoßen. Der Bauch war gefüllt. Rund und prall, wie der einer Schwangeren in den ersten Monaten. Unmittelbar um ihn herum, Stille. In der Ferne konnte man das Quieken eines Rehs im Kampf um sein Leben in den letzten Zügen hören. Worge. Und Leucos trotz seines Argwohns gegenüber dem Wald, wehrlos. Seine Waffe lag am Ufer. Die Nässe welche seine Haut überzog, ein kühler Wind, ließen ihn frösteln.
04.10.2017 09:54:32
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121638)
Lyraee
[b]Lueith, ich habe nachgedacht.[/b]

[i]Dazu gratuliere ich dir. Aber vielleicht beginnen wir mit etwas grundlegenderem: Wer bist du? Wo kommst du her? Was hast du in meiner Traumruhe verloren?[/i]

[b]Zynisch wie immer. Aber damit kränkst du mich nicht. Ich bin nicht empfindlich. Wer ich bin? Schau in den Spiegel und stelle die Frage noch einmal. Da hast du deine Antwort! Und wo ich herkomme? Na, ich war schon immer hier und auch in deiner Traumruhe bin ich nicht zum ersten Mal zu Gast. Ich kenne alles von dir, jeden Traum. Jeden Wunschtraum, jeden Alptraum, jede Sehnsucht, selbst das leiseste Begehren. Ich weiß genau was du alles durchlebt hast, noch immer durchlebst und ich habe alles gesehen, musste alles mit ansehen, ohne dir helfen zu können. Das tut mir leid.[/b]

Merkwürdig, der Klang der Stimme erinnerte an Laladi. Fröhlich, melodiös, sympathisch und verständnisvoll. Man mochte ihr gerne zuhören, auch wenn sie von Dingen sprach von denen Lueith unwohl wurde.

[i]Wie? Was soll das bedeuten? [/i]

[b]Es bedeutet, dass ich du bin![/b]

[i]Bist du? Dann sei jetzt wieder still und lass mich in Ruhe. Ich führe keine Selbstgespräche. Und ich fange heute gewiss auch nicht damit an.
[/i]

Die Stimme lachte melodisch auf.

[b]Verstehe. Nun schön. Dann hör nur zu, du störrische kleine Elfe. Und bevor du nervös wirst: Nein, ich bin nicht dieser nach Schwefel stinkende Baatezu, der zuletzt in unsere Träume eingedrungen ist. Ich erinnere mich gut. Mit dem rechnen wir auch noch ab.
Nun will ich dir aber berichten, worüber ich nachgedacht habe. Du hörst zu? [/b]

[i]Ich höre.[/i]

[b]Gut! Immerhin bin ich ein Teil von dir und auch wenn du mich immer wieder zurückdrängst und zu vergessen versuchst: Jetzt bin hier und das aus einem guten Grund, darum solltest du mir zuhören. Bitte tu mir den Gefallen – vielmehr tu dir den Gefallen. Uns. [/b]

[i]Ich sagte doch schon, ich höre zu. Dann kommst du aus meinem Unterbewusstsein?[/i]

[b]Ja, sozusagen. Etwas in der Art. Du brauchst meine Hilfe, Lue. Darum bin ich hier und rede jetzt mit dir. Ich will nicht länger Zaungast sein, der, egal wie laut er schreit ja doch nie gehört oder beachtet wird. Was ich dir mit meinen ungehörten Rufen immer wieder zu sagen versuche ist ganz simpel: Tu es!
Denn du hemmst dich, Lueith, stellst dich und deine Wünsche, deine Sehnsüchte und dein Verlangen zurück, verdrängst sie und schaffst es nicht zu tun, was du eigentlich tun willst. Dabei geht es ja nicht mal nur um dich - bist du so eine gute Seele. Deine Wünsche haben oft und nicht zuletzt das Wohl anderer im Sinn. Ja, wirklich. Geradezu edelmütig, das bist du. [/b]

[i]Machst du dich über mich lustig?! Oder faselst du einfach Unsinn?[/i]

[b]Es ist so. Knurr mich nicht an, ich sage dir nur, wie es ist. Du willst Gutes, auch für andere und dennoch bist du eine Puppe am Schnürchen, eine Marionette, hast immer noch das Halsband und die Ketten an dir, lässt dich von Zwängen und Regeln einsperren obwohl du das nicht müsstest. Es wäre so einfach, das alles von dir zu werfen. Sieh dich an – du beherrschst die Magie! Und das Schwert führst du wie keine Zweite. Wovor musst du dich noch fürchten, woran dich halten? Du sagtest, du wolltest die Sturmwasserbucht am liebsten in Flammen sehen. Was du nicht ausgesprochen hast, dir aber dennoch wünschst ist es, den Sklavenhändlern dort die Hände abschlagen, mit denen sie die Fesseln hielten und dem widerwärtigen Verbrecherpack derart einzuheizen, dass ihnen die Lust am Morden, Rauben und Plündern, dass ihnen Hören und Sehen vergeht! Warum tust du es dann nicht?! Das war nicht nur Gerede, ich weiß es, Lueith. Du wolltest die armen Leute dort befreien, verhindern, dass sie auf Valvec landen um auf der Ascheinsel in Knechtschaft zu leben, um dort für grausame Herren Schreckliches tun zu müssen. Du weißt genau wie das enden kann. Wohin das führen kann. Oh, die Abgründe sind tief. Sehr tief. Und wie sehr hättest du dir damals gewünscht, jemand hätte etwas Derartiges für dich getan? Hm? Du willst den Übeltätern eine Lehre erteilen, willst sie bestrafen und die zahllosen Schicksale rächen, die ins Unglück gestürzt wurden. Ich verstehe diesen Wunsch und ich sage dir, es ist nichts Schlechtes daran. Für niemanden. Und danach… danach wirst du dich besser fühlen. Du wirst glücklich sein. Munter und fröhlich pfeifend die Bucht verlassen und es wird dir leichter ums Herz sein. Viel leichter, wenn du die eiserne Spange erst einmal gesprengt hast. Du wirst sehen. Wer würde denn sonst Zeit und Kraft auf Rache verschwenden, wäre es nicht so?[/b]

[i]So funktioniert das nicht. Daran glaube ich nicht mehr. Ich weiß, dass… ich… aber es geht nicht. Es ist noch nicht die Zeit dafür. Ich kann nicht! [/i]

[b]Was? Warten?! Worauf denn? Die Zeit ist jetzt! Du kannst! Und du willst! Dich verlangt danach! Lass dich nicht gefangen halten, nie mehr![/b]

Rings um sie herum war Feuer und eine Flammenwand. Dahinter marschierten die verzerrten Silhouetten von Männern und Frauen, Kindern in Ketten, Gestalten mit Peitschen schlugen hinter und vor ihnen auf sie ein.

[b]Komm, spring hindurch. Du musst keine Angst haben. Spring und dann tu, was du willst![/b]

Sie sprang und wusste nicht mehr, ob das Feuer verloschen oder ihr schwarz vor Augen geworden war…
07.10.2017 15:29:39
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121724)
Ashes
Und so begannen sich die Träume jener zu verändern, welche mit der Sache zu tun hatten. Auch weiterhin geschah es auf die Art wie zuvor doch etwas kam hinzu.

[i]Sie verspührten ein Gefühl von Gemeinschaft. Sie sind nicht alleine, nein, sie sind eine Gruppe und schon bald würden sie viele sein. Sie mussten nur genug sammeln. ........Sammeln? Was mussten sie sammeln?.......Egal, es ist klar, dass sie es sammeln mussten und das würden sie tun. Und wenn dann die Zeit reif war, würden sie sich verbreiten. Niemehr Einsamkeit.[/i]

Naja, jeder träumt mal komsich, also was solls. Aber jede Nacht das Selbe? Ein dunkles Gebilde kommt oft im Hintergrund der Träume vor.....wie eine Art glibriger Stamm mit Tentakelgeäst. Und Bläschen....viele viele Bläschen, die es wie eine Krankheit überziehen.
14.10.2017 11:20:18
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121872)
Ashes
(Erstmal möchte ich mich bei den Spielern bedanken, welche Aktiv das event bespielen. Leider bekomme ich nicht alles mit, was eure Charaktere tun und kann somit nicht zwingend darauf eingehen, aber schreibt mich an, wenn ihr was vor habt und ich bin da, soweit es meine Zeit erlaubt. ein paar Spieler arbeiten auch schon fleißig an der Sache. Also viel Spaß noch).

Und wieder einmal scheint sich der Einfluss im Schlaf/ in der Reverie zu verschärfen. [i]Schaut nur, meine Kinder. Wieder habt ihr ein paar von euren Geschwistern zum Leben verholfen. Mehret euch.[/i] Jener glibriger Stamm scheint nun sich mehr und mehr in den Träumen in den Mittelpunkt zu drängen. Er sieht größer als vorher aus.....oder täuscht das nur?
15.10.2017 09:43:59
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121901)
Daanik
Tief in mir- Der Traum

"Hey Leucos, sind die Kürbisse nicht prächtig?" Voller Stolz breitet Parok Brunn seine mächtigen Arme aus und präsentiert ihm seinen Acker mit den großen Früchten. In den Strahlen der gelbroten Abendsonne schimmerten die Kürbisse im satten Orange. Da steht er mit einem breiten Grinsen, der riesige, massige Kerl mit dem sanften Gemüt und den tellergroßen Händen. " Und weißt du, wenn du erst die Kürbissuppe von Irmel auf deiner Zunge spürst, wird dir der Geschmack nicht mehr aus dem Kopf gehen. Eine Gaumenfreude. Das ist kein Versprechen, sondern eine Tatsache. " Mit seinen, an dem breiten, kullerrunden Gesicht gemessen, kleinen Augen schaut Parok zu Leucos. Der freute sich mit ihm. Alles war, wie es sein riesiger Freund immer und immer wieder erzählte, bei den etlichen Märschen durch den Wald von Comanthor, der Zeit bei den Rotfedern, die die beiden Freund zusammenschweißte. Ein wohlig warmes Gefühl der Freude überkam Leucos . Er ging in die Knie, griff sich einen Erdbrocken, den er an seine Nase führte. Der feuchte Geruch von satter, fruchtbarer Erde. Zwischen seinen Fingern zerbröselt er den Brocken. "Komm Leucos." Fordert ihn Parok auf. "Gehen wir zurück." Der Rotschopf spürte auf seiner Schulter einen seichten Klaps. Leucos stand auf, um neben Parok den Feldweg zu der Kate zurückzugehen, welche Porak stolz seinen Palast nennt.

In Paroks Palast schlägt ihm ein feucht warmer Dunst entgegen. Es riecht nach Kürbissuppe. An der Kochstelle steht Irmel, die zierliche, kleine Frau, die so winzig wirkte, wenn sie neben Parok stand. Neben ihr sitzt auf der Dielung ihr kleiner Sprössling. Mit dem Daumen im Mund, beobachtet Paroks ganzer Stolz, wie Leucos wusste, neugierig die Umgebung. Alles hier war so gemütlich. Die Wohnstube, die gleichfalls als Koch- und Esszimmer diente, war geschmackvoll eingerichtet. Nichts was jetzt wirklich von wert war, aber es passte, der Raum vermittelte den Eindruck von Leben und Gemütlichkeit. „Gut das ihr kommt.“ Empfängt die kleine Frau die Beiden. „Leucos, kannst du mal auf die Suppe aufpassen? Und du mein Dickerchen, hilfst mir beim Tisch decken.“ Sie nimmt das Kind auf den Arm. Jeder hatte seine Aufgabe. Mit einem Holzlöffel der im Topf steckt, rührt Leucos die Suppe um. Hinter seinem Rücken klappert Geschirr. Mit einem inneren Gefühl der Zufriedenheit, beobachtet Leucos die Suppe, die vor sich hin blubbert. Kleine Luftbläschen bildeten sich auf der Oberfläche, deren transparente, orange Farbe sich allmählich ändert. „Ich glaube ich sollte den Topf von der Kochstelle nehmen. Es kann angerichtet werden.“ Macht sich der Suppenwächter bemerkbar.

Das Licht, welches durch das Fenster schimmert, erhellt den Raum im matten Licht. Eine kleine, zierliche Frau in einem grauen Kleid, trägt ein Kind auf ihrem Arm. Das Kind hat sich mit dem Kopf an die Schulter der Mutter angeschmiegt. Die Haare der Frau sind zu einem Dutt zusammengebunden. Sie sieht müde aus, Schatten liegen unter ihre Augen. Ein Mann in einer schweren Rüstung steht neben ihr. Alle drei blicken aus dem Fenster hinaus. Der Tag ist grau, genauso wie das Feld auf das sie blicken. Leichter Nieselregen fällt vom Himmel. Auf dem Tisch in der Mitte des Raumes, steht eine kleine, aus dunklem Holz gefertigte Truhe. Der geöffnete Deckel gibt einen Blick frei, auf das was die Truhe in sich verbirgt. Unzählige goldene Münzen, geschliffene Edelsteine in verschiedenen Farben.

Leucos Worte kommen ihm schwer über die Lippen. „Der Acker sollte nicht brachliegen. Euer Kind sollte bei seinem Vater aufwachsen. Ich weiß das er dich um alles liebte.“ Er presste die Lippen zusammen, schaut in die Ferne zu dem Acker. Vor seinen Augen bildet sich schemenhaft eine ihm bekannte Gestalt. Sie hält einen Kürbis in der Hand, hebt ihn hoch, als wolle sie damit ausdrücken – Ist der nicht prächtig? Die linke Hand legt Leucos auf Irmels Schulter. Sie ist so zerbrechlich, geht es ihm durch den Kopf. Leise seufzt er. „[i]Wenn ich ihn wiederholen könnte, ich würde alles dafür geben.[/i]“ Langsam gleitet etwas auf Leucos Schulter. Es ist nicht unangenehm, ganz im Gegenteil, es fühlt sich gut an. Die schemenhafte Gestalt vor seinen Augen nimmt mehr Kontur an – Parok. Ein grauer Tentakel windet sich um Leucos Hals, schmiegt sich an, saugt sich auf seiner Haut fest. Es fühlt sich für ihn an, wie ein wärmender Schal den man bei beißender Kälte im Winter trägt. Ein Gefühl von Schutz und Geborgenheit. Leucos blickt zur Seite, sucht den Blick von Irmel. Die wendet sich ihm zu, ihre Augen glimmen rot und als sprechen mehrere überlagerte Stimmen, sanft, einfühlsam, wispernd, antwortet sie “[i]Ich weiß[/i].“
15.10.2017 14:10:02
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121907)
Drambuie
Wie es anfing…

Es war ein schöner milder Herbstabend, solche, die einen mit Wehmut überhauchen, wenn man daran zurückdenkt. Marja spielte auf der Laute – der aufgehende Mond tauchte alles in silbriges Licht, kaum ein Lüftchen wehte. Silbern schwebten die Töne der Saiten himmelan, und Marjas warme Stimme umspielte den Saitenklang. Das Lied Selunes. Das Lied an den Mond. Oft gesungen. Und doch war irgendetwas anders.

Als die letzten Töne verklangen war sie erfüllter als zuvor: Nie schien ihr das Lied so viel Glück geschenkt zu haben. Nie war der Mond lebendiger, nie war die silberne Herrin näher. Der Mond!

Marja schien von innen zu leuchten, als sie die Laute in die Ecke stellte. Was für ein wunderbares Gefühl doch die Musik ist! Die Kunst! Sie fühlte sich wie berauscht…..

Ein paar Tage später tuschelten zwei Händler am Markt und stießen ein herbeikommenden Besucher mit einem Kopfdeut gen der Bardin in die Seite. Sie saß schon eine ganze Weile auf der Parkbank, nachdem sie ruhelos und murmelnd auf und abgegangen war, den Kopf gesenkt, als suche sie etwas. Fast hatte sie etwas wunderliches an sich. Sie legte kleine Kieselsteine vor sich hin, ganz sorgfältig, einen nach dem anderen, erst als das letzte Steinchen an die Spitze gesetzt wurde, wurde sie mit einem Mal ruhiger: eine Mondsichel war vor ihr auf dem Boden, nicht sehr groß, vielleicht so groß wie zwei Handflächen. Aber kein Steinchen tanzte aus der Reihe, so dass die Kanten der Sichel wie eine einzige Linie wirkten. Beschwingt und gelassen zugleich ging die blonde Nordfrau ihres Weges und lächelte.
Das Bild hingegen hielt nicht lange: spielende Katzen haben den Mond bald wieder zerstört.


„[i]Wieso hast du so lange gebraucht? Und lass die Leute ruhig lachen, sie sind nur neidisch auf dich, weil sie die Schönheit des Mondes nicht rühmen können. Setz dich darüber hinweg, wenn sie dir nicht geben wollen, was du dazu brauchst. Du allein weißt doch, warum du es tust“[/i]
[/i]
15.10.2017 21:39:13
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121914)
Lyraee
[b]Lösung, Lösung.[/b]

Laladis Stimme klang giftig.

[b]Ja, sicher haben sie DIE Lösung.
Du hast ja gesehen, wie die aussieht. Hast es an unserem Bruder gesehen, was passieren musste um diese Verbindung zu uns zu lösen. Das geht nicht gut für dich aus!
Hör auf mich, Lueith. Sie wollen dir nur alles wegnehmen, was du dir seit deiner Freiheit erkämpft hast. Vertrau' nicht darauf. Tu's nicht. Mehr sollen es werden und nicht weniger! Mehr!
Was sie tun, ist falsch. Völlig willkürlich, es zerstört und vor allem schwächt es dich. Sie wissen doch gar nicht was sie tun!
Dein Zögern hat einen guten Grund – also überstürze nichts! Warte noch, Lueith! Lass niemanden Hand an dich legen und warte![/b]
16.10.2017 09:17:47
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121928)
Durgarnkuld
Ein ganz harmloser, gemütlicher Spaziergang.
Es war wahrlich ein Glück wie das Herbstwetter noch mitspielte, sich verspielte, neckische Sonnenstrahlen warm und freundlich wie die fürsorglichen Hände einer fernen Mutter auf die Wangen legten. Hier und da ein frischer Windzug, der bereits vom nahenden Winter kündete, eine Verheißung der Entbehrung, die aber für den jetzigen Moment unwirklich erschien.
Auf zu Shanas Café, ein wenig die Seele baumeln lassen, einfach faulenzen - übte man sich nicht beständig in dieser Kunst, konnte es immerhin rasch geschehen, dass die Übung fehlte. Und wo käme man da hin!
Wie sooft eine Fluppe im Mundwinkel schlenderte Seamus aus dem Tor Mîrhavens, passierte das morgendlich aufkommende Streiten der Karren, wer denn jetzt als erster da gewesen war, strich weiter, ohne Eile, ohne Hatz.
Die strahlend blauen Augen wanderten müßig über das noch satte Grün, das bald mit dem Rest der Welt sterben sollte. Vielleicht war es der beständige, kräftige Regen, der es noch am Leben hielt, oder das mildere Klima. Einerlei.
Gerade wollte sich der Tethyri einem entgegenkommenden Reisenden zuwenden, als ihm ein Krautbüschel ein paar Schritt vom Wegrande entfernt ins Auge stach. Irgendwie kam es ihm bekannt vor. Arkasu? Oder wie hieß das Zeug? In irgendeinem Kräuterband, den er beiläufig mal durchgeblättert hatte, war es vorgekommen. Grundierung für manche Heiltinkturen. Ja, doch, doch, so war es.
Der Rotbärtige schüttelte den Kopf, um den Gedanken an diese unwichtigen Details seiner Umwelt zu verscheuchen, doch fiel der Blick abermals auf das Gewächs, als sein Schritt langsamer wurde.
Der Winter würde bald kommen, das war klar, schneller als einem lieb war fiel er wie ein ausgehungerter Räuber über das Leben.
[i]Das Hospital sollte einen Vorrat davon haben.[/i]
Gab sicher genug Kranke die kommende Zeit, bei den aufkeimenden Konflikten bestimmt auch Verletzte.
Nja, sollte irgendwer sicher mal einen Korb voll vorbeibringen.
Mühsam wollte sich der Tethyri abwenden, doch ließ ein nagendes Gefühl irgendwie nicht locker. Er [i]wollte[/i], dass die Leute versorgt waren. Es war ihm einfach ein Bedürfnis.
Ansonsten konnte er derlei Regungen recht routiniert übergehen, aber etwas war anders.
Anstatt sich dem zweifelsohne interessanten Entgegenreisenden zuzuwenden, bog Seamus vom Weg ab und kniete vor das unschuldige Kraut. Er hatte natürlich keine Schaufel dabei, kein Werkzeug, nichtmal einen Korb, um das elendige Ding zu transportieren. Ein enerviertes Seufzen entwich ihm in Form einer Rauchwolke, als er begann mit unkundigen Handgriffen zu graben, um das Pflänzchen samt Wurzel aus der Behütung des Erdschoßes zu befreien. Ein leises Fluchen erklang, als er sich dabei hier und da einen Riss, einen Schnitt an den Fingern zuzog, die er lutschend zu dämmen versuchte.
Endlich war die verdammte Pflanze ausgegraben. Zufrieden wollte sich schon ein Mundwinkel nach oben schieben, bevor es Seamus doch zurückhielt.
[i]War denn eine genug? War das ein Vorrat? Sollten sie nicht soviel haben wie nur irden möglich?[/i]
Mehr.
Es mussten mehr sein. Sondierend glitt der Blick der blauen Augen umher, als er auch einen Steinwurf weiter noch ein ähnliches Gewächs ausfindig machte. Sein Atem beschleunigte sich, als er darauf zueilte.
Und da, da war noch eines. Und noch eines.

Blinzelnd wischte sich der Buchhalter wider Willen dicke Schweißtropfen von der Stirn, als er verwirrt zum Himmel aufsah, der sich mittlerweile blutrot färbte. Die Sonne legte sich zur Ruhe und spendete der Welt einen dramatischen Abgang, glich es doch einem ewigen Tode, der da kommen sollte. War er die ganze Zeit hier am Graben gewesen? Sein Blick fiel auf seine zerschundenen Hände, die zahlreichen Erdflecken am Wams und den Berg an Grünzeug, das er kaum mit beiden Armen noch packen konnte. Aber es kam keine Ruhe, keine Befriedigung über ihn.
[i]Zum Hospital, zu den Menschen.[/i]
Eine erstickende Unruhe erfasste den Hafensohn, als er umständlich sich den Berg an Heilkraut schnappte, beim Lauf je ein unsachgemäß ausgerupftes Portiönchen verlor, aber darauf auch keinen weiteren Gedanken verschwenden mochte, konnte.
Er begann zu eilen, zu rennen, stolperte auf dem unebenen Weg, um sich wieder zu fangen und atemlos weiter zu hechten. Wie von Sinnen rempelte er Passanten beiseite, sprang über Karren und Wagen, die sich ihm in den Weg stellen wollten.
[i]Schneller, die Leute brauch es![/i]
Brennend rann ihm mittlerweile der Schweiß in die Augen, aber er konnte nicht anhalten, musste gleichsam das stetige Brennen in den bebenden Lungen ignorieren.
Da! Da war das Schild, das Hospital. Eine ältere Dame krückte gerade heraus.
[b]Aus ... dem ... Weg![/b]
Brachte er noch stammelnd und abgekämpft hervor, als er sie fast umrannte. Panisch wischte sein Blick umher. Heiler. Wo waren die verdammten Heiler!
Er stieß Tür um Tür auf, verdutzte Blicke im Fahrwasser, als er endlich zu einer Schwester gelangte und ihr jetzt heiser röchelnd den geschrumpften Ballen an Kräutern einfach entgegenwarf.
[b]Nehmt! NEHMT![/b]
Endlich. Endlich war es gut. Entkräftet stützte Seamus die Hände auf die Schenkel und schnappte nach Luft.
Moment.
Was hatte er getan? Langsam sah er sich noch benommen um und stolperte von den verwirrten Hospitalarbeitern. Hatte ihn irgendwer gesehen? Taumelnd stürzte er aus der Heilstube nach draußen, wo mittlerweile kühle Abendluft ihn empfing.
Das durfte sich nicht herumsprechen. Verdammt!
16.10.2017 09:32:07
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121930)
Daanik
Tief in mir - Warum nicht nach den Sternen greifen?

Der Wunsch, nein Wille, nimmt immer mehr Form an. [i]Es ist genial![/i] Sagte es in ihm. Und es fühlte sich gut an. So gut. Wenn und aber? Warum immer alles in Frage stellen? Alles in seinem Kopf drehte sich nur darum. Immer und immer wieder ging er seinen Plan durch. Der Gedanke daran beherrschte ihn. Doch ein paar Vorbereitungen galt es schon zu tun. Manchmal hatte er Momente einer Verschnaufpause, stille, leise Momente. Momente des Zweifels ob er auch wirklich das Richtige tut. Die Zeitspanne wurde zwischen ihnen wurde immer länger. Der Rausch der seinen Willen beflügelte ließ keinen Platz für Zweifel.

Im Hafenviertel schaute sich der Rotschopf um. Natürlich in zivil um keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Dort fragte er nach einem Haus welches er anmieten könne. Geld hatte er ja, jedenfalls sollte es für sein Vorhaben reichen. Es war gar nicht so übel mit dem Geld in der Tasche, was doch eigentlich für die Rate an der Seelenfresserin vorgesehen war. [i]Sie wird es verkraften wenn ich es später zahle. Bestimmt hat sie sicher immer noch genug Geld um darin zu baden.[/i] Und wenn er alles umgesetzt hat, kann er ihr es sogar erzählen. Sicherlich wird sie sich vor Freude nicht überschlagen, soviel Realist war er schon, aber sie wird es verstehen. Respektvoll wird sie ihn anschauen, um etwas in der Art zu schnurren "... gut gemacht Wächter Nebelbach!" In ihm breitete sich ein warmes Gefühl aus.
Nur erstmal brauchte er ein Häuschen für sich allein. Es sollte sogar ein wenig abgelegen sein, vielleicht in einer dunklen Gasse die der redliche Bürger mied. Was den Komfort betraf, spielte der keine Rolle, ob mit oder ohne Möbiliar war ihm einerlei. Und nach genau den Vorstellungen würde er ein Häuschen suchen, um es anmieten zu wollen.
16.10.2017 10:12:59
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121932)
Ashes
Es dauerte etwas, aber ein solches Haus ließ sich finden. Der Grund waren mehrere Todesfälle im Haus, so dass die Leute irgendwann meinten, es hause ein mordernder Geist drin. Für eine zeit lang diente das Haus dann als Ort für Mutproben, doch es geschah nie etwas und so blieben diese schließlich aus. Das Haus ist inzwischen etwas heruntergekommen, aber gut genug für sein Vorhaben.
16.10.2017 20:09:52
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121953)
Daanik
Tief in mir - Warum nicht nach den Sternen greifen?

Es nahm Hand und Fuß an. In seiner Hand klappert der Schlüssel für sein, nein unser neues Domizil. Nur noch ein paar Schritte zu der Empore. "Nicht mehr lange." Flüstert er vor sich hin, während er die Tür zum Haus öffnet. Staubig, klamme Luft empfing ihn. In dem spärlichen Licht welches von der Gasse den Flur erreicht, begrüßen ihn unzählig in der Luft tanzende Staubkörnchen. Die graue Dielung knarrt unter seinen Schritten als er im Haus verschwindet.

[url=https://postimages.org/][img]https://s19.postimg.org/pibyv6cmb/mittelalter2.jpg[/img][/url]

"Hey Nebelbach, hast du Hummeln im Hintern?" Schallt es im Kasernenhof der Silberwache, als Leucos wie von einer Tarantel gestochen zum Tor hastet. Er hat es ganz offensichtlich eilig, was er immer wieder im vorbeigehen bekundet, wenn man ihn anspricht. Lässt sich auf keine Plauderei ein. Man sieht den Rotschopf am Markt wie er eine Menge von Lebensmittel kauft, die für eine Expedition reichen würde. Anderswo zieht er einen über die Pflastersteine polternden Bollerwagen hinter sich Richtung Hafenviertel. Was sich darin befindet? Der Inhalt ist unter einer alten Decke verborgen.

Dann ist Ruhe, jedenfalls falls man nach Nebelbach fragt.
16.10.2017 21:10:40
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121956)
Nachtengel
Meree wunderte sich, seit Tagen hatte sie den gleichen Traum. Er war seltsam, aber auch schön. Sie träumte davon dass sie das Oberhaupt ihres Heimatdorfes war.sein könnte. Es schmeichelte ihr. Alle respektierten sie, selbst ihr Vater. Eine Stimme flüsterte ihr ein, sie sollte nach Hause zurück kehren, sie wäre zum Höheren berufen. Der Wunsch erwachte in ihr es zu tun, als sie Traumbilder von sich sah inmitten einer reichen Gnomensiedlung, in der sie die Führerin war.

[b]"ich tue es, ich bin geeignet", [/b]sprach sie im Traum. Doch nach dem Erwachen, ließ jedes mal der Wunsch nach und sie wunderte sich über ihren Wunsch.
Eigentlich war sie ja mit ihrem Leben zufrieden. Sie hatte ihren Beruf, den sie mochte, eine schöne Wohnhöhle, Juan und Freunde.

Aber sie träumte, trotzdem täglich den Traum, dass sie zurück in ihrem Heimatdorf war und die die sie als Diebin verdächtigt hatten, jetzt auf ihre Befehle hörten. Ihr gefiel der Traum.

Manchmal überkam sie die Gedanken und den Wunsch daran selbst am Tage und sie träumte kurz vor sich hin.
[b]"Ja, sie würde eine gute Führerin werden und ihr Dorf würde eines der schönsten und reichsten werden."[/b]
17.10.2017 17:05:38
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121976)
-emptySoul-
Keine wahnhaften Träume, keine Sammelwut...
Das, was die Gur umtrieb war eher profaner Natur.
Und so war sie bei ihren Gängen durch den Hafen nun aufmerksamer unterwegs, ob sich Leute fanden, die von "komischen Verhaltensschüben" erzählten oder "komischen Bettwanzen, Zecken.. wasauchimmer".
Und weil das der Gur nicht reichte, gab sie dem einen oder Anderen auch mit, dass er sich, so ihm sowas unter kam oder er es hörte, mal bei ihr melden solle.
S'gäb da grad son Ungezieferproblem. Nix wildes.
Panik sollte man ja tunlichst vermeiden...
17.10.2017 19:03:37
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121978)
bergatroliet
Auch im Hospital schien man noch keine ungewöhnlichen Verhaltensweisen oder Zeckenbisse zu verzeichnen - sah man von Seamus stürmischem Auftritt einmal ab.
Bürger und Reisende die danach das Haus der Heilung betraten, wurden auf etwaige Parasiten im Nacken und am Rücken untersucht und wurden von Delia und den anderen ruhig darauf hingewiesen, dass es in der Gegend ein paar Fälle in der Art gab. Nichts, weswegen man sich Sorgen machen musste, aber sollte einem etwas in der Art auffallen, solle man sich am Besten im Hospital melden.

Auf ihren Runden durch den Hafen würde Delia so jemand mit der Bitte an sie herantrat auch Nacken und Rücken auf Parasitenbefall untersuchen und ähnlich wie Nujaima den Leuten versichern, dass es nichts Schlimmes war.
17.10.2017 22:29:25
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121979)
Ashes
Nujaima:

Zwei Frauen und ein Mädchen standen beieinander und sprachen miteinander. Dabei sahen eine beiden Frauen und das Mädchen, welches sie feste an der Hand hielt, sehr betrübt aus, sie weinten gar. Die andere Frau fragte beide, was denn sei, dass sie weinten. Nujaima kann mitbekommen, wie sie sagten, dass sich das Mädchen wohl mit ihrem Bruder um ein Holzschwert zum Spielen stritt. Das Mädchen verprügelte ihren Bruder, bis er sich nicht mehr wehren konnte und fing an mit dem Schwert zu spielen. Erst Sekunden später rannte sie weinend zu ihrem Bruder, während ihre Eltern schon herbeieilten.

"Ich weiß nciht, was in sie gefahren ist, sie ist doch sonst nicht so", meinte die Mutter mit brüchiger Stimme, "und jetzt bringt ihn mein Mann in das Hospital".

Das weinende Mädchen unterdessen kratzte sich am Rücken und schien die juckende Stelle nicht so recht zu erreichen.


Delia:

Und so geschah es, dass ein Vater mit seinem bis zur Ohnmacht zusammengedroschenen Sohn ins Hospital kam. Seine Schwester soll ihn so zugerichtet haben, weil er ihr das Spielzeugschwert nicht gab. Er sagte nicht viel mehr, da er die Leute nicht bei ihrer Heiltätigkeit aufhalten wollte. Kreidebleich stand er die ganze Zeit im Raum und reagierte hektisch auf jedes Wort, da es wohl wichtig sein könnte, was gesagt wurde.


Lueith:

Die Elfe reverierte Nacht um Nacht, doch dieses mal lenkte sie ihre Schritte ansatzweise selbst. Die wenigsten sind dazu wirklich in der Lage, ihre Träume etwas zu steuern, nun gut.....Reverie ist da auch etwas anders. Der Elfe gelang es aber auch nur ansatzweise, sodass für etwas mehr Erfolg, Hilfe von nöten sein könnte. So suchte sie nach dem Baum und...... ach was für ein liebenswertes Ding das ist und....... nein, sie wollte doch mehr darüber rausfinden, also geht sie darauf zu. Dann schämte sie sich. Er war doch so gut zu ihr und sie misstraute ihm? "Möchtest du nicht eine schöne Nacht mit Dreufang verbringen? Suche ihn und dann macht euch einen schönen Abend". Die Elfe dreht sich um, wohl um diesem Wunsch nachzugehen und......drehte sich abermals, aber den Baum erreichte sie nie. Immer kam etwas anderes dazwischen. Seltsam.
18.10.2017 08:54:25
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121983)
Daanik
Von der Nachtschicht aus dem Nordviertel in die Kaserne zurückgekommen, registrierte er die ausgegebene Information. - ...[i] in der Aeusserung von wie in Wahn umgesetzten Taetigkeiten zu achten. ... Bissen entlang der Wirbelsaeule und im Nacken.
Beiderlei ist umgehend zu melden.[/i]- "Ahja." Raunte er müde vor sich hin, rieb sich dabei den Nacken. Jetzt war Feierabend, die Verlockung unter der warmen Decke zu liegen, bis zum Kinn eingemummelt, einfach nur die Augen schließen und sich dem Schlaf hinzugeben war einfach zu groß, als noch über irgendwas nachzudenken. Schließlich hatte er ja Feierabend. Es gab auch keine Vorkommnisse zu melden. Ein paar sangesfreudige Seemänner die ihren Landgang ausgenutzt haben um ordentlich einen über den Durst zu trinken und zur Ordnung gerufen werden mussten. Eine Strassenhure die mit ihrem Freier stritt, weil er sie um den Lohn für ihren geleisteten Dienst bringen wollte. Nichts was nicht geregelt werden konnte. Kein Wahn, nichts Auffälliges, der ganz normale Alltag.

In der frühen Morgenstunde war es noch dunkel als Leucos zu seinem Domizil ging. Er spürte das langsam die kalte Jaheszeit einzog. Einige Passanten strebten zum Markt, die Stadt erwachte zum Leben. Frau Kuchen war auch schon auf den Beinen. "Morg'n. Schon so fleißig?" Begrüßte Leucos die Vermieterin."Der frühe Vogel fängt den Wurm Wächter Nebelbach." Bekam er von der älteren Dame zur Antwort."Nachtschicht." Stellte sie weiterhin fest mit dem Blick zu Leucos. "Alles ruhig gewesen?" Da klang keine Neugierde durch, es war mehr der Austausch von Höflichkeitsfloskeln. Erst wollte Leucos weitergehen, doch er blieb stehen, wendete sich ihr zu und nahm eine stramme Haltung an. "Keine Vorkommnisse." Sie wedelte mit der Hand. "Rühren und abtreten Wächter Nebelbach."

In seiner Decke eingelullt, sinnierend ...[i]Den Tyrael sollte ich mal aufsuchen. Sonderbarer Kauz. Das der so pikiert war, weil ich das Schwert nich bei ihm schmied'n ließ. Glaubt wohl ich bin nen wandelndes Buch. Woher soll ich wiss'n das er eb'nfalls Schmied is. Pinsel! [/i].... Gleichmässig atmend, geborgen in der wärmenden Decke, fallen ihm die Augen zu.

"Da bist du ja Leucos. " Ein bischen sonderbar war es schon, wie Parok auf einem zusammengerollten Ring aus einem riesigen Tentakel thronte. "Komm her." Einladend winkte ihn sein großer Freund zu. Ein weiterer, fetter Tentakel glitt durch durch das schwarze Nichts der Umgebung, rollte sich neben der anderen Tentakel zusammen. Die Oberfläche des Gebildes bestand aus kleinen Bläschen, glänzte schleimig. Eigentlich hätte es abschrecken müssen, nur war dem nicht so. Innerlich spürte Leucos eine angenehme Wärme, ein Gefühl der Geborgenheit. Da war sein Freund und aus der Dunkelheit schälte sich seine kleine Frau mit ihrem Kind auf dem Arm. Sie sahen glücklich aus. " Ich komme ." Rief er seinem Freund zu. Unter seinen Füßen spürte Leucos wie der Boden leicht nachgab. Ackerboden. Die schwarze Umgebung formte sich zu einem Feld, an dessen Horizont sich die rotgelbe Abendsonne senkte. Alles war wie er es sich immer gewünscht hatte, Paroks Familie, seine Freunde, mit dem Gefühl eines gemeinsamen wir. Da waren die Tentakel, dieser eigenartige Baum am Rande des Feldes von dem sie zu stammen schienen, sekundär.
18.10.2017 11:29:00
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121987)
-emptySoul-
Die Gur fackelte da nicht lange und trat zu der Szenerie hin.
Ob sie das Mädel mal ansehen dürfe, die juckende Stelle da. Unaufgeregt erklärte sie den Sachverhalt um die „Zeckenviechers“ - eben das es diese gab und das sie gerne einmal etwas absonderten, was die Leute „komisch“ werden lies, in der Regel aber nicht direkt gefährlich, zumindest nicht bewusst und willentlich. Und was hier passiert sei, ...nun ja... das könnte schon von so einem „Herrn Zeck“, wie die Gur das Ding unhysterisch nannte – ausgelöst worden sein.

Und so man sie nachsehen lies und sich bewahrheiten würde, was sie vermutete, würde sie anraten, das Mädel auch direkt zum Hospital zu schicken, zur Schwester Delia – so ne ganz Nette, wie die Gur meinte.
Nein, man müsse keine Angst haben, dass die Tochter – wie hieße die überhaupt? also... Tochter wie Familie – nun irgendwie weg gesperrt werden würde.
Aber man würde sich kümmern, dass sie das Vieh bald los werden würde.

Das Nujaima nach alle dem, egal wob die Tochter nun bereitwillig gen Hospital gebracht werden würde oder nicht, Aidan unterrichten würde, stand außer Frage.
18.10.2017 12:56:21
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121989)
Durgarnkuld
Finsterer Schauder ergriff ihn wieder einmal, als die Tyrannos Dienerin an ihm vorbeizog.
Der Blick seiner strahlend blauen Augen galt dann aber weniger der schwarz gerüsteten Kriegerin, als dem wimmernden Häufchen Elend, das sich an dem sündhaft dünnen Stoff von Tiavins Kleid festklammerte.
Shyba.
Sein eigenes Unwohlsein war nichts im Vergleich zu dem offensichtlichen Terror, den die kleine Hin durchmachte. Der Angstschweiß auf der Stirn, die kleinen Händchen sifften bereits den Stoff durch, hinterließen einen Abdruck ihrer Hand. Was für eine erbärmliche Kreatur.
[i]Sie braucht einen großen Bruder, Seamus.[/i]
Unvermittelt schoss ihm dieser unsinnige Gedanke durch den Kopf.
Ja, sicher brauchte die kleine Shyba irgendwen, der sie endlich einmal ins Leben und aus dem Schatten führte. Aber ...
Bevor der rothaarige Tethyri diese ungenehmen Gedanken beiseite schieben konnte, bemerkte er mit [url=https://youtu.be/GXFSK0ogeg4]Schrecken bemerkte, was sich regte.[/url]
Seine linke Hand streckte sich allmählich aus, folgte einem inneren, verschütteten Begehren bereits, wollte dem aufkommenden Nagen im Hinterkopf Befriedigung verschaffen.
Das Ziel: das Haupt der zitternden kleinen Hin.
[i]Sie braucht einen großen Bruder, Seamus![/i]
Eindringlicher war der Wunsch, das kratzende Gefühl in seinem tiefsten Kern für dieses Wesen da zu sein.
NEIN!
Panik stieg in ihm auf, verzweifelt versuchte er dem widerspenstigen Arm Einhalt zu gebieten. Der Atem wurde schneller und schneller, ein hitziges Flirren, als er schon meinte zu ersticken. Unausweichlich und behäbig kroch die unbarmherzige Hand näher. Noch hatte Shyba nichts bemerkt, zu vereinnahmt von der imposanten, erschütternden Gestalt der Tyrannin.
Schnell!
Die unaussprechliche Not seiner Gemütslage glitt wie Schatten über seine Züge, der Kampf von Licht und Finsternis, ... und die falsche Seite drohte wortwörtlich Überhand zu nehmen.
Da machte es einen Ruck, der schier mechanische, schicksalhafte Handstreich war unterbrochen, ja schier verwirrt zuckten die übereifrigen Fingerchen.
Triumphal warf sich die getreue Rechte gegen ihren verräterischen Bruder, packte das Ungetüm am Gelenk.
Angestrengt zuckten die Mundwinkel Seamus’, als er gegen sich, diese verqueren Wünsche anging. Ein hitziger Ringkampf entbrannte, keine Seite wollte nachgeben.
[i]Sie braucht einen ...[/i]
NIEMALS!
Fest biss er die Zähne aufeinander, als er in einem letzten, monumentalen Kraftakt endlich die abtrünnige Hand niederschlug. Kräftig ging ein Schlag auf sie nieder und noch einer und noch einer.
Niemals, hörst du! Niemaaaals!
Schnaufend, verausgabt ließ er beide Hände sinken, die Linke lädiert und rot geprügelt musste einstweilen sich geschlagen geben.

Shyba und Tiavin sahen nur den wirren Seamus, wie er mit sich selbst Händelte und wie ein Schwachkopf die Langfinger zurechtwies.
18.10.2017 13:30:28
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#121991)
bergatroliet
Nachdem der arme zusammengeschlagene Junge und seine Blessuren versorgt waren (und man vorsorglich seinen Nacken und Rücken nach Parasiten abgesucht hatte), versuchte Delia den Vater zu beruhigen. Sie rate zwar den Jungen zumindest noch für die Nacht und den nächsten Tag im Hospital zu lassen, damit er sich erholen konnte, aber er würde sicher bald wieder auf den Beinen sein.

Und dann fragte sie ein wenig genauer nach dem Streit der Geschwister. Ob es das erste Mal gewesen war, dass die Tochter so reagiert hatte und, ob dem Vater vielleicht ein Zeckenbiss oder sonst etwas im Nacken des Mädchens aufgefallen war. Dabei klärte sie den Mann auch ruhig darüber auf, dass es ein paar Fälle von Parasiten gegeben habe, die dazu führten das Leute sich merkwürdig verhielten, es sich aber grundsätzlich um nichts Gefährliches handle.
Für alle Fälle riet sie dem Vater, seine Tochter auch einmal vorbeizubringen. Und falls das Mädchen tatsächlich vorbei kam und man einen der Parasiten an ihr fand, würde auch vom Hospital aus eine Nachricht an die Wache geschickt werden, um jene darüber zu informieren.
18.10.2017 18:25:05
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122004)
-Depp-
Es dauerte eine Weile, wie er an dem Morgen ueber den Markt der Handelsstadt wanderte. Hier ein Stand, dort ein Stand, immer mal wieder eine Erkundung. Fuer das Erste, was er suchte, wurde er schliesslich bei einem der Haendler fuendig: Einen kleinen, hoelzernen Kaefig mit Falltuer und metallenen Verstaerkungen, damit das Ding auch protestierenden Ratten stand hielt. Zufrieden bedankte er sich bei dem Verkaeufer, an dessen kleinen Verschlag er die Falle erstanden hatte, und machte noch einen Abstecher Richtung Hent, um ein paar Fleischbrocken und Kaesestuecke als Lockmittel zu erstehen.
Mit diesem bewaffnet verschwand er kurz darauf in eine der kleineren Seitengassen des Marktes, zielstrebig auf den Kanaldeckel zu. Mit kurzen Handgriffen ueberpruefte er dessen Sitz, bevor er ihn anhob und den Eingang hinab in die Kanaele oeffnete. Verkniffen und angewiedert verzogen sich seine Gesichtszuege und ein entsprechender Laut verliess seine Kehle, als der Duft der Unterstadt aus dem Eingang hinaus quoll. Das es nicht von gelbgruenlichen Nebel begleitet wurde, war auch alles. Aber jetzt war nicht die Zeit, sich an so etwas aufzuhalten. Stattdessen machte er sich daran, dem Ganzen noch einen drauf zu setzen, und kletterte langsam die eisernen Sprossen der Leiter hinab in den dunklen Gang.
Seine Augen benoetigten einige Momente, bevor sie sich an die Dunkelheit gewoehnt hatten. In der Bemuehung nicht allzu tief zu Atmen, zog er die nach klamme, leicht schimmlige, und vor allem anderen nach Jauche stinkende Luft in flachen, leisen Atemzuegen ein. Das leise Plaetschern eines der Abflussrohre erhaschte zuerst seine Aufmerksamkeit, kurz darauf gefolgt von den leisen, fiependen Geraeuschen aus einem der Nebengaenge. Und genau jenes war es dann auch, dass er aufzusuchen gedachte. Mit langsamen, vorsichtigen Schritten arbeitete er sich langsam ueber den feuchten Steinrand, nah an der Wand entlang, bog zwei, drei Gaenge ab, immer den Ohren nach, bis die Geraeusche lauter wurden. Hier sollten sich wohl einige der Biester tummeln.
Damit stellte er den Kaefig auf den Boden, legte das erstandene Futter passend darin zurecht, und spannte die Falltuer auf, sodass sie bei einer hungrigen Ratte zuschnappen koenne. Ein pruefender Blick noch, bevor er sich schon wieder umwandte und sich an der Wand zurueck gen Eingang hangelte. Eilig, begierig nach frischer Luft, erklomm er die Leitersprossen hinauf in die Seitengasse und zog erstmal einige tiefe Atemzuege ein. Und noch ein paar mehr - bis er schliesslich den Kanaldeckel zurueckschob und wieder in seiner Halterung einrastete.

Eine Weile spaeter - nachdem er sich in der Kaserne der stinkenden Klamotten entledigt, sich gewaschen, und in Uniform geschmissen hatte - kehrte er Richtung des Marktes zurueck, der Empfehlung zum Erstand des zweiten Gegenstandes auf der Liste folgend. So war diesmal die Akademia sein Ziel. Seine Augen wanderten etwas ueberfragt ueber den Hof, die verschiedenen Eingaenge in das Gebaeude, bevor er sich schliesslich erstmal fuer den Haupteingang entschied.
Dort fragte er sich ruhig und geduldig von einem Magier zum naechsten durch, bis er schliesslich jemanden fand, der ihm mit seinem Anliegen weiterhelfen konnte: Er suchte einen Glaskaefig, wie ein Terrarium, von ungefaehr zwei Ellen Laenge und einer Elle Tiefe und Hoehe. Eine groessere Klappe sollte es oben haben, und sofern es moeglich war, auch noch eine kleine Seitenoeffnung, die man benutzen koenne. Oder eine Extraklappe in der Haupttuere oben.
Als es derlei dort zu finden gab, erbat er in seiner ueblichen Hoeflichkeit sich solch einen Kaefig fuer eine anstehende Untersuchung in der Wache ausleihen zu duerfen. Natuerlich wuerde er auf die Unversehrtheit des Glaskastens achten, und sollten wider Erwartens Schaeden entstehen, kaeme er freilich dafuer auf. Anfallende Gebuehren wollte er natuerlich errichten, und ohne Murren oder Einspruch hinterliess er bei dem Magus einige groessere Goldmuenzen als Pfand fuer die Leihgabe.
Mit einem dankenden Laecheln und einem zufriedenen Ausdruck verabschiedete er sich dann auch wieder und trug den Glaskasten vorsichtig und Menschen meidend am Rand des Marktes und der Strassen hinauf in die Kaserne, wo er ihn zunaechst im Wirkerzimmer verstaute.

Ereignislos verstrich der Rest des Tages dann in gewoehnlicher Arbeit, bis er kurz vor der Daemmerung in die Kaserne zurueckkehrte, sich wieder in seine abgetragenen Klamotten zwaengte, und erneut den Weg hinunter in die Kanalisation suchte. Das protestierende, empoerte, und zugleich wohl auch etwas verzweifelte Quietschen der Ratte schlug ihm schon aus einigigen Schritten Entfernung entgegen. Mit kleineren, aber vehementen Fusstritten verscheuchte er kurzerhand das halbe Dutzend Pesttraeger, die sich noch um den Kaefig scharrten, bevor er den ihn anhob und die Ratte darin einen Moment betrachtete. Nicht, dass er Ahnung von diesen Viechern hatte. Und so kam er auch nur zu dem simplen Schluss: Lebt, passt.
Das genuegte ihm auch, um kurze Zeit spaeter sass die Ratte nicht mehr in dem Holzkaefig, sondern setzte ihren fiependen Protest in dem Glaskasten in der Wache fort, der kurz darauf von noch etwas Futter zumindest kurzweilig unterbrochen wurde.

[spoiler]Erwerb des Krams bei MH-SL angefragt[/spoiler]
18.10.2017 20:28:22
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122006)
Daanik
Mitten in der Zeit als er eigentlich hätte schlafen sollen, noch von der Müdigkeit trunken, stand er auf. "Einen Vertrag verfassen." Sagte eine Stimme in ihm. Er kritzelte mit der Schreibfeder über das Papier. Die Buchstaben vor seinen Augen wurden mal größer, mal kleiner. Und irgendwie, schlief er doch wieder ein. Mit dem Kopf auf der Tischplatte. Am Abend, kurz vor der Schicht wachte er auf. Der Kopf brummte. An seiner Wange klebte das Schreiben, welches er abzog. "Was'n das für'n Scheiß." Seine Augen weiteten sich als er las, was er da verfasst hatte. Eiligst lies er sein Werk in Flammen aufgehen, warf es in die Keramikschale die ihm sonst als Waschgelegenheit diente.

In der Kaserne angekommen, meldete sich der Leucos mit folgenden Worten bei seinem Vorgesetzten der gerade Dienst hatte."Wächter Nebelbach meldet sich zur Stelle. Hiermit möchte ich mitteilen, irg'ndwas stimmt nich mit mir. Um es mal kurz zu fass'n, ich bin nich ganz dicht."

Auf seiner Wange prangten spiegelverkehrt schwarze Worte aus Tinte.

[center] an se ne F au Ir el Brunn überge
6. Unterli gt e n .o.. den Vertrag par nern, verzi htet Leucos Ne. .bach al
z ste ende gö lich n Privile ien und tritt sie zu gle chen Teil n an den
Vertragspa tne n ab[/center]

Dann fragt er noch an. "Wenn die Sache..."Dabei tippt er sich am Kopf." geklärt is. Möcht ich frag'n ob die Möglichkeit besteht, mich in den Stub'ndienst zu versetz'n?"
19.10.2017 08:58:19
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122018)
Ashes
Nujaima:

Ihr ward es erlaubt, sich die Stelle anzuschauen und siehe da, eines dieser zeckenartigen Viecher war zu sehen. Vielleicht war die Mutter erleichtert, dass die kleine Lea keine Schuld traf, aber bei der Sorge um den Jungen war keine Freude in Sicht.


Delia:

Der Mann erzählte Ilmaterin, dass sich Sohn und Tochter zwar schonmal um das Spielzeug stritten, wer nun dran war, den Helden darstellen zu dürfen, aber nie zuvor hat einer von ihnen den anderen bewusstlos geschlagen. Ein zeckenartiges Vieh ließ sich beim Jungen nicht finden.
Kurze Zeit später sah die Mutter mit der Tochter bei Delia im Hospital vorbei. Vielleicht war ja Nujaima auch da?
19.10.2017 12:09:55
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122022)
Lyraee
Nach dem Hinübergleiten in die Reverie überkam sie einmal mehr ein wiederholt geträumter Traum von diesem skurrilen Baum, der vor grünem Schleim troff und finster war von verborgenen Schrecken.
Ah nein, aber doch nichts wovor man sich fürchten musste. Ein Vertrauter, ein Freund im schwarzen Kleid. War dieses Gefühl einer Gemeinschaft zuzugehören die er seine Kinder nannte nicht der Beweis dafür? Ein unsterbliches Ganzes aus vielen Einzelnen. Beinahe wie eine gut und innig lebende Gemeinschaft der [i]Tel’Quessir[/i]. [i]Ava[/i] - genau so sollte es doch sein. Das war doch nichts Schlechtes?! Warum dann dieses Misstrauen?
Dieses von schwarzen Blasen übersäte hässliche Ding mit einem Geäst von Tintenfischarmen, das wollte ihr doch nichts Böses...
[i]Nein! Halt! Konzentriere dich![/i]
Sie musste herausfinden was es damit auf sich hatte! Musste dem einfach nachgehen, vordringen und sich auf ihn zubewegen. Sie ging, kam näher. Näher. Noch näher.
[i]Was bist du? Was willst du von mir? Wo kann ich dich finden?[/i]

Und dann drang dort von einer unbestimmten Stelle her eine Stimme zu ihr, die gar keine Stimme war, sondern eine wirre Empfindung, die einzig ihre eigene Einbildung in einen Klang übertragen konnte und dennoch so deutlich an den Saiten von Wunsch und Begehren zupfte, dass man sich ihren Befehlen nicht widersetzen konnte.
Sie fühlten sich jedoch nicht wie ein Befehl an. Nur ein wohlgemeinter Vorschlag, ein freundlicher Fingerzeig von einer Freundin, eine Regung tief in ihr der man nur zu gerne Folge leistete.
Und so schienen einfach alle ihrer Fragen immer wieder völlig fehl am Platze, völlig daneben zu sein. Insbesondere jene, die darauf abzielten die Existenz jenes Baumes in ihren Träumen und ihrem Bewusstsein in Argwohn zu hinterfragen. Also tat sie, was ihr diese Empfindungen rieten und vergessen war das Vorhaben.

Bis sie erwachte und leise fluchend realisierte, dass sie abermals keinen Schritt weiter gekommen war. Sie wandelte auf den Pfaden einer Träumenden und würde ohne geistige Führung auch bei der nächsten Reverie nicht weiter an den Baum heran gelangen als bisher.
Sie brauchte Hilfe.
19.10.2017 19:54:37
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122032)
-emptySoul-
[b]Im Hospital[/b]

Tatsächlich traf auch die Gur ein- nachdem sie mit Aidan den Fall besprochen hatte und gemeldet, wie aufgetragen.
Dann gesellte sie sich erst einmal zu Delia, dieser mehr oder minder über die Schulter spinksend.
Das Hospital war „deren Revier“... da pfuschte sie nicht direkt so dazwischen. Und weil sie Delia für fähig und nett hielt, erst recht nicht.
19.10.2017 21:01:49
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122035)
-Depp-
Ob es Glueck war, oder Pech, das musste wohl [b]Leucos[/b] fuer sich selbst entscheiden. Zumindest war der Diensthabende Vorgesetzte in dieser Nacht Aidan - der ihn einen Moment lang erstmal nur irritiert ansah, so wie er dort aufgekreuzt war. So strichen seine Augen langsam ueber den Waechter, ueber seine Aufmachung und seine Wange. Und nachdem seine Worte fuer einige Momente sackten, wurden die Zuege des Webels schlagartig ernster.
Es folgte nur ein knappes Nicken, und dann deutete er Leucos gen der Mannschaftsunterkuenfte. [i]"Mitkommen."[/i]
In den privateren Raeumlichkeiten wandte er sich dann Leucos zu, und deutete ihm auf seinen Ruecken.
[i]"Habe eine Vermutung. Macht ihr mal frei?"[/i]
Aufmerksam begutachtete er dann den Ruecken und den Nacken des Waechters und ie Entdeckung des unliebsamen Gastes loeste ein unzufriedenes Grollen bei dem Webel aus.
[i]"Scheisse."[/i] war da auch die erste Reaktion, wie er den Blick wieder loeste und sich Leucos' Front zuwendete.
[i]"Ihr habt auch so einen Biss. Eines dieser Viecher. Denke mal ist das, was Ihr in eurem Geist als nicht Recht empfindet. Sind derzeit dran, einen Weg zu finden, sie zu loesen. Versucht bloss nicht, es einfach hinaus zu ziehen."[/i] .. Einen kurzen, tieferes Durchatmen folgte an der Stelle, Leucos' nochmal begutachtend, bevor er fortsetzte..
[i]"Macht Euch erstmal keine zu grossen Sorgen. Das Ding weckt innere Begierden, und versucht Euch dazu zu bringen, diese zu erfuellen. Wenn Ihr so etwas merkt, versucht dem Ganzen zu trotzen. Werden hoffentlich bald eine sichere Loesung haben, um es zu entfernen. In der Zwischenzeit gibt es ein paar Dinge, die ihr selbst tun koennt.
Als allererstes, meldet Euch im Hospital bei Schwester Delia und lasst Euch untersuchen. Einfach um sicher zu gehen, dass es wirklich nur das Ding ist.
Als zweites, wenn Ihr merkt das sich eine solche Begierde weckt, notiert um was es geht. So viele Einzelheiten wie Ihr koennt. Auch in der Art, wie es Euch zu ueberkommen scheint. Vielleicht hilft das, die Viecher besser zu verstehen. Das gleiche gilt fuer etwaige, seltsame Traeume die ihr habt. Eine der anderen Personen beschrieb einen seltsamen, mit Blasen ueberzogenen Baum,von dem sie immer traeumt. Solltet ihr etwas aehnliches haben, oder ein anderer Ort oder ein anderes Bild, das Euch immer wieder in den Sinn kommt, hilft das vielleicht, den Ursprung auszumachen.
Ansonsten... Ich rede morgen mit Eurem Webel, dass Ihr fuer die naechsten Tage in den Innendienst eingeteilt werdet. Und hrm... Vielleicht gebt Ihr, bis das Ganze vorbei ist, Eure Waffe besser ab. Bevor das Ding Euch zu etwas treibt, das Ihr am Ende bereut."[/i]
Die ganzen Worte waren ernst, aber ruhig gesprochen. Vielleicht auch in dem Versuch zu beruhigen. Und trotz der normalen Strenge und Distanz des Webels konnte Leucos da doch bemerken, dass sich der Mann in dem Moment um ihn sorgte - und sich wohl auch kuemmern wuerde.
19.10.2017 23:18:05
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122036)
Ashes
Delia:

Sollte sie das Mädchen untersuchen, würde sie eben jenes Vieh entdecken. Sie sagt nicht viel, scheint sich zu schämen. Delia gibt somit wohl eine Meldung an die Wache.
20.10.2017 08:59:21
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122039)
bergatroliet
Als Mutter und Tochter dann im Hospital eintrafen, wurde die Tochter direkt noch einmal untersucht - auch, wenn Mutter und die hinzustoßende Nujaima bestätigten, dass Lea einen der Parasiten im Nacken hatte. Vor der Untersuchung jedoch erklärte Delia dem Mädchen noch einmal, was es mit dieser Zecke auf sich hatte, dass sie sie vermutlich mit dazu verleitet habe, ihrem Bruder weh zu tun. Sie beruhigte auch - Mutter und Tochter - dass der Sohn bald wieder auf den Beinen war, ermutigte Lea aber dazu, sich bei ihrem Bruder zu entschuldigen, wenn es ihm besser ging.

Dann tastete Delia den Nacken des Mädchens und besagten Parasiten ab, um die Größe und Beschaffenheit der "Zecke" einzuschätzen. Auch die Haut rundherum wurden von Delias Fingern abgetastet, wobei Nujaima wohl auffallen würde, dass sie zum Wohle des Mädchens zwar vorsichtig, aber nicht zögerlich vorging und ihre Hände offenbar wussten, was sie da taten. Falls Lea das Abtasten weh tat, nickte Delia die Stelle an der der Schmerz auftrat ab und machte dann weiter. Sie versuchte allerdings nicht, die Zecke zu entfernen. Nach der Abtastung roch sie auch einmal an dem Parasiten (möglicherweise war die Haut drum herum ja entzündet?) und lauschte, ob er irgendwelche Geräusche von sich gab (immerhin schien es sich ja nicht ein normales Insekt zu handeln). Anschließend bat sie Nujaima - die sich die Zecke ja auch schon angeschaut hatte - ihr zu beschreiben, wie der Parasit und auch die Haut rundherum aussah. War die Haut gerötet, oder in irgendeiner Weise verfärbt?
Vorsorglich wurde Lea dann auch noch auf andere Symptome untersucht, die einen normalen Zeckenbiss gewöhnlich begleiteten oder begleiten konnte. Hatte das Mädchen Fieber? War sie in letzter Zeit oft müde oder schwach gewesen? Hatte sie Kopf- oder Gliederschmerzen?
Und da Aidan sie ins Bild gesetzt hatte, fragte sie auch nach merkwürdigen Träumen oder Wünschen - war da noch etwas gewesen, außer, dass sie unbedingt mit dem Holzschwert hatte spielen wollen?

Außerdem versuchte Delia herauszufinden, wie lange Lea den Parasiten schon hatte. Konnte sie sich erinnern seit wann ihr der Nacken juckte? Oder konnten Mutter und Vater vielleicht benennen seit wann sich ihre Tochter anders verhielt? Hatten sie irgendwelche der von Delia erfragten Symptome (Kopfschmerzen, Fieber, Schwäche...) bemerkt?

Im Gespräch und bei der Untersuchung Leas ging Delia ganz ruhig und gelassen vor. Auch ihre Stimme war stets ruhig und freundlich. So das Mädchen einmal länger nachdenken musste oder auf eine Frage nicht antworten konnte, lächelte Delia beruhigend, versicherte Lea, dass das nicht schlimm war und ging ganz entspannt zur nächsten Frage über.

Als Leas Untersuchung abgeschlossen war, empfahl Delia den Eltern auch ihre Tochter zur Beobachtung noch eine Zeit im Hospital zu lassen bis man herausgefunden habe, wie man die Zecke schmerzfrei entfernen konnte. Wenn die Eltern das nicht wollten, würde sie die Tochter selbstverständlich wieder mit nach Hause gehen lassen, mahnte aber, auf sie Acht zu geben, damit sie sich selbst und anderen nicht versehentlich schadete.
Falls die Eltern weitere Fragen oder Sorgen hatten, würde Delia diese nach bestem Wissen und Gewissen und in stets ruhiger, [i]be[/i]ruhigender Weise beantworten.

Da die Wache von Nujaima bereits unterrichtet wurde, gab es aus dem Hospital lediglich nochmal eine offizielle Bestätigung, dass das Mädchen nun dort war und untersucht wurde.
20.10.2017 09:15:26
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122041)
Ashes
Nicht im Nacken. Ihrer war etwas unterhalb des Nackens, da wo man selbst schwer hinkommt.

Sie zeigt keinerlei Anzeichen eines normalen Zeckenbisses und schon garnicht Symptome, welche auf Borreliose oder Frühsommermeningoencephalitis schließen ließen (Die Worte kennt man da wahrscheinlich eh nicht).

Sie hat das Ding seit etwa einandhalb Zehntag. Ihre Eltern wussten ncihts davon. Und sie träumte von einem Ding, das einem Baum zumindest etwas ähnlich war und von Bläschen übersäht war.
20.10.2017 20:30:49
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122061)
-emptySoul-
Die Gur beschrieb Delia... das es nichts zu sehen gab.
Ansonsten blieb sie recht still, gab den Eltern aber noch mit, das sie ihrer Tochter helfen sollten, eventuellen Anfälle von Verlangen zu widerstehen. Vielleicht mit Spielen ab zu lenken.
Wenn das denn ginge.

Dann verabschiedete sich die Gur aber auch wieder. Sie wollte Aidan treffen - man hatte vor, den Herren Zeck in der Wache nochmal zu untersuchen.
22.10.2017 10:11:21
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122095)
Daanik
Widerwillig murrend machte Leucos seinen Oberkörper frei, als Aidan ihn dazu aufforderte. Und wie Aidan schon vermutete war mitten zwischen den Zeichen Fernbergs auf Leucos Rücken diese Zecke. Das "Insekt" hatte sich genau auf der Wirbelsäule zwischen den Schulterblättern seinen Platz gesucht. Der fluchende Webel ließ Leucos aufhorchen. "Unangenehme Sache oder übel." hätte er erwartet, aber "Scheiße?", das klang wirklich -Scheiße!.
Während sich Leucos wieder anzog, bestätigte er, dass er ebenfalls diesen Baum in seinen Träumen sah und die Tentakel. Und ja, er werde seine Träume niederschreiben. Bei seinen Träumen habe sich Leucos nichts gedacht, sie waren nicht unangenehm, ganz im Gegenteil. Er sah Dinge wie sie sein sollten. Eigentlich, daraufhin wurde er einsilbig.

Seine Waffe übergab er Aidan. Unschwer war es für den Feldwebel zu erkennen, der Wächter fühlte sich dabei nicht wohl. Leucos presste die Lippen zusammen, strich mit den Fingerkuppen über den Knauf des Schwertes. "Tja, dann wird ich mal zu der Schwester geh'n." Verabschiedete er sich, wobei sein Blick wehmütig zu dem Kriegsschwert schweifte. "Feldwebel." Es klang weniger zackig, kurz nahm der Wächter stramme Haltung an. Hier lief wirklich etwas falsch, Leucos fühlte sich so nackt.

Sein nächster Weg führte Leucos zum Hospital. Dort suchte er nach besagter Schwester Delia, um ihr von dieser "Zecke" berichten zu wollen, wenn er sie dort antraf.
22.10.2017 13:01:56
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122100)
bergatroliet
Im Hospital würde Leucos dann in der Tat die blinde Schwester Delia antreffen, die gar nicht überrascht schien als er sich bei ihr meldete. Nach einer freundlichen Begrüßung führte sie ihn zu einem der freien Betten, wo sie, nachdem sie den Vorhang zugezogen hatte Leucos bat seinen Rücken frei zu machen, damit sie die "Zecke" untersuchen könne. Kam Leucos der Bitte nach wurde sein Rücken von Delia fachmännisch abgetastet bis sie die Stelle fand an der der Parasit saß. Dieser wurde dann ebenfalls abgetastet und Leucos derweil nach merkwürdigen Begierden und Träumen gefragt. Sicherheitshalber wurde auch Leucos wie zuvor Lea auf etwaige andere Symptome untersucht und befragt (Kopf- oder Gliederschmerzen, Fieber, Schwäche, Hautrötungen...).

Nach der Untersuchung (und sofern sich außer dem Parasiten keine Auffälligkeiten zeigten) erklärte Delia ihm, dass es ihm frei stehe, das Hospital wieder zu verlassen. Wenn er den Parasiten umgehend los werden wolle, werde sie einen der Priester aus dem Tempel informieren, da sich dies wohl nur durch starke Heilmagie bewerkstelligen ließe. Sollte er dies nicht wünschen und lieber bei der Suche nach dem Ursprung dieser Parasiten helfen, so melde er sich am Besten in der Akademie, da man dort wohl Nachforschungen dazu anstellte. Offenbar hatten sich auch einige andere Betroffene zusammengeschlossen, um über ihre Träume von dem merkwürdigen Baum an die Quelle zu gelangen. Um wen es sich dabei handelte, konnte Delia Leucos allerdings nicht sagen. Vielleicht wusste man in der Akademie ja mehr.
22.10.2017 18:05:25
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122107)
Daanik
Gliederschmerzen, Kopfschmerzen oder ein Jucken auf der Haut hatte er nicht, berichtete Leucos während ihn Schwester Delia untersuchte. Was Hautrötungen betraf, da war er ein wenig überfragt. War doch die Stelle wo der Parasit saß, für ihn nicht ersichtlich. Er erwähnte, dass der Feldwebel Aidan von seltsamen Träumen sprach. Daraufhin erzählte Leucos von seinem Freund Parok.
"Der versteht es aus ganz einfach'n Zutat'n ein Gericht zu zauber'n, da leckt man sich alle zehn Finger nach ab, wenn man's verputzt hat." In Gedanken versunken fügt er schmunzelnd hinzu." Ja, ein Magier iss'a." Delias Finger tasten derweil über etliche wulstige, lange Narben auf seinem Rücken. Genau zwischen zwei Narben, findet sie das Gesuchte an der Wirbelsäule. Oder hat es sich die "Zecke" genau auf einer Narbe breitgemacht? Leucos erzählt von den Träumen wo er Parok trifft, mit seiner Frau und seinem Kind, mitten auf einem fruchtbaren Acker. In der Abendsonne leuchteten die reifen Früchte orange, die Ernte. Alles war genauso wie es Parok immer und immer wieder auf den langen Märschen erzählte. Da war dieses Gefühl von Geborgenheit, als spreche ein Freund zu ihm in seinen Träumen. Die Tentakel sind ihm nicht entgangen, auch dieser wundersame Baum und die vielen Bläschen mit welcher die Oberfläche überzogen war. Nachdenklich sprach dann Leucos. "Die Träume zeig'n mir wie's is, wenn ich meinen Wunsch mit fester Absicht nachgehe." Leise brummt er, um dann zu erzählen wie es ist wenn es ihn überkommt. Es fügt sich alles zusammen wie ein Mosaik. Manche Steinchen legt er aber wieder zur Seite. "Zu ..."Er druckst rum." gewagt." Den Kopf dreht er zur Seite, den Oberkörper ebenfalls, um Delia in die Augen schauen zu wollen. Aber sie ist ja blind, so blickte er wieder nach vorne. "Die Träume sind wie'ne Vorlage für das Mosaik."
Das "Insekt" welches die Schwester fühlen kann ist nicht sonderlich groß. Es sitzt fest wie ein langer Nagel in einem Stück Holz. Und es ist hart, als wäre es aus Metall.

"Bei der Akademie?" Echot Leucos. "Na dann frag ich da mal nach." Die Entscheidung schien ihm da offenbar nicht schwer zu fallen. "Danke Schwester." Worauf er sich wieder ankleidete.
26.10.2017 17:34:09
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122200)
Ashes
((Doodle im dazugehörigen Terminthread aufgemacht.))
27.10.2017 08:47:32
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122207)
-Depp-
Es vergingen ein paar Tage, bis der Webel nach der Schicht auf der Wache bei [b]Leucos[/b] vorbei sah. Nach dem ueblichen Gruss erkundigte er sich zunaechst nach dem Wohlbefinden des Waechters, ob er soweit zurecht kaeme, und ob Traeume oder Zwaenge bei ihm gegebenenfalls schlimmer werden wuerden. Aufmerksam betrachtete er Nebelbach dabei, wohl um einzuschaetzen, ob es ihm soweit auch so ging, wie er es sagte - waere ja nichts neues, das manche Leute bei sowas gern mal gute Miene machen.
Mehr beilaeufig zog er dabei einen Stuhl heran und setzte sich zu dem Waechter hin, wie er ihm zuhoerte. Danach - da er keine Ahnung hatte, ob Leucos die Akte verfolgte - gab er ihm einen kurzen Bericht ueber die derzeitige Lage: Wenn Leucos die Zecke loswerden wolle, so waere dies wohl mit starker Heilmagie moeglich. Das Hospital war darueber informiert und sie hatten dort Priester bereit stehen, die dies tun wuerden. Ein paar der Betroffenen hatten sich bisher gegen eine Heilung entschieden, da sie ueber die Verbindung zu dem Wesen Hinweise zur Brutmutter suchten. Dem Waechter sei es an der Stelle freigestellt, ob er sich das Wesen schon entfernen wolle. Ob mit oder ohne Wesen wuerde er wohl ausziehen koennen, um die Brutmutter zu suchen - nur solange er die Zecke hatte, wuerde er keinen Dienst an der Waffe innerhalb der Stadt verrichten. Inwieweit die Zecken im Nacken wichtig waren, um die Brutmutter selbst zu erreichen, vermochte der Feldwebel fuer Leucos nicht sicher einzuschaetzen. Dort schien wohl etwas seltsames vorzugehen, als sitze das Wesen nicht so recht in dieser Welt. Moeglich, dass es nur denen mit Zecken moeglich war, zu dem Wesen direkt vorzudringen. Er solle sich eben entscheiden, was er wollte.
Unabhaengig von der Entscheidung, ob er die Zecke behalten wolle, oder nicht, gab der Webel Leucos noch mit, dass er Seamus Bescheid geben solle, wenn er mit auf die Suche der Brutmutter wollte. Und freilich - in der Wache selbst.
Im Generellen wirkte der Webel ruhig bei dem Ganzen. Sicher, er war ernst wie immer, wie Leucos ihn eben kannte. Auch schien er die Umstaende, vor allem den Befall der Waechter, nicht mit einem Handwink abzutun. Aber wie Leucos so in sein Gesicht blickte, war es zumindest keine blanke Panik, die ihm da entgegen schlug. Vielmehr wirkte er wohl schlichtweg zuversichtlich, dass man das Problem so gut es ging im Griff hatte und alsbald aus der Welt schaffen wuerde.
27.10.2017 16:43:53
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122218)
Samy
Langsam wanderte die junge Shou durch die regennassen Gassen und Strassen der Stadt.
((Der Hintergrundsound dazu: https://www.youtube.com/watch?v=knrN8_OQJcM ))

Als sie den Markt überquerte zogen die anderen Bewohner wie Schatten an ihr vorbei. Als sie hinter dem Bogner in die engen Gässchen abbog machten die steinernen, regennassen Häuser Mirhavens den hölzernen, trockenen Fassaden Karatins Platz. Mirhavener, an denen sie vorbei wanderte verwandelten sich in Shou der fernen Hafenstadt an der celestischen See.

Wu konnte die Farben um sich herum hören und schmeckte die Geräusche auf der Zunge.
Die fallenden Regentropfen flüsterten ihr leise zu.

Sie musste einer Horde Steppenreiter ausweichen, die hinter ihr wieder ein Gespann eines Bauern aus dem Splittertal wurden.

Als eine verstopfte Dachrinne ihren Inhalt nach unten auf die Straße goß und die junge Frau traf, dachte Wu daran, sich gegen die Sonne besser schützen zu müssen.

Erst als Wu wieder eines der Blätter, die sie von Jiao bekommen hatte, in den Mund bugsierte und darauf zu Kauen begann (es schmeckte nach f-Moll) wich die bleiernde Müdigkeit um ihren Geist wieder ein Stück und die Welt wurde wieder etwas klarer.

"Nicht schlafen, nicht träumen ..."
27.10.2017 20:23:17
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122227)
Moepsle
"Nicht heute, mein Kleiner. Hab' wichtiges zu erledigen."

*Mit einer sachten Bewegung drückte sie den Frischling von ihrem Bein hinweg. Heute würde nicht gespielt werden, so gerne sie sich als auch mit den Kleinen balgte. Heute stand wirklich wichtiges an, gute, alte Aufklärungsarbeit.

Leicht ungläubig schüttelte sie bei sich den Kopf als sie durch den üblichen Nebel an den Rand des Sumpfes trat der an ihre Wahlheimat angrenzte. Das die Städter immer die Hälfte ihres Wissens für sich behielten anstatt von der allgemein Verbreitung solcher Informationen zu profitieren, würde ihr wohl ein ewiges Rätsel bleiben. Als ob wirklich hinter jedem Ecken weitere Ohren auf Lauschposten wären, die sogleich alles daran setzen ihr Wirken zunichte zu machen.

Kooperation war da doch viel erfolgreicher. Irgendwann würden ihre Mitmenschen das hoffentlich auch noch erkennen. Sie hoffte schwer darauf, sonst würden immer wieder Fälle wie der von Wu auftreten.

Langsam und sorgfältig bereitete Sie sich darauf vor, weshalb Sie hier war. Sie leerte ihren Geist und begann die üblichen, rituellen Gesten des Tai Chi zu weben. Schnell und geübt glitt sie in den tiefen Zustand der Meditation, glich sich selbst und ihr Wirken an die Energien der Lande an. Nur wenige Minuten nach Beginn versank sie völlig in diesen energetischen Strömungen...

Wie stets in diesem Falle glitt ihr Geist langsam zu einem Teil aus ihr selbst heraus und hangelte suchend nach den üblichen Flüssen der Energien des Landes selbst. Wie in einem Fluß auch verursachten Störungen hier eine Art von Stromschnellen, Abzweigungen, Katarakte und ähnlichem. Wie ein großer Felsen der im Flußbett lag und um den das Wasser herum fliessen mußte, so konnte sie auch hier, innerhalb dieses "Flusses", derartige "Stromschnellen" aufspüren und analysieren.

Und genau danach suchte sie. Langsam und gründlich arbeitete Sie sich durch den Fluß dieser grundelementaren Energien, "schwamm" dort suchend umher. Störungen des Flusses, Unterbrechungen oder auch nur kleinste Unregelmäßigkeiten - alles was ihr in dieser Richtung auffallen sollte, würde sie näher untersuchen müssen. Ihre mentalen Fühler glitten vorsichtig tastend durch die Schichten und Wirbel, suchten, analysierten, verwarfen, drangen weiter vor...

Alles mit der entsprechenden Vorsicht und stets auf einen Angriff dieses Wesens gefaßt. Weder wollte sie sich alleine auf ein mentales Ringen mit einem Wesen wie dieser Brutmutter einlassen, noch hatte sie vor diesem... Ding(?) in der rein materiellen Ebene alleine entgegen zu treten. Nicht nur das ihre Chancen dabei mehr als schlecht standen, nein, auch die gegeben Versprechen der Vorsicht hielten sie zurück.

Aber "weg" mußte es höchstwahrscheinlich. Weder war ein solches Wesen wirklich akzeptabel, noch hatte es irgendwelche tolerierbare Ansichten oder Taten aufgezeigt. Vor allem, das es Wu angegriffen hatte, nahm sie bereits ein wenig persönlich.

Geduldig schickte sie ihre geistige Sicht ein weiteres Stück voran, immer weiter in Richtung der Suthbäume im Sumpf... abgesehen davon das sie später definitiv noch mit ihren Augen aufklären mußte, konnte es nie schaden von möglichen Störungen zu wissen.*

((Jiao "spricht" also als Hüterin mit der Natur selbst und versucht erst einmal auf diese Weise etwas zu erfahren.))
28.10.2017 08:24:44
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122228)
Ashes
Wie auch immer Jiaodai diese Energien normalerweisewahrnehmen mag, diesesmal fand sie einen regelrecht reißenden Strom und je stärker sie sich darauf konzentrierte, desto glücklicher wurde sie. "Endlich darf ich mit dem Holzschwert spielen", "Der Mond ist so wunderschön", "Endlich trage ich auch eines von Dame Genevas wunderbaren Düften", "Hahhhh, keinen Durst mehr", "Freiwillig oder nicht, er gehört nun mir. Keine andere Frau wird ihn haben", "Ich habe die Mutprobe bestanden und gehöre nun endlich auch dazu, zu den interessanteren Kindern ((Cool kids))". Das sind so die Gedanken, die ihr durch den Kopf schossen. Ob sie mit manchen Wünschen konform ging oder nicht, es schienen nicht ihre eigenen zu sein. Aber sie spürte die Befriedigung und ihr dürfte klar werden, dass sie bald wieder vom Strom wegsollte, so sie nicht Abhängig davon werden wollte. Eines wurde ihr jedoch deutlich. Die Glücksströme kamen aus allen Richtungen und ballten sich hier, wo es in den Sumpf ging.

https://www.youtube.com/watch?v=rdaMhclbP8A
28.10.2017 11:48:41
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122234)
Samy
Immer wieder blitzten einzelne der magischen Runen des Ordens auf, welche Wus Bettstatt umgaben. Ebenso drehten sich hier und dort die Papieraufhänger und die drakonischen-shou-Zeichen darauf veränderten sich.

Als der Morgen graute waren zwei der Runen ausgebrannt und drei der Sutren-Siegel zerfetzt. Aber noch hielten die anderen Zauberer den Schutz aufrecht. Fast regunglos lag die Shou auf ihrer Decke, nur die heftigen Bewegungen hinter ihren Augenliedern gaben einen Hinweis darauf, dass hinter dem Schleier der Wirklichkeit, in ihren Träumen, sich etwas vollzog.
28.10.2017 11:53:41
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122235)
Daanik
Mit Aidans Besuch hatte er nicht gerechnet, was man Leucos Blick ansehen konnte. "Kommt herein." Da stand der Feldwebel schon in der Stube. Den ersten Eindruck den Aidan gewinnen konnte war, Leucos hatte überhaupt keinen Besuch erwartet. Die Junggesellenbude sah unaufgeräumt auf. Rüstungsteile lagen auf dem nicht gemachten Bett, um und auf dem Schreibtisch herum lag zusammengeknülltes Papier auf den Boden, ein Blecheimer der offenbar als Mülleimer diente quoll über, auf dem Tisch waren schmutziges Geschirr, etliche braune Apfelgriebsche und einige andere Utensilien die durcheinander lagen. Mittendrin ein Schachbrett. "N bischen unord'ntlich." Murmelte Leucos, was wie eine Entschuldigung klang. Trotz der eindeutigen Zeichen, dass das Zimmer bewohnt war, vermittelte es keinen gemütlichen Eindruck. Da war nichts persönliches, was die Bude aufhübschte. Kein Bild an der Wand, die schon längst Farbe wieder nötig hätte. Es gab keinen Schnickschnack wie kleine Figürchen, Häkeldeckchen, Vasen oder gar Blumen die ein wenig Gemütlichkeit in das karge Zimmer brächten. Leucos machte das Fenster auf um frische Luft hereinzulassen. Ein hereinziehender Windzug brachte den bekannten Geruch von der Fischbude um die Ecke mit sich. Dann stapelte Leucos die schmutzigen Teller aufeinander, fing an aufzuräumen. Er bot Aidan an, er könne einen Tee aufsetzen."Viel gibt's nich zur Auswahl, eigentlich nur einen Tee ....ne Kräutermischung. Muß dann nur rüber zur Gemeinschaftsküche, weg'n dem Wasser." Den Tellerstapel stellte er wieder ab und begann die Apfelgriebsche auf den obersten Teller zu legen. Vielleicht waren Aidan die Stiegen mit dem Obst der Saison, die an der Wand standen, nicht entgangen. Da stand sowieso Allerlei an Futter herum. Als hätte Leucos eine Familie durchzufüttern.

Den Worten Aidans hörte Leucos zu. Dann merkte er an, er sei bei der Schwester gewesen. Die hatte ihn untersucht und drauf hingewiesen, sie könnte einen Priester holen der der Sache mit der Zecke wohl Herr wäre oder zur Magierakademie, um dem nachzugehen. "Hab mich für das Letztere entschied'n." Sagte er entschlossen. "Seamus? Hm, werd mich dann an ihn wend'n." Sein Blick schweift dann zum Schachbrett auf dem Tisch. "Ihr spielt nich zufällig Schach?" Da stellt er schon die Figuren in Ausgangsposition. Das Spiel hatte er wie Leucos erzählt, auf dem Markt gekauft. Die Figuren waren unvollzählig, deshalb konnte er es sich leisten. Die fehlenden Zinnfiguren hatte er durch kleine, selbstgeschnitzte Holzklötzchen ersetzt. Überwiegend waren es Bauern, ein schwarzer Turm und ein weißer Läufer. "Vielleicht n Apfel?" Fragte er Aidan, davon hatte er ja genug. Das Brett schob er zwischen Aidan und sich, ohne vorab Aidan losen zu lassen, hatte sich Leucos für die Farbe weiß entschieden.

"Schach hat mir Parok beigebracht, n Freund aus der Vergangenheit. Der sagte: Leucos, spiel Schach, das trainiert deinen störrisch'n Bauernschädel. Vielleicht hilft's deine Gehirnwindungen anzureg'n und dir kommt die Erleuchtung." Seine Mundwinkel heben sich an, wobei sein Blick für einen Moment in die Ferne schweift. Scheinbar vollkommen zusammenhanglos fügte er dann an." Jetzt ess ich Äpfel, das hilft, und spiel Schach um mich abzulenk'n." Daraufhin offenbarte er Aidan seinen Traum, das fruchtbere Ackerland in der untergehenden Abendsonne, wo er seinen Freund mit seiner Familie traf, ganz wie es sein sollte. Wie er es erzählte, wirkte Leucos müde. Offensichtlich schien Leucos der doch eigentlich schöne Traum, abgesehen der Tentakel, innerlich zu bewegen. Aufgewacht. "Apfel, Tee?" Fragte er Aidan mit einem freundlichen Lächeln.

Da war noch Aidans Frage nach der Akte. "Nich wirklich." Kam zur Antwort. Doch wo sie gerade bei Akten waren, begann Leucos. Er hat in die Akte von diesem Ulfric geschaut. "Die verarsch'n uns doch?!" Und weniger prickelnd fand er die Sache "... mit dem Brief von der Schlam... Stahlberg." Ein Wort reden hätte er doch können mit ihm. Gleich zum Leutnant rennen war einfach - Scheiße. Bei Aidan könnte es dämmern, Leucos redet von dem Brief den er Aubrée übergab. Da gab es nichts was er falsch gemacht haben könnte. Die Begegnung war mehr aus Zufall heraus, er habe nichts dessen er nicht befugt wäre preisgegeben. Das ganze Gespräch mit der Stahlberg war ne Luftnummer. Und wenn er ihm nicht glaubt, soll'a den Priester Tyrael frag'n, der war dabei. Aber wie schon gesagt, die verarsch'n uns. Die Worte sprach Leucos ruhig aus. Die Wortwahl? Die typisch, leucosche Art.

Wenn Aidan Lust hätte mit ihm eine Partie Schach zu spielen, dann spielten sie Schach. Tee würde Leucos auch aufsetzen. Es gab nichts was darauf hinwies, Leucos wöllte den Feldwebel schnellst möglich wieder loswerden. Vielleicht war ihm der Besuch auch gar nicht so unangenehm? ... auch wenn Aidan ein Pinsel ist.

Auf die Zuversicht in des Feldwebels Worte bezüglich des Problems, welches man in den Griff haben und aus der Welt schaffen würde. Ja, Leucos würde zusehen seinen Beitrag dazu zu leisten. " Die Äpfel häng'n mir aus dem Hals raus."
28.10.2017 15:58:41
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122243)
Ashes
((um es den Leuten einfacher zu machen, auch wenn dies hier das RP-Thread und nicht Terminthread ist. Hier doodle:))

https://doodle.com/poll/2bxwgcnivgfe9hyi
28.10.2017 21:17:20
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122258)
-Depp-
Musternd, aber nicht aufdringlich wanderte sein Blick durch Leucos' kleines Heim, wie er eingetreten war. Einen Moment ueber das Chaos und die Unordnung, und wahrscheinlich haette ein Blinder da erkannt, dass es nicht so das seine war. Dennoch hob er da nur die Hand, um den Aufraeumwahn des Waechters zu beschwichtigen. [i]"Macht Euch mal keine Muehe, alles in Ordnung."[/i] Etwas zu trinken brauchte der Webel da auch nicht, nahm aber dafuer den Apfel dankend entgegen.

Das Schachspiel betrachtete er mit Interesse, und auf Leucos' Einladung nickte er da auch und nahm Platz. Still lauschte er die meiste Zeit den Worten des Waechters, wie er von seinen Traeumen und seinem Freund berichtete. Ab und an nickte er sacht, wohl verstehend zu dem, was er so erzaehlte. Einen ganzen Moment laenger schwieg er, nachdem Leucos von seinem Traum erzaehlt hatte, bevor ein kleines Nicken gen Schachbrett folgte. [i]"Ich lernte es von meinem alten Herren. Sagte immer, es wird mir helfen, mich auf's Leben vorzubereiten. Hab' lange nicht verstanden, wieso. Spaeter spielte ich mit meinem besten Kameraden, zwischen den Schichten. Lang' her."[/i] Er machte eine kurze Pause, in dem er eine der Figuren ein Feld vorschob, um den Blick dann gen Leucos zu heben. [i]"Warten beide auf mich. Wie Parok auf Euch wartet. Treffen uns wieder, wenn die Zeit reif ist. Bis dahin... Ich glaube, jeder Tag, den sie warten muessen, ist in ihrem Sinn."[/i]

Als das Thema gen Ulfric wanderte, nickte der Webel nur einmal kurz. Das sei schon ein komischer Vogel. Wuesste selbst nicht wirklich, was er von ihm halten solle. Mit der Maske konnte man noch sagen, er stand unter Einfluss, aber so wirklich prickelnd ist er auch ohne das Ding nicht. Muesste man sehen. Der Attentaeter waer nun zumindest nach Valvec ueberstellt worden, wie das Herzogstum es eben angefragt hatte. Und der elende Lovitenpriester dort drueben wuerde damit wohl bald das zeitliche segnen. War also zumindest nicht alles schlecht.

Wie Leucos dann weiter Richtung Stahlberg schwenkte... wirkte der Tormit zunaechst einmal irritiert. Bis es ihm zu daemmern schien. Dennoch lauschte er an der Stelle Leucos erstmal weiter, bis der sich den Aerger von der Seele geredet hatte. Und dann hob sich ein Mundwinkel ein Stueck an. [i]"Ich kann zu der Stahlberg derzeit nicht viel sagen. Kann Euch aber sagen, dass wir uns nicht verarschen lassen. Und kann Euch auch sagen: Der Brief landete nicht wegen Euch beim Kommandanten."[/i] Und da konnte Leucos vielleicht den Eindruck gewinnen, so vom Ausdruck des Webels her, dass an der ganzen Sache vielleicht mehr dranhaengt, als man zunaechst denken koennte.

Nachdenklicher wanderte spaeter sein Blick ueber die Apfelreihen, und dann nickte er Leucos auf seine Worte zu. [i]"Kann ich mir vorstellen. Ist Zeit, die Sache in die Hand zu nehmen, Waechter. Vom Zimmer sitzen und Apfel essen wird es nicht besser. Vor allem nicht, wenn das Ding Euch genau dazu treibt. Also: Hintern hoch, Augen auf, und ran an die Sache. Fangt mit dem Bericht von der Maga Wu an, damit Ihr wisst, was Euch erwartet."[/i]
29.10.2017 19:39:25
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122278)
Moepsle
*Überrascht zog sich die Hüterin im Geiste zurück... Gut, das sie etwas finden würde war zu erwarten gewesen. Aber das es einen solch deutlichen Unterschied in den sonst so ruhig und gleichmässig dahingleitenden Strömen der Energien erzeugte, deutete darauf hin das dieses Wesen einen weitaus größeren Einfluß auszuüben vermochte als ihr lieb war. Weitaus mächtiger war, als ihr lieb war.

Als überhaupt irgendjemandem lieb sein konnte. Das Ding mußte weg, das war nun sicher. Weder gehörte es hierher, noch sollte es überhaupt sein.

Wieder glitten ihre Hände durch die rituellen Gesten des Tai Chi, fokussierte sich ihr Geist... erneut rief sie die Kräfte der Natur selbst an, machte sich selbst zu einem Leiter für sie und ließ jene in sich strömen. Rein mit der Kraft ihres Willens verband sie sich mit ihnen und formte sie um, formte sich selbst im Geiste um.

Der Körper der jungen Shou begann sich zu verziehen, verformte sich wie das aufgerufene Bild in ihrem Geiste. Langsam verfärbte sich ihre Haut zu einem tiefen Grün, sie wurde dicker und schuppig, ihr Gesicht schob sich nach vorne in eine längliche Schnauze und ihre Gliedmassen schrumpften zu dicken, kräftigen Beinen zusammen an dessen kurzen Zehen harte aber kurze Krallen saßen. Ihre Augen wanderten wie die Nasenlöcher an die Seiten ihres nun spitzen, flachen Kopfes und ein gewaltiger Schwanz wuchs ihr aus dem Steiß, sämtliches Haar verschwand unter den robusten Schuppen. Ihr ganzer Leib blies sich auf und zog sich gewaltig in die Länge, innerhalb von Sekunden gewann ihr Körper mehr Masse als ein ganzes Rudel Wölfe in einem Kuhstall reissen könnte.

Auch ihr Geist veränderte sich, sämtliche Wahrnehmungen paßten sich an, so etwas wie Glück oder Zufriedenheit kannte der nun still und heimlich ins trübe Brackwasser gleitende Riesenalligator nicht. Nur Bedürfnisse und deren Erfüllung. Ihre Art der Wandlung war mehr als nur die bloße Gestaltannahme, sie WAR der Alligator. Auch wenn ihre "höheren geistigen Funktionen" noch aktiv und vorhanden waren, so waren sie doch eher hintergründig. Als würde man dual existieren, sich selbst im eigenen Kopf beobachten. Vordergründig existierte nun das Tier in ihr. Die Instinkte trieben sie an und leiteten ihr handeln.

Und dennoch - dennoch war sie immer noch Jiaodai Huang-zhu aus der Provinz Chukei. Als würde man sich selbst als folgsames "Haustier" im Geiste an der Leine führen und führen lassen. Der Alligator lachte gedanklich kurz in sich hinein, kein Wunder das Aussenstehende es nicht verstanden.

Sie ging auf die übliche Schwimmtiefe eines Alligators, nur die Nasenlöcher und ihre Augen schauten nun noch aus dem Sumpfwasser heraus. Mit langsamen und kräftigen Schweifschlägen unter Wasser trieb Sie sich weiter voran, dem Unheil entgegen ohne ihm zu nahe kommen zu wollen. Als in Richtung der Suthbäume schwamm sie voran um sich einen Überblick über den Zustand des Wesens in dieser Ebene verschaffen zu können.

Stets jedoch war auch ihr Geist gewappnet, die Nähe zu dem Ding konnte durchaus gefährlich werden. Sie untersuchte den Bereich um die Suthbäume herum so gut es ihr möglich war, ohne dem Ganzen zu nahe zu kommen und weiteren Auswirkungen ausgesetzt zu sein. Sobald sie auch nur den Hauch einer "Attacke" verspüren würde, hiesse es auf und davon.

Hoffentlich ließ sich so wenigstens etwas nützliches erfahren...

War es überhaupt zu sehen?
War das Ding zur Gänze in dieser materiellen Ebene verankert, also völlig real?
Oder nur zu einem Teil und war diese Verbindung irgendwie zu bemerken?
Konnte man so vielleicht bereits noch mehr erfahren ohne sich ihm zu sehr anzunähern?
Wie würde sich wohl Erkenntnismagie wie eine Ausspähung höchstwahrscheinlich auswirken?

Sie war gespannt wie der sprichwörtliche Flitzebogen was sich ergeben würde...*
30.10.2017 09:02:06
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122279)
Ashes
Wenn sie doch sie selbst war, wenn ihr menschlicher Intellekt noch vorhanden war, nur eben hintergründig, so war es völlig unmöglich, Gefühle wie Glück gänzlich wegzutilgen, indem man sich in etwas verwandelte, das es gewöhnlich nicht tat. Wohl aber wäre es möglich diese auf ein geringes Maß abzustumpfen. Jedenfalls waren die Suthbäume Suthbäume....und taten nichts. Auch sah der Sumpf recht gewöhnlich aus. Gaaaanz normal. Hier eine Kröte, da eine Libelle, dann eine große Mücke, eine Zecke mit Flügeln, eine Fledermaus, welche gerade aus der selben Höhle flog, wie die Zecke, eine Wasserschlage und....moment mal....eine Zecke mit Flügeln? Ob Jiao sich in die Höhle wagt?

[spoiler] ((Ob in einem Aligator wirklich keine Glückshormone aktiv sind? Vermutlich kann das alles, was ein Gehirn besitzt. Ratten empfinden auch Glück, siehe Versuch von James Olds mit der Ratte. Es brauchte nur einen Draht zum entsprechenden Hirnareal und Strom um das Glücksgefühl nach belieben zu aktivieren. Auch bei uns Menschen ist das Glücksareal AUCH jenes, welches beim Essen und auch beim Sex aktiviert wird und ratet mal was Tiere auch tun...eben jene beiden Aktivitäten, Glück ist also Teil eines wichtigen Steuerungssystems fürs Überleben. Gruselig daran ist, dass die Ratte nichts anderes mehr tat, als ihren Stromstoßknopf zu drücken. Sie fraß auch nicht mehr. Eine Drogensucht besonderer Art)).

https://www.youtube.com/watch?v=7HbAFYiejvo [/spoiler]
30.10.2017 21:20:36
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122289)
Moepsle
*Eine fliegende Zecke war ihr Hinweis genug, genau die perfekte Form um unbemerkt einen humanoiden Organsimus zu "infiltrieren". Wahrscheinlich flog das einzelne Ding gerade aus um neue Wirte zu finden, neue Nahrung zu beschaffen.

Vorsichtshalber, um nicht noch selbst den Parasiten anheim zu fallen, tauchte sie ab während ihr Blick noch kurz suchend über den Eingang der Höhle streifte bevor sie den Eingang aus dem Blick verlor. Wie ein Suchscheinwerfer strich auch ihr geistiges Auge noch einmal forschend in die Energienströmungen hinein...

Aber zurückhaltend, nur nach diesen Strömungen tastend ohne sich ihnen derart auszusetzen das man ihnen verfallen könnte. Sie war sich sicher, das diese ganzen Glücksströme sich in dieser Höhle sammeln würden.

Mithilfe ihrer aus dem Steiß gewachsenen Schwimmhilfe zog sie sich dann wieder zurück, verließ den Sumpf wie auch diese Gestalt um den anderen zu berichten.*

[spoiler]Naja, da könnte man nun eine längere Diskussion drüber führen. Ob das Erfüllen eines instinktiven Bedürfnisses bei einem Tier dem Glücksgefühl eines humanoiden wirklich gleich kommt oder doch eher als Zufriedenheit gesehen werden sollte wäre zumindest für mich doch recht fraglich. Aber wir sind hier beim RP und nicht in 'nem Diskussionsforum, also einfach weiter im Text :p [/spoiler]
31.10.2017 19:33:32
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122311)
Ashes
((So sieht das Vieh ungefair aus, nur hat es keine Beine, es ist im Boden verwachsen.))
https://vignette.wikia.nocookie.net/lovecraft/images/1/1f/Screenshot_20171020-124645.jpg/revision/latest/scale-to-width-down/350?cb=20171020175249


Ansonsten noch was für die Atmosphäre
https://www.youtube.com/watch?v=9TWAv-sxKgs&list=PLGvQHSkWpBa8PAiZJ8QBcP3n_pgHtjHKY&index=6
01.11.2017 00:02:41
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122315)
Ashes
Und so kam es dazu, dass bei allen Zeckenträgern, dessen Parasit noch nciht entfernt wurde, eben jener verendete und abfiel. Ein jeder war nun frei von diesen Insekten. Was wohl de grund dafür war? Für jene Betroffene ging das Leben zumindest ganz normal weiter ohne sonderbare Träume oder Gierattacken.

((Danke an alle Spieler, die diese Quest mit ihren Ideen unterstützt haben. Ich freu mich schon auf das nächste Halloween)).
01.11.2017 00:08:55
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122316)
Nachtengel
Ich auch :), danke
01.11.2017 09:03:03
Aw: [Halloweenevent-RP] Mein Wille ist Gesetz (#122319)
Samy
Danke dir, Ashes, für den großen Plot und danke an Co-SL Nutmeg :laugh: