11.07.2017 16:49:32 | [RP] Klopf auf Holz (#119884) |
Daanik | [b]Der Aufbruch[/b] Viel lag ihm daran, ihr den Ort zu zeigen an welchem er allein einige Male ein Ritual vollzog. Sie, willigte ein ihn zu begleiten. Dieser Ort war tief im Silberwald, wo so gut wie nie ein menschlicher Fuß den Boden berührte. Lukasz stellte Marja in Aussicht, dort Antworten zu finden. Der Brief ihrer Mutter, ein Brief aus der Vergangenheit, der mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Zudem eine Kette bestehend aus einem Lederband mit einer Kralle und drei Bernsteinkugeln, das Kleid aus feiner, dünner Wolle, Sachen ihrer längst verstorbenen Mutter. Eine Botschaft. In Zeiten der Ratlosigkeit, wenn Lukasz Ruhe suchte, führte ihn der Weg zu dem tief im Wald versteckten Ort. Er hatte etwas Magisches an sich, und wenn es Lukasz half dort zu verweilen, warum nicht auch Marja? Beide bereiteten sich vor für den langen, beschwerlichen Weg in den Wald. An alles war gedacht, Proviant, die Trinkschläuche mit frischem Wasser aufgefüllt, bequeme Kleidung angezogen die bei der Wanderung nicht hinderlich war, zudem Waffen bereitgelegt, denn der Weg führte durch das Gebiet der Worge. Am frühen Morgen brachen Marja und Lukasz auf Richtung Nordosten. Ihre Schritte führten sie Richtung Silberwald. Das Auf und Ab der Hügellandschaft stellte für beide kein Hindernis dar, waren sie doch hier zu Hause, kannten sich aus. Die Palisaden um die Splittertaler Höfe verblassten am Horizont. Die Bäume um sie herum wurden immer größer, ragten hinaus, als wöllten sie die Wolken berühren. Das grüne Blattwerk der Bäume teilte das Licht der Sonne in einzelne, goldene Strahlen. So verließen sie nach geraumer Zeit die vertraute Umgebung. Silbrige Blätter vereinzelter Mallornbäume kündigten den Silberwald an. Vorsicht war geboten. Auch wenn dieser Wald in seiner Pracht herrlich war, trieben hier doch Worge ihr Unwesen. Deshalb baten Marja und Lukasz um Selûnes Segen, ihnen Schutz angedeihen zu lassen. Beide gaben Obacht. Führten nach den Gebeten ihren Weg mit aufmerksamen Blicken fort Richtung Norden, durch das Territorium der schwarzen Bestien. Marja und Lukasz verschwanden für mehrere Tage im Silberwald. |
11.07.2017 19:48:43 | Aw: [RP] Klopf auf Holz (#119892) |
Daanik | [b]Das Ritual[/b] Der Mond tauchte das Laubwerk der urwüchsigen Bäume in silbrig leuchtenden Glanz. Und wie der Zufall so will, konnten zwei Wanderer in der Nacht in der Tiefe des Waldes beobachten, wie Lukasz vor einem Baum einen Tanz vollführte. Die Arme weit ausgebreitet, als seien sie Flügel eines segelnden Vogels, stampfte er im rhythmischen Takt zu monoton intonierten Lauten, die Marja mit dem silberhellen Klang ihrer Flöte begleitete. Die Gesichter waren mit roter Farbe bemalt. Die Beobachter zogen nach kurzer Zeit weiter. Einer von ihnen blickte argwöhnisch zurück. [i]"Das is' wirklich ein Hexenwald..." [/i] Lukasz verharrte still. In melancholisch lockender Weise erhoben sich die Töne der Flöte Marjas, reihten sich wie Perlen aneinander, stiegen auf und wieder ab. [video width=425 height=344 type=youtube]bGXnkFrhpR8[/video] Als das Licht Selûnes verblasste, erscholl im Wald das Heulen der Wölfe. Wie ein Klagelied, durchdrang die immer wieder angestimmte Melodie der Grauen, das Gebiet. [video width=425 height=344 type=youtube]izYzuG0Vh2k[/video] |
16.07.2017 14:12:04 | Aw: [RP] Klopf auf Holz (#119990) |
Drambuie | Marja hatte die silberne Flöte auf Lukasz Wunsch hin mitgenommen. Und nie hätte sie gedacht, dass ihr Flötenspiel einmal eine solche zauberhafte Kreatur hervorlocken würde. Der Baum war beeindruckend, und die Magie war spürbar, die ihm innewohnte, besonders, als sie ihn berührte, es war, als lebte er! Sie begann zu spielen - leise und lockende Töne, die allmählich schwungvoller wurden. Lukasz tanzte dazu und lachte ihr glücklich zu und wirkte gelöst, wie selten zuvor. Ganz anders als sonst, wenn er in der Nähe von Menschen war, er wirkte so frei! Aber nicht nur Lukasz tanzte: erst war es nur eine zierliche Hand, dann schälte sie sich aus der Rinde des Baumes heraus - eine Gestalt, von der Marja glaubte, sie gehöre nur ins Reich der Legenden. Und sie tanzte mit! Immer wieder forderte sie Marja auf, weiterzuspielen, was diese auch gern tat und sich immer neue Melodien einfallen ließ, um diesen Zauberhaften Tanz bis zum Morgengrauen zu begleiten. Erst, als die Sonne den Mond am Himmel ablöste, erst, als der Morgennebel sich aus den Wiesen erhob, endete sie. Das nahe Lager war geschützt von Felswänden, die noch die Wärme des vergangenen Tages gespeichert hatten und dort sie fiel in tiefen Schlaf. Ebenso wie Lukazs. Doch geweckt wurde sie nicht von der Sonne, sondern von einem ihr bekannten Wolf. |
19.07.2017 07:29:52 | Aw: [RP] Klopf auf Holz (#120087) |
Daanik | Einige Tage später. Ringsum war Nacht. Eintönig und melodisch rauschten die Wipfel der Föhren, knarrten die Stämme und das Lied des Waldes vermischte sich mit dem Lied des Wassers, als sie endlich die Adlerküste erreichten. Das merkwürdige Treffen im Wald war vergessen. Doch zu einem späteren Zeitpunkt horchte die Elfe plötzlich auf. Ihr Blick wandte sich dem fern stehenden Wald zu. Ihr war, als hätten Nacht und Wind das unaufhörliche und bitterliche Heulen und Rufen von Wölfen herangetragen. Dreufang schlief auf den ausgerollten Matten unter freiem Sternenhimmel zum rauschenden Wiegenlied von Wind und Wasser. Nebenan waberte Licht und Wärme des Lagerfeuers, die Flammen glänzten auf den Schnallen von Zaum- und Sattelzeug, spiegelte sich rot auf den Griffen und Scheiden der Schwerter, die an den Satteln lehnten. Das Lagerfeuer war schon heruntergebrannt, die Birkenscheite waren rot und durchscheinend, sie knisterten und blaue Flammen schossen hervor. Die Flammen erleuchteten die weißen Haare und das scharfe Profil der jungen Elfe, als sie dort stand und lauschend ausharrte. Es war Zufall, dass sie gerade in dieser Nacht, gerade diesen Hohlweg durch die düsteren Tiefen des Silberwaldes nahmen. Als sie auf Lukasz und Marja getroffen waren und sich den befremdlichen Vorgängen gewahr wurden, hatte Lueith schnell auf Weiterreise gedrängt. Sie wusste nicht ‚was‘ der Waldläufer und seine Gefährtin dort taten, doch sie wusste, dass keine ungebetenen Gäste erwünscht waren. Sie hatte die Magie erkannt und gespürt, doch bei weitem nicht enträtseln können, was dort vor sich gegangen war. Und jetzt die unruhig gewordenen Wölfe? Einige Nächte später sollten der Söldner und die Elfe den Rückweg antreten und Lueith bemühte sich, kaum in den Ausläufern des Silberwaldes angekommen, den Ort wiederzufinden, an dem noch vor einigen Tagen die Magie der Natur beschworen worden war. Zwar war sie es gewohnt, tagelang durch Natur und Wildnis zu streunen, doch die untrügliche Orientierung eines Pfadfinders besaß sie nicht. Es war gut möglich, dass sie die alte knorrige Buche in den Tiefen des Silberwaldes niemals mehr finden würde, dennoch drängte sie den Söldner beharrlich, den Ort nochmal zu suchen. Sollte es ihr aber gelingen, sollten sie zu dem Platz zurückfinden der Zeuge nächtlicher Rituale geworden war, konnte Lueith ihre durch Vorsicht hervorgerufene Neugier nicht mehr zähmen. Sie sprach und wob Magie, die ihr helfen sollte zu erkennen, was dieser Ort, vor allem aber diese Buche an sich hatte (Magie entdecken, Blindsicht, Wahrer Blick). Die Natur und ihre Geheimnisse mochten ihr vielleicht fremd sein, in solcherlei Mysterien war sie niemals vorgedrungen, damit kannte sie sich nicht aus – doch das Gewebe Mystras kannte sie sehr gut und sie hoffte sich in den Veränderungen darin, Erkenntnisse zu gewinnen.* [b]*Text von Lyraee[/b] In der frühen Morgenstunde, würden der Mensch und die Elfe die Buche finden. Es war wirklich nicht einfach den Ort aufzuspüren. Etliche male mussten sie umkehren, einen neuen Weg einschlagen, um letztendlich das Ziel zu erreichen. Das Heulen der Wölfe war eine gute Hilfe um zum Ziel zu kommen. Doch als Dreufang und Lueith den Platz fanden, machten sich die Grauen von dannen. Doch spürten beide, sie würden beobachtet werden. Die alte Buche zählte etliche Menschenjahre, man muss nicht viel von der Natur verstehen um diesen Eindruck zu gewinnen. Drei ausgewachsene Menschen mit ausgestreckten Armen, hätten gerade die Fingerspitzen berühren können, um den Umfang des Stammes zu messen.Dunkelgrünes Moos durchzog die tief durchfurchte Rinde. Die Baumkrone mit tausendfachen Verästelungen, ragte weit über den Stamm hinaus in alle Richtungen. Es war eine Pracht den Baum in's Auge zu nehmen, hatte man einen Sinn dafür. Ein leichter Dunst aus weißen Nebel kroch am Boden, trug Feuchtigkeit mit sich, was nicht ungewöhnlich war zu dieser Stunde. In der Ferne konnte man das Klopfen eines Spechtes hören. Allein dieser Moment, an diesem Ort, war wie Magie. Als Lueith die Fäden der Magie zusammenfügte, sich des Gewebe Mystras bediente, offenbarte sich mehr als mit normalen Auge ersichtlich war. Ein sanfter Wind trug den konzentrierten Geruch von Moos, Pilz und feuchtem Laub zu ihnen. Ein heller Schimmer, der erst ersichtlich war durch Lueiths Wirken, überzog den Baum wie im Winter zu eisigen Tagen Reif die Wiesen. Auf dem Baum lag ein Schutzzauber. Welche Mysterien entdeckte Lueith noch. Sie spürte eine ihr unbekannte und doch nicht ganz fremdartige Aura. Würde ihr Gefährte selbige Magie versuchen zu wirken, um hinter das Mysterium zu kommen, spürte er zwar die Aura, doch war sie für ihn ein Buch mit sieben Siegeln. Doch beide würden sich einig sein, das was sie fühlten, griff sie nicht an oder vermittelte den Eindruck von Dunkelheit. Sie bewegten sich auf einem Terrain, welches im tiefen Wald verborgen war, nur durch sagenumwobene Geschichten und wenigen Auserwählten bekannt. Langsam trudelte durch die Luft ein braunes, vertrocknetes Buchenblatt auf Dreufangs Haarschopf. Doch es war noch gar nicht Herbst? Der Silberwald grünte in ganzer Pracht. Selbst die silbrigen Blätter der Mallornbäume, schimmerten glänzend im Licht. [url=https://postimages.org/][img]https://s19.postimg.cc/ic3ybt0sz/Buche-_Alter1.jpg[/img][/url] |
28.07.2017 10:15:35 | Aw: [RP] Klopf auf Holz (#120272) |
Daanik | [b]Das Rascheln des Baumes[/b] Es war schon mehr als zwei Zehntag her als Dreufang und Lueith die Buche aufgesucht hatten und damit den Ort des Rituals, welches sie vor einigen Nächten einen Moment beobachteten. Als damals der Mensch und die Elfe zu dem Ort kamen, konnten sie im Geäst des Baumes etwas Sonderbares wahrnehmen, nicht gleich auf den ersten Blick, doch für beide deutlich erkennbar. An einem Ast färbten sich einige Blätter vom satten grün in helles braun. Wie in Zeitlupe. Die Ränder wölbten sich, rollten sich zusammen und die vertrockneten Blätter trudelte langsam vom Wind getragen zu Boden. Als Lueith die Rinde des Baumes berührte, konnte sie ein leichtes Kribbeln spüren, als ob jemand mit einer Feder über ihre Handfläche streichelte. Dreufang war ein Mann der Tat, er zückte eine Axt um den kranken Ast abschlagen zu wollen. Die Elfe jedoch hatte Einwände, sie wollte sich einen Eindruck verschaffen in der Krone des Baumes. "[i]In Kindertagen bin ich häufig auf solche Bäume geklettert.[/i]"Begann der Söldner urplötzlich mit einem versöhnlichen Lächeln zu sinnieren. Nichts war hinderlich bei Lueiths Klettertour. So erreichte sie schnell den kranken Ast unter den ein oder anderen wachsamen Blick von Dreufang, der nach den weißen Schopf Lueiths im Laubwerk des Baumes Ausschau hielt. Doch nichts deutet darauf hin, abgesehen von dem Ast, dass der Baum erkrankt ist. Die Rinde saß fest und die kleineren Äste waren biegsam, ein Zeichen dafür, das Leben in ihnen ruhte. "[i]Vielleicht brauchen wir deine Axt doch noch.[/i]" Verkündete sie von oben her. Sie legte ihre Hand wieder an die Rinde und berührte dabei leicht den kranken Ast."Du bist stark und trägst ein großes Blätterdach über dir. Dieser Ast wird dir nicht fehlen ... "Wie, um der vertrauten "Aura" des Baumes Mut zuzusprechen. Denn mehr und mehr, schien sie mit Dreufangs ursprünglicher Idee zu sympathisieren. Mit der Berührung des kranken Astes schwindete das Kribbeln und schleichend kehrte das Gefühl von Müdigkeit in Lueith ein. Das das Gefühl der Schläfrigkeit verblasste, als sie sich vollständig vom Baum löste, nachdem sie herabstieg. Jetzt war Dreufang und die Axt an der Reihe. Auch Dreufangs Aufstieg stellte sich als kein Problem dar, er konnte die vielen Äste nutzen die ihm eine gute Hilfe beim Aufstieg waren. So brauchte es nicht lange und er erreichte sein Ziel. "[i]Seh'n wir erstmal ob konventionelle Methoden hier nich' ihr begonnenes Werk doch noch zu einem guten Ausgang führen?[/i] *Rief er hinab. Er ließ die Kraft durch seinen ganzen Körper nicht allein nur durch seine Arme wandern, als er das Klingenblatt hinabsauste - ungefähr auf die Stelle, von der er vermutete, dass sie noch nicht vom Verfallen ergriffen wurde. Doch, in dem Moment wo die scharfe Klinge der Axt den Stamm berührte, erzitterte der ganze Baum. Dreufang musste sich festklammern, um nicht herunterzufallen. Ein schweres Ächzen erklang vom Astwerk. aller Expertise zum Trotz, erschrak er als der Baum unter seinem Tun erbebte. Der Söldner suchte halt mit seiner linken Hand, während die andere nicht wagte den Stiel der Axt loszulassen." [i]Was bei allen Teufeln und Dämonen...[/i]" Hin und her gerissen zwischen Flucht und dem Wunsch nicht hinabzufallen, so suchte er Hilfe für dieses Dilemma bei Lueith, als er ihr seinen furchtsamen Blick zuwarf."[i]Is' das einer dieser...Hexenbäume?[/i]" Langsam stieg weißer Dunst aus dem Boden, erst waren es nur leichte Nebelschwaden die sich aufbauten, doch sie wurden immer dichter. Wo es gerade noch gekribbelt hatte bei der Berührung des Baumes, schlug das Empfinden um. Wie kleine Stromstöße durchzuckte es die Haut, unangenehm, doch nicht gefährlich. Die Wölfe welche das Tun aus der Ferne passiv beobachteten, standen auf. Einer hob das Maul in die Höhe und stimmte ein Jaulen an, es dauerte nicht lange und die anderen stimmten mit ein. "[i] 's scheint ihm nich' zu gefallen, was ich hier tue. Niemand lässt sich wohl gern 'n Arm abschlagen...[/i]"Nuschelte Dreufang und gerade als er in Begriff war, auf Lueiths Worten seinen zögerlichen Abstieg anzutreten, da ruckte sein Blick zu dem Geheul der Wölfe. Lueith hielt reflexartig den Atem an, bis sie sicher war, dass der Nebel weder Gift noch Säure mit sich führte. Dennoch tratt sie an den Baum, als bliebe der Weg nach oben, wie zur Flucht." [i]Mit der Axt kommen wir hier nicht weiter.[/i]" Ein Summen erfüllte die Luft, durch den weißen Nebel konnte man nicht genau orten, woher es kam. Doch es klang bedrohlich, wie ein rieisger Schwarm von Insekten der Unheil verkündete. "Dummer Baum, er wird daran vergehen..."Knurrte Dreufang, Lueiths energischen Blick durchaus bemerkend und auf die Sturheit des Baumes antwortend. Die Elfe und der Söldner traten an zum Rückzug. Als sie aus der Ferne zurückblickten konnten sie beobachten, wie sich der Nebel auflöste und ein riesiger grauer Schwarm Insekten in der Höhe der Krone der Buche befand. "[i]Ich dachte, das wär'n nur Geschichten. Diese Hexenbäume...[/i]"Murmelte Dreufang. Und jetzt? Blatt für Blatt vertrocknete in der Zeit und es war jetzt offensichtlich. Doch immer noch überwog bei weitem das Grün des Baumes das welke Laub. |
07.08.2017 18:02:55 | Aw: [RP] Klopf auf Holz (#120556) |
caladur | Auf der suche nach Lukasz traf Tamir auf Lueith in einem gespräch erfuhr er so von einem sonderbaren Baum, Tamir bat darauf hin Lueith zu diesem Baum zu führen , er legt seine Hände an ihn und konzentrierte sich auf ihn um vileicht etwas zu spüren , gleichzeitig wirkte er stärkende und heilende Zauber auf den Baum und wartete ab was passieren würde (( gerne ig weiter wenn du magst )) |
11.08.2017 08:54:16 | Aw: [RP] Klopf auf Holz (#120634) |
caladur | Immer wieder schaute Tamir an diesem Baum vorbei und versuchte was zu bemerken oder zu entdecken , er wiederholte jedesmal die Zauber um den Baum zu stärken , auch hielt er ausschau nach der Dyrade aus oder Zeichen von ihr |
11.08.2017 11:48:21 | Aw: [RP] Klopf auf Holz (#120640) |
Daanik | [b]Das Warten[/b] Der Baum war in den Tiefen des Waldes gut versteckt und schwer erreichbar, das hatte auch sicherlich seinen Grund. Es war im allgemeinen bekannt, dass die Waldbewohner insbesondere Dryaden ein scheues Volk waren, welche den Kontakt mit den nicht ihrigen vermieden. Deshalb würde auch Tamir kein direktes Zeichen wahrnehmen können. Nur warum zeigte sie sich bei Marja und Lukasz? Der Schlüssel zur Auflösung des Geheimnisses musste gefunden werden. Die alte Buche selbst war bei jedem Besuch Tamirs von Magie umgeben. Für gewöhnliche Augen nicht wahrnehmbar. Doch Tamir konnte es am sanften Kribbeln in seinen Fingern spüren, würde er die Rinde des Baumes berühren. Was das welke Laub betraf, wirkte der Elf Heilzauber hielt das Vertrocknen der Blätter für diesen Moment an. Doch beim nächsten Besuch konnte er feststellen, der Prozess war durch die heilenden Zauber nur temporär unterbrochen. Gemessen am satten Grün des Laubbaumes, konnte Tamir den Rückschluss ziehen, war der bräunlich welke Teil noch unerheblich, doch es zog sich weiter fort. Aus der Ferne beobachteten Tamir die Wölfe eines Rudels. Sie lagen träge herum, einige dösten mit offenen Augen vor sich hin und einer der Grauröcke knabberte mit seinen Zähnen knirschend an einem großen Knochen. Wahrscheinlich das Überbleibsel einer Mahlzeit. Das Wolfsrudel war präsent, auch wenn es keine Anstalten machte sich dem Baum zu nähern. Irgendetwas hielt sie noch da. |