30.06.2017 10:19:02 | Gerüchte und Geflüster (#119613) |
Vascanis | Reisende auf der Handelsstraße zwischen Mirhaven und Elboria können in unregelmäßigen Abständen (aber mindestens einmal alle Zehntage) aufgeschichtete Knochen und Felle von Hasen und Dachsen am Rande der Straße finden. Sie sind meist zerstört, einfach zerschlagen, zerrissen oder verbrannt. Das Fleisch ist nicht zu sehen, als würde das vorher von den Knochen gelöst worden sein. Vor diesen kleinen Haufen hat jemand immer einen Stock in den Boden gerammt, an dem ein Fell befestigt ist. Mit Kohle und Blut sind drei Blitze drauf gezeichnet, die je nach Wetterlage verwaschen sind oder doch gut erkennbar. Oft sind die kleinen Haufen auch bald wieder verschwunden oder nur einzelne Teile zeugen von dem Bestand. Wohl nehmen wilde Tiere manche Dinge mit oder Wind und Regen, Erdrütsche und dergleichen tun ihr übriges. Vielleicht beseitigt auch ein Wanderer etwas. Sie scheinen jedenfalls nie lange Bestand zu haben. [spoiler]Wer sich ein bisschen mit Religion beschäftigt, wird in den drei Blitzen und den zerstörten Gaben ein Opfer an Talos erkennen. Eigentlich wirkt es eher harmlos, da nur kleine Tiere geopfert wurden. Vielleicht ein übermütiger junger Diener des Herrn der Stürme?[/spoiler] |
01.07.2017 17:48:54 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#119643) |
Ashes | Wer den Marktplatz Mirhavens betrat, sah, dass an einer Seite von Hents Zelt Mehl verstreut lag. Dieses war wohl mit Öl vollgesogen. Ein paar gut gekleidete Leute hatten auch eingeölte Klamotten an. Angeblich holte einer von ihnen eine prallgefüllte Fischblase voll mit Öl aus seiner Tasche und diese sei geplatzt. Eine wunterschöne Elfe mit rabenschwarzen Haaren verteilte dort anschließend wohl das Mehl. |
15.07.2017 12:04:52 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#119955) |
revenge | Ein neuer Gast hatte sich einquartiert. Direkt vor dem Tempel der Elemente hatte er hinter dem verrosteten Tor ein keines Zelt und Lager errichtet und schien von nun an vor zu haben dort zu hausen ... oder hin und wieder mal dorthin zurück zu kehren. Ein Blondschopf soll es sein. |
16.08.2017 15:42:27 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#120719) |
-emptySoul- | [b]Mîrhaven[/b] Sie saß ziemlich präsent auf dem Denkmal vor dem Rathaus. Über Nacht schien sie den Weg dort hin gefunden zu haben. Eine Strohpuppe, vielleicht einen halben Schritt groß, mit einem Strick um den Hals. Die Gesichtszüge nur rudimentär aufgestickt, die Augen als "tote" X-e dar gestellt und ein roter Lappen hing als Zunge aus dem Mund. Neben dem Strick hatte sie auch ein Schild um den Hals, wie es Büßer gerne umgehangen bekamen. Darauf war zu lesen: [quote] Latsch so gern im Norden rum denn ich bin ganz dumm. Mauschel auch gern mit Shariten und zeig dem Zentil - Ecke meine Titten.[/quote] Zwar war die Puppe mit der ersten Wache die sie im Morgengrauen sah dann auch verschwunden - für ein Aufkommen von Gerüchten reichte es dennoch. |
31.08.2017 22:08:48 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#121010) |
-emptySoul- | Wieder war es über Nacht da hin geraten. Dieses Mal aber, war es nichts, was man mitnehmen und so verschwinden lassen konnte. Schwarze Tinte, in Lettern, waren quer und groß über das Denkmal vor dem Rathaus angebracht. [quote]"Hütet euch vor den Erhobenen und Belobigten der Fürstin"[/quote] Es wurde eifrig geschrubbt. Aber mehr, als das die Schrift etwas verblasste, war so nicht zu erreichen, schien es. |
11.09.2017 11:09:04 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#121175) |
-emptySoul- | [B]Restaurationsarbeiten[/b] Am Denkmal wurde gearbeitet. Die Schmierereien wurden wohl übermalt mit weißer Kalkfarbe. Etwas, was schwierig anmutete, da die Spuren des Vandalismus immer wieder wie ein Schatten durch den weißen Anstrich schimmerte. Und so fand man dieser Tage am Denkmal ein kleines Gerüst und über den Tag hin immer einen Arbeiter, der dort pinselte. Zudem konnte man beobachten, dass der Rathausplatz und das Denkmal selbst, verstärkter bewacht schien. An anderen Stellen sickerte durch, dass der alte Thensen sich geregt habe. In den Gaststätten und Spelunken wisperte und murmelte es. Spekulationen nahmen langsam fahrt auf, dass „die Olle Orkkuschlerin“ bald abgesägt werden müsste. Zur selben Zeit fanden sich an und vor einigen Türen von diversen Würden- oder Titelträger der Stadt, Spuren faulen Obstes und Gemüses. Hier und da auch der eine oder andere Rattenkopf dabei. Sauerei am geschlossenen Tigris unter anderem. Oder vor dem Groschenweg 9. Und die Wächter, die nachts die Ställe im Blick hatten, wussten zu erzählen, dass die geplatzten, faulen Tomaten vor Fleischballs Box von zwei vermummten Jungs zu verantworten waren. Diese waren wohl zu schnell gekommen und auch wieder weg gewesen, als das dösige Nachtwächter dieser hätten habhaft werden können.... |
21.09.2017 13:47:12 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#121379) |
-emptySoul- | [b]Mîrhaven ..weiteres Handwerken[/b] ..dieses Mal im Kasernenhof. Dort wurden Balken angeschleppt und Zimmermänner sah man ihrem Handwerk nach gehen. Nicht, dass man irgend welche Reparationen an der Kaserne durch führte, nein. Was da entstand schien etwas zu werden, was keinen freudigen Anlass erwarten lies.. Je nachdem wie man es sah, zumindest. Was da entstand, schien ein Galgen zu werden... |
23.09.2017 09:04:06 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#121417) |
Erzengel | [b]Kanalisation -Zugang Lestrann/Splittertaler Höfe [/b] Jeder der dort vorbei ging konnte sehen das einige Templer Scanti Novems dort Wache schoben und ab und Patrouillen in die Kanalisation gingen. Leute die von Lestrann aus in die Kanalisation wollten wurden genau gefragt wer sind und was sie da wollen. Die Templer hatten Befehl nach einem Talona Priester Ausschau zu halten und ihm so auch den möglichen Zugang nach Mirhaven zu versperren. |
25.09.2017 14:37:16 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#121458) |
-emptySoul- | ...und dann war es amtlich. Dies hing in Mîrhaven aus: [center][img]http://www.bilder-upload.eu/upload/b3af5f-1506349699.jpg[/img][/center] Ein Bote fand sich in der Sankti Novem ein, mit der Bitte, dass eine gewisse [b]Schwester Delia[/b] sich vorbereiten solle, falls es an besagtem Tage zu Auschreitungen kommen sollte und beruhigende Worte seitens des Leidenden gebraucht wurden. [b]Ferdinand von Erlenberge[/b] wurde kontaktiert, sich und seine Totenwächter in Bereitschaft zu bringen. Gen [b]Almeras[/b] wurde entsendet, dass man es begrüßen würde, wenn er ein, zwei Gesichter der Tempelwache ebenso im Hintergrund auflaufen lassen könne. Gerade was seine Person selbst anbelangte schien man "im Hintergrund" zu betonen. Warum auch immer. Die [b]Wächter, Rekruten und Anwärter[/b] der Silberwache wurden instruiert. Und am Galgen erklangen die letzten Hammerschläge... [spoiler]Ich gedenke, das "Event" im Forum statt finden zu lassen, so dass jeder, der etwas beitragen möchte, kann oder will - und sei es nur dabei sein und zu sehen - sich einbringen kann. Sollte sich abzeichnen, dass Dinge geschehen, die IC besser aufgehoben und betreut sind, verlagern wir spontan. Den Thread dazu mach ich in Kürze auf. [/spoiler] |
25.09.2017 19:47:51 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#121469) |
Erzengel | Ja warum das ihm gegenüber besonders betont wurde, DAS verstand Almeras auch nicht. Almeras tat aber trotzdem wie geheißen. Er nahm sich zwei Leute aus der Tempelwache. Einen der ein gutes Auge und Ohr hatte und gut in Informationsbeschaffung war. Einen Marke "Frontsau". Einen Watzer, der im Zweifel Ordentlich austeilen konnte, den konnte man immer gebrauchen. So stellte man sich am Tag X gerüstet und mit übergeworfenen Roben etwas abseits des Pöbels, der eine Hinrichtung sehen wollte, und tat...das was man tun musste. Das war wohl ein wachsames Auge halten. Auf die Menge auf Leute von außen. |
25.09.2017 21:08:41 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#121470) |
bergatroliet | Auch Delia bereitete sich vor und versuchte in diesem Zuge dann auch noch in Erfahrung zu bringen, was genau die Verurteilte getan habe. Am Tag der Hinrichtung stand Delia dann in sauberer grauer Robe, die Brosche im Sonnenlicht matt glänzend in der Nähe des Galgens, sichtbar für die Bürger, doch weit genug am Rand, dass sie Henker und Wächtern nicht im Weg war. Trotz allem ein kurzes Gebet für die Verurteilte an den Weinenden sprechend ehe dem Gesetz Genüge getan werden sollte. |
07.10.2017 12:52:48 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#121721) |
Kriegerin | [b]2017-10-07 [INTERMEZZO] Ereignis an Kearas Lager[/b] Das Lager von Keara hatte nur eine einzige Palisade, die weder besonders groß noch besonders hübsch war. An diesem Morgen konnte man beobachten, wie die Ritterin eigenhändig sie einriss und zu Feuerholz verarbeitete. Die Axt lag ihr dabei lächelnd in der Hand und wenn sie schon kein Feuer machen konnte... Feuerholz machen klappte gut. |
23.10.2017 14:26:22 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#122122) |
-emptySoul- | [b]Mîrhaven, Mietshaus[/b] Eigentlich kein wirkliches Gerücht. Zumindest keines, welches stadtweit reichte. Er sorgte höchstens für so ein bisschen Getuschel in den nobleren Gängen des Mietshauses. Er, der opulente Strauß roter Rosen, welcher vor der Türe zu Dame Genevas Domizil drappiert worden war. |
04.12.2017 22:28:13 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#122790) |
Qso | [b][u]Mirhaven Umgebung[/u][/b] Unscheinbar für die meisten, steht der Wegweiser an Shanas Rose nun exakt gerade dort. Am Boden frisch hat sich wohl jemand damit beschäftigt ihn zu befestigen. Die Schilder wirken geputzt und entfernt ist wieder zu lesen, was dort einst stand. Irgendjemand scheint sich wohl dessen angenommen zu haben. |
10.12.2017 18:11:17 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#122900) |
Pusteblume | [b]Lestrann/ Bauernhöfe[/b] Bauern haben wohl von Jägern eine Geschichte erzählt bekommen. Als jene durch den Wald nahe Lestrann streiften, fiel ihnen ein kleines Lager auf. Ein Zelt, ein Feuer, das noch glühte und sonst Stille. Ein toter Ork neben dem Feuer und ein toter Halbork am Rande des Lagers, so sagten sie, haben da gelegen. Außer drei Krähen war nichts zu sehen, als sie näher traten. Die Jäger nahmen sich das erlegte Wild des Orks. Sie untersuchten nichts konkret, aber die Wunden der Leichen stachen doch etwas ins Auge. Der Halborkam Rande des Lagers war mit einem Bogen bewaffnet und mit drei Bolzen einer Armbrust niedergestreckt. Der Ork am Feuer hingegen lag auf dünner, fleckiger Matte ohne ein Anzeichen für einen Kampf. Ein sauberer, tiefer Schnitt und eine Lache aus Blut zierte die Kehle. Vermutlich war er nicht einmal aufgewacht und wenn, dann nur, um aus den Träumen hochgeschreckt zu spüren, wie die Lebenskraft in Sekunden aus dem Körper fuhr. Den Ork im Schlaf übermannt, schien dann der Angreifer wohl durch den Schützen am Rande des Lagers gestört worden zu sein. Ein Pfeil steckte im Boden nahe der leiche am feuer, ein zweiter schein getroffen zu haben, doch zerbrochen und blutig an der Spitze lag er daneben. Vielleicht ein Kampf der Orks untereinander, vielleicht Rivalitäten. Doch jemanden im Schlaf zu überraschen ist nicht gerade eine Stärker der behäbigen Rasse. Waren es Drow? Oder schlich dort noch etwas ganz anderes herum? |
15.12.2017 11:57:42 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#122974) |
Raven | Und so machte es langsa dieRunde in der meisten Munde... Ein neuer Geschichtenerzähler wäre in der Stadt. Mancher sagte es sei ein Elf. Andere sagtte es sei nur ein kupferhaariger Lump, so wie dieser zu meist herum lief. Die Kinder jedoch tollt oft um ihn herum, wenn er eine kleinere Darbietung erbracht. Es gab scheinbar keinen festen Platz wo er "auftrat". Zu letzt jedoch soll am Dojo mitten in der Nacht eine Mär erzählt worden sein, mit regen Puplikum. Es soll auch nur der erst Teil gewesen sein. Da käme wohl nch mehr. Auch am Fischstand konnte man ihn dieser Tag öfter sehen und aus irgendwelchen gründen scheint es, dass wie mit einem dicken Stift irgendwo auf dem Faß welches dort steht das Wort Lir eingeäzt ist. |
24.12.2017 00:15:20 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#123077) |
Ashes | Und so finden viele Leute ein Päckchen oder Körbchen bei sich vor, in welchem Met oder Traubensaft und dazu Kekse zu finden waren. Betroffen waren Tiavin, Familia Yaronath, Adam und Alva, Meree, Delia Winter, Sanya wie auch eingie weitere. In Elboria kam par Bote das Päckchen für Sylvar, Marja und Thalia. Aidan und Nujaima bekamen das Päckchen einen Tag später als die anderen in Mirhaven und Jiaodai dafür früher. Bei ihr lag noch ein langer grüner Mantel bei....welcher wegen der Länge schon einer Robe glich.....einer sehr warmen Robe. |
18.02.2018 23:32:55 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#124032) |
-emptySoul- | Verstopfter Abfluss im Südviertel. Vielleicht nicht spektakulär aber zumindest Getratsche wert scheint der Umstand, dass im Süden der Stadt, nahe des Tores, aus einem Gullideckel immer mal wieder Abwasser schwappt. Wo der Nordstädler drüber lacht, pikiert sich der Schnösel.... |
21.02.2018 10:59:01 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#124089) |
-emptySoul- | Der verstopfte Abfluss war wohl gelöst. Allerdings hatte die feine Gesellschaft direkt wieder etwas zu tratschen, als am Vorabend drei Wächter ein stinkiges Etwas - das verdächtig humanoide Form hatte - in Tücher gehüllt gen Kelemvorschrein karrten. Einmal quer durch die Stadt, eine Fahne Gestank hinter sich her ziehend. |
04.04.2018 21:55:59 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#124813) |
-emptySoul- | [b]Mîrhaven, ganze Stadt und nahes Umland[/b] Ein Gewitter mit heftigem Regen hat Stadt und Umgebung heim gesucht. Die Brandung des aufgepeitschten Meeres toste den ganzen Tag und die halbe Nacht gegen die Küsten der Stadt und wahre Regenfluten schossen die Straßen hinab, den Winterstaub mit sich führend und in der Kanalisation verschwinden. Am nächsten Morgen war der Tag klar und dampfend in der ersten, wirklich wärmenden Frühlingssonne die der Himmel nach diesem Umwetter frei gab. Ob das Wetter noch etwas offenbarte, würde sich zeigen... |
05.04.2018 21:49:44 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#124824) |
-emptySoul- | [b]Mîrhaven, Strand am Drachen und Biergarten[/b] Großes Getöse und Götterwirken! Im Drachengarten fand sich eine Menschentraube ein, die am Strand beobachtet haben will, wie die Stadtwache einen Schatz barg. Oder waren es Strandräuber? Ein Priester der Seegöttin oder doch der Schlachtenhüter Almeras? Eine See - Elfe die man gesehen haben will oder die Gnomin Meree?... Die Gerüchte überschlugen sich. Das man den Schatz am Ende in den Kelemvorschrein brachte, war auf jeden Fall.... ungewöhnlich. |
11.04.2018 20:56:49 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#124943) |
-emptySoul- | [b]Mîrhaven[/b] [b]Nach dem Sturm auf die Akademie[/b] ...lag eine gewisse Verwirrung unter der Bevölkerung, mehr aber unter den Mitgliedern des Ordens in der Luft. Von Festnahmen wurde gemunkelt, einige Stimmen wurden laut über die unerhörte Einmischung der Stadt in Ordensangelegenheiten. Zudem hatte man Zerstörungen am Ordensgebäude zu beklagen. Wo einst ein Zinnentürmchen an den Klippen zum Meer stand, klaffte nun ein Ruinengesäumtes Loch der einen Pfad an den Klippen entlang zum Südende der Stadt frei gab. |
16.04.2018 08:18:56 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#125026) |
citlali | [b]Altar am Fluss, am Fuße der Berge[/b] Vielleicht fiel es erst beim "Hexenfest" auf, womöglich kam aber auch der ein oder andere Pilger zu dem alten Altar am Fluss nahe des Pestfriedhofs. Wem auch immer der Altar geweiht sein mochte, es konnte passieren, dass Sune ihn für sich einnehmen wollte. Neben den Festen eindeutig sunitischer Art kam jetzt noch ein weiteres "Zeichen" hinzu: links und rechts neben sowie etwas versetzt hinter dem Altar war die Erde locker, frisch aufgegraben und darin steckten eingepflanzte Rosenstöckchen. So klein und kahl waren sie kaum als solches zu erkennen, aber es war offen, ob sie zu Büschen, Ranken oder Bäumchen wachsen würden und welche Farbe sie hätten. Und da die Goblins bisher den Altar nicht entweiht hatten, dürften die Pflanzen vorerst stecken bleiben...? |
16.04.2018 13:59:05 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#125035) |
-emptySoul- | [b]Mîrhaven, das Schiff am Horizont und andere Geschehnisse....[/b] Fischer waren es, die die Kunde in den Hafen trugen. Und von dort dann spülte sie wie Wasser durch ein Bootsleck in die ganze Stadt. Weiter draußen auf dem Meer, gerade vom Hafen aus noch als Schemen am Horizont aus zu machen, ankerte ein Schiff. Ein großes Schiff. Und der Fischer schwor Stein und Bein, er habe die Flagge der Thensens gesehen. An anderer Stelle wurden Balken und Bretter angeschafft und gen Kaserne gekarrt. Eine Menge Balken und Bretter. Und Stricke. Bald schon tönte wohlbekanntes Hämmern und Sägen aus dem Gemäuer.... |
03.05.2018 22:52:43 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#125295) |
-emptySoul- | [b]Aufrüschtage...[/b] so schien es, begannen im Hafen. Der Hauptweg vom Pier wurde da gefegt. Unkraut gezogen, Pflastersteine ausgetauscht von einigen, fleißigen Händen aus der Stadtwart – Riege. Die Kanaldeckel auf dem Weg bis zum Rathausplatz hin wurden geprüft und versiegelt und einige, mehr oder minder glaubwürdige Quellen, wussten angeblich zu berichten, dass ein reger Böötchenverkehr eingesetzt hatte, zwischen dem großen Schiff da in der Ferne vor Anker, und der Stadt. Angeblich habe man den alten Fürsten, Marco Thensen, auch gesehen...! [b]An anderer Stelle...[/b] war das, was man her stellte, von weniger erbaulichem Anblick. Auf dem Rathausplatz begannen eine ganze Reihe... nicht ein oder zwei... sondern, so wie es aussah, über ein Dutzend Galgen Aufstellung zu finden. Und das Hämmern und Sägen innerhalb des Kasernenhofes dauerte an.. |
10.05.2018 17:26:25 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#125363) |
-emptySoul- | [b]Und dann war es soweit![/b]... die Galgen waren fertig errichtet und in einer langen Reihe baumelten die Stricke im sanften Wind. Am Tage dann, drehte alle volle Stunde der Herold der Stadt seine Runde durch die Straßen, um "eine Hinrichtung" an zu kündigen und ein Aufgebot der Herscherschaft der Stadt. |
18.05.2018 14:07:22 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#125468) |
-emptySoul- | [b]Mirhaven[/b] Mittlerweile war es kein Geheimnis mehr. Die Fürstin war tot – aufgehangen worden. Angeordnet von ihrem Vater, dem ehemaligen Fürsten Marco Thensen, höchstselbst. Sogar zugesehen soll er dabei haben. Gnadenlose Gleichheit vor dem Gesetz. Mit der Fürstin waren über zwölf weitere Leute dem Galgen zugeführt worden. Verräter allesamt, hieß es. Vom ehemaligen Kapitän Lloyd und seinen Handlangern in der Wache, über den korrupten Magier Turhain bis hin zu Sharanängern aus der Sancti Novem. Alle gehängt auf einen Streich. Die Bevölkerung hatte die Verkündungen und Benennung der Gründe recht gefasst aufgenommen, sogar zum Teil bejubelt, dass gegen Verrat, Korruption und Intrige so rigoros vor gegangen war. Und die Ernennung des neuen Fürsten, Andreas Thensen, wurde jubelnd begrüßt, genau so wie dessen erste Amtshandlung: Die Ehrung der loyalen Helfer, namentlich genannt als Roan Tok, Delia Winter, Lueith, Dreufang Schmiedebergen, Ferdinand von Erlenberge, Bethaba Geneva, Meree, Almeras de Tyrael, Tiavin Grey und Aidan Winterfurth. Und so manch einer konnte sich sogar noch an die Reden der beiden Herren erinnern: [spoiler] Marco Thensen: „Wir haben uns heute hier zusammen gefunden, um ein finsteres Kapitel unserer Stadtgeschichte z Ende zu bringen. Und um dem Volke Mîrhavens das Recht zukommen zu lassen, zu erfahren, was die letzten Zehntage unter den Dächern ehrwürdiger Institutionen vor sich ging. Ich bin tief betrübt, den redlichen Leuten mitteilen zu müssen, dass unter der Schirmherrschaft meiner Tochter Patrizia, meinem eigen Fleisch und Blut, die Korruption in einem Ausmaß Einzug hielt in die Mauern der Stadt, wie es die Geschichte des Fürstentums in seiner jüngeren Geschichte unter dem Namen Thensen, nie gesehen hat. Schatten und Tyrannei fanden Einzug in die Halle der Geistlichen, des Arkanen Ordens und der Stadtwache selbst. Angeführt und eingeladen, durch keine Geringere als die Fürstin selbst welche versuchte, das Netz der Zentharim in unsere Stadt zu bringen und darin zu festigen. An diesem heutigen Tage, geht diese, ihre, finstere Ära zu Ende. Am heutigen Tage wird Fürstin Patrizia Thensen offiziell all ihrer Ämter und Würden entzogen. Mit diesem Schritt sei der erste Schritt getan, die finstere Vergangenheit zu beenden und die Verräter aus Reihen der Kirche, des Arkanen Ordens und der Stadtwache, ihrem gerechten Urteil zu zu führen! Man möge die Delinquenten nun her führen! Kapitän Eckhardt Lloydt, verurteilt zum Tode durch den Strang, wegen Hochverrats am Fürstentum und am Volke. Feldwebel Wintersonne, verurteilt zum Tode durch den Strang wegen Hochverrats am Fürstentum und am Volke. Meister Turhain, verurteilt zum Tode durch den Strang, wegen Hochverrats am Fürstentum. Magus Leon von Stringer, verurteilt zum Tode durch den Strang, wegen Hochverrats am Fürstentum. Magus Marc von Traunstein, verurteilt zum Tode durch den Strang, wegen Hochverrats am Fürstentum. Maga Zerafina, verurteilt zum Tode durch den Strang, wegen Hochverrats am Fürstentum. Herr Alberich von Steinau, verurteilt zum Tode durch den Strang, wegen Hochverrats am Fürstentum. Herr Bärenfuß, verurteilt zum Tode durch den Strang, wegen Hochverrats am Fürstentum und am Volke. Patrizia Thensen, verurteilt zum Tode durch den Strang, wegen Hochverrats am Fürstentum und am Volke!“ *an dieser Stelle wird dann wohl blumenreich erzählt, wie alle zugleich nieder sausten nachdem sie die Stricke am Halse hatten....* Weiter Marco Thensen: „Nun, da diese Ära beendet, wollen wir auch diese Zusammenkunft mit erfreulicheren Anlässen weiter führen. Ein Fürstentum kann nicht ohne Souverän sein, eine Stadt nicht ohne einen Regenten. Das Haus Thensen hat sich mit den Verfehlungen seines ältesten Spross in tiefe Schuld des Fürstentums gestellt. Das Abdanken des Hauses wurde den Räten dieser Stadt, welche Vertretung des Volkes sind als auch den Hohen der Kirche und den Kommandanten der Stadt, von mir angeboten. Mit tiefer Demut durfte ich erkennen, welch große Treue man mir und meinem Haus entgegen brachte als gesagt wurde, dass die Tat eines Menschen nicht das Blut und die Taten einer ganzen Sippe beflecken sollte. Und so bin ich stolz und dankbar, am heutigen Tage meinen Sohn, Andreas Thensen, in die Dienste der Stadt stellen zu dürfen! Mein Sohn, so trete vor!“ Auftritt Andreas Thensen: „Bürger und Gäste Mîrhavens, meine Familie und ich, sind tief bewegt von den heutigen Ereignissen. Vor kurzem noch,... schwelte unter der Oberfläche der Institutionen dieser Stadt eine dunkle Glut aus Tyrannei... und Korruption. Aus tiefstem Herzen und mit festem Willen... möchte ich Euch, meinem Volk,.... hiermit versprechen, … dass es mein Ansinnen und Bestreben sein wird.. eine solche Glut unter meiner Regentschaft... zu bekämpfen und jene zu ehren, zu achten.. und zu fördern, die diesen Kampf mit mir ausfechten. Und so ist es mir eine Ehre.. als meine erste Handlung im Amte als Fürst dieser Ländereien... jene zu ehren, … welche in jüngster Vergangenheit..... die Front bildeten, um das Unheil von Mîrhaven ab zu wenden. Eine erbauliche Mischung aus Wächtern dieser Stadt,.... Priestern, Bürgern und Freunden des Fürstenums. Etwas, was einmal mehr beweist, wie wichtig die Bande zwischen uns, lebend in der Perle am Meer, und den anderen Völkern dieser Insel, … sind. So tretet hervor, …. *an der Stelle folgte dann die Ehrung jener, die Anwesend waren und eine Ehrung in Empfang nehmen konnte. Die anderen Benannten sollten sich im Rathaus einfinden sobald sie die Zeit fanden*[/spoiler] |
19.05.2018 19:27:58 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#125484) |
-emptySoul- | [b]Das zerstörte Hohenbrunn[/b]... war nicht länger verwaist. Ein gutes Dutzend einfach scheinender Leute haben dort angefangen, die ersten Geröllfelder zu bearbeiten und Brauchbares von Unbrauchbarem zu trennen. Übersehen wurde dies von einer Hand voll Männern und Frauen, die zweifelsohne der Garde Valvecs zu zu ordnen waren. |
20.05.2018 11:08:29 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#125494) |
Erzengel | In Mirhaven, in Lestrann kann derzeit beobachtet werden wie jeder verfügbarer Templer abgezogen wurde und sich an eine Sammelstelle an der Stadtmauer Mirhavens, nähe des Gnomem/Hin Lagers begibt. Samt Wagen mit Ladung und einigen Pferden. Eine Mobilmachung. Doch wohin darüber gibt kein Templer Auskunft. Derzeit. |
21.05.2018 00:05:25 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#125513) |
Erzengel | Die Templer wurdne größtenteils wieder abgezgen, aber eine minimal Besatzung blieb dort, um innerhalb des Lager und kurz vor dem Lager nach dem rechten zu sehen. |
24.06.2018 13:26:26 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#125833) |
-emptySoul- | [b]Die Insel[/b] Dieser Tage liegt ein feiner Dunstschleier über dem Antlitz der Sonne. Je weiter man gen Norden kommt, desto weniger auffällig ist er. Im Süden und Südosten jedoch erscheint einem die Sonne deutlich dumpfer und bisweilen trägt eine Brise aus dem Osten auch den Geruch nach faulem Ei mit sich. An den Ständen Telodurs, der südlichen Ostküste dann, kann man die Rauchsäule die sich meilenweit in den Himmel hebt, auch sehen. Der Vulkan auf Valvec scheint seinen finalen Akt zu begehen... |
05.02.2019 10:08:06 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#126848) |
Durgarnkuld | [b][u]Mîrhaven - Hafen[/u][/b] Die letzte Nacht gab es einiges an Aufruhr nahe der Loren und Gleise des Nordviertels. Lange war es kein Geheimnis - man hatte die Leiche einer jungen Elfe entdeckt. Wie einige meinten, war das eben die Rauheit des Hafens, nichts nennenswertes. Nennenswert dafür war aber, dass sie wie ein Truthahn vollgestopft war mit erlesenen Edelsteinen! Diamanten, Smaragde, Rubine ... Reichtümer jenseits der Vorstellungskraft der meisten Hafner. So verwunderte es vielleicht nicht, dass sich bald schon unter den Hehlern, Pfandleiern, Juwelieren und anderen Ankaufsstellen solche mit Blutflecken gezierte Steine ansammelten. In ihrer Kehle soll gar ein ganzer Pfropfen von Gold gewesen sein, wie einige Augenzeugen zu berichten wussten. Rasch verbreitete sich daher ebenso die Kunde des elfischen ‚Goldkehlchens’ unter den Bewohnern des Hafens. |
01.05.2019 20:24:43 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127152) |
Lyraee | [b][u]Dornenwald - Umland:[/u][/b] [i]Das Geheul, das durch die Nacht hallte, erinnerte die Kinder des kleinen Dorfs in der Wildnis an die Geschichten, die ihre Eltern ihnen erzählt hatten: Geschichten über junge Männer und Frauen, die dumm genug waren, bei Nacht in den finsteren Wald zu gehen und auf Nimmerwiedersehen verschwanden. In der Stadt mussten sich die Menschen nicht fürchten. In der Stadt im Schutze starker Mauern, behütet von der Stadtwache, würden die Menschen über diese Geschichten, die man höchstens zum Kindererschrecken erzählte, lachen. Aber nicht hier. Das Geheul erinnerte die Dörfler an ihren Platz in der Welt und an die glühenden Augen, die schon zu viele von ihnen von weitem gesehen hatten. Und es erinnerte sie alle an Jekhen. Der schon seit bald einem Zehntag verschwunden war.[/i] |
09.06.2019 23:19:47 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127204) |
Durgarnkuld | [u][b]Inselweit[/b][/u] Eine gewaltige Lawine erschütterte die westlichen Hänge der Winterrache. Tonnen an Eis, Schnee, Gestein, vereinzelten Bäumen und allem, was sich ihnen in den Weg stellte, ergoss sich wie ein Fluss ins Meer. Ein Griff selten gesehener Kälte umsäumte die Insel von jener Küstenseite seither und Eisschollen drängten ans Land, sogar bis an die tödlichen Sümpfe im Süden der Insel, nahe Valgards. |
03.08.2019 10:35:25 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127250) |
Durgarnkuld | [b][u]Inselweit[/u][/b] Zuerst fiel es den Seefahrern auf, die anhand der Sterne und anderer ferner Himmelskörper den Schiffsverkehr navigierten - bald auch den Sternkundigen, den Forschern oder einfach romantisch verliebten Träumern, welche sich nicht satt sehen konnten an dem Himmelszelt der warmen Sommernächte. Der fahle Mond, zunehmend in seiner Sichel, wies dieser Tage noch eine andere, fremdartige Farbgebungen auf. [url=https://youtu.be/DLOth-BuCNY]Die dunkle Seite des Mondes[/url] schillerte in einem beklemmenden tiefen Rot. Sonst ein einlullender Anblick für Mondsüchtige, Nachtschwärmer und Kapitäne trichterte dieser blutbefleckte Mondstand eine existentielle Angst in die Lebensgeister der Inselbewohner. Manche traf es weniger, andere schwerer. Vielleicht war man auch nur dank eigenwilliger Gestirnformationen gereizter als sonst. Mit fortschreitendem Mondlauf, obgleich die Helligkeit den Sieg über das Phänomen zu erringen schien, wurde jedoch gleichermaßen die Intensität der dunklen Seite gesteigert - düsterer, glühender. [b][u]Silberwald[/u][/b] Der stetige Regen der Insel prasselte wie gewohnt auch in dem beschaulichen Wäldchen, das den Sagen nach unter dem Schutz des Einhorns stand. Die Holzfäller - das heißt, die wenigen, die noch übrig waren oder neu hinzugekommen nach dem Massaker des letzten Sommers - berichteten beunruhigt von dicken Blutstropfen, die das Geäst eher herbstlich färbten und in feinen Dunst zerstoben, sodass sich nach heftigen Schauern feine Nebelbänke auf den Lichtungen bildeten und dem kaum heilenden Wald etwas unheimliches, gespenstisches verliehen. Das Heulen der Worgen wurde lauter, aggressiver und mancher Jägersmann oder Jägersfrau fand kleine Rudel der Schwarzpelze vor, die sich gegenseitig in wilder, ungehemmter Blutgier zerfleischt hatten. |
10.08.2019 14:55:56 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127268) |
Durgarnkuld | [b][u]Winterrache[/u][/b] Zu Beginn waren es nur einige Flecken, bald breitete sich aber auch hier droben in den ewig kalten Gipfeln das Phänomen aus. Der weiße Puderschnee wich rötlichen und rosa Flocken, die deutliche Akzente in der hellen Landschaft, die von den Winterwächtern behütet wurde, setzten. Der Geruch, den intensive Kälte mit sich bringt, die karge Frische, die die Nase umweht, wich nach und nach dem schweren Dunst von Eisen. Kleinere Eisseen und Quellen sprudelten von dunklem Lebenssaft, der sich wie blutige Tränen die Hänge herab ergoss und die Flüsse am Bergfuß speiste. Die verlassene Dorfsiedlung lag nunmehr in einem blutdunstigen Nebel und die wackeren Wächter berichteten von heftigen Kämpfe der ansässigen Frostriesen - zumeist bisher untereinander, aber die Rittersleute rechneten jederzeit mit einem wilden Angriff. Auch aus der Ferne waren die blutigen Spitzen der Berge bald schon nicht mehr zu leugnen. |
17.08.2019 11:26:52 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127287) |
Durgarnkuld | [b][u]Sumpf der verlorenen Seelen[/u][/b] Den ohnehin unwirtlichen Sumpf umnebelte in der letzten Zeit nicht nur der Gestank des (Un)Todes, sondern über die Ebenen Andoriens hinweg, ausufernd in die Ausläufer des Elfenwaldes und bis zum Handelsweg konnte man die süßliche Schwere riechen, den Geschmack von Metall auf der Zunge schmecken. Die brackigen Sumpfgestade verwandelten sich in Blutmarschen, der Brodem von Blut erstickte etwaige Wanderer beinahe. Das Surren von Moskitos schwoll zu einem einzigen lärmenden Ton an und die wandelnden Toten labten sich reich am mannigfach vorhandenen Lebenssaft. |
25.08.2019 19:10:58 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127298) |
Durgarnkuld | [b][u]Inselweit[/u][/b] Wie die meisten Änderungen der letzten Zehntage kamen auch diese schleichend. Manche Inselbewohner betraf es mehr, andere weniger, einige vielleicht auch gar nicht - nicht zu verhehlen war aber, dass sich eine Albtraumwelle über die Insel gelegt hatte. Es war nie derselbe Traum, auch wenn die Motive einheitlich blieben. Träume von Blut und Gemetzel, verstreuten Gliedmaßen, Massaker und Genozide - und einer blinden Wut, die nicht selten dazu führte, dass die Träumer schweißgebadet aufwachten und keine Ruhe mehr unter dem unseligen Blutmond fanden. Die anwachsende Gereiztheit nahm entsprechend noch weiter zu, als vermehrt tiefe Augenringe, traumlose Blässe und aufgewühlte Gefühlswesen den Bewohnern zum Alltag wurden. |
11.10.2019 23:08:09 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127430) |
Durgarnkuld | [b][u]Winterrache[/u][/b] Lange hielt der blutige Wahnsinn die Berge in seinem Griff. Weithin hatte man die roten Gipfel gesehen und als ein Omen deuten können. Endlich floss der Unrat wieder ab, wurde der Schnee weiß und rein, wie er sein sollte. Die Tiere blieben noch länger rasend, aber langsam erholte sich die Fauna. Die Besatzung der Winterwächter war gleichsam von der Epidemie befreit und konnte ihren Aufgaben gewissenhaft nachgehen, um marodierende Frostriesen in ihre Schranken zu weisen. Es nahm wieder Normalität an. Hier zumindest. |
02.11.2019 00:05:14 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127505) |
Durgarnkuld | [b][u]Die Gewässer um die Auen[/u][/b] Kaum einer traut sich an die verfluchte Insel, die dereinst ein Teil großer Elfenherrscher gewesen sein soll. Nur die verrücktesten (oder goldversessensten) Seefahrer stechen in See, um dort anzulegen - und dann auch nie für lange Zeit. Dennoch wussten bald viele Fischer und Schiffsfahrer zu berichten von den verdorbenen Gewässern, die weithin sichtbar geworden waren. Das Meer um die Insel hatte sich Rot gefärbt und tote Fische schwammen auf der Oberfläche. Einzig gefräßige Haie umschwirrten den Landfleck nun, wie Aasgeier der Meere. Sollte sich dieses Phänomen ausbreiten, würden die Fischer in arge Bedrängnis kommen. Sorgenvoll blickte das Volk auf die Entwicklung, die in ähnlicher Form bereits das Abholzen in den Silberwäldern seit Monaten zum Erliegen gebracht hatte. |
22.11.2019 23:27:07 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127580) |
Durgarnkuld | [b][u]Die Meere der Auen[/u][/b] Die verseuchten Blutgewässer erfreuten sich wieder der Klarheit und angemessenen Salzgehalt. Der Ort blieb natürlich gemieden und galt als verdorben und gefährlich - aber zumindest schien nicht länger der Fischbestand akut bedroht. Er würde sich erholen, mit der Zeit. [b][u]Sumpf der verlorenen Seelen[/u][/b] Der Totensumpf blieb ein gefährlicher, verdammter Ort. Aber endlich griff der Blutdunst nicht länger aus auf die angrenzenden Gebiete. Es wurde wieder stiller - wenn auch nur bedingt friedlicher. [b][u]Silberwald[/u][/b] Die gebeutelten Bewohner des Dorfes konnten endlich aufatmen, als sich die Blutnebel verzogen und die Wälder nach und nach wieder ihre besondere, eigene Färbung annahmen. Verstreut gab es noch mutierte Riesenworgen, auf die Kopfgelder ausgesetzt wurden. Aber der Holzabbau vor Winter konnte noch etwas aufblühen. [b][u]Die Wüste Akshar[/u][/b] Der Blutmond hielt sich dagegen. Doch die unseligen, Aggressionen fördernden Strahlen konzentrierten sich nun auf die Wüste allein. Wie ein gewaltiger Scheinwerfer ließ die Monderscheinung jetzt die Wüstensande in einem unheilvollen Rot schimmern. |
30.11.2019 12:48:29 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127600) |
Durgarnkuld | [b][u]Die Wüste Akshar[/u][/b] Auch in der Wüste normalisierte sich alles wieder. Das Blutmond mit seinem Aggressionspotential schien dieser Tage wieder blass und mochte lediglich die Mondsüchtigen umtreiben. |
04.01.2020 22:59:24 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127711) |
Durgarnkuld | [b][u]Mîrhaven - Splittertalhöfe[/u][/b] Das Fest des Lebens hielt den Silbernen Drachen im Bann. Die Reichen und Schönen, die fleißigen Mittelständler und auch ein paar neugierig gewordene Hafner hatten sich dort getummelt, das Programm genossen und Kinder an illusorische Geschichtenabende verloren. Aber die Nacht war noch jung und nachdem die meisten Gäste sich längst verabschiedet hatten, rumpelte ein Karren mit munterer Besatzung noch zu den Höfen vor den Toren. Die Erscheinung ist strittig, schwören manche Nachtschwärmer, es wäre eine zauberhafte Kutsche aus Rosenblüten gewesen, geführt von einem strahlenden Ritter zu weißen Pferde. Andere hatten dagegen die berüchtigte Prinzessin [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Eselshaut]Eselhaut[/url] auf einem schlichten Karren, gezogen von einem Esel in Poncho gesehen, nur in Begleitung von Heckenmagiern und ärmlichen Barden. Was sicher stimmte, war dass teurer Fusel nach Lestrann gelangte und man bis in die Morgenstunden noch Gesang und Lichter selbst aus der Stadt dort bemerken konnte. |
18.01.2020 12:20:28 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127732) |
Durgarnkuld | [b][u]Mîrhaven - Zentralviertel[/u][/b] Donnerndes Glockengeläut hallte wie Vorboten der Zerstörung über den Platz. Aber nicht vom Rathaus, sondern dem Tempel der Neun (hatten die Pfaffen da überhaupt eine Glocke?). Mit Windgeheul und Dröhnen stürzte schließlich ein Wandbereich der Obergeschosse ein und mit Brüllen und Jaulen waren die eindringlichen Bittgeflehe eines Priesters zu hören, bevor der Spuk ein Ende hatte - und der Tempel eine luftigere Aussicht. Da sich aus dem Oberstübchen auch ein Goldregen auf Teile der Stadt ergossen hatte, nahmen die meisten Passanten das einfach als ein eigenwilliges Zeichen der Tymora hin. |
11.04.2020 22:33:02 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127822) |
citlali | [b][u]Elboria, Mirhaven, Splittertal - Bäumchen wechsle dich[/u][/b] Als der Frühling die Natur erblühen ließ und die Last des Winters von den Schultern vor allem jener, die nicht hinter schützenden Stadtmauern wohnten und/oder jenen, die von der Garagosplage besonders betroffen waren, nahm, hob sich hoffentlich auch die Stimmung an vielen Orten auf der Insel. Die armen Mirhavener und die Splittertaler hatten aufgrund der Sammelaktion auf dem Mittwinterfest Vorräte und die Splittertaler dank Askan auch Hilfskräfte erhalten. Die Gedenksteine zur Erinnerung an die Verstorbenen hatten ihren Platz im Ossarium gefunden, die Holztafeln blieben auch noch eim Tempel ausgestellt. Auf dem Mirhavener Friedhof schlug die neue Hängekirsche aus und die frischen Triebe streckten sich zwischen die Gebets- und Wunschbänder und -zettel. Vor einer Weile hatten Seamus und Ferdinand mit einem Karren und einem angeblich Kartenspielenden Esel die Hängekirsche nach Elboria gebracht und zusammen mit einem guten lokalen Wein den Elfen übergeben...wobei es diverse Gerüchte über den rothaarigen Mann gab, der den Baum auf sehr auffällige Art einpflanzte. Sicherlich zeigten alle 3 Bäume inzwischen schöne hellrosa Blüten an den hängenden Ästen, die mit Brummen von Insekten umschwirrt, womöglich aber auch von der ein oder anderen Person in stiller Andacht umkreist, wurden. |
11.06.2020 13:15:40 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#127954) |
Durgarnkuld | [b][u]Mîrhaven - Arena[/u][/b] Wie ein Lauffeuer hatte es sich rumgesprochen: Bernd der Blitz, legendärer Kämpfer der Arena war verstorben. Ein unwürdiger Tod, aus dem Hafenbecken gefischt wie unliebsames Treibholz. Aber man würde seiner gedenken. Noch am selben Tag wurde ein Umtrunk zu seinem Gedächtnis ausgerichtet. Sonst harte Kerle, heulten Rotz und Wasser. Gleich wessen Anhänger man war, wenn es um die Kämpfe im Ring ging - dieser Tage war man einfach gleich. Gleich an Trauer. So kamen auch viele anderen Kämpfer, die gegen ihn mehr als einmal im Ring gestanden hatten. Hielten kleine Ansprachen, reckten die Humpen. Verlust verarbeitete man am besten mit Alkohol bekanntlich. Der Major Massaker lag in den Armen des Haxen Harle. Der Totengräber sang mit Oger Bud grölend ein Sauflied auf Bernd. Der Hordstampfer und der Koloss Kogan hievten Fässer und widmeten ihre Kraftübung dem Gedenken eines großen Kämpfers. Sie und viele mehr Kameraden und ihre Anhänger belagerten die Arena und die Straßen darum. Auf Bernd! |
03.08.2020 22:13:08 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128074) |
Durgarnkuld | [b][u]Totensumpf[/u][/b] Eine gerüstete Heldentruppe zog aus in die verderbten Sümpfe verlorener Seelen und verlorener Leben. Die fesselte Magie war über weite Strecken noch zu spüren und das Lichtfeuerwerk erhellte den Nachthimmel. Ein Inferno der besonderen Art. |
23.08.2020 18:18:56 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128142) |
Durgarnkuld | [b][u]Mîrhaven - Ratsplatz[/u][/b] Auf dem Ratsplatz, der bereits bekannt war für seine günstige Lage, um das Gesetz zu vollstrecken, ging es munter an die Arbeit. Hämmer klopften, Sägen surrten. Ein Galgen wurde nach längerer Zeit mal wieder aufgebaut. Seiler lieferten verstärktes Seil wie es eher für Schiffsverkehr benötigt wurde. Und die Gerüchteküche brodelte überschäumend. Wer würde es diesmal sein? Man munkelte, dass eine ganzes Dutzend von hochrangigen Adelshäuptern der Stadt in den Kerker verfrachtet worden waren! Aber warum wurde bisher nur ein Galgen aufgestellt? Und wofür das dicke Seil? Die Kerkerräumlichkeiten waren zum Bersten gefüllt nach anderen Aussagen. Sicher ein Schwerverbrecher, dem hier der Prozess gemacht würde. |
29.08.2020 10:28:45 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128156) |
Durgarnkuld | [b][u]Silberwald – Inselweit[/u][/b] Es war zu den frühen Stunden des jungen Tages gewesen, noch bevor die Sonne ihr Duell gegen den Mond zeitweise für sich entscheiden mochte. Die emsigen Arbeiter, die so früh schon aus den Federn waren, sowie einfache Nachtschwärmer berichteten es: ein gewaltiger Baumstamm? Bohnenranke? So etwas in der Art war aus dem Silberwald gewachsen, höher und höher, bis es in den Wolken verschwand und den Himmel durchstieß! Als die ersten Sonnenstrahlen Licht in das Dunkel bringen mochten, war jedoch keine Spur von diesem angeblich weithin sichtbaren Phänomen mehr. Es geschah auf Amdir ja einiges wundersames, aber das ging doch sicher etwas zu weit. [b][u]Mîrhaven Ratsplatz[/u][/b] Der aufgestellte Galgen wurde nach einem Zehntag umfunktioniert und doch zu einem Schafott hergerichtet. Die Seilreste wurden aufgeräumt. Man munkelte, dass keines reißfest genug gewesen war für den Übeltäter! Es musste schon ein großer Brocken sein, der da gerichtet wird. Dafür sah man fortan den städtischen Henker auf dem erhöhten Richtplatz üben. Dickes Leder und Echsenschuppen wurden mühsam durchtrennt mit dem Schwingen seiner Axt. Schlag um Schlag. |
30.08.2020 18:49:38 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128160) |
Eyla | [b][u]Mirhaven Ratsplatz[/u][/b] Als der Galgen dem Schafott weichen muss, kommt auch ein teilweise bekannter Zwerg auf den Ratsplatz und schaut sich das eine Weile an. Er geht noch einmal fort und nach einer Weile kommt er mit einem großen Jutesack zurück. Er klettert zur Tribüne auf und nickt dem Henkermeister zu. Ein paar Worte werden gewechselt, dann packt auch schon Tork den ersten Kohlkopf aus, legt ihn auf das Schafott und zeigt dem Henker, wie man am Besten Köpfe abschlägt. Schliesslich ist das sein Markenzeichen. Nicht umsonst nennt man ihn auch in manchen Kreisen "Tork, der Köpfer" oder auch "Köpfer-Tork". Nach einigen Übungen und Tipps, rollen dann die Kohlköpfe nach und nach und die Bürger von Mirhaven wissen von einem besonders akuraten Schnitt zu berichten. Ehrfurchtsvoll flüstern sie. "Ein Meister hat sein Werk vollrichtet". Andere behaupten, dass das alles Humbug sei. Es handele sich schliesslich nur um ein großes Krautfest, was bald anstehen soll. Irgendwas, was der Zwerg Tork initiiiert hat und deswegen auch die Kohlköpfe geschnitten werden. |
04.09.2020 17:43:49 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128175) |
Eyla | [b][u]Mirhaven Ratsplatz[/u][/b] Nachdem die Kohlköpfe gespalten wurden und man ja nicht einfach alles wegwerfen wollte ... Dafür gab es noch genug Arme in Mirhaven. Tork zeigte denen, die es lernen wollten, wie man bei den Zwergen Kohl einlegt. Ein großer Tonkopf wurde mit dem Kraut befüllt, etwas Salz dran und dann mit der bloßen Faust stampfen, den Vorgang so oft wiederholen bis das Fass voll ist. Und dann wird es an einem dunklen Ort gelagert. Den Gärtopf einen dunklen und kühlen Ort zwischen drei bis sechs Wochen lagern und dann kann man das berühmte Sauerkraut zu allem essen. Tork gibt noch einige interessante Rezepte dazu, wie man mit wenig Gold Großartiges zu Essen bekommt. Doch dies war nur ein kleiner Exkurs! Tork ging wieder mit einem Sack zum Henkermeister, doch diesmal holte er einen Hummer aus dem Sack. Eine lange grundlegende Erklärung folgte zum richtigen Brechen des Panzers. Schliesslich will man ja nicht mehrfach auf eine Stelle schlagen und nur langsam es in zwei kriegen. Man musste das Opfer genau prüfen und die Schwachstelle finden. Und bei so einem Panzer sind es ja immer die Gelenke. Die beiden befühlten erst den toten Hummer und fachsimpelten ein wenig miteinander. Anschliessend zeigte Tork ihm das, was er am Besten kann: Der Köpfer-Tork schlug wieder zu. Ob der Hummer eine Beilage zum Krautfest ist? Und warum muss man das Kraut einlegen? Dauert es wirklich noch drei bis sechs Wochen zum großen Fest? Aber die entscheidende Frage, die man sich eigentlich stellen sollte: Passt Sauerkraut zu Hummer? |
05.09.2020 13:57:20 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128177) |
Durgarnkuld | [b][u]Mirhaven Ratsplatz[/u][/b] Endlich war es so weit! Es hatte keine Aushänge zuvor gegeben. Kein Ausrufer eilte durch die Gassen für das Spektakel. Nein, es war zu einer unbedeutenden Zeit gewesen, ein Fall wie jeder andere. Nur eine kleine Menge fand sich so zufällig zusammen, als es ans Werk ging. Der Gefangene wurde auf den erhöhten Richtplatz geführt. Rasselnd ging das Kettenwerk mit jedem Schritt. Kleinkinder schrieen, Männer kreischten. Ein grausiges Monstrum! Einige beschworen es musste ein Halboger gewesen sein, so groß und abscheulich. Andere meinten, es war ein entlaufenes Experiment der verrückten Magier – die hatten teilweise ja Schweinekadaver aufgekauft und gehortet. Wieder andere waren sich sicher, das sei nur ein einfacher Schmied gewesen. Der junge Henkersmann, der das Gewerbe mit diesem Streich als angetreten besiegeln sollte, bestieg langsam das Schafott, wo der Todgeweihte bereits kniete. Eine Liste mit all seinen Verbrechen wurde runtergerattert. Das Übliche für Missetäter der schweren Sorte. Ritualmorde hier, unwiderbringliche Schändung des natürlichen Gleichgewichts da. Der Blick des jungen Henkers glitt über die Menge. Suchend. Hoffend. Nervös strich er über den Stiel seines Gerechtigkeitsinstruments. Dann ein Glanz von der jungen Morgensonne, die im Widerschein der makellosen Oberfläche zu ihm strahlte. Ein Lächeln breitete sich aus. Da war er, der Köpfer. Endlich war die Liste der Missetaten abgeklappert, das Urteil ebenso verlesen und die Zeit zur Tat. Der Henker erhob seine Axt. [i]Der ist für dich![/i] Rief er halblaut aus, als die Muskeln sich spannten, Stahl die Luft durchschnitt. Und dann … … ein Kopf rollte. Schweiß stand ihm auf der Stirne, der Atem floh wie ein in der Brust eingenähter Flattervogel. Ein stilles Nicken an den Zwerg in der Menge, der sich langsam [url=https://youtu.be/td0pAn5agqs]entfernte[/url]. [i]Da geht er hin.[/i] Die Menge jubelte oder schrie angeekelt, als der fette Kopf runterpurzelte. Aber der Henker hatte nur Augen für einen. Und winkte mit Blut besudelter Axt zum Abschied. |
06.10.2020 09:29:23 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128266) |
Durgarnkuld | [b][u]Handelsweg vor Mîrhaven[/u][/b] Reisende Händler hatten es bereits in der Stadt, die sich der Silberdrachin verbunden sah, berichtet. Valgarder waren nahe der Rose bei ihren Bauarbeiten gesichtet worden. Einen Tag später stand da auch ihr Einfluss permanent sichtbar für aller Augen. Ein schwarzer [url=https://youtu.be/SCkedKFJBFI?t=89]Obelisk[/url] aus Marmor in einem sechsseitigen Sockel verankert, auf jeder Seite eine "Tugend" eingemeißelt. [i]Geduld, Demut, Zielstrebigkeit, Sorgfalt, Gehorsam, Entschlossenheit.[/i] Auf der Spitze des Obelisken züngelten grüne Flammen in Gestalt einer geballten Faust. |
24.10.2020 14:16:30 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128350) |
citlali | [b][u]Mîrhaven - Zwergenviertel[/u][/b] Das sonst womöglich nur von Handwerksgeräuschen oder internen Festen erfüllte Zwergenviertel war an 2 Tagen mit dem Höhepunkt am lauen Sommerabend des 2. Tags gut besucht von Bewohnern anderer Viertel und auch Gästen von Außerhalb. Der interessierte Käufer konnte Handwerk und Kunst finden, die sonst vielleicht mehr unter den Viertelbewohnern ausgetauscht wurde; nicht nur bekannte Hersteller präsentierten ihre Werke, auch "Privatleute" stellten aus. Zum großen Festakt soll es noch einmal richtig laut geworden sein als sich bei den Wettkämpfen die Spreu vom Weizen trennte. Noch später sprach man von der Elfe "[i]Rosenstolz[/i]" mit überraschend starken Armen, auch wenn sie [i]natürlich[/i] (so aus Zwergenmunde) ein Zwerg, der als Riesenschlächter bekannt war und sich damit den Titel "Mirhavener Muskelprotz" verdiente, besiegte. Besonders stolz war man auch auf [i]den Köpfer[/i], der im Angesicht von mehreren großen Humpen starken und feinsten Zwergenbiers nicht einmal rote Wangen bekommen haben soll (oder hatte der prächtige Bart sie nur verdeckt?). Freigiebig soll der neue "beharrliche Bachant" auch noch gewesen sein, denn seine Gewinnerstatue soll er dem zweitplatzierten, blonden Tempuskleriker überreicht haben. Es hieß, dass nicht wenige gerade wegen der schönen Bibersiegerstatuen die Gewinner beneideten! |
16.01.2021 14:09:39 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128667) |
Durgarnkuld | [b][u]Calaneth bis Sumpf – Der Marsch der Ents[/u][/b] Es war phantastisch, unglaublich, irrwitzig, was manch reisender Händler berichtete, kehrte er ein in Elboria, Mîrhaven oder auch Valgard. Wandelnde Baumwesen, die aus den Küstenregionen der Östlichen Calaneth aufmarschiert waren und mit urtümlichen Gesang, alt wie die ersten Setzlinge zu Chaunteas Geburt, in die verlorenen Sümpfe schritten. Jeder wusste, dass man seit Ewigkeiten keine Baumhirten mehr auf der Insel gesichtet hatte, also mussten es Ammenmärchen sein. Was aber dem ganzen mehr Gewicht verlieh, waren die spürbaren Beben gewesen, die manche Teile der Insel erschüttert hatten. Konnte solch ein Aufmarsch das bewirken? |
19.01.2021 12:06:21 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128685) |
Durgarnkuld | [b][u]Inselweit – Sternschauer[/u][/b] Auf der gesamten Insel war es zu sehen gewesen, auch wenn es sich in der südöstlichen Region konzentrierte. Es mussten Schauer von hellen, weißgelblichen Sternen sein, die den Nachthimmel erfüllten. Allerdings hatte kein Sterndeuter solch ein Ereignis vorausgesehen und manch ein Himmelsgucker glaubte gesehen zu haben, dass die Sterne nicht niederfielen, sondern aufstiegen. |
19.01.2021 14:22:46 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128690) |
caladur | Einige schauten verwundert andere Überrascht als ein alter Elf in Mirhaven auftauchte , Einigen war er aber noch bekannt |
24.01.2021 15:12:03 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128714) |
Durgarnkuld | [b][u]Mîrhaven – Handelsweg[/u][/b] Es stieg vor der Rose am Schrein des Tyrannos kringelnd Rauch in den Himmel, wie tastende Finger, der bis Neu-Hohenbrunn und Mîrhaven zu sehen war. Passanten konnten sehen, wie im raschen Wachstum Dornenranken versucht hatten, den Schrein einzuhüllen. Allerdings waren sie sogleich dabei verwelkt und verdorrt, ausgestorben und unfähig dieses Monstrum von Monument zu bändigen. Die Tyrannos-Wachen lachten über den kläglichen Versuch oder priesen ihren Herren. Einige Passanten waren davon gar erstmals beeindruckt und hielten in etwas Entfernung stille Andacht. Dann wurde das kraftlose Gestrüpp verbrannt. |
24.01.2021 16:40:43 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128719) |
caladur | Aufmerksam wurde das Schauspiel um den Monolithen beobachtet Anerkennend wurde der macht des Verursachers genickt , Anschliessend zuckte es um einen Elfischen Mund und ein funkeln bereitet sich in den Augen aus , bevor der Mund auf Druidisch begann zu murmeln (( Tierbeschwörungen)) ,,,,, Etliches was auf Erden und in der Luft krächzt fleucht keucht und krabeld oder fliegen kann und sich in Reichweite der Druiden beschwörung aufzuhalten schien machte sich auf den weg zu dem Lager der Tyraniten am Schrein , etliche der Tierchen Läuse Flöhe wanzen und auch so einige andere Plagegeister schienen sich aber lieber auf die Wachen zu konzentrieren als auf das Zelt und die Vorräte andere so wie Mäuse Ratten Käfer und anderes schien die Vorräte und die schlafstellen der wachen zu bevorzugen |
26.01.2021 18:10:48 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128735) |
caladur | Anschließend machte sich Tamir auf den weg sich mal die Aderen Gegenden der Insel anzuschauen was sich dort so verändert hat wobei er auch der Tyrannensiedlung einen besuch abstatete natürlich in form einer Katze die unauffällig umher streunen konnte und keinen verdacht hervorrief |
04.02.2021 22:44:48 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128780) |
Durgarnkuld | [b][u]Gewässer der Insel[/u][/b] Ob es Mîrhaven war oder Valgard, Elborias Zufahrten aus Immerdar oder Telodurs weniger Schiffverkehr, jeder bekam es nun zu spüren. Piraten! Freibeuter! Erlesene Waren von Wert wurden rarer dieser Tage. Bestellte Schriftrollen der Akademie fanden nicht mehr ihre Käufer im Turm. Teure Stoffe und Geschmeide bedurften erfahrenster Seefahrer mit Eskorte. Die Preise stiegen. Und die verborgene Bucht brummte vor Beute dieser Tage. Man einer munkelte, dass das tagende Konzil endlich zu einer Einigung gekommen war. Fünf neue Häupter hatten nunmehr das Sagen in der Bucht mit ihren Mannschaften. Und sie teilten offenbar die zu plündernden Gewässer unter sich auf. |
17.02.2021 16:18:52 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128871) |
Eyla | [b][u]Von Zwergen und Köpfen[/u][/b] In den letzten Tagen ist ein Zwerg mit dicken, glänzenden kupferroten Bart durch Mirhaven gelaufen, manche meinen "stolziert" sei er regelrecht. Bei ihm liefen die vier Hunde, die er aufgenommen hatte und diese hielten somit auch einige Passanten auf Abstand. Doch bei Kindern blieb er immer stehen und die Hunde liessen sich auch streicheln. Des Weiteren trug er seine Axt auf der Schulter, eine Hand am Griff, allzeit bereit. Sein Weg führte öfter in den Tempel oder auch vor die Tore von Mirhaven. Mit genügend Sicherheitsabstand stand er einfach nur in der Nähe des Phallus von Tyrannos und schrieb sich immer mal wieder etwas ins Notizbuch, wenn zum Beispiel ein Wachwechsel stattfand oder die Stahlberg mal wieder auftauchte. |
09.03.2021 20:45:51 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#128996) |
Durgarnkuld | [b][u]Neu-Hohenbrunn[/u][/b] Große Verwunderung und manches Gemunkel war dieser Tage aufgrund der kleinen, aber feinen Siedlung der Hohenbrunner Exulanten in den Straßen und Gassen Mîrhavens zu vernehmen. Ein gewaltiges Zelt, das tatsächlich fast die gesamte Siedlung vor den Toren umspannte, war aufgebaut worden vor wenigen Tagen. Man hörte Metallklingen, Kristallsingen und Bohneneintopf aus dem Zelt bei den geheimnisvollen Arbeiten, die bereits im Gange waren. Ein großes Fest, hieß es, das bald die Zeltplanen fallen lassen würde! Sogar elfische Delegaten sollen dieser Tage in die bescheidene Wagenstadt gekommen sein, um ihre Aufwartung zu machen. |
11.03.2021 22:15:50 | Aw: Gerüchte und Geflüster (#129010) |
Durgarnkuld | [u][b]Mîrhaven Handelsweg – Shanas Rose[/b][/u] Mit dem Schallen und Singen kristallener Himmelskörper in Form von drei Glocken brandete ein Klang, den wohl kein Sterblicher je hören durfte, über die Hin-Siedlung, Mîrhaven und den weiten Handelsweg bis Shanas Rose. Mache Gemüter erhob es, anderen schenkte es Hoffnung. Die Tyrannen am Schrein wurden in blinde Panik und Verzweiflung gestürzt. Mehr noch als der Obelisk unter dem Klang der Freiheit unweigerlich zerbarst. |