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07.06.2017 22:42:13
[RP] Der Einsame Wolf und die Ritter des Eises (#118978)
Deeman
Er hatte sich bereits durch die Knappin Branka [url=http://www.amdir.org/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=29&id=31529&limit=6&limitstart=54&Itemid=128]angekündigt[/url]. Nun beschloss Haegir selbst in der Burg Winterrache aufzutauchen, begleitet von seinem treuen Kriegsross Sturmhufe und seinem Glauben. Haegirs Ansinnen ist simpel: er gedenkt sich den Winterwächtern als Verbündeter und Kamerad anzuschliessen.

Seine Dienste als schlagfertiger Kriegspriester, findiger Medikus und geduldiger Lehrer gegen ein sicheres Heim und möglicher Aufgaben an denen er wachsen könnte.

So trabte er auf den Innenhof der Burg und schaute sich um mit stolzen und aufmerksamen Blick um. Mit aller gebührender Höflichkeit trat er den Rittern entgegen, mit flammender Hoffnung im Herzen sich endlich einen Wunsch zu erfüllen den bereits seit seiner Ankunft hegte.

Wie ist die Stimmung auf der Burg? Wie wird er von den Winterwächtern empfangen? Wie reagiert man auf sein Ansinnen?


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10.06.2017 15:31:32
Aw: [RP] Der Einsame Wolf und die Ritter des Eises (#119056)
-Depp-
Was Haegir direkt zu Anfang auf der Burg ins Gesicht sprang, waren die Unterschiede zu anderen Gegenden hier auf der Insel. Und damit wohl nicht nur der Umstand, dass der Wind hier eisig kalt wehte und der Schnee unter seinen schweren Stiefeln knirschte. An dem Ort herrschte Ordnung, Disziplin, eine gewisse Strenge und dennoch reine Aufrichtigkeit. Man konnte es in der Haltung der Waechter sehen, in dem Umgang derer miteinander, die er vom Hof aus auf den Mauern beobachten konnte. Es war ein Orden aus Paladinen, Rittern und gleichgesinnten Streitern. Und eben diese Mentalitaet war es, die ihm ins Gesicht sprang. Auch arbeiten, die oft zu Unmut fuehren - sei es den Stall auszumisten, die Schweine zu fuettern oder den Hof zu kehren - wurden im Sinnbild der Pflichterfuellung ohne Murren und in eiserner Disziplin erfuellt.

Unter den Maennern tat sich fuer Haegir schliesslich ein Mann hervor. Er musste noch nicht mit diesem Gesprochen haben, um zu bemerken, dass er sich von den anderen Waechtern abhob. Als wuerde er die Praesenz und das Bild dieses Ortes und seiner Werte mit sich tragen. Der Mann, den Haegir da sah, war vielleicht Mitte dreissig. Seine Groesse war durchschnittlich, die Statur trainiert und er fuehrte einen Zweihaender auf dem Ruecken mit sich. Was fuer ihn sprach, war nicht nur seine eigene Haltung, die ein deutliches Selbstbewusstsein in seine Praesenz legte, als sei diese Nichts, fuer die er sich schaemen muesste und die er in ihrem Sein von innen heraus nach aussen trug. Das, was noch viel mehr deutlich wurde, war die Haltung der anderen Waechter gegenueber diesem Mann. Klarer Respekt vor ihm schien dort zugegen zu sein, ohne das man ihn zu fuerchten schien. Im Gegenteil, es war eher, als wuerden sie seine Naehe begruessen, schaetzen, suchen.

Eben jener Mann war es auch, an den Haegir mit seinem Anliegen verwiesen wurde und der daraufhin auf den Tempusiten zutrat: Marschall Willard Pakusch, der Sohn des Burgherren Desmond Pakusch. Er folgte der Vorstellung des Tempusiten, benickte seine Worte ueber Branka, und machte im Anschluss keinen Hehl ueber ein Mass an Ueberraschung und Skepsis, das er aufgrund von Haegirs Anfrage empfand. Nicht, das Winterrache Hilfe nicht schaetzen wuerde. Im Gegenteil, nicht umsonst hatte man hier offene Tore und das Gastrecht fuer jene, die es in Anspruch nehmen wollten. Und generell besass der Marschall einen hoeflichen, respektvollen Ton, wie er mit Haegir sprach. Aber er war wohl auch gleichsam unverholen ehrlich, und wollte dem Tempusiten wohl deutlich machen, das der Ritterorden den Idealen von Gerechtigkeit, Pflicht, Treue, Guete und Ehre folgten, und die Maenner und Frauen des Ordens auf dieser Grundlage fuer das Licht stritten. Unabbringbar.
Inwieweit dies mit den Idealen und wohl auch dem Chaos des Tempus vereinbar waren, war wohl Grund fuer die offene Skepsis und Verwunderung des Mannes. Und so wartete er gespannt und geduldig auf Haegirs Antwort, wie er zu eben diesen Umstaenden stuende, und was er sich im Detail vorstelle.
11.06.2017 10:30:57
Aw: [RP] Der Einsame Wolf und die Ritter des Eises (#119076)
Deeman
Nicht als Ritteranwärter ist er in die Burg gekommen, sondern als freischaffender Helfer. Offen stand er auch dazu dass er ein Freigeist sei der lieber seinen eigenen Weg gehen will. Denooch geht der Kodex welchen den Rittern folgen, überraschender weise mit Haegirs allgemeinen Ansichten und Auslegungen zu seinem eigenen Glauben konform.
Besonders sind ihm Pflicht und Ehre wichtig. So verwies er auf seine [url=http://www.amdir.org/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=14&id=117248&limit=6&limitstart=12&Itemid=128#119071]derzeitige Aufgabe[/url] am Fuße der Berge. So würde er gerne die Burg als Ausgangspunkt für seine Streifzüge und anderer möglicher Unternehmungen nutzen, im Gegenzug bietet er seine tatkräftige Hilfe als Medikus und im Ernstfall auch als verlässliche Klinge an.

Da in der Kirche des Tempus die Tat deutlich mehr Gewicht hat als das Wort, bot Haegir dem Marshall an sich zu beweisen um die ehrliche Absicht seines Ansinnen zu untermauern.
11.06.2017 20:43:18
Aw: [RP] Der Einsame Wolf und die Ritter des Eises (#119113)
Wookie
einige tage nach haegirs aufbruch zur winterrache, hielt Lisha sich in der Andorienebene auf und ging dann aber leichten schrittes den Pfad zur Burg hinauf.

Da sie aber weder die Ausdauer, noch die entsprechende Bekleidung hat, macht ihr die Kälte zunehmend zu schaffen. Je weiter sie den Pfad hinaufging, umso langsamer wurde ihre Bewegung. Ziemlich durchgefroren erreichte sie Burg aber dennoch, um sich erstmal am nächstbesten Feuer zu wärmen