03.05.2017 18:15:10 | [Hafen/Mauritio] Straßenkünstler (#117971) |
Silberregen | So die Sonne scheint, setzt sich Mauritio an den Straßenrand. Seinen schäbigen Strohhut legt er umgedreht vorsich, seinen Rucksack stellt er neben sich ab. So beginnt er zu singen. [i] Ich bin ein Wandersmann, so wie es sonst keiner kann. Ich wander durch das Land, bis zum großen Rand. Mal hoch, mal runter, mal ewig weit, wollt ihr mit, dann seid bereit[/i]. Fen, sein Frettchen kommt hervor, es hat einen roten Schal um den Hals gebunden. Dazu hat es ein Lederband um den Bauch gewickelt, an dem ein winziges geschnitztes Holzschwert befestigt ist. Der Kleine stellt sich auf die Hinterpfoten neben den Hut und beginnt mit im Takt etwas zu den Seiten zu schunkeln. [i]Lasst uns reisen, quer durchs Land, wir sind ausser rand und band. So kommen die Räuber, bedrohen uns frech, da haben sie wohl, großes Pech. Wir zusammen, allein gegen sie, wir kommen schon weiter, richtung Ziel. Munter Singen wir unser Lied: Wir sind die besten Wandersleut, so froh wie wir, ist keiner Heut. Wir wandern durchs Land, wie es sonst keiner kann, an uns kommt einfach niemand ran! Es geht hoch und tief, in den Schuhen der mief. Oh du hübsche Welt, wir reisen wie es uns gefällt! Oger kommen, sie wollen uns fangen, doch wir brauchen uns nicht zu bangen. Gemeinsam das weiß ich, sind wir Stark, sind wir doch einfach nur Steinhart. So sing ich nicht mehr ganz allein, ja das find ich ziemlich fein. Wir sind die besten Wandersleut, so froh wie wir, ist keiner Heut. Die Freiheit ist uns, uns ganz allein, ja das finden wir ziemlich fein. Leute rufen, ich soll doch arbeiten geh'n, doch ich sag nur, die Welt, die will ich seh'n. Was brauch ich denn Geld, ich reise wie es mir gefällt. Kein Haus, kein Heim für mich allein, die Welt, die soll es sein. So ist die Welt für mich mein Haus, bin ich für sie doch nur ne Maus. Ich bin ein Wandersmann, so wie es sonst keiner kann.[/i] |
03.05.2017 20:03:40 | Aw: [Hafen/Mauritio] Straßenkünstler (#117977) |
Nachtengel | Auf ihrer Patrouille begegnete sie auch dem Musiker. Sie lauschte seiner Musik und sie legte auch einige Silbermünzen in seinen Hut. |
04.05.2017 09:55:41 | Aw: [Hafen/Mauritio] Straßenkünstler (#117998) |
-emptySoul- | Angelockt von Mauros Gesang trat auch die Gur um eine der Gassenecken herum, sich noch die Hände vom letzten Krankenbesuch an ihrer kuriosen Gewandung trocken wischend. Den Klängen des Straßenmusikers lauschend stahl sich ein kleines, aber breites Lächeln auf ihre Züge und mit weich gesetzten, tänzerischen Schritten näherte sie sich den Klängen und ihrem Verursacher. Kaum das Mauro es sich versah, hatte Frettchen Fen eine MIttänzerin.. |
04.05.2017 11:38:49 | Aw: [Hafen/Mauritio] Straßenkünstler (#118007) |
Silberregen | Das Frettchen verbeugt sich immer drei mal, vor jedem der Münzen in den Korb wirft. Doch als die Gur mit tanzt, springt es um sie herum, nicht mehr nur schunkelnd, dreht es sich um sich selbst. Durch die Gegend hüpfend auf zwei Pfoten. Während Mauritio nun langsam mehr anfangs etwas einen Reim aufsagt. [i]Leut sterb'n, so ist das Heut, traurig schmerzt es mich, im Herz. Träne, rinnt die Wang hinab, die Welt ist grau, das Leben knapp.[/i] Er wird schneller, wobei es da durch wie ein Lied rüber kommt. [i]Doch in dunkler Stund, steh ich bei wir krieg'n es auf die Reih'. Pflanzen, bauen, singen, lachen, alle die schönen Sachen. Wir allein gestalt'n die Welt, wie sie uns gefällt. Beschenk den armen Bettlermann, so das er nun lächeln kann. Umarme deinen Nachbarn fest, so er dich denn lässt. Lach mit den Mensch'n fein oder lass es gänzlich sein. Bringe Freude in ihr Herz, nicht noch mehr den großen Schmerz. Küss die holde Maid, wie das dicke Weib. Du allein machst die Welt, wie sie dir gefällt. Schöner sollte sie gern sein, nicht für dich so ganz allein. Freudige sollte jedermann, nur noch tanzen, wenn er kann. Pflanzen, bauen, singen, lachen, alle die schönen Sachen. Traurig sitz ein Kind allein, Mutter Tod, wie kann das sein? Viele Mensch'n drum herum, sind die alle wirklich dumm? Kommt ne Frau, wirkt ganz schlau. Nimmt das Kind in ihre Arme, niemand besieht sich diese Dame. Leise sagt sie zu dem Kind, deine Sorgen gehen geschwind. Ich nehm dich mit, mit mir nach Haus, arme, kleine, traurig Maus. Niemals mehr ist sie allein, die Dame, die, die ist doch fein. Pflanzen, bauen, singen, lachen, alle die schönen Sachen. Wir gestalt'n die Welt. wie sie uns all'gefällt[/i] |
05.05.2017 13:38:40 | Aw: [Hafen/Mauritio] Straßenkünstler (#118041) |
Lisk | Und noch Jemand hielt inne, um dem Gesang zu lauschen und den Tänzern, Frettchen wie Gur, zuzusehen. Womöglich wurde er erst bemerkt, nachdem einige Zeit verstrichen war, da Ernest auf Abstand an einer Hauswand gelehnt verweilte, und von dort aus das Treiben verfolgte. Seine entspannte Haltung verriet womöglich, dass er es still zu genießen schien. So verharrte er einige Lieder, ehe er in seinen Taschen nach einigen Münzen suchte. Eine für den Musiker, eine für die Gur, eine für das Frettchen... und eine für den Jungen, den er losschickte, die Münzen in den Hut zu werfen, während er selbst weiter seine Runde durch den Hafen zog. |