22.04.2017 10:53:28 | [Mietshaus] Bewohnerliste (#117635) |
Deeman | ((ich bin mal so frei und eröffne diesen Thread zum Mietshaus)) Eines schönes Morgens stand Haeigr vor Frau Kuchen. Seine Bitte war einfach: er möchte eine der Wohnungen mieten. Jetzt wo er ein Bürger der Stadt ist, sollte es natürlich eine der Oberen sein. Nach einer Besichtigung würde er sich dann auch für den [b]"Grünen Salon"[/b] entscheiden. ((dient hauptsächlich zur Kenntnisnahme für die Spieler und SL)) |
22.04.2017 13:30:40 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#117647) |
Stargazer | Es könnte sich wohl herumgesprochen haben, dass Sanya in [b]Zimmer IV[/b] des Gebäudes auf Hafenseite eingezogen ist. |
22.04.2017 19:01:59 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#117660) |
Nutmeg | Auch Bethsaba würde sich bei Frau Kuchen einfinden und bei der Dame mit dem wunderlich-sympathischen Namen das größte, hellste, schönste der noch verfügbaren Zimmer für sich in Anspruch nehmen. Jeden Zehntag bis zur Vollendung ihres Eigenheimes würde sie dann auch pünktlich Madame Kuchen die Miete auf die Kralle geben. Die Hausherrin hatte ja sicher auch nichts gegen Katzen einzuwenden...? So würde sie ihre Habseligkeiten (und die von Mina) dann von armen Trägern des Drachens gegen guten Lohn in ihr neues Domizil bringen lassen und alles einrichten in ihren freien Stunden. Sie würde sich herzlich bei Marla bedanken für ihre Zeit im Drachen, aber - fernbleiben würde sie natürlich sicher nicht. Eigentlich würde sie ihre Mahlzeiten noch jeden Tag im Drachen zu sich nehmen. Sie stellte sich ganz sicher nicht selbst hinter einen Herd... ((Bethsaba würde den "Magierloft" als Zuhause nehmen - aber wie auch bei all den anderen Einträgen hier gilt: das ist keine Reservierung, dass jetzt kein anderer mehr in der Wohnung spielen darf und kein Anzeigen der exklusiven Rechte an dem Mapteil. Bitte achtet darauf, dass, sollte schon jemand an einem Spielabend in der Wohnung sein, die sich euer Char auserkoren hat, ihr dann leider eben auf einen anderen ausweichen müsst. Es gibt dann eben mehr als einen "Magierloft", "grünen Salon" und co. im Gebäude :) Danke für euer Verständnis, habt viel Spaß auch weiterhin :) !)) |
24.04.2017 11:19:37 | entfernt (#117701) |
Spike de Copris | / |
03.05.2017 09:28:47 | entfernt (#117940) |
Spike de Copris | / |
08.06.2017 11:36:48 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#118983) |
Deeman | [b]Ein Bewohner weniger[/b] Mit der Abgabe seiner Bürgerschaft, packte Haegir seine wenigen Sachen zusammen und räumte seine Mietwohnung. Höflich verabschiedete der Nordmann sich von Frau Kuchen und machte sich danach auf in neue Gefilde. |
27.06.2017 12:10:03 | entfernt (#119526) |
Spike de Copris | / |
12.08.2017 13:04:51 | Aw: [Mietshaus - Frau Kuchen] Bewohnerliste (#120653) |
Daanik | Und da taucht ein rothaariger Mann im Mietshaus bei Frau Kuchen auf. Mit den Fingern streicht er die Haare nach hinten. Er lächelt sie breit an, um dann zum Punkt zu kommen. "Nen gut'n Tag wünsch ich. Ich such nen schönes Zimmer hier in Mirhav'n und euer Haus wurde mir wärmstens empfohl'n." Daraufhin erklärt er, er fange gerade als Anwärter bei der Silberwache an heiße Leucos Nebelbach und sei selbstverständlich nen ehrenwerter Mann der immer pünktlich seine Miete zahl'n werde käme er in den Genuss von so'na schönen Bude achso und noch nen schönen Gruß vom Wächter Aidan. Alles plappert er runter ohne Punkt und Komma, dann setzt er ein charmantes Lächeln auf und sieht Frau Kuchen erwartungsvoll an, was sie wohl zu sagen hätte. |
16.08.2017 17:44:31 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#120720) |
Nutmeg | Frau Kuchen würde Leucos mustern und ihn freundlich anlächeln. Dann würde die alte Dame seinen Worten lauschen. "Nun...Ihr seid natürlich in meinem bescheidenen Haus willkommen, Herr Nebelbach", wäre ihre freundliche Antwort nach seinen Sätzen ohne Punkt und Komma. Er bekäme von ihr dann die verfügbaren Zimmer vorgestellt, sowie die Miete für jedes Zimmer pro Monat aufgezählt. Dann musste er wohl nur noch wählen, welches Zimmer ihm am besten gefällt und in seinen finanziellen Möglichkeiten lag. Danach würde sie den Papierkram erledigen und Leucos konnte wohl sein neues Domizil beziehen. |
18.08.2017 08:01:13 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#120751) |
Daanik | Für den schmalen Sold den Leucos als Anwärter bei der Silberwache beziehen würde, war sich der Rotschopf schon bewusst, dass es nicht für eines der Zimmer in den oberen Etagen reichen wird, will er nicht mit knurrendem Magen durch die Gegend ziehen. Aber er ließ es sich nicht entgehen sich alle Zimmer zeigen zu lassen. Fast wäre ihm Pipi in die Augen gekommen als er den Roten Salon sah. Es verschlug ihm die Sprache. Das Tigerfell vor den Betten hatte etwas Erhabenes, ebenso der aufwändig gestaltete Kamin mit dem Kanapee davor. Das dunkelrot schimmernde Papier an der Wand hätte er zu gerne einmal berührt. Und das Gemälde mit der Frau dessen Körper nur leicht verhüllt war, gefasst in einem kunstvoll verzierten Goldrahmen, hatte es ihm auch angetan. Tief atmete er durch. "Später." Merkte Leucos zu der älteren Dame mit einem matten Lächeln an. Letztendlich entschied er sich für eines der Appartments im Untergschoß. Als er das Fenster aufklappte, kam ein Windzug durch das Zimmer, brachte den ihm so bekannten Geruch von der unmittelbar dran liegenden Bretterbude mit - schwebte in den oberen Etagen das Odeur von Blumen in der Luft, roch es hier nach gebratenem Fisch. |
27.08.2017 16:37:47 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#120959) |
Durgarnkuld | Nachdem er seine Bürgschaft bekommen hatte, zog Seamus mit seinem Kindchen Annabell um in Appartement II des Mietshauses, eben wieder näher an den vertrauten und geliebten Hafen. |
01.09.2017 21:35:14 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#121038) |
Lyraee | Das Zimmer Nummer IV - der grüne Salon - war auf den Namen "Dreufang Schmiedebergen" angemietet. Seit etlichen Zehntagen aber, das hatte Frau Kuchen wohl schon längst durchschaut, bewohnte das Zimmer die Elfe Lueith... offenbar allein. Die Miete für das auf Dreufang reservierte Zimmer erhielt die Vermieterin aber fortlaufend - und das ausgesprochen pünktlich und auf die Kupfermünze genau. Ein angenehmer Umstand der über die Tatsache, dass die Elfe [i]eigentlich[/i] doch gar keine Bürgerin der Stadt war, vielleicht etwas einfacher hinwegsehen ließ? |
05.09.2017 06:23:16 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#121098) |
Byra | Der Söldner, dessen Zimmer die Elfe seit Wochen und Monaten allein bewohnte, schien nicht untätig gewesen zu sein. Hatte er doch einen Batzen an silbernen und goldenen Münzen bei der Hausherrin hinterlegt. Dieser war ganz gewiss geschwunden oder durch die Münzen Lueith wieder gewachsen. Frau Kuchen konnte sich sicher noch erinnern, dass diese Rücklage aus der abenteuerlichen Reise ihres Mieters mit einem Fassbinder stammte. Die Elfe war versorgt, zumindest mit einem Dach über dem Kopf - selbst wenn die Zeiten mal schlechtere waren. Was jedoch die Gründe des zu fernen Gestaden gereisten Söldners waren kein Wort deswegen zu verlieren, darüber ließ sich nur spekulieren. |
05.09.2017 11:39:56 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#121100) |
citlali | Auch der Schnösel-Priester aus dem Kelemvortempel war in einer der Wohnungen untergebracht. Zusammen mit seinem Kater in der einzig passenden für die beiden: dem "Herrenappartement". Es kam nicht selten vor, dass man sich dorthin Essen bringen ließ oder einen Badezuber aufbauen. Fischgeruch (gebraten) verteilte sich immer wieder mal im Gang. Den Raum selbst gestaltete der Mieter ein wenig um, mit Extraschrank und Vorhängen zum hinteren Raumteil hin damit mehr Privatsphäre vorhanden wäre. Sollte Frau Kuchen nicht wollen, dass man einen Nagel hier und da in die Wand schlug, versuchte er sie zu bestechen und zu überreden, aber er konnte es auch unterlassen und fand zur Not andere Befestigungsmöglichkeiten. Und um die "Rebellen" raushängen zu lassen, hatten sie Damenbesuch von Bethsaba und Mina. |
05.11.2017 18:55:39 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#122407) |
bergatroliet | Mit ihrem Bürgerbrief - und der Gewissheit, dass man sie so schnell nicht rauswerfen würde - in der Tasche wurde Tharona, die seit einiger Zeit Apartment I im Kellergeschoss des Mietshauses bewohnte, etwas mutiger. Sie kaufte sich eine Blumenvase, nebst Blumen und ergänzte die schlichte Einrichtung nach und nach ein wenig. Mal war es ein neuer Teppich, mal ein Bild oder ähnlicher Tineff, den sie dekorativ auf den Tisch oder ins Regal stellte. |
12.08.2018 08:55:58 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#126069) |
bergatroliet | In den letzten Tagen hört man es im Keller des Mietshauses immer wieder mal rumoren. Ab und an stehen kleinere Kisten oder Schachteln vor der Tür von Apartment I. Offenbar ist die Bewohnerin dabei um- oder auszuräumen, denn öfter sieht man die groß gewachsene Frau aus Darromar mit einer der Kisten in den Hafen wandern, wo sie wohl eingelagert werden. |
08.11.2018 23:33:43 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#126561) |
Lyraee | Ein paar Tage lang umstreunt ein graugetigerter Kater mit blassgrünen Augen das Miezhaus. So zuverlässig und mit hartnäckiger Beständigkeit, als erwarte er sein tägliches Futter von der gutmütigen Frau Kuchen. An den hingestellten Milchschälchen oder Gnadenresten von Fisch, Fleisch und aufgeweichtem Brot für die vielen Streuner, die sich gierig und eifersüchtig üblicherweise darüber hermachten, zeigte der langbeinige, dünne Kater letztlich aber keinerlei Interesse. Auch drängte er nicht ins Warme um den immer kühler werdenden, vom Meereswind zugigen Gassen Mirhavens zu entfliehen. Vielmehr hockte er einfach stundenlang mit reglosem Blick gegenüber der Haustür auf dem Mäuerchen vor dem Tempel der Sieben und wartete. Würde nicht hier und da der lange Schwanz wippend zucken oder das, von etlichen ausgefochtenen Straßenkämpfen mit dreieckigen Kerben "verzierte", Ohr zucken, könnte man ihn für eine Statue halten. Passanten wurden ebenso eiskalt ignoriert wie das Futter oder andere Katzen. Nur einer nicht: Sollte ein gewisser rothaariger Kerl, mit oder ohne kleinwüchsigen, ebenfalls rothaarigen Anhang, das Mietshaus irgendwann einmal verlassen, heftete er sich an dessen Fersen mit freudig aufgerichteten Schweif. Obschon mit weitläufigem Abstand und um gar nicht viel zu tun... nur zu beobachten. |
10.11.2018 15:15:55 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#126563) |
Daanik | [b]Um das Miezhaus und seine Bewohnerliste - Kleine Episode[/b] Der streunende, graugetigerte Kater ist einem Gesellen seiner Zunft nicht entgangen. [i]Macht hier jemand sein Territorium streitig?[/i] Die Kratzer an Türen und Fenster, gleichfalls die streng riechenden Markierungen die das Revier kennzeichnen, nämlich seines, waren doch gesetzt! [i]Zweifelte dieser Kater seine Autorität an oder macht sie ihm gar streitig?[/i] Konzentriert beobachtet aus der Ferne, der sich dieses Gebiet so tapfer erkämpfte, die Konkurrenz. Seitdem sein buschig schwarzer Schwanz, der bei einem Wagnis zwischen den Pforten einer menschlichen Behausung eingeklemmt und halbiert wurde, war er nicht mehr so gewandt bei seinen Kletteraktionen, doch unbestritten immer noch ein ansehnlicher Kerl. Die ausgeprägten Muskeln zeichnen sich unter seinem glänzend schwarzen Fell ab. Ja, das halbe Ohr fehlt ihm auch, genommen bei einer Auseinandersetzung mit einem dieser viel zu neugierigen, gleichfalls lauten Speichellecker der Menschen - den Hunden. Als Dank für das abgebissene Ohr, grub er seine scharfen Krallen in die feuchte Nase des Hundes. Was steckt so ein Hund sie auch überall rein? Die ihm bekannten Artgenossen innerhalb des Miezhauses, waren aus seiner Sicht keine wirkliche Konkurrenz. Drumherum, auf seinen Strassen, würden sie kläglich enden, jedenfalls glaubte der Schwarze daran. [i]Hatte der Getigerte es auf sie abgesehen?[/i] Egal, diese Ignoranz gegenüber den Gleichen und insbesondere seiner Vorherrschaft hier, konnte so nicht geduldet werden. Auf leisen Pfoten schlich der Schwarze zum Tempel, quer über das Pflaster Richtung des Getigerten. Der Wind stand günstig für das was er vorhatte, an diesem nebligen Morgen. Glücklicher Weise waren zu dieser Uhrzeit nicht die lärmenden Menschenkinder da. Zu gerne machten sie Jagd auf ihn dem "Teufel", so wie sie den Schwarzen getauft hatten. Was konnte er dafür, dass sein prächtiges Fell schwarz wie die Nacht ist, gelb leuchtende Augen mit denen man die Farbe des Schwefels assoziieren konnte sein Eigen nennt? Dem Holzrad des voll beladenen Karren eines Händlers der Richtung Markt zog, wich der schwarze Schleicher geschickt aus. Einige wenige, noch vor Müdigkeit hindämmernden Passanten waren auf der Strasse, fanden zur frühen Morgenstund den Weg zum Tempel um ihre Götter zu huldigen. Kein Problem, erst recht nicht ein Hindernis für den Kater um das Ziel zu erreichen, um dem Getigerten eine ordentliche Abreibung zu verpassen für seine Ignoranz. Ein Katzensprung nur noch entfernt, die Muskeln angespannt ... unerwartet überschlugen sich die darauffolgenden Ereignisse. Wie von einer Tarantel gestochen, schoß ein rotbrauner Setter heran. Sich von der Leine seines prostestierenden Herrchens losgerissen, den schleichend schwarzen Übeltäter nicht vergessen, war dieser nun Ziel der Begierde des Jagdhundes. Für die lauten Rufe seines Besitzers die über den Platz hallten, war der sonst so hörige Befehlsempfänger taub. "Komm zu Herrchen! Sitz! BLEIB STEHEN!" Jegliche Befehle prallte im Fieber des Hundes an diesen ab. Geradeso den nach dem lieben Katzenvieh schnappenden Maul, den spitzen Reißzähnen des Hundes entglitten, versuchte der "schwarze Teufel" das Weite zu suchen. Zwischen den Beinen eines Passanten hindurch, am Gemäuer des Tempels entlang, nur schnell weg hier, weg von dem Hund mit der zerfurchten Nase. Jedoch setzte der Jäger hinterher. Fokussiert auf seine Beute, rempelte der Hund einen Kirchengänger an. Ungeachtet dessen ließ der Jäger sich nicht abbringen und es fehlte nicht mehr viel um Rache üben zu können. Einen Haken vor der Mauer des Tempels um den flüchtenden Kater zu haschen, jedoch zum Mißgeschick des Hundes, fandten die Krallen seiner Pfoten auf den rutschigen Pflastersteinen keinen Halt. Mit den Hinterläufen seitlich schlitternd, schleuderte der Setter gegen das Knie einer dort stehenden Gestalt. [i]Verdammt, zu viel Aufmerksamkeit![/i] So laut wie der Hund dann aufjaulte, könnte der Verdacht aufkeimen, dass das dem Hund in die Flanke treffende Knie ein wenig nachgeholfen wurde. "Scheiß Töle!" Zischte die in grau gekleidete Gestalt. Der Hund jaulte jammernd, sein stolzes Herrchen mit feisten Wanst, bewegte sich so schnell wie es einem wohlbeleibten Herren möglich ist zum Tatort. Der Kater, konnte durch den glücklichen Umstand das Weite suchen. Es kam wie es kommen musste. "WACHE! WACHE!" So ein Hündchen kostet, da muss der Pöbel zu Rechenschaft gezogen werden. Der Pöbel sah zu wie er verschwinden konnte, nahm die Beine in die Hand um sich Richtung Norden vom Acker zu machen. "BLEIB STEHEN!!"Japste der Hundebesitzer." WACHE!" Tönte es schon mit gedämpfter Stimme aus der Entfernung. Mit seiner kleinen rosafarbenden Zunge strich sich der Kater über sein glänzend schwarzes Fell. Hier auf der Holzkiste, in der Sicherheit dieser abgelegenen Gasse hinter dem Miezhaus, war es schön ruhig. Zeit um sich zu pflegen, sich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen. Und der graugetigerte Kater auf der anderen Seite des Hauses ... |
13.11.2018 19:26:35 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#126579) |
Durgarnkuld | Eine zarte, vereinzelte Glut, die tapfere Leuchte in der finsterer werdenden Welt, vertrieb die klamme Kälte des nebligen Morgens, begleitet von dem untrügerisch einzigartigen Zimtaroma einer gewissen Rauchkraut-Mischung, derer sich der Gesuchte bekanntlich allzu eifrig erfreute, als Seamus nicht aus dem Haus des Katzenjammers kam, wohl aber darauf zuschritt. Das linke Auge zugeschwollen, sodass er unweigerlich stets ein Auge zukniff, blickte er mit angezogenen Schultern der wilden Hatz nach. [i]Katzen.[/i] Das war nie ein gutes Zeichen. Sogleich ging ein versichernder Blick umher, ob kein kaltes, blaues Augenpaar von puscheligem Fell umrahmt ihn im Visier hatte. Nein, die Luft schien rein. Ein Glück. Allzu oft waren die unheilvollen Boten auf samtenen Pfoten schließlich Spitzel für höhere Geister. Die schlimmsten davon waren weiblich und herrschsüchtig. Beides ging auch allzu oft Hand in Hand, wie Seamus wusste. Aber nein, er trat, insgesamt wie ein gerupfter Hahn des Korbes anmutend, zur frühen Stunde, da die Streuner ihre Reviere verteidigten, ins traute Heim ein. Es bedurfte eiserner Geduldsfäden, sollte der Grauling weiter lauern. Erst zur späten Stunde, nachdem Mitternacht längst geschlagen hatte, kam der Tethyri, notdürftig verarztet, wieder zum Vorschein. Einem unaufmerksamen Beobachter wäre er sicher glatt entgangen, auch wenn er sein übliches grünes Wams trug und sich nicht allzu angestrengt nun herumdrückte. Es mochte aber irgendetwas an dem konzentrierter (determinierten?) Gesichtsausdruck sein, was auswies, dass er sich nicht mit dem sonstigen Schabernack aufhielt. Entsprechend waren seine Bewegungen gezielt und flink, trotz der wohl kaum verheilten Blessuren. Nichtsdestotrotz war es einem grauen Jäger der Nacht keine Mühe, die Verfolgung aufzunehmen. Dächer, Kisten, Mauerwerk, das überwand so ein gelenkiger Pirscher mühelos. Und nicht allzu weit müsste er sich an die Fersen des Gesuchten heften, schlug jener den Pfad in die Eingeweide des Hafens ein. Nicht die des Zentrums, wohl aber die in der Tiefe. Seamus schlüpfte durch die Betrunkenen und Arbeiter, die aus der Arena zu dieser Stunde bereits traten, torkelten oder getragen wurden. Lediglich kurz bevor er sich gänzlich dem Untergrund anvertraute, blickte er einmal aus dem einen, strahlend blauen Auge auf. Direkt zum Verfolger? Kaum möglich, Menschen sahen bekanntlich bei derlei Lichtverhältnissen eher schlecht als recht. Trotzdem mochte der Graupirscher das Gefühl einige zähe Herzschläge kaum abschütteln können, dass er entdeckt worden war. Damit entschwand Seamus in der Arena. |
13.11.2018 23:19:52 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#126581) |
Lyraee | Der eigentlich doch ganz gewöhnlich erscheinende, graugestreifte Mäusefänger hatte das Schauspiel zwischen Kater und Hund mit einem flinken Blick, zuckenden Ohren und einer lauernden Vorsicht beobachtet und schien dann zufrieden als der schwarze Teufel sprichwörtlich zu selbigen gejagt wurde und das Hündchen gleichfalls das Weite suchte. Anklagend blickte er noch, die zerrissenen Ohren steil nach hinten gedreht, dem lärmenden beleibten Mann nach, da zuckten die blassgrünen Augen zielsicher zu dem verheißungsvollen Glimmen im Dunkel. Die Pupillen des Grauen wurden weit und für einen Moment zeigte sich seine Aufregung im Hin- und Herpeitschen des Schweifs als er den paffenden Menschen erkannte und sein Anblick in ihm ähnliche Gefühle weckte, wie der Anblick einer Beute in die er sogleich seine Krallen schlagen konnte. Geschickt und siegesgewiss lief er federnden Ganges das Mäuerchen entlang, bereit hinab zusetzen und die Verfolgung aufzunehmen - doch daraus wurde nichts. Das Ziel verschwand im Mietshaus. Es hieß also wieder warten. Ernüchtert pflanzte der Kater seinen pelzigen Hintern wieder auf der Mauer und öffnete das von Schnurrhaaren umrahmte Mäulchen zu einem herzhaften Gähnen um die Enttäuschung zu überspielen und zu demonstrieren wie sehr ihn das doch alles langweile. Der Tag begann - ein kalter Morgen driftete in einen trostlosen Vormittag, hellte sich in seinem Zenit mit den Fäden einer schwach hervorlugenden Sonne auf, bezog und verdunkelte sich gegen Abend, verlosch. Die Nacht begann – der Abend glitt zurück in Kälte und das blasse Licht des Mondes ergoss sich auf Mirhavens Antlitz aus Stein. Ferux hatte sich inzwischen auf der Mauer hingelegt und die frierenden Pfoten unter der flauschigen Brust geborgen als sich die Türe gegenüber überraschend öffnete. Der Kater merkte auf und blickte hinüber, streckte sich gemächlich, reckte die Glieder und sprang schließlich anmutig von der Mauer um den Rothaarigen mit weichem, bedrohlichem Katzenschritt hinein in die verschlungenen Gassen des Hafens zu verfolgen, wobei sich das Tier intuitiv in die Schatten drückte. Seine Verfolgung dauerte bis zu jenem ungewöhnlichen Blick des nach Rauch riechenden Menschenmannes, auf den ihn seine Freundin angesetzt hatte. Gereizt zuckte sein Schwanz als das helle Auge in seine Richtung schaute... wütend, weil der Mann ihn offenbar entdeckt hatte. Wütend, weil er sich wieder in eine Menschenbehausung begab in die Ferux nicht folgen konnte (und bestimmt auch nicht wollte) und eifersüchtig, bei dem Schwall an Gefühlen der Elfe als sie beide durch seine Augen zusahen, wie Seamus in die Arena verschwand. Der Kater trollte sich. Noch einen Moment zuvor kam Seamus das Funkeln zweier grüner Augen im Halbdunkel der Gassen just seltsam vertraut vor. |
10.11.2019 14:28:09 | Aw: [Mietshaus] Bewohnerliste (#127529) |
Durgarnkuld | Im Obergeschoss bekam das Zimmer [b]VI[/b], die [i]Künstlerlodge[/i], neue Bewohner. Weiterhin gemietet blieb auch das Untergeschoss [b]Appartement II[/b], in dem es lautstarke Umräumarbeiten gab. |