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21.04.2017 09:56:37
Forschungsarbeit Meister Friedbert & Tiavin (#117596)
Meria
Eilig betrat Tiavin das Zimmer Meister Friedberts, sein strenger Blick legte sich sofort auf die junge Maga. Lange Zeit sagte der alte Mann keinen Ton, nur sein Blick ruhte weiter auf Tiavin, bis diese zunehmend nervöser wurde. Dann plötzlich sprach er: [color=#884400]"Gib auf dich Acht."[/color] Verwundert schaute Tiavin ihn an[color=#528B8B] "Bitte? Ich passe doch stets auf mich auf, was meint ihr?"[/color] Wieder ließ der Magier einige Sekunden verstreichen, bis er ihr antwortete [color=#884400]"Pass auf, das es dich nicht zerstört.",[/color] meinte er dann erneut recht vage. Tiavin trat einen Schritt auf Meister Friedbert zu [color=#528B8B]"So sagt mir doch bitte wovor ich mich in Acht nehmen soll, auf das es mich nicht zerstören möge."[/color] Meister Friedbert begann einen langsamen Marsch durch sein Zimmer [color=#884400]"Das da draußen, es ist riesig."[/color] Meinte er dann, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, ohne Tiavin anzusehen. [color=#528B8B]"Es? Sprecht ihr von Haegir?" [/color]Währen der die nächste Runde durch seine Räumlichkeiten beginnt, nickt er [color=#884400]"Du solltest dir einen jungen Magier suchen, einen der optisch zu dir passt... nicht zu groß... wenn es sein muss einen Elfen."[/color] Er hielt in seinem Rundgang inne und sein Blick legte sich wieder auf Tiavin. Sie versuchte aus dem Magier schlau zu werden, machte er sich wirklich Sorgen um ihre Gesundheit? Und wenn ja warum, weil er sie mochte? Oder war sie nur ein spannendes Untersuchungsobjekt, mit dem der sich die Zeit vertreiben konnte? Kurz schloss Tiavin die Augen und schüttelte den Kopf [color=#528B8B]"Ich danke Euch Meister Friedbert, das ihr Euch Sorgen um mich macht, doch ich versichere Euch, ich werde schon aufpassen."[/color] Spricht sie lächelnd zu ihm [color=#528B8B]"Doch nun lasst uns beginnen..hier ich habe meine alten Unterlagen mitgebracht."[/color] Einen Moment lag der Blick des Alten noch auf ihr, dann nickte er erneut und begann mit ihr zu arbeiten.

Einen Großteil der Nacht hatten Meister Friedbert und Tiavin damit verbracht die bisherigen Forschungen durchzusehen und zu diskutieren. Immer wieder hatte Tiavin neue Ideen und jedes Mal musste der Magier sie gedanklich zurück holen. Schnell merkte er das die junge Frau wissbegierig war, fleißig, doch ihre Gedanken tanzten von einer Idee zur nächsten, außerdem fiel es ihr schwer, ihre Erkenntnisse strukturiert zu Papier zu bringen. Es war eine anstrengende Nacht gewesen, doch am Ende hatte er es geschafft, zusammen mit ihr einen Plan für die weitere Forschung aufzuschreiben.
Während er sie bei ihrer Reverie beobachtete, musste er nachdenken, wie viel hatte sie vielleicht schon herausgefunden, welches Wissen und welche Erkenntnisse gewonnen, die irgendwo in ihrem chaotischen Notizbuch standen, oder durch ihren Geist kreisten? Vielleicht war sie ein Schatz, vielleicht war aber auch nichts hängen geblieben, oder es war lediglich unnützes Wissen. Wie viel Energie hatte es sie gekostet überhaupt die Prüfungsarbeit zu Papier zu bringen, was hatte sie angetrieben? War es, wie sie sagte um den Pflichten einer Novizin zu entfliehen? Oder um mit Roan mitzuhalten? Oder aber wollte sie diesem Loore Grey, dem ehemaligen Großmeister imponieren? Ihn sogar stolz machen, auf das er sie als seine wahre Tochter anerkennen möge? Der Antwort kein Stück näher, legte der Magier sich ebenfalls zur Ruhe.

Er hatte schlecht geschlafen, sein Nacken war verspannt und trotzdem hatte er, mit ihrer Hilfe, die Treppen zum Labor bezwungen. Missgelaunt stand Friedbert neben einem der Tische und schaute der jungen Maga über die Schulter. Verschiedene Proben standen aufgereiht auf dem Tisch, vier an der Zahl. Alle Phiolen waren sorgsam beschriftet, alle davor liegenden Glasträger ebenso, wie er es ihr eingebläut hatte. Am Rand des Tisches war außerdem noch eine leere Phiole, sowie der dazugehörige Glasträger. Meister Friedbert und Tiavin hatten einen Großteil der Nacht damit verbracht Thesen und Fragestellungen zu sammeln. Und so war geplant das die Blutproben sich einer Reihe von Untersuchungen unterziehen mussten. Folgenden Fragestellungen wollten die Zwei auf den Grund gehen:

*Der Lebensfunke ist magisch und beseelt jeden lebenden Gegenstand. Blut ist der Träger des tierischen und humanoiden Lebensfunken und lässt sich mittels Zaubern beweisen.

*Es gibt Unterschiede zwischen tierischem und humanoiden Blut.

*Gibt es Unterschiede zwischen dem Blut/Lebensfunken von Magier und Hexenmeistern?

*Gibt es eine Veränderung im Blut und möglicherweise, der durch bspw.. Novizin Wu beschriebene Energie, wenn der Spender der Blutprobe, während der Entnahme Zauber wirkt.

Sie immer wieder an den strengen Plan erinnernd, begleitet Meister Friedbert Tiavin durch die Versuche. Zuerst teilt sie jede Probe auf, so das sie verschiedene kleinere Proben des selben Wirtes erhielt. Die erste Probe (die eines Hasens) strich sie auf den Glasträger, um erst äugisch Farbe und Konsistenz zu beurteilen und nach offensichtlichen Auffälligkeiten zu untersuchen. Danach würde die selbe Probe unter einer stark vergrößernden Linse erneut betrachtet werden. Die aufgestrichene Blutprobe würde sie dann noch über einer starken Lichtquelle (Zauber:" Licht") betrachten, wie lichtdurchlässig war Hasenblut, tauchten dabei Besonderheiten auf? Die Proben wurden außerdem im Sonnen- und Mondlicht begutachtet.
Desweiteren würde sie die einzelnen Hasenblutproben Zaubern unterziehen, für jeden Zauber eine neue Probe, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Sie würde, zusammen mit dem Magie die Proben betrachten nachdem sie den Zauber "Magie entdecken", "Identifizieren", "Kältestrahl", "Säurespritzer", "Brenndene Hände", "Schockgriff" und "Magisches Geschoss" gewirkt hatte.
Jeder Zauber, vor allem die Angriffszauber, würde sie derart abschwächen, damit weder das Labor noch das Behältnis der Blutprobe Schaden nehmen würde.
Nach der Hasenblutprobe, wären dann auch die anderen Proben an der Reihe. Und so würde , nach dem selben Schema die Probe eines Bären, von Roan und Tiavin selbst untersucht werden. Auch die Probe die Meister Friedbert ihr abnahm, während sie Magie wirkte, würde sich der Prozedur unterziehen müssen.
Meister Friedbert würde das gesamte Experiment überwachen, während Tiavin sich Notizen machte.
22.04.2017 09:05:52
Aw: Forschungsarbeit Meister Friedbert & Tiavin (#117621)
Meria
Am Morgen des nächsten Tages waren sie mit ihren Blut-Versuchen fertig und saßen erschöpft bei einer kleinen Mahlzeit zusammen. Zusammen sichteten sie die Ergebnisse, sie hatten tatsächlich eine schwache magische Aura in jeder Blutprobe entdecken können, wilde Magie, den Lebensfunken- es gab ihn also tatsächlich!
[color=#528B8B]"Meister Friedbert"[/color], beginnt Tiavin zwischen zwei Bissen,[color=#528B8B]"Ich habe darüber nachgedacht... es wäre also durchaus möglich das durch das Vorhandensein des Lebensfunkens, es den Priestern überhaupt gelingt jemanden von den Toten zurück zu holen, was meint ihr?"[/color] Der alte Magier wischt sich mit einer Stoffserviette den Mund ab und wälzt den Gedanken sichtbar in seinem Kopf herum [color=#884400]"Ich habe nie überhaupt darüber nachgedacht wo divine Macht ansetzt, aber...,"[/color] wieder wendet er den Gedanken in seinem Geist herum, [color=#884400]"Ja, ich glaube ihr könntet Recht haben."[/color] Nachdenklich kaut die junge Maga auf ihrer Erdbeere herum, dann greift sie nach den Aufzeichnungen, beginnt eine weitere Frage zu Papier zu bringen. [color=#528B8B]"Interessant wäre zu beobachten, ob der Lebensfunke mit der Zeit schwächer wird und damit eine Wiederbelebung unmöglich macht, außerdem ob er sich auch noch in anderen Materialien finden lässt, wie beispielsweise Knochen."[/color] Meister Friedbert benickt ihre Gedankengänge und schaut zufrieden zu, als sie tatsächlich die Gedanken nicht einfach verstreichen lässt, sondern sie zu Papier bringt. [color=#884400]"Und was können wir aus den bisherigen Tests heraus lesen?"[/color] Tiavin schiebt das angefangene Mahl beiseite und breitet die Notizen vor sich aus. [color=#528B8B]"Nun wir haben in allen Proben den Lebensfunken nachweisen können..,"[/color]beginnt sie und sortiert die Papiere erneut um, [color=#528B8B]"die Probe die ihr mir abgenommen, während ich Magie wirkte, unterschied sich ein wenig von den anderen Proben. So konnten wir auch in ihr den selben Lebensfunken entdecken, wie in der Vergleichsprobe, doch eben auch noch mehr. Ob es sich allerdings um Magie oder um diese Energie handelt, die diese karaturischen Lehren beschreiben, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht sollten wir diesbezüglich weiter forschen."[/color] Es folgt eine weitere Notiz auf dem Thesen- und Fragenpergament. [color=#528B8B]"Außerdem konnten wir feststellen das jeder Lebensfunke, in den unterschiedlichen Proben anders war. Auch das Blut in seiner Struktur wies Unterschiede auf. Um dieser Frage nachzugehen, würde ich in nächster Zeit weitere Proben sammeln wollen."[/color] Eine weitere Notiz auf dem gesonderten Pergament folgte [color=#528B8B]"So würde ich Proben von mehreren Hasen und Bären sammeln wollen, jeweils vier aus der selben Region und von unterschiedlichen Landstrichen Amdirs."[/color] Der alte Magier lauschte ihr aufmerksam, während er an seinem Tee schlürft und nickt ihr dann zu. [color=#528B8B]"Außerdem werde ich versuchen mehrere Novizen in der Akademie zur Blutspende zu bewegen, sowohl Frauen als auch Männer, Magier und Hexenmeister, sowie Barden, sollte ich genug Willige finden. Liegt der Unterschied in Roans Blut in unserer Herkunft? Oder weil er ein Mann ist und ich eine Frau? Oder aber weil er Magier und ich Intuitivwirker?"[/color] Ein frustriertes Schnauben entweicht Tiavin, was dem Magier ein Lächeln entlockt, doch bevor er noch etwas erwidern kann, ist die junge Frau auch schon aufgesprungen und klaubt die Unterlagen zusammen. [color=#528B8B]"Meister Friedbert, ich danke Euch für Eure Unterstützung. Ich kehre zurück sobald ich genug Material gesammelt habe."[/color] Meint sie noch voller Tatendrang und schon ist sie verschwunden.
01.05.2017 15:11:01
Aw: Forschungsarbeit Meister Friedbert & Tiavin (#117874)
Meria
Der Aufruf zur Blutspende hatte erstaunlicherweise großen Anklang gefunden und immer noch fanden sich Personen, die ihr ihr Blut bereitwillig gaben. So hatte sie bereits unzählige Stunden mit dem Abnehmen und untersuchen der Blutproben verbracht.
Meister Friedbert hatte sie eine Zeitlang in ihrer Arbeit beobachtet, doch irgendwann alleine gelassen und sich zur Ruhe gebettet. Auch an Tiavin waren die letzten Tage nicht spurlos vorbei gegangen, tiefe Augenringe konnte man unter ihren Augen erkennen, die Haare waren ungewohnt unordentlich, doch ihr Forscherdrang ungebrochen.

Nach einigen nicht aussagekräftigen Ergebnissen saß sie nun vor dem Schreibtisch und ließ den Blick über die Proben schweifen. Den Lebensfunken hatte sie wieder in allen Proben nachweisen können, ebenso eine leichte Veränderung dessen in den unterschiedlichen Präparaten. Doch war der Unterschied so vage das Meister Friedbert ihn, mit seinen schlechter werdenden Augen gar nicht erkennen konnte und Tiavin selbst nur unter großer Anstrengung. Hin und her wanderten ihre Gedanken, bis sie sich eine Probe nahm, von der sie außergewöhnlich viel besaß...der junge Mann hatte während der Probenentnahme mit ihr geflirtet und ihr war gar nicht aufgefallen das sie, anstatt der üblichen Spritze eine erwischt hatte, die eigentlich für Großtiere wie Bären gedacht war. Sorgsam füllte sie das Blut aus dem großen Behälter in mehrere kleine um. Dann nahm sie eine Keramikplatte zur Hand, die über 4 kleine Einbuchtungen verfügte, in jede dieser Kuhlen brachte sie 3 Tropfen Blut ein, sowie je einen Tropfen einer weiteren Flüssigkeit. In die erste Kuhle fügte sie Alkohol hinzu, in die zweite eine Zuckerlösung, der dritten wurde eine Salzlösung beigemischt und der vierten einen Tropfen flüssigen Schwefel. Sie beobachtete die Reaktionen der Flüssigkeiten auf das Blut und notierte sie, verwundert von den Reaktionen wirkte sie den Zauber "Magie entdecken" und betrachtete die Proben erneut, doch der Lebensfunke verhielt sich unverändert.
Dann schob sie die Proben beiseite um sie sich in einer Kerzenstunde erneut anzusehen. Ein wenig ratlos was sie als nächstes tun sollte verschloss sie die Proben vorerst, ebenso den Raum und spaziert durch die Akademie. Sie sah den Mond durch eines der Fenster in den Flur scheinen, kaum ein Novize begegnete ihr noch auf ihrem ruhelosen Spaziergang durch die schier unendlichen Gänge des Gebäudes. So friedlich und ruhig die Akademie auch war, ihre Gedanken rasten durch ihren Kopf...die Linse hatte keine bessere Sicht gebracht, selbst die verzauberten Gläser die sie sich ausgeliehen hatte und welche dauerhaft mit dem Zauber "Wahrer Blick" belegt waren, hatten nicht zum gewünschten Ergebnis geführt....sie hatte vergessen die Erdbeeren abzuholen....und Roan verpasst...hatte er nicht letztens etwas an einer Wasserprobe untersucht...verdünnte Wasser nicht ...konnte Feuer eine Probe konzentrieren...durch Wasserentzug?
Wie der Blitz eilte sie die Gänge zurück, neue Energie schoss durch ihre Glieder als sie alles vorbereitete um die Proben erhitzen zu können.
04.05.2017 14:16:56
Aw: Forschungsarbeit Meister Friedbert & Tiavin (#118017)
Meria
Einige weitere Versuche hatte es bedurft um genau die richtige Konzentration des Blutes zu finden. Dafür hatte sie mehrere Stunden mit Temperatur und Zeit herum gespielt. Doch als sie nun "Magie entdecken" auf die Probe wirkte, sah sie klar und deutlich und ohne Zweifel den durch gefärbten Lebensfunken vor sich. Im Falle ihrer Probe war er tiefschwarz. Eine weitere Stunde blieb sie vor dem nun verzauberten Blut sitzen und ließ ihren Gedanken freien Lauf: "Ein schwarzer Lebensfunke, war er eine böse Person gewesen....er wirkte so nett...oder huldigte er gar einer dunklen Gottheit...warum war der Lebensfunke nur schwarz?....woran erinnerte sie das?....Irgendwo hatte sie dies schon einmal gesehen?...Nein, aber gehört....von wem?...Jahre musste es zurück liegen." Frustriert begann sie im Zimmer umher zugehen, öffnete die Tür und ließ ihre Füße den Weg selber finden, die Gedanken rasten weiter in ihrem Kopf.
Als sie eine Veränderung des Bodens unter ihren Füßen bemerkte blickte sie sich um, sie stand im Garten der Akademie, welcher vom Licht des Vollmondes beschienen wurde. Doch auch hier fand sie keine Ruhe, begann sich im Kreis zu drehen, herumzuwirbeln, als müsste sie den Gedanken Schwung verleihen, bis es aussah als würde sie im Mondlicht tanzen. "Menschen sind schwarz und Elfen sind weiß.", schoss ihr plötzlich ein Satz durch den Kopf. Wo hatte sie diesen Satz schon einmal gehört? Ihr Körper wirbelte weiter durchs Gras, unbewusst Hindernissen aus dem Weg gehend. Wer hatte dies zu ihr gesagt? Weitere Kreise zog sie durch den Garten, als urplötzlich das Gesicht ihrer Mutter vor ihrem geistigen Augen erschien. Sie stoppte, nun atemlos, ihren wilden Tanz und betrachtete das Gesicht der Frau in ihrem Kopf genauer. Langes, dunkles Haar, ähnlich dem ihren gab des Mutters Gesicht einen Rahmen, etwas lockiger als ihr eigenes war es und ein deutlichen Blaustich war zu erkennen. Hohe Wangenknochen, volle Lippen, makellose, weiße Haut-eine schöne Frau...wären da nicht ihre Augen. Eisblau waren sie, wie der kalte Himmel über Burg Winterrache, die goldenen Sprenkel darin erinnerten an scharfkantige Klingen, machthungrig war ihr Blick. Und obwohl Tiavin in den Tiefen ihres Herzen wusste, das diese Frau verdorben war, war sie doch auch ihre Mutter. Lange blieb sie im Mondlicht stehen und ließ sich von den Erinnerungen an ihre Mutter treiben....bis sie wieder über den Satz stolperte:"Menschen sind schwarz und Elfen sind weiß." Ihre Augen weiteten sich als sie sich an den Satz danach erinnerte "Du mein Kind bist hellgrau." Wieder machten sich ihre Beine selbständig und nahmen ihren Weg durch den Garten auf. So hatte ihre Mutter ihr die Völker erklärt, ihr Vater-ein Halbelf-sei Grau, Orks rot, Gnome blau. Braun die Zwerge und ja gelb, das waren die Halblinge, fielen ihr immer mehr Details ein. Sie musste zurück ins Labor und die Proben untersuchen... .
13.05.2017 10:51:41
Aw: Forschungsarbeit Meister Friedbert & Tiavin (#118302)
Meria
Mehrere Tage zogen ins Land in denen Tiavin ihre Untersuchungsmethoden weiter verfeinerte. Mehrfach warfen sie Fehlschläge und Misserfolge wieder zurück, doch sie hatte sich festgebissen und saß häufig bis spät in die Nacht im Labor. Das Verfahren was sie dann am Ende entwickelt hatte, war zwar langwierig und kompliziert doch so schonend für die Blutprobe, das sie die besten Untersuchungsergebnisse lieferte.
Was sie schnell bemerkte war, dass sich die magische oder nicht magische Begabung mit ihrer Untersuchungsmethode, sofern es überhaupt möglich war, nicht nachweisen ließ. Dafür jedoch war sie sehr aussagekräftig was das Volk des jeweiligen Spenders betraf. So fand sie tatsächlich die Bestätigung, das die Lebensfunken, je nach Volk in unterschiedlichen Farben leuchteten, ganz so wie ihre Mutter ihr einst, als kleines Kind eingebläut hatte. Weiter fand sie erst einmal keine Unterschiede zwischen den Proben männlicher und weiblicher Spender. Bei ihren Untersuchungen bleib es allerdings nicht nur bei den klaren Farben- je nach Spender, beobachtete sie kleine Abweichungen. So konnte sie im Blut halbelfischer Spender ungefähr den elfischen und menschlichen Teil des Erbes bestimmen. Eine andere Probe war zwar schwarz, was auf einen Menschen hinwies, doch war sie mit einen Hauch von Silber durchsetzt, was sie erkennen ließ, dass irgendwann eine Fee in der Blutlinie mitgemischt hatte. Die Probe des Feuergenasis stellte sie allerdings vor Schwierigkeiten, verklumpte sie stets zu fester Lava, sobald sie der Luft ausgesetzt wurde.
Eine andere Probe wagte sie nur zu untersuchen, nachdem sie sich selbst, sowie den gesamten Raum mit unzähligen Schutzzaubern belegt hatte. Das was sich ihr dann offenbarte ließ sie erschaudern. War die Grundfarbe bereits schwarz, was wieder auf menschliches Blut hinwies, so offenbarten sich zusätzlich dunklere Flecken die den Lebensfunken durchmischten. Ihre alten Unterlagen durchsehend zeigten sich auch große Unterschiede zu Lilifers verseuchtem Blut, bei welchem die Schlieren eher auf dem Blut schwammen, doch bei dieser Probe waren die tiefschwarzen Flecken Teil des Ganzen.
04.06.2017 13:38:35
Aw: Forschungsarbeit Meister Friedbert & Tiavin (#118873)
Meria
Nachdem ihr Haegir mitgeteilt hatte, dass sie die bestellten Blutproben vergessen könne, sah man Tia'vin bereits am nächsten Morgen gerüstet vor den Toren Mirhavens.
Mit einer kleinen Sichel schnitt sie, in der Nähe des Flusses frischen Klee, sowie schmackhafte Wildkräuter. Als sie damit fertig war, bezog sie Stellung an einem Ort, nicht weit vom Handelsweg entfernt und noch in Sichtweite der Stadt, von dem sie wusste, das dort immer wieder Hasen zu sehen waren. Sie legte sich auf die Lauer und wartet bis einer der Hasen in Reichweite kam, unter leisem Summen wob sie einen Zauber ("Tiere faszinieren"). Sie beobachtete aufmerksam welche Tiere stehen blieben und wählte sorgsam die für sie interessanten aus. Langsam näherte sie sich den Hasen, wisperte ihnen sylvanische Nettigkeiten zu, um sie dann mit einem weiteren Zauber in Schlaf zu versetzen. Vorsichtig würde sie Ihnen eine Phiole Blut entnehmen und Standort, Geschlecht und Tier auf der Probe vermerken. Jeder Hase, der unfreiwillig Blutspender geworden war, würde bei seinem Erwachen ein Häufchen frischen Klee und Kräuter vorfinden. Als sie gerade den Ort wechseln wollte, bemerkte sie einen Hasen der einem Fallensteller zum Opfer gefallen war. Er musste schon eine Weile dort festsitzen, war vielleicht vergessen worden, kaum noch ein Lebensfunke glomm in ihm. Und nach einer kurzen Untersuchung war Tiavin klar, das sie nichts mehr für den Hasen tun konnte, als ihn zu erlösen. Sie legte ihn schlafen, dann beendet sie seine Qual mit einem schnellen Streich ihrer Waffe. Einen Moment stand sie mit dem toten Hasen da und überlegte was sie mit ihm nun tun solle, als ihr die Gespräche mit dem ein oder anderen Druiden durch den Kopf gingen, die vom Kreislauf des Lebens sprachen. Also nahm sie ihn kurzerhand aus und schnitt das magere Fleisch in Streifen. So würde er als "Dankeschön" für die Wölfe herhalten, die als nächstes auf Tia'vins Liste der unfreiwilligen Blutspender standen.

Nach Stunden erst kam sie, mit gefüllter Tasche und zufriedenem Lächeln auf dem Gesicht zurück zur Akademie, um ihre Proben zu sichern.
04.06.2017 22:14:17
Aw: Forschungsarbeit Meister Friedbert & Tiavin (#118889)
Deeman
Eines schönen Morgens würde eine recht große Lieferung in der Akademie eintreffen die an Tiavin gerichtet war. Drei armbreite Kisten in denen sich Phiolen, angereiht nach Tierarten und mit passenden Etiketten versehen, befanden.

Dazu noch ein kleiner Umschlag mit einer Botschaft:

[i][quote]Unter ehrbaren Kriegern heißt es: Wahre Kameraden unterstützen sich auch im Zorn und fügen sich auch kein Leid zu.
Ein letztes Versprechen an dich, was ich hiermit zu halten gedenke.
Viel Erfolg mit deinen Forschungen und auf deinem Lebenweg

Haegir[/quote][/i]


((ich bin mal so frei und poste es hier))
18.06.2017 09:29:15
Aw: Forschungsarbeit Meister Friedbert & Tiavin (#119322)
Meria
Der Aufenthalt in Elboria war äußerst wertvoll gewesen, nicht nur das Thal'ias Überraschung geglückt war. Tiavin war zusätzlich in den Genuss eines Gespräches mit Kyara gekommen, welche ihr einige Dinge bestätigen und neue Einblicke verschaffen konnte. Ebenso hatte sie in der ein oder anderen Angelegenheit Einsichten gewinnen können.
Bei ihrem Ausflug auf dem Markt Elborias, fielen ihr einige Abfälle in Form von Tierknochen auf und nach einigen Gesprächen war sie nun auch stolze Besitzerin von frischen Hasen und Rehknochen, sowie deren Zähnen. Ebenso entdeckte sie Wolfs-und Dachszähne die sie käuflich erwarb. Zufrieden kehrte sie mit ihrer "Beute" nach Mirhaven zurück.
Am nächsten Morgen führte sie ein Gedankenblitz erst vor die Tore der Stadt, wo sie nach den Überresten des Hasens Ausschau hielt, den sie damals von seinen Qualen erlöst hatte. Und tatsächlich fand sie im Umkreis ein paar verstreute Knochen, welche mittlerweile sauber abgenagt waren.

Der Geruch von gekochten und zersägten Knochen sowie Tierzähnen und was Tiavin sonst noch im Labor malträtierte, waberte über die Etage, auf der sich das Labor befand. Sie versuchte zwar immer wieder mit groß angelegten Lüftungsaktionen und dem Versprühen von Minzöl dem nasalen Angriff entgegen zu wirken, doch war ihr Erfolg eher mittelmäßig.
Als sie später am Tag dann auch noch Novizen dafür bezahlte, sich mit dünnen Stoffstreifen unter den Armen, im Dauerlauf über das Akademiegelände scheuchen zu lassen, kamen die ersten Stimmen auf, die Zweifel an ihrer geistigen Gesundheit bekundeten. Diese Stimmen bekamen weiteres Futter, da man sie dabei beobachten konnte, wie sie auch noch einigen willigen Novizen die Haare, als auch Fingernägel schnitt und mir ihrer Ausbeute wieder im übelriechenden Labor verschwand.