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14.12.2016 19:09:43
[SL Empty] Illegitimer Tempel (#114356)
Erzengel
Almeras hatte sich schon in einen Brief an Ferdinand ordentlich über den Kossuth Tempel ausgelassen.

Er wollte sich vor allem das Feuer der Statuen mal näher ansehen, ob dieses denn irgendwie magisch sein könnten ?
Wäre dem so könnte man sich über einen weiteren Punkt echauffieren: Unerlaubte permanente Magie Benutzung auf Mirhavener Boden.

Ohne gleich eine Liturgie über MAgie spüren/entdecken auspacken zu müssen, würde Almi sich das Feuer genauer ansehen:

Wirkte es denn irgendwie unnatürlich ?

brannte es unnatürlich lange ?

Waren an den Statuen irgendwelche Vorrichtungen, die auf eine profane, weltliche Feuerbenutzung schließen ließen ?

Und wenn das alles nichts half griff er eben auf die Liturgie zurück bzw. ließ seien klerikalen Sinne wandern.

Ansonsten guckte Almi sich den [i]Tempel[/i] auch näher an, war da noch etwas, was man nicht in der engine sieht, worüber man sich noch zusätzlich echauffieren konnte, um dies als Punkte eines illegitimen Tempels anbringen zu können ?
15.12.2016 11:42:44
Aw: [SL Empty] Illegitimer Tempel (#114372)
-emptySoul-
Almeras Erkenntnis nach der Untersuchung des Feuers war reichlich ernüchternd.
Es war Feuer.
Ganz profanes, weltliches, schnödes Feuer. Nicht mal die Farbe hatte man mit irgendwelchen alchemistischen Pülverchen aufgehübscht. Oder irgendwelche Vorrichtungen an den Statuen angebracht die das Feuer brennen ließen, nein. Irgend ein armer Teufel latschte alle paar Stunden aus dem Haus um das Feuer am Leben zu erhalten in dem er die Ölschale wieder auffüllte.

Der „Tempel“ wie Almeras das ehemalige Anwesen der Biedermanns zu nennen pflegte, war von außen auch nichts weiter als das: Ein Anwesen, dessen neuer Besitzer sich erlaubt hatte, die Banner seines Patrons auf zu hängen. Ob es im Inneren „tempeliger“ anmutete, konnte Almeras von außen nicht sagen.
Das Haus schien auf jeden Fall gut besucht zu sein. Männer und Frauen gingen recht regelmäßig ein und aus – allerdings auch mit Einkäufen bestückt oder mit nasser Wäsche mit der man hinter dem Haus verschwand um sie wohl auf zu hängen. Zumindest kam man ohne Wäsche wieder.
Ein Tempel also, in dem Wäsche gewaschen und gekocht wurde? Eigenartig...

Almeras' Gegucke am Feuer wurde nach einer Weile auch komisch beäugt und es dauerte nicht lange, da schob sich im ersten Stock ein Vorhang bei Seite und Almeras selbst wurde auch beobachtet...
15.12.2016 13:29:05
Aw: [SL Empty] Illegitimer Tempel (#114378)
Erzengel
Als Almeras hoffentlich bemerkte das er beobachtet wurde hob er die Hand winkt hoch und lächelte freundlich, so freundlich wie es einem Schlachtenpriester Tempus eben möglich war und rief:

[b]"Tempus zum Gruße ! Keine Sorge ich wohne hier in der Nähe und wollte nur die neue Nachbarschaft etwas...besser kennenlernen !"[/b]

Dann wollte sich Almeras abwenden und in ein paar Tagen wieder vorbei kommen, bis etwas Gras über die Sache gewachsen.

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Nach ein paar Tagen würde Almeras wieder kommen ungerüstet und mit seiner kleinen Tochter Iria, die an die drei Jahre alt ist.
Er wollte sich zusammen mit ihr bei der Staffelei des Malers zusammen malen lassen.
Für Reka, die ja schon ein "Teenager und fast schon eine echte Dame ist, wollte er auch ein Einzelporträt in Auftrag geben. Dies wären auch Geschenke für Yien.
Kinder sind ja wie Hunde, über die kommt man ja mit anderen Erwachsenen wunderbar ins Gespräch.
Almeras mit seiner dreijährigen Tochter war dies nicht einfach herzergreifend schnuckelig ?!
Sollte es zu Gespräche kommen würde er [i]vorsichtig im freundlichen [/i]Plausch etwas über den Kossuth Tempel in Erfahrung bringen wollen. Wie es da drinnen aussieht und was da "ab ginge".
Um es etwas geschickter anzustellen wechselte er selbst ab und zu die Themen lies sich ebenso auf Themenwechsel ein, aber versuchte dabei immer wieder mal kurz auf den Tempel zu sprechen zu kommen.
15.12.2016 15:14:01
Aw: [SL Empty] Illegitimer Tempel (#114382)
-emptySoul-
Auf den Ruf Almeras' hin neigte sein Beobachter am Fenster den Kopf und grüßte mit beringten Fingern in einer annehmenden wie würdevollen aber dennoch latent skeptisch anmutenden Geste.


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Der Maler zuckte auf Almeras' Fragen hin die Schultern, wirkte aber ob des Preisters Bezeichnung so etwas irritiert.
Er sei noch nie drin gewesen, hätte nun aber auch nicht mit bekommen, dass man zu Messen gerufen, geläutet oder sonst etwas hätte.

Eine junge Dame die des Weges kam und deutlich einen Schmuckanhänger des Feuergottes um den Hals hatte, hielt aber bei Almeras und seinen Mädels an - wohl hatte sie Wortfetzen aufgeschnappt.
Ihr Blick war offen und freundlich als sie zu Almeras meinte, er könne doch auch einfach mal selbst klopfen und fragen, wenn er Interesse am Roten Gott habe.

Seine Bezeichung "Tempel" lies sie herzlich lachen mit mit den Worten "Dann habt ihr noch nie einen Tempel des Roten Gottes gesehen!" lies sie ihn dann auch zurück, nachdem sie der Jüngsten einen Apfel aus ihrem Korb in die Patschefinger gedrückt hatte.