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10.11.2016 10:04:01
[RP] Der Außenposten im Silberwlald (#112879)
Ruthven
[center][img]http://www.bilder-upload.eu/upload/67d3e9-1478772549.png[/img][/center]
10.11.2016 10:04:25
Aw: [RP] Der Außenposten im Silberwlald (#112880)
Ruthven
Die kleine Karawane erreichte wohlbehalten ihr Ziel, in den geheimnissvollen Tiefen des scheinbar endlosen Silberwaldes. Unter dem Segen der Sehanine, ihrer Priesterin Kyara und der unschätzbaren Hilfe von Uneldor und Dialya, konnten die Packpferde sicher durch den Worg verseuchten Wald geführt werden und ihre schwere Last zum Bauplatz bringen. Von ihrer schweren Bürde aus Planen, Seilen, Zubehör, Werkzeug und diversen Vorräten aus Nahrung, Munition und Material befreit, grasten die Pferde in einiger Entfernung das spärliche Grün am Wadboden. [center][img size=150]http://www.bilder-upload.eu/upload/0f045f-1478772861.png[/img][/center]Die Elfen dagegen begannen, dem Ratschluss Thalias folgend, den kleinen Vorposten aufzubauen. Kein Fort oder befestigter Platz, kein Wall, kein Graben, aber ein gut verstecktes Lager, wie es nur die Elfen im Wald errichten können. Es war ein Rückzugsort für die Ridarannes, die zukünftig ein wachsames Auge auf den Silberwald werfen sollten. Ein Außenposten Elborias, mit einem kleinen Feldlazarett, sicheren Plätzen für die Reverie und um seine Vorräte aufzufüllen. Sylvar hatte einen kleinen Reise-Amboss aus leichtem Mithril mitgebracht, um kleinere Reparaturen an Waffen, Ausrüstung und Werkzeugen gleich vor Ort durchführen zu können. Und so werkelten sie allesamt vergnügt vor sich hin und Stück um Stück nahm der Vorposten seine Formen und Funktion an.

Versammelt um das kleine Feuer, auf dem Kyara einen herrlichen Eintopf bereitete und in dessen Glut ihr selbst gebackenes Brot aufging, wollten die Müden eigentlich den Tag beschließen. Doch Thalia selbst kam überraschend aus dem Dunkel des Waldes und besuchte die kleine Baustelle. Scheinbar zufrieden über den Werdegang, gesellte sie sich zu dem Bautrupp ans Feuer. Der Fluss glitzerte in kleinen Silberfunken unter dem wohlwollenden Lächeln der Mondmaid und man beschloss den Abend in gemütlicher Runde.
16.11.2016 15:45:35
Aw: [RP] Der Außenposten im Silberwlald (#113095)
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Der Außenposten nahm mehr und mehr Gestalt an und verteilte sich in der Tradition der Sy'Tel'Quessir auf ein gutes Dutzend kleinerer und größerer Plattformen, gut verborgen vor den Blicken der Unwissenden, hoch oben in den dichten Kronen der Bäume. Verbunden durch Stege und Tritte waren bisher der kleine Gemeinschaftsschrein der Seldarine, das kleine Feldlazarett und die gesamte Furage, sowie die dazugehörige kleine Kochstelle in schwindelnde Höhe entschwunden. Die Äste der Bäume selber formten sich bereitwillig in kleine Alkoven, Höhlen und Dächer, um den müden Spähern einen geschützten Hort zu bieten. Am Waldboden selber, gut verborgen im Dickicht, verriet nur noch die Packstation für den Nachschub von den Aktivitäten und der dauerhaften Anwesenheit der Elfen im Silberwald.
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[i]Gisir'e Don'Ravan[/i] ~ die Wacht im Silberwald nahm langsam ihren Betrieb auf und die Ridarannes streiften unablässig durch die geheimnisvollen Weiten, bis an die Grenzen des Waldes. Wege, Wechsel und Furten lagen fortan und wiederkehrend unter den grünen, wachsamen Augen des Waldes. Mit den zur Verfügung stehenden Spähern wurde ein System aus vorgeschobenen Fernaufklärern, Adlernestern und Patroullien entwickelt, das ein möglichst umfassendes Bild des Waldes erbrachte. Die Überwachung des Silberwaldes war bei seiner schieren Größe nicht lückenlos oder gar allsehend, galt es doch vorerst nur, sich ein Bild seiner Bewohner und Besucher zu machen.
17.11.2016 11:47:19
Aw: [RP] Der Außenposten im Silberwlald (#113121)
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[center][img]http://www.bilder-upload.eu/upload/16ab3c-1479383941.png[/img][/center]
27.11.2016 15:09:04
Aw: [RP] Der Außenposten im Silberwlald (#113549)
Ruthven
Sylvar las kopfschüttelnd die Nachricht von Thalia. Das Leben und Arbeiten im Außenposten wurde also umgehend umstrukturiert. Die verbleibenden Späher zogen in kleinen Patrouillen durch den Wald und legten kleine Markierungen, die ein ungeübter Wanderer zertreten würde. Insbesondere vor den alten, finsteren Höhlen und Ruinen tief im Wald wurden kleine Spurkuhlen verteilt, die nichts anderes taten, als ihren Zustand zu verändern, wenn sie ausgelöst wurden und so das Spurenlesen erleichterten. So bedurfte es nur noch unregelmäßiger Wanderungen, um diese Veränderungen auszulesen.

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Nach dem Überfall auf die Elfe im Hirschdelta, warf Elboria also erwartungsgemäß und all zu vorhersehbar alle Aufmerksamkeit und den Großteil seiner Späher ins Delta. Da die Drow alles andere als unvorsichtig oder unklug waren und sich an ihren zehn schwarzen Fingern ausrechnen konnten, dass eine ganze Krawall-Truppe mit viel Tam-Tam ins Delta ziehen würde, waren sie natürlich schon lange nicht mehr dort. Aber wo waren sie hin? Sie waren natürlich nicht dort, wo man sie das letzte Mal gesehen hatte und natürlich nicht dort, wo man sie vermutete ... also wo dann?

Sylvar ließ seine Gedanken über die Insel schweben .... wo würde er sich verstecken, wenn er ein Illithyrii wäre? Nicht im Wald, das wäre die Hölle in Grün für einen Drow unübersichtlich, fremd, wirr, unbekannt und voller Sy'Tel'Quessir. Es blieben nur drei Orte, die so dreist waren, das man sie nicht in Erwägung zog. Unter der Winterrache oder in den Höhlen Telodurs. Das war unfassbar gefährlich und an Dreistigkeit kaum zu überbieten, also schonmal eine gute Wahl ... oder aber ... Sylvar erstarrte ... knüllte den Brief zusammen und schnappte nach Luft ... [i]natürlich[/i] .... wo sonst? Die dritte Möglichkeit war so banal und deshalb genial.

Sylvar hinterließ eine hastige Nachricht für Kyara und eilte zu seinen Sachen. Er selber war zwar nur für den Silberwald zuständig, da wollte er sich in keine anderen Sachen einmischen, aber es galt andere zu warnen. Und so führte Sylvar sein Pferd aus dem Wald, schwang sich in den Sattel und preschte davon, wie ein gepanzerter Schneeball im Wintersturm.
06.12.2016 16:32:32
Aw: [RP] Der Außenposten im Silberwlald (#114023)
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Sylvar packte alle Habseligkeiten des Akh'Faern Gilavel auf sein Pferd. Es schienen aber nur ein paar wenige persönliche Dinge, alles in Allem, wirkte die Ausrüstung etwas dürftig für eine längere Reise. Doch jede Frage und jedes Necken wurde mit einem sachten Schmunzeln bedacht und der Magus wies alle noch so wohl gemeinten Ratschläge und Angebote von sich. Und so machten sie sich auf gen Vorposten. Neues Material, Ersatz für so manches Zerstörte und Verlorene wankte auf dem Rücken des Pferdes. Es galt den Schaden zu reparieren, den der Überfall der Dhaerow angerichtet hatte.

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Am Außenposten angekommen, räumte Gilavel aus seinem Rucksack die mitgebrachten Bücher in das ihm zugewiesene Zelt. Hoch oben, gut verborgen in der Baumkrone stand es auf einer hölzernen Plattform und Stapel um Stapel wanderte aus dem viel zu kleinen Beutel, in das scheinbar viel zu kleine Zelt. Sylvar legte den Kopf schief und folgte jedem Türmchen aus Büchern staunend mit den Augen. Wenn nun noch der geforderte Tisch und das ebenso nötige Bett in das Zelt passten, wirkte es von Außen wohl irgendwie … deutlich kleiner, als es innen zu sein schien. Sylvar rieb sich mit der Hand über die Augen. Die Aufregungen der letzten Tage mussten stark an seinen Nerven zerren, oder dieser Akh'Faern war ein Genie im Verstauen.
12.12.2016 12:45:21
Aw: [RP] Der Außenposten im Silberwlald (#114278)
Ruthven
Sylvar erarbeitete eine neue, flexiblere Aufstellung der bodengebundenen Bestandteile des Außenpostens, da einmal entdeckt, der Bereich am Wasserfall nicht mehr sicher genug war. Es musste eine grundlegend neue Strategie her, in die er auch Thalias und Lueith Vorschläge sorgsam mit einarbeitete. Gemeinsam mit Kyara wählte Sylvar neue Standorte und es entstanden nach und nach kleine Depots, quer durch den Silberwald verteilt, die ein loses Netz aus gut versteckten Horten bildeten. Einmal geleert, wurde so ein Depot nie wieder besucht oder genutzt, um zu vermeiden, dass der Ort für eine Falle genutzt werden konnte. Das Packen und Umladen der Pferde, sowie alle anderen verräterischen Arbeiten, fanden zukünftig in einem wandernden Lager statt, das je nach Bedarf an den unterschiedlichsten Stellen tief im Wald errichtet wurde. Die Plattformen in den Bäumen selbst, blieben davon unberührt, da sie von den Drow noch nicht entdeckt worden waren.

Der Wächter hatte von einer neuen Bedrohung berichtet, die an den Grenzen Lestranns hervorquoll, wie die Maden aus dem toten Leib, eines tot geglaubten Landstriches. Wie streunende Hunde, setzte irgendjemand Reviermarken an Bäume, die nur einen Rückschluss zuließen, Hakavarn ~ Orks.
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Gab es nach den Dhaerow ein anderes Volk auf Faerûn, welches den Namen [i]Erz-Feind der Tel'Quessir[/i] länger trug als die Hakavarn? Gab es nach den Dhaerow auf Tol'Amdir ein anderes Volk, das den Zorn der Elfen eher verdiente, als eben jene Orks, die Elboria so grausam überfallen hatten? Aus reiner Verbundenheit zum Wächter und zum Erhalt des Puffers, den Lestrann zwischen dem Silberwald und diesen grünlichen Barbaren bildete, sicherte Sylvar dem Bhen Aidan seine Unterstützung im Kampf gegen diese mordlüsternden Bestien zu. Sollte Valvec diese mit Schande gebrandmarkten Reste der Nebellande aufgepäppelt haben, um die Hauptinsel neuerlich mit Feuer, Schwert und speichelreicher Aussprache zu verheeren, dann galt es zusammen zu stehen unter den Völkern des Lichtes. Denn sollten die Dhaerow, diese hirnlosen Rothe von Orks zu ihren willfährigen Werkzeugen machen, drohte ganz Tol'Amdir eine Katastrophe. Waren sie es doch, die diesen Tieren auf zwei Beinen erst die Fähigkeit geben konnten, ihren Horizont über den nächste Überfall hinaus zu erweitern.

So galt es sich für einen Krieg zu rüsten, der hoffentlich nie kommen möge. Es mussten Klingen, Pfeile und diverse Verbrauchsmaterialien angehäuft werden, um notfalls den bedrohten Höfen in Lestrann sofort zu Hilfe eilen zu können.
12.12.2016 21:38:40
Aw: [RP] Der Außenposten im Silberwlald (#114290)
Skyrider
Inzwischen hatte Kyara immer ein Pferd bei sich, dass sie, wenn das Lager verlegten, immer wieder mit Packtaschen vollpackte und ein ganzes Lazarett bei sich hatte und auf fast alles vorbereitet war, was Verletzungen anging. Auch gegen viele Vergiftungen und anderes was krank machen kann, hat sie inzwischen getrocknete Kräuter vorrätig.

So war sie mit Sylvar inzwischen ein eingespieltes Team, was das umziehen, des Lagers am Boden betraf. Sie arbeiteten Hand in Hand, beluden die Pferde, den Karren und so konnten sie zügig den Ort wechseln. Und auch im Spuren verwischen hatten sie es inzwischen geschafft, dass nur sehr gute Späher oder Waldmenschen erkennen konnte, dass sie einmal dort gelagert hatten.
03.01.2017 15:21:29
Aw: [RP] Der Außenposten im Silberwlald (#114728)
Ruthven
[b][center]Lindorae'keryth ~ die Boten des Krieges[/center][/b]
Nun da das Licht die Tel‘Quessir mied wie die Dhaerow das Licht, galt es abzuwägen. Sollten die Kreaturen der Finsternis diese Nutzen, um ihren Auswurf auf der Oberfläche zu verteilen, dann war das Zentrum der Finsternis in und um Elboria. Die Stadt selber wurde mehr als gut verteidigt, ein Kampf in und um die Stadt würde auf allen Seiten bis zum Äußersten geführt werden. Es standen die Vallendar , die Ridarannas, und die Akh’Faern der großen Schulen und des elfischen Heeres bereit. Der Einzelne konnte da nur wenig beitragen. Es sei denn ……………

Sylvar holte die Karte des Silberwaldes hervor und begann diese eingehend zu studieren. Es musste ein Platz gefunden werden, der groß genug war, ein Flüchtlingslager zu erreichten. Sollten Zivilisten evakuiert werden, mussten sie eine verborgene Bleibe finden, Vorräte, Schutz. Sollte ein Entlastungsheer bereitgestellt werden, brauchte es Ausrüstung und ebenfalls einen verborgenen Platz zur Musterung. Wer solche Dinge erst aus der Not heraus bedenkt, dem war die Zeit gestohlen es mit Bedacht zu planen. So spielte Sylvar die verschiedenen Möglichkeiten durch, größere Mengen von Tel’Quessir und Material mit Booten an der Adlerküste anzulanden und sie zügig in den Wald zu verlasten. Es entstanden verschiedene Listen, die bei Bedarf und je nach Situation, einen vollständigen Überblick über die nötigen Schritte gewährten und auf welche die Seldarelle nur zugreifen brauchte, sollte die eine oder andere Situation es erfordern. Wer weiß denn schon, von was diese Finsternis der Vorbote war? Wer solche Macht besaß, dem brauchte man sich kaum mit dem Schwert entgegen stellen.

Doch wem konnte man noch trauen? Keran hatte bei seinem letzten, unschönen Auftritt vor Elboria, den Tel'Quessir pikante Details aus dem letzten großen Elfentreffen an den Kopf geworfen. Solche Dinge durfte man also zukünftig nicht mehr öffentlich besprechen, sondern musste im Verborgenen handeln, sollte der Gegner die Planungen weiter ausspionieren.

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17.04.2017 18:45:56
Aw: [RP] Der Außenposten im Silberwlald (#117459)
Ruthven
Sylvar schloss die Augen und schnupperte genüsslich an dem erlesenen Pergament, bevor er das filigrane Siegel der Seldarelle zerbrach. Ein bisschen straffte er sich schon in militärisch anmutender Attitüde, als ihr Wille sich durch die feinen Tintenranken vor seinen Augen manifestierte. Kurz und Weise wie sie waren, so läuteten sie doch das Ende des Einen und den Anfang von etwas Neuem ein. Mit einem Hauch Wehmut faltete der Sy’Tel’Quessir den Brief zusammen und barg ihn unter der Rüstung. Der Posten war ihm lieb und teuer geworden. An seinen Feuern wurde gelacht, geredet gestritten, gesungen und …. ähm ... ja ... Sylvar räusperte sich. Aber die Asche des Vergangenen im Winde, bereitet jenseits des Horizontes immer den Boden für die Saat von etwas Neuem und so begann Sylvar ihrem Befehl entsprechend, den Posten nieder zu legen und aufzulösen.

Die großen Zelte, die Vorräte und das Baumaterial wurde auf die Packpferde verladen und gen Elboria geschickt. Der Elf selber jedoch bleib noch und sah der kleinen Karawane nach, wie sie mit dem Grün verschmolz. Er selber wollte den Wald nicht verlassen, als wäre er ihm nichts mehr wert, gar sein Schicksal egal. Zu sehr war er verwachsen mit Don‘Ravan ~ dem Silberwald. So legte er die schwere Rüstung ab, wie die Bürde der Aufgabe und verschmolz mit dem Wald, sagte auf seine Weise „[i]auf bald[/i]„ und nicht „[i]lebe wohl[/i]„
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https://www.youtube.com/watch?v=zGYsq7cbVZA

[b]~ closed ~[/b][/center]