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05.11.2016 12:09:44
Von Bauern und wo sie zu finden sind (#112710)
Rise Lazarus
Nach einem Gespräch mit Ehrwürden von Rabenstein, würde man des öfteren einen älteren Herrn in der Uniform Burg Winterraches im Hafen von Mirhaven zu Gesicht bekommen, wie er frisch eingelaufene Schiffe abpasst, und sich nach Landwirten und Handwerkern erkundigt. In der Hoffnung das er dem ein oder anderen arbeit auf den Höfen in Andorien bieten konnte.

Darüber hinaus würde er versuchen jene aufzuspüren, die bereits zuvor in Andorien gelebt und das Land bestellt hatten und versuchte sie davon zu Überzeugen, dass es eine gute Idee sei, dort erneut zu siedeln, unter dem Schutz der Burg. Dabei würde er natürlich niemanden zwingen, wer ihn begleiten wollte, sollte das tun.
06.11.2016 19:21:58
Aw: Von Bauern und wo sie zu finden sind (#112756)
Nutmeg
Cilian würde wohl am Hafen direkt weniger Landwirte antreffen, die frisch vom Schiff kamen.
Dazu war Amdir wohl zu sehr im Süden und zu wenig attraktiv für Landwirtschaft, was die Mundpropaganda der Insel anging, um wirklich ein Zielhafen für auswandernde Bauern zu werden.

Mit Handwerkern hatte er wohl mehr Glück, was sicherlich daran lag, dass auch junge, kräftige Burschen mit dem Schiff ab und an eintrudelten. Würde er diese ansprechen, so waren die Fragen wohl meistens ähnlich:

- Welche Arbeit wurde denn gebraucht?
- Wie war die Vergütung?
- War man denn abgesichert, dass einen keine Orks erschlugen beim Arbeiten?

Abgeneigt schien davon per se jedenfalls keiner zu sein, so konnte Cilian vielleicht jemanden oder gleich mehrere überzeugen mit den "richtigen" Antworten?
06.11.2016 19:54:02
Aw: Von Bauern und wo sie zu finden sind (#112758)
-Depp-
Bei der Suche nach Jenen, die Andorien frueher bewirtschaftet hatten, hatte der Paladin hingegen weniger Glueck. Es dauerte eine Weile und viel Fragerei, bis der Paladin einen aelteren Schreiner gefunden hatte, der ihm mehr dazu sagen konnte.
Dunz, wie der Mann Mitte 50 sich selbst nannte, war nach seinen Angaben frueher oefters mit seinen zwei Soehnen zu dem Hof in Andorien gereist, um der Bauersfamilie dort bei Reparaturen und kleineren Bauten zu helfen. Er kannte sowohl den Bauern, seine Frau, als auch die 5 Kinder - 2 Buben und 3 Maedchen - die damals dort gelebt hatten, und noch heute zeigte sich die Bedrueckung auf den Zuegen des Alten, als er davon sprach. Sie antreffen konnte Cillian aber nicht mehr, war die Familie doch vor mehr als zwei Sonnenlaeufen bei einem Angriff aus dem Sumpf, der auch das Umland in Andorien in schwere Mitleidenschaft gezogen hatte, umgekommen.
Was genau damals passiert war, vermochte der Alte jedoch nicht zu berichten. Nur verschiedene Geschichten, die er gehoert hatte - und jene reichten von der Pfaehlung durch die Untoten ueber rituelle Sektenmorde von Dienern der Untoten bis hin zu einer Verwandlung der Familie in Untote selbst.
06.11.2016 20:48:18
Aw: Von Bauern und wo sie zu finden sind (#112759)
Rise Lazarus
Den Potenziellen Arbeitern würde Cillian erzählen, dass die Winterwächter selbst für den Schutz des Postens sorgen, das Wachen abgestellt wurden, und das auch Golems dort waren. Also brauchte man sich um die Sicherheit keine Gedanken zu machen. Gesucht wurde alles, was man sich vorstellen konnte, das heißt, Schreiner, Schmiede, Tierzüchter usw.. Das Finanzielle war so eine Sache, Cillian erklärte, dass man die Arbeit nur mit Kost und Logie vergüten konnte, aber das die Burg sicherlich für die Arbeiter ein gutes Wort einlegen konnte, sobald die arbeiten abgeschlossen waren.

Dem alten Schreiner lauschte Cillian und klang betrübt, erklärte ihm, dass soetwas hoffentlich nicht mehr geschieht, niemals. Er versicherte ihm, dass er alles tun würde, dass das nicht mehr passieren würde.
15.11.2016 09:10:41
Aw: Von Bauern und wo sie zu finden sind (#113051)
-Depp-
Die Landwirte waren tatsaechlich eine Sache fuer sich. Wo Cillian durchaus willige Tageloehner fand, die bereit waeren kurzzeitig beim Aufbau der Hoefe zu helfen, war dauerhafte Paechter fuer die Laendereien finden eine komplett andere Geschichte. Die meisten Landwirte hatten vor Mirhaven gesiedelt, und besonders nun mit dem Schutz der Kossuthen und der Hilfe von Priesterin Rabenstein waren sie nicht gewillt, die derzeitigen Umstaende aufzugeben - alles nur auf einer Hoffnung basierend, dass sie in Andorien vielleicht sicher waeren.
Und so schrumpfte die Anzahl fuer moegliche Ansprechpartner fuer Landwirte in Andorien immer weiter. Sie hatte schon die Null erreicht, und Cillian niemanden mehr, den er anzusprechen vermochte, als ein aelterer Hin im Hafen auf ihn zutrat. Jener gehoerte zu den Fluechtlingen Hohenbrunns, die bereits vor dem Krieg mit dem Schwarzen das Hindorf verlassen hatten und nach Mirhaven ausgewandert waren. Hier nun als Baecker taetig, riet er Cillian mit seinem Vetter 4ten Grades zu sprechen: Ein Hin mit dem Namen Frederik Feldpflueger. Jener zaehlte ebenso wie der Alte zu den Fluechtlingen, und wollte mit seiner Familie eigentlich nach Hohenbrunn zurueckkehren, doch blieb dieser Wunsch durch den Schwund Hohenbrunns unerfuellt. Zu finden sei der Hin des Oefteren am Markt, oder in der Baeckerei - beides Orte an denen er bei Zeiten aushalf, um die Familie und sich im Mirhavener Alltag ueber Wasser zu halten.
15.11.2016 11:16:05
Aw: Von Bauern und wo sie zu finden sind (#113056)
Rise Lazarus
Cillian war hoch erfreut, als der Bäcker ihm diese Informationen aushändigte. Würde ihm anbieten, ihm als Dank dafür, zu helfen wann immer er konnte. Mit einem lächeln suchte Cillian dann auf dem Markt nach Herr Feldpfluger, ein Halbling sollte ja nicht so schwer zu finden zu sein. So er ihn fand, würde er ihm erzählen, dass die Burg Winterrache begonnen hatte die Felder in Andorien neu zu bestellen, und das man fähige Bauern brauchte, dass man dort sicher sein konnte, da die Höfe unter dem Schutz des Ordens und der Burg standen.
15.11.2016 11:34:03
Aw: Von Bauern und wo sie zu finden sind (#113057)
-Depp-
[spoiler]Weiter dann IG[/spoiler]
17.11.2016 22:31:53
Aw: Von Bauern und wo sie zu finden sind (#113146)
Nutmeg
Als Cilian den potentiellen Handwerkern mitteilte, dass es nur Kost und Logis als Entlohnung gab, verschwand bei vielen das Interesse gleich wieder. Man könnte zwar denken, dass es für Neuankömmlinge nichts besseres gäbe, als gleich die Sicherung von Essen und einem Dach über dem Kopf, aber wohl weit gefehlt. Die meisten waren mit großen Plänen nach Amdir gereist, in den gelobten Süden, und wollten das nicht aufgeben.

So blieben Cilian dann nur drei Handwerker, die frisch im Hafen angekommen waren und sich bereit erklärten, unter den Konditionen zu arbeiten.
Zwei davon waren junge Burschen, Tommi Tommsen (von allen nur "Holzaugen-Tommi" genannt- weil er ein Holzauge hatte) und Klaus Grubenbauer. Die jungen Menschen schienen motiviert und wohl auch sehr belastbar, besonders Tommi sah aus, als wäre er stark wie zwei Ochsen. Sie hatten wohl beide Erfahrung beim Hausbau gesammelt und kamen als dem gleichen kleinen Dorf an der Schwertküste.

Ein älterer, deutlich erfahrener Handwerker gesellte sich noch dazu. Er sagte, er wäre auf dem Festland Witwer geworden - Gond hab seine Anna selig - und die Söhne hätten kein Interesse gehabt, das Handwerksgeschäft zu übernehmen, sondern hätten sich lieber dem Handel gewidmet. Der Alte hieß Martin Rohdner und war wohl perfekt dafür geeignet, die Leitung der drei mutigen Handwerker zu übernehmen, sollte Cilian gleich eine "Führungskraft" suchen.

Die drei würden dann auch gleich auf die Burg reisen und dort auf ihre Instruktionen warten.