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11.08.2016 15:57:12
[SL/uA] Auf den Spuren des Nekromanten (#110710)
Sitareh
Einst war Estelle Zeugin einer grausamen Entdeckung(*1) geworden. Nachdem Ferdinand sie darum gebeten(*2) hatte, nahm sie sich Zeit für eine weitere Untersuchung der Funde...

Nachdenklich fuhr Estelle die Linien der lückenhaften Zeichnungen nach, die sie im Keller des Nekromanten auf dem Boden vorgefunden hatten. Sie wusste bereits das Naheliegenste: Dass die Symbole mit nekromantischen Riten in Zusammenhang gestanden hatten. Ihre Herausforderung lag nun darin die Lücken in den Symbolen zu schließen, um mehr über die Natur des Ritus herauszufinden. Die vielen Körperteile, die gefunden wurden, und das so absonderlich abkommandierte Skelett, das in einer Pose gleich einer Studienskizze zur Anatomie verharrte - es deutete auf eine laufende Forschung hin. Vielleicht würde sie nun Dank ihrer Zeit und ihrer Studien auf Valvec einen Hinweis finden, den sie ansonsten übersehen hätte, auch wenn ihr all die mächtigen Werke dort verschlossen geblieben waren.

Sie drehte das Papier, um das Symbol, dass sie im Moment betrachtete in einem neuen Blickwinkel zu sehen. Abermals fuhr sie mit dem Finger die Linien entlang, wobei sie fehlende Verbindung zwischen den Linien in verschiedenen Variationen ergänzte. Dabei orientierte sie sich an Gesten der Spruchzauberei. So wie die Finger das Gewebe formten, taten es auch Symbole, sofern sie korrekt gezeichnet und mit Macht ausgestattet wurden. Jedes Geste, jedes Symbol hatte charakteristische Elemente, je nachdem welche Art von Magie gewirkt wurde. So war ein Zauber aus der Schule der Beschwörung von resoluten Gesten begleitet, während ein Zauber aus der Schule der Verzauberung eher etwas Verspieltes an sich hatte. Ebenso brachten verschiedene Aspekte, auf die ein Zauber abzielte, verschiedene Variationen mit ein: Ein Feuerzauber wurde zackiger geformt als ein Luftzauber.

Es war ein pures Herumprobieren, doch vielleicht würde sich so früher oder später eine Richtung von verwendeten Domänen und Aspekten herauskristallisieren.

Mit demselben Hintersinn meldete sie sich am nächsten Tag in den Katakomben Mirhavens, um sich von Adeptin Verticordia zu dem Untoten führen zu lassen, um mit ihr gemeinsam noch einmal die Überreste zu untersuchen. Hier war ihr erster Ansatz das magische Gewebe der Kreatur genauer zu analysieren. Zuerst wurden Punkte ausgemacht, die mehr Manipulation aufwiesen als andere, und sofern solche vorhanden waren, in ihrer Verwebung betrachtet, wobei sie dabei ähnlich wie bei den Symbolen mittels Struktur Rückschlüsse auf die Art der Zauber zu ziehen versuchte. Dasselbe würde sich bei jedem der Körperteile wiederholen.

Erst zum Abschluss verglich sie die Ergebisse der einzelnen Funde gegeneinander auf Gemeinsamkeiten oder Abweichungen und auf besondere Variationen der nekromantischen Magie.

Und obwohl ihr diese Untersuchungen einiges an Konzentration und Zeit abverlangte, gab es einen Gedanken, der ihr die ganze Zeit im Hinterkopf herumspukte.

"Kennt Ihr Euch mit Magie aus, Frau Vertidordia? Haltet ihr es für möglich eine bestimmte Stimme zu intonieren? Nicht nachzuahmen, sondern in ihrem Wesen auf solch unverkennbare Art und Weise zu imitieren, so dass ein von ihr gesprochener Befehl eine an sie gebundene Kreatur beeinflussen kann? Was denkt ihr, was es dazu braucht?"

[Spoiler]((Wegen komischer Anzeige in der Übersicht eben per Fussnote:
*1) http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=54&id=103560&limit=6&limitstart=12&Itemid=128#109741
*2) http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=58&id=106862&limit=6&limitstart=6&Itemid=128#110425[/Spoiler]
30.08.2016 14:33:48
Aw: [SL/uA] Auf den Spuren des Nekromanten (#111136)
Sitareh
Noch immer versuchte sie der Verbindung all der ihr bekannten Komponenten zu finden, um dem ursprünglichen Ritual auf die Spur zu kommen.
Und noch immer blickte sie erwartungsvoll Lara an, ob diese möglicherweise einen zündenden Gedanken zu ihrem Ansatz hatte.
09.09.2016 09:43:08
Aw: [SL/uA] Auf den Spuren des Nekromanten (#111441)
Nutmeg
Estelle würde, je länger sie sich die bruchstückhafte Zeichnung der Symbole ansah, immer mehr Komponenten in der Zeichnung finden, die ihr irgendwie bekannt vorkamen oder die sie sich ausrechnen konnte.

Wie sie es sich gedacht hatte (und wie es wohl wenn man sich den Keller ansah auch offensichtlich gewesen war) handelte es sich hierbei um Nekromantie. Da Nekromantie auf vielerlei Art wirken konnte, war für sie wohl eher interessant, was genau da Nekromantisches vonstatten gegangen war.

Die verblassten Linien deuteten nach langer Betrachtung und Grübelei auf Zauber hin, die etwas Lebloses animierten, vermutlich in Verbindung mit Zaubern mächtiger, als es pure Zaubersprüche waren, und auch langanhaltender. Eine undeutliche Rune passte allerdings weniger zu dem Animier-Zauber, sondern war einer anderen Schule zugeordnet, sie wirkte verspielt und fast fein.
Der Runenzeichner hatte hier wohl etwas versucht zu beherrschen und seinem Wille untertan zu machen. Vielleicht zur Sicherheit das, was auch immer er da animieren wollte?

((Die Untotenuntersuchung machen wir mal dann ig, ich schreib noch PMs für einen Termin :) ))