23.04.2016 11:40:42 | Eine Ebene aus Blut (#107260) |
Tod | Halblaut gehen verstörende Gerüchte um. Wanderer berichten von Kampflärm in Lestrann und von orkischen Hörnern, dem Gebell von Worgen und noch anderem verstörenden. Wanderer und Kundschafter werden Spuren einer Schlacht erkennen zwischen Menschen und Orks, die Menschen schienen überraschend gut gerüstet, militärisch geschult.... die Orks hingegen wie gewohnt wild und brutal ließen nichts zurück als eine rote Ebene. Die verstümmelten, zerrissenen toten tragen die Fetzen der fürstlichen Gardegewandung.... |
24.04.2016 11:58:55 | Aw: Eine Ebene aus Blut (#107322) |
Zimtstern | Nach Einbruch des Tages zog es eine kleine Gruppe, bestehend aus zwei Männern, zwei Frauen und einem riesigen Hund vom Nordtor aus nach Lestran. Eine Zeit lang folgten sie dem Pfad, ehe sie ihre Schritte nach Osten lenkten. Auf ihrem Weg wären 3 der 4 Personen beinahe in eine gut getarnt Grubenfalle eingebrochen. Nur mit viel Glück und dank raschem Handeln kamen die Drei mit dem bloßen Schrecken davon. Anschließend gingen sie mit deutlich mehr Vorsicht vor. Einer der Männer hielt einen Stock in seinen Händen und tastete nun vorsichtig den Boden vor sich ab. Ohne weitere Zwischenfälle konnten sie schließlich das Schlachtfeld erreichen. Der Anblick war für eine der Frauen sichtlich zu viel. Sie sackte ins Gras und suchte Trost und Schutz beim Hund der die Gruppe begleitete. Die übrigen Personen machten sich nun daran das Schlachtfeld abzusuchen. Hier und da fühlte einer der Männer den Puls der am Boden liegenden Personen, die Frau suchte offenbar den Boden nach weiteren Spuren ab und der andere Mann besah sich die Pferde genauer. Die Frau hatte offenbar eine weitere Spur ausmachen können. Sie führten in Richtung des Waldes. Die Gruppe beriet sich und entschied letztendlich nur noch die nahen Bauernhöfe aufzusuchen, dort nach dem Rechten zu sehen und anschließend zurück zur Stadt aufzubrechen um dort die Silberwächter zu informieren. |
25.04.2016 13:55:53 | Aw: Eine Ebene aus Blut (#107376) |
-emptySoul- | Es tat sich kaum einen Tag später noch etwas. Ein seltener Anblick für den einen oder anderen mag es gewesen sein, die Rätin in Lederrüstung und Dolch bewehrt und zu Pferde. Begleitet von einem guten Trupp Silberwächtern die ihr der Kommandant Hohenfels gestellt hatte, ihrem Mann und einem Leichenkarren, gezogen von zwei Mulies. Die von Rotenfels hatte die traurige Aufgabe anberaumt, die Toten Silberwächter bergen zu lassen und in dem Zuge darauf bestanden, die armen Männer zu begleiten, die ihre geschundenen Kameraden da aus dem Morast kratzen sollten. Begleitet vom Geschrei der Krähen, welches den Nebel durchdrang, konnte man beobachten, wie die Silberwächter und Bories der traurigen Arbeit nach gingen und toter Kamerad um toter Kamerad auf dem mit Leinen abgedeckten Wagen ihren Platz fanden. Zwischendrin die Frau an deren Umhang der nördliche Wind unbarmherzig zerrte als selbst sie den Rücken ihres Reittieres verließ um die Toten selbst, jeden für sich, mit einem Totentuch anständig zu bedecken. Nach einer ganzen Weile dann rumpelte der traurige Zug still und bedrückt zurück gen Stadt. Gen Kelmvortempel. |
25.04.2016 20:43:27 | Aw: Eine Ebene aus Blut (#107397) |
-Depp- | Das Sonnenrad hatte noch nicht den Horizont ueberschritten und der elendig kreischende Hahn des Hofes sass noch vor sich hinschlummernd im Stall, als die zwei Gestalten etwas abseits des Weges von Richtung Mirhaven nach Lestrann schritten. Eilig wirkten die Schritte der zierlichen Frau in der Lederkluft und die des hochgewachsenen Mannes, an dessen Ruecken ueber dem ledernen Schutz Bogen, Koecher und ein Langschwert befestigt waren. Zwei kuerzere Klingen baumelten an dem Hueftgurt vor und und zurueck, waehrend ihre Fuesse sie bis hinter die Hoefe, an einen kleinen Huegel abseits der Strasse fuehrten. Leise Worte wurden gewechselt und ihre Augenpaare wanderten immer mal wieder die Umgebung ab, bis kurze Zeit spaeter eine dritte Gestalt von dem Huegel zu den beiden mit fliessenden Bewegungen hinabschlidderte. Nur kurz wurde gesprochen, bevor die Hand der Frau in einen Beutel am Guertel wanderten und leise, drakonische Laute geformt wurden, die aus etwas Entfernung wie das Zischeln einer Echse klangen. So veraenderte sich das Antlitz der beiden Maenner vor ihr, Farbe wechselte die Kleidung, Gesichtszuege wurden aelter, Baerte wuchsen und die beiden Blonden faerbten sich - vielleicht neuster Mode entsprechend - in braun und schwarz. Nicht lange jedoch blieb dies erkenntlich, wie ihre Gestalten verschwammen, bis die Frau allein an dem Huegel zu stehen schien. Sie spuerte noch kurz eine warme Hand an ihrer, sie sanft drueckend, und eine handvoll geraunte Worte drangen aus dem Nichts vor ihr, bevor die Schritte der beiden Verhuellten sich von ihr entfernten und weiter in Richtung Lestrann eilten. Still ruhten graue Augen noch einige Momente laenger auf der Dunkelheit und den Nebelschwaden, die zu diesen Stunden ueber Pfad und Wiesen lagen, bevor sich die Zurueckgelassene aufraffte und ihren Weg zurueck gen Stadt antrat. Langsam wanderten die Blicke der beiden Maenner ueber die Ueberreste des Schlachtfeldes, das in den gelbroten Toenen der aufgehenden Sonne vor ihnen lang. Nach all der Trampelei, die dort am Vortag geleistet wurde, hielten sie sich nicht grossartig damit auf, das direkte Feld abzusuchen, und traten langsam die Raender ab. Nicht lang dauerte es, bis einer der Beiden einen kurzen Laut von sich gab und dem anderen abseits des Weges deutete. Verwaschen, und dennoch noch erkenntlich waren die Spuren, die von dem Geschehen fort und weiter von der Stadt wegfuehrten. Tief mussten sie gewesen sein, als sie noch in ihrer Ursprungsform waren, von schweren Geschoepfen, und auch die Schleifspuren die sie mit sich zogen hatten genug hinterlassen, dem man folgen konnte. Nicht einmal Anzeichen jenes zu verbergen schienen unternommen worden zu sein, sodass es den Beiden ein leichtes war, ihnen gen des Waldes zu folgen. Recht einschlaegig war auch hier die Route, den Goettern sei dafuer wohl gedankt, sodass ihr Weg zunaechst nicht gross aufgehalten wurde. Schwieriger wurde das Gelaende fuer einige Zeit, nachdem sie den Wald verlassen hatten und sich breite Risse zwischen den Huegeln auftaten. Der Abend war schon hinein gebrochen, als sie einen tauglichen Schutz in der Naehe eines der Risse fanden, an dem Sie - weiter entfernt von den Spuren, die die Orks hinterlassen hatten, naechtigen. Als sich das Sonnenrad erneut erhob, brachen die beiden wieder auf. Vorsichtiger und bedachter waren ihre Schritte nun, sich weiter fort vom direkten Wege haltend, und waehrend der Eine die beiden den Spuren folgend fuehrte, war es der andere der die Umgebung mit den Augen abwanderte. So folgten sie weiter und weiter, die Zivilisation weiter hinter sich lassend, in die huegligen, bewaldeten Gebiete des noerdlichen Lestranns, waehrend der flammene Kreis am Himmel seinen Lauf nahm und schliesslich an der nun nicht mehr allzu weit entfernten Kueste im Meer versank. Laute Stimmen drangen aus dem Lager, das zwischen den Huegeln von den hoelzernen Wallen umgeben lag. Still verweilten sie in deiner kleinen Mulde, die von Baum und Dickicht geschuetzt war, spaehten in Richtung des kleinen Dorfes, und lauschten den Klaengen und Lauten, die der Wind naeher trug. Keine genauen Worte oder Gespraeche war auszumachen - dafuer waren sie wohl wirklich nicht nah genug - aber die Art und Weise, wie die Laute klangen, war zumindest fuer den einen der Beiden nicht schwer zu deuten. Deutlich in Aufruhr war das Dorf dort auch in den Abendstunden, und waehrend manche sich dem Fest und Sieg froehnten, klangen andere Stimmen laut dazwischen, die mehr Aerger und Sorge in sich trugen. Intuitiv wollte er wohl naeher treten, als die Hand des anderen ihn an der Schulter zurueck hielt. Ein wortloser Deut in Richtung der Huegel um das Dorf herum folgte und wurde von dem anderen mit einem Nicken zugestimmt. Fuer einen kurzen Moment erklang eine leise Gesummte Melodie zwischen den Beiden, einer hob die Hand und schien vor sich in der Luft zu zeichnen, was ihre Koerper langsam wieder ins Verborgene huellte - bevor die Laute um sie herum vollkommen geschluckt wurden. Ein weiteres Nicken folgte und keine zwei Herschlaege spaeter waren die Fuesse schon wieder in Bewegung, um sich in einem Bogen um das Dorf herum auf den Weg zu einer hoeheren Lage zu machen. Im Fackelschein waren die Zelte und Huetten erhellt, die Bewegungen im Dorf den vernommenen Lauten entsprechend. Beobachtend wanderten die zwei Augenpaare ueber das was fuer sie erkennbar war, und fixierten sich schliesslich auf einem festen Punkt. Die Augen des einen wanderten kurz darauf wieder, ueber das Dorf hinweg, um sich einen Ueberblick ueber die Wege zu verschaffen, doch wurde dies jaeh unterbrochen. Geheul durchbrach die Nacht, aus der Dunkelheit auf den Huegeln dringend, und ungutes Grollen war aus nicht allzu weiter Entfernung zu hoeren. Ohne grosses Zoegern reagierten die beiden Spaehenden in dem Moment, eilten auf die Beine und den gekommenen Pfad wieder hinab, waehrend die wetzenden Laute hinter ihnen langsam aufholten... [spoiler]Mit SL abgesprochen[/spoiler] |