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06.04.2016 12:44:38
[Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#106634)
Grauherz
Es kam in den nächsten Tagen immer wieder vor das Alissa Thensen, die Mitbesitzerin des Hospitals zu Mirhaven, ihr Augenmerk auf die Heiler und Krankenpfleger/schwestern innerhalb des Gebäudes legte. Vor allem Johanna von Rabenstein wurde von ihr aufmerksam beobachtet und sie begleitete die Heilerin auf ihre Runden. Doch auch die neue Krankenschwester Hannah wurde beobachtet.

Beobachtete Versorgung von Wunden.

Den Umgang mit den Verletzten und Kranken.

Die Nutzung der medizinischen Gerätschaften.

Hin und wieder nickte sie oder lächelte oder wirkte gar ernst.
06.04.2016 15:46:25
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#106652)
Zimtstern
[u][b]So konnte Alissa allgemein folgendes beobachten wenn sie Johanna ins Auge fasste: [/b][/u]

Die Dienerin der Erdmutter trat ihren Dienst immer ein gutes Stück vor der geforderten Zeit an und brachte meist eine Kleinigkeit von den Bauernhöfen mit. Mal ein Sack Äpfel oder Möhren oder Backwerk. Jenes spendete sie meist der Armenküche oder teilte es mit ihren Kollegen. Ohnehin ist Johanna eine sehr freundliche und genügsame Person. Bisher kam es nur selten vor, dass sie einmal kein Lächeln auf ihren Lippen trug. Ihre Arbeit erledigt sie stets pflichtbewusst und routiniert. Auch scheut sie sich nicht davor einmal die Böden zu schrubben oder aber Tätigkeiten zu erledigen die normalerweise nicht in ihr Aufgabenfeld gehören. Ihr Wissen teilt sie nur zu gerne mit Kollegen und bei Fragen hat sie keine Scheu davor einmal in einem Buch etwas nachzuschlagen oder aber Dante oder Alissa um Rat zu fragen. Der stetige Austausch mit ihren Kollegen ist ihr ohnehin sehr wichtig. Hat sie einmal weniger zu tun erkundigt sie sich ob sie jenen zur Hand gehen kann oder ob sie ihnen vielleicht Arbeit abnehmen kann. Ebenso hat sie bisher nie etwas dagegen gehabt wenn einmal Schichten getauscht werden mussten oder aber sie länger bliebt, damit ein Kollege früher gehen konnte. Ihre Patienten behandelt Johanna stets freundlich und vorurteilsfrei. Dabei geht sie stets mit großem Fingerspitzengefühl vor und wahrt dennoch eine professionelle Distanz. Jene Patienten die sie zuletzt über einen längeren Zeitraum gepflegt hatte vermochten nichts Negatives über die junge Frau zu berichten. Im Gegenteil. Einige hatten sogar größere Summen gespendet.

Alles in allem ist zu sagen, dass Johanna ihre Arbeit im Hospital liebt und ihr mit Feuereifer nachgeht.


[b]1) Beobachtete Versorgung von Wunden:[/b]

Wie Johanna in jenem Fall vorgeht ist natürlich abhängig von der Wunde an sich. Sie achtet jedoch immer im höchsten Maße auf Sauberkeit. Vor der Behandlung des Patienten reinigt sie sich erst einmal routiniert ihre Finger und danach begibt sie sich an die schonende, aber gründliche Reinigung der Wunde. Je nach Fall ist es natürlich zuvor wichtig zuerst die entsprechende Extremität abzubinden, sodass kein zu hoher Blutverlust auftritt oder aber die Wunde muss überhaupt nicht mehr gereinigt werden weil die Extremität Amputiert werden muss usw.
Die danach folgenden Schritte sind auch wieder abhängig von der Größe und Beschaffenheit der Wunde an sich. Je nachdem muss sie genäht werden, ausgefranzte Wundränder müssen entfernt usw.

Letztendlich ist zu sagen, dass Johanna Ahnung von dem hat was sie tut und sie die Menschen mit ruhiger Hand behandelt und so schonend wie möglich vorgeht. Ihre Patienten versucht sie dabei so gut sie kann abzulenken, um ihnen die Angst zu nehmen und sie zu beruhigen.

[b]2) Der Umgang mit den Verletzten und Kranken:[/b]

Die Patienten werden von Johanna stets freundlich und vorurteilsfrei behandelt. Ämter und Titel sind ihr dabei völlig gleich. Jeder erfährt genau die Behandlung die er benötigt um zu genesen. Wünsche der Patienten oder aber der Familien der Patienten werden, sofern es möglich ist, natürlich von der Heilerin erfüllt oder beachtet. Während ihrer Arbeit wahrt Johanna jedoch immer eine professionelle Distanz. Sofern es ihre Zeit erlaubt nimmt sie sich jedoch auch einmal einen Augenblick um mit jenen zu plaudern die nur selten oder aber gar keinen Besuch bekommen und das Bedürfnis verspüren zu reden. Die Akten der Patienten werden stets sauber und gut lesbar geführt und Besonderheiten gibt sie gerne noch einmal mündlich an ihre Kollegen weiter.

Allgemein ist zu sagen, dass Johanna ein herzlicher und kompetenter Umgang mit den Patienten wichtig ist. Sie sollen sich im Hospital gut aufgehoben fühlen und keine Ängste davor entwickeln. Ebenso sollen sie einen guten Eindruck vom Haus erhalten.

[b]3) Die Nutzung der medizinischen Gerätschaften[/b]

Johanna geht mit jenen äußerst pfleglich um. Nach ihrer Benutzung werden sie sogleich ordentlich gereinigt und danach wieder an ihren Platz geräumt. Ordnung und Sauberkeit scheinen der Heilerin offenbar sehr wichtig zu sein. Gerätschaften die nicht mehr funktionstüchtig sind oder aber kaputt werden von ihr aussortiert und in Absprache neu beschafft. Utensilien die langsam zur Neige gehen werden von ihr frühzeitig auf dem Markt gekauft, sodass keine Engpässe eintreten können. Gerade bei Dingen die nur schwerlich auf dem Markt zu erstehen sind lagert sie gerne Vorräte an. So ist es zum Beispiel bei Kräutern der Fall. Im Frühjahr und im Sommer versucht sie genügend Pflanzen zu trocknen und einzulagern, sodass es im Winter nicht an jenen mangelt.

Festzuhalten ist in diesem Fall, dass sie sich dem Wert der Geräte und der Wahrung von Ordnung und Sauberkeit im Hospital wohl bewusst ist und es ihr selbst sehr wichtig ist. Gleiches gilt für Lagerung von Vorräten. Dabei achtet sie natürlich darauf, dass sie sämtliche Anschaffungen und dergleichen mit Alissa und den Kollegen bespricht.
06.04.2016 17:01:13
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#106654)
Darkangel
Einen Tag nach dem Gespräch mit Dante erschien Hanna sehr früh im Hospital um ihren Dienst anzutreten.

Zuerst bat sie eine der anwesenden Personen die zum Hospital gehörten sie durch das Zimmer mit den Krankenbetten zu führen. Danach stellte sie ihren Stock an die Wand neben der Tür und versuchte es alleine. wer sie dabei genau beobachtet merkte das sie leise vor sich hin zählte und ab und an mit der Zunge schnalzte. Als sie die Tür wieder erreicht hatte lächelte sie zufrieden.

So konnte der Dienst beginnen .. höflich stellte sie sich dem Personal und den Patienten vor. Danach fragte sie welche der Kranken sich selbst waschen konnte und wer Hilfe am Bett brauchte ... so erledigte sie diesen Teil der Krankenpflege als erstes, danach kümmerte sie sich um die Betten welche sie aufschüttelte oder wenn es nötig war frisch bezog.
Danach ging sie die Nachttische ab sammelte gebrauchte Becher und Wasserkrüge ein und stellte neue hin, so das jeder Patient frisches Wasser oder frischen Tee am Bett hatte und jeweils einen sauberen Becher.
Patienten welche im Bett bleiben mussten versorgte sie dann auch mit Frühstück. hier erkundigte sie sich vorher ob jemand eine spezielle Kost bekommen würde.

Als all diese Grundpflege erledigt war suchte sie Johanna auf um zu fragen was sie sonst noch tun könne um den Heilern die Arbeit zu erleichtern.

Ab und an sah die junge Frau auch nach Ludwig falls dieser noch im Hospital war und unterhielt sich mit ihm.

Auffällig war das sie für jeden ein Lächeln und ein freundliches Wort hatte, Wünsche der Kranken erfüllte sie soweit es ihr möglich war. .. und immer wieder sah man wie sie sich nach dem Besuch bei einem Patienten sorgfältig die Hände säuberte.
15.04.2016 18:57:47
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#106942)
Grauherz
Seid einigen Tagen wird es innerhalb des Hospitales schon aufgeregt gewispert. Alissa Thensen und ihr Mann würden sich in den teilweisen "Ruhestand" begeben. Das Alter begann sie einzuholen.
Die Frage die ein Jeder innerhalb des Hospitals sich stellte :

Wen würde Alissa als Nachfolger bestimmen?

Und schließlich war es heraus. Nach einem Abend, in welcher Alissa sich innerhalb des Behandlungsraumes mit einem Heiler unterhielt, kam sie mit einem zufriedenen Lächeln heraus.

Und ließ bekannt machen, das Johanna von Rabenstein von jenem Tage an die Leitung des Hospitals übernehmen würde. Alissa würde noch einige Wochen anwesend sein um sie einzuarbeiten. Auch würde das Ehepaar die Besitzer des Hospitals von Mirhaven bleiben, aber alle wichtigen Entscheidungen würde von nun an die Heilerin Johanna treffen. Sie würde die Person sein, die von an angesprochen werden mußte wenn es um das Hospital ging.
23.04.2016 12:48:05
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#107266)
Grauherz
Ein Silberwächter eilte in das Hospital, achtlos darauf wer ihm im Weg stand. Eilig sieht er sich um und ruft sodann laut.

[b]"Ich brauche sofort einen Heiler im Rathaus!"[/b]
23.04.2016 16:58:07
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#107288)
Zimtstern
Im Hospital würde der Silberwächter wohl rasch fündig. Johanna war gerade mit einem Bündel Verbände auf dem Flur unterwegs als er beinahe in die junge Priesterin hinein rannte.

Sie zögerte nicht lange und würde den Wächter ins Rathaus begleiten.
24.04.2016 11:45:07
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#107321)
Zimtstern
Etwa eine Stundenkerze nachdem Johanna zum Rathaus aufgebrochen war, kehrte sie mit zwei Silberwächtern zurück ins Hospital. Jene trugen einen schwer verwundeten, aber schlafenden Kameraden auf einer Trage in den hinteren Teil des Hospitals. Der Überlebende des Angriffs sollte sich nun erst einmal ausruhen und wieder langsam zu Kräften kommen.

Man sah Johanna an, dass das Ereignis sie sichtlich mitnahm und so machte sie sich erst einmal auf zum silbernen Drachen. Sie brauchte nun dringend einen Schnaps.

[b]Wenige Stundenkerzen später…[/b]

..kehrte eine völlig verdreckte und zerzauste Johanna zurück ins Hospital. Dort angekommen musste sie dringend mit Alissa sprechen. Sofern sie jene auffinden würde, würde sie ihr berichten was sich vor wenigen Stundenkerzen an den Höfen zugetragen hatte. Überlebende gab es keine. Aber immerhin Spuren die auf den Verbleib der Fürstin hindeuteten. Johanna hoffte, dass dies Alissa zumindest eine Spur beruhigen würde. Immerhin sah es so aus als ob ihre Verwandte noch lebte.

Danach sah man Johanna hinter dem Schreibtisch im Behandlungszimmer diverse Schreiben aufsetzen und jene später selbst fortbringen.
28.04.2016 15:20:02
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#107522)
Zimtstern
Die Kämpfe in der Arena sollten nicht ohne Verwundete enden. Und so kam es, dass im Abstand von einigen Stundenkerzen bereits mehrfach Angestellte der Arena mit einer beladenen Trage im Hospital erschienen um verletzte Kämpfer in die fähigen Hände der Heiler zu übergeben. Unter den neuen Patienten befanden sich auch Luca und Ctac. Beide hatten sich unglücklicherweise den Kiefer gebrochen und würden sich nun wohl oder übel auf einen längeren Aufenthalt im Hospital einstellen müssen.

Nachdem sich die Aufregung durch die neuen Patienten gelegt hatte würde Johanna ihre Kollegen einmal zu sich rufen. Es galt wichtiges zu besprechen. Die Stadt plante einen potentiellen Großeinsatz der Silberwächter zur Befreiung der Fürstin. Es galt entsprechende Vorbereitungen dafür zu treffen. Die Vorräte an Arzneien und Verbandsmaterial mussten aufgefüllt werden. Ebenso hatten sich alle Heiler am Tag des Einsatzes im Hospital aufzuhalten um im Fall der Fälle schnell agieren zu können.

Fragen ihrer Kollegen würde sie natürlich gerne beantworten. Ebenso war sie für Hilfe bei den Vorbereitungen sehr dankbar.
28.04.2016 17:16:37
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#107527)
Darkangel
Hanna, hörte sich die Ausführungen von Johanna genaustens an.
Vorsichtig machte sie den Vorschlag die Verletzten schon im Vorfeld, also beim Transport oder im feldlazarett, entsprechend nach Schweregrade zu kennzeichnen, so das die Heiler noch schneller und effizienter helfen konnten.

Zudem fragte sie ob man nicht auch die Krankenbetten entsprechend verteilen könne. Die Schwerstverletzten sollten in das beste Krankenzimmer kommen wo sie viel ruhe hatten und gestaffelt könnte man die anderen Verletzen betten. Immerhin kam man wohl nicht drumherum Notbetten herzurichten.
Auch schlug sie vor entsprechend schon in das Zimmer für die Schwerstverletzten Arzneimittel, Behandlungsbesteck und Verbände zu lagern, so das alles schon griffbereit in diesen Zimmer war.

Es waren nur Vorschläge die sie Johanna machte um der Flut an Verletzten so gut es ging Herr zu werden.

Hanna würde auch im Laufe der Tage für ausreichend sauber Handtücher und Bettwäsche sorgen. Auch bot sie Johanna an sich um fehlende Dinge zu kümmern.


Sie wartete die junge Frau auf die weiteren Anweisung der Heilerin Johanna.
02.05.2016 16:15:55
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#107689)
Zimtstern
Johanna lauschte ihrer Kollegin und ihren Vorschlägen aufmerksam und nickte hier und da. Die Patienten farbig zu markieren hatte sie ebenso bereits im Sinn gehabt. Auch musste die Kirche des Kelemvor noch benachrichtigt werden, sodass jene die nicht mehr zu retten waren, rasch überführt werden konnten. Was die Anzahl der Betten betraf sollten einen Tag vor dem Auszug des Heers die Tische und Stühle in der Armenspeisung vorsorglich einmal verrückt werden, sodass dort Verwundete im Bedarfsfall untergebracht oder behandelt werden konnten.

Ansonsten galt es die letzten Lücken im Lager zu füllen und alles Notwendige für den Tag vorzubereiten. Johanna würde ihre Kollegin in den nächsten Tagen wohl das ein oder andere Mal zum Markt schicken um bestellte Kleinigkeiten abzuholen.

Was für den Tag jedoch von entscheidender Wichtigkeit war, war Ruhe zu bewahren. Es durfte kein Chaos im Hospital ausbrechen und die Angestellten mussten das letzte Wort behalten. Diskussionen mit Angehörigen oder Freunden der Patienten galt es tunlichst zu vermeiden. Sie fraßen lediglich kostbare Zeit, die am Ende für die Behandlung der Verwundeten fehlen würde.
06.05.2016 09:22:29
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#107802)
Grauherz
......und so erfolgreich die Rückkehr der Armee und der Fürstin auch war, ihre Arbeit beendet nun, fing die Arbeit innerhalb des Hospitals erst an.

Sämtliche Betten waren belegt, gar jene, welche man rasch von vielerlei Orten in das Hospital brachte um alle Verwundeten aufzunehmen. Laute des Schmerzes füllten die sonstige Stille und die Heiler und Helfer waren eifrig dabei sich um die verletzten Wächter zu kümmern. Der ein oder andere mochte den Kampf gegen den Tod nicht gewinnen, aber die meisten mochten durch Pflege und die Gunst der Götter - und den fähigen Händen der Heiler - alsbald wieder das Lazarett verlassen können.
07.05.2016 01:41:28
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#107872)
Nachtengel
Meree erkundigte sich bei der Priesterin und Leiterin Johanna nach dem Befinden der Verletzten. Sie selbst hatte nur geringfügige Schrammen erlitten.
Spontan bot sie Johanna ihre Unterstützung in ihrer Freizeit an, die auch angenommen wurde. Schon mehrfach hatte sie im Hospital mit geholfen.

Betten beziehen, Essen bringen, Füttern, beim Verbandswechsel helfen, sie unterstützte die Heiler, so gut sie konnte. Der Ablauf im Hospital war ihr geläufig, war sie doch selbst recht lange dort. Sie hatte auch tröstende und aufmunternde Worte für die Verletzten und Angehörigen.
Sie bewegte sich bei ihren Verrichtung leise um niemanden in seiner Ruhe zu stören.

Sie achtete aufmerksam drauf, wer noch eine helfende Hand brauchte und ist sich auch nicht zu schade um Aufzuräumen oder zu putzen.
09.05.2016 18:30:04
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#107978)
Zimtstern
Die Tage nach der Schlacht herrschte emsige Betriebsamkeit im Hospital der Stadt. Die vielen Patienten mussten versorgt werden, Fragen der Angehörigen wollten beantwortet werden und ebenso galt es stetig auf dem Markt neues Material zu erwerben.

Aufgrund der Fülle der Arbeit hatte Johanna zwei Helfer angestellt. Meree kannte sich zum Glück schon im Hospital aus und konnte direkt mit der Arbeit beginnen. Rasmus würde sie zuvor noch sämtliche Räumlichkeiten zeigen und ihn dann Hanna zuweisen. Die junge Kollegin sollte Rasmus fort an mit einfachen Aufgaben versorgen und ihn mit den Abläufen des Hauses vertraut machen. Dabei sollte Rasmus Arbeitsschwerpunkt auf der Ausführung von Botengängen und kleineren Einkäufen liegen. Ebenso war der ältere Herr ein gelernter Holzhandwerker und konnte sich den kaputten Möbeln im Lager annehmen.

Was Johanna anging arbeitete jene momentan deutlich mehr als sonst. Sie achtete jedoch sehr darauf genügend zu schlafen und zu essen. Zudem verließ sie auch weiterhin in regelmäßigen Abständen das Hospital um im Umland Kräuter zu sammeln oder aber um Hausbesuche zu tätigen.
09.05.2016 19:13:30
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#107979)
Sitareh
Was auch immer den heruntergekommenen alten Kerl dazu bewogen hatte nach der Schlacht im Lazarett auszuhelfen, obwohl er nach eigenen Angaben keinerlei Erfahrungen mit Wundversorgung hatte, und auch sonst eher Abstand zu den Verwundeten hielt, es schien ihm wichtig genug, dass er nach dem ersten Tag wieder kam, und auch am Tag darauf und denen danach. Nicht immer pünktlich und nicht immer vollkommen nüchtern, aber selbst trotz leicht angetrunkenen Zustandes einigermaßen brauchbar. Manchmal musste man ihn eben zweimal ansprechen, wenn er mit blankem Blick dastand oder stoisch einer einfachen Arbeit nachging. Zumindest stand er nicht im Weg herum und lieferte recht zuverlässig, was er besorgen sollte. (In einem Fall besorgte er sogar Jemanden wieder, der sich frühzeitig selbst entlassen hatte.)
21.05.2016 18:43:14
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#108442)
Sitareh
Nachdem das Arbeitspensum im Lazarett wieder auf das übliche Niveau zurückgegangen war, wandte sich Rasmus wohl auch wieder anderen Dingen zu. Nur noch einmal tauchte er offensichtlich verkatert im Lazarett auf, um mit Hilfe einer eher spröden Leine, die scheinbar schon viele Jahre Mirhavener Wetter hinter sich hatte, umständlich Raummaße zu nehmen. Sein abschließender Blick auf die mitgeführte, eigenwillige Strichliste nachdem er das Hospital wieder verließ, verriet Skepsis. Ein Blick, über die Schulter geworfen, galt dem Dach des Lazaretts, das einige Momente mit müden Augen studiert wurde, ehe sich der alte Kerl bartkratzend wieder ins Nordviertel trollte.
21.05.2016 19:10:57
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#108444)
Halvar
Neuester Patient des Hospitals war wohl ein äußerst mürrischer Zwerg, der bewusstlos eingeliefert wurde. Sobald dieser jedoch wach war, bewarf er das Personal mit dem was gerade in der Nähe war, wenn sie ihn verarzten wollten. Stattdessen verlangte er grummelnd nach Dante, wenn er nicht gerade vor sich hin fluchte.
21.05.2016 20:32:00
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#108448)
Grauherz
Keine halbe Stunde nachdem der fluchende Zwerg alle Heilungsversuche abgewiesen hat, trat Tabitha in das Hospital. Unter einem Arm trug sie ein kleines Fass Auraun mit sich. Sie verschwand in Richtung des Zwergen und man würde hören, wie das Fluchen zumindest eine kleine Zeitlang endete.
21.05.2016 21:20:51
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#108451)
Marenzi
Es dauerte etwas länger, bis auch der Schiffsarzt das Lazarett betrat. Ein Patientenbesuch im Hafen hatte ihn wohl aufgehalten. Als der Mann von den Schwestern unterrichtet wurde, was sich zugetragen hatte, schulterte er seinen Seesack und betrat das Patientenzimmer, in dem Dalburt zu finden war.
Wie er Tabi dort sitzen sah, hob er einen Mundwinkel und nickte ihr zu.
"Hab gehört, du bist in Schwierigkeit'n gerat'n, hn?", sprach er ruhig und amüsiert gen Dalburt.
"'ch hoffe, der andere sieht schlimmer aus?"
21.05.2016 21:31:09
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#108452)
Grauherz
Tabitha lächelte Dante zu und würde den Platz mit ihm tauschen. Und Dantes kundiges Auge würden einen frischen Verband an Dalburts Gesicht erkennen und das sein Arm in einer stützenden Schlinge liegt. Tabitha hatte wohl erste Versorgungen schon erledigt. Erklärt ihm dann die Lage und tritt danach zurück um ihn arbeiten zu lassen.

[i]"Er hat eine tiefe Wunde an der Wange. Die mußt du gewiß nähen. Und seine Schulter ist ausgekugelt."[/i]
21.05.2016 21:44:20
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#108453)
Halvar
Der Zwerg mustert Dante einen Moment lang, offenbar zu lange, da Tabitha ihm schon die Lage schildert.
[b]"Ich hab wenigstens kein aufgeschlitzen Bauch, im Gegensatz zu dem Mistvieh hoffentlich."[/b] grummelt der er. [b]"Ansonsten, dass was sie sagt."[/b] Damit auf Tabitha deutet.
[b]"Brauch nur meinen Arm wieder und dem Gesicht fehlt nur ein glühendes Eisen, das Mädchen wil aber nicht."[/b]
23.05.2016 22:03:15
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#108527)
Marenzi
Dante maß den Zwergen mit einem kritischen Blick und hockte sich an sein Bett.
"Da lässt man Zwerge einmal allein..", brummte er und packte seine Heilerutensilien aus.
Dante nahm die Verbände und Tupfer ab, die Tabitha und die anderen Heiler schon notdürftig an den Zwergen geklatscht hatten.
Der Prozess des Schulter-einrenkens war weniger angenehm als er hätte sein können. Überwiegend war dies wohl Dantes eher praktisch veranlagter Heilmethodik zuzuschreiben. Wer eben auf nem wankenden Schiff Operationen durchführte, und es gewohnt war, Seemänner entweder mit nem Hammer oder einem Rum zu betäuben - manchmal auch beidem - brachte ohne groß herumzureden, den Arm in die richtige Position und mit einem kräftigen Ruck poppte das Gelenk zurück in die Pfanne. Dabei gab er dem Verletzten nicht großartig Chance, zu reagieren oder zu protestieren.
Immerhin reichte er ihm als Entschädigung einen kleinen Humpen. Das war doch was.

Dante betrachtete dann das zugerichtete Gesicht und schüttelte den Kopf. "Hübsch's anders, eh? 'ch kann nich versprechen, dass keine Narbe zurückbleib'n wird. Aber 'ch werds versuchen, aye?"
So begann Dante seine Nähutensilien zu reinigen - mit reinem Alohol. Und Dalburts offene Wunden gleich mit. Hier wurde eben nicht herumgepienst.
Proteste und Flüche des Patienten wurden mit munterem Gesumme oder Seemannsliedern übergangen.
Dante ging rasch zu Werke und nähte die hässliche klaffende Wunde an der Wange Dalburts, doch das Auge umging er vorsichtig.
Er reinigte, beschmierte die Nähte mit Salbe und ließ sie an der Luft trocknen, während er überlegte, wie er mit dem beschädigten Auge am Besten umgehen sollte.
"Das kann'ch nich so einfach nähen, Kurzer... und ehrlich gesagt,... weiß'ch nich, ob ich es retten kann. Ich würde es am Liebsten mit ein paar Tropfen reinigen und dann ein paar Tage beobachten, wie es sich verhält. Wenn die Sicht nicht zurückkehrt oder das Auge trüb wird.. muss ich es herausnehmen."
24.05.2016 12:30:02
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#108556)
Halvar
Das vom Blutverlust blasse Gesicht des Zwergs verfinsterte sich, nach Dantes Worten.
In ihm schien es zu brodeln und Hass heran zu wachsen, doch nach einen qäulend langen Moment Stille grunzte der Zwerg seinen Groll beiseite, der sich gegen keinen der Anwesenden gerichtet haben zu schien. "Pah! ... Mach was du für richtig hälst, Junge"
"Du bist der Heiler, nicht ich."
So ließ der ohnehin stark vernarbte und zähe Zwerg jegliche Behandlung Dantes über sich ergehen. Wunden waren die unwillkommene Erinnerung eines Söldners daran, dass er noch lebte. Vermied man sie zwar so gut es ging, doch war auch jede Narbe ein Beweis des Überlebens.
... und jeder Schmerz ein Preis den er zu zahlen hatte...
26.06.2016 18:35:33
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#109448)
Zimtstern
[b]Momentane Geschehnisse im Hospital
[/b]
Johanna hatte von der Rätin und auch von Elona erfahren, dass es bald zum Kampf gegen die Dämonenschwestern kommen sollte. Aus diesem Grund galt es nun Vorbereitungen im Hospital zu treffen. So überprüfte Johanna penibel sämtliche Vorräte an Heilmaterial und an Lebensmitteln und notierte sich woran es in Kürze mangeln würde. Jene Dinge würde sie schleunigst auf dem Markt bestellen oder aber falls vorhanden direkt erwerben. Ebenso setzte sie ihre Kollegen darüber in Kenntnis, dass sie wahrscheinlich in Bälde wieder alle Hände voll zu tun hätten. Auch kontaktierte sie jene Personen die so freundlich gewesen waren während der Schacht in den Nebellanden weitere Betten für das Hospital zu organisieren, wohlmöglich würde man in Bälde wieder zusätzliche Betten brauchen. Die Priesterin hoffte zwar nicht, dass man erneut derart viele Betten brauchte aber sie zog es nun einmal vor vorbereitet zu sein.
12.07.2016 08:01:05
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#110006)
Lyvain
Brynhild tauchte mit einem großen Feldhasen im Hospital auf und übergab das Tier einer der Mitarbeiterinnen der Armenspeisung. Das Tier war bereits aufgebrochen und alle Organe wurden entfernt, es musste also nur noch gehäutet und zubereitet werden.

[i]Die Priesterin der Erdmutter bat mich euch dies für die Armen zu bringen.[/i]

Kommentierte sie ihre Gabe knapp und genauso schnell wie sie gekommen war verschwand sie auch wieder.
12.07.2016 12:14:26
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#110009)
Grauherz
Vermehrt konnten Besucher des Hospitals beobachten wie Vorbereitungen getroffen wurden um den baldigen Umbau zu beginnen. Schreinermeister und Maurer kehrten ein, maßen die Wände und den Boden aus. Testeten die Festigkeit der Decke.
Murmelten miteinander und zeigten auf einen Plan in ihren Händen. Hin und wieder wurde genickt oder der Kopf geschüttelt.
Oft sah man auch die Besitzer des Hospitals bei jenen Männern stehen und mit ihnen reden. Sie zeigten stets auf die Decke oder bestimmte Ecken und schienen in ihren Wünschen, wie das Hospital sich entwickeln sollte, sehr bestimmte Wünsche zu haben.

Und schließlich wurden erste Arbeiten am Gebäude selbst begonnen....
30.07.2016 01:42:04
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#110366)
Ashes
Roan kam rein. Er hatte sich vor kurzem gewaschen, aber dennoch war die Buttersäure zu riechen, welche normalerweise entsteht, wenn Bakterien Schweiß mit ihrem Stoffwechsel umwandeln. Konnte er sich einige Zeit lang nicht waschen? Anscheinend nciht, wie die Fesselmale an seinen Handgelenken erzählten. Er meint, er sei zur Untersuchung hier, würde sich aber den Umständen entsprechend doch recht gut fühlen. Der Magier machte auf jeden Fall einen müden Eindruck.
19.08.2016 19:13:31
Hospital Geschehnisse (#110900)
Ashes
Kim und Hendrik, welche sich im Hospital auskurierten, wurden des öfteren von Roan besucht. Hendrik bekam seinen Rosentee und einen gut befüllten Korb mit Leckereinen. Kim brachte er einen neuen hübschen Hut und alles für den Fall, dass sie länger bleiben muss.
23.08.2016 21:54:29
Aw: Hospital Geschehnisse (#110995)
-Depp-
Spaet in der Nacht betritt ein geruesteter Mann um die 30 das Hospital. Bei sich traegt er einen Beutel, den er nach kurzem Fragen einer der Nachtschwestern fuer die Dame Johanna hinterlaesst. In jenem findet diese ein totes Karnickel, ebenso wie eine kurze Nachricht.

[quote]Von dem verletzten Herren aus dem Biergarten. Er suchte das Hospital auf.
Aidan[/quote]
24.08.2016 12:00:17
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#111000)
Zimtstern
[quote="-Depp-" post=110995]Spaet in der Nacht betritt ein geruesteter Mann um die 30 das Hospital. Bei sich traegt er einen Beutel, den er nach kurzem Fragen einer der Nachtschwestern fuer die Dame Johanna hinterlaesst. In jenem findet diese ein totes Karnickel, ebenso wie eine kurze Nachricht.

[quote]Von dem verletzten Herren aus dem Biergarten. Er suchte das Hospital auf.
Aidan[/quote][/quote]

Das Karnickel würde dankend entgegen genommen werden. Und bereits am nächsten Tag befand es sich in Form von einem kräftigen Eintopf auf der Speisekarte für das Mittagessen der Armenspeisung. Johanna würde Aidan ausrichten, dass er dem Überbringer des Tieres gerne ausrichten konnte, dass er für regelmäßige Fleischlieferungen auch entlohnt werden würde. Vielleicht hatte der Mann ja ein Interesse an einer geregelten Arbeit?

Im Hospital war es nach der Hektik der vergangen Tage wieder recht ruhig. Sah man einmal von den stetigen Bauarbeitern und den Vorbereitungen für den Jahrmarkt in einigen Tagen ab. Auch hatte man mittlerweile damit begonnen die Vorräte an Kräutern und Arzneien für den nahenden Herbst aufzustocken und diverse Kleinigkeiten auf dem Markt zu bestellen.
30.08.2016 13:45:36
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#111133)
Pusteblume
So begab es sich, dass eine für die Heiler unbekannte, junge Frau ins Hospital gebracht worden war. Sie hatte viel Blut verloren, wenngleich die Wunde an der Hand bereits durch einen Zauber des Schlachtenpriesters De Tyrael versorgt worden war. Sie hatte zudem einige geprellte Rippen und weniger schlimme Kratzer am Hals, doch vor allem stand sie stark unter Schock.

Sie berichtete, von einem Drow in schwerer Rüstung nördlich der Stadt angegriffen worden zu sein. Dieser habe ihr, so die eigene Aussage der Frau, Blut entnommen und dieses in einer Phiole mitgenommen. Auch, wenn die Heiler sie eine Nacht beobachten wollten, kehrte sie mit der Hilfe des Magus Hendrik zum Drachen und ihrem Zimmer zurück, nachdem die Verletzungen versorgt und der starke Schock überwunden waren.

Es mag aufgeschnappt worden sein, dass die Frau angeblich den Schlachtenpriester mit einer Waffe innerhalb der Stadt angriff. Ob dieses Gerüchte zu der restlichen Geschichte passt, ist aber doch fraglich.
01.09.2016 09:28:24
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#111211)
Fifaltra
Mitten in der Nacht wurde eine Frau, einigen könnte sie als Mara bekannt sein, mit einer tiefen Stichwunde am Bauch zum Hospital gebracht. Die Wunde war wohl schon etliche Stunden alt und schien zumindest einmal aufs nötigste Versorgt worden zu sein.
Sie schweigt wie es zu den Vorfall gekommen ist, die Wunde scheint aber von einer gebogenen, scharfen Klinge zu stammen.
01.09.2016 14:01:06
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#111223)
Zimtstern
Mara hatte das Glück oder auch Pech, wie man es wohl drehen wollte, dass Johanna in jener Nacht im Hospital ihren Dienst verrichtete. Die Wunde wurde von der erfahrenen Heilerin rasch und sehr sorgsam versorgt. Auch wenn Mara keine Auskünfte geben wollte, so stellte Johanna dennoch einige oberflächliche Fragen. Immerhin musste sie zumindest grob wissen was passiert war und ob man mit weiteren Verwundeten rechnen musste. Die gleichen Fragen stellte sie auch jenen Personen die Mara ins Hospital gebracht hatten.

Aufgrund der Schwere der Verletzung behielt man Mara für mindestens eine Nacht im Hospital. Nahe Angehörige erhielten zudem, sofern die Patientin es wünschte, eine Benachrichtigung von der Priesterin um die Patientin besuchen zu können.

[spoiler]Wenn du Mara heute im Hospital spielen willst komme ich gerne dazu. Ansonsten entlasse ich sie zeitig, damit dein Char nicht zu lange im Hospital liegen muss :) [/spoiler].
02.09.2016 23:55:16
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#111270)
Qso
Es war Nachts, kurz nach der Aufführung im Theater als zwei Frauen in das Gebäude kamen. Die eine trug ein wundervolles Kleid, die andere eine schäbige schwarze Rüste aus Leder und Stoff. Eilig wäre die Schwarzgekleidete zur Apotheke gerannt um dort einfache Mittel gegen Krankheit zu besorgen. Jenes, was gegen fast alles half.

Anschließend würde sie an jenen berichten, der aufmerksam auf den Lärm geworden wäre:
Da war ein Druide in Leder Erde und Knochen gekleidet. Dunkle Haut. Er hat sie krank gezaubert. Es werden viele kommen. Der Kerl der vorhin da war und in der Türe stand.
17.02.2017 23:54:14
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#116042)
-Depp-
Die Nacht war noch nicht vollends vorueber, als es ploetzlich hektischer im Hospital wurde. Zuerst waren es nur zwei Waechter, die herbei geeilt kamen, um eine Tragewagen zu holen. Gemeinsam mit diesem, dem diensthabenden Nachtarzt und zwei Nachtschwestern verschwanden sie keine zwei Minuten spaeter in Richtung der Klostergasse, eilend wohl. Und etwa 5 Minuten spaeter sah man, wie sowohl ein bewusstloser Mann als auch eine bewusstlose Frau auf dem Wagen liegend gen Hospital gekarrt wurde, begleitet von einem wohl adlig gekleideten Mann, der sich den Kopf hielt.
Unterdess machte sich jemand zum Nachbarhaus auf, in der Hoffnung, dass Hanna vielleicht schon wach waere, oder man sie zumindest wecken koenne. Anscheinend stand die dringliche Operation einer Kopfwunde an - und sie war nunmal die beste Heilerin des Hospitals. Und im Hospital wartete da auch tatsaechlich Arbeit auf die Hospitalleiterin. Zum Einen war da die anscheinend adlige Frau, zwar mittlerweile wieder bei Bewusstsein, aber in einem jaemmerlichen Zustand zwischen Schluchzen und Schock. Nebst dieser war ihr Mann, bieder, stramm, und wohl nicht sonderlich warmherzig wirkend. Der Streifschuss an seinem Kopf war wohl mit Hilfe eines Trankes zumindest stabil versorgt worden, auch wenn er dennoch nicht umhin kam, rasche und zuegige Behandlung zu verlangen. Und zu guter Letzt war da die Not-Op einer Kopfwunde, fuer die man sie eigentlich geweckt hatte. Und das war jemand, den Hanna durchaus kannte. Anscheinend bewusstlos und schon fuer die Operation vorbereitet lag dort Aidan auf dem Tisch. Er hatte - ebenso wie der Adlige - eine Kopfwunde. Seine hingegen sah allerdings um einiges boeser aus. Von dem, was Hanna sah, war es wohl ein Pfeil oder Bolzen gewesen, der sich an der rechten Kopfseite, etwa auf Schlaefenhoehe, zu schaffen gemachen hatte: durch die Kopfhaut hindurch, und auch der Knochen darunter war deutlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Provisorisch war die Wunde wohl mit Magie stabilisiert worden, sodass er dem Verbluten entgangen war. Aber faehige Heiler fuer solche Operationen gab es eben wenige, und man sollte das Tun tatsaechlich diesen Ueberlassen.

[spoiler]@Zimt: Ich hab es mal soweit geschrieben, als sei Hanna erreichbar. Waere das nicht der Fall, haette ein anderer Arzt die Operation uebernommen. Ihr wuerde dann natuerlich davon berichtet werden[/spoiler]
19.02.2017 10:09:33
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#116082)
Zimtstern
Hanna zu wecken sollte sich als kein großes Problem erweisen. Sie war es mittlerweile gewohnt, dass man sie zu Notfällen ins Hospital rief und entsprechend schnell vor Ort anzutreffen. Die neu eingetroffenen Patienten wurden ob ihrer Verletzungen rasch kategorisiert und Aidan in den kleinen Operationsraum verbracht. Ebenso ließ sie eine Nachricht an die Gur schreiben und von einem Boten zu den Höfen bringen. Das Fräulein sollte immerhin über den Zustand Aidans aufgeklärt werden. Die nächsten Stundenkerzen würde man Hanna und ihre Helferinnen so schnell nicht mehr zu Gesicht bekommen. Operationen am Kopf brauchten nun einmal ihre Zeit und waren recht kompliziert in der Durchführung. Es dämmerte bereits draußen als man Aidan mit einem dicken Verband am Kopf schließlich in eines der ruhigen Einzelzimmer brachte wo er sich erst einmal von der Operation erholen sollte. Hanna hatte sich indes umgezogen und es sich anschließend mit einigen Akten in Aidans Zimmer bequem gemacht. Bis zu seinem Aufwachen stand er nun unter der Beobachtung des Personals des Hospitals und jedwede Veränderung seines Zustands wurde genau beobachtet. Die Beiden anderen Patienten wurden indes von Hannas Kolleginnen untersucht sowie versorgt und ob des Vorfalls befragt. Was genau hatte sich in der Stadt zugetragen, dass Aidan derart schwer verletzt worden war und musste man mit weiteren Verwundeten rechnen?
19.02.2017 17:07:14
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#116105)
-Depp-
Johanna erkannte wohl, dass die Kopfwunde vorbehandelt worden war - ein Umstand, der ihrer Einschaetzung nach eine Weiterbehandlung ueberhaupt erst ermoeglichte. Wohl mit Hilfe von Magie war die Wunde selbst zuvor stabilisiert und Ansaetze einer Heilung eingeleitet worden. Nur wer den Verband angelegt hatte, der sollte nochmal zu einer Schulung gehen. Die Versorgung in der Hinsicht war tatsaechlich mehr Graus. Dis Stundenkerzen brannten auf der Kerze nieder, waehrend Hanna mit ihren Assistenten die Operation taetigte. Doch am Ende war es die Muehe wohl wert, und sie konnte die Operation erfolgreich abschliessen. Ihrer Einschaetzung nach war die Wunde auch nicht lang genug offen oder gefaehrlicher Verkeimung ausgesetzt gewesen, als das sie die Komplikation einer Entzuendung vermuten wuerde. Dennoch - besonders ob der kritischen Lage am Kopf - sollte man die Wunde und deren Heilprozess fuer die naechsten Tage wohl noch im Auge behalten.
Als Aidan erwachte, wirkte er doesig und - wohl von den Narkosemitteln, die ihm verabreicht worden waren - beschwippst und verwirrt. Zeichen der Verwirrung, die auf einen langzeitigen Hirnschaden schliessen lassen wuerden, gab es jedoch nicht, und so war sich Hanna ziemlich sicher, dass der Tormit nach ein paar Tagen Ruhe und entsprechender Versorgung wieder der Alte sein wuerde. Zu den Umstaenden, die dazu fuehrten, konnte er ihr jedoch erstmal keinerlei Angaben machen. Er schien sich da selbst garnicht mehr so recht zu erinnern. Auch das war allerdings nichts, was Hanna in groessere Besorgnis stuerzte, sondern eher eine haeufige Nebenwirkung von Schaedeltraumen, die sich meist nach erfolgreicher Behandlung erledigte.
Ihre Kollegen hatten derweil die anderen Patienten versorgt. Fuer Hanna war es an der Stelle vielleicht verwunderlich, dass der Mann mit der Kopfwunde diese an der gleichen Stelle trug wie der Tormit, den sie eben erst versorgt hatte. Nur wirkte die Seine kleiner und hatte die Schaedeldecke nicht penetriert. Ansonsten verhielt sich der Herr gegenueber Hanna eher abweisend, und seine Frau - so schien es - war wohl nicht befugt Auskuenfte zu geben. Neben der Forderung nach einer Entlassung, bekam Hanna da tatsaechlich wenig zu hoeren.
Einer der Waechter, der die Patienten eingeliefert hatte, war fuer Hanna da weitaus hilfreicher. Jener erzaehlte ihr, dass die Attentaeterin wohl gefasst worden waere, und es bei der Festnahme zu Komplikationen kam, die in den Verletzten resultierten. Umgekommen sei jedoch niemand, und mit der Festnahme der Attentaeterin sei wohl vorerst sichergestellt, dass sie mit keinen weiteren Verwundeten zu rechnen habe. Der Waechter selbst war bei dem Tumult, der zu den Verwundeten fuehrte, nicht anwesend gewesen. Von dem, was die Anwesenden berichtet hatten, kam es wohl zu einem Angriff auf den Herren des Hauses. Wie genau der Tormit zu seiner Wunde kam, habe wohl etwas mit Magie zu tun, die er bei dem Angriff gewirkt hatte. Aber was genau das war, vermochte der Silberwaechter nicht zu sagen.

[spoiler]Aussagen und Reaktionen der NPC mit SL (Ban) abgesprochen.[/spoiler]
31.05.2017 13:27:39
[Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#118753)
Kriegerin
[b]2017-05-31 Keara im Hospital von Mirhaven[/b]

Keara haßte das Hospital von Mirhaven!

Immer wenn es in ihrem Leben besonders schlecht lief, fand sie sich hier wieder, wurde hier festgehalten oder sie mußte jemanden mit Diplomatie, Zwang oder Gewalt hier rausholen!

Wenn Phyra Hass im Hospital vermutet hätte, hier in diesem Moment hätte sie ihn gefunden.

Zuletzt war es Jond gewesen.

Jetzt Almaras.

[URL=https://www.pic-upload.de][IMG]https://www2.pic-upload.de/img/33259248/2017-05-30KearaundAlmerasinGefangenschaft15.jpg[/IMG][/URL]

Almaras de Tyrael, der mit ihr gehen würde, wenn er sich erholt hatte?

Doch jetzt hieß es alle Gedanken an das Hospital und seine Dunklen Einflüsse und Erfahrungen hier zu verdrängen und der Lage Herr zu werden. Und vor allem rasch zu genesen.

Keara hatte ihren Körper für Tyrannos steht’s im tadellosen Zustand zu halten. Und wie sehr sie die Pfeilwunde aus dem Schutz für Ulfric in der Schulter sie behindert hatte, hatte sie gestern gesehen.

Die Sache mit den Drowzerstörerin war dagegen regelbar, wenn sie wieder bei Kräften war? Die ein oder andere Sache schwebte ihr vor nur... diese Gier nach Seelen schmeckte Keara einfach nicht. IHM war alles untertan, nicht den Dunkelelfen.

Nach einer Weile gelang es Keara still zu liegen. Nur Schlaf wollte sich nicht einstellen. Dafür war sie einfach viel zu knapp der Entführung durch die Drows von Phyra entkommen. Phyra. Eine Frau, die nicht gezögert hatte, als sie die Gelegenheit hatte Almaras zu töten.

Es war ver´dammt noch mal etwas Anderes in der Schlacht oder im Zweikampf zu töten, als einen wehrlosen Gefesselten ohne vorherigen Jagd auf ihn und ohne Urteil. Selbst der dunkelsten Ecke des Valvecer Kerkers hatte Keara die Dinge stehts, wenn niemand hinschaute, „aufrechter“ gelöst.

In dieser Hinsicht hatte sie zudem Aidan unterschätzt.

Keara war bei ihrem Brief vollständig davon ausgegangen, dass er Almaras nicht gefährden würde!

Und ihre Bedingungen so gewählt, daß sie zum einen kleinen Vorteil erreichte, zum anderen aber nicht unverschämt wurde und dass der Tyrann besänftigt worden wäre, da sie langfristig noch einen weiteren Gewinn heimgebracht hätte.

Jetzt aber war sie eines Besseren belehrt worden über Aidans Charakter. Nicht nur, daß er den Tod von Almaras billigend in Kauf nahm um ihr trotzen zu können, nein ignorierte auch die Bedingungen und er kam auch mit einer unsichtbaren Frau , die Keara später als Tia´vin erkannte und zwei weiteren vor der Tür. Dreufang, der seinen Zorn gegen sie endlich auslebte, und seine weißhaarige Gefährtin.

Und dann war da noch Ernest und ihr Gespräch vor ein paar Tagen. Fast hätte sie an ihm ihre Fehleinschätzung von Aidan wieder gut gemacht, als er allein zurückging in die Holzfällerhütte um Almaras Rüstung zu holen.

Doch sie hatte sich beherrschen können.

[URL=https://www.pic-upload.de][IMG]https://www2.pic-upload.de/img/33259249/2017-05-31KearaimHospital.jpg[/IMG][/URL]

[quote]Freue mich hier mit Euch zu posten oder weiterzuspielen![/quote]
31.05.2017 20:08:29
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#118765)
Nutmeg
Im Hospital von Mirhaven würde Keara argwöhnisch beäugt werden.
Die aufsehende Schwester - eine strenge Matrone, deren forsche Art bei den sturen Patienten sicher Hassliebe erzeugte - würde Keara recht offen, sollte diese Almeras besuchen wollen, von oben bis unten anschauen.

Und dann würde sie Keara sagen, dass der Zutritt zu Almeras vorerst nicht gestattet sei, es sei denn, dieser würde ihr den Besuch ausdrücklich erlauben.
Und so würde die Matrone Keara stehenlassen und nach Almeras gucken, um dessen Ablehnung oder Zustimmung zum Besuch der Ritterin einzuholen.
Als sie ins Krankenzimmer ging, schaute sie nochmal skeptisch gen Keara zurück, ehe sie hinter der Tür verschwand.

[spoiler]((Ob Keara ihn besuchen darf, muss Almi dann entscheiden :) ))[/spoiler]
01.06.2017 13:29:07
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#118781)
Kriegerin
[b]2017-05-30 Kearas zweiter Tag im Hospital von Mirhaven[/b]

Die strenge Oberschwester sah, wenn sie Keara betrachtete eine sehr fügsame Patientin, die selbst wenn sie argwöhnische Blicke zog nicht darauf reagierte. Im Gegenteil sie ließ die Pfeilwunde behandeln, aß und trank (wenn auch langsam) und schlief so oft sie nur konnte. Eigentlich schlief sie den ganzen Tag und die darauffolgende Nacht. Nur Schlaf… war es zu Beginn nicht wirklich zu nennen. Dafür war der Atem zu flach und zu langsam. Ihre rechte behandschuhte Hand lag dabei zur Faust geballt auf dem Verband um die linke Schulter. Dennoch sah man, daß es ihr langsam besser ging. Etwas Farbe kehrte in ihr Gesicht zurück. Und nachdem der Elf Sheyn ihr ein Schlaflief gesungen hatte entkrampfte sich auch die geballte Faust unter der ein silbernes Amulett verborgen lag.

Aidan kam zu ihr. Keara entschuldigte sich für ihre gepanzerte Faust an seinem Kinn. Die Lippe war aufgeplatzt und alles um seinen Kiefer herum war bläulich. Dass es eine Ehre war ahnte er nicht. Zum allerersten Mal seit langer Zeit hatte sie heißen statt kalten Zorn genutzt.

Aber ja, Aidan hatte mit seiner Kaltblütigkeit ihre Anerkennung erworben. Er war gefährlich. Zu gefährlich. Ohne mit der Wimper zu zucken war er bereit gewesen Almaras zu töten. Damit hatte sie nicht gerechnet, damit setzte er sie schachmatt. Denn sie brachte beseelt von dem Ilmaterfunken tief in ihr es nicht fertig einen wehrlosen, gefesselten, schwerverletzten Mann zu töten.

Aidans Frage, ob sie etwas zu dem Vorfall aussagen wollte, beantwortete die Ritterin daher erst nur mit „Vielleicht.“ Zuletzt war sie auf ihn zugegangen, hatte ihm sofort geschrieben, wegen Almaras. Doch er hatte sie mehrfach hintergangen. Keine Information von ihr hatte er bezahlt. Jetzt war er an der Reihe.

Einzig, daß vor ihrem Lager keine Wachen standen, irritierte Keara.

Oder hatte Aidan sie im Flur positioniert? In Gedanken ging die Streiterin die Positionen durch, wo sie ihre Gardisten aufgestellt hatte. Wenngleich ihr dabei noch etwas einfiel. Sie war nicht gefesselt.

Als ihr das klar wurde, setzte sie sich langsam auf.

Zeit zu handeln? Zu gehen? ZU bleiben? Zu reden? Zu schweigen?

Ihre Sachen lagen alle unberührt neben ihrem Bett.

Einen Versuch mit Almaras zu sprechen, machte Keara nicht. Er würde zu ihr kommen, wenn die Zeit reif war. Er würde zuerst genesen müssen um wieder kampffähig zu sein. Und ihr Leibarzt hatte gesagt es würde Wochen dauern. Also mußte Keara sich in Geduld üben. Und Geduld war SEINE Tugend. Langsam zwang sie ihre Atem erneut zur Ruhe, ihren Körper zurück in die Meditation, Regeneration. Sitzend. Umgeben von einer Flut langem schwarzen ungekämmten Haaren.

Drei Stunden später hörte die Wunde in der Schulter auf zu tuckern und Keara sprach leise und inbrünstig ein Gebet. SEIN Segen lag auf ihr.

Nur… wie würde es weitergehen? Was war wenn Tiavin bereits wieder unsichtbar neben ihr stand um ihr Leben zu beenden? Keara fragte sich, ob es mit Wissen Aidans geschehen war, oder ob sie auf eigene Faust gehandelt hatte.

Dabei hatten Tiavin und Keara so wundervolle Gespräche geführt in der Vergangenheit. Ihre Einsamkeit hatte Loore Greys Tochter mitten im Krieg abgemildert. Und wenn es auf nun für einen Abend war.

[URL=https://www.pic-upload.de][IMG]https://www2.pic-upload.de/img/33264593/2015-12-17KearatrifftTiavin01.jpg[/IMG][/URL]
[b]Tiavin und Keara in den Hohenbrunner Gesprächen mitten im Krieg - 2015-12-17[/b]


[quote]Freue mich auf die weitere Entwicklung mit Euch, Gespräche/"Verhöre", Besucher und und und.. Danke Nutmeg für die resulute Oberschwester! Danke Depp für den Besuch und Danke Sheyn für das Schlaflied für Keara, geile Idee![/quote]
01.06.2017 17:35:47
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#118783)
-Depp-
Mit einem leichten Unbehagen im Bauch liess der Waechter noch einmal seinen Blick durch den Hospitalgang wandern, als er sich dem Ausgang zuwandte. Bevor er die Heilstaette nach seinem Besuch jedoch gaenzlich verliess, wandte er sich an die Schwester, die Nahe des Eingangs gerade den Schrein pflegte. Dieser teilte er den Wunsch des Tempuspriesters de Tyrael mit, der vor der Entlassung der Frau von Stahlberg noch mit dieser reden wollte. So bat er die Schwester diese Nachricht doch bitte an Frau von Stahlberg weiterzuleiten, wenn diese wieder erwacht ist. Gerade wuerde sie wohl ruhen. In seiner ueblich hoeflichen Art verabschiedete bedankte er sich bei der Schwester, hinterliess noch eine Spende in der kleinen Holzschale auf dem Altar, und verliess das Hospital.
Und so wuerde Keara, als diese wieder aufwachte und ansprechbar war, der Wunsch Almeras' mitgeteilt werden.
01.06.2017 22:01:51
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#118790)
Kriegerin
[b]2017-06-01 Das 8 Augen Gespräch[/b]

Yien Daxx, die Hohe Gemahlin von Ehrwürden Almaras den Tyrael hatte Keara an sein Krankenlager gebracht. Zurück aber nun ging die Ritterin von allein durch das Hospital.

Zumindestens schaute die Tyrannin sich überall dort um, entweder keine Wachen oder keine Schwestern oder keine Drow waren. Es war ein normales Umschauen, kein schleichen oder verstecken.

Insbesondere ob der Weg gen Hauptausgang frei war versuchte sie in Erfahrung zu bringen(?)

Riskieren mehr Aufmerksamkeit als nötig zu ziehen oder gar einen Tadel einzufangen, würde Keara allerdings nicht. Sie blieb stille Musterpatientin. Kein Vergleich zu ihren früheren Aufenthalten hier, wie man von älteren Schwestern hier erfuhr. Früher sei Keara “temperamentvoller“ gewesen.

Nach den Erkundigungen zog Keara sich zurück um die überraschenden Zusagen von Yien und Almaras zu verdauen. Im Gegenzug hatte die Ritterin Informationen zu dem Vorfall mit den Drow getauscht.

Und Keara versuchte ihr überlanges Haar mit den Händen zu entwirren, jedoch ohne Bürste ein fast sinnloses Unterfangen.

Schließlich kam die nächste Ruhephase und mit einem vom kalten Zorn genährten Gebet an den Tyrannen zwang sie ihren Körper erneut in die Regeneration.
Sie lächelte und trank noch einen ganzen Kelch Wasser. Wenn sie erwachte würde sie bereit sein für die Abschlussuntersuchung(?!)

Aidan Winterfurth hatte Keara Grüße ausrichten lassen. Die Antwort auf seine Frage war einfach zu schwierig.
12.06.2017 21:20:29
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#119144)
Erzengel
[spoiler]Der heilige Chor Tempus: https://www.youtube.com/watch?v=XQwTyGeoprA[/spoiler]


Ein Rückblick...Almeras im Hospital...


Almeras öffnete die Augen. Er wusste nicht wie oft er inzwischen die Augen zu machte und sie Stunden später wieder öffnete. Wie oft hatte er geschlafen? Wie lange? Wie viel Zeit war vergangen? Alles Fragen die nebensächlich waren.

Es gab nur nur eine Frage die Ihn interessierte: Wer hatte das mit ihm gemacht?
Sie, Keara, gab ihm die Antwort darauf: Drow. Keara war nicht reinen Herzens, aber grundsätzlich ehrlich.

Und der Zorn bebte in Ihm, durch die Verletzung der Stimme geraubt seinen Zorn hinaus schreien zu können. Das war das Öl, dass das Feuer des Zornes noch mehr entfachte und es hoch lodern ließ. Er begann den heiligen Chor Tempus aus Kriegers Ruh in seinem Kopf zu hören. Aber das sollte nicht der Chor sein der ihn an Tempus Seite rief. Er war zu zornig um so einfach zu krepieren. Außerdem hatte er noch Frau und Kinder.
Ja Zorn und Liebe hielt im am und im Leben. Sein Kampf war noch nicht vorbei.


Es war an der Zeit diesen Biestern eine Lektion zu verpassen. Eine Lektion die Sie bis ins Mark erschüttern sollte.
Diese verdammten Biester hatten alle eine Vorstellung: Das sie zuhause, in ihrem Abgrund, dem Unterreich unangreifbar und sicher waren.
Es wurde Zeit ihnen dieses Gefühl ein für alle mal zu nehmen. Den Nimbus der Unantastbarkeit zu brechen.
Almeras würde den Krieg zu den Drow tragen. Vor ihre Haustüre.


Er nahm die letzten Reste Hohenbrunner Erde, die frisch von der damaligen Schlacht war. Seine erste große Schlacht. Ein Stück seiner Unschuld, wenn man so wollte, war in dieser Erde begraben.
Er vermengte die mit seinem Blut, Siegelwachs und gab Weihwasser dazu.
Sicher hätten ihm diese Utensilien seine Frau ins Hospital gebracht.


Drow mochten kein Licht. Sie mochten speziell kein Sonnenlicht. Er hielt seine Hand über das Siegelwachs und "sprach" in seinem Kopf und stumm mit den Lippen eines der Tausend Verse Tempus:


[i]"Der Schlachtenpriester ist der Grundstein des Glaubens und Vorbild seiner Brüder.

Er soll in allen Lehren der Schlacht bewandert sein und geschult im Umgang mit allen Arten von Waffen und Strategien. Mit Stahl und Muskeln soll er seine Feinde bezwingen.

Doch dies sind nur Werkzeuge: Die wahren Waffen eines Schlachtenpriester sind sein Mut, und wenn nötig seine Gerissenheit und die Hingabe zu seinen Brüdern und dem Glauben.

Er wird den Feind zu seinen Bedingungen und zu der von ihm gewählten Zeit im Kampf stellen, und selbst niemals unvorbereitet für die Aufgabe sein. In der Verteidigung soll er so standfest wie ein Berg sein, ein Bollwerk gegen seine Feinde. Im Angriff soll er mit der Macht Tempus zuschlagen und den Feind ohne Reue oder Angst niederstrecken."
[/i]
Almeras sah das Siegelwachs. Und er sah das es gut war.

Auf das Wachs legte er die Liturgie Sonnenstrahl. Drow mögen kein Licht. Ganz besonders Sonnenlicht nicht.
Wenn diese Drow seine Nachrichten bekommen würden, würden sie im Wahrsten Sinne des Wortes ein helles Wunder erleben.

Müde, ausgelaugt legte er sich zurück. Es hatte viel Kraft gekostet. Kraft die er für seine Wunden gebraucht hätte. Auch ohne Schmerzen ging es nicht.
Aber das war jetzt nicht so wichtig.
Die Drow mussten lernen was es bedeutet Angst zu haben im eigenem Heim angst haben zu müssen.

War es hinterhältig? Mitnichten. Drow hatten eine natürliche Magieresistenz. Die Liturgie war etwas was damit umgangen werden konnte. Also war die Drow immer gerüstet und gewappnet gegen Magie. Hinterhältig und Unehrenhaft war es jemand unbewaffneten/ungerüsteten anzugreifen.

Zudem war die Liturgie durchaus mächtig, aber nicht mächtig genug jemanden umzubringen. Sie tat nur ein bisschen Weh. Untoten hingegen könnte sie vernichten. Aber waren Untote sowieso eine verdorbene Existenz die einfach nicht zählte.

Es war...Gerechtigkeit. Gerechtigkeit gegen den Frevel einen Wehrlosen einfach niederzustechen.

Und wenn Tempus das nicht einsah...dann...Dann war er nicht Tempus.
14.09.2017 23:34:15
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#121241)
-emptySoul-
Im Hospital wurde die helfende Delia dann Zeugin eines Vorfalles.
Ein Kind wurde eingeliefert, ein kleines Mädchen von vielleicht zwei Jahren. Ihr Zustand war kritisch.
Delia wurde, trotz ihrer Blindheit, als helfende Hand hinzugezogen.
Dem Kind ging es ziemlich schlecht, der Vater – wie sich raus stellte ein Knecht, angestellt in höherem Hause in Mîrhaven – war aufgelöst und wütend.
Wütend auf seine Herrschaft die „sowas hatte geschehen lassen“.
Wütend schien er auch auf „die Thensens“ zu sein – warum auch immer. Ob sich das nun auf die Thensens des Hospitals bezog, oder andere „Thensens“ der Stadt, lies sich für den Moment für Delia nicht erschließen.
Dazu war die ganze Situation auch zu hektisch.
Dem Mädchen konnte am Ende geholfen werden. Brechmittel brachte die Lösung bei der Vergiftung die das Kind hatte.
Und auch gegen den schwarz verfärbten Mund hatte der Apotheker etwas.
So war am Ende die Vergiftung durch Tinte, die das Kind hatte zwar nervenaufreibend, aber endete ohne dramatischen Ausgang.
15.09.2017 10:52:39
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#121244)
bergatroliet
Als das Mädchen ins Hospital gebracht wurde, sandte Delia ein Stoßgebet an Ilmater, dass er dem Kind beistehen und ihm Schmerzen ersparen möge.
Da sie noch nicht lange im Hospital half, sich daher auch noch nicht so gut zurechtfand und es schnell gehen musste, assistierte sie der Krankenschwester in diesem Falle nur. Damit diese dann auch ungehindert dem Mädchen helfen konnte, versuchte Delia den aufgebrachten Vater zu beruhigen, der gewiss auch unter der Situation zu leiden hatte. Sie versicherte ihm, dass seine Tochter hier in besten Händen war und es eine weise Entscheidung gewesen war, sie so schnell herzubringen.
Nachdem das Mädchen die Tinte erbrochen hatte und das Mittel des Apothekers auch die Spuren der selben getilgt hatte, dankte Delia Ilmater für seinen Beistand.

Vater und Kind dann nach der Aufregung ein wenig Ruhe lassend, half Delia beim Aufräumen. Wer nun die Herrschaft oder die Thensens waren über die der Vater sich aufgeregt hatte, darüber spekulierte Delia nicht. Sie war sich vollkommen sicher, dass die Thensens des Hospitals mit dieser Sache nichts zu tun hatten. Sie halfen Menschen, daran hegte sie keine Zweifel. Zudem gab man in der Wut gerne anderen die Schuld, selbst, wenn es sich wie in diesem Fall wohl um einen Unfall handelte. Kinder verschluckten nun einmal oft Dinge, die sie nicht schlucken sollten. Und sie gelangten an Dinge, an die sie nicht gelangen sollten.
Dennoch erinnerte sich Delia an eine weitere Familie Thensen von der sie gehört hatte. Wenige Tage nachdem sie in der Stadt angekommen war, hatte sie einen Wächter gebeten, ihr die Gesetze vorzulesen, damit sie nicht aus Unwissenheit gegen eines verstieß. Im Gespräch hatte sie auch erfahren, dass die Stadt von einer Fürstin mit Namen Thensen regiert wurde.
Vielleicht, dachte Delia, war die Fürstenfamilie die Herrschaft, für die der Vater arbeitete. Und in der Wut gab man gerne anderen die Schuld für sein Leid. Ilmater würde es ihm nachsehen.
02.11.2017 13:10:39
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#122343)
bergatroliet
Als Delia einen ganzen Tag später als erwartet vom Kräuter Sammeln zurückkehrte und vom neusten Patienten im Hospital und seinen Umständen erfuhr, wurden die Gründe ihrer Verspätung und die Tatsache, dass sie hinkte direkt nebensächlich. Zumindest für die Nonne selbst.

Wie immer, wenn Delia einen Brief erhielt, war jemand im Tempel oder dem Hospital so freundlich, ihn ihr vorzulesen. Da sie bei der Einlieferung des Mannes nicht zugegen gewesen war, ließ sie sich von den anderen Schwestern seinen Zustand beschreiben und untersuchte ihn anschließend noch einmal selbst.

War er inzwischen erwacht? War von der Kopfwunde noch etwas zu bemerken, die ja sowohl durch klerikale als auch druidische Heilmagie behandelt worden war? Schwellungen jeglicher Art oder Beulen am Kopf?
Delia machte sich darüber hinaus ein Bild vom allgemeinen Zustand des vermeintlichen Talosanbeters. War er abgemagert oder gut genährt? Eher muskulös oder schmächtig? Was war mit anderen Verletzungen, Narben oder Spuren von aktueller oder verheilter Krankheit?
Vielleicht ließe sich anhand seines körperlichen Zustandes ja schon etwas darüber sagen, was dem Mann zugestoßen war, worunter er litt.
Außerdem würde er, so lange er im Hospital und bewusstlos war, regelmäßig gewaschen und man stellte Wasser bereit, für den Fall, dass er aufwachte.

Sich Ehrwürden de Tyraels Worte zu Herzen nehmend - was ohnehin auch ihrem eigenen Glauben entsprach - würde sie, wenn der Mann erwachte, ruhig und behutsam vorgehen und eine der Schwestern oder Herrn Moosaug bitten den Tempel zu unterrichten.
02.11.2017 18:57:30
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#122358)
Meria
Das erste was Delia bemerken konnte war der scharfe Geruch nach Läusemittel, auf Nachfrage sagte eine der anderen Schwestern das er in einem sehr schlechten hygienischen Zustand war, als man ihn ins Hospital brachte. Da man Sorge hatte das der massive Läusebefall des Patienten auf andere Kranke übersprang hatte man ihn kurzerhand mehrfach gewaschen, seine Haare und seinen Bart kurz geschoren und ihn immer wieder mit Tinkturen, mit deren Hilfe man den kleinen Krabblern zu Leibe rücken wollte, abgewaschen.
Man beschrieb Delia das die Platzwunde am Kopf bereits bei seinem Eintreffen verschorft war, dennoch war man erstaunt das überhaupt noch Spuren zu sehen waren, hatte man den Mann doch vor Ort direkt mit mehreren Heilzaubern behandelt. Fast schien es als hätten diese nicht mit ihrer gesamten Kraft gewirkt. Des weiteren konnte man noch eine dünne Blutspur sehen, der Mann hatte wohl aus seinem Ohr geblutet, seit er im Hospital war, allerdings nicht mehr. Bei Bewusstsein war er immer noch nicht, reagierte aber auf Schmerzreize mit einem leisen Stöhnen.
Der Mann an sich war eher sehnig als muskulös, wohlgenährt war er ebenfalls nicht, er schien mehrere Jahre mehr um sein Leben gekämpft zu haben. Narben gab es viele, wobei durch die Heilmagie schwer ein schätzbar war, welche jüngeren Datums waren. Keine wies auf Folter hin, es waren wohl eher Verletzungen die man sich im Leben in der Wildnis zuzog, wenn man nicht sonderlich gut auf sich Acht gab. Einzig seine Finger waren auffällig, sie waren an bestimmten Stellen ungewöhnlich schwielig, als habe er viel geschrieben. Anzeichen für aktuelle Krankheiten konnte Delia keine finden.
Delia konnte annehmen das der Mann wohl etwas Ruhe brauchte, aber bei guter Pflege auch wieder erwachen würde.
17.04.2018 18:07:14
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125056)
-Depp-
In den auf die Akademiestuermung folgenden Tagen kehrte der Tormit immer mal wieder in das Hospital ein, um sich dort nach dem Zustand von Lazarus zu erkunden.
Wie schwer waren wohl die Folgen der Wunde, und wuerde er es ueberstehen?
So er es ueberstehen wuerde, fragte er ebenso an, ob man abschaetzen koenne, wann er wieder erwacht?
Und war es in den Tagen zu irgendwelchen ungewoehnlichen Komplikationen gekommen, die man auf den Geisteseinfluss zurueckfuehren konnte?
17.04.2018 20:00:53
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125063)
-emptySoul-
Lazarus' Zustand schien soweit stabil.
Er war zwischendurch auch bereits das eine oder andere Mal aufgewacht, auch wenn man die Sedierung noch hoch hielt, damit er sich möglichst wenig bewegte.
Die Wunde am Hals war doch reichlich fragil genäht.
Komplikationen gab es keine. Lazarus war in seinen wachen Phasen, sofern man diese so nennen konnte, orientierungslos gewesen und verwirrt. Was die Schwestern aber auf das Morphin in erster Linie zurück führten.
Man würde sich melden, wenn er ansprechbar wäre... oder es Probleme gab.
Einen Zehntag, meinten sie, sollte die Wache dem Mann noch geben zur Genesung.
16.05.2018 19:18:00
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125454)
-Depp-
Am spaeten Nachmittag wurde ein ziemliche heruntergekommener Gnom von Nujaima und Aidan ins Hospital gebracht. Seine Kleidung war mitgenommen, er hatte eine deutliche, offene Stelle am Kopf, die schon mehrere Tage alt war, und er schlief bei seiner Ankunft in den Armen des Waechter. Mohnsaft haette er wohl bekommen, so wurde es weitergegeben. Ebenso wurde an die Schwestern dort weitergegeben, dass der Gnom bei der Evakuierung von Hohenbrunn erhebliche Schaeden davon getragen haette. Seitdem war er wohl im Kopf nicht mehr ganz richtig. Wer er selbst eigentlich war, schien er nicht mehr zu wissen. Stattdessen bilde er sich ein, ein Gott der Liebe zu sein. Oder ein gruenhaeutiges Monster. Oder eine Fee.

Ob der Umstaende um ihn, wurden die Schwestern gebeten ihn vorerst zu fixieren und Vorsicht bei ihm walten zu lassen, da er Magie beherrsche. Aus eben gleichen Grund wurde ebenso von der Wache ein Silberwirker im Hospital abgestellt, der ihn ueberwachte.
18.05.2018 22:24:38
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125472)
Ashes
Von Tiavin gestützt tritt der Magier ein, die blutig roten Augen zukneifend und den weg vor sich aufmerksam musternd. Sein Gesicht ist frei von Blut jedoch nicht seine Robe.....naja immerhin ist diese auch an vielen Stellen rot. Man sollte meinen, dass Tiavin nur diesen armen Tropf untersuchen lassen möchte, doch auch sie braucht eine Untersuchung.
18.05.2018 22:37:23
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125473)
Meria
Nachdem Roan an der Reihe war berichtet sie selbst von Missempfindungen in beiden Händen, taub wären sie. Auch wenn nichts äußerlich zu sehen ist kann man die Dreiviertel-Elfe immer wieder dabei beobachten wie sie ihre Hände betrachtet. Im allgemeinen wirkt sie nervös und fahrig, irgendetwas muss sie ziemlich schockiert oder erschreckt haben.
19.05.2018 11:35:49
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125478)
bergatroliet
So viele ernste Fälle im Hospital derzeit. Eigentlich war es nicht weiter verwunderlich, so kurz nach der Evakuierung Hohenbrunns. Jedoch waren erstaunlich wenig Gnome und Halblinge darunter. Delia flehte Ilmater um Beistand an, ehe sie die diversen Patienten einmal näher untersuchte.

Zunächst den fixierten Gnom mit der Kopfwunde. Diese wurden zunächst gesäubert, die Wundränder untersucht, um Rückschlüsse zu erhalten, was die Verletzung verursacht haben konnte. Stumpfe Gewalteinwirkung? Ein Sturz? Herabfallende Trümmerteile? Die Vermutung, dass sein absonderliches Verhalten von der Kopfverletzung herrührte, lag ebenfalls nahe. Das Ausmaß der Wunde mochte da vielleicht Rückschlüsse zulassen.
Nachdem die Wunde soweit versorgt war, untersuchte Delia auch den allgemeinen Zustand des Gnoms. War er gut genährt oder ausgezehrt? Wies er weitere Verletzungen oder Anzeichen von Krankheit auf?
Aufgrund der Fixierung wurde der Gnom, wenn er wach war, von einer der Schwestern gefüttert und gewaschen, der Verband regelmäßig gewechselt. Wenn es an Delia war, die Pflege des Gnomes zu übernehmen, sprach sie wie stets mit ruhiger Stimme, plauderte einfach ein wenig - auch, damit er sich der Fixierung wegen nicht so sehr aufregte. So er gesprächsbereit war, versuchte sie mehr über ihn herauszufinden, wenn er sich denn erinnerte und nicht Geschichten von Feen und Liebesgöttern erzählte. Doch auch darin konnte man vielleicht den ein oder anderen Hinweis herauslesen, der zu seiner jetzigen Situation geführt hatte. Dabei hielt sie natürlich auch Rücksprache mit dem jeweils anwesenden Silberwirker oder der am Bett wachenden Meree. Wann immer der Webel mit dem Gnom sprach, würde Delia den beiden auch die nötige Ruhe lassen.

Auch Roan und Tia'vin wurden eingehend untersucht, die Blutungen des Magiers gestillt. Was war geschehen?

[spoiler]@Roan und Tia'vin: wenn euch Delia recht ist, könnten wir die Untersuchung und alles weitere gerne ig machen - falls das jetzt nicht eh schon abgehandelt ist :laugh: [/spoiler]
19.05.2018 20:34:26
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125488)
Ashes
Nicht nur Meree und Silberwirker wachen über den Gnom, auch ein Halblingswächter aus der Siedlung steht dabei und stellt sich vor:

"Ich heiße Antor, aber du kannst mich auch beim Spitznamen nennen, VorsichtsHalber. Den hat mir irgend son Langbeiner verpasst, gefällt mir".

Der muskulöse Wächterhin grinst Delia an und macht den Weg zum Gnom frei. Erst als er ihn wieder genauer ansieht, erstirbt sein Grinsen:

"Olfi hat es schwer erwischt wie es scheint, wird er es schaffen?"

Der Kopf des Gnomen ist an einer Stelle offen, so dass der Schädel zu sehen ist. Der Entzündung und der Nekrose am Wundrand nach zu urteilen, muss die Wunde lange Schmutz ausgeliefert gewesen sein. Zum Glück scheinen die Folgen noch örtlich begrenzt oder das Fieber hat nur noch nicht eingesetzt, aber was nicht ist kann noch werden.
Die Sichtfläche auf den Schädel misst zwei fingerbreit an Durchmesser. Zwar ist dieser nicht durchbrochen, wohl aber ist ein Stück des Schädels plan abgesplittert. Mit was auch immer der Schädel zusammenstieß, es war nicht Spitz, denn sonst wäre der Gnom mit Sicherheit tot, aber der Aufprall muss heftig gewesen sein. Dass dabei auch das Hirn ernsthaft und permanent in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist sehr wahrscheinlich.

Der Gnom wurde mittlerweile gesäubert, doch ist er recht ausgezehrt. Allerdings wurde er letzt gefüttert, was wohl diesen Teil seines Zustandes bessern wird.

Versucht Delia den Gnom zu sprechen, wenn er wach ist, so spricht sie mit vielen verschiedenen Personen, wie etwa Shames Blond, welcher sich darauf spezialisierte, sich in höhere Gesellschaften einzuschleichen und die gewonnenen Informationen an die andere Seite weiterzugeben und nebenher auch sehr stolz auf seine blonden Haare ist oder auch ein mächtiger roter Drache, welcher anders als Shames, ganz und gar nicht Gentleman ist sondern sie anfaucht, dass er sie mit seinem mächtigen Odem verbrennen würde, sollte sie ihm nicht dienen. Natürlich wundert er sich, als er merkt, dass nichts aus seinem Rachen kommt, kein Drachenfeuer. Olfi spricht sie leider nie.

Ihre Bemühungen um den Gnom sind jedoch nicht umsonst. Immerhin bedarf der Kopf gekonnter Pflege, damit die Wunde abheilen kann.
19.05.2018 20:43:39
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125489)
Ashes
Roan spricht von einem Unfall in der Akademie. Seine Augen seien einem wahnsinnig hellen Licht ausgesetzt gewesen. Seither sieht er alles verschwommen und es blutete aus seinen Augen. Ansonsten sei ihm gerade etwas schwindelig.

((Natürlich musste ich da an das Stück [Bloody tears] denken. In verschiedenen Versionen gern von mir gehört.))

https://www.youtube.com/watch?v=LSYJUCpdHa0
20.06.2018 16:53:17
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125813)
Samy
An diesem Abend werden zwei Männer von Luca und den Fischern ins Hospital gebracht. Beide leiden unter Schmerzen und Atemnot, dazu können sie sich kaum noch bewegen.

Auf Nachfrage der Heilenden berichtet die Kapitänin, daß beide Brüder sind und ihren Lebensunterhalt damit verdienen, nach besonders begehrten Muschlen tauchen, die aber nur in den tiefen Spalten weit unter den Wellen zu finden sind.

Normalerweise nutzen sie Magie, um unter Wasser atmen zu können. Doch diesmal kamen sie auf ihrer Suche zwischen den Felsen einer Kolonie Astaria-Muscheln zu Nahe. Diese ernähren sich von Magie und können in größerer Anzahl aktive Zauberei in ihrer Umgebung schwächen oder gar aufheben.

Anscheinend verloren die beiden ihren Atmungszauber und mussten urplötzlich wieder nach oben schwimmen. Dort angekommen sind beide sofort zusammengebrochen. Auf See konnte man ihnen nicht weiter helfen und so brachte man sie so schnell wie möglich nach Mirhaven ins Hospital.

Alle hoffen, hier kann man ihnen endlich helfen.
20.06.2018 18:14:33
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125814)
bergatroliet
Im Hospital wurden die beiden erst einmal in den Operationsraum gebracht, da sonst kaum mehr Platz war. Man untersuchte die beiden gründlich auf etwaige Verletzungen. Wo saßen die Schmerzen? Außerdem vergewisserte man sich, ob sie Wasser verschluckt hatten und leiteten entsprechende Maßnahmen ein, damit sie es ausspucken konnten.

Blieben die beiden bei klarem Verstand würden sie außerdem erst einmal etwas zu trinken bekommen. Man stellte ein zweites Feldbett im Operationsraum auf, damit beide sich hinlegen konnten wobei man darauf achtete, dass sie auf dem Rücken oder der Seite lagen und gut zugedeckt waren.
24.06.2018 07:50:09
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125825)
Samy
Die Untersuchung ergab, dass beide Taucher bei dem Vorfall nicht zu ertrinken drohten. Laut Aussage der anderen Fischer erkrankten sie erst, als sie wieder aufgetaucht waren.

Ein Blick in die Bücher des Hospitals zeigte Delia und den anderen, dass alle Symptome auf Umberlees Groll hindeuten, eine durch die rachsüchtige Göttin erschaffene krankheit, mit der sie diejenigen straft, die aus ihrem Reich entkommen sind, obwohl sie Anspruch auf deren Seelen erhebt.

Die Behandlung ist nicht einfach, dass die Krankheit als göttlicher Zorn durch den Körper rauscht und alle Organe und das Blut dabei Schaden nehmen. Umerblerees Groll zehrt sie von innen auf, verbrennt sie ohne Hitze oder Flamme.

Delia und die anderen Heiler können nur versuchen, die Lebenskraft der beiden zu stärken und den Groll auszukühlen, bevor er den beiden Leben und Seele raubt.

Sofort werden die Familien informiert, damit sie zu den guten Göttern des Meeres um Unterstüzung beten .... und Umberlee Opfer darbringen um die beiden Seelen frei zu kaufen.

Bis dahin obliegt es den Heilenden im Hospital, ihr bestes zu geben.
24.06.2018 12:58:57
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125831)
Samy
((obigen RP-Text abgeändert und hoffentlich mehr Atmosphäre hinein gepackt als eine eher moderne Diagnose der Krankheit ;-) ))
26.06.2018 18:05:08
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125877)
bergatroliet
Umberlees Groll.

Delia hatte erst einmal einen Patienten gehabt, der daran erkrankt war - damals war leider jede Hilfe zu spät gekommen und die Meerhexe hatte sich die Seele eines armen Fischers einverleibt.
Daher wurden sofort Priester der Sankti Novem hinzugezogen, um ein entsprechendes Ritual vorzubereiten, dass die Seelen dieser beiden Muscheltaucher vor dem Zorn Umberlees schützen sollte.
Weiter wurde inbrünstig zu Ilmater gebetet, dass er den beiden Leid ersparen und ihnen beistehen mochte. Sechs mal am Tag fand Delia sich dazu an dem kleinen Schrein im Hospital ein.

Glücklicherweise waren beide bei ihrer Einlieferung bei Bewusstsein gewesen, sodass man ihnen auch einen Extrakt aus der Essenz von Tintenfischpilzen, vermischt mit Maultierpollen geben konnte, der die Lebenskraft stärkte und dem Fieber und der Entkräftung entgegenwirken sollte. Für den äußersten Notfall bereitete man außerdem ein Eisbad vor, sollte der Groll der Meeresgöttin die Seeleute tatsächlich zu verbrennen drohen, das Fieber zu sehr ansteigen.

Bis die Familien also die Göttin besänftigt hatten, tat man alles, damit die Taucher bei Bewusstsein blieben und mühte sich, dass Fieber mit Arznei und Gebeten unter Kontrolle zu halten.
01.07.2018 08:55:45
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#125912)
Samy
[b]Tag eins nach der Enlieferung: [/b]
Den beiden geht es sehrt schlecht, Umberlees groll zerrt an ihnen und es ist schwer, ohnen die Schmerzen zu nehmen und das Extrakt einzuflößen.

[b]Tag zwei:[/b]
Keine Zustandsänderung. Weiter werden die Schmerzen gelindert, der Extrakt eingeflößt und die Gebete gesprochen. Im Hafen sammeln die Fischer für eine Messe im großen Tempel zugunsten der beiden.

[b]Tag drei:[/b]
Endlich eine leichte Besserung.

[b]Tag vier:[/b]
Die Gebete und die Messe scheinen erfolgreich zu sein. Das Extrakt tut seine Wirkung. Die Besserung hält an.

[b]Tag fünf:[/b]
Umberlees Groll scheint gestiltl worden zu sein und die Genesung der beiden setzt nun ein.
29.05.2020 22:28:40
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#127927)
Isilyen
[b]Ein neuer Heiler samt Patient[/b]

Ein altbekanntes Gesicht würde sich im Hosital zeigen und gleich einen Patienten mitbringen. Auf Fragen würde Nora antworten, dass sein Name ist Asyr. Sie würde den unter Schock stehnden und mental weggetretenen Calishiten in einer ruhige Ecke in ein Bett bringen. So wäre dafür gesorgt, dass er sich in Ruhe erholen kann.

Man würde ihr nicht anmerken was auch immer vorher passiert ist. Sie würde es nur in eine Krankenakte eintragen. Diese würden sachlich und sauber geführt werden. Desweiteren würde er gereinigt werden, neue Kleider bekommen. Sie würde den Zustand überwachen mit den anderen Heilern abwechselnd. Er würde freundlich und urteilsfrei behandelt werden und genau die Behandlung erfahren, die bei seiner Art Schock nötig ist. Sie würde eine professionelle Distanz wahren und doch sich die Zeit nehmen, ruhig mit ihm zu reden, so er im Laufe der Zeit wieder dazu bereit wäre.

Man könnte sagen, diese Frau hat sich gewandelt. Sobald sie ins Hospital kam, ging sie wohl herzlich und taktvoll mit ihm um, wie auch anderen Patienten. Sie würde nach und nach ihr bestes tun um zu helfen, das erlebte zu verarbeiten auf dass er zumindest noch aus dem Schockzustand heraus kommmt und zumindest wieder am normalen Leben teilnehmen kann.
30.05.2020 13:04:20
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#127930)
Durgarnkuld
Der Calishit würde sich dank der heilenden Magie körperlich schon am ersten Tag erholt haben. Das abgetrennte Bein wuchs flink nach und man sah ihn öfters entrückt an dem Fremdkörper entlang tasten oder es einfach anstarren.

Auf Körperkontakt mit den Heilkräften reagiert er aber den ersten Zehntag panisch und schlug wild um sich, wann immer man ihm versuchte Kleider abzustreifen oder helfen beim Aufstehen aus dem Bett. Auch Esseneingabe (die er sicherlich selber physisch hinkriegen sollte, aber das Essen nur anstarrte - Fleisch aß er generell zunächst gar nicht) gestaltete sich eher wie eine Essenschlacht.

Nach dem ersten Zehntag stellten sich aber langsam Besserungen ein und ansprechbarer war der Söldner allemal, wenn auch merklich noch distanzierter als vor dem ganzen Grauen.
30.05.2020 14:38:34
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#127931)
Isilyen
Nora selbst würde auf all dies mit einer stoischen Ruhe und unerwarteten Geduld reagieren. Wann immer er so starren würde, würde sie sich ein wenig Zeit nehmen, beruhigend auf ihn einreden. Sie würde ihm wohl erklären, dass alles wieder besser werden würde und er wäre hier sicher. Niemand möchte ihm schaden, alle wollen ihm nur helfen.

Natürlich, was das Waschen und umziehen angeht, würde sie einen männlichen Heiler oder Helfer bei dem wehrhaften Calishiten um Hilfe bitten sofern verfügbar. Bei allem was er allein schaffte, würde sie auch nicht eingreifen.

Zum Essen würde sie dann andere Speisen wählen, die ohne Fleisch sind, aber zumindest ebenso nahrhaft. Solange er es so vehement verweigert, würde sie ihn erst einmal nicht zwingen. Erkennend, dass er es physisch selbst könnte, würde sie aber ihm aber immer einmal etwas ohne Druck anbieten oder etwas bereit stellen, an dem er sich selbst bedienen könnte. Sie würde dann aber immer einmal beobachten, ob er nicht von selbst irgendwann Hunger bekam und doch essen würde. Nur wenn es gar zu ungesund oder lebensbedrohlich werden könnte, würde sie entgegen wirken wollen.

Sie würde nach dem ersten Zehntag versuchen, mehr mit ihm zu reden, jedoch sich vorsichtig annähern wollen und die Distanz von ihm als eine Art Schutzmechanismus sehen. Also würde sie nicht resolut oder zu ruppig sein, mehr ruhig und freundlich. Sie würde versuchen, nichts zu tun was ihn zur Flucht bringen würde. Aufgeben würde sie den Patienten so schnell aber nicht. Ihm mehr das Gefühl vermitteln, das ihm hier nichts passiert und er im Guten Händen ist.

Anhand seines Verhaltens und Zustandes würde sie immer wieder Notizen in der Akte machen für die anderen Heiler. Sie würde natürlich versuchen, auch mit ihnen zusammen darauf hin arbeiten, dass Asyr so bald wie möglich wieder das Hospital verlassen kann so er möchte.
31.05.2020 16:26:03
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#127933)
citlali
Ferdinand besuchte das Hospital als Asyr frisch reingekommen war um zu sehen, wie es dort lief, vor allem mit der "neuen" Heilerin. Er bat Nora zudem ihm Bescheid zu geben, sollte sich Asyr genug erholen um wieder vernünftig sprechen zu können. Ferdinand wollte ja noch in Erfahrung bringen, wer die anderen "Söldner" gewesen waren um deren Angehörige zu benachrichtigen und die Toten in Gebete einzuschließen.
01.06.2020 08:32:55
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#127935)
Isilyen
Nora begrüßte ihn wie jeden anderen freundlich. Alle zu erwartenden Maßnahmen wurden getroffen. Das konnte Ferdinand sehen. Taktvoller als vielleicht gedacht, würde sie vorerst über Asyr und seinen Zustand nicht in seinem Beisein sprechen. Sie wollte ihn (noch) nicht unnötig wieder an die Ereignisse erinnern, damit er besser Abstand zu diesen gewinnen mag. Dafür würde sie wohl eher vorschlagen, in ein Sprechzimmer zu gehen, solange es nicht gerade für einen Patienten gebraucht wird.

Sie würde zusagen, selbstverständlich Bescheid zu geben, sobald Asyr sich gut genug erholt hat, um über alles was mit dem Erlebten zu tun hat, sprechen zu können. Würde er noch sehen wollen wie andere Dinge bei Nora liefen außer der Behandlung und Betreuung von Asyr?
24.01.2021 13:37:00
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#128711)
citlali
In später Nacht nach dem seltsamen, aber schönen Sternschauer tauchten Bethsaba und Ferdinand überraschend im Hospital auf und brachten 2 spärlich bekleidete und verängstigte junge Frauen mit. Sie übergaben sie in die Obhut der Heiler und Helfer. Die beiden sollten Dorea und Raella heißen und Übles hinter sich haben, was den Heilern fernab von den beiden erzählt wurde. Ein selbsternannter "Rattenkönig" hatte sie sich wohl als Sklavinnen gehalten. Ferdinand und Bethsaba kamen für die Kosten auf oder spendeten entsprechend. Tatsächlich sahen sie auch immer mal wieder nach den beiden, aber ließen sie sich erst einmal eingewöhnen und in Ruhe alles verarbeiten.
24.01.2021 16:18:56
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#128718)
Chocobo
Ein oder zwei Tage später kam auch Kamilah ins Hospital, um sich nach dem Befinden der beiden Frauen zu erkundigen. Sie schaute sich erst um, ob Ferdinand oder Bethsaba zu sehen waren, bevor sie ein Gespräch mit den Frauen anfing.

Es fing als harmlose Plauderei. Wie geht es euch? Fühlt ihr euch wohl? Wart ihr schon mal in Mirhaven? Habt ihr Familie?
Nach ein paar Minuten, in denen sie sich vergewissert hatte, dass wohl niemand den drei Damen besondere Aufmerksamkeit schenken würde, zog sie einen Sichtschutz zu. Dann schwänkte das Gespräch plötzlich um. "Erzählt mir alles, was ihr über den Rattenkönig und seine Geschäfte wisst. Wer hielt seine Leine? Wie sah sein Zugang zur Unterstadt aus? Mit wem hat er sich regelmässig getroffen?" Drängend und auffordernd, unnachlässig wurde gebohrt. Sie bot Gold, zum lockern der Zungen, aus dem Anteil der ohnehin für die Frauen bestimmt war (aber das wussten diese ja nicht).
Nachdem Kamilahs Neugier ausreichend gesättigt war oder sie frustiert aufgeben musste, weil sie nichts wussten, erhob sie sich und überreichte beiden den Rest des Goldes.
"Startkapital für ein neues Leben. Auf dem Festland, weit weg von der Insel.", forderte sie eindringlich. "Wir haben nie gesprochen. Ihr wisst von nichts und ihr habt nichts gesehen. Andernfalls, ihr wisst wie die Sache läuft. Ich habe Wege euch zu finden und ich bin wesentlich kreativer als die Ratte."
Sie stand entspannt da, die Hände in den Manteltaschen, und schaute beide einen Moment humorlos lächelnd an. Es war keine Drohung. Mit der Arroganz einer roten Magierin sprach sie es als schlichte Tatsache aus. Dann verschwand sie durch den Vorhang und hoffte, die beiden nahmen sie beim Wort und vergaßen einfach, dass Kamilah existierte.
31.01.2021 14:03:15
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#128768)
Nutmeg
Dorea und Raella erhielten in den nächsten Tagen, nachdem sich die beiden Frauen vielleicht etwas eingewöhnt hatten, auch öfters Besuch von Bethsaba, die einen kleinen rothaarigen Sonnenstrahl mitbrachte. Annabell sollte die Gemüter der beiden durch ihre knox'ische Frohnatur etwas aufheitern.

Auch Bethsaba erkundigte sich nach dem Befinden der Frauen, woher sie kamen, ob sie hier Familie hatten. Generell versuchte die Hexe, die als Händlerin äußerst geübt in leichter Konversation war, nicht gleich zu tief zu graben. So blieben die Gespräche für die ersten Tage eher oberflächlicher Natur, je nachdem wie sehr Raella und Dorea sich darauf einließen.

Nachdem die beiden ehemaligen Sklavinnen den Schrecken etwas überwunden zu haben schienen, bot Bethsaba ihnen dann auch, wie mit Ferdinand besprochen, eine Stelle in ihrem Haus an. Das Paar suchte zwei Kammerzofen und sollten die beiden sich hier in Mirhaven ein neues Leben aufbauen wollen, so wäre das doch die Gelegenheit. Die Bezahlung war (entgegen Seamus' ständiger Meckerei) angemessen und die beiden würden in einem der schönsten Anwesen der Thensener Allee eigene Zimmer bekommen. Es müsse ja auch nichts sofort fest sein, die Zwei konnten sich erst einmal etwas in das neue Leben einfinden und dann erneut entscheiden.
03.02.2021 05:31:01
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#128774)
Isilyen
Nora hatte wohl lange keine Zeit, isch um die Ereignisse Mirhavens zu kümmern. Wenn sie für zugesagte Dinge ausfiel, hatte sie wohl Notfälle in der Stadt. Wenn dringend ein Hausbesuch anstand, eilte sie jenen zur Hilfe, die nicht selbst ins Hospital kommen konnten und schlicht zu krank oder schwach waren. Ob es nun die Reichen und Schönen waren oder die Armen im Hafen. Sie war sich für nichts zu schade gewesen. Auch sagten Gerüchte, dass sie sich fortgebildet hat in eigenen Studien mit den Büchern im Hospital.

Doch nun war sie wieder da und würde sich aufrichtig entschuldigen, dass sie sich rar gemacht hatte. Aber zum Leid der einen und zur Freude anderer war sie nun wieder da. Hin und wieder nahm sie auch wieder an alltäglichen Dingen teil. Sie behandelte jeden gleich freundlich mit professioneller Distanz. Zu den Patienten war sie stets sensibel und drängte sich niemandem auf, der nicht reden wollte. Doch hatte sie auch ein offenes Ohr und Aufmerskamheit für jeden, der sein Herz ausschütten, über seine Beschwerden reden oder einfach nur plaudern wollte. So sie nicht sofort Zeit hatte, nahem sie sich diese später.

Obgleich sie jeden so ernst nahm wie es die Situation erforderte, schien jedoch nichts ihre gute Laune je gänzlich zerstören zu können, warum auch immer.
04.02.2021 11:50:49
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#128778)
Durgarnkuld
Dorea und Raella zeigten sich zunächst angespannt erleichtert, als [b][color=#FF4500]Kamilah[/color][/b] im Hospital den beiden einen Besuch abstattete. Angespannt zweifellos aufgrund der grauenhaften Verwicklungen, an die die rote Magierin sie erinnerte, gleichsam aber auch erleichtert, da sich die Tay als Retterin entpuppt hatte. So war es nicht weiter schwierig sie zunächst in kurzweilige Gespräche zu verwickeln.
Beiden ging es mittlerweile deutlich besser. Die physischen Wunden waren das eine – aber auch deren Pflege war schon Labsal für die Seele. Der wahre Terror dessen, was sie erlebt und erduldet hatten, würde aber sicherlich lange brauchen, um hinter ihnen gelassen zu werden. Nichtsdestotrotz konzentrierten sich beide mehr auf das Hier und Jetzt und auf etwas völlig Neues: eine mögliche Zukunft.
In Mîrhaven waren beide noch nie gewesen, auch Familie hatten sie (hier) nicht oder nicht mehr. Beide teilten offenbar ein ähnliches Schicksal, wenn auch nicht ein identisches. Früh die Eltern verloren. Raella die Mutter im Kindbett, den Vater an Suff. Doreas Eltern waren in einem Krieg beide umgekommen. Beide hatten also früh für sich selbst sorgen müssen, hatten keine Geschwister … der Rest ist mehr oder weniger dann Geschichte.

Als die Stimmung umschlug, verdüsterte sich beider Miene direkt. Kamilah merkte sogleich, dass die beiden Frauen, auch wenn sich ihre Haltung kaum veränderte, sich gegenseitig stützen würden. Sie tauschten flüchtige Blicke ob der neuen Fragen, die widerwillig und zäh beantwortet wurden. Aber widersetzen bei der Eindringlichkeit würden sich beide nicht.
Allzu viel wussten sie über den Rattenkönig nicht.
Er hatte nach ihrer Einschätzung »viele« Handlanger gehabt, die Aufgaben erledigten und ins einer Gunst standen. Offenbar häuften die Rattenuntergebenen den Reichtum an und sammelten … Wissen? Er sprach jedenfalls öfters mit den Nagetieren.
Seinen Zugang kannten sie nicht, er hatte in ihrer Gefangenschaft nie seinen Müllhaufen verlassen. Womöglich überließ er das einfach seinen Untergebenen.
Von einem übergeordneten Zugleinenhalter wussten beide nichts, allerdings …
Beide waren von einer blonden Dame »vom Fach« in Valgard aufgenommen worden. Eingeschifft vom Festlande. Diese hatte sie als eine »Gefälligkeit« dem Rattenkönig überlassen. Und beide wussten, dass die blonde Dame nicht die größte Instanz in diesem Ring war. Womöglich bestand dort also eine Verbindung.

Auf Kamilahs abschließendes Versprechen hin starrten die Frauen sie länger einfach nur an, bevor sie einen Abgang machte. Mit ungekannten Möglichkeiten nun in ihrem Besitz und einer deutlichen Warnung.

[b][color=#CD2990]Bethsaba[/color][/b] bemerkte bei ihrem nächsten Besuch eine gewisse Anspannung unter den beiden Frauen. Sie waren merklich besser aufgehoben als noch zur Zeit ihrer Rettung. Hatten sie vielleicht auch etwas eingelebt. Aber etwas nagte an beiden.
Da kam das kleine Mädchen, das ohne Vorurteil oder Zurückhaltung mit den beiden Freudenmädchen schäkerte grade recht. Tatsächlich zeigten sich beide recht fürsorglich dem Mädchen gegenüber und zeigten ihr ein wenig, wie sie ihre roten Haare schön flechten konnte.

Bethsaba erfuhr, dass beide vom Festland kamen. Beider Familie war auf unterschiedliche Art schon früh aus ihrem Leben verschwunden, so dass sie für sich selbst hatten sorgen müssen und der Weg sie letztlich hier her geführt hatte. Bethsaba kannte die Geschichten sicherlich. Das harsche Los allzu vieler Frauen. Dorea war ursprünglich aus Thesk, Raella von der Drachenküste.
Als die Sembierin den Tag zur rechten Stunde fand, da sie beiden das Angebot unterbreitete, war Raella bereits am Packen. Sie hatte sich mit dem ausgehändigten Geld offenbar einige Kleidung gekauft und lächelte dankbar bei Bethsabas Worten, aber verkündete, dass sie wieder aufs Festland wollte und all das einfach hinter sich lassen. Dabei flackerte ihr Blick jedoch ab und wann gen Vorhang, als erwarte sie dort jemanden zu sehen.
Dorea hatte sich auch seit den letzten Gesprächen mehr eingedeckt, aber schien länger über Bethsabas Angebot nachzudenken. Sie war nun im Besitz eines wahren Vermögens. Das Geld, was sie vom Rattenkönig aber bekam, schien die Frau irgendwie anzuwidern. Merklich hatte sie nur das Nötigste sich bisher gekauft. Vernünftige Kleidung, die nicht vom Hospital gespendet wurde beispielsweise.
Sie sagte nach längerem Hadern schließlich zu.
Raella und Dorea verabschiedeten sich mit einer langen Umarmung, geflüsterten Worten.
Dann verschwand die eine Frau in Richtung Hafen. Die andere sah zu Bethsaba.
»Eine Bitte … nehmt das Geld und … ihr seid reich. Gebt mir anderes. Ich will … dieses Geld nicht. Nicht so.«
06.02.2021 10:09:14
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#128787)
Isilyen
[spoiler][quote="Durgarnkuld" post=128780][b][u]Gewässer der Insel[/u][/b]

Ob es Mîrhaven war oder Valgard, Elborias Zufahrten aus Immerdar oder Telodurs weniger Schiffverkehr, jeder bekam es nun zu spüren.
Piraten! Freibeuter!
Erlesene Waren von Wert wurden rarer dieser Tage. [b]Bestellte Schriftrollen der Akademie fanden nicht mehr ihre Käufer im Turm.[/b] Teure Stoffe und Geschmeide bedurften erfahrenster Seefahrer mit Eskorte. Die Preise stiegen. Und die verborgene Bucht brummte vor Beute dieser Tage.[/quote]
[/spoiler]

Nora dachte ebenfalls nach. Sie war besorgt, dass auch den Patienten an etwas davon mangeln würde. Schriftrollen wäe sicher nicht so wichtig für das gemeine Volk, jedoch Stoffe. So fing sie an, bei Händlern und Schneidern nachzufragen nach Baumwolle und Linnen für Verbände, Dreieckstücher und dergleichen. Für Kräuter würde sie zur Not einen Ausflug nach Elboria und Calaneth machen, um dort die Elfen und Naturhüter zu fagen, ob sie etwas zu verkaufen oder zum Tauschen übrig hätten. Phiolen könnten zur Not aus Sand hergestellt werden. Sie sammelte auch das eine oder andere mehr, was sie so finden könnte wie Wolle und Felle für warme Decken, nur müssten Letzere von einem Gerber vor Benutzung erst einmal gereinigt und bearbeitet werden, damit kein Dreck oder Parasiten ins Hospital getragen würden. Sie war sich auch nicht zu schade, selbst zum Jäger und Sammler zu werden so ihre anderen Pflichten es zuließen.

Von Ashnard hatte sie obendrein von bevorstehendem Krieg gegen die Orogs gehört. Sie hatte kurzentschlossen dort Hilfe angeboten, denn wo gekämpft wird, kann man nie genug Heiler haben. Sie erinnerte sich nämlich noch gut an die vier Plagen, die Amdir einst vor Jahren heimsuchten:
Wo Krieg ist, gibt es unweigerlich Tod. Mit diesen beiden kamen auch oft Krankheit und Hungersnot. So erkundigte sie ich und sammelte ie auch hierfür schon einmal. Sie fragte bei den Verkäufern auf dem Markt nach eingelegtem Gemüse und Früchten. Sie kaufte selbst frische Ware und kochte kochte einiges in ihrer Wohnung auch selbst ein, um es dann mit zum Hospital zu nehmen. Beim Bäcker kaufte sie doppelt gebackenes Brot und achtete darauf, dass es dunkle Brotsorten sind, die sich etwas länger halten. Zutaten, die nicht allzu schnell verfallen, kaufte sie in Reserve und öfter, wenn möglich. Patienten müssen auch essen, um zu Kräften zu kommen oder bei Kräften zu bleiben.

Geschmeide hatte sie als Juwelier noch einiges auf Lager, was sie selbst anderen anbieten könnte, wenn es von Übersee zu teuer wurde oder gar nicht erst ankam. Sicher war Geschmeide auch ein Luxusgut und nicht primär lebenswichtig für die meisten. Doch was sie damit verdienen würde, würde sie wiederum für Heilmittel und Nahrung verwenden, um anderen zu helfen. Kurzum, sie begann so, Vorräte anzulegen für schlechte Zeiten, oder versuchte es zumindest.
08.02.2021 14:58:11
Aw: [Mirhaven] Geschehnisse innerhalb des Hospitals (#128806)
Durgarnkuld
Da sich Nora frühzeitig darum kümmerte und sich bei diesen Stoffen im Handel nicht lumpen ließ, konnte sie eine vorerst befriedigende Menge an Verbandsmaterial auftreiben, damit das Hospital nicht in absehbarer Zeit auf dem trockenen sitzen sollte.
Kräuterlage war natürlich ein längerfristiges Projekt, wofür sie sich einige Wochen an Zeit einplanen musste. Da war die Abreise, das Rumfragen, das eigene Suchen. Und dann natürlich die entsprechenden Kräuter, die je mal einfacher, mal schwieriger zu erhalten waren.
Noch gab es in Elboria ausreichende Mengen, aber einem eigenen Abstecher stand dennoch nichts im Wege und war tatsächlich recht erfolgreich in der Ausbeute.
Solange sie sich an die Regeln der Jagd hielt, welche Tiere sie wo erlegen würde, stand ihr auch sicher kein Wildhüter im Wege, so dass sie einige warme Felle abliefern konnte für deren wärmendes Potential.
Für die Marktbesorgungen würde sie, da sie mit all den Tätigkeiten jonglierte, vermutlich etwas Hilfe aus dem Hospital brauchen, aber das wäre kein größeres Problem. Mit Einkochen und Einkaufen kannten sich die Helfer dort meist auch gut genug aus und so würde es mehr eine Gruppenarbeit für die Zukunft des Hospitals als ein Alleingang.