31.03.2016 10:44:00 | Camio und das singen der Bestien (#106281) |
Tod | Schatten und Geister Camio ging abseits der wege durch einen lichten Wald, in der einen Hand hielt er seinen Speer. Welcher eher natürlich gewachsen aussah denn irgendwie bearbeitet und in der anderen einen langen Eiszapfen an dem er kaute, obgleich es recht warm war hielt sich das Eis ziemlich lange. Neben ihm trottete ein Wolf der des öfteren zu seinem Begleiter auf sah, der aber nur murrte und ihm sonst keine Antwort gab. Schließlich wuffte der Wolf deutlicher hörbar, der große Mann wand sich Ihm zu „Du gehst mir auf die Nerven, erst findest Du nicht mal eine Stadt und rühmst dich selbst Spurenleser und nun nervst du mich auch noch wegen den Frauen und Caladuris“ Der Wolf sah betreten zu Boden und verbarg seine Schnauze unter seinen Pfoten. Camio biss ein Stück Eis ab und kaute darauf herum „Ich hätte ja zu gerne Ihr Gesicht gesehen... aber sie im Unklaren zu lassen wäre auch falsch gewesen“ Der Wolf sah fragend auf „Nunja wenn wir uns schon zusagen das wir verbündete sein wollen muss man sich auch an gewisse Dinge halten und diese narah.... hat ja schon was“ brummte er sinnierend. Sie gingen weiter und in seinen Gedanken hing er Lautwasser nach, wie es einstmals existiert hatte und wie es nun eine Stadt voller Geister und Leere wurde, dann fragte er sich wie lange wohl seine letzte längere Unterhaltung mit einem Humanoiden her gewesen sein mochte, seid die letzten Leute in Lautwasser weg gingen ? Amdir verwunderte Ihn, das blosse stehen auf einer Brücke hatte gereicht eine Elfe, eine Halbelfe, einen Schatten und einen Zwergen zu treffen und schließlich noch seinen alten Freund zu finden. Sehr viel hektik und gewirr aber auch nach den Jahren der stille eine Abwechslung. Es gab hier noch eine Menge zu erkunden und er würde hier sicher lernen können, lernen lauschen und lehren, so wie sein name es Ihm vorgab. |
02.04.2016 13:45:37 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#106407) |
Tod | In den tiefen des Dornenwaldes hing Kopf über Camio von einem Baum, mit verschränkten armen und im Dreck baumelden Haar hatte er seine Meditation aufgegeben. Die Nachricht an diese komische Enklave hatte er hinterlassen , im schlimmsten Falle gab es eine Antwort im besten keine, dann wäre er alleine und hätte freie Bahn. Er leckte sich über die Lippe , dort wo Narahs Dolch ihn getroffen hatte. Er sah es dennoch als Erfolg an, er hatte seine jüngsten Fähigkeiten sicher anwenden können und würde es auch wieder schaffen. Vieles gab es noch zu bedenken und zu tun. Dieser Tiavin mochte er noch nicht recht trauen und doch hatte sie etwas das interessant war , was aber ob ihrer Vergangenheit nicht verwunderte. Sie hatte Erfahrung mit seinesgleichen, das war Überbaus lästig. Seine Gedanken Wanden sich wieder den wenigen Aufzeichnungen zu die er sein eigen nannte, es war Zeit weiter zu machen |
03.04.2016 19:56:38 | Erste Schritte (#106451) |
Tod | Drei waren schon tot von ursprünglich sechs, einer davon schwer verwundet und schleppte sich in Richtung einer Höhle davon. Eben jenen streckte ein Pfeil nieder, mitten ins linke Auge. Der Fünfte, überaus stattlich geraten und muskulös wandte sich den Angreifern zu... ehe Ihm sodann eine Axt den breiten Schädel spaltete. Der Anführer floh nun, seine Niederlage erkennend und um sein Leben fürchtend. „Das ist doch ein Trauerspiel“ meinte Camio zu dem Wolf an seiner Seite, beide beobachteten das Treiben in einigen Abstand und vermieden es auch nur ein Geräusch zu machen „Jetzt mal im ernst was tun die da ? Und dann wundert man sich das es kaum noch welche von Ihnen gibt ?“ Der Wolf sah zu Camio hinauf „Ja tu das, aber keine Heldentaten lock Sie weg und such keinen Streit, ich kümmere mich um den heldenhaften Anführer“ Damit stob der Wolf von dannen. Es dauerte nicht lange und die Verfolge ließen von dem fliehenden gehetzten ab und folgten dem Knacken und Rascheln des Wolfes. „Deine kleine Gruppe hat sich ja schwerlich dezimiert“ Sprach ihn Camio von hinten an, als der Rudelführer Ihm gewahr wurde knurrte er „Keine Unruhe wegen mit“ Sprach er und ließ die Wunden des Worgen sich schließen „Ich bin geschäftlich hier und du mein Freund, bist eine wahre Schande... ruf die wenigen zusammen die noch übrig sind und sag Ihnen Hilfe ist eingetroffen... das kann man ja nicht mit ansehen von Schuljungen lasst ihr euch abschlachten, in Fallen lauft Ihr hinein die ein Kind bauen könnte. Ich werde Euch unterrichten und nun lauf ehe ich mir den Umweg über dich spare und mir dein Leben nehme und deinen Geist fresse“ Auf dem Weg zurück in den Dornenwald kam der Wolf, freudig hechelnd, an seine Seite „Ich sehe du hattest Spaß ?“ Der Wolf jaulte kurz begeistert auf. Als sie eine Weile nebeneinander her gingen sah der Wolf Ihn schief an „Erinnerst du dich noch an die erste Lehre des wirren Gaahn ?“ Das Tier gab einen nöhligen laut von sich „ Genau, das ist zweifellos die wichtigste aber wir haben nun schon einiges an Schriften und Rollen angesammelt wo Druiden Ihre Ideen nieder geschrieben haben auch wenn vieles schrecklich geprägt ist von den jeweiligen Göttern. Alle sind interessant und wir werden nun daran gehen sie zu überprüfen und auch zu testen. Der Dornenwald eignet sich ganz gut dafür nicht gefunden zu werden und fürs erste halten wir uns hübsch still und leise.“ Augenscheinlich zufrieden liefen der Mann und der Wolf ins Dickicht der Dornen, welche Ihnen bereitwillig einen Pfad eröffneten. |
04.04.2016 13:27:47 | Aw: Erste Schritte (#106492) |
Tod | Lehre auf den Aufzeichnungen des moosigen Markus Der Druide kämpft mit starkem Arm gegen jedes Zahnrad, jeden Pflug und jedes gebaute Haus aller Völker gleichwohl welcher Bestimmung e…. Camio Zerriss das Pergament „Idiot“ und nahm sich das nächste Büchlein vor „Na wen haben wir denn nun hier? Candoras die Schlange… klingt vielversprechend“ Er las einige Zeilen und das Buch gewann stetig seine volle Aufmerksamkeit, es handelte im groben davon wie es den Druiden durch ihre göttliche Hilfe möglich war Blitze, Eis und auch Feuer zu manipulieren. Camio mochte die Hitze, er hatte sie schon immer geliebt, wenn er gekonnt hätte wie er wollte würde er auch einfach nur faul auf der Seite auf einem heißen Stein in der Wüste liegen. Ein tiefes grollen ließ ihn aufsehen. Mehrere Worge standen vor Ihm, an der Spitze der geschlagene Anführer von neulich „Oh wie schön, Ihr habt Euch also entschlossen meine Hilfe anzunehmen“ Er winkte den ehemaligen Führer zu sich heran, diese folgte nach einigen Momenten auch dem Wink und lies sich die braune Hand des Mannes auf die Schnauze legen „Mein Freund, du hast dein ganzes Rudel eingebüßt, ich lass dir noch eine Chance und wenn du nicht etwas zu Stande bringst dann wirst du anderen als Nahrung dienen.“ Mit eben diesen Worten flutete Magie den Worg, er schien kräftiger zu werden, das Haar überzogen mit einem Geflecht aus Rinde und Holz, ebenso schienen die Fänge zu wachsen und die Dornen in seinem Pelz zu wuchern. Die anderen Worge besahen sich das treiben, teils anerkennend und teils besorgt „So mein kleiner, du wirst dich in Richtung des Nebalstammes austoben, dort weiß man nicht das es einen neuen Druiden gibt, hier bei den Elfen und Menschen wäre mir ein magisch aufgeplusterter Worg etwas peinlich. Friss ein zwei Orks und tob dich da aus und sieh zu das du morgen bei Sonnenaufgang im Silberwald bist, da wo wir uns trafen, dann erkläre ich dir wie die meisten Menschen auf Euch Jagd machen.“ Der Worg schien zu grinsen und stob mit seinen Gefährten davon, Camio spreizte vor seinen Augen die Finger und es gelang Ihm einen kurzen Moment einen Blitzfunken zu beschwören „von einem Tröpfeln… zu einem Tosen“ dann las er weiter. |
08.04.2016 12:50:58 | ...eine Wunde in der Welt... (#106714) |
Tod | Auszug aus den Lehren der Dornendruidin Maratas „… unter jenen Aspekten vermag man anzunehmen das die Welt selbst als ein riesiges Lebewesen anzusehen ist. Verletzt sich eine Wesenheit so ist zu beobachten wie sich der Körper auf eben jene Stelle fokussiert und versucht diese zu heilen, ebenso wie körperliche entsteht dort auch übernatürliche Macht, Genesung. Folgt man diesem Aspekt und den parasitären grundsetzen so ist es für Druiden welche dem Pfad der Zerstörung folgen ratsam sich an Punkten zu bewegen welche von Katastrophen verheert werden. Druiden des Lichtes können im Zuge Ihrer Bemühungen solche gebiete zu bereinigen diese Genesung anzapfen um die Heilung zu beschleunigen…“ Er las sich das Pergament weiter durch und kaute auf seinem Apfel herum. Die nun völlig gemeisterte Formwandlung hatte durchaus seine negativ Seiten. An Hunger musste er sich nun wohl gewöhnen, positiv war man konnte fast alles essen. Die Partieller Formwandlung war sehr schwierig zu meisten und mit einigem Schmerz verbunden wenn die Wucherungen fehl schlugen oder außer Kontrolle gerieten, das wachsen lassen und sogar schießen von Dornen war ein schmerzhafter Prozess, im Idealfall löste man die haut auf bevor die Nadeln durch brachen, gelang das nicht war jeder Dorn mit einer Wunde verbunden, höchst störend. Im Geist belächelte er eine Aussage die er einst hörte, er wusste nicht mal mehr von wem. Es wurde gesagt die Formwandlung sei eine Gefährliche Kunst denn auch der Geist wandele sich, das Wesen des Menschen würde sich mit zunehmender Form in der Tiergestald verändern, er konnte das bislang nicht bestätigen und er hatte die Ihm nun möglichen Formen ausgiebig geübt. Zugegeben als Bär schmeckte der Honig besser denn als Wolf doch das schien normal… sicherlich würde sich die Vermutung der Verwilderung als Aberglaube erweisen. Im Gegenteil empfand er sich momentan als sehr zahm, zugegeben dies lag vermutlich an der sehr ruhigen Art der Insel und Ihrer Bewohner, nicht zuletzt an Narahs Nähe. Die Zeit in den Wäldern und auf Reisen abseits der Städte hatte Ihn vergessen lassen wie amüsant und angenehm es war mit anderen zu reden noch dazu wenn sie Aspekte seines Denkens teilten. Was Ihn wirklich erfreute war die Abwesenheit eben jenen Schattens der seine Heimat verheert hatte, bis auf wenige Orte hatte er noch keinen hauch der Nekromanti vernehmen können. Zu einem gewissen Maß war auch das tolerierbar solange es sich nicht in einzelnen mächtigen Wesen bündelte oder ganze Landstriche überzog. Es würde Ihm gewiss bald langweilig werden, doch für den Moment, war es angenehm. |
15.04.2016 23:10:17 | Aw: ...eine Wunde in der Welt... (#106951) |
Tod | Er stand auf einem kleinen Hügel inmitten einer Lichtung des Dornenwaldes. Er hatte denkbar schlechte Laune und reagierte sich damit ab sein Stachelfeuer zu verbessert, mit Dornen auf fallende blätter zu schießen hatte etwas ungemein beruhigendes. Die Worte Narahs hatten ihm schwer zu denken gegeben, er hatte nie verleugnet aspekte des Bösen zu verfolgen und diese im Sinne der Evolution zu vertreten doch hatte es Ihn schwer getroffen mit einem Nekromanten verglichen zu werden, auch wenn Narah ihn gewiss nicht verletzen wollte. Ein jedes Lebewesen hatte sein Abbild in verschiedenen Ebenen, das besagte zumindest eine Idee des Druidentums die vor allem auch von Geisterschamanen ähnlich angesehen wurde. Er bildete sich ein das er es in der Vergangenheit mehrfach geschafft hatte diese Abbilder... „Seelen“ wie es in Schriftstücken hieß... verschlungen zu haben um mächtiger zu werden. Er wusste nicht ob es sich wahrlich um Seelen handelte oder einfach nur schattenhafte Fragmente von zurück gebliebener macht doch machten sie einem stärker. Bei offener Betrachtung gingen seine Gedanken wohl wirklich in eine nekromantische Richtung, auch der Absatz über das Weltenwesen und das anzapfen der Energie dieses wesens bei einem heilungsprozess hatte etwas... Lebenssaugendes. Es war ein schmaler Grad nur ein Raubtier zu sein oder zu etwas unnatürliches zu werden, er würde einige seiner Standpunkte überdenken müssen. Wieder wanderten seine Gedanken zu Fehlern der vergangenheit und er biss die Kiefer zusammen, er hasste seine Schwäche, seine Dummheit von damals. Die letzte Zeit brachte ihm viel verwirrung, der Besuch auf valvec war für ihn hart an der Grenze zu einer Parodie. Natürlich benötigte jedes Extrem eine Vertretung aber diese Stadt hatte sich gleich beim ersten Antreffen passend in Szene gesetzt, eine Horde Barbusiger, schlecht gelaunter und psychopathischer Drow, ein geschwängerter Tiefling und verwirrte Menschen. Er hatte eine nacht dort verbracht und für sich beschlossen das dem nun genüge getan war. Mirhaven hatte sich als eben so abstruses Extrem heraus gestellt geprägt von Naivität, Geplapper und bemüht jungfräulichem verhalten. Er war den Zweibeinern schon zu weit entrückt um wahrlich etwas mit Städten anfangen zu können, zwar sah er es als einen Gewinn der Natur an Zweibeinern ein Denken zu schenken das sie zusammen leben ließ wie Ameisen oder Bienen jedoch mangelte es schwer am Gemeinschaftssinn und das ganze klein geistige gefauche in ihren eigenen kleinen geschaffenen Dschungeln aus Gassen und Gängen langweilte ihn. Der Dornenwald war nun sein zuhause geworden, das war ihm klar. Unwillkürlich musste er an Tiavins Warnung denken und wie der Wolfmann den Städten und vor allem dem Weibsvolk erlegen war... nun... mit den Städten hatte er abgeschlossen. Sein magern knurrte wieder, er sah beiläufig auf den kleinen Berg der Apfelkerne die sein Hunger schon zurück gelassen hatte, nicht nur das, er hatte sich einige verwirrende Eigenarten angewöhnt seitdem er des Gestaltwandeln mächtig geworden war. Vielleicht war an der Wesensveränderung doch etwas dran, seid geraumer Zeit hatte er eine Besorgnis erregende Affinität zu... Wollkneulen entwickelt. |
20.04.2016 12:30:03 | Eine offene Wunde (#107133) |
Tod | Nachdem Balgrit und die Prieterin der Lolth gegangen waren ging er gemächlich Richtung des Vulkans. Balgrit verwunderte Ihn, er war ebenso ein Druide wie er, ungefähr genau so alt und noch dazu ein Ork, doch diese Sanftmut die in Ihm lag, diese Ansicht der Welt, er bezweifelte das er jemals ein ähnliches Weltbild bekommen würde. Jedoch hatten die beiden eine Übereinkunft getroffen und er würde sich an seinen Teil halten. Ebenso verwundert war er über das Gebaren der Drow gewesen... er hatte Sie sich immer gefährlicher, mutiger und auch tödlicher vorgestellt. Diese Frau hing übermäßig an Ihrem Leben und sie hatte seine Worte falsch gedeutet. Sie hatte Ihn beschaut wie ein schönes, seltenes aber ungehorsames Tier aus einem Dschungel, hin und her gerissen zwischen den Wunsch es zu streicheln oder weg zu laufen. Das wenige was er von Ihr über den Glauben der lolth hörte klang nicht uninteressant, allerdings nahm er stark an das sich die Priesterinnen für deutlich zu wichtig nahmen... auch Lolth musste mal weg sehen und wäre Ihre macht so allumfassend hätte sie nicht um Ihre Kehle gefürchtet und doch, diese Drow würde er abermals aufspüren. Wie Drow wohl schmeckten ? Er schüttelte schnell den Kopf, diese Gedanken wurden nun stärker und kamen öfter, schon lange hatte Fleisch die Äpfel und Nüsse abgelöst... Obst stillte nicht länger den Hunger in seinem inneren. Er griff nach dem kleinen Medaillon, der glatten abgewetzten Münze ohne Tant und Zierde. „Ein Nekromant... ich“ er schüttelte den Kopf, das fressen gehörte zur Natur wie die Luft und das Wasser, wichtig war es auf das Maß zu achten, das hatte Balgrit Ihm gerade erklärt, in gewissen mengen war alles giftig und konnte der Körper von Druiden nur schwer verheert werden so schien es mit dem Geist recht leicht zu gehen zumindest wenn man selbst Wege einschlug die zu einem Übermaß führten. Es gab viele Druiden sagte der Ork, überaus bedauerlich, es hätte alles so unkompliziert sein können und noch dazu war das magische Schwert in unerreichbare ferne gerückt... der einzige Trost den er hatte war sein Schatten und der Vulkan. Er besann sich der Worte aus der Schrift über die Wunden in der Welt... Aus den Gedanken gerissen stand er auf einmal an einer Klippe unter Ihm wand sich die Lava wie ein Feuerwurm, er setzte sich, schloss die Augen und lauschte auf Geräusche jenseits dieser Welt. Nach einer Weile hörte er es, das Klagen der Bäume, das schreien der Felsen,die Panik des Lebens. Er schnupperte und dann nahm er es wahr, „Genesung“ hieß es in den Schriften, Energie die die Welt selbst bündelte um Wunden zu schließen, er ließ sie auf sich wirken und versuchte soviel davon zu verschlingen wie es ihm möglich war. |
21.04.2016 11:15:36 | Vom singen zum brüllen (#107169) |
Tod | Zufrieden betrachtete er sich die beiden neu gepflanzten Bäume. Zu dumm das Balgrid Ihn erwischt hatte wie er einen Blitz in den alten Baum jagte aber zwei neue Bäume pflanzen war dafür fair. Nun kam der bedeutend schwerere Teil des Tages, Balgrid hatte Ihm geraten Meditation zu versuchen um seine innere Ruhe wieder zu finden, sein Innenleben bezeichnete Camio selbst als Katastrophe. Erst erlag er den blinkenden Rehaugen von Tiavin ohne auch nur eine Chance dagegen zu haben, dann wurde mit der Zunehmenden Gestaltwandlung das klare Denken immer schwerer… der Hunger wurde immer schlimmer, dafür konnte man fast alles fressen. Die Drow waren auch nicht gut für seine innere Ruhe, ein zänkisches Rudel amazonenhafter größenwahnsinniger bei denen er sogar momentan noch artig sein musste. Nein das lief alles nicht so wie erdacht, es hatte sich von einem lockeren spaß haben zu einem Spießrutenlaufen gewandelt. Er suchte sich einen ruhigen Ort, setzte sich und begann mit dem Speer komplexe Muster in den Sand zu zeichnen. Allmählich schweifte der Blick nach innen auf das Chaos zwischen Wesenheiten, Hunger, Gier, Zorn und Ungeduld. Er war ziemlich einfach gestrickt wurde es Ihm da klar, unwillkürlich musste er an Balgrid denken, den sanften Ork den scheins nichts aus der Ruhe bringen konnte und in dessen Wirken so viel Macht lag, er hingegen hatte noch wenig Macht regte sich aber mit Elan schnell auf. Innere Ruhe… er schnaufte… eigentlich hasste er sowas aber er ließ sich drauf ein, die Atmung verlangsamte sich und er hörte auf die Umgebung und auf sein innerstes, nach einer Weile kam Ordnung in das Gewirr der Essenzen die in Ihm ruhten und dann kamen auch wieder geliebte Personen in seinen Fokus, schöne Orte und innige Momente. Die Ungeduld und der Zorn waren nur teilweise sein eigener, es war der Prozess der Reifung, die Prüfung der anderen Körper und deren Naturen, die Prüfung der Essenzen die er teils verschlungen hatte und die teils sein eigen wurden. Nun erst bemerkte er wie unendlich müde er war… schlaf… es war vor zwei tagen das letzte mal gewesen das er schlief und er hatte es nicht einmal gemerkt. „Camio du bist dir selbst der größte Feind“ dann sank er in die tiefen der Meditation ab, seine letzten klaren Gedanken galten einer schönen verhüllten Frau und einer glatten blank polierten Münze. |
23.04.2016 10:09:50 | Aw: Vom singen zum brüllen (#107257) |
Tod | Tage waren vergangen seid er das erste mal versuchte zu meditieren. Seither hatte sich sein Tagesaublauf etwas gefestigt und es ging ihm nun auch um einiges besser. Er hatte es aufgegeben gegen den Fleischhunger zu kämpfen, Fleisch war nun zu seiner Hauptnahrung geworden, er würde sich bemühen das so lange wie möglich tierisches Fleisch reichen möge. Wenn er nicht gerade durch den Krähenforst oder die Ebenen Valvecs streift und die Vegetation stärke, wie er es deinem neuen Freund Balgird versprochen hatte, so genoß er die Energien welche dem Vulkan entströmten. Er hasste gewisse Aspekte Valvecs, vor allem der monströse, riesige Bau des Konzils war Ihm ein Dorn im Auge. Vielleicht würde er einmal stark genug sein dieses Ding vom Angesicht der Insel zu fegen, doch hatte er schon mehrere Vertreter des Konzils gesehen und deren Macht gesprüt, das Konzil anzugreifen war nichts das ein geistig gesunder einfach so versuchen würde, er ging also dem Klerus und den Nekromanten schlicht aus dem Weg aber er spürte das auch Balgrid damit nicht glücklich war. Unter dem wirken der Druiden kräftigte sich allmählich der Wald und Camio entdeckte etwas wieder das er fast vergessen hätte. In seiner Heimat, ehe der Schatten darüber fiel, hatte er große Freude daran gehabt den Kindern der Stadt die Wunder der Natur zu zeigen, ihnen zu erklären was man bedenkenlos essen konnte und was nicht, wie man bestimmen konnte wo Norden war und wie man den Ruf der Tiere nachahmte. Den begabteren konnte er sogar zeigen wie man mit den Tieren sprach. Er hatte eine Schwäche für Kinder, nicht etwa ob deren Geschmacks sondern weil sie noch rein waren und voller Potential und kraft strotzten zum guten wie zum bösen fähig. In valvec sah man öfter an den Waldrändern Kinder mit einer vermummten Gestalt reden. Die Gestalt saß dabei meist auf einem Baum oder kauerte auf dem Boden wehrend die Kinder oftmals kicherten oder juchzten. Fragte man die Kinder was sie dort getan hätten so sagten sie meist „Mit den Bestien gesungen“ doch keinem wurde auch nur ein Haar gekrümmt. Da Ihn Valvec auf Dauer sehr anödete erweiterte er seine Streifzüge auf seine eigentliche gewählte Heimat den Dornenwald und die Umgebung Mirhavens. Der Dornenwald war stark und düster geworden, eine Umgebung die Ihm über alles gefiel und auch in jenen Regionen sprach er mit den Kindern und zeigte Ihnen wo Sträucher und Früchte wuchsen, Heilgräser und die verstecke Bienen. Er schaffte es so eine ganze weile verärgernde Gedanken an den Tiefling, die Drow und das andere garstige Volk. Wann immer er konnte suchte er die Nähe zu Narah und auch sie beruhigte das zerrissene Gemüt, sie schaffte es am besten Ihm innere Ruhe zu geben und bei Ihr hatte er weder Hunger und Unruhe. |
06.05.2016 11:13:09 | Aw: Vom singen zum brüllen (#107810) |
Tod | Genüsslich schwamm er in einem der Seen welche in den verborgenen Schluchten des Dornenwaldes lagen. Er war innerlich überglücklich endlich weg zu sein von Valvec, zwar konnte er sich an vieles gewöhnen und anpassen aber der Geist dieser Insel war ihm mehr und mehr zu wieder geworden. Einzig der Genuss war geblieben die Drow Phyrala erst mit einem Blitz nieder zu strecken und Ihren Körper dann auch noch in Flammen aufgehen zu lassen. Sehnsüchtig entsann er sich an Ihre Schmerzenslaute als das schöne Haar in Flammen aufging und die Haut wie trockene Rinde abblätterte. Doch hatte Ihn Valvec auch einiges gekostet, Narah hätte er einmal fast verloren und im Zuge Ihrer Rettung hatte er einige seiner Essenzen eingebüßt welche er sich über Jahre zusammen gewildert hatte. Jedoch war der Gewinn den Preis wert, das stand außer Frage. Am Rande hatte er mitbekommen das sich die Großen Räder der Insel wieder drehten, von einem Aufmarsch war die Rede gewesen und von einem Krieg, er würde bald aufbrechen um sich die verheerten Lande anzusehen, vielleicht fanden sich Verwundete denen er Heilung bieten konnte oder verirrte, Ziellose Essenzen die leicht zu fressen waren. Auch näherte sich die Stunde da er sich wieder am Waldrand mit den Kindern Mirhavens traf um mit Ihnen Geschichten auszutauschen und Ihnen die Tiere und Pflanzen zu erklären. Er brummte innerlich als er an die Kinder auf der Ascheninsel dachte, mit denen er es genau so gehalten hatte… nun gut die Kinder konnten nichts für Ihre Stadt, er würde also auch ab und an mal wieder zurück kehren auf die Ascheninsel um mit Ihnen zu reden und sie das singen der Bestien zu lehren. Er hatte das Gefühl das es nun ruhiger werden sollte, in Ihm machte sich eine zufriedene Ruhe breit, er schwang sich in der Gestalt eines großen Tigers in die Bäume und legte sich faul auf einen breiten sonnigen Ast. Endlich war die Welt wieder ins Lot geraten. |
17.05.2016 14:59:01 | Aw: Vom singen zum brüllen (#108295) |
Tod | Camio saß mit erzwungener Beherrschtheit an dem breiten Stück Wyvernleder und schrieb in geschwungenen Lettern seine Gedanken nieder. Es hatte Ihn immer wieder wahnsinnig gemacht das Druiden nicht die modernen Gaben der Zivilisation nutzten um Ihr Wissen weiter zu geben, hätte er nicht hartnäckig gesucht so wären viele der wenigen Schriften unter gegangen. Er übertrug die, welche er als wichtig erachtete, ins reine und fügte seine eigenen Beobachtungen und Interpretationen hinzu. Er hatte bislang nichts widerstandsfähigeres gefunden als Wyvern Leder also nutzte er dieses. Sein Freund, der Wolf der Ihn wohl Zeit seines Lebens kannte, lag bei Ihm und quängelte Ihm etwas zu „Ich bin bester Stimmung, wie kommst du auf die Idee ?“ Fragte Camio wenig glaubhaft zurück. Der Wolf sah Ihn nur an als würde der bloße Anblick des Mannes reichen „Ich hab einfach die Schnauze von den anderen voll“ er legte die Lederrolle weg ehe er sie in einem Anflug von Wut ruinierte. Der Wolf wöffte etwas zu Ihm „Nein nicht Narah, auch nicht Roan oder Tiavin. Mich nerven die anderen Druiden, dieses geschwafel vom richtigen weg, dem großen Gleichgewicht und dabei manipulieren sie alle an Ihren eigenen Fronten daran herum. Es ist nicht nur unaufrichtig, es ist auch anmaßend. Auch wenn ich Sie mag, ich habe eine andere Vorstellung davon wie ich die Dinge handhaben werde“ Der Wolf sah ihn mit einem Ausdruck an den Camio nur zu gut kannte „Sieh mich nicht an wie Narah, das zieht nicht bei dir.“ Er seufzte „Ich bin kein Balgrid, nicht wie dieser Hin Wicht... was sind denn das für Druiden, sind die alle schon tot oder haben die die Weisheit der Welt gefressen“ Der Wolf bellte einmal Laut „Ja gut ich bin noch sehr jung, ich habs ja verstanden und die anderen sind ja viel viel schlauer als ich, das ist mir aber verdammt egal“ Ein winselnder Laut folgte „Ach halt die Klappe“ Er setzte sich wieder hin und schrieb weiter, das gemeckere hatte gut getan und nun konnte er sich wieder besser darauf konzentrieren die Schriften zu übertragen. Beiläufig schweifte sein Geist zu Narah, sie waren schon nun recht lange ein Paar. Zumindest für seine Begriffe, gemessen an den Beziehungen eines Elfen natürlich recht kurz aber für Ihn war es dennoch lang und es machte noch immer Spaß und fühlte sich gut an. Auch hatte er es genossen mit Tiavin los zu ziehen um Roan zu retten, zwar betrachtete er Tiavin und Ihre Gabe der Verzückung noch immer sehr sehr misstrauisch aber es wurde besser, sie verlor mehr und mehr an Reiz und schien mit Ihrem Lohrn glücklich zu sein. Das Ossarium mochte er auch, es war wie eine Art Archiv, es gab dort viele Seelen die zurück geblieben waren. Er hatte sich eigentlich vorgenommen mit Shago zu reden und Ihn zu bitten ihm den weg des Geisterschamenen zu lehren, nun war er schon wieder alleine, zwar mit einem Fuß in der Türe zur Geistwelt aber dennoch ohne Lehrer. Egal er war es gewohnt sich Dinge alleine bei zu bringen und vielleicht waren seine Ansichten und seine Kampfweise auch deswegen anders als die der anderen, unverfälscht ? Oder Fehlgeleitet.... beides das selbe nur von einem anderen Blickwinkel aus. Was Ihn verwunderte, er hatte wirklich sowas wie Freunde gefunden, ein kleines Rudel. Estelle hatte Ihn sogar gerettet, Maria ging mit Ihm jagen, Tiavin zeigte Ihm ferne Orte, Roan und Caladuris waren waren toll zum necken und hatten auch ein Auge auf seine Dummheiten, Narah war schlicht und einfach sein Zentrum. „Ein interessanter Gedanke, wie bösartig könnte ich wohl sein ohne Sie“ er sprach zwar zu sich selbst aber der Wolf schien von dem Gedankengang nicht erbaut, er sah Camio eine Weile zweifelnd an... |
18.05.2016 21:55:09 | Menschenfresser (#108353) |
Tod | Wie ein Pfeil schnitt der kräftige Körper des Tigers durch die Nacht. Er roch ganz deutlich seine Spur , der wilderer roch nach Schnaps ebenso wie es seine beiden Kumpanen getan hatten. Die ersten beiden waren keine große Herausforderung gewesen einer wehrte sich mit einem Dolch der andere musste wohl erkannt haben das der Tiger kein Tiger war und bettelte um sein Leben und zog seine Frau und seine Kinder heran um nicht getötet zu werden. Nachsicht war nie eine seiner Tugenden. Der letzte hatte versucht seine Spur mit Pfeffer zu maskieren und hatte mit dem Blut der gehauteten Tiere die Bäume eingerieben. Keine üble Idee aber es verbesserte camios Laune nicht sonderlich. Ein Wolf beobachtete von einer Erhöhung aus dir unfaire Jagd des Druiden , er War besorgt , camio veränderte sich immer mehr. Ein Schrei zerriss die Luft als der Tiger den jungen Mann zu fassen bekam und begann zu fressen, so daß der Mann noch lange lebte. Der Wolf erinnerte sich das es einst eine zeit gab da War es camio unmöglich gewesen auch nur an das fressen von Zweibeinigen zu denken. Camio trank Blut und fraß , an jenen Moment der aufrichtigen Bekundungen konnte er sich schon seid vielen wandlungen nicht mehr erinnern |
27.05.2016 13:19:49 | Aw: Menschenfresser (#108639) |
Tod | Nachdem er seine kurze Nachricht im Steinkreis der Druiden hinterlassen hatte kehrte er zurück in die Schatten des Dornenwaldes. Caladuris war netter weise endlich davon abgewichen Ihn weiter mit Äpfeln zu bewerfen und schien, wenn auch unwillig, seine Essgewohnheiten für den Moment vergessen zu haben. Dennoch war er gerade deswegen neugierig auf das erbetene Treffen, Zacharias und Balgrid waren so unterschiedlich wie nur möglich, der nervtötende Hin der Ihn gereizt hatte war nochmals ganz anders. Es war gewiss interessant alle kennen zu lernen und vielleicht war ein nützlicher Verbündeter dabei. Die anfängliche Idee den Zirkel auf einem solchen Treffen auszulöschen hatte er verworfen ab dem Punkt das er erfuhr das Balgrid sich in einen riesigen Erdkoloss wandeln konnte, wer weiß was Zacharias und die anderen vermochten. Außerdem galt es vorerst vermehrt ein Auge auf Narah und deren Wohl zu haben, seine angebetete hatte ein natürliches Talent sich in zweifelhaften Kreisen herum zu treiben. Er hatte Narah zwar als starke, schnelle und vor allem gerissene Kämpferin kennen gelernt doch war ein einzelner oft gegen drei Gegner machtlos. Die Kombination aus ihren tödlichen Angriffen aus dem Schatten und seinen Ranken und der Eismagie hatte sich als recht effektiv gegen Feinde erwiesen. Auch das schnelle schießen vom Rücken eines Tigers war nicht die schlechteste Angriffsart. Er kam immer mehr zu der Überzeugung das Narah sein Anker in der wirklichen Welt war und Ihn davor bewahrte zum einen ganz zur Bestie zu werden und Ihn zum anderen wieder auf seinen Geistreisen zurück holte aus der Anderswelt der Schamanen. Als er am Lager ankam legte er sich schlafen und lauschte dem rauschen der Blätter. |
29.05.2016 14:22:21 | Für den Lord der Bestien (#108682) |
Tod | In den tiefen des Waldes gab camio sich seinem Training hin , Werwölfe erwiesen sich als vorzügliche Kämpfer. Das Unwetter lag schon einige Stunden über dem Wald und immer mal wieder sausten blitze herab. Er erzielte immer größere Fortschritte was seine Kräfte anging und er wurde immer gefährlicher . Es lag eine schöne zeit des Chaos vor ihm. Das schwache würde nach und nach fallen. Er hatte eine lange Zeit seinen Herren vernachlässigt doch spürte er das er über ihn wachte und seine Kräfte nährte. So brachte er die Körper seiner Feinde in einem innigen Gebet Malar da ehe er Sir anschließend verschlang. Er musste bei seinem grotesken mal an etwas denken das einmal jemand über Ihn gesagt hatte , um ihn zu verletzen und zu erzürnen „Er hat schon zuviele Herzen verschlungen als das sein eigenes so schnell aufhören könnte zu schlagen“ er lächelte Blut verschmiert den Mond an. Wie wahr dieser Satz doch war , und es wurden immer mehr Herzen. |
11.06.2016 17:21:16 | Bethabas Rat (#109028) |
Tod | Der Rat den Beth ihm gegeben hatte war ein wahrer Segen für Camio gewesen. Anders als er es gelernt hatte riet Sie Ihm er solle zum meditieren etwas tun das seiner Natur entsprach, bei dem er nicht nachdenken musste und sich entspannen konnte. So wanderte er lange durch die heißen Dünen der Wüste, genoß die brennende Sonne auf der nackten haut und den heißen Sand unter seinen Fußsohlen. Hitze mochte er schon immer, die heiße trockene Luft der Wüste erfüllte Ihn mit Ruhe, der leise raunen des Sandes im nichts schläferte sein Gemüt geradezu ein. Als er weit genug in der Wüste war, so das er in einem Meer aus Sand stand und man nur erahnen konnte wo die nächste Zivilisation war setzte er sich, legte sich dann auf den Rücken und lauschte in das raunen des Windes und dem klagen des Sandes. „In deinem inneren Tobt ein Sturm“ „Du bist rein emotional gesteuert ebenso deine Magie“ „Es ist nur eine Frage der Zeit ehe du gänzlich die Kontrolle verlierst“ „Wenn du diesen Weg weiter gehst wirst du dich verlieren“ In all den Bildern die Wirr seinen geist umnebelten sah er auf einmal klar und deutlich das verhüllte Gesicht seiner Gefährtin, auch wenn nur die Augen zu sehen waren so wusste er das sie lächelte „Ich glaube an dich und egal wohin unser weg führen mag wir gehen ihn zusammen“ Er nahm die Form des Schreckenstigers an und versuchte die simpelsten Zauber in der Form des Tigers zu wirken. Alleine das war schon schwer und laut Beth sollte es nicht schmerzen verursachen seine Zauber zu wirken, also musste er sich mehr konzentrieren und sich besser beherrschen. In Tierform war es einem Rausch gleich zu setzen zu hören, zu riechen und zu schmecken, diesen Eindrücken und Genüssen gab er sich immer voll hin, das machte es aber auch umso schwerer dem Geruch von Blut zu widerstehen, dem dumpfen herzschlag einer gehetzten beute zu widerstehen... er musste den Bestien Anteil zügeln um seine Mentale Kraft auf die Magie zu richten, er hoffte das Malar dies gutheißen würde jedoch würde Ihm das auch helfen ein effizienterer Jäger zu sein. Auch als Tiger roch er nur Sand und Hitze, er versuchte es mit einfachen zaubern, der Rindenhaut, dem Licht und dem Dornenschuß. Die Umgebung erwies sich als Fordernd als er versuchte die Knochenkälte zu beschwören doch auch dies gelang. Als er zufrieden war nahm er sich viel zeit, ließ sich erst zur ruhe kommen und versuchte dann eine schonende, möglichst schmerzfreie zurück Verwandlung. Beth sagte es müsse gehen also versuchte er es, immerhin konnte er auch heilen und regenerieren, es war alles eine Frage der richtigen Zusammensetzung. Er verlor sich in Gedanken bei dem versuch, Gedanken über eine dunkle Sonne, schwere Stürme über dicken Urwäldern, nachtschwarze Nebel in denen es vor Schatten nur wimmelte, seine und Narah ideal einer vollkommenen Welt. Als er sich wieder seines eigentlichen Zieles erinnerte lag er auf dem rücken und spürte die Sonne auf seiner haut, haut, kein Fell mehr, er war wieder Mensch und er hatte es nicht einmal gefühlt wie sich die Knochen bogen und umformten. Unwillkürlich lachte er laut in das raunen der Wüste „Ha ! Sie hatte wirklich recht !“ er machte einen Satz auf die Füße und besah sich seine Hände, er hatte seinen Ort und seinen Weg für die Meditation gefunden.... von nun an sah man Ihn fast täglich in die Wüste schleichen, mal als Mann, mal als Tiger, mal als etwas ganz anderes... |
24.06.2016 14:42:59 | Der Berg im Osten (#109363) |
Tod | Sein Blick ruhte auf der, von dem unbekannten Feuer, zerfressenen Hand. Den Schmerz konnte er gut durch sein Mentales Training eindämmen, die Heilung ärgerte Ihn. Es heilte langsam auch mit Magie, dieses Feuer war beeindruckend gewesen, er legte sich das schwarze Tuch wieder um seine Pranke und überlegte mit wie vielen Sommern er das letzte mal einen wirklichen verband gebraucht hatte, es war eine weile her. Er sah von dem schwarzen Tuch hinauf in die brennende Sonne Akshars, das Training war für Heute beendet und so gingen seine Gedanken auf Reisen. Er hatte sich über den gestrigen Abend gewundert, drei Faktoren waren aufgetreten mit denen er so nicht gerechnet hatte. Das erste war die Dame Jocasta gewesen, eine Imposante Gestalt und auch ruhig von Wesen doch wach im Geist. Hatte sie Ihm wirklich die gute Junge Masche abgekauft ? Etwas Reue etwas versprechen auf Besserung... das wars ? Oder waren aktuell andere Probleme wichtiger ? Das zweite war Narahs... Furcht gewesen, sie wirkte immer so abgebrüht in den Dschungeln der Menschen, den großen Ameisenbauten aus Straßen und Stein und doch hatte Sie furcht gehabt, sogar mehr als er selbst... woher rührte diese Furcht, wollte Sie sich nun doch in eine Gemeinschaft fest einbinden und fürchtete Ausstoß ob Ihrer beider Natur ? Das letzte und für Ihn schlimmste war der bunte Hund, Bories der unscheinbare, neckend spaßige Mann an Jocastas Seite hatte es bemerkt, er hatte den Blick in die Anderswelt bemerkt und hatte als erstes Wesen der Insel Camios Fertigkeiten als Schamane wahr genommen. Dieser Mann war zwar angenehm von seinem Wesen aber er war... gefährlich. Wenigstens war es um diese unsinnigen Gerüchte des Paarungsverhaltens ruhiger geworden, eine lästige Angewohnheit der Zivilisierten, camio waren Stämme und Völker bekannt da waren die Weibchen froh wenn sie eine Ahnung hatten wer der Vater Ihrer Kinder war und hier wurden die Damen zu wahren Furien der Eifersucht wenn man jemanden nur ableckte, verrückte Welt. Er setzte sich auf und sah gen Osten, dort lagen in einigen Meilen die Ruinen „Soso dort ist einer Eurer Altäre“ dachte er im stillen und überlegte sich wie das Schauspiel wohl weiter gehen mochte, würde er am ende doch den Dämonen helfen müssen um die große Waage zu halten ? Er schärfte den Blick und mühte seine Energie ab um, in die Anderswelt zu blicken. In der Surrealen Welt der Geister und Totems schwebte ein Berg im Osten, ein Berg der die geringeren Geister und den Fluss des Lebens ablenkte. Er lächelte „Oh ihr werdet bald ordentlich zu tun bekommen meine Damen“ Schmunzelte er in sich hinein „Sofern die Mächte endlich mal an einem seil ziehen“ er zeichnete einige Ihm bekannte Namen in den Sand, mächtige Krieger und Magier, Ungeheuer und Heilige die er nun schon hatte kennen lernen dürfen auf Amdir. Alsbald stand eine Imposante Liste der mächtigsten Amdirs auf der Düne, aus jeder Stadt, von jedem Volk, den verschiedensten Göttern dienend. Groteske Formationen hatte der Zufall erwürfelt, ein Ulfric neben einer Jocasta, Tiavin neben Elona, Camio selbst neben Chantalle von Hohenstein. Er wischte die Namen gründlich weg und erhob sich „Ich bin sicher, ihr werdet nicht lange warten bis auch der dritte steht... schenken werden wir euch nichts aber würde ich wetten, dann würde ich mein Fell auf euch wetten“ Seinen inneren Monolog beendend wandte er sich gen Rückweg, er überlegte wann die schlacht wohl los schlagen würde... |
07.07.2016 09:43:32 | Stramm zu tun (#109866) |
Tod | Er trottete matschig, stinkend und nass durch die Moore. Im breiten Maul trug der Tiger eine grobe sehr robuste lederne Tasche die gefüllt war mit allerhand Pilzen Kräutern und Beeren. Er war lange umher gewandert zum einen hatte er endlich Karas eigenartiges, lebendes Holz gefunden... wie er meinte am Arsch Amdirs und zum anderen Trug er die Komponenten zusammen die Elona und Narah brauchen würden für Ihre Reise. Er hatte noch immer ein gespaltenes Gefühl dabei, er lehnte es ab das jemand Ihn selbst in der Anderswelt sah aber er würde dieses Dogma heute Brechen, er konnte Sie nicht alleine gehen lassen zu groß die Gefahr verloren zu gehen oder auf eine falsche Stimme herein zu fallen. Narah zu beschützen war selbstverständlich und die Blume zwang Ihn auch auf Elona acht zu geben, zumindest redete er sich dies tapfer ein auch wenn er sich eingestehen musste das er die kleine gar nicht mehr so zum kotzen fand wie anfangs jedoch verstand er Elfen absolut nicht. Solch Leidenschaft sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen und sich anzukeifen und sich alles Übel der Welt an den Hals zu wünschen erschien Ihm.... barbarisch ? Er musste an den Abend denken als er mit Narah im Arm am Feuer saß und beide eine Flasche wein und Rum nach der anderen leerten, sie verstanden es beide nicht aber es war auch nicht wirklich wichtig, wichtig war das sich ihr Denken, ihr beider denken geändert hatte und das machte vieles einfacher und vieles komplizierter. Er trug die Tasche ins Lager, achtete bei seinem Weg auf das kleine Mädchen welches sich hier herum treiben sollte, jenes das er vor langer Zeit fast umgerannt hätte... Rynn, doch auch dieses mal sah er sie nicht. Wenn die Reise heute Überstanden war und alles gut ging hieß es zurück zu den Drow und Zaere suchen, zumindest versuchen wollte er es und auf diesem Wege wollte er sich auch ansehen was mit den Resten des Nebelstammes geschehen war... er hatte inneren Hunger endlich einmal wieder eine Jagd für Malar abzuhalten, vielleicht gab es einen neuen Schamanen dort... einen neuen Geisterrufen der Ihn unterrichten könnte noch besser im Umgang mit der Anderswelt zu werden.... Und doch musste er aufpassen die drow waren nach wie vor gefährlich und würde das Leichenliebchen Ihm begegnen würde es sicher auf sein Fell scharf sein und beides in verbindung wäre sicherlich... unhübsch, auch für Ihn. Kurz überlegte er Bethsaba oder Maria zu fragen ob Sie mitkommen würden aber er verwarf den Gedanken Bethsaba war schon in der Umgebung Mirhavens auffallend in Valvec würde Sie wirken wie ein Paradisvogel in einem Schwarm krähen und Maria war zwar stark und verbissen aber eigentlich wollte er keinen dem Risiko der Drow und Valvec aussetzen selbst für Narah war es oft ein schmaler Grad zwischen Sturz und Tanz mit Ihnen zu agieren und eben sowenig wie Sie Ihn mitnehmen würde zum... er spottete geistig „Heiligen Vater“ würde er Sie mitnehmen zu den Drow und riskieren das etwas schlimmes Geschah. Erst einmal, die Reise Heute und zusehen das alles so lief wie es sollte, vielleicht war es sogar interessant mit dem Köter zu plaudern... |
10.08.2016 13:24:37 | Unter den Sternen der Nacht (#110697) |
Tod | Er ging durch die Waiden die Hohenbrunn umgaben. Die Sensenklinge war eingeklappt und so mutete Sie nur wie der Stab eines Wanderers. Sterne glitzerten über Ihm im Himmel und die Nacht hüllte alles in gnädiges Schweigen. Das Treffen der Enklave hatte Ihm Hoffnung gegeben, eine Hoffnung die Ihn wunderte, alles in allem wunderte Ihn einiges. Seitdem er hierher gekommen war hatte sich einiges geändert, jedoch war er an vielem selbst maßgeblich beteiligt gewesen. Schritt für Schritt hatten ihn seine Füße weiter weg getragen von den Lehren Malars, anfangs war es die List welche er sich zurecht legte die Elfen zu verraten, die Welt ins Chaos stürzen zu wollen. Doch wie es nunmal so ist, verändern kleinste Ereignisse große Pläne. Er hatte Freunde, sein Rudel gefunden, Wesen an denen Ihm wirklich etwas lag, Roan, Maria, Tiavin, Elona, Caladuris, Estelle und noch weitere denen er nun vertrauen durfte und die auch schon seine eigene Haut mehrfach gerettet hatten. Er durfte die Kinder der Städte mit unterrichten, man brachte Ihm ein gewisses Maß an Vertrauen entgegen und so hatte sich seine innere Einstellung verändert. Weg von der wilden, kompromisslosen Jagd, hin zu einer anderen Art der Jagd, zielgerichtet zu jenen die es verdienten. Auch rückte immer mehr Balgrids Lehre von der Großen Waage in sein Verständnis, ein Aspekt den Malar so nicht berücksichtigte, Malar begnügte sich damit das zu sein, was in einer der beiden Schalen ruhte jedoch scherte Ihn die andere Schale kein Stück. Alle Überlegungen waren unnütz denn es gab eine fundamentale Tatsache die Malar dazu brachte Ihn abzulehnen, er liebte eine Elfe und diesen Teil seines Lebens würde er nicht ändern, für keinen Gott der Welt. Noch konnte er auf einige Zauber zugreifen, einige unbedeutende Kunststückchen wirken, das Wandeln klappte noch wie immer aber die anderen Zauber wurden immer unzuverlässiger. Er betrauerte seine Entscheidung nicht, ebensowenig schämte er sich für seine Entscheidungen, die alten wie die neuen. Damals, als er das leid über seine Heimat gebracht hatte war Malar alles was er brauchte um weiter zu machen und Malar war zufrieden mit Ihm und seinem Durst nach Rache, doch hier auf Amdir war es anders. Die Erobererklinge war verloren, seine suche nach der Nekromantin von einst war im Sande verlaufen und so kam er dazu sich umzusehen und in der Luft zu wittern und neue Wege taten sich auf, neue Blickwinkel eröffneten sich Ihm. Rache wurde immer unwichtiger, blinder Blutdurst wich immer mehr der Frage nach Rechtfertigung. So viele hatten sich seiner angenommen, Narah, Tiavin, Bethaba, Caladuris, Balgrid selbst Elona die er anfangs zutiefst widerlich fand und die er nun sogar mochte. „ Unsere Wege werden sich trennen, doch danke ich dir für deine Begleitung in den Jahren die hinter uns liegen. Ich werde sehen wohin mich meine Bestimmung treiben wird, vielleicht erachtet mich ein anderer noch als würdig in seinem Namen zu jagen oder ich mache meine Drohung wahr und werde Förster“ er lächelte bitter, natürlich schmerzte der Verlust der Macht sehr, er würde lügen würde er sagen es sei Ihm egal. Alleine die enorme Gabe der Heilung, das wandeln, die Zauber die Ihm gegeben waren. Doch all dies war den Verlust seiner Freunde, seiner Liebe, nicht wird… dann sei es so. Er hatte nun genug Schlafmohn gesammelt wie die alte es wollte und machte sich auf den weg zurück, doch würden ihn seine Wege vorerst zur Calaneth führen, Maria hatte gesehen das seine Magie im schwinden begriffen war und sie wollte zusammen mit Narah über Ihn wachen bis die weiteren Schritte klar vor Ihm lagen, er musste sich einstweilen mit sich selbst befassen und sein inneres Chaos ins reine bringen ehe er im schlimmsten falle noch jemanden verletzte, noch gewährte Ihm Malar seine macht, doch wie lange noch… |
12.08.2016 09:09:00 | Das Buch der Druiden (#110715) |
Tod | Er hatte seine Stifte, das Leder uns die anderen Notwendigen Utensilien vor sich ausgebreitet. Darunter auch die wenigen kläglichen reste der Schriften die er einst zusammen getragen hatte. Es war ihm nicht gelungen zuverlässig den Sonnenkörper zu wirken und do war er dazu über gegangen auf Stifte zum schreiben zurück zu grifen, es erwies sisch aus ausgesprochen lästig diese zu führen ohne sie zu zerbrechen, sie Tiavin mit so etwas zeichnen konnte war ihm blanke Hexerei. „Über die Herkunft unserer Kräfte“ Begann er und überlegte, dann setzte er noch etwas über jene Schrift. „Es sei von vorn herein vermerkt das ich dies Schreibe als einfacher Druide, Schamane und Wildmensch. Weder bin ich gebildet noch sonderlich gelehrt, doch suche ich Zeit meines Lebens Schriften über die unseren und konnte kaum nennenswertes finden. So versuche ich aufzuschreiben was ich weiß und vermute, vielleicht Irre ich mich in einigen Punkten, doch versuche ich nur kommenden Ihre Schritte zu erleichtern.“ Er laß es sich durch und lächelte schief, setzte sein schreiben dann aber weiter fort. „Meine Vermutung ist es das wir die Kräfte von unseren Gottheiten oder aber von der Natur direkt beziehen können, jeder schöpft aus verschiedenen Quellen seine Macht. Wächst die Macht der Malariten und Talonaisten in Sümpfen und in verderbten Landen, so wird sie in gesunden Hainen schwächer. Reines wahres Quellwasser ist für Talonisten ähnlich wie Säure. Wie alle Wesen sind auch wir, die Hüter, Veränderungen unterworfen, gleichwohl wie erhaben wir uns ansehen wollen. Wir leben, wir lieben, wir haben Ziele und Ängste so mögen sich auch die Wege unserer Macht ändern und unser wirken in dieser Welt. Aus einem Schriftstück, das wahrscheinlich einem Plagenbringer gehörte, geht hervor das diese Vernichter Ihre Energie aus „Wunden in der Welt“ beziehen. Ich war selbst an einem ausgebrochenen Vulkan um dies zu beobachten und lässt man sich auf diese Schwingungen ein so kann man spüren das die Natur dort wo sie geschädigt ist Energie sammelt, wie zum Heilungsprozess einer Wunde. Je größer die Wunde umso größer die Energie die dort gesammelt wird. So fügen die Vernichter der Schöpfung gezielt wunden zu um so Ihre Kraft zu nehmen. Wird die Macht von den Göttern gewährt so steigt und fällt sie mit dem Glauben und dem ansehen der Gottheit, kommt die Macht direkt aus der Umgebung so ist sie auch von dieser Abhängig. Unsere Kräfte reichen von der Heilung über das wandeln der Form, bis zur Kontrolle des Wetters. Wir nutzen, so nenne ich es „heiße Magie“ Zauber die Leben und wild sind während die Magie „Kalte Magie“ nutzen, auswendig gelernt, mit Komponenten und einem starren Ritus folgend, die Hexer scheinen auch „Heiße Magie“ zu nutzen doch ist mir nicht klar wie. Druiden, zumindest wenn ich da für mich sprechen darf, sollten schnell an ihren Emotionen und vor allem dem Temperament arbeiten und nicht sofort in Verzückung und Selbstherrlichkeit verfallen sobald sie es regnen lassen können, Ruhe und Geduld sind lästig aber müssen wir meistern. |
12.08.2016 10:44:42 | Ein gutes Wort für Camio (#110716) |
Fizzix | Fin hatte ja bereits beim Treffen der Smaragdenklave seinem Freund Camio angeboten seine Freunde um Hilfe zu bitten, vielleicht würden sie sie ja gewähren. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, dieses Versprechen einzulösen. Es war ein windiger Tag, das versprach zumindest von Vorteil zu sein. Er war an den Ort seines bisher einzigsten Rituals auf Amdir zurückgekehrt, das er vor dem Lichterfest vollzogen hatte. So zog er mit dem Speer den Schutzkreis nach und verteilte die 5 Elemente als Gaben auf die 5 Zacken des Sternes ... während er die Worte auf Druidisch sprach: 'Holz ... ich bitte dich ... nähre das Feuer und schenke mir deine Kraft' (an den Zacken im Westen dann an die entsprechenden von dort aus) 'Feuer ... ich bitte dich ... Asche, die durch das Feuer aus dem Holz entsteht, diene der Erde als Nahrung' 'Erde ... ich bitte dich ... spende deine Kraft und bringe das Erz hervor' 'Metall ... ich bitte dich ... schenke dem Wasser einen Teil von dir um zu nähren' 'Wasser ... ich bitte dich ... nähre die Pflanzen und Bäume und lass sie wachsen' Dann kniete er sich in die Mitte und schloss seine Augen, legte seine Handflächen auf den Boden. 'Ihr Elemente schenkt mir die Kraft, die ich benötige, um diese Nachricht zu übermitteln. Emmantiensien und Verenestra ... Herr und Herrin über die Geister des Windes und über die Feen der Seelie ... ich bitte euch, hört mich. Geister de Windes, ich bitte euch, tragt diese Bitte auch an die Gottheiten Lurue und Silvanus.' Einen Moment lauschte er in den Wind bevor er weiter sprach. 'Ein Freund, den ich hier auf der Insel traf hat sich von seiner Gottheit Malar losgesagt. Er sucht nach einem neuen Schutzherr oder einer neuen Schutzherrin, der er im Sinne der Natur und des Gleichgewichts dienen kann. Ich möchte euch bitten dies zu erwägen. Emmantiensien ... Herr über die Bäume und ihre Hirten ... alter Freund, wie du hat er stets die Natur behütet und wild und frei gelebt. Verenestra ... Herrin über die Feen und Geister des Windes ... alte Freundin, er ist ein starker Beschützer der Natur. Lurue ... Königin der Einhörner, er mag zwar früher deinem Feind Malar gedient haben, aber nun will er seinen Zielen nicht mehr dienen und überlege wie sauer man Malar damit machen könnte ihm deinen Segen zu schenken. Silvanus ... Vater des Waldes, er ist so wild wie die Natur, die er schützt und will nicht mehr den Zielen Malars dienen, was die negativen Gefühle betrifft. Auch wenn ich ihn gerne als Schützer des Hofes der Seelie sehen würde so würde er dir sicherlich am Besten dienen. Ich bitte dich, er würde deiner weisen Führung sicher gut dienen. Euch alle möchte ich bitten ... erwägt es, ihm einen Teil eurer Kraft zu schenken. So wie er sich von Malar lossagte, versagte er ihm diese und verlor so einen Teil seines Selbst. Helft ihm, ich bitte euch. Er hat es verdient, denn er ist mutig, stark und ein treuer Freund und Streiter für die Natur.' Dann lauschte er noch einen Moment mit geschlossenen Augen, in der Hoffnung, die Windgeister würden seine Gaben annehmen und ihm helfen, diese Nachricht zu übermitteln. Nach einem kurze Dank erhob er sich schließlich, ließ die Gaben zurück und machte sich auf den Weg zurück Richtung Elboria. |
15.08.2016 11:34:36 | Kleinere Rückschläge (#110799) |
Tod | Eine Explosion durchbrach die Stille des Waldes, aus einer der Zahlreichen Höhlen quoll rauch und ein hustender Camio kam mit tränenden Augen und angeflämmter Mähne heraus gestolpert. Sein treuer Wolf Ayerkali lag vor der Höhle und besah ihn hämisch. Nach einigem Keuchen und Husten setzte sich Camio auf einen der Felsen „Gut, wir halten fest das Druiden und Alchemie nicht zusammen passen“ der Wolf schnaubte und schüttelte den Kopf „Ich hoffe stark das eine Weile dauert bis Kara merkt das ich mir ihr Labor geliehen habe… lange genug um das Zeug zu ersetzen.“ Noch immer kam Rauch aus der Höhle und es stank erbärmlich. „Was meinst du wie lange das wohl noch brennt ?“ der wohl sah Ihn aber nur ebenso fragend an „Ich denke wir verlassen uns bei der Veränderung des Mohns auf Zauber und lassen die Pfoten von der Wissenschaft, ironischerweise ist meine eigene Immunität im Weg…. Wir bräuchten wohl einen, wie nannte das Estelle, Probanden“ Camio war damit beauftragt worden den Schlafmohn zu verbessern um dem Nebelstamm so zu helfen, eine nicht ganz moralische Angelegenheit aber damit hatte er keine Probleme. In den letzten Nächten hatte er ein Mohnfeld angelegt dort wo die alte Schamanin es Ihm angewiesen hatte, jedoch kam er nicht drum herum sich einen Partner zu suchen alleine für den Vorgang des Destillierens benötigte er einen Trankmaischer oder Tüftler. Vielleicht hätte er erst Kara fragen sollen ehe er sich Ihre Sachen geliehen hatte, sie hätte Ihm wahrscheinlich sogar geholfen doch konnte man ja noch versuchen das zu bereinigen. Die Höhle hörte endlich auf zu brennen. „Ha siehst du alles halb so wild vonwegen Waldbrand und sowas, du bist ein Schwarzseher !“ Tönte er überzeugt, der Wolf sah reichlich verzweifelt aus. Von dem Versuch war nichts mehr übrig, was nicht verbrannt war war eingeschmolzen. Camio nutze die Versuche weiter um sich abzulenken, er war immer öfter gezwungen sich mit nicht magischen Tricks zu behelfen doch arrangierte sich damit ohne großes jammern, immerhin war dieser Weg sein Wille gewesen. Die Tiere riefen und brachten Kunde das alsbald ein weiteres Treffen der Enklave sein sollte, reichlich Früh, am ende kam doch noch Leben in die alten Säcke. Er räumte auf so gut es ging und machte sich erst einmal auf den weg zu einem See um dort ausgiebig zu schwimmen und den Geruch nach brennendem Mohn los zu werden. |
19.08.2016 13:26:50 | Im Schnee (#110870) |
Tod | Von Blut überströmt zog er sich durch den Schnee. Er hatte sich schwer verkalkuliert, das geschah in jüngster Zeit öfter. Die Eisriesen hatten sich als harte Gegner erwiesen aber durchaus bezwingbar mit den richtigen Tricks, wenn die Tricks denn funktionierten. Mitten im Gefecht mit zwei dieser Kolosse hatte spontan die Steinhaut ihre Wirkung verloren, das Feuer der Flammenklinge an der sense war erloschen und das schlimmste, die Regeneration hatte ausgesetzt. Es war lange Zeit her das er den Schmerz wie ein normaler Mensch gefühlt hatte, noch länger war es her das Wunden regulär verheilt waren. Er hatte zwar vermutet das nun selbst seine Giftresistenz nachlassen würde aber er hatte seine enorme Heilkraft schon fast als Körpereigen angesehen.... so wurde nun auch noch Demut gelehrt. Er war nur ein Überbringer Göttlichen Willens in seinem tun und Malar gewehrte ihm wohl nur noch Macht um Ihn danach scheitern zu sehen, er würde ihn bald mit einer Solchen tat umbringen, es war Zeit die anderen Gottheiten um Hilfe und Schutz zu bitten. Er öffnete mit den Zähnen einen von Caladuris Heiltränken und lächelte matt, wie oft hatte er diese weiter verschenkt und wie sehr hatte er die belächelt die sie tranken, nun trank er selbst und er dankte Cala eindringlich für die lebensrettende Spende. Im Schnee liegend heilten die Wunden der Riesen und alsbald würde er sich auf den Rückweg machen, barfuß im Schnee, nicht auf Pfoten. Der Rückweg würde sicher lang werden. |
23.08.2016 13:11:00 | Von Klaue und Eiche (#110984) |
Tod | Vorsichtig und zaghaft erforschte Camio die neue Natur seiner Magie. Es war nun einige Tage her das Fin das Ritual mit Ihm vollzogen hatte, mit Hilfe von Maria und Caladuris hatten sie einen Getreuen Silvanus beschworen. Camio sollte Ihm seine Beweggründe und seine Natur dar legen und nachdem der Geist ihn geprüft hatte und ihm wohl gefallen hatte was er sah, hatte er Ihm Silvanus Beistand zugesichert, jedoch unter strengen auflagen. Es missfiel Ihm unter Beobachtung zu stehen, doch war dies nun einmal notwendig, gewiss würden nun alle Malariten einen Preis für sein Fell bekommen und so schadete es nicht nun endlich wieder bei Kräften zu sein. Er fühlte sich erleichtert nun nichtmehr angst um sein Rudel und seine Freunde haben zu müssen, auch war die Macht Silvanus eine deutlich andere. Malars Magie war leicht zu wirken wenn man in Rage war, sie dominierte einem sogar manches mal. Silvanus Magie war am stärksten wenn diese kontrolliert und bewusst gewirkt wurde, wobei es Ihm schien als seien die Heilungszauber unter Silvanus mächtiger, waren aber doch auch die Flammenzauber unter Malar wohl stärker. So hatte wohl jeder seine Vorzüge. Noch einige Tage, dann würde er die Fleischverwandlung probieren und seine Tigerform annehmen, bis dahin konnte er sich wohl sicher sein das er diese neue Kunst beherrschte. Er hatte von Maria, Fin und Cala eine Reihe Dinge gesagt bekommen die er nun keinesfalls mehr tun sollte, das war zumindest eine grobe Richtlinie. Er fragte sich wie lange man ihn wohl beobachten würde… |
23.08.2016 14:21:15 | Aw: Von Klaue und Eiche (#110985) |
Fizzix | Inzwischen war es ein paar Tage her, dass er ein Ritual begangen hatte, um Camio weiter helfen zu können. Er war wirklich froh gewesen, sich an die Einzelheiten dieses Rituals des alten Zirkels erinnert zu haben. Und auch wenn er nicht mitbekommen hatte, was bei Camio passiert war, nachdem ihm schwarz vor Augen geworden war, erinnerte er sich nur zu gut, was er in der Zeit erlebt hatte. Er hatte mit die Verantwortung übernommen, hatte für seinen Freund Camio gebürgt. Er würde ihm so gut er konnte helfen alles richtig zu machen bis Silvanus seine endgültige Entscheidung treffen würde. Auch wenn es ihm nur wenig gefallen hatte, hatte er einen Tag später die Windgeister gebeten ein Auge auf Camio zu haben. Er wusste ihm selber fehlten die Fähigkeiten, die beispielsweise Caladuris besaß, sich völlig unbemerkt zu bewegen und zu beobachten. Außerdem fand er es noch schlechter, selber zu beobachten, schließlich hatte er Vertrauen in Camio. Seit dem Abend marterte er sein Hirn, um sich zu erinnern, was Silvanus alles vertrat. Er erinnerte sich daran, wie Großvater ihm vom Eichenvater erzählt hatte und auch wenn dieser ein Gott war schien er einer der vernünftigen Götter zu sein, eben einer der beiden Götter, zu denen er Zutrauen hatte. Und auch, wenn er selber dem Hof der Seelie und seinen Freunden dort Treue geschworen hatte so fiel ihm doch das ein oder andere ein, was er Camio erzählen könnte über Silvanus. Und so machte er sich auf die Suche nach seinem Freund. |
24.08.2016 15:10:47 | Neue Körper (#111004) |
Tod | Er sah der jungen Frau nach die keuchend seinen Wald verließ, von panischer angst getrieben von dem Biest gefressen zu werden. Langsam wandelte er sich zurück und lächelte sachte für sich alleine. Die kleine wird den Wald nicht mehr heimsuchen und so auch nicht von den Werwölfen gefressen werden und ebenso wenig Hasenfallen aufstellen oder Rynn erschrecken. Er sah hinab auf seine hand die wieder die Form einer Pranke angenommen hatte, die Magie Silvanus wurde schon intuitiv und auch recht zuverlässig, er ging zurück in die dunkle nebelhafte Finsternis der Dornenwaldes und suchte sich einen ruhigen Ort an dem er meditieren konnte. Nach stunden des inneren Ruhens war es Nacht geworden und im stillen fragte er sich ob er es wagen sollte die Formwandlung zu vollführen. „Vertrauen... irgendwann muss es so oder so sein, ich vertraue dir Vater Eiche, lass mich nicht zum Eichhörnchen werden“ und so begann die Verwandlung und sie war anders. War sie unter Malar schmerzlich, sehr physisch, einher gehend mit wunden und dem reißen von Haut und dem brechen von Knochen so war sie nun wie... wie Wind, wie ein Hauch der sich über den neuen Körper legte einer Brise gleich. So saß der Tiger auf der Klippe und sah in den Himmel. Ihm war erst nicht klar das sich auch sein Aussehen verändert hatte, dem neutralen und behütenden Wesen seiner Gottheit angepasst, doch auch dies würde er sicher bald bemerken. [img]http://www.wallpaperup.com/uploads/wallpapers/2014/07/08/390730/big_thumb_3d9da58c58c5539597ab0a272927dca6.jpg[/img] |
24.08.2016 15:49:07 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111008) |
-Depp- | Still sass das Maedchen in den Baeumen, geschuetzt durch die Hoehe und das dichte Blaetterdach. Ein sachtes Laecheln lag auf ihren Zuegen, wie sie die Schritte des Wandlers verfolgte. Kein Blut, das heute den Boden traenken sollte. Kein Atem, der ein letztes Mal in die Winde hauchte, bevor er fuer immer verging. Kein frischer Frass fuer die Kraehen, die an langsam rottenden Leibern ihrem Schmaus nachgingen. Wie das rehbraune Augenpaar dem Wilden hinterher wanderte, merkte sie langsam, wie die innere Spannung aus ihrem Koerper wich. Etwas war anders in seiner Haltung, seinem Inneren, und den Spuren, die er auf seinen Wegen hinterliess. Wo sich die Graeser zuvor wie schreiend unter ihm beugten, so schienen sie nun seine Pfoten zu umschmeicheln. Wo die Winde zuvor und ihm pfiffen wie an den kalten Nordklippen, so umspielten sie nun in freier Leichtigkeit seine Maehne. Und blutiger Trieb, der zuvor aus seinen Augen funkelte, hatte Platz gemacht fuer etwas, das sie seit vielen Jahren in den Augen der Meisten misste. Bedachte Schritte folgten der Gestalt, zunaechst ueber Baeume, dann durch das Dickicht, bis sie aus der Ferne die Wandlung verfolgte. Vielleicht war es nur Neugierde, vielleicht aber auch Wachsamkeit ueber Jenen, der die Heimat mit ihr teilte, die sie dort weilen liessen, eine ganze Zeit lang, bis sie sich sicher war, dass die Wandlung zu seinem Schaden nicht sein sollte. Und dann schoben sich die nackten Fuesse langsam ueber den moosigen Boden naeher, bis sie neben der gewaltigen Gestalt angekommen waren. Ein zaghaftes Laecheln lag auf ihren Zuegen, schuechtern aber nicht mehr verschuechtert, und ihre Knie beugten sich, um neben ihm auf der Klippe Platz zu nehmen. |
24.08.2016 15:56:16 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111009) |
Tod | Er sah hinaus in die Nacht und hatte sie weder gerochen, noch gehört und auch nicht gesehen. Die goldenen Augen mustern Rynn, das kleine Mädchen das Ihm damals geholfen hatte und das seinen Wald behütete. Auch auf Sie passte er auf, das kleine Kind das unter wilden Tieren groß wurde in einem Wald aus Dunkelheit und Dornen. Der gewaltige Tiger rieb sachte seinen Kopf an der kleinen und legte sich neben sie, beide sahen den Sternen zu wie sie über den Himmel zogen, keiner redete oder war Unruhig, sie sahen nur in den Himmel, beide spürten das sich sein neuer Weg richtig anfühlte. |
04.09.2016 08:33:28 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111306) |
Tod | „Ich nutze die Gelegenheit um eine Veränderung bei mir selbst aufzuzeichnen. Umstände haben es erfordert das ich meinem ehemaligen Glauben abschwor und mich nun an eine andere Gottheit Gewand habe, von einem Gott des Dunkels zu einem neutralen Gott. Ich habe einige interessante Veränderungen festgestellt. Unter meinem alten Herren war die Magie vor allem durch Wut und Hass gesteuert und die Zerstörungszauber wirkten sich fast wie von selbst wobei Heilungsmagie deutlich anspruchsvoller war. Nun ist es genau anders herum, die Magie ist harmonischer und sanfter, Heilung und Regeneration sind spielend leicht, Gewitter Beschwörung oder Flammen etwas schwerer, Krankheitsmagie oder Fäulnis scheinen ganz Ihre Wirkung verloren zu haben. Was jedoch ein schwerer Faktor ist das ich mit mir Kämpfe das Raubtier in mir ruhig zu halten, mir fehlt die Jagd und der Geschmack von Menschenfleisch sehr. Zwar ist es mir wohl erlaubt Sünder gegen die Natur zu jagen aber den Unschuldigen darf ich kein Leid zufügen, das engt den Speiseplan merklich ein. Die Verwandlungen sind auch von anderer Natur, das schmerzliche zerreißen des Körpers um eine andere Form anzunehmen ist Vergangenheit, die Umwandlung ist nun schmerzfrei und ruhig, auch haben sich die Tierformen verändert weg vom Monströsen hin zu etwas... wie mag man es nennen... vertrauenerweckendem ? Das größte Problem ist also der Hunger doch je mehr ich in mich gehe umso sicherer bin ich mir das dies Teil meiner Natur und auch meines Totems ist, ein Tiger ist nun mal auf Fleisch angewiesen und durch mein bisheriges Leben bin ich den süßen Geschmack der zweibeinigen Beute einfach gewohnt und ich würde lügen würde ich sagen es schmeckt nicht gut.“ er setzte sich auf, legte das Schreibzeug und das angefangene Buch weg und fragte sich im stillen wie es wohl weiter gehen mochte und beiläufig flog sein Blick über Narahs Lager, sie war schon lange fort und die Aufträge hielten sie gut auf Trab, er lächelte sachte. Er machte sich auf den weg seinen täglichen Patrouillienang zu vollziehen, einmal um die Grenzen des Dornenwaldes und ausgiebig alles beschnüffeln und begutachten dann einmal an Rynns Lager vorbei, zu Marias Hügel und wieder zurück. Ein festgefahrener Ritus auf den er aber niemals verzichtete außer wichtige Belange riefen Ihn fort. [img]http://www.walldevil.com/wallpapers/a54/wood-wallpaper-artwork-horror-photoshop-trees-magic-fantasy-summer-forest-images.jpg[/img] |
04.09.2016 11:33:24 | Das Buch der Druiden, der Ruf (#111313) |
Tod | Kapitel XII Über den Ruf der Natur Die meisten Druiden lernen recht früh Bescheid was der Ruf ist. Hiermit ist unsere Gabe gemeint Tiere, Elemente und Geister zu rufen. Jene müssen uns kurzzeitig zu willen sein egal was wir fordern. Jedoch macht es, meiner Ansicht nach, weit mehr Sinn sich mit den jeweiligen Wesenheiten näher zu befassen. Ein Schreckensbär der Euch kennt wird länger an Eurer Seite bleiben als ein erzwungener Patron. Schamanen müsste es auch möglich sein mit Elementargeistern zu reden oder jedem anderen Druiden der Zugang auf die Elementarebenen bekommen kann, so bleiben auch diese Euch zugetan. Die Geschöpfe der Natur, zum Schlechten oder zum Guten, sind Teil unserer Macht. Ob man ihnen als Tyrann oder Freund auftritt sei jedem selbst überlassen doch sollte man sich immer vor Augen führen das Sie über viel Macht verfügen und des es Wesen gibt die man besser nicht rufen sollte. [img]https://sallygottschalkart.files.wordpress.com/2016/01/paizo-pathfinder-elemental-earth-water-illustrations-sally-gottschalk.jpg[/img] |
04.09.2016 21:18:52 | Das weinen der Bestien (#111326) |
Tod | Mit hängendem Kopf stapfte das Wesen durch den Wald. Die Tatzen schlurften über den Boden und durch das Gras, kein Feuer, keine Wildheit lag in den trägen, matten Bewegungen des Tigers. Ein Schatten im dunkel der Welt der durch die Meere der Nacht kroch. Was keiner sah, nur Camio selbst, waren die Ayakashi, die kleinen Geister der Anderswelt die seinen weg begleiteten und ein Klagelied für das erloschene Leben sangen. Er war Ihnen dankbar und verstand nicht ganz das sie ihm Trost spenden wollten. Sein Geist war zerrissen von den Erinnerungen der Nacht, wie alles begann, das necken mit seinen freunden... dann ein vermisstes Kind... ein Wald der blutete der überall blutete. Er schüttelte sich angeekelt.... ja der Wald hatte geblutet und etwas hatte zu Ihm gesprochen, etwas schwarzes... das Einhorn. Er hatte Dornen und blitze auf seine Freunde... sein Rudel gefeuert und hatte sie auch getroffen und verwundet. Er hielt inne und zögerte, allmählich fand die Realität einen weg in sein Bewusstsein, das Mädchen, eines der Kinder die er unterrichtete war tot, war tot wegen ihm. Blitzschnell sausten die Gesichter der Eltern an Ihm vorbei als er den Leichnam nachhause brachte... er hatte schon vielerlei schreie gehört aus unterschiedlichsten gründen aber der Schrei einer Mutter die Ihr eigenes Kind überlebte, das würde er niemals wieder vergessen können. Sie hatten Ihn beschimpft und weg gejagt und sie hatten Recht gehabt. Zwei Malariten hatten das Mädchen dem Lord geopfert nur um ihn zu treffen. Wie dumm war er gewesen zu denken Malar ließe seinen Verrat einfach ungesühnt stehen. Die Wesen der Anderswelt sangen und klagten für Ihn, seine Augen hatten jeden goldenen Glanz verloren, bleich wirkten sie und tot wie die Augen eines Haies der das licht der Sonne nicht kannte. „Abtrünniger dieses opfer ist für dich ! Malar hat dich nicht vergessen!“ hatte der eine der beiden geschrien ehe Camio Ihn verbrannte und auch das Dunkelwesen, das Einhorn hatte so zu Ihm geredet „Du bist nicht vergessen Tigerchen“ Er schüttelte den Kopf und zwang sich zur Ordnung. Die Werwölfe waren tot... sie hatten irre wirres Zeug von Jagd und der zahl drei gefaselt ehe sie starben und doch... Ninas tot hatte eine der wenigen Punkte getroffen die ihn schmerzten, die Kinder. Was kaum einer wusste war das er die Kinder unterrichtete und ihnen Märchen erzählte, es wussten nur ganz weniger seiner engsten Freunde und doch hatten sie es geschafft ein Kind zu rauben und dem Lord zu bringen um Camio zu strafen. In den Augen des Schamanen waberten die Wesen der Anderswelt wie helle Quallen und wirre lebende Pilze die Ihr wehklagen heraus schrien und sangen für Ihn, der nicht weinen konnte. Nina hatte nie angst vor Ihm gehabt sondern fand seine Geschichten immer fesselnd und suchte seine Nähe. Müde trugen die Pfoten das Wesen zurück in den Dornenwald, etwas in Ihm war vernichtet und ihm wurde Reue und Demut beigebracht, was wäre das nächste ? Rynn ? Narah ? Er roch das Kara im Dornenwald war doch hatte er kein Interesse zu reden und so legte er sich auf einen kalten Felsen, Kälte schien ihm passend, kalt wie die Erde in der Nina liegen würde und starrte aus toten Augen in den Mond und lauschte dem Klagen der Geister. Kurz war Ihm als hörte er eine Väterliche, wenn auch grausame stimme, die ihn nachhause rief „Du hast zuviele Leben verschlungen als das du mich abweisen könntest Camio“ sprach der Mond zu Ihm und in seinen Augen blutete sogar der Mond. [img]http://weneedfun.com/wp-content/uploads/2016/04/Red-Moon-9.jpg[/img] |
05.09.2016 16:15:00 | Ein Gesicht in der Nacht (#111348) |
Fizzix | ((So, hoffe kriege hierfür nichts von irgeneiner SL auf den Deckel, aber sowohl die Diener Silvanus, als auch die geschickten Geister von Fin hatten gesagt sie würden ihn nicht aus den Augen lassen. Sollte dies ungewünscht sein so haut den Thread hier raus. Bin ja keine SL :) )) Als Camio schliesslich übermüdet und von Selbstzweifeln und Selbsthass übermannt einen eher unruhigen Schlaf fand tauchte in seinem Traum etwas auf. Ein Baumhirte und auch, wenn es nicht derselbe vom Ritual zu sein schien, so wirkte er ebenso ruhig und langsam in dem, was er Camio zu sagen hatte. [i]Camio ... wir haben gesehen, was geschehen ist. Das Mädchen hat dies nicht verdient und so haben wir, um das Gleichgewicht zu wahren, die Seele des Kindes gerettet und in Einklang gebracht. Sie hatte ein unschönes Ende, so hat sie ein schönes Danach verdient. Sie vergibt dir ... sie weiß es ist nicht deine Schuld, auch wenn du es selber glaubst.[/i] Einen Moment lang kann Camio vor dem Baumhirten eine geisterhafte Gestalt des Mädchens sehen, wie sie in einem Wald lachend einigen Schmetterlingen hinterherjagt. [i]Lass dich nicht ins Dunkel ziehen, aus dem du versuchst zu entkommen. Das Gleichgewicht muss gewahrt bleiben, versuche es auch in dir selbst zu wahren. Deine Freunde werden dir helfen. Lass dich nicht von deinem neu eingeschlagenen Weg abbringen. Und nun ruh dich aus.[/i] Der Rest der Nacht war von erholsamem Schlaf gezeichnet, der ihm von der Güte Silvanus' geschenkt worden war. |
05.09.2016 16:50:35 | Träume (#111350) |
Tod | Er war Schluss endlich in Schlaf gefallen als Kara den Wald verlassen hatte, doch der Schlaf brachte keine Ruhe. Nur Stimmen, Bilder und Erinnerungen. Doch nach einer schier endlosen Litanei aus Malars Zeichen, dunklen Stimmen, schwarzem Hufgetrappel, Blut das nach Wasser Roch und Bäumen die schrien, hatte er eine Vision des Eichvaters, zumindest in seinem Traum. Er öffnete die Augen, eich hauch des goldenen glimmerns war zurück gekehrt, er war bereit den letzten rest seines Traumes als ein Zeichen Silvanus anzunehmen und sei es nur das er mit seinem verschulden besser zurecht kommen würde, der tot des kleinen Mädchens würde Malar nicht helfen ihn zurück zu bekommen. Er richtete sich auf und sein Körper schmerzte, die Irritation war groß als er sah das die Wunden die die Werwölfe gerissen hatten noch da waren, sie waren nicht durch die regeneration seiner Magie verheilt... Malars Magie ließ dies wohl nicht zu. „Ich kann warten“ brummte er tonlos und trank Wasser an der Flussquelle, etwas war anders geworden und durch sein erweitertes sehen in die Anderswelt konnte er auch sehen was. Das gestrige Akt zeigte wohl den Waldgeistern das von Camio keine Gefahr mehr ausging und so war die Lichtung erfüllt mit den verschiedensten Geistwesen, Waldgeister, Windgeister, Erdgnome und Wurzelwichte. Er lächelte verstohlen auch wenn er die Wesen nur anmurrte wenn sie sich ihm näherten doch diese kicherten ohne scheu und nahmen sein gemurre nicht länger als Bedrohung wahr. „Es wird Zeit für den Zirkel“ sagte er zu den Wesen und verwandelte sich in seine Tierform um schneller voran zu kommen, mit einem mal schoss Ihm die zahl drei in den Sinn doch er eilte rasch weiter. |
07.09.2016 18:08:55 | Shipnigurath (#111387) |
Tod | Camio hatte sich tief in die Wälder zurück gezogen, die letzten tage waren zu viel selbst für das Gemüt eines egomanischen Tigers. Er hatte in seinem Lager die Zeichen der Loar auf den Boden gezeichnet, Masken geschnitzt und an den entsprechenden Weltenpunkten angebracht, Traumfänger geflochten und seine Bemalung angebracht. Er saß nun bemalt mit der Mixtur aus Blut, Feuer, erde, Wasser und Luft im Zentrum der Loar kreise. Er hatte seine Schamanischen aktivitäten lange ruhen lassen, doch das erscheinen der neuen Schamanin brachte Ihn in einen gewissen Zugzwang, es konnte nicht sein das Ihn jemand an schamanischer macht übertraf. Die Wunden er Werwölfe waren dank Balgrid verheilt und er hatte das Biest in sich wieder im griff, dennoch war er verflucht, das war klar. Er murmelte seine Beschwörungen und jene die er selbst ersonnen hatte um den Loar Shipnigurath nach seiner Weisheit zu befragen wie man jenen Fluch lösen könnte. Um Ihn herum wurde die Welt immer verschwommener, die Trance nahm weiter und weiter zu, die Linien der Kreise begannen für Ihn zu glimmen und zu leuchten, die Masken erwachten zu unnatürlichem, neckend bizarren leben und sangen mit Ihm seine Beschwörung, immer lauter und lauter bis schließlich die Traumfänger an den Eckpunkten der Welt erstrahlten und einen Lichtschein abgaben der sich im Zentrum der Loar ringe traf. „Lord Shipnigurath, Hüter der Gedanken, Wächter der Träume und Geleiter der Wahnhaften, ich erbitte dich um Rat und Hilfe.“ Lange geschah nichts bis schließlich aus dem Hellen Schein der Lichtstrahlen der riesige Kopf einer dreiäugigen Ziege erschien „Camio der Jäger und der Zerstörer, jener der nicht weiß was er Jagd und der nicht mehr will was er schon alles vernichtet hat. Du erbittest meinen Rat ?“ Das Reden der Ziege war eine Mischung aus Gelächter und gemecker. Camio spürte das Ihm die Magie entglitt den Loar zu rufen überstieg seine Möglichkeiten. „Wende dich an mich wenn du deinen Frieden mit den vier Gewalten gemacht hast, wage es nicht mich vorher nochmals zu befragen !“ Eine Schockwelle warf ihn um „Ach zum Kotzen mit den Loar !“ er stand auf und kickte eine Maske weit in die Pampa Zerknickte einen Traumfänger aus Wut „Es ist doch zum brechen ! Die vier Elemente.... na gut... das ist eigentlich sowieso überfällig.... wenn ich nur endlich wieder wie ein normaler Wandler auf vier Pfoten jagen kann !“ [img]http://static6.depositphotos.com/1020070/574/v/950/depositphotos_5745151-Religious-mask.jpg[/img] |
09.09.2016 13:07:21 | Kalzifer (#111446) |
Tod | Camio sprang, verfehlte und landete der Länge nach in einer Kuhle aus Matsch. „Oh ich hasse dich jetzt schon“ fauchte er und wischte sich den gröbsten Dreck aus dem Gesicht. Vor Ihm saß mit wachen Augen, keck und flink, eine brennende Eidechse. „Ich hab dich nicht aus der Anderswelt gerufen das du dich jetzt hier so aufführst !“ Die Echse sah ihn verständnislos an. „Du schaust aus als hättest du nicht mal einen wachen Geist“ Der Kragen der Echse stellte sich auf und sie spie Ihm einen Flammenstrahl entgegen. Mit schwarzem Gesicht und qualmendem Haar sah er die Echse an, überlegend ob es Silvanus wohl arg stören würde wenn er einen Elementargeist erwürgen würde. Schließlich setzte er sich im Schneidersitz mitten in den Matsch und betrachtete das Wesen, eine neue Strategie einschlagend „Gut... anders.... ich möchte dich fragen ob du mein Geist sein willst für das Element Feuer“ er sagte das so als handelte es sich dabei um eine wirklich tolle Sache, die Echse hingegen sah ihn weiter bedröppelt an. „Du würdest damit in das Heer eines mächtigen druiden und Schamanen aufsteigen, genau genommen wärst du sogar der erste in jenem Heer aber ich arbeite daran.“ Die Echse starrte weiter, langsam wurde Camio etwas unsicher, er erinnerte sich an die derbe Abfuhr die er vom Loar Shipnigurath bekommen hatte und fürchtete hier nun ähnliches , schließlich wich er dem starren aus. „Och komm schon, bitte, ich bekomme sonst kaum was auf die Reihe. Du würdest mir einen großen Gefallen tun.“ Eine zarte stimme kam von der Echse „Das ist nicht der Grund, das war er mal“ Camio musterte die Echse verblüfft, sie sah noch genau so hohl wie vor einem Moment aus. „Ist es wohl !“ Kam es aus Wiedersprecher Reflex von ihm. „Nein, das war es mal“ sagte das kleine Wesen als wäre das offensichtlich. Camio überlegte und ging einige Momente in sich, hatte der kleine Naturgeist recht ? Warum wollte er einen persönlichen kontakt zu diesen Wesen.... um Macht zu haben und um sie besser kämpfen lassen zu können. „Ich fände es scheiße einfach so gerufen zu werden „Komm her, kämpfe, verzieh dich“ deswegen will ich das du einwilligst und das du freiwillig mit mir kommst“ Die Echse drehte den Kopf und musterte den Mann eine Weile „Ich will Kohlen, viele Kohlen und Holz soviel ich essen kann und ich will nicht ausgemacht werden mit Wasser oder Erde, ich will ausbrennen dürfen wenn ich fertig bin !“ Camio schaute auf das kleine Ding „Essen nur in Maßen, ich will nicht das du den Dornenwald auffrisst, der Rest geht kla“ Die Echse überlegte kurz „In Ordnung, ich gehe mit dir“ Mit jenen Worten sprang sie auf Camios Knie „Kalzifer ist mein Name“ der Schamane lächelte „Camio“ Sie unterhielten sich noch eine sehr lange Zeit und Camiio ließ Kalzifer umher streifen bis dieser von selbst wünschte zu gehen. [img]https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/736x/1a/34/56/1a3456c3cf43d9f6beb06ba49cb8b8f9.jpg[/img] |
11.09.2016 13:37:16 | Rückkehr (#111474) |
Tod | Er war alleine auf einer Lichtung. Es war Herbst,die Blätter fielen schon von den Bäumen und das Laub war bunt. Er war als Mensch unterwegs, doch seine Sinne waren dennoch geschärft, er konnte das Laub riechen unter seinen Füßen, weiter entfernt sogar das Meer. Die Gräser und späten Herbstblumen kitzelten seine Nase. Es war eine schöne Idylle. Doch noch etwas anderes kitzelte plötzlich seinen Geruchssinn - der Geruch von warmen, frischen Blut. Er konnte genau verorten, woher dieser Geruch kam....links von ihm, hinter dichten Büschen, etwas weiter weg.Der Geruch ließ seine Nerven sich anspannen, es machte ihn nervös, fast war es, als _riefe_ dieser Geruch ihn zu sich. Er lief in die Richtung des so frisch riechenden Blutes, lief und lief, bis er einen einzelnen Worg sah, der sich an einem Hirsch gütlich tat. Das Blut pulsierte fast noch, und auch das Blut in Camios Ohren rauschte. Der Worg hob den Kopf und knurrte,die Augen glühten rot und gemein. Mit einem Sprung wollte der Worg ihn angreifen, seine Beute verteidigen. Doch Camio hatte genau darauf gewartet. Schneller als je zuvor verwandelte er sich in die Bestie, die er sich als sein Kleid in der Natur ausgesucht hatte, der mächtige Schreckenstiger prallte auf den Worg, Zähne gegen Zähne, Klauen gegen Klauen. Der Tiger riß dem Worg die Kehle auf, besudelte sich mit seinem Blut. In Sekunden war alles vorbei. Camio fühlte,wie der Blutrausch ihn überkam, er fraß den Hirsch,er tat sich an den Eingeweiden des Worgen gütlich. Er war der Herr des Waldes, der unangefochtene Herrscher.Er war Zähne und Klauen, der perfekte Jäger. Dieses Wissen war so unheimlich schön, so unheimlich...euphorisierend, dass er, als er sich nicht zurückverwandeln konnte, dennoch keine Angst und keinen Schrecken spürte. Er war Macht. Und er würde bis an sein Lebensende für Malar jagen. So fühlte er, wie er als Tiger auf ewig den Wald unsicher machte... |
11.09.2016 16:43:09 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111475) |
Ashes | ((ich hoffe, es macht Tod nichts aus, wenn ich reinschreibe)) Sollte Camio in den Dornenwald kommen, würde er ein etwas größeres Säckchen mit Keksen vorfinden. Wenn es zeitnah passierte, waren sie auch noch relativ frisch und rochen nach Vanille. Daneben lag ein Zettel. [quote]Grüß dich Camio, leider warst du nicht anzutreffen, als ich nach dir sehen wollte. Wie kommst du klar? Wenn du etwas brauchst, hinterlasse einfach eine Nachricht. Bis dahin komme ich ein paar mal vorbei. Bis bald, Roan[/quote] |
11.09.2016 16:48:26 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111476) |
Tod | Camio schreckte aus seinem Traum hoch, immer wieder und wieder das selbe, nacht für nacht, Schlaf für Schlaf. Das reh und der Worg und malars Ruf. Kaum ausgeruht von der rast trottete er in seinen Wald und fand Roans kekse vor, er lächelte still in sich hinein und schöpfte aus eben jenen Gesten die Kraft stetig weiter zu machen. Sein rudel gab Ihm kraft und nina sollte nicht umsonst gestorben sein. |
12.09.2016 10:44:46 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111486) |
-Depp- | Sorge lag in den rehbrauen Augen der Wilden, wie sie auf dem Ast sass und still den Winden lauschte, die die Nachricht der Enklave leise fluesterten. Eine ganze Weile verblieb sie noch in dem Baum, den Blick nachdenklich auf den moosigen Waldboden gerichtet, bevor sie mit einem kleinen Satz auf diesem landete. In ruhiger Bewegung band sie Lederstreifen um die Spitze des Speeres, der sonst nur wie ein kleiner Zierrat in ihrem Lager aufgestellt war. Und als die sonst scharfe Spitze keine Bedrohung mehr darstellte, verliess sie den Ort, und trat tiefer in die Waelder, auf der Suche nach dem Verlorenen, dem Suchenden, dem Zerrissenen. Sie wusste nicht wirklich, was zu tun war. Sie wusste nicht, was sie fuer ihn tun konnte. Doch er trug Sorge fuer sie, auch wenn er vielleicht glaubte, sie wuerde es nicht bemerken wie er regelmaessig um das Lager streift, um sicher zu gehen, dass es ihr gut ginge. Es war eine Gemeinschaft. Vielleicht keine, wie Aussenstehende sie verstehen wuerden. Doch fuer sie war er Teil der Mutter, Teil ihres Heims - und auch wenn sie selbst nicht viel tun konnte, so konnte sie zumindest eins: Da sein. |
12.09.2016 15:07:12 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111492) |
Pusteblume | [i]Es ist wieder der relativ kleine, rotbraune Wolf, der sich nach dem Ereignis kurz vor Mirhaven mit Camio als eine Elfe entpuppte und nun wieder schnuppernd versucht der Spur des Bestie zu folgen. Das Tier hat eindeutig kein Interesse und niemals die Kraft sich dem Wesen entgegen zu Stellen. Aber sie versucht zu folgen, zu beobachten und wohl auch der Bestie immer wieder zuvor zu kommen. Sie hörte ihr Leben lang dem Wind zu und spürte das Flüstern des Blätterdaches oder dem Ruf der Tiere und ebenso vermochte sie es zu antwortet und gehört zu werden. Ihr Ziel war es daher nicht die Bestie zu stoppen, sondern nur den Schaden zu begrenzen und jene Wesen zu warnen und ihnen Zeichen zu geben, die drohten, in den Weg der Bestie zu kommen. Sie fühlte sich nicht als Druidin oder Hüterin dieser Wälder, aber nun hatte sie sich gezeigt und so konnte sie dann auch ihren Teil dazu tun, zu helfen, so wie es in ihrer Macht stand, wenn es auch keine große war.[/i] [spoiler]Da ich mich hier nicht ungewünscht irgendwo einmischen möchte: Du/ Ihr entscheidet letztlich, ob sie der Spur überhaupt folgen kann und ihr Ziel daher gar nicht oder nur teilweise erreicht.[/spoiler] |
12.09.2016 16:42:49 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111500) |
Tod | Durch den Fluch und all seine Folgen vermochte das Wesen keinen Bezug zwischen dem kleinen Wolf und der ausbleibenden beute herzustellen, zumindest noch nicht. Wirr und ziellos setze es seine Wege fort, fraß was sich Ihm in den Weg stellte und jagte, nur jagen und verschlingen, wenn es sein musste schlafen. Endlich nach der ersten rast erlangte das Wesen auch wieder Zugang zu all seinen Zaubern und so hüllte es sich in Eiche, Stein und Chitin um seine Dicke haut noch weiter zu festigen, hüllte Sturm und Donner um sich um nicht gesehen zu werden und trat seiner Beute nun mit allerlei wilder und ungelenkter Magie entgegen. |
13.09.2016 09:08:53 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111511) |
Fizzix | Auch wenn Fin verzweifelt durch die Situation und auch sein Verschulden derselben war war er bereit die Verantwortung zu übernehmen. Während Meree so nett gewesen war die Reisenden aus Mirhaven zu informieren hatte er neben der Nachricht, die er an alle der Enklave oder der eher in der Natur lebenden in der Calaneth und im Düsterwald gesandt hatte gestern auch Caladuris, dem Rat und den in Elboria Anwesenden berichtet, dass sie sich wenn sie reisen und die sicheren Gefilde der Stadt verlassen vor einer wilden Bestie in Acht nehmen sollten. Zudem hatte er darum gebeten die Bestie eher gefangen zu nehmen, als ihr wirklich bleibenden körperlichen Schaden oder gar den Tod angedeihen zu lassen. Er konnte und wollte seinen Freund nicht im Stich lassen. Und er war zu allem entschlossen. Er würde Malar dazu bringen Camio seinen freien Willen zu lassen, selbst wenn er dafür Malar würde eigenhändig dazu zwingen müssen. So machte er sich weiter auf die Suche nach einer Spur von Camio. Es war wohl eine Mischung aus Verzweiflung, Trotz & der Hoffnung, dass sich Silvanus doch endlich einmischen würde, schließlich sollten ihm seine Diener alles berichten und er selber sah sowieso alles. Er konnte nicht verstehen, wieso er als deutlich mächtigerer Gott einfach zusehen konnte, wenn so etwas geschah, was das Gleichgewicht zu Fall brachte und einem, der ihm dienen wollte den freien Willen nahm. Außerdem war es etwas, dass er denen, die Camio auch helfen wollten schuldig war ... und das waren einige gewesen. Und auch wenn Fins Freundschaft zu einigen dieser Personen scheinbar nicht von anderen geduldet wurde, die er als seine Freunde gesehen hatte war ihm das inzwischen egal. Er suchte sich seine Freunde selbst aus und er urteilte nach ihren Taten und nicht dem was er über sie hörte oder was andere dachten. Insgeheim wünschte er nur, er hätte damals bei seiner Ausbildung beim Fährten lesen, die ihm damals von Rrawtzu angediehen worden war besser aufgepasst. |
19.09.2016 21:27:39 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111674) |
-Depp- | Vorsichtig wanderten die Fingerspitzen ihrer schlanken Hand den Abdruck der verformten Tatze entlang. Nichtmal wirklich erkenntlich war noch, was es einst war, was es jetzt ist, oder was es noch wird. Ein leises Seufzen verliess die Kehle der Halbelfe und sie rueckte die krude, rindene Armschiene etwas zurecht. Rehbraune Augen wanderten die Umgebung ab, die weiteren Spuren, die sein Wueten hinterlassen hatten. So wuerde sie ihn nie einholen. Aber zumindest war es moeglich, seine letzte Richtung zu bestimmen. Und das sollte vorerst genug sein. Bedacht griff sie zu dem Speer, den sie neben sich auf dem Boden abgelegt hatte, liess die Augen nochmals wandern, und wandte sich schliesslich, um zu ihrem Lager zurueck zu kehren. Still beobachtete sie, wie das Rot fluessig aus ihrer Hand quoll, nachdem sie die Speerspitze darueber geschnitten hatte. Ihre Finger bewegten sch leicht, wie pumpend, als wolle sie den Fluss verstaerken und aus ihrer Hand hinaus pressen. Und wie Tropfen um Tropfen aus der Wunde drang, schlossen sich ihre Augen und sie begann ein leises, rituelles Summen, wie sie so im Schneidersitz in ihrem kleinen Lager sass. Der Daumen der linke nahm den Lebenssaft auf wie Farbe, bevor sich die Hand hob und sie mit jener Farbe begann in die Luft vor sich zu zeichnen. Eine seichte Brise strich ueber ihre Haut, liess die feinen Haerchen in die Hoehe wandern als sie staerker wurde, und wurde schliesslich in jene Richtung gelenkt, in die die Spuren des Verfluchten verschwanden. |
19.09.2016 21:29:01 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111675) |
Tod | Krachend bahnte es sich seinen Weg durch den Forst, aus einem Grund den es selbst nicht wusste und den es nicht einmal wahr nahm, machte es mit Freude Jagd auf Werwölfe im Dornenwald. Dann ruckte der Kopf nach oben, hechelnd verharrte es und witterte in die aufkommende Windböhe. Kurz zuckte etwas im Verstand des Wesens und es machte sich krachend auf den Weg zu einem Ort den es eigentlich meiden wollte und doch rief etwas Blut rief, jedoch kein Blut zum vergießen, Blut das schützenswert war, Blut das geholfen hatte. Kalzifer besah sich was aus seinem Vertragspartner, seinem Freund geworden war und jammerte im stillen. Doch treu folgte das kleine Feuerwesen seinem Verbündeten. Der Dornenwald hatte an vielen Stellen begonnen ins Ungleichgewicht zu fallen, die Spinnen aus den Höhlen krochen des nächtens an die Oberfläche seitdem sie den Hüter nicht fürchten mussten, die schwarzen Ranken breiteten sich immer weiter aus und einzig die Werwölfe hatten unter dem neuen Jäger schwer zu leiden. Viele andere blieben verschont, nicht zuletzt weil ein kleiner rötlicher Wolf sie vorsichtig warnte. Das Wesen hätte weit, weit schlimmeren Schaden verursacht wären da nicht so viele die dem Ding subtil entgegen wirkten. Stumpf brach es mit einem lauten Gebrüll aus dem Geäst und landete bebend vor Rynn, Blut und Geifer troffen aus dem Mauls der Bestie, zwischen den Zahnreihen des Dinges steckten faulige Fleischklumpen, der Skorpionsschweif zielte auf Rynns Gesicht. Der Rücken glich dem eines Igels, die Dolchartigen Dornen an einigen Stellen durch Speerartige Knochengebilde abgelöst waren übersät mit Rückständen alter Beute. Die Augen sahen stumpf, monoton und leblos auf Rynn, es waren die kalten Augen eines Haies der fern der Sonne lebte und nicht die feurigen Augen eines wilden Tigers. Schließlich schloß auch keuchend die kleine Feuerechse Kalzifer zu Ihnen auf. |
19.09.2016 21:47:09 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111676) |
-Depp- | Ohne grosse Regung verweilte sie die ersten Momente wie angewurzelt vor dem Verfluchten, ihre Hand fest um den Speer in ihrer Hand gesetzt, und kaempfte gegen den eigenen Instinkt. Wachsam folgte sie den Bewegungen, ob sie nach ihr schlagen wuerden, bevor sich nach schier endlosen Herzschlaegen die Speerhand oeffnete und die Waffe auf den moosigen Grund hinabfiel. Leicht bewegten sich ihre Lippen, wie sie im beruhigenden Klang Laute wisperte, und die frei gewordene Hand zu ihm ausstreckte. Ein kleiner, gruenlicher Schimmer, wie sanfter Nebel begann dabei um die schlanken Finger zu tanzen, und schwirrte von der Hand langsam auf das Haupt der Bestie zu. In weicher Bewegung, kaum das er erreicht wurde, bewegte sich dann die freie Hand, um ihm tiefer ins Lager zu deuten. |
19.09.2016 21:57:05 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111678) |
Tod | Es folgte Ihr, es witterte weder andere Präsenzen, noch Fallen, noch Feuer oder Gift. Keine gefetteten Riemen, keine von Säure triefenden Spitzen, keine aufgewühlte Erde von Fallgruben. Es sah auf Rynn und roch ein Reh, eine innere Wand hielt das Ding davon ab es zu reißen, es war ein junges, ein Kind. Widerwillig registrierte des primitive Bewusstsein das die Muskeln schlingerten, das der Leib schmerzte, das die Magie aufgebraucht war von den Kämpfen und der Verwüstung. Es musste schlafen um neuerlich schlächten zu können, Hunger, es hatte solchen Hunger.... es musste fressen, Augen damit es sehen konnte, Lungen damit es atmen konnte und Herzen auf das sein eigenes nie aufhören würde zu schlagen. Es trottete Rynn nach, der Schweif senkte sich und die Aura des Fluches flackerte etwas als das Wesen entkräftet in Rynns Lager zusammen brach wie ein gefällter Baum, es wandelte sich nicht zurück, selbst nicht im Schlaf als würde es den alten Körper, den zweibeinigen Körper des jungen frechen Mannes, nicht mehr geben als wäre nun diese Groteske die neue Realität und das gewesene eine verblassende Erinnerung. Leise hörte man die Flammenechse schluchzen, die sich gerade daran gewöhnt hatte in dieser Ebene einen Freund zu haben, sie ließ sich in Rynns Lagerfeuer nieder und wartete. Sah zu dem kleinen Mädchen das vor dem hechelnden Berg aus Klauen und Dornen saß und beruhigend auf es einsang. |
20.09.2016 08:17:35 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111681) |
Pusteblume | Die rotbraune Wölfin versuchte immer wieder zu folgen und zuvor zu kommen. In Calaneth, um Elboria herum oder nahe Mirhaven hatte sie durchaus eine Präsenz und ihr leises Flüstern, welches warnend durch den Wind hallte hatte ein Gewicht. Doch sobald sich Camio dem Sumpf oder Dornenwald nähern sollte verlor sich die Macht der Wölfin und kehrte sich sogar um. Einmal nur versuchte sie Camio in den Dornenwald zu folgen, doch erfolglos.. Ein Rudel schwarzer Wölfe vertrieb sie, dass sie nur mit Mühe entkam und was sie auch aufbrachte, sie schaffte es dort nicht sich auch nur im Ansatz Gehör zu verschaffen, so dass sie die Verfolgung schlussendlich abbrechen musste. Ihre Macht reichte bei weitem nicht aus, sich dem Wesen zu stellen oder ihn in seinem Wald zu verfolgen, so dass sie nicht einmal mitbekam, wie ein anderes Mädchen erfolgreicher war... |
20.09.2016 08:23:12 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111682) |
Ashes | Roan erfuhr, dass es nicht gelungen ist, Camio in seiner schwierigen Lage, im Auge zu bahlten. Warum war er so lange nicht darauf gekommen, ihn mit dem Zauber Aufspüren zu orten und die Information weiterzugeben? Findriel erhält eine magische Botschaft, welche auf die Kapazität von fünfundzwanzig Worten völlig ausgeschöpft wurde: [quote]Hier Roan Tok. Jedes Mal, wenn du Camio suchst, sag mir bescheid. Du wirst den Aufenthaltsort erfahren. Gib frühzeitig bescheid, muss meine Zauber täglich vorbereiten.[/quote] Er würde ihm nun immer den Aufenthaltsort verraten, wann immer sie ihn brauchen. Wen angefordert, würde er es auch täglich tun und die ungefaire Position sofort weitergeben, auf dass sie sofort zu ihm eilen konnten. |
20.09.2016 15:38:06 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111685) |
Fizzix | Fin hatte die Nachricht von Roan vernommen gehabt und hatte die Windgeister gebeten, gehabt ihm eine Antwort zu kommen zu lassen, und so flüsterte der Wind Roan folgendes zu: 'Wenn möglich bereitet den Zauber jeden Morgen vor ... sobald sich ein paar mehr finden werde ich weitersuchen, alleine ist keine Spur zu finden. Ich werde mich dann kurzfristig melden und hoffen die Nachricht erreicht euch rechtzeitig.' Und so machte er sich weiter auf der Suche nach Verbündeten, denen Camio nicht egal war. Zudem hatte er in einer Reverie nun auch endlich Elona wiedergesehen gehabt und so besorgte er an diesem Morgen noch folgende Dinge: - das neue Mausspielzeug aus Elonas Zimmer in der Taverne in Elboria - einen Schlauch mit Sahne und eine neue Holzschale - ein ledernes Band mit Katzenglöckchen - eine verwelkte Blume |
20.09.2016 16:03:48 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111686) |
Ashes | Und so tat der Magier schließlich auch. er bereitete jeden Morgen den Zauber vor und wartete auf das Kommando, die Information einzuholen und weiterzugeben. |
20.09.2016 20:07:42 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#111693) |
Tod | Rynn saß noch immer vor dem Unding und wisperte leise Worte aus Licht die nach Sonnenschein rochen und sich anfühlten wie frischer Tau nach einem Gewitter. Kalzifer glomm in den glühenden Resten der Asche. Eigentlich war die Nacht ruhig gewesen doch schleichend, voran schreitend... fast wie Verwesung änderte sich die Nacht. Ein jeher Wind erhob sich und brachte Nebel heran, dichten Nebel der Kniehoch über den Waldboden kroch und das verhüllte worauf man trat, das was unter einem war. Langsam schoben sich Wolken vor den Mond um noch das letzte Licht auszuschließen, wie skelettierte Finger ragten die Äste des Waldes in die Nacht. Rynn sah ein sachtes glimmen im Nebel auf dem Boden und wischte den Nebel weg und sah... einen Strom. Druiden bezogen den Großteil Ihrer Macht von den Göttern und dem Leben, doch das rötliche, bräunliche glimmen das in den Leib der Bestie floss war das Gegenteil davon, es war tot, es war Zersetzung und es war Rache und Leid das aus der Natur in das Maul der Bestie floss. Der Atem des Dinges ging tiefer, genüsslicher, sog die Energie bereitwillig in sich ein. Muskeln spannen sich an und kleinere Wunden verheilten schnell. Aus dem Feuer kam eine leise Stimme die Rynn als die der kleinen Feuerechse erkannte „Sie vergiften Ihn, sie lassen ihn Gift essen und zu Gift und Hass wird er immer mehr“ Dann öffnete sich ein weißes, milchiges Auge, das Auge eines Haise und der Schwanz der Bestie schlug ungeduldig um sich. |
23.09.2016 12:16:16 | Eichvater (#111743) |
Tod | „Weißt du, mit Wäldern ist es genau so wie mit Abgründen, nur geht es immer weiter hinein und hinein anstatt hinab“ er erinnerte sich an den Satz den Nina zu ihm sagte, dann drangen Reize in sein Bewusstsein, seinen Schlaf. Gebell... Findriel...er zuckte kurz begeistert, die lederne Spielmaus und sahne ! Dann ein Geruch... Narahs Geruch und... Maria ? Ein unwiderstehlicher Moloch zog seinen Geist wieder weg, hinab in die Schwärze. Dann war er wieder da, er war außer Atem, hatte er gezaubert ? Er Roch Kekse, Roan war hier, auch Caladuris und Claali roch er und es roch verbrannt nach brennendem Gras und verbranntem Haar. Nun grollte Ihn etwas an, etwas gegen das er keine Chance hatte und so wich er wieder in die Dämmerung, er hatte schon mehrfach dagegen gekämpft und jedes mal verloren, also wich er zurück. Wasser... er roch Wasser, seine Pfote war Nass, sachte zog er sie... es ging nicht die Pfote hing fest, wie in Teer, es hielt Ihn fest ! Panik stieg in Ihm auf... abbeißen, man kann auch mit drei Pfoten rennen, dann hörte er das rauschen der Blätter und eine angenehm aber unendlich tiefe und alte Stimme und Licht brach in die Dämmerung „Nimmst du mich an ?“ Er war geblendet von dem Licht und er konnte auch nicht ausmachen was dort war, doch er beschloß in jenem Moment für sich das dies Silvanus oder einer seiner Generäle war „Ja, mit hingabe!“ Es kam, spontan, schnell und ehrlich. Er hätte Malar einfach in Ruhe gelassen, als einen Teil der nötigen ordnung akzeptiert und Ihm seinen Platz gelassen, die gemeinsame Zeit in Ehren gehalten und Ihn neutral behandelt aber durch Ninas tot hatte Malar sich selbst den feind geschaffen. Er roch ein wohlwollendes, gutmütiges nicken, danach war alles um Ihn nass und angenehm kühl, als er die Augen aufschlug sah er in die Gesichter von Fin, Maria, Caladuris, Roan und Claali. [img]https://i.ytimg.com/vi/1oSAhMbaZ2s/maxresdefault.jpg[/img] |
25.09.2016 20:45:32 | Dem Ende so nahe (#111783) |
Tod | er trug den letzten der fünf Tonkrüge zum Leuchtturm, inmitten der See schien Ihm dies der beste Ort für das öffnen des zweiten Tores zu sein, umgeben von Wasser. In jeder Vase war eine spezielle Form des Wassers, Tau des ersten Morgens, Meerwasser salzig wie Tränen, Süßwasser, Quellwasser rein und frisch und Regen. Er trug die letzte Vase den steilen Hang hinauf und keuchte darunter, seine Gedanken doch waren wo anders, bei einem Grab das er noch zu errichten hatte. Erschrocken zählte er die tage, nein es war noch Zeit, Hoffnung und Wehmut keimten in Ihm... es war noch zeit, sicherlich würde alles gut werden * Das Lächeln eines Narren zeichnete sich auf den wilden Zügen ab, ja es würde noch alles gut werden, es waren noch etliche tage bis... bis es Zeit war. Er stellte den letzten der fünf Krüge Wasser auf, dann hing er die Traumfänger an krüppeligen Bäumen auf und legte die Loar Masken in die entsprechenden Himmelsrichtungen. Die brennende Echse, Kalzifer der Feuerelementar schnatterte empört. „Och komm schon kalle, sei nicht so eine Mimose. Du fandest es doch auch gut das ich dich kennen lernen wollte“ Das war etwas völlig anderes gewesen, was die echse unter einem Schwall von Geschnatter kommentierte. „Jaja ich weiß du magst das Wasser icht und dennoch will ich es kennen lernen und auch da meinen Begleiter finden, das ist nur fair oder und mal ehrlich, Wasser ist genau so mächtig wie Feuer oder ?“ Die Echse schmollte und ließ den jungen wilden machen, das angenehme gezänk mit Kalzifer lenkte Ihn ab und doch drehte die blanke Münze runde um runde zwischen seinen klauen... einige tage... verdammt nur noch einige wenige Tage.... |
29.09.2016 08:46:03 | Nagara (#111864) |
Tod | Camio saß im Schneidersitz auf dem Plato der Leutturminsel, um Ihn herum glimmte der Beschwörungsring in hell blauem Licht. An den Fünf Krügen war das Wasser in lebenden Säulen aufgestiegen und schlängelte sich wie eine Schlange um seine eigene Achse. Kalzifer hatte er wohl wissen weg geschickt, ehe Wasser und feuer aneinander gerieten. Die Traumfänger glimmten golden und silbern und schirmten diesen Ort gegen die Geistwesen der Anderswelt ab während die Totemmasken Camio selbst vor den Energien der Wasserebene schützten, er war nicht wirklich da, nicht physisch sondern ein Teil seines Geistes, anders als bei Kalzifer hatte er beschlossen künftige Verbündete nicht in die Reale Welt zu holen, alleine was jene anrichten konnten wenn sie wütend wurden machte ihn schaudern. Vor Ihm windete sich ein Wesen aus Wasser, der Unterleib glich dem eines Aals , es hatte vier Arme, ein schönes weibliches Gesicht und das beste vier Brüste. Die Kreatur sah Ihn erst verblüfft dann arrogant an und säuselte Ihn an „Oh wieder ein unerfahrener Jüngling der mich in seine Dienste nehmen möchte ?“ Sie gähnte gespielt und streckte sich aufreizend, eine weile brauchte Camio um seine blicke von der unbekleideten zu lösen. Er lauschte verschlagen ihren Worten und meinte sich als Frauenversteher zurecht zu finden „Es ist sicherlich eine „Qual für Euch das Ihr immer nur deswegen behelligt werdet“ wieder ein seufzen „Nun dieses Los ist eben das meine was soll ich tun, ich bin eben etwas ganz besonderes“ Innerlich grinste Camio, schon so gut wie gewonnen. „Nein deswegen komme ich jedoch nicht zu Euch“ er wollte Ihr etwas Honig um die Schuppen schmieren und dann eine Strophe jammern und die gute Wasserdame wird Ihm helfen. Ein schwer aggressives „WAS?!“ riss Ihn aus seinen Gedanken „äh, wie bitte ?“ Fragte er nun doch irritiert „Ich bin wohl nicht gut genug mit dir zu kommen und dir zu helfen was ?! Sieh dich mal an du hast je nicht mal ein Hemd an !“ Erstaunen, dann im ersten Ansatz der Gedanke um Verzeihung zu heischen und dann Empörung „Ich brauch kein Hemd ! Ich hab Fell wenn ich das will außerdem wenn ich alle vier Möpse so in den Himmel strecken würde wie du wäre ich mal ganz still kleine !“ Fauchte er zurück, die Diplomatische war damit erledigt „Kleine ?“ Züngelte das Wesen. Im nächsten Moment umschloss ein tödlich kalter griff seinen Brustkorb, wie Wasser so kalt und würgend wie eine Schlange hatte sich das Wesen um Ihn geschlungen und lächelte ihn an „Ich zeige dir gleich mal wie klein ich dich mache mein hübscher, ich hoffe stark du hast all deine Angelegenheiten in deiner Ebene geregelt ?“ Er spannte seine Muskeln an doch vergebens, ohne fleischlichen Körper war das mit der Körperkraft so eine Sache, vor allem außerhalb der wirklich Ebene und Außerhalb des eigenen Körpers. Er setzte sein charmantestes Lächeln auf und himmelte die Frau an „Hört mal wir sind etwas unglücklich gestartet, ein liebreizendes Wesen von Eurer macht und Eurer Anmut wird einem jungen Welpen doch sicher seine Hitzige Art nachsehen“ um alles zu unterstreichen legte er den kleine Katze blick auf. Die Naga lächelte amüsiert „Ich kenne Männer wie dich...“ nicht gut „... Schöne Worte, nette Gesten und am Ende säuselt Ihr doch nur das heraus was Euch dienlich ist und mal ehrlich du bietest keinen imposanten Eindruck, nur zwei Arme, keinen Physischen Körper... was bist du eigentlich ? Eine Abart eines Rakshasa !“ Camio hatte keinen Schimmer was das sein sollte. „Ich bin Camio Druide Sylvanus und Geisterschamane.... das schmucke Aussehen habe ich mir im Laufe der Jahre selbst durch meine Formwandlungen zugelegt, ich bin nur ein Mensch... ein ziemlich beeindruckender Mensch aber nur ein Mensch“ Unbeeindruckt musterte Sie Ihn „Nagara, du sollst wenigstens meinen Namen kennen ehe ich dich ertränke.“ Dann wurde es kalt aber es wurde in ihm kalt, in seiner Brust... der Leib des Wesens diffundierte durch Camios haut, durch sein Fleisch in seine Lungen, er war überzeugt er konnte es tief in sich gluckern und brodeln können. „Ich hätt mich einfach mit dem Feuer zufrieden geben sollen...“ Nuschelte er zu sich schwer bemüht nicht in Panik zu geraten „Feuer?“ Das Wesen stockte „Ja Feuer, Kalzifer die Flammenechse hat sich mir schon angeschlossen. Schlagartig löste sich das Wesen von und aus Ihm „Ahhh und du hast erkannt das das Wasser dem Feuer um so vieles Überlegen ist das du MICH aufsuchst ja ?“ „Dich auf ?... ja.. JAJA ! Genau das ist der einzige Grund. Das Feuer ist sehr mächtig aber das Wasser umso vielfältiger und bezaubernder, ich möchte Euch um Erlaubnis bitten Euch zukünftig um Hilfe ersuchen zu dürfen, oh bezaubernde Nagara“ Nun wirkte das Geschmeichele „Etwas weniger Dick auftragen camio dann wirkt es echter, nun gut, klingt lustig. Was bietest du mir für meine Hilfe kleiner Wilder ?“ Camio überlegte, kalzifer wollte essen dürfen das Feuer verschlag, was tat Wasser ? „Wasser ist unstet, umfließt jedes Hindernis, füllt jede Schlucht und schleift jeden Berg, ich will dir Orte zeigen die noch nie ein Wasser vor dir sah, von den gründen eines Vulkans bis hin zu der heißen Wüste, ich zeige sie dir und geleite dich sicher wieder zurück.“ Nagara sann eine Weile nach und schließlich nickte sie ernst „Wir haben einen Vertrag“ Danach wurde Camio platsch nass, auf dem Bauch liegend und eiskalt wach. [img]http://files.enjin.com/605529/news/lore/Assorted%20bad%20guys/naga.jpg[/img] |
02.10.2016 07:32:20 | Grabhügel (#111906) |
Tod | Als er zurück kam war er über und über bedeckt mit Erde und Lehm, die Kette die er sonst immer trug war nicht mehr an ihm. Man wusste nicht was er dort getan hatte oder welchem Zweck es diente doch als er zurück kam schien er schwere Gedanken mit sich zu bringen. Seine Wege führten ihn zu einem der billigeren Arkanisten der für eine viel zu hohe Bezahlung seine Gift Immunität aufhob, danach soll er sich mehrere Stunden im Schatten und danach in Mirhaven besoffen haben. |
02.10.2016 21:38:53 | Ein goldener Tag (#111933) |
Tod | Seelig lag er auf dem großen Ast eines dornigen Baumes, ein Bein baumelte herab die Arme waren hinter dem Kopf verschränkt und so lag er nackt da uns sah in den Himmel. Ein zufriedenes und ruhiges Lächeln auf den Zügen, endlich ein guter tag nach all der Zeit endlich ein guter Tag. Er hatte all seine freunde wieder gesehen und es ging allen gut. Er hatte sich dank Maria herrlich austoben können und er überlegte schon angestrengt wie er ihr das vergelten konnte, mit Fin würde er bald die schwarze Insel besuchen wie er es schon vor so langer Zeit versprochen hatte. Er hatte auch endlich den lästigen Lehrplan Kara gesendet und erfreuliches über die Experimente erfahren. Hinzu kam der sehr schöne Tag mit Lili an die er noch versonnen dachte, auch hatte er endlich den uralten vrogdish kennen gelernt und dieser greise Mann fesselte seine Neugierde beträchtlich. Doch wirklich erfreut war es das Caladuris scheinbar eine Frau getroffen hatte die seine trockene Art ertragen konnte und die es ebenso liebte mit erhobenem Zeigefinger durch die Welt zu wandeln. Zur Krönung des abends war er noch lang und breit, einfach so von einer schönen Frau durchmassiert worden, für diesen Moment genoss er einfach sein Leben, egal was noch kommen würde und welche Hürden vor Ihm und seinem Rudel sein mochte, in diesem flüchtigen Moment war die Welt schön. |
25.10.2016 12:20:35 | Absturz (#112346) |
Tod | Sein Ehrgeiz war geweckt und sein Ego stark angefressen. Er stand auf den Klippen,unter sich, weit unter sich die Brandung des Meeres, er schnaufte tief durch und überlegte wie weh wohl der Aufprall tun würde. „Arg das is ne sau dumme Idee“ aber er konnte nicht anders, Zacharias als Falke zu sehen... in Ordnung der war um einiges älter und damals auch mächtiger aber zu sehen wie nun auch Fin, sein kleiner Bruder im Geiste, in eine Himmelskreatur wandelte, das war zu viel. Er schmiss sich hinab, er überlegte, konzentrierte sich, die Knochen mussten hohl werden, Haar und haut zu Federn, Füße und Beine zu BOAM ! Er krachte auf. Es tat deutlich mehr weh als er dachte und das Blut schoss nur so aus Mund und Nase.... gut nächstes mal keinen Köpfer voran auch wenn es weniger beeindruckend war. Er spuckte einen Reißzahn aus der gleich wieder nach wuchs. Er saß am Strand und leckte buchstäblich seine Wunden. Er wollte einer der größten wahren Wandler aller zeiten werden und scheiterte an einem Vogel, es war deprimierend. Er betastete so gut es ihm möglich war die beiden großen Narben auf seinem Rücken, eine lange Navettene rechts, eine Links. Das Ausbilden von Flügeln hatte früher schon nicht geklappt und Ihn einmal fast getötet. „Gut, alleine komm ich nicht weiter, ich werde Fin bitten mir den Trick zu zeigen... vielleicht kann ich Ihm dafür was anderes zeigen... wie man etwas frisst das größer ist als der eigene Kopf oder sowas.“ |
26.10.2016 13:15:55 | Vorbereitungen zum dritten Tor (#112380) |
Tod | Er war zu den gipfeln der Winterrache aufgebrochen, zum einen hatte er genug von redenden Wesen vor allem aber von Frauen, zum anderen wollte er sich seines nächsten Verbündeten vergewissern. Nagara und Kalzifer mochten sich nicht aber sie arbeiteten zusammen, jeder brauchte seine eigenen Mittel aber es klappte. Nach der Suche der Dolche fühlte Camio wie Sylvanus ihm mehr Macht zugestanden hatte, er hatte in Akshar geübt und hatte voll erstaunen feststellen können das er nun in der Lage war es Feuer regnen zu lassen, seine eigene Form in die eines Sturmes zu wandeln und das beste, er konnte Erdbeben auslösen... letzteres freute ihn am meisten, jedoch erinnerte er sich auch unbehaglich an die Wutausbrüche vergangener Zeiten und allmählich wusste er was Beth, Rua, Cala und seine freunde meinten mit der großen Macht und der damit verbundenen Verantwortung. Würde er mitten in Mirhaven die Fassung verlieren und ein Erdbeben auslösen oder in Valvec die Gestalt des Sturmavatares annehmen... er schüttelte etwas ängstlich die Gedanken an schreiende Bürger ab. Er würde es lernen und er würde nicht scheitern, er war einen guten Weg gegangen bislang, hinaus aus dem Moloch und weiter hin zum Hüter... das Gute war öde, ohne Spaß und ohne Exzesse weder Hurereien noch Rum oder Spaß... das Neutrale wars ein weg und jenes zu Behüten war seine Bestimmung. Am obersten Gipfel angekommen sah er sich um, Wolken, eisige Luft und Schnee... ohne seine Magie wäre er schon vor Stundengläsern erfroren. Hier oben war nur reinste Luft, der perfekte Ort. „Ich bin gespannt wie du aussehen wirst mein Freund und ob wir uns verstehen“ sagte er in den Wind und hielt seine Meditaionen an jenem Ort ab, er versuchte nicht an Karas Visionen zu denken, an Lili oder die Untoten nahe Elborias oder an das Leichenliebchen. Er richtete ein Stummes Gebet an Sylvanus und bat für Schutz und das es allen gut ergehen möge an deren Tod er schon schuld gewesen war. Er hatte vieles falsch gemacht aber er würde das nicht wiederholen. Es gab noch lange lange auf die Inseln aufzupassen. Wie ein schlag traf ihn die Vision Karas seiner eigenen, vielleicht zukünftigen Kinder. „Wir werden sehen wie die Fäden zusammen laufen...so oder so es geht immer weiter“ |
28.10.2016 13:38:16 | Zurück auf Valvec (#112407) |
Tod | Er hing in einem der Sessel in der dunklen Oase, die Beine über die Armlehne gehängt mit nicht viel mehr an als der engen zerschlissenen Lederhose. Auf dem kleinen Tisch vor sich lagen einige Häufchen des Opiums verstreut, er rauchte es auch wenn er keinerlei Eindrücke davon hatte doch zog der Dampf die anderen Geste merklich an, er sah ihnen aus den Augenwinkeln zu. Es war amüsant, das zeug änderte das Wesen, einige Lachten andere fingen an sich wild zu küssen wieder andere stritten und einige wenige... bekamen Angst. Seine Klauert klackerten über den steinernen Tisch, die Oase war täglich voll und es kamen immer neue Leute, kamen und gingen und er sah zu. Die Druiden hatten große Macht doch die größte vergaßen sie schnell... ihre Resistenz. Er besah sich das Körnchen Opium und fragte sich was daran war das Menschen und andere Wesen so veränderte. Er trank aus seinem Weinkelch einen weiteren Schluck warmes Blut, netterweise kannte man hier seine Angewohnheiten und stellte nunmehr keine fragen, er kam, zahlte und ging ohne Leichen zu hinterlassen, ließ man Ihn in ruhe ließ er alle anderen in Ruhe. Für den Fall der fälle würde er einfach auf Chantalle von Hohenstein oder den Inquisitor verweisen, hatte schön was für sich wenn man auf allen Hochzeiten tanzte. Er hatte bei seinen Unterrichtsstunden mit den Kindern neue Reime und Wörter aufgeschnappt, er mochte derlei, Kinder waren noch echt und unverfälscht ohne Masken oder falsch antrainierte Rieten „Was uns bevor steht, das zu sagen ist schwer, doch ich fühle es kommt was, es kommt etwas her“ sagte eines der Mädchen beim seilspringen und Camio pflichtete Ihr bei. Halbherzig verfasste er ein Schreiben an Phyra und bat kalzifer dies zu überbringen, dann legte er eine kleine kristallene Phiole auf den Tisch in der etwas hell grün leuchtete. „Eigentlich bedauerlich aber es ist angemessen für mein Leben“ Er ließ das restliche Opium am Tisch liegen, jemand würde sich dessen schon erbarmen, nahm seinen kelch mit und verschwand in sein Zimmer, ab und an wusste er die Vorzüge eines Bettes zu schätzen wenn man sonst auf Bäumen oder in höhlen schlief, er spürte wie er sich veränderte, war das die Art Reife die Ruavin an ihm sehen wollte ? Oder schuf sich dort eine neue Art Monster im Schein der Kerzen ? |
28.10.2016 21:02:05 | Sterblichkeit (#112415) |
Tod | Er krachte mit seinem ganzen Gewicht auf das Bett und fühlte wie das ganze Gestänge eine Etage tiefer sackte, er wollte sein Gesicht mit einem Kissen bedecken und fühlte wie seine Klauen den Stoff aufrissen und Federn flogen „Toll“ murrte er mit einem Mund voller Federn... Marla würde Ihn Häuten. Er hatte übel eingesteckt, erst das Treffen mit Phyra und den Speichelleckenden Drow, dann die Schlägerei in der Oase und dann noch die Angst der Zwangspaarung mit der besiegten Orkin... das letzte bisschen war der fehlgeleitete Finger des Todes gewesen mit dem er Keran umpusten wollte. „Götter ich hasse mein leben“ er warf die Kerze vom Tisch die daraufhin ausging, spuckte eine Salve Federn aus und überlegte kurz ob es das alles wert war... die Räder der Insel am laufen zu halten, wie er es dachte zumindest. Dann schweifen seine Gedanken zu angenehmeren Erinnerungen, die fast alle von Frauen oder der Jagd handelten und er beschloss einfach zu ruhen. Seine Wunden heilten noch immer, die riesigen Schwerter Graargs hatten etliche Knochen getroffen und er fürchtete... ja er fürchtete seine schwäche in jener Nacht so nahe am Konzil, so nahe an den Drow... so nahe an Ihr... egal... es kam stets wie es kommen musste mit letzten Worten hüllte er den Kokon der Regeneration um sich und verfiel in einen wirklichen Schlaf, in einen Schlaf in dem ihn vergessene Erinnerungen heim suchten über eine alte schuld, ein schreckliches Versagen und eine erste... eine schändliche Liebe. |
30.10.2016 13:50:19 | Aw: Sterblichkeit (#112439) |
Tod | Er landete auf den Klippen der Leuchtturminsel und starrte in die wogenden Wellen hinab. Es wurde nun langsam doch zeit sich für ein klares vorgehen zu entscheiden. Der Vulkan war natürlich für das wohl der Valvacer einer Sache, das war unumstößlich aber die ganzen Randkomponenten fingen an ihn etwas... nervös zu machen, auf einmal hatte man die Chance Zugang zum Unterreich zu bekommen... ein Erdbeben dort unten und puff auf nimmer wiedersehen Drow, leider wurden nun aber auch die Drow zunehmend vernünftiger und zutraulicher von Phyra mal abgesehen, da war nichts mehr zu retten. Und da war noch etwas anderes das er von früher kannte, das Chaos in Ihm... leise stimmen regten sich... warum überhaupt das Artefakt was da im Vulkan schlief irgend einem geben, dem Konzil oder den Drow... warum es nicht behalten. Er war sich unsicher was die Waage anging... war gar die ganze Insel zu weich geworden und benötigte eine neue Zeit der Bestien ? Nun erst einmal den Vulkan... dann konnte man sehen was aus allem übrigen werden würde. Kurz überlegte er sich wie es wohl aussehen mochte ein Valvec durch dessen Gassen Worge streiften, ein Mirhaven in Trümmern und ein Elboria im griff tödlicher Dornenranken, Felder voller Pflanzen die Terror freisetzen konnten und die schwachen in den Irrsinn trieben... er musste dringend mal wieder schlafen und ein wenig zur ruhe kommen.... oder er war auf dem richtigen weg. Etwas besorgt sah die kleine flammende Echse zu Ihrem freund, sie wurde seiner Veränderung Neurlich gewahr doch vermochte sie nicht zu sagen ob es gut oder schlecht war so krabbelte sie einen flügel hinauf auf seine Schulter und gurrte leise, der Druide lächelte sie an „Alles gut, zu viele offene Wege... was hältst du davon wenn wir uns mal eindringlicher mit den Katakomben des Dornenwaldes befassen ?“ Es gurrte wieder „Nein keine Festung... eher... naja gut eine Festung wäre natürlich praktisch“ |
06.11.2016 13:24:54 | Der Marsch ins Eis (#112736) |
Tod | Camio wandelte in der Geistform durch die Anderswelt des Dornenwaldes. Er hatte seine Schamanischen Fertigkeiten etwas vernachlässigt in jüngster Zeit war es erforderlich gewesen schnell neue Wandlungen zu lernen, nun konnte er die Haiform, sich schwingen wachsen lassen und er hatte in den ersten Ansätzen die Form der Elementare erlernt, wenn auch verbunden mit großen Schmerzen und noch lange nicht ausgereift. Die Worte der alten hallten in seinem Kopf wieder „Die größte Angst, das größte Vorurteil und die größte Schwäche“ das war nichts was er alleine für sich selbst herausfinden konnte, er musste mit jenen reden die ihn gut kannten... seine größte Angst glaubte er zu kennen, neuerliches versagen wie damals in seiner Heimat... Vorurteile … ? Elfen hatte alle einen Stock im Arsch und Zwerge waren Säufer ? Er dachte nicht das die alte Hexe das gelten lassen würde und Schwächen... Größenwahn oder seine enorme Bescheidenheit.... Er besah sich sein Reich durch die Augen seines Geisterwesens, er konnte Rynn sehen auch Resa in weiten Entfernungen aber sicher in den grenzen seines Waldes, er konnte die Dunkelheit sehen da wo Marlas Gebiet begann die Mienen der Werwölfe. Über den Himmel schwebte die Ayakashi, in weiter ferne hörte man einen der Gami. Er hatte von einer der Gehilfinnen Nevilamos... der hatte scheine nur Weiber in seinem Laden als Helfer.... die besondere Tinte geben lassen und konnte nun zur Winterrache aufbrechen in die höchsten Höhen der Berge um das dritte Tor zu öffnen. Zuvor hatte er sich um Julia gekümmert, dies war ihm wichtig gewesen für Lili. Fin war glücklich Elona wieder zu haben und die durch Magie geschaffenen Höhlen unter dem Dornenwald wurden immer weitläufiger, gute verstecke für den Schlafmohn, das Opium und die ersten Gewächse die Terror zum Vorschein bringen würden. Er beendete seine Runde und wich zurück in seinen fleischlichen Körper, dann sah er zu seinem Rucksack der gepackt war für den Marsch ins Eis... es konnte los gehen. |
13.11.2016 17:14:40 | Vor dem Abstieg (#113024) |
Tod | Er flog hoch über den Wolken, hinweg über den Dornenwald. Er hatte es sich angewöhnt zu fliegen wenn er alleine sein wollte und nachdachte, Fin hatte es ihm nahe gelegt um diese Fertigkeit zu perfektionieren doch konnte er noch immer nicht die Form eines Vogels annehmen. Er beließ es also dabei die großen Rabenschwingen zu transformieren und so zu fliegen. Er glaubte dank Lili und seiner Freunde die Antworten für die alte Orkschamanin zu haben, die größte Angst, das jemand wegen seiner eigenen Macht zu schaden kommen könnte den er in sein Herz geschlossen hatte, die größte Schwäche seine Wildheit oder aber seine Neugierde, sein größtes Vorurteil.... Elona schlug vor das alle Elfen einen Stock im Arsch hätten jedoch war er sich nicht sicher ob dies ein Vorurteil war. Etwas liebenswertes hatte ein anderen seiner Freunde gesagt „Hör auf dich als ungeheuer zu sehen“ doch war er das nicht doch ? Er würde sich weiter auf die Seite stellen welche zu unterliegen drohte gleich welche farbe sie hatte und zeigte nicht die Art seiner Magie selbst was er war ? Fin konnte sich wandeln, elegant in gleißendem Licht, Ruavin und Maria ebenso es hatte etwas fast heiliges. Wohingegen bei ihm die haut aufriss, Knochen brachen, Blut kochte und Fleisch verformt wurde... es war anders... er konnte nicht mal angezogen zurück zu einem Mann werden. Außerdem sprachen seine Taten für sich, er verdarb Lili immer mehr dessen war er sich sicher auch wenn dies Ihrer Natur entsprach, er half ihr nur auf den richtigen Weg. Als nächstes würde er mit Fin das dritte Tor öffnen, darauf freute er sich regelrecht. Er hatte seinen kleinen Bruder schon tief in sein Herz geschlossen. Danach würde es hinab gehen... er musste mit Zarra reden er musste vieles wissen über die Gegebenheiten da unten, wie er jagen musste, wo er ruhen konnte, er war noch niemals im Reich unter der Erde. Er würde zumindest Fin und einigen seiner Weibchen Bescheid geben wohin er ging und wann er ging. Alleine das keiner so dumm sein möge ihn zu suchen wenn sein Lebenslicht zu erlöschen drohte... jedoch die Chance Phyra zu töten... so etwas kam so schnell nicht wieder. Und doch... teilweise hatten Ihre vergifteten Worte Fuß gefasst und seine Gier geweckt... vielleicht würde er doch nochmals mit Ihr reden um später keine Entscheidung bereuen zu müssen.... eine Welt der alptraumhaften Wälder und Dornen der wilden Bestien... hmmmm. Er schoß senkrecht nach unten, in den langen Schacht den er mittels der magie des erde Formens geschaffen hatte und landete in den höhlen unter dem Wald. Den Dornenwald hüllte er in dunkle Wolken und Gewitter, er war nicht in Stimmung für Besuch. Er machte sich über die letzten Reste seiner Jagd her, auch Sylvanus akzeptierte des verschlingen von beute und das töten von Zweibeinern, sofern diese stark gegen die Natur gesündigt hatten und das war nicht weiter schwer. [img]http://proxima-ltd.de/forum/galerie/images/pic1_1368644711.jpg[/img] |
20.11.2016 10:20:48 | Der Krieg des Unterreichs (#113245) |
Tod | Die Türe in den dunklen Raum schwang knarrend auf, der Besucherin bot sich ein Raum der von Blut troff, Körperteile waren abgerissen, Leiber angefressen worden, es interessierte Sie nicht wer es war oder welchem Volk sie zugehörten so schritt sie, erhaben wie es eine Drow eben tut, zu dem Mann der in einer Ecke saß „Wir können anfangen, alles ist Bereit“ Camio sah auf, erhob sich und streckte sich „Ich bin bereit und jaja ich bleibe vom Hafen weg, ich halte mich an deinen Plan“ die Drow nickte mit einem dezenten Lächeln. Dann schritt sie hinaus, kurze Zeit später verließ Camio auf seine Weise das Bauwerk. Wenig Später [img]http://s3.amazonaws.com/gw_rssimagefull/100844329-11.jpg[/img] Es war wie Zarra es geplant hatte, mehrere gewaltige Detonationen erschütterten die Gewölbe des unterirdischen reiches, Camio war in den Stollen unterwegs und sammelte jedes Monster, jedes Ungetüm das er finden konnte, verstärkte sie, verzauberte sie. Heute sollte Phyrala endlich seine Beute werden, endlich seinen Hunger stillen. Er nahm sich Phyrala sehr zu herzen, hätte er sie damals einfach getötet als es so leicht war so wäre sie nie die machtvolle Klerikerin Lolth geworden die sie nun mal heute war. Von einem Felsvorsprung aus konnte er den Aufmarsch des Hauses Zaufin beobachten, es waren zahlreiche Truppen... zumindest bis zu dem Moment da Zarra Ihre Bomben zündete, danach waren sie deutlichst dezimiert. Doch schien Zarra etwas über motiviert gewesen zu sein, die Muttersäule, die gigantische Säule die das Zentralmassiv der Kaverne stützte war gebrochen und riesige Brocken fielen von der Decke. Kurz war er froh das Unterreich gesehen zu haben ehe es wohl einstürzen sollte. Dann fiel sein Blick auf Phyrala, umgeben von Ihren Lakaien, damit beschäftigt wichtig zu sein und Befehle zu brüllen. Er musste zugeben, sie war eine Anführerin, sie war stark geworden und sie war auch gefährlich und jeder göttlich versierte konnte spüren... Lolth war mit Ihr. In einem Unbeobachteten Moment schoss Camio einen starken Blitz auf sie, heraus aus den Schatten... sie wich aus und verfluchte seinen Namen. [img]http://images-cdn.perfectworld.com/arc/95/b5/95b57e26a1aac102dd4d6714eca445de1444065115.jpg[/img] Etwas später Im Unterreich tobte das Chaos, Camios Bestien waren gefallen, zerfleischt von klingen Barrieren, Nachtschreitern und unheiliger Magie der Drow, das feindliche Haus welches mit Zaufin Krieg führte schickte allerlei Krieger gegen sie... Camio musste zugaben das er erschüttert war eine wahrhaftige Drider zu sehen doch selbst jene wurden ins Feld gesendet. Noch schlimmer, als Phyralas Schergen siegten schickte Lolth selbst ihr mehrere dieser Wesen die sie frei befehligen konnte. Camio hatte während der Gefechte mehrmals Blitze und zauber auf phyrala geschleudert jedoch konnte sie immer ausweichen oder die zauber negieren... also... zurück zu dem alt bewehrten. Er formte seinen Körper um in das Mischwesen aus Tiger und Mann und lauerte Ihr schlichtweg auf. Als sie an Ihm vorbei schritt fiel er sie an, seine Fänge troffen vor Gift und bissen Phyrala tief in die Flanke, doch im Moment da sie ihn erkannte schoss sie eine Salve göttlicher Magie auf Ihn Schmerz durchzuckte darauf hin seinen Leib, doch konnte er sich vor der Seelen raubenden Magie schützen. Wage spürte er wie sein Fleisch brannte und seine Rippen die Haut durchstießen. Das Gerangel dauerte nicht lange, verschwindend kurz doch es war kraftvoll und tödlich. Er würde verlieren, das spürte er, hier in diesem Reich, gepanzert und gerüstet wie sie war, mit dem Auge Ihrer Göttin auf sich ruhend... er würde verlieren. Er ließ ab von ihr und verschwand in einem der kleineren Schächte, Phyrala konnte in ihrem eigenen Krieg nicht verschwinden um ihn zu verfolgen. Er taumelte durch Finsternis, es wurde kalt, er wurde kalt, er versuchte sich zu heilen und kein funke Magie rührte sich, ehe die Kälte und die Nacht ihn umfingen galten seine letzten Gedanken Lili und seinem eigenen versagen... |
20.11.2016 13:33:31 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#113250) |
Ashes | So würden jene, die zu Hause auf ihn warteten, vergebens warten. Eine Suche folgt, von Geistern unterstützt. Gibt es Geister, die Resa von Camios Schicksal erzählen? Wer würde sonst nach ihm suchen? |
05.12.2016 13:31:55 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#113910) |
Tod | Camio hatte seine Magie wieder gewonnen, der Bann den Fin ihm hatte angedeihen lassen war wirklich mit den ersten Stunden des neuen Morgens verschwunden und er war wieder geladen wie sonst. Er sah in das Wasser und hing seinen Gedanken nach. Er haderte mit den Entscheidungen der Enklave, zeit, Zeit immer redeten sie von Geduld und Zeit…. Hätte er damals nicht so schnell gehandelt und wäre Zarra ins Unterreich gefolgt, wer weiß ob nun nicht die Drow Häuser unter Phyralas Herrschaft vereint wären. Die Enklave handelte mit der Geschwindigkeit eines wachsenden Grashalms, keiner sah ein das die Zeit auch mal drängte immer reden und warten. Er schnaubte verächtlich und dennoch mühte er sich fair zu bleiben, mag sein sie hatten mit vielem anderen Recht, seinem Temperament und seinen Alleingänge, doch war es falsch seine Freunde aus Problemen raus zu halten. Er war kein guter Alpha das wusste er, ein Alpha schickte seine Familie wie ein General in die Schlacht wenn es sein musste und trauerte danach um seine Verluste, er wollte keinen verlieren, er ging selbst. Die Seele würde geborgen werden oder der Rest des Hauses Zaufin untergehen in Ranken und Dornen, nun hatten sie die Smaragd Enklave selbst auf dem Leib und selbst eine Phyrala sollte wissen was das bedeutete. Die zweite Aufgabe machte Ihm weit weit mehr Kummer, er sollte die Reinigung der Nebellande leiten, er etwas leiten… er war froh wenn er morgens wusste wo er abends eingeschlafen war und nun sollte er etwas leiten…ironischer weise machte Ihm das mehr Angst als die bevorstehende Begegnung mit Phyrala. Er musste sehr auf seine eigenen Gedanken und Schritte acht geben, der Unmut der Ihn befallen hatte war nur teils sein eigener, Fin und Resa warnten ihn schon das „der Andere“ auf seine Chance lauerte und im verborgenen wartete. |
05.12.2016 15:42:33 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#113917) |
Fizzix | Als Camio unterwegs war passierte etwas Seltsames ... in der Luft vor ihm erschien ein Grinsen. [img]http://www.amdir.de/components/com_joomlawiki/images/b/ba/Squelaiche_symbol.png[/img] Dann begann der Mund zu sprechen. Die Stimme war hell, eher kindlich und auch wenn das Grinsen durch die scharfen Zähne leicht bedrohlich wirkte dennoch eher freundlich. [b]'Wir haben von dir gehört Camio. Wir interessieren uns. Wir müssen mit dir reden. Wir werden dich aufsuchen.'[/b] Dann ebenso schnell wie das Grinsen vor ihm in der Luft erschien, war es verschwunden. |
05.12.2016 17:27:09 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#113927) |
Ashes | Resa tat, was sie androhte. Camio oder besser gesgt seine Gestalt in der Anderswelt im Auge behalten, wann sie Zeit dazu findet. Lücken bleiben immer, aber da war nichts zu machen. Als sie in Elboria halb in Gedanken, mit Schlangengeistern kommunizierte, welche sie schon lange auf die Suche nach Camio entsandte, erhielt sie auch die Information, dass einer von ihnen Camio entdeckten. Sie ging vor die Stadt, weiter hinaus traute sie sich nicht raus, denn sie würde ihre Sinne auf Reisen schicken und mit der Schlangenzunge des Geistes reden. Da konnte sie nicht auf sich aufpassen, das überließ sie den Wachen. Wenig später: Es zischelte im Laub und das Zischeln bewegt sich weiter fort. Kriechend kam Resa dem Ort näher, den der Schlangengeist benannte. Und da war Camio, ein paar andere Leute um ihn herum, die sie zum größten Teil kannte. Sie schlängelte sich an Camios Körper hinauf und begann mit der Kommunikation, während heikle Themen besprochen wurden. Noch ein wenig später: Die Gesprächrunde war zu ende und löste sich auf. Hier und da sprachen noch ein paar Leute miteinander. Schließlich wurde sie von einem Phänomen überrascht, das ihr so noch nicht untergekommen war. Normalerweise verscheuchte sie in der Anderwelt Bedrohungen, indem sie selbst einfach imposant auftritt, während sie in der stofflichen Welt keine menschenseele Verscheuchen könnte. Leider sah sie auch jetzt zu harmlos aus, als sie in die Augen des großen Tiers sah....aber moment, das ist die Lösung. Schau mich an, Süßer, tief in die Augen. [img size=1024]https://picload.org/image/radwwglc/kaas_hypnotic_eyes.jpg[/img] Sie induzierte ihrem Gegenüber Gefahr. Was auch immer er danach sah, entsprang seinem Unterbewusstsein und bewegte ihn zum Gehen. Erleichtert atmete Resa durch, während der Schlangengeist es ihr gleich tat. Sie möchte wissen, warum das sein konnte, was sie sah und die Wahrscheinlichkeit, das zu erreichen, war in Camios Nähe zweifelsohne größer. Was wäre passiert, hätte sie dem Biest nicht einhalt geboten? So wie es im moment zwischen ihr und ihrem Spielkameraden ist, ist es bisher gut gewesen und das wollte sich Resa nicht nehmen lassen. |
06.12.2016 11:27:33 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#113977) |
Fizzix | Also gut, es war soweit ... sie wollten Fins Plan in die Tat umsetzen. Es war einfach notwendig, ihr Blut aus Camios Körper zu kriegen. Er wollte nie wieder gegen seinen Bruder kämpfen müssen, höchstens zum Spaß, oder um sich zu messen. Fin war losgezogen und hatte auf der Insel der Piraten etwas dünnen Bambus gesucht und vom Bambusrohr 2 Stücke abgeschnitten und mit seinem Messer angespitzt am einen Ende. So erhielt er zwei Hohlröhrchen, die sie brauchen würden. Dann machte er sich wieder auf zu Camio. Er hoffte, dass Resa und Elona auch bereits dort waren. ((So, hoffe ist für alle Anwesenden so in Ordnung, wenn nicht ignorieren was ich schrieb und selber nochmal kundtun, was geschieht ... ist leider recht kurzfristig und mir fehlt heute die Zeit fürs RP auf dem Server *g*)) Camio hatte sich hingelegt, den Kopf auf Elonas Schoss. Fin hatte vor einmal an Camios Bein und einmal an Camios Arm eine Arterie zu verletzten, dann die beiden Röhrchen dazu zu nutzen, dass Camios Regeneration die Wunden nicht schnell wieder verschließen könnte. Schließlich sollte er sein Blut verlieren und sie wollten mit Camios Regeneration, sowie Resas und Fins Regenerations- und Heilzaubern einem Sterben Camios vorbeugen und den Körper neues Blut bilden lassen, nicht mehr beeinflussbar durch welches, dass Camio vor kurzem erhielt. Also warnte Fin Camio kurz vor, dass es wohl wehtun würde bevor er die beiden schnitte mit seinem Messer ansetzte und die kleinen, angespitzten Bambusröhrchen bis etwa zur Hälfte unter seine Haut schob. Fins Hände lagen die ganze Zeit auf Camio und er versuchte neben den Zaubern die er zwischendurch immer wirkte ihm von seiner Lebenskraft zu geben. Seine Hände leuchteten in einem warmen Grün. |
06.12.2016 16:55:02 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#114025) |
Tod | Er hatte Lili über Kalzifer ausrichten lassen das an Ihm der Aderlass vollzogen werden würde und das sie sich keine sorgen machen sollte. Es war zwar etwas schade diese romantische Bindung zu verlieren jedoch in Anbetracht der Umstände wohl nötig. Als Fin die dünnen Röhren in sein Fleisch schob wollte er Ihm im ersten Affekt mit den Krallen ein Muster quer über sein Gesicht ziehen, doch da die beiden Damen Ihn zügig zurück hielten ging alles gut aus, dennoch war es schlimm für ihn still da zu liegen während er spürte wie sein eigenes Blut seinen Körper verließ, seine Wärme wich und er anfing zu frieren. Trotz aller Heilung dauerte es bis sich Blut neu generierte und so lag er einen Abend ermattet im Kreis seiner Freund und driftete zwischen dem hier und der Traumwelt. |
08.12.2016 12:58:48 | Phyrala aus Stein (#114126) |
Tod | Mit sehr viel Liebe und Hingabe hatte er mit der Magie des Steinformens mehrere Nachbildungen von Phyrala geschaffen. Nagara, die Naga der Wasserebene und Camios verbündete dieses Elementes sah aus dem Wasserfall heraus skeptisch zu was dieser da trieb. „Ich sehe nach wie vor nicht den Sinn was dir das bringen soll Katze“ warf sie in bekannt pikierter und arroganter Manier ein. „Das ist zum seelischen Ausgleich, das musst du nicht verstehen.“ Gab jener knapp zurück, er stellte sich in einiger Distanz zu den Abbildern auf und machte einige schnelle Gesten in eiliger Abfolge, die erste Phyrala explodierte in einem Nebel aus Feuer, vor der Zweiten bildete sich in der Luft eine Kugel aus Wasser woraufhin diese zu trockenem Staub zerfiel, die dritte wurde weiß und zerbarst gefroren, die vierte wurde schlicht von einem Blitz in Stücke gerissen. Camio tat das sichtlich gut, Nagara sah Nase rümpfend auf das Schauspiel „Ein beklagenswerter Mangel an Kontrolle mein junge“ Camio feixte Ihr zu und sah das offensichtlich ganz anders, abwesend kratze er sich am rechten Oberarm wo eine schwarze Stelle prangte auf dem sonst braunen Fleisch „Und damit würd ich mal zum heiler gehen, nicht das dir noch der Arm abfällt du siehst vollständig schon hässlich genug aus“ Er warf Ihr einen Handkuss zu „Bussi mein herz, ich werde es in Erwägung ziehen“ Das Schlangenwesen aus Wasser löste sich aus dem Wasserfall und schlängelte durch die Reste der Phyralas, gewissenhaft bemüht keinen Brocken zu berühren „Sage mir bitte wenn ich mich irre aber hast du nicht gestern… wie nennst du das immer… tierisch auf Fresse bekommen ? Ich kann nicht begreifen warum du so guter Laune bist“ Er hatte sich ins Gras geworfen und verschlang einen Brocken halb rohes Fleisch, die Naga war sichtlich erschüttert über soviel barbarei „Na ganz einfach, wir haben die Seele wieder bekommen, Caladuris hat dieser… Alauirgendwas fast das Lichtlein ausgepustet, Phyrala wird einige zeit dreckige Schmerzen haben von dem Pfeil und dem Steinschlag und eigentlich haben wir minimale Verluste“ Nagara sah hochmütig herab „Interessant wie es dir gelingt die Realität zu deinen Gunsten zu drehen… ist es nicht eher so das ihr, obgleich ihr zu viert ward, keine zwei mikrigen Drow aufhalten konntet ? Deine kleine Elfe wurde gesteuert wie eine Puppe, dein Druidenfreund war unterm Strich zu nicht viel gut und der einzige der als halbwegs brauchbar angesehen werden kann ist euer Pfeile schießender Brummbär… ohja dich ganz vergessen, du hast geblendet ein Erdbeben auf deine Freunde gewirkt und dann hast du dich in einem geschlossenen Raum in ein Feuerelementar gewandelt…. Eigentlich muss ich mich fragen auf wessen Seite du gestern gestanden hat und nicht zu vergessen klebt dir schon wieder ein Fluch an.“ Camios Laune war von einem Moment zum anderen am Boden „Dann lös doch deinen Vertrag mit mir wenn ich so scheiße bin“ keifte er bissig „Oh um nichts in den Ebenen, wo anders müsste ich für solch Unterhaltung teuer bezahlen hier sitze ich gratis in der ersten Reihe.“ Als Nagara aber sah das es den Wildling wirklich getroffen hatte schlängelte sie sich mitleidig um Ihn „ Im ernst das mit dem schwarzen mal ist nicht Gut, was gedenkst du zu tun ?“ Er sah auf das hässliche schwarze nekrotische Gewebe „Tja ich werde mich durchfragen was das Herz des Waldes sein soll oder mit den Arm abreißen“ „Dumme Idee stell dir vor der schwarze Fleck käme an… einer delikateren Stelle zurück“ Er schluckte „Guter Einwand“. Der Moment der Empathie war vorbei und Nagara schlängelte wieder ins Wasser zurück „Jedoch hast du recht du hast die Seele mit deinen Freunden gerettet und keinen selbiger eingebüßt, dennoch bist du zu Risikobereit mit Ihnen und dir. Du solltest aufhören Phyrala als Spielzeug zu betrachten und Ihr den gleichwertigen Stand eines Raubtieres zugestehen wie du eines bist Junge.“ „Ja du hast ja recht, nerv mich nicht“ „Aber Junge dafür bin ich doch da und das komische Lächeln im nichts würde ich auch nicht so auf die leichte Schulter nehmen… du bist nicht unbedingt die stabilste Bestie auf der Welt.“ Ohne Verabschiedung oder ein weiteres Wort war die Dame des Wassers fort, wie üblich. Camio sah auf die zerstörten Abbilder und fühlte den Hass gegen dieses Wesen aufsteigen, es war gestern ein beinahe Unentschieden gewesen und doch hatte er auf mehrere Arten schwer und deutlich verloren… |
09.12.2016 10:39:56 | Startschuss für einen Ritus (#114164) |
Fizzix | Wieder einmal hatte es Camio 'erwischt' ... dieses Mal, das ihm Phyra angehext hatte mit der Aussage, er solle ihr das 'Herz des Waldes' bringen. Fin hatte keine Ahnung, was das sein sollte, aber er war sich sicher, dass es nichts in den Händen dieser Drow zu suchen hatte. Also begann er zu planen. Es musste eine Möglichkeit geben diesen Fluch von ihm zu nehmen. Man würde sich jemanden suchen müssen, der einen Fluch brechen kann, leider etwas zu dem Druiden nicht fähig waren. Aber sobald sie jemanden dafür hätten würde er helfen indem er den Zauber mit seiner Kraft verstärken würde. Also machte er sich einmal mehr auf, die 5 Elemente für seinen Ritual-Zirkel zu sammeln. Das war sowieso etwas, was er nicht verstand ... was eine Unsitte hier im Westen ... 4 Elemente, so ein Unfug. Also wurden die 5 Elemente gesammelt: Feuer: eine Fackel, die er sich von einem Händler besorgte Wasser: eine Flasche, die er am Wasserfall in der Calaneth füllte Erde: einen etwas faustgroßen Lehmklumpen, den er in Richtung der südlichen Küste holte Holz: ein etwa Unterarm langes Stück eines Astes, den er vom Wehrholzbaum in der Calaneth holte nachdem er die Geister des Waldes um deren Erlaubnis gebeten hatte Metall: ein Klumpen Eisenerz aus der Ogerhöhle Das gab ihm Zeit nachzudenken und sich weiter über 2 Dinge zu ärgern. Zum einen dass dieser blöde Zauber von Phyra ihn so geblendet hatte das seine geplante Steinwand fast ganz wirkungslos verpufft war und zum anderen ärgerte er sich über die Begegnung mit Ulfric an dem Abend ... war er wirklich zu hart zu Ulfric gewesen? Schließlich hatte er ja wohl doch bei der Genesung Caladuris' seinen Teil geleistet, wie er auch erst an dem Abend erfahren hatte. Diesen Gedanken nachhängend machte er sich auf den Weg zu Camios Lager, um ihm von seinem Plan zu berichten. |
28.12.2016 19:42:40 | Vergessen werden (#114592) |
Tod | Er hatte seinen Körper zurück gelassen, wahrscheinlich war alleine Rinn im Stande ihn zu finden so lange wie die kleine schon an Camios Seite umher streifte. Verschlossen in einer Schale aus Dornen und natürlichen klingen Ruhte die schlafende Hülle in den Eingeweiden des Dornenwaldes. Die Anderswelt unterlag in fast jeder Hinsicht anderen Gesetzen, fast jede Entitäten konnten dort fliegen oder Schweben, nicht alles was ein Aussehen hatte hatte auch Masse, richtige Flüssigkeit gab es dort nicht. Die Anderswelt war Geographisch gesehen stets ein Zerrbild der Realität, manches entsprach sich grob und erinnerte an Umrisse in der Realen Welt doch mit Tausenden Abweichungen. [img]http://s1.best-desktop-wallpaper.net/images/640/30/5ef8f3fdaca5bbac127bd70b19b6ee2e.jpg[/img] Er wandelte durch die unwirklichen Lande und er wusste das er nicht alleine war, sein ES war bei ihm und es war ihm willkommen. Beide waren sich einig in ihrem tun, so wie es sein sollte wenn sich Hell und dunkel in seinem inneren die Waage hielten. Sie hatten schon lange die Küsten Amdirs hinter sich gelassen und stapften durch eine Art Teig, die Pfoten des Tigerswesens sanken mehrfach ein und es kostete viel Kraft den Weg zurück zu legen. Beiläufig kam die Frage auf wie weit man wohl seine Physische Hülle hinter sich lassen konnte ohne das das band zu dünn wurde das den Geist mit dem schlagenden herzen verband, dennoch, es war beiden im Moment egal. Vor Ihnen erschien allmählich etwas in der Leere der matschigen Weite, das Zerrbild eines Schiffes, nur wenige Schritte ging Camio weiter, die Augen des Geistsehers glitten über die Konturen des Schiffes, auch die Blut roten Augen des ES glitten darüber. Nur wenige Sekunden dauerte die stille Aufwartung dann kehrten beide Wortlos um, sie hatten es gesehen. Lili lebte und entfernte sich weiter. Beide Teilbereiche seines Wesens hingen eigenen Gedanken nach, das ES betrauerte aufrichtig den Verlust einer praktischen verbündeten, einer der Camio zuhörte und für die er aufrichtige Gefühle gehabt hatte, es blieb der Frust eine wertvolle Ressource verloren zu haben. In Camio selbst ging eine Mischung aus Verbitterung und Enttäuschung um. Er hatte Lili als stärker eingestuft und doch war er froh das er sie nie gänzlich über seine eigenen Motive gestellt hatte, bei einer solchen Lappalie das weite zu suchen war unwürdig, doch das war wohl das Los jener die in den Dschungel der Politik und der Diplomatie jagten. Dort schief ein Ruf und ein Wort mehr zu gelten als Klauen und Kraft. Frauen waren eine einzige Enttäuschung, wenn er Männer nur halbwegs anziehend finden würde, er würde sofort die Seiten wechseln. Durch die Worte Elonas hatte sich auch das Denken über sie geändert und in ihm keimte eine Befürchtung das sie nun doch Fin fallen lassen würde um sich enger an ihn zu binden. Die Blume war mit einer dicken Eisschicht überzogen, jene Blume die das Band zwischen ihm und der Elfe symbolisierte, Fins Geister hatten die Blume magisch verschlossen, wahrscheinlich wäre diese sonst in hunderte Eiskristalle zerbrochen. „Vielleicht sollten wir uns mit dem Gedanken anfreunden das du und ich die Einzige Beziehung sind die wir jeh finden werden“ raunte des ES und das schlimmste, es klang mitleidig. „Damit dus weißt, ich lieg oben“ kam es knapp zurück, er war es Müde, all das. Valvec war komplett seinem Einfluss entschlüpft, Chantall verschwunden, Ulfric offensichtlich irre geworden, Kara weg, Zarra tot. Alles für die Katz, Valvec war wie eine verschlossene Wand. Die Elfen hingegen waren zu blind um die Zersetzung zu sehen die Sie ergriffen hatte. So tragisch es war, seine größte Hoffnung galt momentan der Enklave.... das es mal so weit kommen würde. Er hatte seine aktivitäten zurück gezogen, sich aus allen Städten verabschiedet und einzig die Kinder besuchte er noch zu den gewohnten Zeiten. Er wollte vergessen werden, wie jedes anständige Monster musste auch er eine weile ruhen, sich aus dem wachen Geist der Lebenden lösen. Keran würde Ihm keine Scherereien machen, Phyrala... sie würde es begrüßen wenn er sich zur Ruhe legen würde. Nun da alle großen feinde verschwunden waren, die Drachen, der Untot im Sumpf, die Dämonen, nun erstarkten die Kräfte der Städte neu und nun rivalisierten sie gegeneinander in Ermangelung eines großen Feindes, er würde zusehen und warten, vielleicht konnte ihn das ein oder zwei Jahreszyklen unterhalten. [img]http://www.dreamscene.org/wallpapers/dark_forest.jpg[/img] Der Dornenwald nahm in den kommenden Tagen wieder einen Glanz vergangener Tage an. War er eine weile regelrecht offen und fast einladend gewesen so wurde er wieder dunkler und unheimlicher. Dichte Verwachsungen schirmten das Sonnenlicht ab und schlossen es aus, am helllichten Tage lagen dunstige Nebelschwaden wie Leichentücher über den Wegen. Die Dornen wuchsen und Gediehen wie nie zuvor, erreichten teilweise die Größe eines Ausgewachsenen Mannes, doch schien es die Natur und die Lebewesen des Waldes selbst nicht zu beeinträchtigen, eben so wenig die Naturverbundenen, sie würden es gewiss bemerken jedoch würde es ihnen keine Probleme machen. Nur all jenen die dort fremd waren versuchten die Dornen die Augen auszukratzen, die Nebel sie in die Irre zu führen und Geisterhafte Quallenwesen lockten feindselige Besucher in die Reviere der Werwölfe. Inmitten dieses Alptraumwaldes ruhte und schlief Camio und wartete. |
29.12.2016 10:11:50 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#114606) |
Ashes | Ein Schlangengeist reist durch den Dornenwald, sich den wieder finsteren Dornenwald wieder ansehend. Würde er Camio finden? Wenn dann nur schlafend. Und er würde ihn ruhen lassen, wenn dem so war. Hin und wieder sähe sie nach ihm und dem ES, das jene in Verwunderung versetzte, welche mit Hilfe des Schlangengeistes ihre Sinne auf Reisen sandte. Resa selbst war nicht stark genug, um in den Dornenwald im jetzigen Zustand tief einzudringen, er war gefährlicher als in der letzten Zeit und die Elfe kein Kämpfer. |
29.12.2016 17:16:03 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#114610) |
Pusteblume | Nachdem Ruaavin dank Elona hörte was passiert war, blieb auch sie nicht untätig. Sie hatte im Dornenwald keine Macht wie in der Calaneth. Dort vermochte sie nicht nur zu fühlen, sondern zu kontrollieren und zu wissen. Sie war nicht ein Gast des Waldes, sie war der Wald selbst. Zu einem gewissen Teil zumindest. Im Dornenwald war sie ein Feind, wann immer sie es versuchte. So blieb ihr keine Wahl, als das Risiko auf andere Schultern zu laden und sie schickte ihre Kinder los. Ein kleiner Schwarm aus 7 Elstern, welche schon oft für sie unterwegs gewesen waren machte sich auf gen Dornenwald, um dort geleitet von der Kraft Ruaavins nach Camio ausschau zu halten. Letztlich, sollten sie überleben und ihn finden, mit der Nachricht und Bitte eines Treffens. |
29.12.2016 21:39:05 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#114615) |
-emptySoul- | Jemand, mit dem Camio vielleicht weniger rechnen würde, streckte ebenso seine "Fühler" nach ihm aus. Die Gur Nujaima nämlich. Als es am Lager von ihr und Aidan ruhig war und die Höfe schliefen, befeuerte sie ihren Kupferkessel, gab Rauchgaben und Blut und Herz in die Glut und lies sich mit dem Dunst des Feuers in die Anderswelt treiben. Und dort machte sie sich auf die Suche nach dem Druiden und Wandler. Nicht, um ihn an zu sprechen. Sondern einfach zu sehen, wie es ihm erging. |
30.12.2016 16:49:03 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#114624) |
Tod | Sie vermochten alle den schlafenden zu sehen und zu erspüren, jeder auf seine Weise und auf seinen Wegen. In einem Panzer aus Dornen und dickem Holz schlief er und wartete, der Schlaf war wohl nur teilweise durch Erschöpfung bedingt, eher durch Melancholie und durch den Überdruss der Emotionen. Die wilde Magie Camios nährte den Wald und verstärkte Ihn, machte ihn unwirklicher und düsterer. Dem schlafenden schien körperlich nichts zu fehlen und jene die versuchten das ES zu spüren konnten auch dieses leicht im Geist des schlafenden finden doch auch dieses dunkle Ding rührte sich nicht und wartete, ließ die Stunden verstreichen und sammelte seine Energie. |
30.12.2016 17:00:48 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#114625) |
Fizzix | Auch Fin machte sich auf die Suche ... es machte ihn schlicht und ergreifend völlig fertig. Eines Tages würden Elona und Camio ihn noch endgültig wahnsinnig machen. Wieso verstanden sie nicht? Warum kriselte es in dieser 'Familie' nun so sehr? Er wollte doch einfach nur weitere schöne Momente mit beiden verleben ... gemeinsam. So suchte er lange und fand dank der Führung der Windgeister seinen Körper ... fassungslos stand er daneben und brüllte in den Wald hinein, in der Hoffnung, er würde ihn hören: [b]CAMIO!! Drück dich nicht ... fliehen half niemals ... ich will einfach mit dir Malarpriester umhauen ... einen Windgeist für dich suchen ... die Nebellande reinigen ... dir endlich richtiges Fliegen beibringen ... verdammt ... ich brauche meinen großen Bruder ... ihr habt versprochen den Antworten auf der Brücke zu vertrauen[/b] ((alles gebrüllt, wollte nur nicht alles groß schreiben *g*)) Dann sank Fin auf die Knie und hämmerte gegen die dornigen Äste, die Camio umgaben und begann mit Rissen, Schnitten und Stichen an Händen und Armen die dornigen Äste und das Holz wegzureißen. Er würde ihn nicht so leicht davonkommen lassen. Freundschaft und Familie waren nicht immer leicht ... aber sie waren es verflucht nochmal wert. Dann begannen seine Augen golden zu leuchten und zumindest war ihm der Schmerz an seinen Armen genommen, so dass er weiter machen konnte. |
31.12.2016 12:09:31 | Eine Öffnung (#114640) |
Tod | Je näher der dornigen Hülle seine Freunde kamen und sich Fin daran sogar verletzte umso mehr bildeten sich die Dornen zurück, schließlich öffnete sich nach einigen tagen die harte Schale. Fast Raumgroß war das innere der Hülle darin ruhte Camio schlafend, halb verwachsen mit dem Holz und von Wurzeln oder Adern überzogen die sich auch im der Innenseite der Hülle umher wanden. Der junge Wandler schief friedlich zu schlafen, die Magie die von ihm ausging speiste direkt den Dornenwald und bewirkte wohl die Abschirmung und die dunklen Elemente. Im inneren der Hülle war es stickig und warm mit hoher Luftfeuchtigkeit, kaum war der erste knackende Riss in der Hülle ging das rufen von Vögeln los und es war so als würde verkündet werden das der Wächter des Waldes wieder erwachte. |
01.01.2017 20:01:42 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#114670) |
Ashes | Für Roan gab es mehrere Gründe, Kontakt aufzunehmen. Ja, er freute sich auch, ihn wieder zu sehen, waren sie ja Freunde, aber es ging auch um mehrere verhängnisvolle Ereignisse in der Vergangenheit. Warum müssen manche Freunde nur so anstrengend sein, wie jene um die es hier hauptsächlich geht. Der kleine Magier mit Stab, Schwert und Rüstung ging seine Schritte in Richtung Dornenwald, während er das Wirrwarr von Erzählungen und seinen eigenen Beobachtungen sortierte: ((Folgender Text enthält Wissen, welches nicht weit verbreitet ist.)) [spoiler]"Von mehreren Bestätigt ist, dass Keran zu Camio und Liliana ging, wo Liliana Camio den Befehl gab, Keran zu töten, was dieser dann auch tat. Dreufang war gegen Ende dabei, Lia versuchte Keran noch zu beschützen und Elona sagte ebenfalls aus. So auch Keran, welcher nun wieder lebt. Scheinbar war es Ulfric, welcher ihn wieder ins Leben zurückholte, er holte ihn auch im Dornenwald ab, zufällig oder nicht. Welche Beziehung hegten die drei wichtigsten Leute in diesem Mord? Es...ist ja ein Mord. Camio und Liliana sind zus....oder waren zusammen, angeblich ist Liliana nun ja weggesegelt. Aber das habe ich noch nicht nachgewiesen. Keine Ahnung, welcher Art das Verhältnis zwischen Camio und Keran ist, aber all so gut kann es nicht sein, denn Camio war bereit, ihn auf Lilianas Befehl zu töten. Keran und Liliana waren mal zusammen. Die Beziehung hat Liliana beendet. Inzwischen misstrauen sich die beiden gegenseitig, was nachvollziehbar ist. Keran hat rote Augen und trieb sich auch in Valvec herum. Auch behielt er sie im Auge. Letzten Endes wurde er sogar vom dunklen Inquisitor geholt. Liliana wiederum hat umso offentsichtlicher gezeigt, dass sie Geheimnisse hatte. Denen bin ich nicht nachgegangen. Mich erreichten Berichte und Gerüchte, dass sie für Ulfric und für die Drow arbeitete, so dass sich Ulfric hintergangen fühlte und sie des Hochverrats anklagen möchte. Kerans Verhältnis zum dunklen Inquisitor lässt sich erklären, denn er hatte den Auftrag, sich in Valvec wegen des Verbrennens von lebenden Leuten durch den Inquisitor umzuhören. Laut Brief täuschte Keran Sympathie für den dunklen Inquisitor vor. Doch rechtfertigt das Misstrauen einen Mord? Fehlen Informationen? Keran gab zu, dass er Camio und Liliana trennen wollte, wohl weil er ihr nicht traute und er weiß, dass Elona glaubt, dass Liliana Gift für Camio ist. Ich werde jedoch nicht den Fehler machen, zu sagen, dass ich wüsste, für wen Liliana im endeffekt gearbeitet hat. Narah wurde auch misstraut, doch war sie für mein Wohl als Doppelagentin unterwegs. Sie und ihr damaliger Lebensgefährte Camio haben mir das Leben gerettet. Wahrscheinlich resultierte Elonas Furcht aus Ereignissen, welche während meines Komas abliefen. Was habe ich da alles gehört? Liliana, welche wohl die Blutmagie beherrscht, konnte durch ihr Blut Camio kontrollieren und ihre Seele wurde von den Drow, für welche sie angeblich arbeitete, gestohlen. Doch für was wollten die Drow sie gleich benutzen? Auf jeden Fall musste Lilianas Blut aus Camios Körper geholt werden, um eine Fremdsteuerung seines Körpers zu verhindern. Danach wurde ihre Seele wiedergeholt. Daraufhin wurde Camio verflucht. Der Fluch wurde gebrochen. Jedes Mal haben andere Leute mitgeholfen, die die Behandlung bestätigen können".[/spoiler] Elona hat Roan nur erzählt, dass Camio sich zurückzog. Er rechnete nicht damit, dass er solange schlafen würde. Die Kekse, die er mitbrachte, würden sicher die Zeit überleben, doch wird die Sahne sauer sein, wenn Camio aufwacht? |
02.01.2017 11:27:07 | Aw: Camio und das singen der Bestien (#114672) |
Fizzix | Nachdem er durchgedrungen war sass Fin bei Camio. Er redete auf ihn ein, ob er ihn hören würde war nur halbwegs wichtig. Wichtig, jedenfalls für Fin, war es seinen Freund und großen Bruder nicht einfach hier rumliegen zu lassen. Nicht nach all dem was er für ihn getan hatte ... er war eben Familie für Findriel. Schon immer war das Verhältnis zwischen den beiden anders gewesen. Etliche waren gegenüber Fin ziemlich kühl geworden, auch wegen dieser Freundschaft. Manchmal hatte er einfach das Gefühl, dass Camio ebenso falsch verstanden wurde wie auch er. Beide waren schon mehrfach kindisch und unüberlegt handelnd genannt. Aber so waren sie halt. Und so berichtete Fin Camio einfach von all dem, was ihn beschäftigte. Schließlich konnte Camio sich nicht wehren und vielleicht würde Fin Camio ja einfach wachquatschen. Das 'Riechsalz' welches er für Roan vorgesehen hatte, aber dort nicht zum Einsatz gekommen war, hatte bei Camio keine Wirkung gezeigt. Nur roch es in der 'Höhle' nun vielleicht ein wenig streng. [b]Du weisst auch, dass Elona nie beabsichtigt hatte dich zu verletzten, oder auch nur Liliana fortzujagen. Das eure Blume nun vereist ist macht ihr unheimlich zu schaffen. Ich weiss leider auch nicht genau was das Problem ist. Ich dachte ich hätte es auf der Brücke klären können, aber dann musste ja Ulfric noch auftauchen. Und dann das Gespräch, nachdem Liliana sich verdrückte. Ich weiß ja, dass du sie geliebt hast, von mir bekam sie eine Chance, weil ich an sich will, dass du glücklich bist. Das sie allerdings einfach gegangen ist, ohne mit dir zu reden ist ... naja, komm schon, eher kein großes Zeichen von Zuneigung.[/b] Auch wenn dies nur ein winziger Ausschnitt von Fins Gebrabbel neben Camio war, von vielen Stunden, die er dort redete war es trotzdem nicht der Unwichtigste. Außerdem bot ihm das Ganze die Gelegenheit dann auch endlich an den Schneidereiaufträgen weiterzuarbeiten. Und so bewegte sich die Nadel ebenso schnell durch den Stoff wie Fins Mundwerk zu Camio. |
05.03.2017 13:08:56 | Das dritte Tor (#116408) |
Tod | Auf den Klippen eines der eisigen Berge saß er, unter Ihm erstreckte sich die Winterrache. Die Komponenten waren verteilt, auch wenn das verschwinden von fin,ebenso das von Nevilamos sein Vorgehen sehr erschwert hatten. Auch dachte er mit Wehmut an seinen verschollenen kleinen Bruder doch zwang er diese Gedanken beiseite. Er stimmte ein tiefes Summen an, wie damals als er Nagara gerufen hatte und innerlich brannte er vor Freude darauf einen willigen der Luftebene kennen zu lernen, er stimmte die Worte und Formeln an und es geschah... nichts. Er überspielte den Aussetzer dezent und wiederholte nochmals die ganze Prozedur, die Komponenten schienen zu tun was sie sollten auch schien es das die Geistverbindung aufgebaut war doch... nichts. Er öffnete verkniffen ein Auge und sah sich um, kurz überlegte er ob er alle Runen richtig in den schnee gebrannt hatte, die Körperbemalung war ebenfalls so wie sie sein musste. Kurz flammte Zorn in ihm auf, die ganze Zeit hatte er auf das Dritte Tor hingearbeitet, sich der Hilfe seiner Freunde vergewissert und darauf gebaut, er hätte es wissen müssen das es alleine niemals klappen würde. „Ach scheiße nochmal „ Donnerte er los und wischte mit einer schnellen Bewegung seine Gesichtsbemalung weg „Kaaaaannnnzzztttt duuuuuu miiiicchhhhhh jjjeeeetzt hööööören“ kam eine tiefe sehr langsame, fast schon beschränkte Stimme aus dem Nichts. „Ähm... ja ?“ Er sah sich verwirrt um, was hatte er da denn beschworen ? Oh Sylvanus... hatte er unabsichtlich einen untoten erschaffen.... wie sähe das in seinem Werdegang aus, es würde ihm doch nie einer glauben das das Zufall war. Er dachte an Bethaba wie er ihr beichtete das er einen untoten gerufen hat und sah sich kurz darauf an einen Baumstamm gebunden auf die schneide eines Sägewerks zuschippern. Er schluckte. Ein rasend schneller Schemen umrundete Ihn, immer im Kreis, erst konnte er trotz seiner scharfen Sinne, Ihn nur stockend und zerfahren sehen dann erkannte er es, ein kleiner Wicht, glimmend hell aus blauem flirren, wie ein Eiswind, ein Irrlicht. „Ah ich hab mich auf deine Langsamkeit eingespielt, grüße Muskelmann“ Camio schaute nicht schlecht „Äh... langsamkeit ? Muskelmann ? Ich bin Camio und eigentlich wollte ich einen mächtigen Luftelementaren rufen und nicht... naja... dich“ „Wissjerai ist mein Name oh träger Camio und ich bin ein mächtiger Luftgeist ich stamme vom Südwind und vom Eisnebel ab falls du meine Memoiren genau wissen möchtest“ Der Kopf legte sich schief „Memowas ? Ach egal... du bist stark ja ?“ Eine Kaskade aus Eis und schneidendem Wind fegte Camio von den Füßen und halb nackt wie er war wurde er von einer schneewehe verschluckt in die er geworfen wurde „Götter ist das kalt ? Spinnst du denn Geist ?!“ Der kleine blaube wichtel kicherte „Kalt wa ? Hätt er en Haus würd er reingehen hm ?“ und sah Camio zwischen die Beine bei dem Satz. Zu stolz zum zittern aber mit den Zähnen klappernd stand er auf „Hör auf mit dem Mist ist ja in Ordnung, also Pass auf ich will dich als...“ „Als Vertragspartner, is gebongt, machen wir“ Der Druide stutzte und war nun vollends aus seinem Plan geworfen „Ohne Verhandlungen und Gefeilsche ?“ „Ja ganz ohne, hast du einen Schimmer wie Öde die ebene der Luft ist, das ist so wie Wolken beim wandern zuzusehen, immer !“ „Ja dann.... gut.... das war einfacher als ich dachte, dann wirst du bald Kalzifer und Nagara kennen lernen, Elemente Feuer und Wasser.“ Der kleine blaue Wicht kicherte in sich hinein, irgendwie ahnte Camio das ihn der Kleine noch reichlich Nerven kosten würde... |
02.04.2017 17:54:20 | Heiße Luft (#116997) |
Tod | Schwerfällig schleppte sich die steinerne Gestald in die Wildnis abseits der Wege. So würdevoll wie möglich aber dennoch begleitet von Schmerzen. Der Kampf zwischen ilthaar und Camio hatte dem Wildling schmerzhafte Wunden beigebracht. Er sah an sich hinab, an ettlichen Stellen war die sonst so zähe Steinhaut durchbrochen worden, helle rote Blutrinnsale flossen über den Stein und zogen eine verräterische Spur hinter ihm her. Ilthaars Waffe, eine eigenartige kleine Hacke oder Sichel... camio nannte sie nun liebevoll die „Gartenkralle“ war weit stärker als sie aussah. Als er den Elf getroffen hatte war dieser großspurig und alt gescheit wie immer, das brachte Camio stetig mehr und mehr zum kochen, bis Il schließlich einem kleinen Machtkampf zustimmte, ganz friedlich, ohne sich ernstlich zu verletzen. Die Kampfstile der beiden gingen weit auseinander. Ilthaar hatte sich mit verschiedenen Verstärkungen und Schutzzaubern versehen, zauberte sonst aber nicht viel, wohingegen Camio ihn mit der Insektenplage und den Mondbolzen zu schwächen versuchte, auch gravierend war der gegensatz Geschwindigkeit und Wendigkeit gegen Kraft und Wildheit. Es konnte nicht genau gesagt werden welcher nun stärker oder besser war jedoch hatte Camio sein ziel erreicht, er war sich nun sicher das der Elf was konnte und das er nicht nur ein ewiger Quell heißer Luft war. Auch einen groben Überblick wie er kämpfte hatte er gewinnen können... er konnte ihn jetzt schon nicht leiden. Der weitere Tag zeigte das Ilthaars Wunden nicht so ohne weiteres heilten und es war der kleinen Nymphomanischen Lia zu verdanken das sie sich überhaupt so schnell geschlossen hatten. |
28.06.2017 12:56:33 | Die Straße der Träume (#119569) |
Tod | Sternenklar lag die Nacht über den Wäldern, ein Teppich und Gewirr aus Klängen und Rufen erfüllte die Luft. In der friedlichen Schwärze glommen zwei goldene Schlitze auf, erst zögerlich, schlafend, dann erwachend bis sie vollständig geöffnet waren. Er bewegte sich träge, Gliedmaßen die starr geworden waren knarrten leise. Zarte Ranken und Triebe die den Körper eingehüllt und erobert hatten rissen oder bogen sich zurück. Die lange Mähne war verwachsen mit dem Blattwerk des Baumes auf dem er ruhte. Es schmerzte nicht, es war nur mühsam seinen Körper nach so langer Zeit wieder zu bewegen. Als nach seinem Körper auch sein Geist erwacht war sah er sich verwirrt um, er wusste es war viel Zeit vergangen seid er auf der Straße der Träume, in der Anderswelt, fehlgegangen war und den Weg aus den Augen verlor. Er erhob sich, streckte sich, spannte lange vergessene Muskeln und genoss die unbändige Kraft die er aus der langen Ruhe gewonnen hatte. Alsbald fühlte er die Präsenz seiner Geister welche Ihn begleiteten, er lächelte sacht, er hatte den Weg zurück gefunden. Kurz darauf erschütterte das Gebrüll eines großen Tigers die Nächtliche Ruhe und er machte sich auf den Weg… |
30.06.2017 10:42:46 | Der Rat der Geister (#119615) |
Tod | Camio besah sich den Zirkel den er gezogen hatte, die schamanischen Zeichen und Runen, die Darbietung der Elemente und entzündete die Rauchkrüge. Dann setzte er sich hin und betrat wieder die Straße zur Anderswelt. Er war mit offenen Armen empfangen worden nach seinem Schlummer, kaum zu glauben das gehofft hatte er würde wieder in Erscheinung treten. Vieles war nun anders aber es schien als sei vieles leichter, auch Liliana wirkte glücklich und befreit und das freute ihn tief in sich, doch wollte er ihr das nicht sofort auf die Nase binden. Er wurde um Rat gebeten wie die Geister der Natur wohl zu den Wehrbauertnhöfen und dem stetig weiter wuchernden Geschwür der Stadt sagen würden. Er hatte schon vor Monden dieses Problem kommen sehen doch da mahnte man ihn sich in Nachsicht mit den stumpfsinnigen Städtern zu üben… nun hatte man das Resultat. Also suchte Camio auf diesem Wege eine Antwort der Naturgeister, wie standen Sie dem gegenüber? Hatte ein entgegen stellen der Enklave ihren Segen ? Sollte es gar wenn nötig zu einem Konflikt kommen oder nahm man das vordringen in das Reich der Natur weiter großmütig hin ? (( Ich schätze mal das sich die SL beraten müssen wie die Natur, so sie denn Antwortet, zu dem Thema steht, lasst Euch da ruhig Zeit und sollte Camio jemand antworten dann kurz bescheid geben. Danke )) |
15.07.2017 20:35:26 | Die Warnung des Wassergeistes (#119973) |
Tod | Er flog über das weite Meer, ihm schwirrte der Kopf. Er hatte etliche stunden darauf verwendet verschiedenen Würdenträgern und „Helden“ der dunklen Insel zuzuhören wie man den Vulkan befrieden konnte. Nach seiner Vision war er sich fast sicher das der kleine Wassergeist dieses Problem mit seinem Wink nach valvec meinte. Der ausbrechende Vulkan, das Ende der Insel. Er betrachtete diese Weisung als seinen Auftrag, die Geister sprachen mit Ihm, also musste Sylvanus dies als seinen Auftrag ersonnen haben. Es gab unendlich viel Gelaber so merkte er sich nur das er und Kadlin den Vulkan beruhigen sollten. Wie schon mal sollte Camio hinab steigen und das Siegel mit Eismagie bearbeiten und kadlin sollte ihn verstärken, die anderen machten kryptische andere Dinge. Wie schnell sich alles wenden konnte... je nachdem welche Seite Hilfe brauchte. Doch all die Lebewesen auf valvec einfach so verbrennen oder absaufen zu lassen konnte nicht Sylvanus Wille sein. So flog er weiter gen Dornenwald... er würde der Enclave berichten müssen... |
17.07.2017 20:55:23 | nach dem Lavatauchen (#120052) |
Tod | Camio stolperte in das unterirdische Gewölbe unterhalb des Dornenwaldes. Alles tat ihm weh, wirklich ALLES. Er hatte es mit Kadlin geschafft ein wenig auf den Vulkan einzuwirken, wenigstens seine Aktivitäten einzuschläfern. Er sackte in einem Becken reinen Quellwassers zusammen und lies die Energie von Erde und Wasser in sich dringen, das tat so gut. Es war äußerst schmerzhaft da unten, dank Kadlin im Bereich des machbaren aber schmerzhaft. Wie auf Kommando erschien Kallzifer und ließ einen Geschosshagel aus Vorwürfen und Beschimpfungen auf seinen Meister einprasseln „ja... ja... hast ja... aber.... es war ja nur.... och komm schon !“ Keine Chance, die Verbündeten Geister waren äußerst unwillig mit dem Verhalten Ihres Alliierten. „ Is gut... is gut... Friede... ich werde die anderen dazu holen in Ordnung ?“ abrupt brach das gemotze der vier Elementare ab. „Ja ich werde ein Treffen mit ihnen und Riiath herstellen dann werden wir sehen was die Weisen beschließen und ich werde mich dem fügen... in Ordnung ?“ Erst gemurre dann zustimmendes nicken, dann verschwanden sie alle wieder in ihre Ebenen. „Götter ich bin im Nexus eines Irrenhauses gelandet !“ Dennoch, er hatte Valvec zusammen mit Kad Zeit verschafft, nicht viel aber etwas. Riiath und Kadlin, beide beherrschten seine wirren Gedanken ehe er einschlief und die Gedanken... eines anderen der hinter Gitterstäben zusah. * |
30.07.2017 07:03:48 | Im Auftrag der Geister (#120308) |
Tod | Auch Camio hatte sein Lager in der Nähe des Vulkans aufgeschlagen, etwas abseits der anderen an einem unwirtlichen Ort voller dorniger Büsche und kaltem Fels. Schon jetzt zierten einige abgefressene Knochen von Jagdbeute die Umgebung, auch der ein oder andere human anmutende Schädel war darunter. In einer dunklen Ecke konnte man ein geometrisches Muster erkennen, ähnlich einem Schachbrett. Die Figuren zur linken waren helle Kristalle, zwei große und mehrere kleine, einige glommen sachte von innerem licht. Die zur rechten waren dunkel, deutlich kleiner und zahl mäßig weit unterlegen. Er hatte die ersten Totems, Masken und auch Püppchen aus Stroh und Ästen aufgehangen und Tiegel mit stark würzigem Inhalt mehrten sich. Immer wieder war er mit den anderen unterwegs um den Vulkan zu bearbeiten, vorzugsweise in der Form des Erdelementares oder des Feuerelementares, er arbeitete wie ein Tier doch schien es ihm nichts auszumachen und hatte sogar Spaß und Begeisterung an den Arbeiten, nur in den abendlichen Phasen der Ruhe und Geselligkeit wurde er zunehmend nachdenklicher und zog sich dann und wann überraschend zurück. |
30.07.2017 11:51:37 | Aw: Im Auftrag der Geister (#120311) |
caladur | Gelegentlich schien sich auch jemand um seine nähere Umgebung zu kümmern und die Überreste die zu verfaulen begannen zu entsorgen allerdings nur wenn Camio nicht in der nähe war , sollte er nach spuren ausschau halten so würde er Krähen , Raben und vielleicht mit etwas glück beim genauerem suchen auch gelegentlich Dachs spuren finden können |
27.08.2017 20:07:04 | Das Lauern im Dunkel (#120963) |
Tod | Es war viel Zeit vergangen... Pfeifend ging er die dunklen Wiesenwege entlang. Kühl sah es aus der Welt jenseits der Welten dem Jüngling zu. Es war ein großartiger Tag ! Es war ein weiterer furchtbarer Tag! Die Kinder hatten Ihm soviel Freude bereitet, es war so eine reine, unschuldige Freude sie zu erfreuen. ES hasste diesen Kerl, diese dauer geile Kindsköpfige Geißel. Er ließ sich an seinem Lagerfeuer nieder und versuchte sich selbst soweit möglich mit Magie bannen zu bearbeiten das er die Auswirkungen von Alkohol und Pfeifenkraut spürte. Es wurde endlich wieder stärker, je mehr sich dieser tölpe in seiner Euphorie bearbeitete. Die Ayakashi umgaben ihn, sie lauschten dem Spiel seiner Flöte, er aß, trank, spielte und schwelgte in den Erinnerungen an das Waisenhaus. ES verschachtelte sich in sich und konzentrierte sich, konzentrierte sich ohne die Gitter zu berühren. „Ich habs geschafft, danke Sylvanus... es muss doch nicht immer Krieg und Horror sein, manchmal, ist das Leben einfach nur schön.“ Es schleuderte ein Bild heraus, an eine gewisse Präsenz, das Bild seines Altars, schnell, präzise. „Finde mich !“ [img]http://http://68.media.tumblr.com/8c2fa58127090f62e2e0f317961f9ded/tumblr_n52dxxjTMF1qhttpto1_1280.jpg[/img] |