18.03.2016 16:46:25 | [Vrishnagk] Die Bücherkäuferin (#105975) |
Nutmeg | Nach einem längeren Gespräch mit den derzeitig von Demenz Geplagten auf Burg Winterrache würde Bethsaba am nächsten Tag, nach ihrer Reise zurück nach Mirhaven, sich an einen der Aufträge machen, die sie bekommen hatte. Sie würde sich erst einmal bei den Buchverkäufern der Stadt für Jocasta nach Büchern über nesserische, hochelfische und gur'ische Kultur erkundigen. Was hochelfische Kultur anging, hatte sie eher wenig Hoffnung, hier etwas zu finden, aber Fragen kostete ja nichts. Die Händlerin war wohl besonders auf der Suche nach Büchern über Schmiedekunst und Architektur der Nesseril und der Hochelfen. Bücher über die Gur wären nur das Sahnehäubchen. Würde da einer der Händler ihr weiterhelfen können? |
19.03.2016 09:02:08 | Aw: [Vrishnagk] Die Bücherkäuferin (#105990) |
Vrishnagk | Tatsächlich würde sie nach einigem Herumfragen von einem der Händler zwei Bücher mit Informationen zu den Gur, den Nesseril sowie der elfischen Hochmagie kaufen können, auch wenn diese nicht ganz billig waren, nämlich zum einen eine Abschrift eines Bandes der bekannten, autobiographischen Enzyklopädie [b][i]"J.R.R. Mitchells Ratgeber - Band 3: Völker und Kulturen Faeruns"[/i][/b] und zum anderen der Reisebericht eines Halbelfen, namens Valathyr, welcher auf seinen Reisen unter anderem von der sagenumwobenen Elfenstadt Evereska und der "hochelfischen" Magie dort berichtet. [b]Auszüge aus J.R.R. Mitchells Ratgeber - Band 3: Völker und Kulturen Faeruns:[/b] [i][quote][b]Die Gur[/b] Allgemeines: Die Gur nennen sich selbst die "Kinder Selûnes". Sie bereisen in grösseren Clans alle Städte und Dörfer des nordwestlichen Faerûns und geben häufig Zirkusvorstellungen oder bieten sich als billige Hilfskräfte an. Mit Vorliebe betätigen sie sich auch als Wahrsager. Man nimmt an, daß die Gur ursprünglich aus dem Gebiet Rashemens stammen, da sie den Rashemi sehr ähnlich sehen und auch ihre Sprache Parallelen zu der rashemischen Sprachfamilie aufweist. Vermutlich waren sie einstmals Flüchtlinge, als die großen Imperien Raumviran und Narfell sich gegenseitig vernichteten. Aussehen: Die Gur sind mit fünfeinhalb Fuss eher klein, aber oft stämmig und muskulös. Sie haben eine helle, fast graue Haut, mit rabenschwarzen Haaren und Augen. Gur kleiden sich in alles, was bunt genug ist um die Aufmerksamkeit eventueller Zuschauer zu wecken und einigermaßen bequem zu sein scheint. Pelze neben Seide, geflickte Hosen und Lumpenschuhe - vermutlich steht man vor einem Gur. häufig bekannte Sprachen: Ihre eigene Sprache, Gur sowie die Handelssprache. häufig verehrte Götter: Selûne, Savras Verbreitung: Die Gur leben nomadisch im nordwestlichen Teil Faerûns. Von Amn über Tethyr, die Schwertküste hinauf, in den westlichen Herzlanden, Cormyr, Sembia und bis zu den Silbermarken sind ihre bunten Tücher und Wagen wohl bekannt.[/quote][/i] [i][quote][b]Die Nesser(il)[/b] Die Nesseril oder kurz die alten Nesser waren mächtige Zauberer, die im Norden Faerûns grosse Reiche gründeten. Ihre Stadtstaaten beherbergten nie gekannte Wunder, und schließlich verzauberten sie gar das Gebein der Erde selbst und brachten ihre riesigen Stadtstaaten sogar zum Fliegen. Die Nesseril führten Kriege mit unaussprechlichen magischen Gewalten gegeneinander und beschworen mehrere Portale zu den Neun Höllen, um sich Dämonendiener halten zu können. Man sagt heute, es gibt kein lebendes Wesen mehr, das an die Arroganz eines Nesser aus alten Tagen auch nur annähernd herankäme. Schließlich glaubten die Nesser gar, mächtiger als die Götter werden zu können. Sie zapften die Magie Mystryls an, der alten Göttin der Magie, um ihren Herrscher Karsus ebenfalls in den Status eines Gottes zu erheben. Dies aber ging grauenhaft schief - die Göttin wurde zerstört, der Herrscher starb, und jegliche Magie auf Faerûn hörte mit einem Schlag auf zu wirken. Alle magischen Städte der Nesseril stürzten zu Boden und die ungezählten magischen Schriftrollen und Bibliotheken der Nesseril löschten sich selbst in gewaltigen Explosionen aus. Dort, wo einstmals das Reich der Nesser lag, liegt heute die grosse magische Wüste Anauroch, in der es noch immer Zonen mit toter oder unbändiger Magie gibt. In ihrem heißen Sand schlummern die Ruinen dessen, was einst war. Inzwischen hatte Mystra die Domäne der Magie übernommen, und mit dem Gewebe sichergestellt, daß kein Sterblicher jemals wieder so mächtig werden kann wie einstmals die Nesser; dennoch hat die Welt damals grauenhafte Verwundungen davongetragen, unsichtbare Narben, die sie noch heute prägen und die niemals ganz werden repariert werden können. Man munkelt, eine einzige Stadt der Nesser sei der Vernichtung entgangen und erst vor kurzem am östlichen Ende der Anauroch wieder aus dem Sande hervorgekommen. Dies ist das geheimnisvolle Shadovar, die schwarze Feste, von der kaum jemand etwas weiss, und die von den Umbranten - auch Schatten genannt - bewohnt wird. Welche dunklen Geheimnisse in ihr beschlossen sind, kann wohl keiner sagen ausser den Shadovar selbst. Die Nesser von einst hatten helle Haut, rabenschwarze Haare und strahlend blaue Augen. Noch heute sind solche Kinder unter den Illuskanern, den heutigen Bewohnern des Nordens, keine Seltenheit; man spricht dann aber eher verächtlich vom "alten Schlag".[/quote][/i] [b][i]Auszug aus dem Reisebericht Valathyrs:[/i][/b] [i][quote]Many Elves study magic with a matchless passion. But even among the elves, the high mages are regarded as obsessed with the accumulation of arcane power. Elven high mages are the masters of creating their own epic spells — mythals that can grow to engulf entire cities. Learning the secrets of epic magic is the culmination of any arcanist’s career, and the elves here are very selective about who can learn such potent lore. Existing high mages often observe high mage candidates for a decade or more, probing for the faintest hint of unworthiness. So far, their extreme secrecy seems to have worked. They say that less than a dozen elves even know where the lore of elven high magic is even kept, much less how to actually cast an epic spell. It is said that no one else can learn the elves’ greatest magical secrets. [/quote][/i] |
23.03.2016 00:19:52 | Aw: [Vrishnagk] Die Bücherkäuferin (#106100) |
Nutmeg | Bethsaba würde die beiden Bücher dem Händlerkollegen abkaufen, Geld spielte da wohl weniger eine Rolle. Jedoch würde sie als echte Sembierin durchaus versuchen den Preis etwas zu drücken. Danach würde sie den Händler noch fragen, ob er ihr vielleicht weitere Buchverkäufer empfehlen könne, oder gar Kontakt zu jemandem in Elboria habe, der ebenso Bücher verkauft? Dafür würde sie dem Händler auch ihr schönstes Lächeln schenken. |
27.03.2016 16:03:01 | Aw: [Vrishnagk] Die Bücherkäuferin (#106226) |
Vrishnagk | Auch in Elboria kannte jener Buchhändler einen elfischen Kollegen, welchen er ihr empfahl, doch mehr Bücher bzw. eine größere Auswahl würde Bethsaba wohl nur an einem Orte finden: Der Bibliothek Elborias... |