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27.01.2016 18:23:40
Pilze (#104199)
Joe
[i]„So ein schöner Ring! Und dafür muss ich nur ein paar Waldpilze sammeln“[/i], murmelte Larina. Dann trat die junge Frau mit dem Ring in der Faust an die Marktstände heran. Das lange rote Haar rahmte ihr junges Gesicht und fiel weit über ihre Schultern am Rücken herab. Sie schenkte dem Markthändler ein zuckersüßes Lächeln und feilschte mit ihm gut gelaunt und tauschte nach einigem hin und her den Ring gegen ein günstiges Langschwert und einen Kurzbogen samt halb vollen Pfeilköcher ein. Glücklich über das Geschäft verließ sie eilends Mirhaven aus dem nördlich gelegenen Stadttor. Fröhlich summend hüpfte und flitze sie über die Wiesen bis zu einem der zerstörten Gehöfte. Dort übte sie sich mit ihrem neuen Bogen, jedoch traf kein Pfeil direkt dort wohin sie zielte.


[i]„Mensch Lina, hast du denn alles verlernt?! Ab morgen, ja ab morgen wird trainiert. Laufen, Bogenschießen, Schwertübungen, jawohl! Der Ort hier ist wie geschaffen dafür.“[/i]


Dann versuchte sie sich den Schwertgurt umzuschnallen. Da er einst aber wohl einem beleibten Mann gehört haben musste, war sie notgedrungen dazu gezwungen, ihr neues Schwert am Gurt über die rechte Schulter zu tragen, während sie sich den Köcher an ihren Gürtel schnallte und den Bogen links schulterte.

So machte sie sich nach Süden auf und lief meist abseits der Straße über die Insel. Immer wieder mal bückte sie sich, als sie essbare Pilze fand, diese mit einem kleinen Messer schnitt und in einem kleinen Leinenbeutel verstaute. In Hohenbrunn angekommen, kehrte sie dort in die Schänke ein und blieb bis zum nächsten Morgen.

Am nächsten Morgen begann sie frisch ausgeruht den Rückweg. Hier und da fand noch der ein oder andere geniessbare Pilz den Weg in ihren Beutel, aber richtig suchen tat sie nicht mehr. Vielmehr genoss sie den Tag und den frischen Wind, welcher ihr um Nase und Haar wehte.


[i]"Hmm, hmm, ich muss sie fragen, was sie mit den Pilzen will. Glaub nich, dass sie sich eine Pilzpfanne macht."[/i]


Es begann bereits zu dämmern, als Larina das Hafenviertel von Mirhaven erreichte. Sich immer wieder suchend umschauend lief sie am Kai enlang und befragte Seeleute und Hafenarbeiter nach dem Aufenthaltsort von Luca.