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25.12.2015 23:37:53
[Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#102928)
Nachtengel
Eine Fee hatte sich für ein Hafenkind aus gegeben. Auf ihren Hinweis hin fanden Roan, Kim, Ehrwürden von Erlenberge, Tiavin Grey, Lhoom und Meree zwei elternlose Kinder Karlo und Lenchen. Alandrina hatte sich ihnen angeschlossen. Die Kinder waren schmutzig und stark unterernährt. Es kostet allen einiges an Mühe, besonders bei Karlo dem größeren an Überredungskunst sie ins Waisenhaus zu bringen. Sie stand auch zu ihrem Versprechen den Kindern gegenüber, trotz der Unker und Schwarzmalereie von Alandrina. Meree hoffte das die beiden sich im Waisenhaus einleben würden. Sie würde sie regelmäßig besuchen. Und sobald sie ihre Wohnhöhle fertig hätte, sie auch zu sich einladen. Die Dame Geneva hatte auch ein Patenkind und sie wollte sich ebenso weiter um Karlos und Lenchen und so es ihr möglich war, die beiden es zu ließen, auch um Tim und Tom kümmern.

Karlo und Lenchen hatte zwei Freunde, Geschwister Tim und Tom. Meree wollte sie suchen und wenn möglich zu ihren Freunden ins Waisenhaus bringen. Allerdings würde sie nicht zwingen.

So hatte sie in der leeren Kiste, die Karlo und Lenchen als Versteck dienten Äpfel, Kekse und frisches Brot rein gelegt. Dazu ein Bild dass Lenchen und Karlos zeigen sollte. Wohl harre sie die Namen der Kinder in Großbuchstaben dazu geschrieben. Allerdings hatte sie keine große Hoffnung dass die beiden lesen konnten.

Und so suchte sie sie.
27.12.2015 23:49:35
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#102962)
Ashes
Roan würde die nächsten Wochen hin und wieder nach den Kindern schaun, die sie ins Waisenhaus gebracht haben. Im Hafen schaut er sich nach den anderen um, sollte er mal da sein. Nach wie vor bewegt er sich im Hafen mit Kapuze fort, sollte er alleine sein.
28.12.2015 18:08:20
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#102991)
Meria
Nachdem sich Tiavin mehrfach mit den Kinder befasst hatte, gelang es ihr nach und nach sie zu überreden, sich das Waisenhaus wenigstens einmal anzusehen. Bei ihrem ersten Besuch entschlossen sich sogar zwei der jungen Waisen dort zu bleiben, als sie Karlo und Lenchen dort antrafen und beide berichten konnten, das es ihnen hier doch deutlich besser erging, als auf der Straße. Die anderen Kinder nahm Tiavin wieder mit ins Hafenviertel. Behielt aber den 3-tägigen Baderhythmus bei, bei dieser Gelegenheit untersuchte sie die übrigen Kinder jedes Mal auf neue Verletzungen und behandelte diese, sofern es ihr möglich war. Wenn auch nicht täglich, aber an jedem dritten Tag konnten sich die Kinder auch über eine warme Mahlzeit freuen. Bei jeder passenden Gelegenheit würde sie die Kinder erneut mit ins Waisenhaus nehmen und versuchen ihnen dieses schmackhaft zu machen, bis am Ende alle dort untergekommen wären.
28.12.2015 18:20:28
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#102993)
Nachtengel
Meree schaute regelmäßig nach den Kindern, sowohl im Waisenhaus , als auch im Hafen. Im Hafen hatte sie immer was zu essen dabei.
Wenn sie ins Waisenhaus ging brachte sie kleine Leckereien und manchmal auch kleine Spielsachen mit.

Was war mit Tim und Tom?
05.01.2016 19:36:32
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103342)
Nutmeg
[b]Meree[/b]

Meree würde feststellen, dass es Karlo und Lenchen im Waisenhaus gut ging. Karlo schien zwar durchaus Schwierigkeiten zu haben, sich an die Gebräuche dort anzupassen nach seiner langen Zeit auf der Straße, aber er würde wohl nicht wieder abhauen.
Lenchen blühte im Waisenhaus auf, wo sie endlich einmal genug zu futtern, frische, gewaschene Sachen, Spielkameraden und Zuneigung von Elternfiguren bekam. Sie würde mit Meree auch viel plappern, meistens über Dinge, die kleine Mädchen in ihrem Alter bewegten. Wer gemein war, wer toll war, Kuchen, Spielzeug, die netten Leute die sie ins Waisenhaus gebracht hatten...
Oftmals malte Lenchen auch Bilder und schenkte sie Meree. Darauf waren die verschiedensten Sachen zu sehen: Katzen, Drachen, Pferde oder auch einmal eine kleine rothaarige Gestalt die eine etwas größere Gestalt (die verdächtig aussah wie ein weiblicher Gnom) an den Händen hielt.

Meree würde auch merken, dass das Essen, was sie für Tim und Tom hinlegte, immer verschwunden war, wenn sie in die Kisten neues legte. Ratzeputz war wohl alles aufgegessen worden, und kein Krümelchen war zu finden gewesen. Bis auf eines Tages...

[spoiler]((das machen wir die Tage einfach mal ig :) ))
[/spoiler]

[b]Roan[/b]
Auch Roan würde bemerken, dass sich die beiden Kinder im Waisenhaus mehr (Lenchen) oder minder (Karlo) wohl fühlten. Vor allem Lenchen würde wenn er zu Besuch kam, mit ihm spielen wollen. Karlo grummelte öfters und beschwerte sich über den doofen Unterricht, den er nun bekam. Hinter dem Grummeln konnte man aber hören, dass Karlo es durchaus mochte, Neues zu lernen. Auf seinen Streifzügen durch den Hafen würde Roan weniger, wenn er nicht gezielt suchen würde, Waisenkinder finden. Aber vielleicht traf er ja auf Meree, an dem Tag, als...
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((du kannst dich gerne ig dann anschließen :) ))[/spoiler]


[b]Tiavin[/b]
Tiavins Bade- und Fütterprogramm machte bei einigen Kindern im Hafen die Runde und eine kleine Schar von 5 bis 6 würden sehr oft bei ihr vorbeischauen. Tiavin würde recht schnell bemerken, dass die Kinder eine natürliche Skepsis vor dem Waisenhaus, oder eher, vor jeglicher Authorität hatten. Ebenso würde sie bemerken, dass den Kindern wohl ihre Art vor allem deswegen gefiel, weil sie niemanden zu etwas zwang, sondern die Kinder frei waren zu tun was sie wollten und gehen durften, wann sie wollten.
Und so schaffte Tiavon es wohl, von den Sechsen drei Kinder für das Waisenhaus zu "begeistern".
06.01.2016 17:22:57
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103397)
Ashes
So würde er gerne mal mit Lenchen spielen und beobachten, für was sich Karlo interessiert. Vielleicht findet er ja was auf dem Markt für ihn. Man muss ja nciht zwingend aus einem Buch lernen.
06.01.2016 17:33:54
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103399)
Nutmeg
Lenchen würde Roan dann dazu anhalten, mit einigen abgegriffenen Puppen des Waisenhauses mit ihr zu spielen. Ihre eigene, zerliebte Puppte hatte sie an den Kisten gelassen, was sie wohl ein bisschen traurig machte, da sie dachte, die Puppe wäre schon längst geklaut worden. Ansonsten war Lenchen wohl vor allem eine Meisterin darin, "feine Dame" oder "Tee trinken" zu spielen.

Roan konnte aus Karlos grummeligen Erzählungen heraus hören, dass sich der Junge vor allem für Holzarbeiten und Rechnen interessierte, was beides für ihn vor dem Waisenhaus eher ein Buch mit sieben Siegeln gewesen war.
06.01.2016 17:35:36
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103400)
Nachtengel
Meree war gerne im Waisenhaus. Sie freute sich sehr über Lenchens Bilder, besonders das wo sie sich selbst drauf glaubte zu erkennen.
Karlo redete sie gut zu, wenn es ihm schwer fiel, sich an Regeln zu gewöhnen. Auch mit ihm spielte sie. Sie fragte ihn ob er vielleicht einen Wunsch hätte, den sie erfüllen könnte, um ihm das Einleben zu erleichtern.
So Meree etwas länger Zeit hatte, würde sie sie auch mit nach draußen zum Ballspielen oder zum Picknick und mit Karlo Wettwerfen von kleinen Steinen ins Wasser, an den Strand nehmen, am liebsten gemeinsam mit Roan.

Aber sie spielte auch mit den anderen Kindern und brachte auch öfters für alle etwas mit.

Meree freute sich, dass alles auf gegessen war, was sie in den Kisten für Tim und Tom hin gelegt hatte.

[spoiler]((sehr gerne ig weiter, auch mit Roan))[/spoiler]
07.01.2016 17:50:11
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103443)
Meria
Die restlichen drei Kinder würden natürlich weiter in den Genuss eines Bades kommen, ferner besuchte Tiavin mit ihnen weiter das Waisenhaus, aber zeigte ihnen auch die Armenspeisung. Sie erklärte ihnen das sie hier jeden Tag eine warme Mahlzeit erhalten würden und hoffte das sie dies wenigstens annahmen.
07.01.2016 17:51:11
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103444)
Samy
((Erinnert mal an seine schon etwas zurückliegende PM an den SL direkt))
07.01.2016 21:36:32
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103456)
Nutmeg
[b]Meree[/b]
Karlo wurde auf ihre Fragen erst weiter grummeln und dann sagen, dass ihm Rechnen Spaß machen würde. Vielleicht würde Meree ja Übungsbücher für ihn finden können und ihm mitbringen? Ansonsten würde er sich noch ein Taschenmesser wünschen, damit er schnitzen könne. Aber ob das in einem Waisenhaus so gut war...?

[b]Tiavin[/b]
Die drei kleinen Freigeister würden mt Tiavin quasi bereitwillig überall hin mitgehen, nachdem sich genug Vertrauen gebildet hatte.
Vom Waisenhaus waren sie trotz den zufriedenen anderen Kindern nicht so überzeugt. Aber die Armenspeisung interessierte sie sehr, und so würden sie zumindest im Laufe der Zeit immer regelmäßiger dort aufkreuzen und sich ihre kleinen Bäuche vollschlagen.

[b]Luca[/b]
Luca würde bei ihrem Umschauen vor allem an den Kisten rund um die Arena immer wieder zwei Jungen sehen. Beide waren blond und man konnte ihr Alter wohl auf um die 10 Winter schätzen, sie sahen aus wie Zwillinge.
Sie waren recht flink, eindeutig kleine Hafenkinder, die schon länger draußen lebten, Verdreckt und schmächtig, aber mit der typischen Straßenweisheit.
Sie waren meist abends an den Kisten und schliefen auch darin, zumindest konnte Luca einmal die beiden in eine Kiste klettern sehen. Wohl, um es warm zu haben. Morgens waren sie dort nie zu sehen, sollte Luca morgens schauen.
08.01.2016 14:50:57
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103484)
-emptySoul-
Vic hatte sich bis dato nicht groß blicken lassen, als diverse Leute sich um diverse Kinder kümmerten. Was nicht hießt, dass sie nicht die Geschehnisse im Blick hatte.
Sie kannte scheinheilige Gutestuer aus den Reihen der Pfeffersäcke zur Genüge.
Gelangweilte Witwen mit zu viel Geld oft, die ihre Geizigkeit damit kompensieren wollten, in dem sie armen Kindern Lutscher schenkten und "sogenanntes, besseres Leben" säuselten - nur um die Kinder dann aus ihrer Umgebung zu reißen, von Freunden weg zu holen und in irgend ein Heim zu stecken.
Zum Ausspucken war sowas.

Bis jetzt waren noch keine alten Witwen mit feisten Fingern und scheinheiligen Absichten aufgetaucht, ...aber man wusste ja nie. Sie hatte die Sache im Blick.

Genau wie die zwei blonden Jungens, die bei den Kisten der Arena schliefen. Und so gab es für die Jungens frisches Stroh zum Auskleiden der Kiste gegen Ausfegen der Hundeställe in der Arena. Oder ein Kistchen Wurstreste gegen leer gemachte Rattenfallen. Oder "neue Schuhe" wenn man vom Markt oben ein Stück Speck "besorgte".
Speck, der im Eintopf landete mit dem Vic die Obdachlosen versorgte seit dem das Väterchen im Kerker saß.
08.01.2016 15:09:20
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103487)
Samy
Gestern geschah gegen Abend etwas seltsames im Hafen: Luca räumte anscheinend ihr Schiff auf und warf alte Sachen in eine ebenso alte Kiste.

Ein paar alte Decken, Stiefel, Gürtel, Hosen und Westen und kleine Werkzeuge wie Messer. Vielleicht waren in einer Westentasche sogar noch ein paar Kupfermünzen vergessen.

Dann nahm sie den ganzen Plünder und stellte ihn zu den Abfällen und Kisten in der Nähe der Arena. Wird schn wegkommen, aber das interessierte sie schon nicht mehr.
08.01.2016 19:37:56
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103506)
Nachtengel
Meree selbst konnte auch recht gut rechnen. Sie würde schauen, ob sie ein Übungsbuch für ihn finden könnte, vielleicht gab es auf dem Markt welche zu kaufen.
Ansonsten würde sie ihm selbst aus gedachte Rechenrätsel stellen.

Meree würde ihm gerne ein Taschenmesser geben, aber das war ihr im Waisenhaus zu gefährlich und die Betreuer würden es wohl auch nicht dulden. Aber sie würde ihm ihr Messer ausleihen, das er unter ihrer Aufsicht, wenn sie am Strand waren, schnitzen konnte. Wie geschickt war er?
Vielleicht konnte sie ja, sobald er das passende Alter hatte, eine entsprechende Lehrstelle für ihn zu finden, wo er seine Neigung und sein Talent nutzen konnte.
10.01.2016 22:12:32
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103612)
citlali
Ferdinand, der doch wirklich wenig mit Kindern und umso weniger Straßenkindern zu tun hatte - zu wohl beider Vorteil - war sogar recht erstaunt wie Lenchen gesäubert aussah. Da tätschelte er ihr sogar den Kopf und meinte, dass es vielleicht schon klug war sich den Kuchen ein zu teilen, bestimmt gab es nicht ständig welchen und außerdem wäre es ja auch langweilig, wenn es denn so wäre. Sie wollte feine Dame spielen? Da fragte er sie, ob sie denn schon feine Damen gesehen habe und was die so alles täten. Letztendlich lief es bestimmt auf eines raus: jemand musste dem Mädchen erklären was gutes Benehmen war, Knicks, Begrüßungs- und Essensregeln und so weiter. Tatsächlich bliebe er an diesem Tag länger um ihr das näher zu bringen, wenn sie es denn auch wollte...

Bei den anderen Kindern...wenn sie eine Geschichte wollten, so erzählte er von den Göttern und fragte die Kinder auch, welche sie selber kannten.
13.01.2016 00:52:49
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103724)
Nutmeg
[b]Victoria[/b]

Victoria hätte schon länger wohl bemerkt, dass sich bei den Kisten an der Arena einige Kinder aufhielten, die diesen Platz wohl zu ihrem Lagerplatz erkoren hatten. Die Kinder waren bei Leuten, die sichtlich zum Hafen gehörten und nicht allzu finster waren recht aufgeschlossen. Und so würde die kleine Kindergruppe auch die Hundekäfige saubermachen, oder die Rattenfallen leeren. Die kleinen Arbeiten schienen den Kindern wohl auch, wenn sie sie nicht allein ausführten, Spaß zu machen.
Manchmal wurde auch ganz Hafenkindmäßig ein Stück Speck besorgt gegen die versprochenen Schuhe. Die Kinder würden wohl Vic erklären, dass sie gerne an der Arena wären, weil sie sich da geschützt vorkamen, durch die freundlichen, wenn auch grobschlächtigen Besucher dort.


[b]Luca[/b]

Die Kiste, die von ihr in der Nähe der Arena abgestellt worden war, wurden von ein paar Kindern des Nachts geplündert und die Beute in die größeren Kisten geschleppt.
Luca würde dann recht schnell danach Kinder im Hafen mit Hosen und Westen herumlaufen sehen, die verdächtig wie die aussahen, die sie entsorgt hatte. Und sicherlich hatten die kleinen Räuber auch Verwendung für die anderen entsorgten Dinge gefunden.


[b]Meree[/b]

Meree würde, wenn sie Karlo Rechenaufgaben stellen würde schnell merken, dass er ein Talent dafür hatte und die schnell lösen konnte. Er brauchte zwar manchmal noch etwas, aber er war defintiv ein kluger Junge.
Würde sie ihn schnitzen lassen am Strand, konnte sie auch sein Geschick dabei sehen. Er schnitzte kleine Figürchen, die ein Grundtalent zeigten. Dieses Talent könnte man sicher noch ausbauen, aber er hatte definitiv seine Freude daran.
Und vielleicht würde es Meree ja auch, wenn sie herumfragte, gelingen, ihm eine Lehrstelle zu besorgen? Karlo war immerhin schon 12.


[b]Ferdinand[/b]

Ferdinand würde vielleicht bemerken, dass er mit Knicks, Begrüßungs-, Essen- und Benimmregeln Lenchen eher überforderte und sie das auch ziemlich langweilte in recht kurzer Zeit. Sie würde ihm vorher auch sagen, dass sie noch keine feine Dame so von Nahem gesehen habe, nur von der Ferne auf dem Markt mal, und dass sie auch so ein Kleid haben wollte, wie es feine Damen trugen, mit weitem Rock und mit Schmuck. Die Träumereien eines kleinen Mädchens, das bisher nichts im Leben gehabt hatte außer einer verschlissenen Puppe.
Die Kinder würden Ferdinands Geschichten lauschen und ihm auch sagen, welche Götter sie so kannten. Darunter waren Lathander, Tymora, Sharess, Umberlee und Valkur am meisten vertreten.
14.01.2016 17:01:51
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103772)
Nachtengel
Meree war überrascht und erfreut über Karlos Geschick. Sie bat ihn darum, eines der kleinen Figürchen behalten zu dürfen.
Wann immer ihre Arbeit ihr Zeit lassen würde, würde sie versuchen ihn zu fördern und ihm Gelegenheit geben, weiter zu schnitzen.
Auch würde sie sich bemühen eine gute Lehrstelle für ihn zu finden. Sie würde die Zunftmeister der Stadt auf suchen und zusätzliche Anschläge am Brett machen.

>>>>
Aber natürlich würde sie sich auch weiterhin um Lenchen kümmern, und auch um Tim und Tom. Waren sie jetzt im Waisenhaus angekommen und würden sie bleiben?
15.01.2016 01:00:54
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#103790)
Ashes
So würde er also Carlo ein Spiel holen, bei dem das Rechnen eine wichtige Rolle spielt. Wegen Holzarbeiten würde er auf zweierlei warten: Darauf, dass Carlo Interesse an einer gemeinsamen Aktivität zeigt und darauf, dass jener Erwachsene, der sie mit ihm durchführen soll, selbst auch Zeit hat. Er würde somit dem Jenigen, der am ehesten als Bezugsperson in Frage kommt vorschlagen, mit ihm ein Vogelhaus zu bauen. Findet sich keiner, macht er es im Zweifelsfall selbst. Es hätte mehrere Vorteile: Das ein oder andere Kind hat sicher Spaß daran, die Vögel am Vogelhaus beim picken der Körner zu beobachten. Carlo hätte nicht nur Spaß an den Holzarbeiten, sondern es könnte dem Waisenhaus zu gute kommen, wenn er das erstmal recht gut beherrscht. Carlo hätte zudem schon ein Handwerk, das er später mal ausüben könnte um sein Geld zu verdienen. Mal sehen, wie es mit den anderen drei Kindern aus dem Grüppchen weitergeht.
21.01.2016 14:46:52
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#104037)
citlali
Und so wurde Ferdinand in seiner bisherigen Einschätzung - wieder mal - bestärkt. Er war schon angenervt, dass Lenchen den Benimmunterricht nicht schätzte, auch wenn sich das bei ihm nur am letztendlichen Abbrechen der Übungen und eisiger, kurz angebundener Behandlung zeigte. Er teilte ihr noch mit, dass eine wahre "feine Dame" selbst in einem einfacheren Kleid mit ihrem Benehmen und sich Geben Präsenz haben konnte.
Da es gegenüber den anderen Kindern um Götter ging, nahm er sich schon noch genügend Zeit ihnen zu zu hören und er ließ sie bei der Runde selbst zu Wort kommen, wenn sie über die ihnen bekannten Götter etwas erzählen wollten. Hier und da stimmte er mit ein, wie dass es nie verkehrt war an Tymora zu denken oder Umberlee vor einer Meeresreise ein Geschenk zu bringen oder eine Kerze auf einem Stück Treibholz aufs Wasser zu setzen. Als jemand, der nicht weit vom Meer weggewohnt hat und auch Reisen gemacht hat, wusste er da ein paar Dinge.
Er erzählte aber genauso, was auch sonst, von Kelemvor und, dass dieser unter anderem dafür sorgen wollte, dass Menschen vor Krankheiten beschützt werden und ihre Lebenszeit nicht verkürzt wird, gab dabei an, dass dessen Symbol sich ja auch im Hospital befand (?). Und man müsste darum auch keine Angst vor Kelemvor haben, aber immer gehörigen Respekt wie vor allen Göttern, was diese ihren Anhängern vergelten würden.

Und damit war diese Episode, was Ferdinand und Kinder anging, auch erstmal wieder vorbei. Irgendwo war er darüber erleichtert, wäre ja auch seltsam gewesen, hätte er so ein Pöbelkind unterschätzt.
23.01.2016 20:37:36
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#104101)
Namiel
So kam es, das seid einigen Tage sich immer wieder eine Elfe in der Arena blicken liess, sie schien nur erstmal die Kinder ein wenig im Blick zu haben und das ihnen wohl nichst passierte.

Sie hatte wohl kaum vor ihnen Vorschriften zu machen und dergleichen, aber es schien, das sie ein wenig das Vorhaben von Vic mit unterstützen würde und wenn man Zeit blieb, dann würde sie die Kinder auch ein wenig mit Zaubertricks verblüffen wollen, wobei es nur Tricks waren und keine Magie.
31.01.2016 13:44:00
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#104274)
Ashes
Meree scheint ihre Sache mit Karlo sehr gut zu machen. Wenngleich er sich auch weiter mit ihm beschäftigen würde, so stünde doch für ihn fest, dass er sich um seine Zukunft wohl nicht sorgen müsste und überlässt es Meree, diese durch eine Lehrensuche zu sichern. Als nächstes kommt Lenchen dran, denn von ihr weiß er bereits ein wenig mehr als von Tim und Tom. Natürlich, sie ist noch sehr jung. Daher wird eine Lehre noch nicht nötig sein. Ob sie vielleicht auch ein wenig früh käme? Mal schaun. Als er sie so beobachtete, wie sie versuchte eine feine Dame zu sein, fühlte er sich zuerst an Dame Geneva erinnert und bestimmt würde Lenchen auch Parfüm und Schminke verwenden, wenn sie welche hätte. Jedoch bezweifelt er, dass sie sich für das Herstellen von solchen Dingen interessierte. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden und somit behält er diese Idee im Hinterkopf. Auch das Schneidern würde in diese Richtung gehen, vielleicht auch das Haareschneiden.

Wesentlich weniger desillusionierend war die Idee, auf die ihn Adam brachte. Kinder nutzen das Rollenspiel recht häufig und lernen auf spielerische Art, andere Rollen einzunehmen. Da ist der Schritt vom freien Rollenspiel zum Theaterstück nicht so groß wie der Schritt vom Parfüm benutzen bis ihn selbst herstellen. Ein paar Mal in der Woche, sollte er die Zeit haben, würde er wohl wieder mit ihr spielen und sie bestimmen lassen. Er hingegen würde sich kleinere Freiheiten herausnehmen und versuchen, ihr auf humorvolle Art weitere Rollen vorzuspielen. Beispielsweise unterschiedliche Berufe. Vielleicht gefallen ihr ja ein paar der anderen Rollen und kommt auf die Idee, diese selbst einmal auszuprobieren. Wenn ein anderes Kind noch hinzukommen möchte, umso besser. Sie würden sich gegenseitig ihre Fantasie und somit auch ihren Einfallsreichtum anregen. Wenn Roan selbst auch gewohnt ist, mit seinen Illusionen, selbst ein paar Stücke aufzuführen, so liegt ihm die Arbeit eines echten Schauspielers noch nicht so sehr im Blut, dass er wie Alva nahezu auf Knopfdruck Tränen vergießen könnte. Hierfür wird es aber genügen. Was den symphatischen Schelm angeht, der liegt ihm anscheinend im Blut.

Vielleicht aber würde er noch andere Interessen beobachten. Das hofft er auch bei Tim und Tom. Wenn nur die anderen Kinder auch ein paar Leute hätten, die sich so um sie kümmern würden, wie um die vier. Immerhin sind es ja nicht nur Meree und er. Arvon hat anscheinend versucht mehr zu tun, aber auch er kann sich nicht sechzehnteilen.
04.03.2016 18:10:15
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#105481)
Nachtengel
Meree hatte Lenchen und Karlo nicht vergessen. Sobald es ihr besser ging, schrieb sie beiden einen lieben Brief und bat Karlo ihn Lenchen vor zu lesen. Sie schrieb, dass sie beide besuchen würden, sobald sie wieder genesen wäre.
22.05.2016 20:47:39
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#108489)
Nachtengel
Wann immer sie Zeit findet, kümmert sie sich um Lenchen und Karlos, fördert ihre Talente, spielt mit ihnen. Dem Waisenhaus gibt sie ab und an eine Spende für Kleidung und Schuhe der beiden.

Für Karlo bemüht sie sich um eine gute Lehrstelle, bis sie fündig wird.
02.06.2016 21:27:01
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#108834)
Sitareh
Eigentlich musste er nur anklopfen.
Viel mehr brauchte es nicht, um sich bei der Betreuerin von "Karlo" zu melden, von dem Meree erzählt hatte, dass er eine Lehrstelle als Schreiner suchte.

Rasmus fragte sich noch immer, warum die Wächterin ihn darauf angesprochen hatte, ob er ihn nicht ausbilden konnte. Wie kam sie nur darauf? Nicht nur, dass er nie selbst eine Ausbildung genossen hatte und daher keinen Meisterschein vorweisen konnte, er besaß auch keinen Halt in seinem Leben. Er war sich durchaus seines Zustandes bewusst. Vor viel zu vielen Jahren hätte er selbst Karlo keinem Säufer, zu dem er geworden war, anvertraut.

Warum stand er nun also hier und starrte den Türklopfer an?
Er wusste doch selbst, dass es ein Fehler wäre zu klopfen.
Er war nicht bereit für einen Schutzbefohlenen. Schon lange nicht mehr.
Und wollte er das wirklich?

Langsam schüttelte Rasmus seinen Kopf für sich. Es war nicht nur das "Nein" auf seine gedankliche Frage, sondern auch Erinnerungen, die unweigerlich heraufbeschworen wurden, die verscheucht werden sollten.
Benommen wich er vor der Tür zurück. Vielleicht... kam er einen anderen Tag nochmal vorbei. Morgen. Bestimmt. Doch für heute wollte er nur noch vergessen.

[Spoiler]((Posting dient der Charakterisierung. Benötigt keine Reaktion.))[/Spoiler]
03.09.2016 11:21:18
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#111278)
Ashes
((Ich nutze es mal für Geschehnisse im Waisenhaus))

Ein Mädchen, eine Hälfte ihres Gesichts von einer durchgestandenen Krankheit verunstaltet, sucht wie in letzter Zeit schon so oft, das Waisenhaus auf. Jenes Mädchen mit Namen Miranda ist auch sperrig beladen und grinst über das ganze Gesicht als sie Adam präsentiert, was sie mitgebracht hat.

"Guck mal Adam, ich habe für euch alle drei etwas gemacht, als Dankeschön. Meiner Mama geht es nun besser und hat mir dabei geholfen....zumindest bei den Figuren. Sie kann das wirklich toll".

Er bekommt drei Figuren aus Holz. Die erste Figur stellt Alva dar, wie sie ohne Berührungsängste trotz der Krankheit, die Mutter stützt. Mit der zweiten wird Vrogdish dargestellt, welcher über dem Krankenbett zu grübeln scheint, als suche er einen Weg, der Kranken zu helfen. Adam wird mit der letzten dargestellt. Er hält dabei Mirandas Hand.
Dazu bekommt er drei Körbe, wohl ohne Hilfe von ihr gemacht, denn ihnen ist die fehlende Übung anzusehen. Henkelkörbe, krumm, aber überraschend stabil.

"Ich wusste nur, wo ich dich finde. meinst du, du könntest die anderen beiden weiterreichen?"
09.09.2016 08:53:39
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#111433)
Nutmeg
Adam war gerade dabei gewesen, mit einigen kleineren Kindern einen "Wir malen, was uns in den Sinn kommt" - Tag zu machen, als Miranda ankam.
Er würde das Mädchen dementsprechend mit viel Farbe auf der Kleidung begrüßen. Das würde ihn natürlich nicht davon abhalten, der Kleinen durchs Haar zu wuscheln (er hinterließ aber Tymora sei Dank auch keine Farbflecken auf ihrem Haar).

Er überließ die Kinder dann der Aufsicht der Aufseherin, die die quiekende, lachende, Unsinn machende Menge gut im Griff hatte, und ging mit Miranda etwas abseits.

Über ihre Geschenke freute er sich sichtlich. "He, du hast ja sogar mein Kinn richtig hinbekommen..." lachte er, als er seine Figur ansah. Dann lobte er auch die Körbe, die das Mädchen für die drei Helfer gemacht hatte.
"Du kannst Alva ihr Geschenk ins Theater bringen, wenn du magst. Schau dich dort ruhig auch um und lass dir von Alva alles zeigen. Sie soll dir natürlich auch unsere Wichtel vorstellen, wenn sie sich zeigen." Er versprach, dass er nach Vrogdish Ausschau halten würde, sagte aber auch, dass er den Herren nicht wirklich kenne, aber sein bestes geben würde.

Dann musterte er das Mädchen nachdenklich. "Warte kurz, ich habe auch etwas für dich!"
Mit den Worten verschwand er dann und würde kurze Zeit später mit einem Paar Zauberohren für Kinder, die er Haufenweise auf dem Jahrmarkt gekauft hatte, wiederkommen.
Er setzte der Kleinen die Ohren auf. Dann malte er ihr mit Kreide Schnurrhaare. Und siehe da...vor einem blankpolierten billigen Spiegel würde er ihr zeigen, wie sich die magischen Ohren in Katzenohren verwandelten.
09.09.2016 09:19:58
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#111439)
Ashes
Als das Mädchen den Zauber sah, fiel ihr erst die Kinnlade runter, dann quiekte sie entzückt auf und umarmte den farbigen Adam. Ein wenig Farbe ließ sich so nicht vermeiden, aber das schien ihr auch gerade nciht viel auszumachen. "Danke, die sind toll". Danach schaute sie abermals in den Spiegel, um sie erneut zu betrachten. "Schauspielhaus sagtest du", sie nickte als wolle sie das bloß nciht vergessen, nahm die Geschenke für Alva und ging mit einem erneuten Lächeln und einem kurzen Abschiedswinken zu Adam auch schon wieder los.
03.06.2017 18:08:35
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#118843)
Lisk
Eines Tages fand sich vor dem Waisenhaus ein Körbchen, dass dort vor der Türschwelle in der Nacht zurückgelassen worden war. Wenigstens konnte eine eventuelle Befürchtung es würde sich um ein zurückgelassenes Baby handeln recht rasch beigelegt werden. Sobald man die Decke zurückschlug, die über das Körbchen gebreitet worden war, fand man eine Vielzahl etwa einen Handteller großer, kreisrunder Plättchen aus steifem Leder vor.

Ein jedes dieser Plättchen hatte auf beiden Seiten ein Motiv eingebrannt oder mittels Punzierung und Farbpigment eingeprägt. Unmittelbar neben seiner Ränder rechts und links war je eine Stanzung eingebracht an der je ein gezwirbeltes Lederband geknotet wurde. Würde man nun die Bändchen rechts und links fassen und zwischen den Fingern zwirbeln, würde sich der Sinn der verschiedenen Motive auf den Plättchen offenbahren:
Ein Rotkehlchen auf der einen Seite und ein Zweig auf der anderen Seite würden zu einem Bild verschmelzen, das das Rotkehlchen sitzend auf diesem Zweig zeigen würde.

In dieser Art finden sich verschiedene Motive in dem Körbchen:
Kirschen wachsen auf einem Baum, eine Maus blickt aus einem Mauseloch, ein Reh springt über Gehölz, und noch einige mehr.

Ganz unten im Körbchen findet sich noch eine handgeschriebene Notiz.
[quote]Eine Spende der Rätin Elborias.[/quote]
26.06.2017 21:24:07
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#119511)
Ashes
Und so werden leckere Schlemmereien zum Waisenhaus geliefert. Manchen Speisen sah man an, dass es Reste sind, aber egal.....es ist wirklich lecker und natürlich gibt es auch Kekse.
12.09.2017 17:55:25
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#121219)
citlali
Ferdinand kam irgendwann wieder vorbei, sogar freiwillig. Er versucht bevor er auf die Kinder traf, heraus zu finden, wie er möglichst schnell zu Lenchen kommen könnte. Noch hatte er ja nur etwas für sie. Wenn er Lenchen dann fand, grüßte er sie und bat sie kurz zur Seite. Er wollte die anderen Kinder nicht unnötig neidisch machen oder anlocken.
Dann beugte er sich herunter und hielt Lenchen das gefaltete [url=index.php?option=com_kunena&func=view&catid=58&id=117886&limit=6&limitstart=12&Itemid=128#120982]Kleid[/url] hin. Wie reagierte sie darauf?
19.09.2017 13:44:05
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#121355)
Nutmeg
Ferdinand war wohl für diese Unternehmung von Tymora geküsst worden.
Lenchen befand sich im Vorgarten mit ihrer Freundin Marie, als er ankam.
Die beiden kleinen Mädchen spielten gerade Teestunde mit Nini.

So würde Lenchen Ferdinand mit einem unsicheren Lächeln begrüßen (der war das letzte Mal so doof zu ihr gewesen!) und zu ihm tapsen, als er sie beiseite rief.
Als er Lenchen das Kleid zeigte, strahlte das kleine rothaarige Mädchen das Puppenkleidungsstück an und umarmte giggelnd und fröhlich seine Beine. Mit einem ehrlichen "Danke, Onkel Ferdinand" würde sie Ferdinands Hand dann nehmen und ihn zu ihrer Freundin und Nini ziehen.
Danach würde sie sagen, dass Ferdinand natürlich Nini selbst das Kleid übergeben müsse und ihr dann Tee einschenken.
Das war doch logisch. Das machte man bei Damen und Nini war eine Dame!
26.09.2017 21:18:09
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#121484)
citlali
Ferdinand schaute herum um sich zu vergewissern, dass nicht andere Kinder ihn anspringen könnten und hielt sich so, dass er Ausgänge im Blick behielt. Einen Moment beobachtete er auch die beiden Mädchen.

Er hatte wirtklich zu wenig Erfahrung und Umgang mit Kindern, denn ihre Fähigkeit ihn irgendwie immer zu berühren und gar zu umarmen erwischte ihn wieder eiskalt. Na ja, die Hose würde es aushalten. Und seine Hand auch. Ganz vorsichtig hielt er die kleinen Patschefinger, also diese hielten eher ihn fest und nachdem das arme Lenchen womöglich einen Moment einfach nur zog und er weiter fest, mit fragendem Blick da stand - sollte sie nicht mit Schwung gezogen haben - kam er doch mit und man sah ihm an, dass es ihm nicht geheuer war. Als ihm seine Aufgabe genannt wurde, schaute er nochmal sich versichernd, dass Lenchen es ernst meinte, zu ihr, dann zu Marie, am ende zur Puppe. Er ging in die Hocke, da es selbst ihm wohl etwas seltsam vorkam, sich so vor zu beugen oder über den dreien zu "schweben". "Nini...zur Feier des Tages solltest du dich neu einkleiden, ich habe da schon etwas vorbereitet, Lenchen sagt, es würde dir gefallen.", bekam er nach weiteren Blicken ruhig heraus und legte der Puppe das Kleid auf den Schoß. Dann fragte er, unwissenderweise: "Welchen Tee, die Kanne ist doch leer?" Man musste ihm wohl das mit der Fantasie nochmal erklären. Und, dass man kleine Kinder nicht mit Kannen voll mit Tee alleine ließ.
03.10.2017 10:59:56
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#121600)
Nutmeg
Andere wilde Kinder tauchten wohl erst einmal nicht auf, um Ferdinand anzuspringen.

Lenchen zog Ferdinand dann wohl erfolgreich mit und Nini wurde das Kleid präsentiert.
Lenchen ließ die Puppe knicksen und vor Freude glucksend zog sie das Kleidchen gleich Nini an. Es passte der Puppe wirklich wunderbar und wurde von beiden Mädchen mit gebührendem Stolz dann betrachtet.
Als Ferdinand anmerkte, dass die kleine Kanne doch leer wäre, schauten die beiden Mädchen ihn an. Der Blick sagte eindeutig "Man sieht doch, dass da Tee drin ist, du Dummi!".
Dann blickten sich die beiden Mädchen gegenseitig an. Man musste Onkel Ferdinand wohl noch viel beibringen.

Und so würden die zwei Mädchen Ferdinand sagen, er solle sich doch zu ihnen setzen und mit ihnen den Tee einnehmen. Sie hätten auch Kuchen gebacken, den sie mit ihm teilen würden. Mit Erdbeeren!

Und so gab es wohl wieder eine Zwickmühle für Ferdinand. Im Gras auf eine Decke setzen und "Teerunde" spielen, oder zwei weinende Mädchen risikieren.
03.11.2017 00:12:11
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#122370)
citlali
Auch Ferdinand blickte, nachdem er gefangen worden war, ein klein wenig gespannt drein, wie gut das Kleid nun passen würde, der olle Spanner. Er war zufrieden mit der Passform und konnte danach endlich ohne leichte Irritierung auf die Puppe sehen. Jetzt sah sie zumindest nach etwas aus. Er gratulierte ihr mit einem angedeuteten Handkuss.
Das mit dem Tee wollte nicht so recht in seinen Kopf, aber es war ihm lieber als wenn er irgendetwas Seltsames trinken musste. Setzen...auf den Boden...was Kinder nicht alles verlangten. Na gut, eine halbe Stunde könnte er entbehren, sagte er den Mädchen zu. Langsam ließ er sich in den Schneidersitz nieder und versuchte dabei so wenig wie möglich zu zerknittern. Danach ließ er sich zeigen, wie das mit dem Tee funktionierte...er verpackte es als Prüfung wie viele gesellschafterischen Fähigkeiten die Mädchen schon hatten...
Gab es wirklich Kuchen? Er musste hoffentlich keinen echten Sandkuchen probieren, da würde er sich entschlossen weigern.
23.11.2017 15:23:15
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#122648)
Nutmeg
Das Kleidchen passte Nini wohl perfekt, Marja hatte da gute Arbeit geleistet.
Nini nahm den Handkuss puppig-nonchalant hin und die beiden Mädchen waren erfreut über Ferdinands Manieren.

Nachdem Ferdinand sich auf den Boden gesetzt hatte - fast knitterfrei! - setzten sich die Mädchen im Kreis zusammen mit Nini zu ihm.
Es gab den unsichtbaren Tee. Und Sandkuchen. Aus Sand.
Aber essen musste er davon doch nichts.
Die beiden Kleinen waren nicht wirklich gesellschaftlich erprobt. Aber das Spielen machte ihnen, wenn er es nicht wieder versemmelte mit irgendetwas, doch sichtlich Spaß.
01.07.2018 12:12:19
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#125916)
bergatroliet
Eines schönen Sommertages (an dem es auch in Mîrhaven ausnahmsweise mal nicht so viel regnete) klopfte eine blinde Nonne an die Pforte des Waisenhauses.

Wer auch immer ihr öffnete, wurde mit einem freundlichen Lächeln und einem Neigen des Hauptes im Namen Ilmaters begrüßt. Sie erkundigte sich dann nach Adam Larsson und bat um ein Gespräch mit ihm.
Würde Adam selbst die Tür öffnen, erklärte sie ihm, dass sie zum einen etwas für ihn und die Kinder mitgebracht habe, zum anderen wollte sie ihm ein Anliegen des Rates der Sankti Novem überbringen.

[spoiler]@Nutmeg, gerne dann ig das Gespräch, wenn sichs machen lässt :) Ansonsten fasse ich es einfach hier nochmal zusammen[/spoiler]
05.08.2018 20:19:49
Aw: [Nutmeg, SC] Elternlose Kinder (#126049)
citlali
Ferdinand kehrte zu Grüngras und Mittsommer zurück um nicht nur nach Lenchen zu sehen, oho, sondern auch den Kleinen zu den Festtagen einfache Geschenke zu bringen. Grüngras waren es Blumen zur Verschönerung des Hauses und er bot ihnen an, dass der Tempel selbst Blumen von ihnen kaufen würde, wenn sie welche auf den Wiesen finden würden oder jemand sie ihnen schenken würde, aber stehlen aus Gärten dürften sie nicht. Es war zu Grüngras ja Tradition Blumen zu kaufen, mit Blumen zu schmücken und diese auch Ärmeren zu geben.
Mittsommer brachte er ein "Fässchen" Apfelschorle mit damit sie die Hitze aushielten.
Sein Hauptanliegen dabei war sicher die Kinder an die wichtigen, religiösen Feste heran zu führen und er blieb auch nicht lange. Nicht, dass doch wieder irgendwelche "Schützlingsgefühle" aufkamen. Allerdings war er inzwischen ein wenig gelassener in Gegenwart der Kinder und Lenchen fragt er immer, wie es ihr hier ging und was sie gelernt hatte.

Somit hatte er es bei seinem nächsten Anliegen vermutlich auch nicht schwer.
In seiner dunkelsten Robe, eine Kapuze dazu parat, erschien er im Waisenhaus und trat auf Adam zu um ihn nach den jüngsten Bl...Kindern zu fragen. Hatte Adam vielleicht sogar Säuglinge im "Angebot", oder zumindest welche, die maximal 3 Jahre alt waren? Ferdinand erzählte Adam auch, worum es ging: er brauchte Tränen, Tränen von unschuldigen, kleinen Kindern. Von reinen Seelen, je reiner, desto besser. Sie wären für eine wichtige Aufgabe der Tempel, zur Entschädigung eines Opfers des falschen Hohepriesters. Die Tränen würden dabei verbraucht werden, es konnte keiner sie zweckentfremden.
Und wie er die Kinder zum Weinen bringen wollte? Würde es nicht reichen sie böse an zu starren, vielleicht zusammen mit einer dunklen Kapuze auf dem Kopf? Der Priester war doch eigentlich sehr gut darin, Kinder zum Weinen zu bringen.