11.11.2015 15:23:52 | [Fallakte, Lafallie, Dughall, Kim] Ungewöhnliches (#100845) |
Skyrider | Ich lege diese Akte an, weil ich glaube, dass es vielleicht mit einer anderen Sache zu tun hat, die Feldwebel Dughall und ich, Wächterin Kim erlebten. Wir haben im Silberwald einen alten Mann gefunden, der kurz darauf starb. [quote] Geehrte Waechter, von einer Buergerin wurde mir zugetragen, dass sich ein Uebel in den Waeldern noerdlich der Stadt ausbreitet. Jenes wurde als Schein von Schatten beschrieben, welcher das Licht verschlingt. Es sei weder von dieser, noch von einer anderen bekannten Ebene. Siebenfingrig soll es sein, der Haende vier haben, so lang und so hoch wie ein Wagen, doch ebenso in der Lage zu wandeln wie ein nachtschwarzer Baer. Beigefuegt zu dem Schreiben ist eine - ich glaubes es war einst eine - Nuss, die sie wohl aus der Gegend hatte, wo jenes Wesen wandelte. Nach ihrer Aussage verdirbt es den Untergrund dort wo es wandelt und verbrennt das, was es beruehrt. Anscheinend hat jenes Wesen die Buergerin beruehrt, und sie traegt seither den Wundabdruck einer ueberdimensionalen Baerentatze auf dem Ruecken. Sofern die Stadtwache dem zustimmt, wuerde die Verwaltung eine Empfehlung an die Buerger aussprechen, die Waelder im Norden zunaechst zu meiden. Bitte lasst mich wissen, ob dies geschehen soll. Eine Kopie dieses Schreibens werde ich ebenso der Halle der Sieben, dem Kelemvortempel und dem Arkanen Orden zukommen lassen. Sollten weitere Fragen bestehen, kann man sich an mich wenden. Hochachtungsvoll, Bories Yaronath[/quote] Dem Schreiben beigefuegt ist etwas, das von Groesse und erster Optik einer Nuss entspricht, allerdings faulig schwarz ist und eine schmierige Oberflaeche hat. |
20.12.2015 22:58:09 | Aw: [Fallakte, Lafallie, Dughall, Kim] Ungewöhnliches (#102759) |
Skyrider | So, fügt Kim nach einiger Zeit eine Kopie eines Briefes hinzu. [quote="Tiavin" post=101720][center][quote]Werte Kim, wie vorhin besprochen sende ich Euch den ersten Teil meiner Forschungen zum Thema Feen zu. Sobald ich den Teil über die Unseeligen fertig gestellt habe, reiche ich Euch auch diesen nach. Mystra mit Euch und weiter gute Besserung Tiavin Grey [img size=114]https://img5.picload.org/image/pipogcw/siegel_tia_1.jpg[/img] [spoiler]Die Heimatebene aller Feenwesen, auch Feywild (Feenwildnis) genannt, existiert als ein "Echo" zur materiellen Ebene. Im Laufe der Zeit driftete diese Ebene immer weiter von der unseren ab, bis sie fast in Vergessenheit geriet und nur noch sehr mächtigen Zauberwirkern der Wechsel in diese Ebene möglich war. Dies änderte sich allerdings in der Zeit der Sorgen, durch das große Chaos welches durch den Tod der letzten Mystra entstand, bildeten sich neue Verknüpfungen zwischen der Feenwildnis und der materiellen Ebene. So soll es Gerüchten nach eine Verbindung zwischen der Elfeninsel Immerdar und der Feenwildnis geben, ebenso ein Portal im Yuirwald in Aglarond das nach Sildëyuir, einer Region in der Feenwildnis, führt. In Sildëyuir sollen bis heute noch einige Stacia'Tel'Quessir (Sternenelfen) leben. Viele der Eladrin und auch Elfen haben ihre frühen Wurzeln in dieser Ebene und so ist es nicht verwunderlich, das seitdem die Verbindungen zu dieser Ebene neu geknüpft wurden, gerade den Eladrin der Übergang in diese Ebene sehr leicht fällt. Trotzdem scheint die Feenwildnis keinen "festen" Platz im Multiversum zu besitzen, sondern wandert durch die Astralebene, ohne jedoch die derzeitig bestehenden Verbindungen zu kappen. In der Ebene der Feen wirkt, im Gegensatz zur materiellen Ebene, die arkane Magie deutlich freier und kraftvoller, weshalb auch all ihre Bewohner magische Eigenschaften besitzen. Ferner kann davon ausgegangen werden, das viele der auf der materiellen Ebene bekannten Zauber, dort gänzlich anders wirken, oder eine deutlich stärke Wirkung besitzen. Woran genau dies liegt bleibt unbekannt. Der Seelie-Hof oder auch Sommer-Hof genannt ist in der Feenwildnis beheimatet. Dieser wird von Titania, oder auch der Königin der Feen und ihrem Partner Oberon, dem Herrn der Bestien, angeführt. Sie ist eine chaotische, dennoch gute Gottheit, deren Domänen die Freundschaft und Magie sind. Sie sorgt sich um das Feenvolk, unerheblich auf welcher Ebene es derzeit beheimatet ist, ebenso wie um die Feenwildnis selbst. Er scheint weniger chaotisch, als vielmehr neutraler Gesinnung zu sein, doch ebenso wie seine Gefährtin steht er für das Gute ein. Seine Domänen sind die Natur, wilde Landschaften und Tiere. Noch einige weitere Feengottheiten bevölkern den Seeligen-Hof unter anderem auch Eachthighern, der Herr der Pferde. Dieser soll durch den elfischen Gott Erevan Ilesere geboren worden sein, der dafür eine zeit lang eine weibliche Form annahm. Weiter wird in Legenden berichtet das, die ebenfalls elfische Göttin Hanali Celani das Privileg erhalten hat Eachthighern zu reiten. Dies deutet wieder auf eine enge Verbindung zwischen Arvandor und der Feenwildnis hin.[/spoiler][/quote][/center][/quote] |
20.12.2015 22:59:02 | Aw: [Fallakte, Lafallie, Dughall, Kim] Ungewöhnliches (#102760) |
Skyrider | Noch etwas später, folgt ein weiterer Brief: [quote="Tiavin" post=101809][center][quote]Werte Kim, wie versprochen der zweite Teil meiner Forschung. Mystra mit Euch Tiavin [img size=100]https://img5.picload.org/image/pipogcw/siegel_tia_1.jpg[/img] [spoiler]Ein ehemaliges Mitglied des Seeligen-Hofes ist die "Königing von Luft und Dunkelheit", die Schwester Titanias. Zu den Domänen diese verdorbene Feengöttin, deren längst vergessener wahrer Name von keiner Fee ausgesprochen wird, gehören die Magie (vor allem Illusionen), die Dunkelheit, aber auch Mord. Sie hasst Titania und den Sommer-Hof und alles wofür diese stehen. Ferne verabscheut sie die meisten Götter des elfischen Pantheons, wie beispielsweise Corellon Larethian, Erevan Ilesere, Rillifane Rallathil, Sehanine Mondbogen und Solonor Thelandira. Der Hof über den sie herrscht ist der Unseelie-Hof, oder auch Winter-Hof, welcher sich in der Ebene Pandemonium beheimatet ist. Der Hof ist bevölkert von bösen, verdrehten Feen, aber auch ebenso bösen Elfen und Untoten, zu ihren Füßen sollen Höllen- und Jethunde liegen. Wo genau sich das Pandemonium befindet vermag ich nicht zu sagen, doch wird in mehreren Quellen beschrieben das auch durch diese Ebene der Fluss Styx fließt, welcher alle niederen Ebenen berührt. So auch die Neun Höllen und den Abyss und einige weitere Ebenen. Das Pandemonium ist eine Ebene die einer riesigen Höhle gleicht, mit unzähligen Tunneln und Gängen, welche niemals enden. Durch diese Tunnel peitschten ununterbrochen heulenden Winde, die seine Bewohner (und vermutlich auch jeden Besucher dieser Ebene) in den Wahnsinn treiben. Das es Portale zu anderen Orten gibt ist unumstritten, so scheint derzeit auf Amidr (Silberwald) selbst eines zu finden sein. Weitere Portale sind möglich, jedoch nicht bestätigt. [/spoiler][/quote][/center][/quote] |
23.12.2015 21:09:49 | Aw: [Fallakte, Lafallie, Dughall, Kim] Ungewöhnliches (#102864) |
Skyrider | Es wird der Akte eine Kopie eines Wachbuchberichts hinzugefügt. [quote][b]Kurzinformation[/b]: Ich schrieb den Wachbuch-Bericht, weil Wächterin Meree ebenso anwesend war und mitbekam, wie Zauber eingesetzt wurden, allerdings waren es Schutzzauber die auf den jeweiligen Magier bzw. Priester gerichtet waren.[/quote] [quote][b] Berichterstatter:[/b] Wächterin Kim [b]Vorfall:[/b] Erscheinen einer Fee auf dem Markt [b]Zeugen:[/b] Ehrwürden von Erlenberge, Tiavin Grey, Lhoom, Priester des Hoar, Novize Roan, Wächterin Meree [b]Vorgang:[/b] Der Novize Roan fand auf dem Markt ein weinendes Kind. Im laufe des ganzen erkannte ich allerdings, dass es sich nicht um ein Kind handelte. Ich erinnerte mich an den Beginn des Falles Hexenhaus und wirkte Magie entdecken auf das Kind und siehe da, es war kein Kind. Dann wirkte Roan Verbannen und die Fee zeigte sich uns. Sie hatte sich als Hafenkind ausgegeben um uns zu testen. Wir hätten den Test bestanden und dann verschwand sie. Allerdings gingen wir als Gruppe dann in den Hafen, an die Stelle, die uns die Fee beschrieben hat und wir suchten nach Kindern. Wir fanden am Ende vier und brachten sie ins Waisenhaus. Alle vier hatten beim Brand im Lotus ihre Mutter oder ihre Familie verloren und waren alleine. gez. Wächterin Kim [/quote] |