Zurück zu "Irgendwo auf Amdir... [RP-Forum]"

28.04.2008 12:16:52
Schweigen in Calaneth (#10029)
Meria
Nicht weit des Einganges zur grünen Mutter hängen, ausgeweidete Wiesel in den Ästen einer großen Eiche. Bei genauerer Untersuchung lässt sich feststellen, dass sie fachmännisch und mit einigem Zeitaufwand zerlegt und dann gut sichtbar im Geäst drapiert wurden.
Bleibt man einen Moment stehen und betrachtet die Gegend, wird man wohl irgendwann die ungewöhnliche Stille bemerken, die im Wald herrscht. Kein fröhliches Zwitschern ist zu vernehmen, kein leises Grunzen, der dort lebenden Wildschweine zu hören. Der Wald wirkt als würde er trauern, selbst das Rascheln der Blätter klingt matt und dumpf.
Wagt man sich tiefer in den Wald, wird man Zeuge einer grausamen Verwüstung. Überall liegen tote Waldbewohner, wo der Blick auch hinfällt, starrt einen der Tod an, zertretene Kräuter und geschändete Bäume säumen die Wege.
Jedoch sieht nichts aus, als wäre es in einem plötzlichen Wutanfall geschehen oder von jemanden begangen worden, der Freude an der puren Zerstörung hat. Der Täter ist geplant und zielgerichtet ans Werk gegangen. Unterstrichen wird dies von der morbiden Skulptur, die in der Mitte Calaneth prangt. Eine aus Tierkadavern zusammen gebastelte Gestalt, die von abgeschlagenen Ästen gestützt wird, in der Pfote eines Panthers weht, vom leichten Wind, der durch den Wald streift und den Geruch von Blut überall verbreitet, ein Stück roten Stoffes.
28.04.2008 12:34:28
Aw: Schweigen in Calaneth (#10030)
Keiv
Fassungslos und stumm vor Trauer betrachtete Andariel auf ihrer Patrouillie durch die Calaneth den geschundenen Wald.

Schweigend geht sie nach Elboria um den Wachen Bericht zu erstatten.
28.04.2008 12:44:01
Aw: Schweigen in Calaneth (#10032)
Grauherz
Trauer fraß sich tief in ihr Herz, aber auch Zorn als sie schließlich das groteske Gebilde aus Kadavern vor sich erreichte. Sie war der Spur durch den stillen Wald gefolgt, nur begleitet vom sachten Rascheln der Bäume als der Wind ihr zu folgen schien auf ihrem Weg. Schwer hing dabei der Geruch nach Aas und Tod in der Luft, legte sich schwer auf Nase und Zunge. Man vermochte es nicht nur zu riechen, sondern auch zu schmecken.
Langsam sah sie zu dem roten Stück Stoff hin und näherte sich schließlich, Fliegen sich von den toten Tieren lösend bei der Bewegung wie eine dunkle Wolke. Sie achtete nicht darauf und nahm ruhig das Stück Stoff mit einer behandschuhten Hand vom Panther herab. Dann trat sie wieder zurück, ihre Finger sachte über den Stoff streichend.
Der Wind umwehte sie dabei sachte, wartete ab.
Schließlich, nach einger Zeit in der nur das Surren der Fliegen die Stille durchbrach, kehrte ihr Blick zurück zu dem Haufen toter Tiere und ihre Augen funkelten im inneren Zorn auf, ohne jedoch die tiefe Ruhe in sich zu stören.
Langsam umrundete sie es mit sachten Schritten und rief die Kraft in ihrem Inneren herauf die Silvanus ihr schenkte, die tief im Inneren der Calaneth ruhte, unangetastet von dieser Schandtat. Und langsam rief sie einzelne Flammen im Inneren des Haufen aus Tod hervor, gefolgt von Worten die den Wind herbei riefen auf das er das Feuer einsperrte in dem kleinen Areal des Todes, die Bäume am Rande sich mit ihm wiegend. Weiter fort führte sie ihren Rundgang, nicht auf den ätzenden Geruch brennenden Fleisches achtend der den Totengeruch zu überlagern begann und sie rief jene Gebete in sich herauf, die das Wasser als Basis besaßen, jeden kleinen Funken der dem Gefängnis aus Wind entkam sofort löschend.
So blieb schließlich nichts als ein Haufen Asche, den der Wind mit sich nahm und die Elfe setzte ihren Weg durch den Wald fort um zu heilen wo es nötig ward oder zu zerstören um neues Leben möglich zu machen...
28.04.2008 13:29:50
Aw: Schweigen in Calaneth (#10033)
Melldor
In jenen, wie in vielen Tagen zuvor striff ein junger Mann durch diese Wälder. Lange schon hat er sie sich zum heim gemacht um von und mit ihnen zu leben.

Die Graußamkeit, die Präzision und die Brutalität diese Tat zu beobachten hat ihn zutiefst erschüttert. Angst beherschte seinen Körper, die grauenvolle vorstellung selbst ein solches ende zu nehmen lähmte seine Musekln, nahm ihm den Atem und lies ihn gar beinahe daran ersticken.
Immer wieder musste er seinen blick abwenden, luft holen, doch zog es ihn wie ein bann an, die Tat weiter zu beobachten. Er konnte nicht fliehen konnte sich nicht bewegen und selbst als der Täter schon längst aus seinem Blickfeld verschwunden war, ward sein Blick wie in Trance auf den Kadaverhaufen gerichtet.

Lange noch starrte er hinein in den Tod bis ihn sein Körper einholte, übelkeit machte sich breit, sein magen krampfte.
Seines letzten Mahles entledigt begann er zu laufen. Große Schritte und Sprünge trugen ihn wie der Wind tiefer in den Wald, die Äste peitschten ihm ins Gesicht und hinterliesen teilweise blutende Striemen, doch schneller und schneller trugen ihn seine kräftigen Beine.

Dort wo der Wald am dichtesten war, kaum ein Sonnenstrahl die Erde berührte verharrte nun der junge Mann. Zusammengekauter unter einem Baum dessen Äste und Blätter weit nach unten hingen und wie ein Vorhang sich um den Waldläufer legten.

Stille, graußame Bilder und Alpträume folgten....
28.04.2008 22:06:31
Aw: Schweigen in Calaneth (#10058)
Byra
Auf Grund der sich erst kürzlich ereigneten Schändungen der Wälder Calaneths, sollte der Täter den Augen der Elfen Ridaraanes, welche in diesem Wald beheimatet sind und vorallem den Vallendár, die seid kurzem Patrollien dorthin entsandten nicht verborgen geblieben sein.

Es grenzt an großes Glück, dass der Schänder dieser uralten Wälder, diese mit dem Leben verlassen konnte. Doch sollte das nicht von Dauer sein. Nicht einen Mond sollte es dauern, bis die Augen des stolzen Volkes Elborias den Täter erneut erspähen, um ihn dann die strenge und kompromisslose Gerichtsbarkeit der Seldarine für so einen Frevel spüren zu lassen.

Auch werden Warnungen durch das Blätterdach Elborias hallen, die von der Identität des Täters berichten. So ist es nicht verwunderlich, dass Andariel nach ihren Beobachtungen mit als Erste davon erfährt.

[color=#FF0000]((also...ich weiß wie nicht wie dumm und blind ich die Elfen machen soll. Das ist schon die fünfte Schändung Calaneths/des Umlands und die erste nachdem Vallendárpatrollien(man kanns im entsprechenden Post von Lyc gern nachlesen) rund um Elboria und Calaneth aufgestellt wurden. Kurzum jeder der so ein Riesending um Elboria hochzieht und keinen Grund abliefert warum ihn fast ein ganzes Volk dabei nicht beobachtet, wird enttarnt! Abschliessend: Meria dein Char hat jetzt bis zum 10.5.08 Zeit sich zu stellen oder ich hetz ihm sehr kompromisslose Elfen auf den Hals. Wer sich über drowische Elfen äußern will möge sich bitte per PM an mich wenden, ich werde ihn gern vom Gegenteil überzeugen. ;) ))[/color]
28.04.2008 23:33:17
Aw: Schweigen in Calaneth (#10060)
Meria
((das ist völlig in Ordnung so, hast noch ne PM von mir wieso und weshalb, war mir der Konsequenzen schon bewusst*g
Gesehen wurde übrigens ein Mann, vermutlich ein Mensch in einer schweren Rüstung, bewaffnet mit einem großen Schild und einem Katana, dessen Gesicht von einer Kapuze verhüllt war. Vermutlich war die Rüstung aus Eisen, er bewegte sich wie ein erfahrener Kämpfer. Nach verlassen des Waldes wusch er das Blut im Fluss ab und kleidete sich um, er verschwand dann in Richtung Hohenbrunn als Bettler mit einem Spazierstock verkleidet und täuschte vor sehr gebrechlich zu sein))